Motorsport News

30.11.17 ŠKODA AUTO Deutschland startet 2018 mit Fabian Kreim/Frank Christian in der Rallye-EM

  • Nach erfolgreicher Titelverteidigung in der Deutschen Rallye-Meisterschaft: Fabian Kreim/Frank Christian nehmen die U28-Wertung der Rallye-Europameisterschaft ins Visier
  • Drei auf Asphalt, drei auf Schotter: Für das Rallye-Duo stehen mit dem rund 280 PS starken FABIA R5 von ŠKODA AUTO Deutschland sechs EM-Läufe auf dem Programm
  • Fabian Kreim soll den nächsten Schritt in seiner Entwicklung zu einem internationalen Topfahrer machen

Weiterstadt – Die frisch gekürten deutschen Rallye-Champions Fabian Kreim/Frank Christian (D/D) stellen sich in der kommenden Saison einer neuen Herausforderung auf internationalem Parkett: Nach erfolgreicher Titelverteidigung in der Deutschen Rallye-Meisterschaft (DRM) nimmt das Duo mit dem FABIA R5 von ŠKODA AUTO Deutschland die Rallye-Europameisterschaft in Angriff. Ziel der Mission ist der Gewinn der U28-Wertung, für die Kreim/Christian mit ihrem gut 280 PS starken Turbo-Allradler bei sechs ausgewählten Läufen an den Start gehen werden.

„Nachdem wir als Gejagte unseren Titel in der DRM im Oktober erfolgreich verteidigt haben, freuen wir uns riesig auf die neue Herausforderung in der EM“, betont Fabian Kreim. Seit 2015 sitzt der 25-Jährige am Steuer eines Rallye-FABIA von ŠKODA AUTO Deutschland – mit großem Erfolg: Aus dem Stand gewann der Odenwälder bei seinem Debüt mit dem FABIA SUPER 2000 die Saarland-Pfalz-Rallye, den Saisonauftakt der DRM. Nach dem Wechsel auf den moderneren FABIA R5 folgten noch in der gleichen Saison vier weitere Laufsiege, fast hätte es auf Anhieb sogar mit dem DRM-Titel geklappt. Am Ende fehlten Kreim gerade mal acht Punkte. Den Titel lieferte das Nachwuchstalent 2016 mit sechs von neun gewonnenen DRM-Läufen nach und ließ in diesem Jahr die Titelverteidigung folgen. Die stolze Bilanz des jungen Hessen: Gemeinsam mit Beifahrer Frank Christian fuhr er in den vergangenen drei Jahren bei 24 DRM-Starts 16 Laufsiege ein. Mit nunmehr sieben Meistertiteln und 47 Gesamtsiegen hat ŠKODA als Rekordmeister DRM-Geschichte geschrieben.

Jetzt ist es für Fabian Kreim an der Zeit, sich eine Stufe höher mit der europäischen Rallye-Elite zu messen. Gleich der vom 22. bis 24. März 2018 auf den Azoren geplante Saisonauftakt ist ein Highlight: Die Schotterpisten schlängeln sich unter anderem am Rand eines Vulkans vorbei – spektakuläre Bilder sind garantiert. Insgesamt stehen sechs EM-Läufe auf dem Programm der U28-Wertung, nur drei führen dabei über Asphaltstraßen, die übrigen über losen Untergrund. Dort wollen Kreim/Christian jene Erfahrungen einbringen, die sie 2016 im Rahmen der Asien-Pazifik-Rallye-Meisterschaft gesammelt haben. Den Einsatz auf der südlichen Erdhalbkugel konnten sie als Vize-Champions beenden.

Jetzt ist es für Fabian Kreim an der Zeit, sich eine Stufe höher mit der europäischen Rallye-Elite zu messen. Gleich der vom 22. bis 24. März 2018 auf den Azoren geplante Saisonauftakt ist ein Highlight: Die Schotterpisten schlängeln sich unter anderem am Rand eines Vulkans vorbei – spektakuläre Bilder sind garantiert. Insgesamt stehen sechs EM-Läufe auf dem Programm der U28-Wertung, nur drei führen dabei über Asphaltstraßen, die übrigen über losen Untergrund. Dort wollen Kreim/Christian jene Erfahrungen einbringen, die sie 2016 im Rahmen der Asien-Pazifik-Rallye-Meisterschaft gesammelt haben. Den Einsatz auf der südlichen Erdhalbkugel konnten sie als Vize-Champions beenden.

Den exakten Saisonkalender der Rallye-Europameisterschaft gibt der Automobil-Weltverband FIA voraussichtlich am 6. Dezember bekannt.

26.11.17 APRC-Rallye Indien: Gill siegt und verteidigt Titel-Doppelsieg für MRF ŠKODA – Veiby auf Rang 2

  • ŠKODA Pilot Gaurav Gill aus Indien bei Heim-Rallye unschlagbar, gewinnt nach 2013 und 2016 zum dritten Mal die FIA Asien-Pazifik Rallye-Meisterschaft (APRC)
  • Teamkollege Ole Christian Veiby startet nach Getriebeproblemen furiose Aufholjagd und erkämpft sich im ŠKODA FABIA R5 Gesamtrang zwei bei der Rallye und in der Meisterschaft
  • ŠKODA erzielt vorzeitig Hersteller- und Teamwertung in der APRC, ŠKODA Crew gewinnt außerdem Fahrer- und Beifahrertitel
  • ŠKODA Motorsport-Chef Michal Hrabánek: „Glückwunsch an Gaurav zum dritten Titel, jeden einzelnen konnte er mit einem ŠKODA FABIA gewinnen“

Chikmagalur/Indien – Nach einer spannenden Saison in der FIA Asien-Pazifik Rallye-Meisterschaft (APRC) 2017 hat ŠKODA alle zu vergebenen Titel gewonnen. Der Gewinn der Hersteller- und Teamwertung stand schon vor dem Finale fest, bei der Rallye Indien kamen nun noch die Titel in der Fahrer- und Beifahrerwertung für Gaurav Gill (IND) und Beifahrer Stéphane Prévot (BEL) hinzu. Ihre MRF ŠKODA Teamkollegen Ole Christian Veiby/Stig Rune Skjærmoen (NOR/NOR) verloren durch Getriebeprobleme zunächst Zeit. Mit einer beeindruckenden Fahrt kämpften sie sich im ŠKODA FABIA R5 auf Rang zwei zurück und sicherten sich damit auch den Vizetitel in der APRC 2017. Gaurav Gill ist inzwischen dreimaliger APRC-Meister. 2013 war er siegreich mit einem ŠKODA FABIA S2000, 2016 und 2017 fuhr er im ŠKODA FABIA R5 zum Titel.

„Ich bin in diesem Jahr die WM-Rallye Korsika gefahren, die den Spitznamen ‚Rallye der zehntausend Kurven‘ hat. Die Rallye Indien ist noch anstrengender, man müsste sie ‚Rallye der eine Million Kurven‘ nennen“, scherzte Indien-Neuling Ole Christian Veiby nach dem Training zum Finale der FIA Asien-Pazifik Rallye-Meisterschaft (APRC). Seine Aufgabenstellung war schon vor dem Start klar: Er musste sieben Punkte mehr als sein in der Meisterschaft führender MRF ŠKODA Teamkollege Gaurav Gill holen. „Diese Rallye ist extrem schwierig. Wenn du in einer Kurve nur um einen Hauch zu spät bremst, ist die Rallye für dich vorbei“, betonte APRC-Titelverteidiger Gill. Auf dem Gelände der Amber Valley Residential School begann vor über zehntausend begeisterten Rallye-Fans das Duell um Sieg und Meisterschaft. Lokalmatador Gill war hier um hauchdünne 0,2 Sekunden schneller als Veiby und ließ sich von der Menge gebührend feiern. Alle Weichen für einen spannenden Kampf im indischen Dschungel schienen gestellt.

Kaum wechselte die Rallye in die Kaffeeplantagen rund um Chikmagalur im Südwesten von Indien, waren alle Hoffnungen auf einen spannenden Titelkampf beendet. Bereits in der zweiten Prüfung wurden Ole Christian Veiby und Stig Rune Skjærmoen von einem Defekt im Getriebe gebremst. Noch bitterer schmeckte der Kaffee für Veiby, als er wenig später nur noch den dritten Gang zur Verfügung hatte. „Auf der zweiten Prüfung hörten wir zunächst komische Geräusche, dann hatten wir plötzlich nur noch Hinterradantrieb und schließlich nur noch den dritten Gang zur Verfügung. Mein Beifahrer Stig musste die Handbremse bedienen, während ich den Schalthebel festhalten musste. Wir haben uns ein paar Mal gedreht und waren einmal auf die Hilfe der Fans angewiesen, die uns zurück auf die Strecke schoben“, berichtete ein erschöpfter Veiby.

Dank der robusten Mechanik des ŠKODA FABIA R5 retteten sich die beiden immerhin in die mittägliche Servicepause nach Chikmagalur. Die Mechaniker des Teams von MRF ŠKODA spuckten kräftig in die Hände und wechselten Getriebe und Kupplung in rund 20 Minuten. „Welch großartige Mechaniker. Jetzt geht’s um alles“, versprach ein hoch motivierter Veiby. Tatsächlich gewann er acht der neun verbleibenden Wertungsprüfungen und kämpfte sich bis ins Ziel auf Platz zwei zurück.

Durch das Pech des Teamkollegen fand sich Gaurav Gill am Ende der ersten Etappe mit einem mehr als komfortablen Vorsprung an der Spitze wieder. Auch am Finaltag der Rallye leistete er sich keinerlei Fehler und fuhr einem ungefährdeten Sieg und der Meisterschaft für sich und Beifahrer Stéphane Prévot entgegen. „Es tut mir wirklich leid für Ole Christian, so wollte ich nicht gewinnen. Aber dies war wirklich eine unheimlich schwierige und lange Rallye. Auch ich musste das Auto erst einmal an einem Stück ins Ziel bringen“, bekannte Gill im Ziel in Chikmagalur, wo er von den einheimischen Fans begeistert gefeiert wurde. „Ich hätte wirklich gerne bis ins Ziel um Sieg und Titel gekämpft. Aber ich konnte wenigstens einige Bestzeiten fahren und viel unter den schwierigen Bedingungen in dieser Meisterschaft lernen“, zog Ole Christian Veiby für sich ein versöhnliches Fazit seiner ersten APRC-Saison, die er mit der Vizemeisterschaft beendete.

ŠKODA kann in der prestigeträchtigen FIA Asien-Pazifik Rallye-Meisterschaft (APRC) auf eine beispiellose Erfolgsbilanz zurückblicken. Seit 2012 saß jeder Meister in einem ŠKODA. Die ersten drei Titel wurden mit dem ŠKODA FABIA S2000 mit Saugmotor gewonnen. Nun gelang der zweite Hattrick mit dem turbo-befeuerten ŠKODA FABIA R5, dem erfolgreichsten Rallye-Auto seiner Kategorie.

ŠKODA Motorsport-Chef Michal Hrabánek freute sich über den Erfolg: „Glückwunsch an Gaurav dafür, dass er seinen dritten Titel mit einem ŠKODA FABIA gewinnen konnte. Seine Routine und Schnelligkeit waren der Schlüssel zum Erfolg. Ole Christian hat seine Schnelligkeit und sein Fahrkönnen während der gesamten Saison klar unter Beweis gestellt. Ohne sein Pech in Japan und Indien hätte er ebenso gut die Meisterschaft gewinnen können.“

Endergebnis APRC Rallye Indien
6. Lauf zur FIA Asien-Pazifik Rallye-Meisterschaft (APRC)
1. Gill/Prévot (IND/BEL), ŠKODA FABIA R5, 3:20.19,8 Std.
2. Veiby/ Skjærmoen (NOR/NOR), ŠKODA FABIA R5, +17.38,4 Min.
3. Sharfaz/Akhry, (SRL/SRL), VW Polo, +16.02,8 Min.
4. Sumit/Nitin (USA/IND), Mitsubishi Lancer Evo VII, +1:01.42,8 Min.

Zahl des Tages: 20
In nur 20 Minuten wechselten die Mechaniker von MRF ŠKODA Getriebe und Kupplung des ŠKODA FABIA R5 von Ole Christian Veiby.

Der Kalender 2017 der FIA Asien-Pazifik Rallye-Meisterschaft (APRC)

Rallye Whangarei – Neuseeland 28.04.–30.04.2017
Rallye Canberra - Australien 26.05.–28.05.2017
Rallye China (abgesagt) 07.07–09.07.2017
Rallye Malaysia 11.08.–13.08.2017
Rallye Hokkaido – Japan 15.09.–17.09.2017
Rallye Indien 24.11.–26.11.2017

29.10.2017 ŠKODA Werksfahrer Tidemand gewinnt in Wales Saisonsieg Nummer zehn für ŠKODA in der WRC 2

  • Pontus Tidemand und Beifahrer Jonas Andersson feiern im ŠKODA FABIA R5 einen überlegenen Sieg bei der Wales Rally GB, dem britischen Lauf zur Weltmeisterschaft
  • Tidemand, als 2017er-Champion der Kategorie WRC 2 bereits feststehend, ist mit insgesamt acht Siegen jetzt erfolgreichster Fahrer in der Geschichte der WRC 2
  • Finnische Nachwuchstalente Juuso Nordgren/Tapio Suominen holen bei ihrer ersten Rallye in Wales im ŠKODA FABIA R5 einen verdienten fünften Rang in der WRC 2
  • Ole Christian Veiby/Stig Rune Skjaermoen starten nach Unfall neu, sammeln wertvolle Erfahrungen auf den anspruchsvollen Schotterprüfungen und erreichen das Ziel
  • ŠKODA Motorsport-Chef Michal Hrabánek: „Pontus und Jonas fuhren in ihrer eigenen Liga. Wir freuen uns über Saisonsieg Nummer zehn für ŠKODA in der WRC 2"

Deeside/Wales – Das Werksteam von ŠKODA Motorsport hatte bei der Wales Rally GB, dem vorletzten Lauf zur Weltmeisterschaft 2017 (WRC) in Großbritannien, allen Grund zum Feiern. Die als neue WRC 2-Champions bereits feststehenden Pontus Tidemand/Jonas Andersson (SWE/SWE) fuhren im ŠKODA FABIA R5 zum überlegenen fünften Saisonsieg in der WRC 2-Kategorie. Juuso Nordgren/Tapio Suominen aus Finnland erkämpften bei ihrer ersten Rallye in Wales einen starken fünften Platz. Nach einem Überschlag am ersten Tag und der Reparatur ihres ŠKODA FABIA R5 starteten Ole Christian Veiby/Stig Rune Skjaermoen (NOR/NOR) neu, sammelten wertvolle Erfahrungen auf den Schotterprüfungen in Wales und erreichten ebenso das Ziel. Tidemands Sieg in Wales markierte den zehnten Saisonsieg eines ŠKODA Teams in der WRC 2. Der 26 Jahre alte Schwede ist außerdem mit insgesamt acht Siegen nun erfolgreichster Fahrer in der Geschichte der WRC 2.

Am Samstagmorgen ging es in aller Frühe auf die Marathonetappe der Rallye. 17 Stunden im Cockpit der Rallye-Fahrzeuge und 142 Kilometer auf Bestzeit standen auf dem Programm, die sich auf neun Wertungsprüfungen (WP) verteilten. Sieben Prüfungen mussten am Stück ohne Service absolviert werden. Die abschließenden zwei WP galt es in Dunkelheit zu bewältigen, eine besondere Herausforderung für die Teams. Nach dem sonnigen Auftakt am Freitag sorgten gelegentliche Regenfälle am Samstag dafür, dass sich die Pisten in den walisischen Wäldern stellenweise in Rutschbahnen verwandelten.

Auf der zweiten Prüfung am Morgen fuhr der neue WRC 2-Champion Tidemand seine erste von vier Bestzeiten in Folge und baute seine Führung kontinuierlich aus. Der ŠKODA FABIA R5 seines jungen norwegischen Teamkollegen O.C. Veiby war nach dem Unfall am Vortag repariert worden, was dem Norweger den Neustart ermöglichte. Bei seiner Zeitenjagd wurde er jedoch durch einen Reifenschaden erneut gebremst und verlor zwei weitere Minuten. Von nun an ging es für den 21-Jährigen nur noch darum, weitere wertvolle Erfahrungen auf den anspruchsvollen Schotterpisten in Wales zu sammeln und ins Ziel zu kommen.

Sein junger Teamkollege Juuso Nordgren sah sich bei seiner allerersten Rallye in Wales in einen Kampf um die siebte Position verwickelt. Nach der Servicepause in Deeside standen nun die verbleibenden zwei Wertungsprüfungen des Tages bei Dunkelheit und zudem aufziehendem Nebel auf dem Programm, der die Sicht in manchen Passagen drastisch reduzieren sollte. Ein stürmischer Wind blies die Nebelschwaden umher, sodass sich die Bedingungen in puncto Sicht nach jedem Fahrzeug veränderten. ŠKODA Fahrer O.C. Veiby bekannte: „Es war wirklich unglaublich. Es war, als führe man gegen eine weiße Wand. Ich konnte im Nebel stellenweise kaum das Ende der Motorhaube meines ŠKODA FABIA R5 erkennen."

Die WRC 2-Champions Pontus Tidemand und Jonas Andersson ließen sich davon jedoch nicht beeindrucken, erwiesen sich unter diesen Bedingungen als unschlagbar und distanzierten ihren nächsten Verfolger um mehr als eine halbe Minute. Im Zwischenziel der zweiten Etappe war ihr Vorsprung auf 1.43 Minuten angewachsen. Wie bereits bei der RallyRACC Catalunya, dem zurückliegenden WM-Lauf in Spanien, konnten die finnischen Youngster Juuso Nordgren/Tapio Suominen erneut in der Dunkelheit überzeugen und verbesserten sich auf die sechste Position.

Auch am sonnigen Sonntag kontrollierten Pontus Tidemand und Jonas Andersson das Geschehen an der Spitze der WRC 2-Kategorie, erhöhten ihr Konto auf insgesamt elf Bestzeiten bei 21 Wertungsprüfungen und erzielten einen ungefährdeten fünften Saisonsieg in der WRC 2-Kategorie. „Es war eine unglaubliche Rallye für mich. Es war ein reines Vergnügen, den FABIA auf diesen anspruchsvollen Wertungsprüfungen zu fahren. Mein Dank gilt den Mechanikern von ŠKODA Motorsport dafür, dass sie mir so ein tolles Auto zur Verfügung gestellt haben“, strahlte Pontus Tidemand auf dem Podium im Seebad Llandudno. Juuso Nordgren brachte seinen ŠKODA FABIA R5 am Ende auf einem fünften Platz ins Ziel und freute sich über sein Ergebnis: „Das war für mich die schwierigste Rallye, die ich bislang gefahren bin. Ich bedanke mich für das perfekte Auto und die großartige Unterstützung des gesamten Teams von ŠKODA Motorsport."

ŠKODA Motorsport-Chef Michal Hrabánek und sein Team konnten sich über Saisonsieg Nummer zehn eines Teams freuen, das einen ŠKODA FABIA R5 fuhr. „Pontus und Jonas waren bei der Wales Rally GB wirklich eine Klasse für sich. Juuso und Tapio haben sich bei ihrer ersten Rallye in Wales kontinuierlich gesteigert, während O.C. und Stig Rune nach ihrem Pech am ersten Tag das Beste aus der Situation gemacht haben und wertvolle Erfahrungen sammeln konnten, indem sie die Rallye beendet haben“, kommentierte Hrábanek.

Endergebnis Wales Rally GB (WRC 2)
1. Tidemand/Andersson (SWE/SWE), ŠKODA FABIA R5, 3:07.12,2 Stunden
2. Camilli/Veillas (FRA/FRA), Ford Fiesta R5, +1.54,4 Minuten
3. Cave/Morgan (GBR/GBR), Ford Fiesta R5, +2.03,3 Minuten
4. Bogie/Rae (GBR/GBR), ŠKODA FABIA R5, +2.36,1 Minuten
5. Nordgren/Suominen (FIN/FIN), ŠKODA FABIA R5, +4.04,0 Minuten
6. Greensmith/Parry (GBR/GBR), Ford Fiesta R5, +4.32,1 Minuten

Tabellenstand WRC 2 nach zwölf von 13 Läufen
1. Pontus Tidemand (SWE), ŠKODA, 140 Punkte
2. Eric Camilli (FRA), Ford, 91 Punkte
3. Teemu Suninen (FIN), Ford, 85 Punkte
4. Jan Kopecký (CZE), ŠKODA, 85 Punkte
5. Ole Christian Veiby (NOR), ŠKODA, 68 Punkte

Nummer des Tages: 10
Mit den neuen WRC 2-Champions Pontus Tidemand und Jonas Andersson gewann zum zehnten Mal in dieser Saison ein Team in einem ŠKODA FABIA R5 einen Lauf zur Rallye-Weltmeisterschaft (WRC 2).

Der Kalender 2017 in der FIA Rallye-Weltmeisterschaft (WRC 2)

Rallye Monte Carlo 19.01.–22.01.2017
Rallye Schweden 09.02.–12.02.2017
Rallye Mexiko 09.03.–12.03.2017
Rallye Frankreich 06.04.–09.04.2017
Rallye Argentinien 27.04.–30.04.2017
Rallye Portugal 18.05.–21.05.2017
Rallye Italien 08.06.–11.06.2017
Rallye Polen 29.06.–02.07.2017
Rallye Finnland 27.07.–30.07.2017
Rallye Deutschland 17.08.–20.08.2017
Rallye Spanien 05.10.–08.10.2017
Rallye Großbritannien 26.10.–29.10.2017
Rallye Australien 16.11.–19.11.2017

28.10.2017 ŠKODA Werksfahrer Pontus Tidemand führt in Wales – Teamkollege Juuso Nordgren Siebter

  • WRC 2-Champions Pontus Tidemand/Jonas Andersson liegen beim britischen Lauf zur Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) nach erster Etappe an der Spitze der WRC 2-Kategorie
  • Finnische Shooting-Stars Juuso Nordgren/Tapio Suominen steigerten sich nach vorsichtigem Beginn kontinuierlich und kletterten mit schnellen Zeiten auf Rang sieben
  • Norwegische Youngster Ole Christian Veiby/Stig Rune Skjaermoen überschlugen sich auf Rang 2 liegend in der fünften Prüfung und mussten ihren ŠKODA FABIA R5 abstellen
  • ŠKODA Motorsport-Chef Michal Hrabánek: „Pontus fährt wirklich stark und Juuso zeigt eine stetig ansteigende Lernkurve bei seiner ersten WM-Rallye in Wales"

Deeside/Wales – Gemischte Gefühle für das Team von ŠKODA Motorsport bei der Wales Rally GB, dem vorletzten Lauf zur Weltmeisterschaft 2017 (WRC) in Großbritannien. Die neuen WRC 2-Champions Pontus Tidemand/Jonas Andersson (SWE/SWE) gingen im ŠKODA FABIA R5 vom Start weg in Führung und bauten diese bis zum Ziel der ersten Etappe auf über 40 Sekunden aus. Ihre jungen Teamkollegen Ole Christian Veiby/Stig Rune Skjaermoen (NOR/NOR) überschlugen sich dagegen in der fünften Prüfung, in der WRC 2-Kategorie auf dem zweiten Rang liegend, und mussten aufgeben. Die Finnen Juuso Nordgren und Tapio Suominen im dritten offiziellen ŠKODA FABIA R5 zeigten mit guten Zeiten auf den Prüfungen eine stetig ansteigende Lernkurve und schoben sich bis ins Zwischenziel der ersten Etappe auf den siebten Rang in der WRC 2 vor.

Nach der 1,53 Kilometer kurzen Auftaktprüfung auf der Trabrennbahn von Tir Prince in Towyn, wo ŠKODA Werksfahrer Pontus Tidemand die erste WRC 2-Bestzeit setzte, ging der offiziell Wales Rally GB genannte britische WM-Lauf am Freitagmorgen in den Wäldern von Wales so richtig los. Die größte Herausforderung für die Fahrer bestand darin, die sogenannten Grip-Verhältnisse auf den Schotterprüfungen richtig einzuschätzen. Blauer Himmel und Sonnenschein sind in dieser Jahreszeit eher ungewöhnliche Wetterverhältnisse in Wales. Und so präsentierten sich einige Wald-Passagen mit festem und griffigem Belag, während ein paar Kurven weiter Schlammpassagen zu regelrechten Rutschpartien führten. „Man muss die Straßenverhältnisse richtig erahnen und seinen Fahrstil permanent an die Verhältnisse anpassen", beschrieb WRC 2-Champion Tidemand die besondere Aufgabenstellung.

Nachdem sie bereits vorzeitig den WRC 2-Titel der Weltmeisterschaft gewonnen hatten, konnten Pontus Tidemand und Beifahrer Jonas Andersson die Rallye ohne taktische Zwänge in Angriff nehmen. Auf der ersten Prüfung am Freitag, den rund 20 Kilometern von ,Myherin‘, fuhren die beiden prompt Bestzeit. Auf der nächsten Wertungsprüfung, die nur rund vier Kilometer lange, aber von zehntausenden Zuschauern gesäumte ,Sweet Lamb‘, waren sie erneut die Schnellsten. In der nächsten Prüfung liefen die Schweden auf einen vor ihnen gestarteten Privatfahrer des WRC-Feldes auf, verloren aber glücklicherweise nur wenig Zeit. Ihr junger Teamkollege O.C. Veiby war hier der Schnellste und bei der mittäglichen Pause in Newtown hielt ŠKODA Motorsport eine Doppelführung durch Tidemand und Veiby. Juuso Nordgren im dritten offiziellen ŠKODA FABIA R5 fuhr bei seiner allerersten Rallye in Wales zunächst vorsichtig, konnte sich kontinuierlich steigern und rangierte zu diesem Zeitpunkt bereits in den Top-Ten.

Am Nachmittag stand die Wiederholung der ersten drei Prüfungen der morgendlichen Schleife auf dem Programm. Für die bis dahin zweitplatzierten norwegischen Youngster Ole Christian Veiby/Stig Rune Skjaermoen lief auf dem zweiten Durchgang der Prüfung ,Hafren‘ alles schief. Sie überschlugen sich 1,2 Kilometer nach dem Start, landeten in einem Graben und mussten ihren ŠKODA FABIA R5 mit gebrochenen Stoßdämpfern vorzeitig abstellen. „Ich habe eine Kurve zu stark geschnitten. Wir trafen einen Stein und haben uns darauf hin überschlagen, was für ein Unglück“, gab sich Veiby zerknirscht. Teamkollege Tidemand fuhr unterdessen eine weitere Bestzeit, konnte sich von seinem ärgsten Verfolger, Ford-Pilot Eric Camilli, weiter absetzen und erreichte das Etappenziel mit mehr als 40 Sekunden Vorsprung in der WRC 2-Wertung. „Zur Mitte der letzten Prüfung hatte ich Probleme, meinen Rhythmus zu finden. Gegen Ende ging es dann zum Glück besser. Ich mag diese Rallye wirklich sehr“, bekannte Pontus Tidemand beim abendlichen Service in Deeside.

Juuso Nordgren konnte sich stetig steigern, verbesserte im zweiten Durchgang der Prüfungen am Freitag seine Zeiten kontinuierlich und rückte und auf die siebte Position der WRC 2-Kategorie vor.

„Pontus fährt wirklich stark und Juuso beeindruckt uns mit seiner stetig ansteigenden Lernkurve bei seiner ersten Rallye in Wales. Schade für O.C., er war bis zum Unfall wirklich schnell unterwegs – aber so ist halt der Rallye-Sport!", kommentierte ŠKODA Motorsport-Chef Michal Hrabánek.

Am Samstag wartet ein wahrer Marathon auf die Teams. Sie sind 17 Stunden im Cockpit der Rallye-Autos unterwegs und haben 142 Kilometer verteilt auf neun Wertungsprüfungen zu absolvieren – sieben Prüfungen müssen hierbei am Stück ohne Service gefahren werden. Am Sonntag stehen weitere fünf Wertungsprüfungen über 41 Kilometer auf dem Programm, bevor gegen 14 Uhr der Sieger die Zielrampe im Seebad Llandudno überquert.

Zwischenstand Wales Rally GB nach der 1. Etappe (WRC 2)
1. Tidemand/Andersson (SWE/SWE), ŠKODA FABIA R5, 1:13.37,1 Stunden
2. Camilli/Veillas (FRA/FRA), Ford Fiesta R5, +43,1 Sekunden
3. Cave/Morgan (GBR/GBR), Ford Fiesta R5, +46,4 Sekunden
4. Brynildsen/Frederiksson (NOR/SWE), Ford Fiesta R5, +53,6 Sekunden
5. Bogie/Rae (GBR/GBR), ŠKODA FABIA R5, + 1.01,9 Minuten
6. Loubet/Landais (FRA/FRA), Ford Fiesta R5, +1.21,2 Minuten
7. Nordgren/Suominen (FIN/FIN), ŠKODA FABIA R5, +1.33,1 Minuten

Nummer des Tages: 5
Die neuen WRC 2-Champions Pontus Tidemand und Jonas Andersson aus Schweden fuhren im ŠKODA FABIA R5 fünf Bestzeiten auf den bislang sieben Wertungsprüfungen der Wales Rally GB. Einmal war ŠKODA Teamkollege O.C. Veiby der Schnellste, einmal Ford-Pilot Teemu Suninen.

Der Kalender 2017 in der FIA Rallye-Weltmeisterschaft (WRC 2)

Rallye Monte Carlo 19.01.–22.01.2017
Rallye Schweden 09.02.–12.02.2017
Rallye Mexiko 09.03.–12.03.2017
Rallye Frankreich 06.04.–09.04.2017
Rallye Argentinien 27.04.–30.04.2017
Rallye Portugal 18.05.–21.05.2017
Rallye Italien 08.06.–11.06.2017
Rallye Polen 29.06.–02.07.2017
Rallye Finnland 27.07.–30.07.2017
Rallye Deutschland 17.08.–20.08.2017
Rallye Spanien 05.10.–08.10.2017
Rallye Großbritannien 26.10.–29.10.2017
Rallye Australien 16.11.–19.11.2017


24.10.2017 Drei ŠKODA Werksautos bei WM-Rallye in Wales – Tidemand, Veiby und Nordgren starten in WRC 2

  • WRC 2-Champions Pontus Tidemand und Beifahrer Jonas Andersson führen die ŠKODA Motorsport-Mannschaft beim vorletzten FIA Rallye WM-Lauf an
  • Auch die Nachwuchsfahrer Ole Christian Veiby/Stig Rune Skjaermoen (Norwegen) und Juuso Nordgren/Tapio Suominen (Finnland) starten für das ŠKODA Werksteam
  • ŠKODA Motorsport-Chef Michal Hrabánek: „Drei Teams beweisen die Ausnahmestellung von ŠKODA in der WRC 2“

Mladá Boleslav – ŠKODA Motorsport geht bei der ,Wales Rally GB‘ in Großbritannien (26. bis 29. Oktober 2017) mit drei ŠKODA FABIA R5 an den Start. Neben den neuen WRC 2-Champions Pontus Tidemand/Jonas Andersson fahren auch die norwegischen Junioren Ole Christian Veiby und Stig Rune Skjaermoen sowie die Finnen Juuso Nordgren und Tapio Suominen für das tschechische Werksteam. Tidemand hat beim vorletzten WM-Lauf in der WRC 2 seinen fünften Saisonsieg im Visier, Veiby und Nordgren möchten sich für weitere Aufgaben empfehlen.

„Nach der Rallye Monte Carlo setzen wir 2017 nun zum zweiten Mal drei Werksautos bei einem Lauf zur Weltmeisterschaft ein. Nachdem wir mit Pontus Tidemand und Jonas Andersson vorzeitig den Fahrertitel im WRC 2-Championat sowie die Teamwertung der WRC 2-Meisterschaft gewinnen konnten, bin ich nun auf die Vorstellung unserer Teams in Wales gespannt“, blickt ŠKODA Motorsport-Chef Michal Hrabánek voraus.

Pontus Tidemand und Beifahrer Jonas Andersson siegten bereits in Schweden, Mexiko, Argentinien sowie Portugal und konnten sich vorzeitig den Titel in der WRC 2-Kategorie der FIA Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) sichern. Nach einem zweiten Platz in Polen und einem dritten Rang in Deutschland wollen die beiden in Wales nun wieder ganz nach vorne fahren. „Ich freue mich riesig auf die ,Wales Rally GB‘ und muss jetzt keine Rücksicht mehr auf Punkte oder Taktik nehmen. So lassen sich die anspruchsvollen Schotterprüfungen im ŠKODA FABIA R5 richtig genießen“, freut sich Tidemand auf den vorletzten Lauf zur FIA Rallye-Weltmeisterschaft 2017.

Auch der 21-jährige Ole Christian Veiby und Beifahrer Stig Rune Skjaermoen blicken bislang auf eine sehr erfolgreiche Saison zurück. Mit ihrem ŠKODA FABIA R5 des Teams MRF liegen sie vor dem Finale in der FIA Asien-Pazifik Rallye-Meisterschaft (APRC) aussichtsreich im Titelrennen. Auf einem privat eingesetzten ŠKODA FABIA R5 vom Team Printsport gewannen sie bei der Rallye Polen außerdem die WRC 2-Kategorie. Darüber hinaus wurden sie Zweite in Italien und belegten bei der WM-Rallye Spanien Rang drei in der RC2-Klasse. In Wales treten sie erstmals für ŠKODA Motorsport an. „Nach den gemischten Asphalt- und Schotter-Wertungsprüfungen in Katalonien kann ich es kaum erwarten, mit dem ŠKODA FABIA R5 in Wales jetzt auf Schotter zu fahren“, blickt Ole Christian Veiby voraus.

Juuso Nordgren konnte das in ihn gesetzte Vertrauen bei der Rallye Spanien eindrucksvoll zurückzahlen: Bei seinem ersten Einsatz für das Werksteam von ŠKODA Motorsport landete der finnische Nachwuchsfahrer auf dem vierten Rang in der WRC 2-Wertung. „Ich bin zum ersten Mal den ŠKODA FABIA R5 auf Asphalt gefahren und habe dabei eine Menge gelernt. Ich bin glücklich, dass mir ŠKODA bei einer reinen Schotter-Rallye nun eine weitere Chance bietet“, freut sich der 20-jährige finnische Juniorenmeister von 2015, der zusammen mit Beifahrer Tapio Suominen an den Start geht.

Die Wales Rally GB startet am Donnerstag (26. Oktober) auf der Trabrennbahn von Tir Prince in Towyn ganz im Norden von Wales mit einer 1,53 Kilometer kurzen, aber spektakulären Wertungsprüfung (WP). Am Freitagmorgen steht mit den 35 Kilometern von Hafren die längste WP auf dem Programm. Insgesamt warten 21 Schotterprüfungen über 304,36 Kilometer auf die Teams. Am Samstag sind die Akteure 17 Stunden unterwegs. Am längsten Tag der Rallye legen sie im Kampf gegen die Uhr 142 Kilometer zurück, verteilt auf sieben Wertungsprüfungen. Am Sonntag um circa 14 Uhr wird der Sieger das Seebad Llandudno erreichen, der Servicepark wird in Deeside südlich von Liverpool aufgebaut.

Wussten Sie schon, dass...

...die Rallye Großbritannien früher unter dem Namen ,Royal Automobile Club Rally (RAC)‘ ausgetragen wurde und bei der Premiere 1932 erstaunlicherweise 341 Teilnehmer am Start waren?

… im Jahr 1960 zum ersten Mal Wertungsprüfungen in den künstlich angelegten Wäldern von Wales, dem Lake District und dem berüchtigten Kielder Forest stattfanden?

…es 1990 erstmals erlaubt war, die Wertungsprüfungen vorher zu befahren und einen sogenannten ,Aufschrieb‘ zu erstellen? Bis dahin wurde auch im Wettbewerb auf Sicht gefahren. Die Piloten bekamen von den Beifahrern lediglich grobe Hinweise zum Streckenverlauf aus einer Landkarte mitgeteilt.

… die RAC Rally in der Vergangenheit ein wahrer Marathon war? 1983 zum Beispiel führte die Rallye über 3.046 Kilometer Gesamtstrecke mit 58 Wertungsprüfungen über 844 Kilometer. Der Sieger hieß damals Stig Blomqvist (Audi Quattro), seine Gesamtfahrzeit auf den gezeiteten Prüfungen betrug 8 Stunden, 50 Minuten und 28 Sekunden. Ladislav Křeček/Bořivoj Motl gewannen mit ihrem ŠKODA 120 LS-Werksauto die Klasse A5 und wurden 25. im Gesamtklassement.

…das Wetter vollkommen unberechenbar sein kann mit Nebel und heftigem Regen, der die Prüfungen in morastige Pisten verwandelt? 1993 schneite es sogar. Trotzdem waren – und sind auch heute – selbst auf verschneiten Prüfungen keine Spikes-Reifen erlaubt.

… der britische WM-Lauf bis zum Jahr 2000 in England, Schottland und Wales stattfand? Erst seit 2000 wird ausschließlich in Wales gefahren.

Der Kalender 2017 in der FIA Rallye-Weltmeisterschaft (WRC 2)

Rallye Monte Carlo 19.01.–22.01.2017
Rallye Schweden 09.02.–12.02.2017
Rallye Mexiko 09.03.–12.03.2017
Rallye Frankreich 06.04.–09.04.2017
Rallye Argentinien 27.04.–30.04.2017
Rallye Portugal 18.05.–21.05.2017
Rallye Italien 08.06.–11.06.2017
Rallye Polen 29.06.–02.07.2017
Rallye Finnland 27.07.–30.07.2017
Rallye Deutschland 17.08.–20.08.2017
Rallye Spanien 05.10.–08.10.2017
Rallye Großbritannien 26.10.–29.10.2017
Rallye Australien 16.11.–19.11.2017

21.10.2017 Historischer Erfolg: Kreim/Christian verteidigen Titel und krönen ŠKODA zum deutschen Rekordchampion

  • Titel Nummer sieben für ŠKODA: Tschechischer Hersteller nun erfolgreichste Automarke in der Geschichte der Deutschen Rallye-Meisterschaft (DRM)
  • Mission Titelverteidigung gelungen: ŠKODA AUTO Deutschland Duo Fabian Kreim/Frank Christian zum zweiten Mal in Serie nationaler Champion
  • ŠKODA Doppelerfolg beim Finale: Markenkollegen Dominik Dinkel/Christina Kohl siegen bei der 3-Städte-Rallye vor Kreim/Christian
  • Fabian Kreim: „Ein Erfolg des ganzen Teams“

Karpfham – Erfolg auf ganzer Linie: Fabian Kreim und Frank Christian (D/D) haben die Marke ŠKODA zum deutschen Rallye-Rekordchampion gekrönt. Das ŠKODA AUTO Deutschland Erfolgsduo verteidigt seinen Titel in der Deutschen Rallye-Meisterschaft (DRM) erfolgreich und beschert der Traditionsmarke mit dem geflügelten Pfeil im Logo den siebten nationalen Titel. Damit ist ŠKODA der erfolgreichste Autohersteller der DRM-Geschichte. Auch beim großen Saisonfinale ist der ŠKODA FABIA R5 mit einem Doppelsieg wieder das Maß der Dinge: Die Markenkollegen Dominik Dinkel/Christina Kohl (D/D) triumphieren vor Kreim/Christian bei der 3-Städte-Rallye.

„Wir sind einfach nur megaglücklich, den Titel verteidigt zu haben. Das ist ein Erfolg des gesamten Teams von ŠKODA AUTO Deutschland, nun können wir feiern“, sagt Fabian Kreim mit einem strahlenden Lächeln: „Die Konkurrenz war 2017 noch stärker als im vergangenen Jahr und hat uns kräftig gejagt. Es war ein hartes Stück Arbeit. Deshalb ist dieser zweite Titel noch wertvoller als der erste.“

Zu den ersten Gratulanten bei der großen Jubelparty gehört Stefan Quary, Vertriebschef von ŠKODA AUTO Deutschland. „Glückwunsch an Fabian, Frank und das ganze Team – ein Topergebnis und beste Werbung für die Marke ŠKODA. Sieben Titel in den letzten 15 Jahren in der Deutschen Rallye-Meisterschaft sind ein Beleg für die Klasse und Qualität unserer Fahrzeuge“, kommentiert Quary. Anerkennung für das doppelte Meisterduo Kreim/Christian gibt es auch vom deutschen Rallye-Rekordmeister Matthias Kahle (D), der mit seinen Fahrten im legendären ŠKODA 130 RS als VIP-Taxi ebenfalls zur großen ŠKODA Show beim Saisonfinale der DRM beitrug.

Mit dem Fahrerduo Matthias Kahle/Peter Göbel (D/D) hatte die Erfolgsstory von ŠKODA in der nationalen Meisterschaft begonnen. Kahle/Göbel dominierten mit dem OCTAVIA WRC, FABIA WRC sowie mit dem FABIA SUPER 2000 über fast ein Jahrzehnt die nationale Meisterschaft. Vier Meistertitel (2002, 2004, 2005 und 2010) sowie der Gewinn der Deutschen Rallye-Serie 2006 schlugen für Kahle/Göbel zu Buche. 2012 holten Mark Wallenwein/Stefan Kopczyk (D/D), ebenfalls im FABIA SUPER 2000, einen weiteren deutschen Meistertitel für ŠKODA. Kreim/Christian gewinnen die Meisterschaft nach 2016 in diesem Jahr erneut – damit haben ŠKODA Piloten mehr Titel als Fahrer jeder anderen Marke geholt.

Auch bei der 3-Städte-Rallye dominiert ŠKODA von Beginn an – egal, ob im Sonnenschein oder auf nassen Asphaltpisten. Gleich in der ersten Prüfung setzen sich Dinkel und Kreim bei besten Bedingungen auf die ersten beiden Positionen und geben sie bis ans Ende der Rallye nicht mehr ab. Am Samstagmorgen sorgt kräftiger Regen für erschwerte Bedingungen, doch auch dieser Herausforderung zeigen sich die beiden ŠKODA Piloten gewachsen. Am Ende gewinnen sie in Ostbayern sieben der zehn Prüfungen, Kreim holt sich die fünf Zusatzpunkte in der Powerstage. Ganz oben auf dem Siegerpodest stehen nach knapp 129 kurvenreichen Kilometern Dominik Dinkel und Christina Kohl mit 13,9 Sekunden Vorsprung auf Fabian Kreim und Frank Christian.

In der Gesamtwertung der Meisterschaft ist die Reihenfolge nach acht Saisonläufen umgekehrt: Mit 161 Punkten holen sich Kreim/Christian den Titel vor den Markenkollegen Dinkel/Kohl (144) und bekommen am Abend bei der legendären Saisonabschlussparty im Haslinger Hof wie im vergangenen Jahr den Meisterschaftspokal.

„Ein Riesenkompliment an Fabian und Frank! Sie haben in der vielleicht hochklassigsten Saison in der Geschichte der Deutschen Rallye-Meisterschaft die Nerven behalten und heute verdient ihren zweiten Titel nach Hause gefahren. Es war über das ganze Jahr ein tolles ŠKODA Duell mit Dominik Dinkel und Christina Kohl, die ebenfalls die beste Saison ihrer Karriere hingelegt haben. Sechs FABIA unter den besten Acht bei der 3-Städte-Rallye belegen zudem die Stärke der Rallye-Fahrzeuge unserer Marke“, bilanziert Andreas Leue, Teamleiter Motorsport und Tradition bei ŠKODA AUTO Deutschland und lobt zugleich seine Mannschaft: „Ein großes Dankeschön geht an das BRR-Einsatzteam um Chef Raimund Baumschlager und die anderen Mitglieder unseres Teams, ohne die dieser Erfolg nicht möglich gewesen wäre. Alle haben sich eine große Party verdient.“

Die Zahl zur ADAC 3-Städte-Rallye: 7
Der ŠKODA FABIA R5 ist in der Saison 2017 in der Deutschen Rallye-Meisterschaft (DRM) das alles überragende Auto. In sieben von acht Wertungsläufen stehen Piloten im tschechischen Turbo-Allradler ganz oben. Fabian Kreim/Frank Christian feiern fünf Siege, Dominik Dinkel/Christina Kohl sind zweimal erfolgreich. Bei der 3-Städte-Rallye setzen FABIA R5-Piloten in sieben von zehn Wertungsprüfungen die Bestzeit, viermal ist Dinkel Schnellster, dreimal Kreim. Und „last but not least“: Sieben Titel in der DRM – SKODA ist damit die erfolgreichste Marke in Deutschlands höchstem Rallye-Championat. Viermal siegten Kahle/Göbel, einmal Wallenwein/Kopczyk und zweimal Kreim/Christian.

3-Städte-Rallye – DRM-Endstand:
1. Dinkel/Kohl, ŠKODA FABIA R5 1:11.29,4 Std.
2. Kreim/Christian, ŠKODA FABIA R5 + 0.13,9 Min
3. Gassner/Mayrhofer, Hyundai i20 R5+ 0.23,0 Min.
4. Griebel/Rath, Peugeot 208 T16 R5 + 0.24,8 Min.
5. Wiegand/Stein, ŠKODA FABIA R5 + 2.01,8 Min
6. Koch/Brunnthaler, ŠKODA FABIA SUPER 2000 + 3.07,4 Min
7. Hideg/Kerek, ŠKODA FABIA R5 + 3.38,9 Min
8. Tomek/Zeman, ŠKODA FABIA SUPER 2000 + 5.32,2 Min

DRM-Gesamtwertung - Endstand:
1. Kreim/Christian, ŠKODA FABIA R5 161 Punkte
2. Dinkel/Kohl, ŠKODA FABIA R5 144
3. Mandel/Zenz, Ford Fiesta R5/Hyundai i20 R5 116
4. Wallenwein/Poschner, ŠKODA FABIA R5 61
5. Brugger/Wicha, Ford Fiesta R5 61

TV-Zeiten

Sonntag, 22. Oktober 2017
07:30 Uhr n-tv, PS - Die Deutsche Rallye-Meisterschaft

Samstag, 28. Oktober 2017
09:30 Uhr n-tv, PS - Die Deutsche Rallye-Meisterschaft (Wiederholung)

Deutsche Rallye-Meisterschaft (DRM) 2017
03.03. - 04.03.2017 Saarland-Pfalz
07.04. - 08.04.2017 Vogelsberg/Hessen
05.05. - 06.05.2017 Sulingen
26.05. - 27.05.2017 Sachsen
23.06. - 24.06.2017 Stemwede
04.08. - 05.08.2017 Thüringen
08.09. - 09.09.2017 Niedersachsen
20.10. - 21.10.2017 3-Städte


18.10.2017 Großes Finale der DRM: Kreim/Christian wollen ŠKODA zum deutschen Rekordchampion machen

  • Platz fünf reicht: ŠKODA AUTO Deutschland Duo Fabian Kreim/Frank Christian hat bei der ADAC 3-Städte-Rallye zweiten Matchball zur erfolgreichen Titelverteidigung
  • Dreikampf um die Krone: ŠKODA Markenkollegen Dominik Dinkel und Rene Mandel kämpfen mit Kreim um die Krone in der Deutschen Rallye-Meisterschaft (DRM)
  • Fabian Kreim: „Wollen den Titel für ŠKODA AUTO Deutschland und das Team“
  • Sieben ŠKODA in der Topklasse am Start

Weiterstadt – Fabian Kreim und Frank Christian (D/D) wollen ŠKODA beim Finale der Deutschen Rallye-Meisterschaft (DRM) zum Rekordchampion machen. Platz fünf bei der ADAC 3-Städte-Rallye würde bereits reichen, um ihren 2016 errungenen Titel zu verteidigen und der Traditionsmarke mit dem geflügelten Pfeil im Logo den siebten nationalen Titel zu sichern. Damit wäre ŠKODA der erfolgreichste Autohersteller der DRM-Geschichte. Doch zuvor kommt es in Bayern zum finalen Dreikampf um die Fahrerkrone: Neben Fabian Kreim gehen auch die ŠKODA Markenkollegen Dominik Dinkel (D) und Rene Mandel (D) noch mit Meisterschaftschancen ins Rennen.

„Wenn ich bei der Rallye Niedersachsen nicht diesen dummen Fehler gemacht hätte, könnten wir die Meisterschaft schon im Sack haben. Jetzt müssen wir den zweiten Matchball nutzen und wie im letzten Jahr den Titel bei der 3-Städte perfekt machen“, sagt Fabian Kreim. Vor einem Jahr hatte sich der Odenwälder mit einem Sieg beim traditionellen Saisonfinale in Bayern vor dem ŠKODA Mitstreiter Dominik Dinkel seinen ersten Titel gesichert. Für ein ähnliches Happyend will Kreim auch dieses Mal sorgen.

„2016 waren Frank und ich die Jäger, in diesem Jahr sind wir die Gejagten. Diese Situation und die noch stärkere Konkurrenz haben uns das Siegen 2017 noch schwerer gemacht. Trotzdem konnten wir die meisten Rallyes gewinnen. Nun wollen wir diesen Titel – auch für ŠKODA AUTO Deutschland und das ganze Team, denn ohne die Unterstützung der gesamten Truppe wären wir nichts“, so Kreim. 21 Punkte Vorsprung in der Gesamtwertung der DRM nimmt der FABIA R5-Pilot auf seinen ŠKODA Kollegen Dominik Dinkel mit in den finalen achten Saisonlauf, sogar 22 Punkte Polster sind es auf Rene Mandel. Kreim geht damit zweifellos als Favorit ins Saisonfinale – zumal er die Rallye in Bayern in den vergangenen beiden Jahren souverän gewinnen konnte.

Das große Saisonfinale ist in diesem Jahr ein wahres ŠKODA Festival: Gleich sieben Hightech-Fahrzeuge machen den tschechischen Hersteller zur dominierenden Marke in der Topklasse. Neben den Meisterschaftsaspiranten Kreim und Dinkel pilotieren auch der ehemalige Vizeeuropameister Sepp Wiegand (D), Thomas Wallenwein (D) und der Ungar Kristzian Hideg einen FABIA R5. Im Vorgängermodell FABIA SUPER 2000 treten Maximilian Koch (D) und der Tscheche David Tomek an.

Die 54. Auflage der 3-Städte-Rallye ist in diesem Jahr eine Zwei-Länder-Rallye: Die ersten vier Wertungsprüfungen am Freitag werden komplett in Österreich gefahren. Insgesamt müssen auf den zehn Prüfungen im Umfeld des Serviceparks in Karpfham knapp 129 kurvenreiche Asphaltkilometer bewältigt werden. Am Samstag gegen 16 Uhr fährt der Sieger über die Zielrampe im Servicepark. Die Meisterschaftspokale werden am Abend bei der legendären Saisonabschlussparty im Haslinger Hof vergeben.

„Ich hoffe, dass wir dann mit dem ganzen Team Grund zum Feiern haben. Fabian und Frank sollen mit kühlem Kopf agieren, dann sind sie mit ihrem Speed ganz sicher die ersten Anwärter auf den Titel. Der FABIA R5 ist das dominierende Auto in der Meisterschaft und mit der Mannschaft von Raimund Baumschlager haben wir ein tolles Team – jetzt freuen wir uns auf einen großen Titeldreikampf beim Finale der vielleicht spannendsten und hochklassigsten Saison in der Geschichte der Deutschen Rallye-Meisterschaft“, kommentiert Andreas Leue, Teamleiter Motorsport und Tradition bei ŠKODA AUTO Deutschland.

Zur ŠKODA Show beim Saisonausklang wird erneut auch Matthias Kahle (D) im legendären 130 RS beitragen. Der deutsche Rallye-Rekordmeister ist wieder als Pilot im VIP-Taxi unterwegs und wird die Fans mit seinen Fahrkünsten im berühmten Hecktriebler zum Staunen bringen.

Matthias Kahle schlägt damit auch die Brücke zur grandiosen Geschichte von ŠKODA in der DRM. Das Fahrerduo Matthias Kahle/Peter Göbel (D/D) dominierte mit OCTAVIA WRC, FABIA WRC sowie mit dem FABIA SUPER 2000 über fast ein Jahrzehnt die nationale Meisterschaft. Vier Meistertitel (2002, 2004, 2005 und 2010) sowie der Gewinn der Deutschen Rallye-Serie 2006 schlugen für Kahle/Göbel zu Buche. 2012 holten Mark Wallenwein/Stefan Kopczyk (D/D), ebenfalls im FABIA SUPER 2000, einen weiteren deutschen Meistertitel für ŠKODA. Kreim/Christian wollen nun bei der 3-Städte-Rallye ihren zweiten Matchball nutzen und sich nach 2016 zum zweiten Mal zum Champion krönen. Damit hätten ŠKODA Piloten sieben Titel gewonnen – mehr als Fahrer jeder anderen Marke.

Fabian Kreim holt seinen zweiten deutschen Rallye-Meistertitel in Folge, wenn er bei der 3-Städte-Rallye…

… mindestens Platz fünf belegt.
… mindestens Rang acht belegt und dazu die Powerstage gewinnt.
… mindestens Position sieben belegt und dazu mindestens Dritter in der Powerstage wird.
… mindestens Platz sechs belegt und dazu mindestens Fünfter in der Powerstage wird.
… keinen Meisterschaftspunkt holt und seine Konkurrenten Dominik Dinkel und Rene Mandel nicht über Platz drei hinauskommen.
… höchstens 21 Meisterschaftspunkte weniger als Markenkollege Dominik Dinkel und höchstens 22 Punkte weniger als Rene Mandel einfährt.

Deutsche Rallye-Meisterschaft (DRM) 2017

03.03. - 04.03.2017 Saarland-Pfalz
07.04. - 08.04.2017 Vogelsberg/Hessen
05.05. - 06.05.2017 Sulingen
23.06. - 24.06.2017 Stemwede
04.08. - 05.08.2017 Thüringen
08.09. - 09.09.2017 Niedersachsen
20.10. - 21.10.2017 3-Städte

08.10.2017 WRC 2 in Spanien: Kopecký wird mit Bestzeiten auf Asphalt Zweiter – Youngster Nordgren holt Rang 4

  • Tschechischer Meister Jan Kopecký gewann alle Asphalt-Wertungsprüfungen der RallyRACC Catalunya – Rallye de España, dem spanischen Lauf zur Weltmeisterschaft
  • Juuso Nordgren, finnischer Juniorenmeister von 2015, fuhr bei seinem herausragenden Debut im Werksteam von ŠKODA Motorsport auf Rang 4
  • ŠKODA Motorsport-Chef Michal Hrabánek: „Jan hat bewiesen, dass er einer der schnellsten Asphaltfahrer ist. Juuso hat das in ihn gesetzte Vertrauen zurückgezahlt"

Salou – Jan Kopecký und Beifahrer Pavel Dresler (CZE/CZE) waren auf den Asphalt-Wertungsprüfungen der RallyRACC Catalunya – Rally de España, dem spanischen Lauf zur FIA Rallye-Weltmeisterschaft (WRC), eindeutig das schnellste Team in der WRC 2. Im ŠKODA FABIA R5 erzielten die tschechischen Meister am Samstag und Sonntag 14 Bestzeiten in Folge. Trotz eines unverschuldeten Zeitverlusts während der Schotteretappe am Freitag konnten sie Rang 2 in der WRC 2-Kategorie erobern. Bei ihrem Debut im Werksteam und ihrer ersten Rallye auf Asphalt mit dem ŠKODA FABIA R5 verteidigten Juuso Nordgren/Tapio Suominen (FIN/FIN) den vierten Platz in der WRC 2-Wertung.

Die Schlussetappe der RallyRACC Catalunya – Rally de España, dem spanischen Lauf zur Rallye-Weltmeisterschaft (WRC), führte über sechs Wertungsprüfungen mit insgesamt 74 Kilometern. Die sechs Kilometer lange Auftaktprüfung am frühen Sonntagmorgen war noch bei Dunkelheit zu absolvieren. ŠKODA Werksfahrer Jan Kopecký war gleich hellwach und fuhr in der Kategorie WRC 2 zur ersten Bestzeit, gefolgt von seinem jungen Teamkollegen Juuso Nordgren. Der finnische Juniorenmeister von 2015 fand sich bei seiner allersten Rallye auf Asphalt am Steuer eines ŠKODA FABIA R5 auf den schnellen Straßen von Katalonien immer besser zurecht und fuhr beeindruckende Zeiten.

Als die Sonne am strahlend blauen Himmel aufgegangen war, stürmte Jan Kopecký wie entfesselt von einer Bestzeit zur nächsten und war auf jeder der verbleibenden Prüfung bis ins Ziel der Schnellste. Am Ende hatte er auf den 19 Wertungsprüfungen der Rallye 14 Mal in Folge die Bestmarke gesetzt und den zweiten Platz in der WRC 2 erobert. Ein besonderes Highlight setzte er am Samstagabend, als er in der Showprüfung in Salou im Gesamtklassement Zweitschnellster war und ein Dutzend Fahrzeuge aus der rund 100 PS stärkeren WRC-Kategorie hinter sich ließ. Ohne den Zeitverlust von über einer Minute, den er sich am Freitagabend in der Staubfahne eines vor ihm fahrenden, langsameren Fahrzeugs eingehandelt hatte, hätte der tschechische Meister um den Sieg gekämpft.

„Ich bin wirklich immer noch enttäuscht, dass die Sportkommissare entschieden haben, mir keine Zeitgutschrift zu gewähren. Aber so ist manchmal das Leben. Ich habe den Rest der Rallye trotzdem genossen. Pavel und ich konnten erneut beweisen, dass der ŠKODA FABIA R5 das schnellste Auto in der WRC 2-Kategorie ist. Wir haben keine Fehler gemacht und sind mit unserer gezeigten Leistung sehr glücklich“, zog der mehrfache tschechische Meister Bilanz.

Ihre jungen Teamkollegen Juuso Nordgren/Tapio Suominen verteidigten bei ihrer ersten Rallye auf Asphalt mit einem ŠKODA FABIA R5 des Werksteams ihren vierten Platz mit einer eindrucksvollen Vorstellung bis ins Ziel. „Ich bin überglücklich und freue mich über die Fortschritte, die ich während der Rallye machen konnte. Ich bin dem ganzen Team von ŠKODA Motorsport dankbar, dass es ein so großes Vertrauen in mich gesetzt und mir so ein tolles Auto zur Verfügung gestellt hat“, freute sich Nordgren im Ziel.

Ole Christian Veiby und Stig Rune Skjaermoen (NOR/NOR) im ŠKODA FABIA R5 des privaten Printsport-Teams waren in Spanien in der WRC 2-Kategorie nicht punkteberechtigt. Sie lieferten in der hart umkämpften RC2-Klasse eine tolle Leistung ab und wurden Dritte hinter ihren Markenkollegen Kopecký/Dresler, die ebenfalls in dieser Klasse gewertet wurden. „Ich habe mir während der Rallye die Inboard-Aufnahmen von Jan genau angeschaut und festgestellt, dass ich für Asphaltstrecken noch viel zu lernen habe. Er war wirklich unglaublich schnell", bekannte der norwegische Shooting-Star nach seiner eindrucksvollen Leistung beim spanischen WM-Lauf. Veiby, der in der Asien-Pazifik Rallye-Meisterschaft (APRC) mit dem MRF ŠKODA Team noch im Titelrennen ist, wird bei der bevorstehenden Rallye Großbritannien (26. bis 29. Oktober) zum ŠKODA Werksteam stoßen, um an der Seite von WRC 2-Champion Pontus Tidemand und dem jungen Finnen Juuso Nordgren auf Zeitenjagd zu gehen.

„Jan hat bewiesen, dass er einer der schnellsten Asphaltfahrer ist. Juuso hat das in ihn gesetzte Vertrauen mit seiner tollen Leistung voll und ganz zurückgezahlt", zog ŠKODA Motorsport-Chef Michal Hrabánek im Ziel der RallyRACC Catalunya – Rallye de España in Salou zufrieden Bilanz.

Endergebnis RallyRACC Catalunya – Rallye de España (WRC 2)
1. Suninen/Markkula (FIN/FIN), Ford Fiesta R5, 3:09.43,8 Stunden
2. Kopecký/Dresler (CZE/CZE), ŠKODA FABIA R5, +31,8 Sekunden
3. Guerra/Cué (MEX/ESP), ŠKODA FABIA R5, + 4.38,9 Minuten
4. Nordgren/Suominen (FIN/FIN), ŠKODA FABIA R5, +5.15,7 Minuten
5. Tempestini/Bernacchini (ITA/ITA), Citroën DS3 R5, +5.17,8 Minuten
6. Pieniazek/Mazur (POL/POL), Peugeot 208 T16, +7.33,8 Minuten

Zwischenstand in der WRC 2 nach elf von 13 Läufen
1. Pontus Tidemand (SWE), ŠKODA, 133 Punkte
2. Teemu Suninen (FIN), Ford, 85 Punkte
3. Jan Kopecký (CZE), ŠKODA, 85 Punkte
4. Eric Camilli (FRA), Ford, 77 Punkte
5. Ole Christian Veiby (NOR), ŠKODA, 68 Punkte

Zahl des Tages: 14
Jan Kopecký war in der WRC 2-Kategorie auf 14 Wertungsprüfungen in ununterbrochener Reihenfolge der Schnellste. Niemand konnte den tschechischen Meister auf den Asphaltprüfungen der RallyRACC Catalunya – Rallye de España schlagen.

Der Kalender 2017 in der FIA Rallye-Weltmeisterschaft (WRC 2)

Rallye Monte Carlo 19.01.–22.01.2017
Rallye Schweden 09.02.–12.02.2017
Rallye Mexiko 09.03.–12.03.2017
Rallye Frankreich 06.04.–09.04.2017
Rallye Argentinien 27.04.–30.04.2017
Rallye Portugal 18.05.–21.05.2017
Rallye Italien 08.06.–11.06.2017
Rallye Polen 29.06.–02.07.2017
Rallye Finnland 27.07.–30.07.2017
Rallye Deutschland 17.08.–20.08.2017
Rallye Spanien 05.10.–08.10.2017
Rallye Großbritannien 26.10.–29.10.2017
Rallye Australien 16.11.–19.11.2017

07.10.2017 WRC 2 in Spanien: ŠKODA Teams souverän Kopecký Zweiter, Nordgren erobert Rang vier

  • Tschechischer Meister Jan Kopecký kämpfte sich mit sieben Bestzeiten auf den zweiten Platz in der WRC 2 bei der RallyRACC Catalunya – Rallye de España zurück
  • Juuso Nordgren, der finnische Juniorenmeister von 2015, fuhr konstant schnelle Zeiten und eroberte den vierten Platz beim ersten Einsatz im ŠKODA FABIA R5 des Werksteams
  • ŠKODA Motorsport-Chef Michal Hrabánek: „Jan hat wieder einmal seine Schnelligkeit auf Asphalt eindrucksvoll bewiesen. Juuso hat mich mit einer steilen Lernkurve beeindruckt"

Salou – Jan Kopecký und Pavel Dresler (CZE/CZE) fuhren am Samstag bei der RallyRACC Catalunya – Rallye de España, dem spanischen Lauf zur Weltmeisterschaft, in einer eigenen Liga. Die tschechischen Meister im ŠKODA FABIA R5 erzielten auf allen sieben Wertungsprüfungen des Tages die Bestzeit und verbesserten sich in der WRC 2-Kategorie auf den zweiten Rang. Ihre jungen Teamkollegen Juuso Nordgren/Tapio Suominen (FIN/FIN) beeindruckten mit einer steilen Lernkurve, lieferten eine fehlerfreie Leistung ab und eroberten die vierte Position in der WRC 2-Wertung.

Während die erste Etappe der RallyRACC Catalunya – Rallye de España am Freitag noch über Schotterpisten geführt hatte, standen zur längsten Etappe des spanischen WM-Laufs am Samstag ausschließlich schnelle Asphaltprüfungen in der Region nordwestlich von Tarragona auf dem Programm. Dazu wurden nicht nur die Rallye-Fahrzeuge technisch umfangreich umgerüstet. Auch die Fahrer mussten ihren Fahrstil den geänderten Streckenbedingungen auf den sieben bevorstehenden Wertungsprüfungen anpassen.

Nach dem Pech während der ersten Etappe, als ŠKODA Werksfahrer Jan Kopecký im Staub eines vorausfahrenden, langsameren Wettbewerbers fahren musste und so über eine Minute verlor, erwies sich der tschechische Meister auf den Wertungsprüfungen am Samstag als unschlagbar. Im ŠKODA FABIA R5 fuhr er alle sieben Bestzeiten. „Leider haben wir keine Zeitgutschrift nach dem Vorfall am Freitag bekommen – das ist sehr schade und wirklich nicht fair. Aber so ist manchmal das Leben. Jetzt geben wir unser Bestes und fahren halt einfach so schnell wie wir können", gab Jan Kopecký die Devise aus. Gesagt, getan: Im Verlauf des Samstags hatte er alle WRC 2-Bestzeiten erzielt und sich zusammen mit Beifahrer Pavel Dresler auf Rang zwei in der Kategorie verbessert. In der letzten Prüfung des Tages, der Show-Wertungsprüfung in Salou, fuhr er sensationell die zweitschnellste Zeit im Gesamtklassement – gegen rund ein Dutzend Konkurrenten aus der Kategorie WRC mit etwa 100 PS stärkeren Fahrzeugen.

Ihre jungen Teamkollegen Juuso Nordgren/Tapio Suominen gingen die Herausforderung in Katalonien sehr clever an. „Ich bin diese Rallye erst einmal gefahren, zum allerersten Mal fahre ich mit einem ŠKODA FABIA R5 auf Asphalt. Beim ersten Durchgang der Prüfungen am Samstag habe ich mich vorsichtig an mein Limit herangetastet und sicherlich ein paar Mal zu früh gebremst. Bei der Wiederholung der Wertungsprüfungen am Nachmittag wusste ich dann schon besser, was mit dem ŠKODA FABIA R5 auf Asphalt möglich ist und konnte mich deutlich steigern", fasste der finnische Juniorenmeister von 2015 die zweite Etappe zusammen. Wie am Tag zuvor steigerte er nach der Mittagspause sein Tempo deutlich und eroberte schließlich den vierten Platz in der Kategorie WRC 2.

„Jan hat eindrucksvoll seine Schnelligkeit auf Asphalt bewiesen. Nach dem unverschuldeten Rückschlag am Freitag hat er außerdem eine starke Moral gezeigt. Juuso hat mich mit seiner steilen Lernkurve beeindruckt. Er hat die Erwartungen, die das Team in seinen ersten Einsatz gesetzt hat, mehr als erfüllt“, lobte ŠKODA Motorsport-Chef Michal Hrabánek im Ziel der zweiten Etappe am Samstagabend. Der Finaltag der RallyRACC Catalunya – Rallye de España führt am Sonntag über sechs Wertungsprüfungen und insgesamt 74 Kilometer im Kampf gegen die Uhr.

Nummer des Tages: 7
Jan Kopecký fuhr auf allen sieben Prüfungen am Samstag im ŠKODA FABIA R5 die Bestzeit in der Kategorie WRC 2. Auf der abschließenden Show-Wertungsprüfung erzielte er sensationell sogar die zweitschnellste Zeit in der Gesamtwertung.

Zwischenstand RallyRACC Catalunya – Rallye de España nach der 2. Etappe (WRC 2)
1. Suninen/Markkula (FIN/FIN), Ford Fiesta R5, 2:22.39,7 Stunden
2. Kopecký/Dresler (CZE/CZE), ŠKODA FABIA R5, +48,4 Sekunden
3. Guerra/Cué (MEX/ESP), ŠKODA FABIA R5, + 3.38,2 Minuten
4. Nordgren/Suominen (FIN/FIN), ŠKODA FABIA R5, +4.25,9 Minuten
5. Tempestini/Bernacchini (ITA/ITA), Citroën DS3 R5, +4.27,3 Minuten
6. Pieniazek/Mazur (POL/POL), Peugeot 208 T16, +5.58,8 Minuten

Der Kalender 2017 in der FIA Rallye-Weltmeisterschaft (WRC 2)

Rallye Monte Carlo 19.01.–22.01.2017
Rallye Schweden 09.02.–12.02.2017
Rallye Mexiko 09.03.–12.03.2017
Rallye Frankreich 06.04.–09.04.2017
Rallye Argentinien 27.04.–30.04.2017
Rallye Portugal 18.05.–21.05.2017
Rallye Italien 08.06.–11.06.2017
Rallye Polen 29.06.–02.07.2017
Rallye Finnland 27.07.–30.07.2017
Rallye Deutschland 17.08.–20.08.2017
Rallye Spanien 05.10.–08.10.2017
Rallye Großbritannien 26.10.–29.10.2017
Rallye Australien 16.11.–19.11.2017

07.10.2017 Rallye-WM Spanien: ŠKODA Teams im Pech Kopecký Dritter und Nordgren auf Rang 5 in WRC 2

  • Bei der RallyRACC Catalunya – Rallye de España verlor Vorjahressieger Jan Kopecký im Staub des Vordermannes viel Zeit, kämpfte sich aber auf Rang 3 in der WRC 2 zurück
  • Der finnische Junior-Champion von 2015, Juuso Nordgren, wurde ebenfalls aufgehalten, erreichte das Ziel der ersten Etappe trotzdem auf Rang 5 in der WRC 2
  • ŠKODA Motorsport-Chef Michal Hrabánek: „Es liegen noch zwei harte Asphaltetappen vor uns. Ich bin zuversichtlich, dass sich Jan und Juuso weiter nach vorne kämpfen"

Salou – Die Werksteams von ŠKODA Motorsport, Jan Kopecký/Pavel Dresler (CZE/CZE) und Juuso Nordgren/Tapio Suominen (FIN/FIN), sahen sich am ersten Tag der RallyRACC Catalunya – Rallye de España, dem spanischen Lauf zur FIA Rallye-Weltmeisterschaft (WRC), mit unerwarteten Hindernissen konfrontiert. Während Jan Kopecký im ŠKODA FABIA R5 in der dritten Wertungsprüfung im Staub seines Vordermannes viel Zeit verlor, musste Juuso Nordgren dem verunfallten Fahrzeug eines Konkurrenten ausweichen, das die Straße nahezu blockierte. Die ŠKODA Werksteams kämpften sich zum Ende der ersten Etappe aber wieder auf Rang 3 beziehungsweise 5 in der Kategorie WRC 2 zurück.

Die RallyRACC Catalunya – Rallye de España hält für die Teams eine einzigartige Herausforderung bereit. Nur in Katalonien wird sowohl auf Schotter als auch auf Asphalt gefahren. Die erste Etappe am Freitag führte über anspruchsvolle Schotterpisten. Nach zwei reinen Schotter-Wertungsprüfungen über 12,5 und 6,5 Kilometer stand die längste Prüfung des Tages ,Terra Alta‘ über rund 39 Kilometern auf dem Programm, die auch Asphaltpassagen enthielt. Diese legendäre Wertungsprüfung der spanischen WM-Rallye war prompt der Schauplatz zahlreicher Dramen im Teilnehmerfeld der WRC 2.

Jan Kopecký holte im ŠKODA FABIA R5 das drei Minuten vor ihm gestartete Auto ein und musste die Prüfung im Staub des Vordermanns quasi im Blindflug beenden. Er verlor über eine Minute und fiel von der zweiten auf die vierte Position zurück. „Ich bin alles andere als happy. Ich habe gewusst, dass die drei Minuten Abstand auf das vor mir gestartete Privatteam nicht ausreichen würden, und mich beim Veranstalter um einen größeren Startabstand bemüht. Das wurde mir verweigert. So habe ich ihn eingeholt und musste mich im dichten Staub ins Ziel tasten. So etwas sollte nicht passieren“, beschwerte sich ein frustrierter Kopecký. Am Ende des Tages verbesserte sich der Tschechische Meister mit einer Bestzeit noch auf Rang 3 der Zwischenwertung in der WRC 2-Kategorie.

Juuso Nordgren erlebte beim ersten Einsatz für das Werksteam von ŠKODA ebenfalls einen ganz speziellen Moment. „Diese dritte Wertungsprüfung hatte es wirklich in sich. Hiroki Arai hat sich mit seinem Auto überschlagen, das zusammen mit einem Baum mitten auf der Straße lag. Ich musste anhalten und bin dann ganz vorsichtig um das Hindernis herumgefahren", kommentierte der finnische Junior-Champion von 2015. Auf den verbleibenden drei Prüfungen des Tages war er im ŠKODA FABIA R5 jeweils Drittschnellster und kletterte bis ins Etappenziel auf die fünfte Position in der WRC 2.

„Der erste Tag der Rallye Spanien war wirklich eine große Herausforderung für ŠKODA Motorsport – aber so ist eben der Rallye-Sport! Jetzt liegen noch zwei anspruchsvolle Asphaltetappen vor uns. Ich bin mir sicher, dass sich Jan mit all seiner Routine in der WRC 2 weiter nach vorne arbeiten wird. Für Juuso geht es in erster Linie darum, seinen Lernprozess bei dieser Rallye erfolgreich fortzusetzen", zog ŠKODA Motorsport-Chef Michal Hrabánek im Ziel der ersten Etappe Bilanz.

Am Freitagabend wurden in Salou die Rallye-Fahrzeuge von Schotterspezifikation auf ein Asphaltsetup komplett umgebaut. Die Mechaniker montierten größere Bremsen, ein tiefer gelegtes Fahrwerk und Slick-Reifen für die folgenden Etappen am Samstag und Sonntag. Am Samstag, dem längsten Tag der Rallye, stehen sieben Wertungsprüfungen über insgesamt 122 Kilometer auf dem Programm.

Zwischenstand RallyRACC Catalunya – Rallye de España nach der 1. Etappe (WRC 2)
1. Suninen/Markkula (FIN/FIN), Ford Fiesta R5, 1:15.16,6 Stunden
2. Tempestini/Bernacchini (ITA/ITA), Citroën DS3 R5, +1.17,2 Minuten
3. Kopecký/Dresler (CZE/CZE), ŠKODA FABIA R5, +1.18,8 Minuten
4. Guerra/Cué (MEX/ESP), ŠKODA FABIA R5, + 1.44,4 Minuten
5. Nordgren/Suominen (FIN/FIN), ŠKODA FABIA R5, +2.31,9 Minuten
6. Pieniazek/Mazur (POL/POL), Peugeot 208 T16, +2.46,6 Minuten

Nummer des Tages: 75
Am abendlichen Service der ersten Etappe hatten die Mechaniker 75 Minuten Zeit, um in einer Art Komplett-Umbau den ŠKODA FABIA R5 von einem Schotter-Auto in einen Rennwagen für die verbleibenden 13 Asphalt-Prüfungen am Samstag und Sonntag umzubauen. Ein tiefergelegtes Fahrwerk mit härter eingestellten Stoßdämpfern, größere Bremsen sowie Slick-Reifen standen auf der To-Do-Liste der Mechaniker von ŠKODA Motorsport.

Der Kalender 2017 in der FIA Rallye-Weltmeisterschaft (WRC 2)

Rallye Monte Carlo 19.01.–22.01.2017
Rallye Schweden 09.02.–12.02.2017
Rallye Mexiko 09.03.–12.03.2017
Rallye Frankreich 06.04.–09.04.2017
Rallye Argentinien 27.04.–30.04.2017
Rallye Portugal 18.05.–21.05.2017
Rallye Italien 08.06.–11.06.2017
Rallye Polen 29.06.–02.07.2017
Rallye Finnland 27.07.–30.07.2017
Rallye Deutschland 17.08.–20.08.2017
Rallye Spanien 05.10.–08.10.2017
Rallye Großbritannien 26.10.–29.10.2017
Rallye Australien 16.11.–19.11.2017

02.10.2017 ŠKODA mit tschechischem Champion Kopecký und Junior Nordgren bei RallyeRACC Catalunya

  • Tschechischer Meister Jan Kopecký möchte mit seinem ŠKODA FABIA R5 seinen letztjährigen Sieg in der WRC 2 beim spanischen Lauf zur Rallye-WM wiederholen
  • Im Zuge der Nachwuchssichtung von ŠKODA Motorsport kommt der Gewinner der Finnischen Juniorenmeisterschaft 2015, Juuso Nordgren, erstmals zum Einsatz
  • ŠKODA Motorsport Chef Michal Hrabánek: „Bei unserer Nachwuchssichtung haben wir unsere Vorauswahl getroffen und wollen nun ermitteln, wer 2018 im Werksteam fährt”

Mladá Boleslav – ŠKODA Motorsport geht bei der RallyRACC Catalunya – Rally de España (5. bis 8.10.2017) mit zwei ŠKODA FABIA R5 an den Start, die von den amtierenden Tschechischen Meistern Jan Kopecký/Pavel Dresler sowie dem 20 Jahre alten Finnen Juuso Nordgren und seinem Beifahrer Tapio Suominen gefahren werden. Während Kopecký seinen Vorjahressieg in der WRC 2 beim spanischen Lauf zur FIA Rallye-Weltmeisterschaft wiederholen möchte, ist der finnische Juniormeister Nordgren der erste Kandidat, der sich für einen Platz im Werksteam von ŠKODA Motorsport für 2018 empfehlen kann.

„2017 ist das bislang erfolgreichste Jahr in der Geschichte von ŠKODA Motorsport“, sagt ŠKODA Motorsport Chef Michal Hrabánek. „Pontus Tidemand und Jonas Andersson wurden vorzeitig WRC 2 World Champions, ŠKODA gewann die FIA WRC 2-Teammeisterschaft und sicherte sich außerdem bereits vor dem Finale die Herstellerwertung in der FIA Asien-Pazifik Rallye-Meisterschaft. Die Teams von MRF ŠKODA werden zudem die Fahrer- und Beifahrertitel bei der kommenden Rallye Indien unter sich ausmachen können. Wir suchen nun ein talentiertes Nachwuchsteam für die Saison 2018. Nachdem wir bereits zwei junge Fahrer zu WRC 2 Champions entwickelt haben, möchten wir diese Erfolgsstory fortschreiben“, so Hrabánek weiter.

Bei der RallyRACC Catalunya – Rally de España wird der finnische Juniormeister von 2015, Juuso Nordgren, mit seinem Beifahrer Tapio Suominen an der Seite von Jan Kopecký/Pavel Dresler (CZE/CZE) für das ŠKODA Werksteam an den Start gehen. „Bei unserer Nachwuchssichtung haben wir unsere Vorauswahl getroffen, Juuso ist der erste Youngster, den wir testen wollen. Beim nächsten WM-Lauf, der Rallye Wales, werden Ole Christian Veiby/Stig Rune Skjaermoen aus Norwegen an der Seite unserer schwedischen WRC 2 World Champions Pontus Tidemand/Jonas Andersson sowie Juuso Nordgren zum Einsatz kommen“, sagt Hrabánek.

Das norwegische Nachwuchsteam Ole Christian Veiby/Stig Rune Skjaermoen (NOR/NOR) kann beim Finale der FIA Asien-Pazifik Rallye-Meisterschaft (APRC) mit ihrem MRF ŠKODA FABIA R5 den Fahrer- und Beifahrertitel gewinnen. Sie haben in der WRC 2-Rallye-WM mit dem Sieg bei der Rallye Polen und Rang 2 bei der Rallye Italien-Sardinien ihre Schnelligkeit bereits eindrucksvoll unter Beweis gestellt.

Bei der RallyRACC Catalunya richten sich alle Augen auf Juuso Nordgren, der mit Teamkollege Jan Kopecký im ŠKODA Werksteam eine echte Messlatte hat. 2015 wurde Kopecký in Spanien in der WRC 2 Zweiter hinter Tidemand. Im vergangenen Jahr konnte er den amtierenden WRC 2-Champion schlagen und gewann die Kategorie. Der spanische Lauf zur Rallye-Weltmeisterschaft hält für die Teams eine ganz besondere Herausforderung bereit, ist er doch der einzige WM-Lauf, der auf gemischten Fahrbahnbelägen ausgetragen wird. Die erste Schleife am Freitag wird auf Schotterpisten gefahren, die von vereinzelten Asphaltpassagen unterbrochen werden. Am Samstag und Sonntag stehen schnelle und kurvige Landstraßen auf Asphalt auf dem Programm. Insgesamt warten 19 Wertungsprüfungen über 312 Kilometern im Kampf gegen die Uhr auf die Teams. Der Sieger wird am Sonntag gegen 14 Uhr im Ziel in Salou, das sich südlich der katalanischen Hauptstadt Barcelona befindet, erwartet.

Wussten Sie schon dass...
…die RallyRACC Catalunya – Rally de España zum ersten Mal 1957 stattfand, ab 1975 als Lauf zur Rallye-Europameisterschaft (ERC) zählte und 1991 in den Kalender der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) aufgenommen wurde?
…die RallyRACC Catalunya – Rally de España der einzige Weltmeisterschaftslauf ist, der WRC sowohl auf Schotter, als auch auf Asphalt ausgetragen wird und deshalb am Ende der ersten Etappe am Freitagabend Fahrwerk und Bremsen der Rallye-Autos aufwendig umgebaut werden müssen?
…bei der RallyRACC Catalunya – Rally de España die Teams in der WRC 2 Kategorie maximal 10 Schotterreifen und 24 Asphaltreifen sowie zusätzlich vier Reifen für den Shakedown verwenden dürfen?
…sich bei der RallyRACC Catalunya – Rally de España der Service Park auf dem Gelände des Freizeitparks von PortAventura befindet, der mit der spektakulären Achterbahn ‚Dragon Khan Roller Coaster‘ mit acht Loopings und Geschwindigkeiten von über 110 Stundenkilometern aufwarten kann?

Kalender der FIA Rallye-Weltmeisterschaft (WRC 2) für das Jahr 2017
Rallye Monte Carlo 19.01.–22.01.2017
Rallye Schweden 09.02.–12.02.2017
Rallye Mexiko 09.03.–12.03.2017
Rallye Frankreich 06.04.–09.04.2017
Rallye Argentinien 27.04.–30.04.2017
Rallye Portugal 18.05.–21.05.2017
Rallye Italien 08.06.–11.06.2017
Rallye Polen 29.06.–02.07.2017
Rallye Finnland 27.07.–30.07.2017
Rallye Deutschland 17.08.–20.08.2017
Rallye Spanien 05.10.–08.10.2017
Rallye Großbritannien 26.10.–29.10.2017
Rallye Australien 16.11.–19.11.2017

02.10.2017 Oldtimer im ‚Land der 1.000 Berge‘: ŠKODA startet mit faszinierenden Autos bei ‚Sauerland Klassik‘

  • Oldtimer von ŠKODA bgeistern Autofans deutschlandweit
  • Liebhaber wie Ralf Pätz stecken tausende Arbeitsstunden in die Restauration
  • Traditionsmarke mit zwei Fahrzeugen bei Rallye ‚Sauerland Klassik‘ am Start
  • Rallye-Champion Matthias Kahle steuert einen ŠKODA 130 RS
  • Außerdem dabei: der kleine POPULAR Roadster aus den 30er Jahren

Weiterstadt – Viel Leidenschaft und tausende Arbeitsstunden steckt Oldtimer-Liebhaber Ralf Pätz in die Restauration seiner ŠKODA Klassiker. Mit historischen Fahrzeugen wie dem 1200 SEDAN und einem FELICIA Cabrio ist er regelmäßig bei Klassikerveranstaltungen unterwegs. ŠKODA hat in seiner 125-jährigen Unternehmensgeschichte viele Modelle hervorgebracht, die heute als Sammlerstücke die Oldtimer-Fans begeistern. Welche Faszination die Traditionsmarke auf Besitzer wie Ralf Pätz ausübt, zeigt das Video von der diesjährigen ‚Sachsen Classic‘. ŠKODA präsentiert bei zahlreichen Rallyes regelmäßig Modelle mit Kultstatus – so auch demnächst vom 5. bis zum 7. Oktober bei der Rallye ‚Sauerland Klassik‘.

Historische Fahrzeuge von ŠKODA sind das ganze Jahr über bei großen Klassikerveranstaltungen am Start – sei es bei der AvD-Histo-Monte, der Sachsen Classic oder der Hamburg Berlin Klassik. Die Zuschauer erleben regelmäßig einen bunten Querschnitt durch die lange Unternehmenshistorie und sehen seltene Klassiker, die von ihren Besitzern mit viel Leidenschaft gepflegt werden. Die nächste Gelegenheit dazu bietet sich bei der vom 5. bis zum 7. Oktober stattfindenden Rallye ‚Sauerland Klassik‘. Bei der zweiten Auflage der Veranstaltung, die in diesem Jahr in drei Etappen jeweils von Attendorn aus durch das ‚Land der 1.000 Berge‘ führt, präsentiert ŠKODA mit dem 130 RS und dem POPULAR Roadster zwei Modelle, die im Motorsport Meilensteine gesetzt haben.

Der ŠKODA 130 RS war einer der erfolgreichsten Rennwagen der 1970er und 1980er Jahre, er steht sinnbildlich für die große Motorsport- und Rallye-Historie der tschechischen Traditionssmarke. Größte Triumphe mit diesem serienbasierten Rennwagen waren der Gewinn der Tourenwagen-Europameisterschaft 1981 sowie der Doppelerfolg bei der Rallye Monte Carlo 1977 in der Kategorie bis 1.300 cm³ Hubraum. Bei der Sauerland Klassik pilotiert der siebenfache Deutsche Rallye-Meister Matthias Kahle den von ŠKODA AUTO Deutschland eingesetzten 130 RS.

Noch wesentlich weiter zurück reicht die Geschichte des ŠKODA POPULAR. Ein solches Modell belegte bei der Rallye Monte Carlo 1936 den sensationellen zweiten Platz in der Klasse bis 1.500 cm³. Der Roadster legte damit einen weiteren Meilenstein für die beeindruckende Erfolgsgeschichte von ŠKODA im Motorsport. Davon profitierten auch die Kunden der Marke: Der beliebte POPULAR wurde als POPULAR MONTE CARLO in den Versionen Roadster und Coupé angeboten. In der ehemaligen Tschechoslowakei avancierte das Modell zum meistverkauften Automobil, zudem wurde der Kleinwagen in rund 50 Länder exportiert. Das leichte und preiswerte Modell zählt bis heute zu den attraktivsten Fahrzeugen von ŠKODA.

Einer der Sammler, die sich für die Marke mit dem geflügelten Pfeil begeistern, ist Ralf Pätz. Der gebürtige Sachse arbeitet als technischer Leiter in einem Lebensmittelwerk – und widmet sich in seiner Freizeit mit viel Leidenschaft den Oldtimern der tschechischen Traditionsmarke. Zu seinem Fuhrpark gehören unter anderem ein ŠKODA 1200 SEDAN und ein FELICIA Cabrio. Tausende Arbeitsstunden hat er in die Restauration gesteckt. „Die ältere Technik begeistert mich. Es ist faszinierend, mit welchen Mitteln die Autos damals gebaut wurden“, sagt Oldtimer-Liebhaber Ralf Pätz (hier geht’s zum Interview). Vor 14 Jahren hat er sich bei der Anschaffung seines ersten Klassikers mit dem FELICIA Cabrio bewusst für ŠKODA entschieden: „Das war in den 1950er und 1960er Jahren in der ehemaligen DDR das Cabrio schlechthin. Beim Kauf habe ich mich an meine Jugend erinnert.“

Zwischen Mai und September gibt es kaum ein Wochenende, an dem Ralf Pätz nicht in einem seiner ŠKODA Oldtimer unterwegs ist. Zu den Rallyes, bei denen er seine seltenen Sammlerstücke präsentiert, gehören die ‚Sachsen Classic‘ oder der Oldtimer-Grand-Prix auf dem Nürburgring. „Für mich ist es eine große Ehre, bei diesen renommierten Veranstaltungen die Marke ŠKODA vertreten zu können“, erklärt Ralf Pätz stolz. Damals auf dem neuesten Stand der Technik, vermitteln die Modelle mit Kultstatus heute das Fahrgefühl aus einer längst vergangenen Zeit. Verglichen mit der Motorisierung aktueller Autos, ist etwa der 1200 SEDAN mit 36 PS schwach motorisiert. Das macht Ralf Pätz aber nichts aus, für ihn ist die Geschwindigkeit Nebensache. „Ich möchte etwas sehen und auch gesehen werden, meine Reise genießen. Es geht nicht darum, schnell von A nach B zu kommen – wie in einem modernen Auto“, sagt der Sachse. Das werden auch die Besucher der ‚Sauerland Klassik‘ erleben, wenn dort erneut wunderschöne ŠKODA Oldtimer an ihnen vorbeifahren.

18.09.2017 APRC in Japan: Sieg für ŠKODA Pilot Gaurav Gill – ŠKODA gewinnt vorzeitig die Herstellermeisterschaft

  • Bei der Rallye Hokkaido holt ŠKODA vorzeitig den Titel in der Herstellerwrtung der FIA Asien-Pazifik Rallye-Meisterschaft 2017 (APRC)
  • MRF ŠKODA Team gewinnt außerdem vorzeitig die Teammeisterschaft
  • Gaurav Gill und Beifahrer Stéphane Prévot haben nach ihrem Sieg in Japan die Titelverteidigung in der FIA Asien-Pazifik Rallye-Meisterschaft 2017 (APRC) in der Hand
  • Teamkollege Ole Christian Veiby fiel während der ersten Etappe aus, konnte aber nach dem Restart die zweite Etappe gewinnen und wertvolle Meisterschaftspunkte sichern
  • ŠKODA Motorsport Chef Michal Hrabánek: „Glückwunsch an das Team von MRF ŠKODA zum vorzeitigen Gewinn der Herstellerwertung der APRC.“

Obihiro (Japan) – Gaurav Gill und Beifahrer Stéphane Prévot (IND/BEL) fuhren beim vierten Lauf zur FIA Asien-Pazifik Rallye-Meisterschaft (APRC) in Japan im ŠKODA FABIA R5 zu einem ungefährdeten Sieg. Auf der zweiten Wertungsprüfung der Rallye Hokkaido übernahm das Duo aus dem Team MRF ŠKODA die Führung, die es bis ins Ziel nicht mehr abgab. Ihre Teamkollegen, die Nachwuchstalente Ole Christian Veiby und Stig Rune Skjaermoen (NOR/NOR), hatten hingegen Pech. Auf der dritten Wertungsprüfung rutschten sie mit ihrem ŠKODA FABIA R5 nach einem Reifenschaden in einem Graben und mussten aufgeben. Nach dem Restart am Sonntag gewannen sie immerhin die zweite Etappe und holten noch wertvolle Meisterschaftspunkte. Während Gill nun die besten Chancen hat, seinen Titel zu verteidigen, gewann ŠKODA bereits vorzeitig die Herstellerwertung und MRF ŠKODA den Team-Cup der FIA Asien-Pazifik Rallye-Meisterschaft 2017 (APRC). Die Entscheidung über die Titel in der Fahrer- und Beifahrerwertung fällt beim letzten APRC-Lauf, der Rallye Indien (24. bis 26. November 2017), nur noch zwischen beiden MRF ŠKODA Teams.

Vereinzelte, heftige Regenfälle auf den anspruchsvollen Wertungsprüfungen auf der japanischen Nordinsel Hokkaido stellten die Teams, die am vierten Lauf zur FIA Asien-Pazifik Rallye-Meisterschaft 2017 teilnahmen, vor zusätzliche Herausforderungen. Auf der kürzesten Prüfung der gesamten Meisterschaft, der nur über 0,96 Kilometer führenden Auftaktprüfung „Sammy Satsunai“ unweit des Serviceparks, fuhr O.C. Veiby schneller als sein Teamkollege, der amtierende APRC-Champion Gaurav Gill.

Zum Auftakt am nächsten Morgen konterte Gill mit einer Bestzeit. Doch wer sich schon auf eine Fortsetzung des die Saison prägenden, spannenden Duells der beiden MRF-Teams gefreut hatte, wurde in der dritten Wertungsprüfung enttäuscht. Auf der 29 Kilometer langen Prüfung brach am ŠKODA FABIA R5 des norwegischen Nachwuchsteams nach einem Riesensprung zunächst ein Stoßdämpfer. Als auch noch ein Reifenschaden hinzukam, rutschte Veiby von der Strecke und blieb in einem Graben stecken – damit war der Tag gelaufen. Gaurav Gill fuhr unterdessen an der Spitze unbeeindruckt alle weiteren Bestzeiten und beendete die erste Etappe überlegen in Führung liegend. „Es war ein perfekter Tag für uns und das Team MRF ŠKODA. Wir haben immer die richtige Reifenwahl getroffen, außerdem hat die Fahrwerksabstimmung unseres ŠKODA FABIA R5 hervorragend gepasst. Die Bedingungen waren wirklich hart, viel harter Schotter mit groben Steinen, und das bei Durchschnittsgeschwindigkeiten von mehr als 125 Kilometern pro Stunde“, fasste der indische ŠKODA Pilot zusammen.

ŠKODA Youngster Ole Christian Veiby konnte am Sonntag wieder an den Start gehen, gewann die Tageswertung der zweiten Etappe und holte wertvolle Meisterschaftspunkte. „Auch wenn unsere Meisterschaftshoffnungen an diesem Wochenende einen Dämpfer bekommen haben, geben wir noch lange nicht auf und kämpfen bis zum Schluss“, versprach der Norweger im Ziel. Der amtierende APRC-Meister Gaurav Gill hat es nun in der Hand, beim Finallauf in Indien nach 2013 und 2016 seinen dritten Titel zu gewinnen. „Vielen Dank an das Team von MRF ŠKODA, dass sie mir wieder einmal ein so schnelles und zuverlässiges Auto zur Verfügung gestellt haben. Ich freue mich nun auf mein Heimspiel in Indien, wo ich unbedingt meinen dritten Titel sichern möchte“, freute sich Gill im Ziel in Obihiro.

„Die FIA Asien-Pazifik Rallye-Meisterschaft hat für ŠKODA eine hohe strategische Bedeutung, findet sie doch in wichtigen Wachstumsmärkten wie zum Beispiel Indien und China statt. Ich freue mich darüber, dass das Team von MRF ŠKODA vorzeitig die Hersteller- und die Teamwertung der FIA Asien-Pazifik Rallye-Meisterschaft für ŠKODA gewinnen konnten. Seit 2012 fuhr jeder APRC-Meister in einem ŠKODA, und in diesem Jahr entscheiden sich die Titel in der Fahrer- und Beifahrer-Wertung nur noch zwischen unseren beiden MRF ŠKODA Teams“, kommentierte ŠKODA Motorsport Chef Michal Hrabánek.

Endergebnis APRC Rallye Hokkaido/Japan
4. Lauf zur FIA Asien-Pazifik Rallye-Meisterschaft (APRC)
1. Gill/Prévot (IND/BEL), ŠKODA FABIA R5, 1:53,21.8 Std.
2. Blomberg/Andersson (SWE/SWE), Mitsubishi Mirage AP4, + 11.41,4 Min.
3. Imai/Farmer (JPN/NZL), Subaru Impreza WRX STi, +14.43,6 Min.
4. Takahashi/Nakamura, (JPN/JPN), Subaru Impreza WRX STi, +15.04,2 Min.
5. Aoki/Ikeda, (JPN/JPN), Mitsubishi Lancer Evo IX, +16.02,8 Min.

Zahl des Tages: 0,96
Die Wertungsprüfung „Sammy Satsunai“ der Rallye Hokkaido ist mit 0,96 Kilometern die kürzeste der gesamten FIA Asien-Pazifik Rallye-Meisterschaft.

Der Kalender 2017 der FIA Asien-Pazifik Rallye-Meisterschaft (APRC)
Rallye Whangarei – Neuseeland 28.04.–30.04.2017
Rallye Canberra - Australien 26.05.–28.05.2017
Rallye China gestrichen 07.07–09.07.2017
Rallye Malaysia 11.08.–13.08.2017
Rallye Hokkaido - Japan 15.09.–17.09.2017
Rallye Indien 24.11.–26.11.2017

09.09.2017 Titelentscheidung vertagt: Kreim/Christian gehen nach Platz drei in Niedersachsen als Spitzenreiter ins Finale

  • ŠKODA AUTO Deutschland Duo Fabian Kreim/Frank Christian führt lange, vergibt nach Ausritt aber den ersten Matchball zur Titelverteidigung
  • ŠKODA feiert trotzdem: Dominik Dinkel/Christina Kohl holen im FABIA R5 den Sieg – ihr erster Gesamterfolg in der Deutschen Rallye Meisterschaft (DRM) überhaupt
  • Fabian Kreim: „Jetzt müssen wir unseren Titel wie 2016 bei der 3-Städte-Rallye holen“
  • Kreim/Christian gehen mit 21 Punkten Vorsprung ins Finale der DRM

Osterode – Die Titelverteidiger Fabian Kreim und Frank Christian (D/D) gehen nach einem dritten Platz bei der ADAC Rallye Niedersachsen als Spitzenreiter ins große Finale der Deutschen Rallye-Meisterschaft (DRM). Das ŠKODA AUTO Deutschland Duo lag als Spitzenreiter in Harz-Vorland lange auf dem Kurs zum vorzeitigen Titelgewinn, ehe ein Ausritt über eine nasse Wiese den möglichen Sieg kostet. Gefeiert wird in Osterode trotzdem: Die ŠKODA Markenkollegen Dominik Dinkel/Christina Kohl (D/D) bejubeln ihren ersten DRM-Gesamtsieg.

„Wir wollten unseren zweiten Titel gern schon in Niedersachsen perfekt machen. Sorry ans Team für meinen Fehler und Haken hinter Niedersachsen. Ab sofort lernen wir bayerisch! Jetzt müssen wir wie im vergangenen Jahr bei der 3-Städte-Rallye den Titel holen“, kommentiert Fabian Kreim. Die Chancen für den zweiten nationalen Titelgewinn in Serie stehen weiterhin hervorragend: Der ŠKODA AUTO Deutschland Pilot geht als Tabellenführer mit einem Vorsprung von 21 Punkten auf den nun zweitplatzierten Markenkollegen Dinkel in die 3-Städte-Rallye am 20. und 21. Oktober. Ebenfalls noch Titelchancen hat der drittplatzierte Rene Mandel (D) mit 22 Zählern Rückstand. Schon ein fünfter Platz beim Saisonfinale würde Fabian Kreim zum Titelgewinn reichen.

Nach zuletzt drei DRM-Siegen in Serie ist der Odenwälder auch bei der Rallye Niedersachsen zunächst eine Klasse für sich. Mit Bestzeiten in den zwei Prüfungen am Freitagabend übernimmt Kreim sofort die Führung und baut sie am Samstag Schritt für Schritt auf 18,2 Sekunden vor Dominik Dinkel aus. In der neunten Wertungsprüfung ,Ührder Berg 1‘ rutscht Kreim jedoch von der nassen Graspiste in einen Graben. „So ein Mist! Ich habe die Handbremse gezogen, das Auto quer gestellt – nichts half, es wurde auf der glitschigen Wiese bergab sogar noch schneller statt langsamer.“

Glück im Unglück: Mit Hilfe seines Beifahrers Frank Christian und herbeigeeilter Fans bringt er sein Arbeitsgerät zurück auf die Strecke. So verlieren die Favoriten zwar über zwei Minuten und die Spitze, können aber die Rallye fortsetzen. Trotz demolierter Vorderfront an seinem FABIA R5 sichert sich Kreim in der gleich anschließenden Powerstage sogar noch drei Zusatzpunkte. Danach verteidigt der Titelverteidiger Platz drei: „Danke an unsere Mechaniker, die im letzten Service den FABIA R5 wieder perfekt hergerichtet haben.“

Um den Sieg duellieren sich derweil Dominik Dinkel und Rene Mandel. Der ŠKODA Pilot hat am Ende mit 19,6 Sekunden Vorsprung die Front seines FABIA R5 vorn und verbessert sich damit in der Meisterschaftstabelle auf Gesamtrang zwei.

„Glückwunsch an Dominik Dinkel und Christina Kohl. Sie haben heute für ŠKODA die Kohlen aus dem Feuer geholt und damit die Siegesserie unserer Marke hier im Harz fortgesetzt. Für unser Team hat sich hingegen die Motorsportweisheit ‚to finish first you first have to finish‘ leider als richtig erwiesen. Wir konnten den ersten Matchball im Titelkampf nicht verwandeln, die nach acht von 13 Wertungsprüfungen schon zum Greifen nahe Meisterschaft ist uns auf grüner Wiese buchstäblich durch die Hände gerutscht. Fabian und Frank waren bewusst defensiv unterwegs, trotzdem passierte der Fehler. Schlecht für uns, gut für die Meisterschaft. Nun bekommen Fahrer und Fans doch ein alles entscheidendes Finale bei der 3-Städte-Rallye. Wir werden bereit sein, den zweiten Matchball in einen Sieg umzusetzen“, sagt Andreas Leue, Teamleiter Motorsport und Tradition bei ŠKODA AUTO Deutschland.

Kreim/Christian visieren im FABIA R5 den siebten Titel für die Marke in der DRM an, womit ŠKODA allein der erfolgreichste Autohersteller in der Geschichte des nationalen Championats werden könnte. Das Fahrerduo Matthias Kahle/Peter Göbel (D/D) dominierte mit OCTAVIA WRC, FABIA WRC sowie mit dem FABIA SUPER 2000 über fast ein Jahrzehnt die nationale Meisterschaft. Vier Meistertitel (2002, 2004, 2005 und 2010) sowie der Gewinn der Deutschen Rallye-Serie 2006 schlugen für Kahle/Göbel zu Buche. 2012 holten Mark Wallenwein/Stefan Kopczyk (D/D), ebenfalls im FABIA SUPER 2000, einen weiteren deutschen Meistertitel für ŠKODA. Kreim/Christian können sich nach 2016 zum zweiten Mal zum Champion krönen.

Die Zahl zur ADAC Rallye Niedersachsen: 8
Der ŠKODA FABIA R5 ist auch bei der vorletzten Station der Deutschen Rallye-Meisterschaft 2017 mit acht von 13 möglichen Prüfungsbestzeiten das herausragende Auto. Fabian Kreim/Frank Christian schaffen fünf Topzeiten, die Gesamtsieger Dominik Dinkel/Christina Kohl landen im Hightech-Allradler aus Tschechien dreimal auf Platz eins.

ADAC Rallye Niedersachsen – DRM-Endstand:
1. Dinkel/Kohl, ŠKODA FABIA R5 1:06.52,7 Std.
2. Mandel/Zenz, Hyundai i20 R5 + 0.19,6 Min.
3. Kreim/Christian, ŠKODA FABIA R5 + 2.35,1 Min.
4. Mohe/Hirsch, Renault Clio R3T + 4.58,5 Min.
5. von Gartzen/Loth, Citroën DS3 R3T + 5.32,5 Min.

TV-Zeiten

Sonntag, 10. September 2017 07:30 Uhr
n-tv, PS - Die Deutsche Rallye-Meisterschaft

Samstag, 16. September 2017 09:30 Uhr
n-tv, PS - Die Deutsche Rallye-Meisterschaft (Wiederholung)

Deutsche Rallye-Meisterschaft (DRM) 2017
03.03. - 04.03.2017 Saarland-Pfalz
07.04. - 08.04.2017 Vogelsberg/Hessen
05.05. - 06.05.2017 Sulingen
26.05. - 27.05.2017 Sachsen
23.06. - 24.06.2017 Stemwede
04.08. - 05.08.2017 Thüringen
08.09. - 09.09.2017 Niedersachsen
20.10. - 21.10.2017 3-Städte

06.09.2017 Zweiter Titel für Kreim/Christian in Sicht: erster Matchball für das ŠKODA AUTO Deutschland Duo in Niedersachsen

  • Erfolgreiche Titelverteidigung für ŠKODA AUTO Deutschland Duo Fabian Kreim/Frank Christian schon bei der ADAC Rallye Niedersachsen möglich
  • Zuletzt drei Siege in Serie in der Deutschen Rallye-Meisterschaft (DRM)
  • Fabian Kreim: „Wir wollen unseren zweiten Titel so schnell wie möglich“

Weiterstadt – Erster Matchball für Fabian Kreim/Frank Christian (D/D) und ŠKODA AUTO Deutschland: Bereits bei der ADAC Rallye Niedersachsen kann sich das Erfolgsteam vorzeitig den zweiten nationalen Titel in Serie sichern. Nach dem Sieg-Hattrick in den letzten drei Läufen der Deutschen Rallye-Meisterschaft (DRM) gehen die Titelverteidiger am Freitag und Samstag mit einer perfekten Ausgangsposition in die vorletzte Station des Championats.

„Natürlich wollen wir unseren zweiten Titel so schnell wie möglich unter Dach und Fach bringen. Es wäre traumhaft, wenn wir die erfolgreiche Titelverteidigung schon in Niedersachsen perfekt machen könnten“, sagt Fabian Kreim. 27 Zähler liegt der Tabellenführer in der aktuellen DRM-Gesamtwertung vor seinem stärksten Rivalen Rene Mandel (D), sogar 32 Zähler Vorsprung sind es auf ŠKODA Markenkollege Dominik Dinkel (D). Hat ŠKODA AUTO Deutschland Pilot Kreim nach dem vorletzten Saisonlauf mindestens 30 Punkte Vorsprung auf seine beiden letzten verbliebenen Titelkonkurrenten, kann er sich schon vor dem traditionellen Saisonfinale bei der 3-Städte-Rallye am 20. und 21. Oktober erneut als Champion feiern lassen.

Die Chancen dafür stehen gut: Schließlich triumphierte Kreim in den vergangenen beiden Jahren souverän beim Event am Rande des Harzes. Im vergangenen Jahr ließ er dabei sogar WM-Star Mads Østberg (N) auf den Pisten rund um den Servicepark in Osterode hinter sich.

Dass er mit den besten Rallye-Piloten der Welt in seiner Klasse mithalten kann, hat der 24 Jahre alte Kreim zuletzt auch bei der ADAC Rallye Deutschland nachgewiesen. Bei der WM-Rallye raste der Odenwälder mit Copilot Frank Christian zu einer Wertungsbestzeit in der Prüfung Mittelmosel 1 und ließ dabei unter anderem auch das ŠKODA Werksteam Pontus Tidemand/Jonas Andersson hinter sich. Die Schweden krönten sich bei der Rallye Deutschland im FABIA R5 danach vorzeitig zu Klassen-Weltmeistern. Kreim/Christian wurden auf dem Weg zum besten WM-Resultat ihrer Karriere dagegen von einem Wildunfall gestoppt.

„Die ADAC Rallye Deutschland ist abgehakt, das Auto ist repariert und wird beim Start in Osterode in Topform sein. Unser Fokus liegt jetzt voll auf der DRM“, gibt sich Kreim für den siebten von acht Saisonläufen der DRM kämpferisch. Gut 130 anspruchsvolle Asphaltkilometer in 14 Prüfungen warten auf dem amtierenden Champion, der bei der Rallye Niedersachsen einen Sieg-Hattrick anvisiert. „Wenn Fabian und Frank so konzentriert und cool wie in den letzten DRM-Läufen fahren, sollten sie die in diesem Jahr besonders starke Konkurrenz erneut schlagen können. Es wäre schön, wenn wir mit der ganzen Truppe von ŠKODA AUTO Deutschland und dem Einsatzteam von Baumschlager Rallye & Racing schon in Niedersachsen unseren zweiten Titel mit Fabian und Frank in Serie feiern könnten“, sagt Andreas Leue, Teamleiter Motorsport und Tradition bei ŠKODA AUTO Deutschland.

Kreim/Christian visieren im FABIA R5 den siebten Titel für die Marke in der DRM an, womit ŠKODA allein der erfolgreichste Autohersteller in der Geschichte des nationalen Championats werden könnte. Das Fahrerduo Matthias Kahle/Peter Göbel (D/D) dominierte mit OCTAVIA WRC, FABIA WRC sowie mit dem FABIA SUPER 2000 über fast ein Jahrzehnt die nationale Meisterschaft. Vier Meistertitel (2002, 2004, 2005 und 2010) sowie der Gewinn der Deutschen Rallye-Serie 2006 schlugen für Kahle/Göbel zu Buche. 2012 holten Mark Wallenwein/Stefan Kopczyk (D/D), ebenfalls im FABIA SUPER 2000, einen weiteren deutschen Meistertitel für ŠKODA. Kreim/Christian können sich nun nach 2016 zum zweiten Mal zum Champion krönen.

Fabian Kreim holt vorzeitig seinen zweiten deutschen Rallye-Meistertitel in Folge, wenn…

… er die Rallye Niedersachsen gewinnt und dazu mindestens einen Punkt in der Powerstage holt.
… er die Rallye Niedersachsen gewinnt und Rene Mandel nicht Zweiter wird.
… er die Rallye Niedersachsen gewinnt und Rene Mandel nicht die Bestzeit in der Powerstage fährt.
… er – egal bei welcher Platzierung in der Gesamtwertung und der Powerstage – bei der Rallye Niedersachsen mindestens drei Meisterschaftspunkte mehr als Rene Mandel und höchstens zwei Zähler weniger als Dominik Dinkel einfährt.

Deutsche Rallye-Meisterschaft (DRM) 2017

03.03. - 04.03.2017 Saarland-Pfalz
07.04. - 08.04.2017 Vogelsberg/Hessen
05.05. - 06.05.2017 Sulingen
26.05. - 27.05.2017 Sachsen
23.06. - 24.06.2017 Stemwede
04.08. - 05.08.2017 Thüringen
08.09. - 09.09.2017 Niedersachsen
20.10. - 21.10.2017 3-Städte

05.09.2017 ŠKODA fördert Nachwuchspiloten – Juuso Nordgren bei der RallyRACC Catalunya am Start

  • 20-jähriges Talent aus Finnland geht beim spanischen Lauf zur FIA Rallye-Weltmeisterschaft (WRC 2) mit einem ŠKODA FABIA R5 für das Werksteam an den Start
  • Der finnische Junior-Meister von 2015 ist der erste Fahrer, der im Zuge der neuen Talentsichtung von ŠKODA Motorsport einen Testeinsatz bestreiten wird
  • Zahlreiche Weltklassefahrer begannen ihre erfolgreiche Motorsportkarriere in einer Rallye-Version des ŠKODA FABIA
  • ŠKODA Motorsport-Chef Michal Hrabánek: „Nach dem vorzeitigen Gewinn der WRC 2-Kategorie in der Rallye-Weltmeisterschaft suchen wir nun verstärkt nach jungen Talenten“

Mladá Boleslav – ŠKODA Motorsport startet ein Förderprogramm für junge und talentierte Rallye-Fahrer. Juuso Nordgren aus Finnland ist der erste Youngster, der in einem ŠKODA FABIA R5 des Werksteams zum Einsatz kommt. Der 20-Jährige absolviert mit seinem Beifahrer Tapio Suominen einen Testeinsatz bei der RallyRACC Catalunya – Rallye de España (5. bis 8. Oktober 2017), dem spanischen Lauf zur FIA Rallye-Weltmeisterschaft.

„Nach dem vorzeitigen Gewinn der WRC 2-Kategorie in der Rallye-Weltmeisterschaft suchen wir nun verstärkt nach jungen Fahrern“, sagt ŠKODA Motorsport-Chef Michal Hrabánek. „Unsere Talentsichtung beginnt bei der RallyRACC Catalunya – Rallye de España. Es werden weitere Einsätze folgen, bei denen wir vielversprechenden, jungen Talenten wie Juuso Nordgren eine Chance geben werden. Er hat mit guten Leistungen unsere Aufmerksamkeit geweckt, wir halten ihn für einen Fahrer mit viel Potential“, so Hrabánek weiter.

Juuso Nordgren wurde in Karkkila, einer Kleinstadt nordwestlich von Helsinki geboren. Aus dieser Region stammt auch die finnische Rallye-Legende Markku Alén. 2015 wurde Nordgren finnischer Junior-Meister und wurde zum ,Future Rally Star of Finland 2016‘ gekürt. Bei der Rallye Finnland 2017 fuhr er mit seinem privat eingesetzten ŠKODA FABIA R5 zu vier Bestzeiten. „Ich bin überglücklich und dankbar, dass ŠKODA so viel Vertrauen in mich setzt und mir diese tolle Chance bietet“, freut sich Juuso Nordgren. Der Finne geht bei der RallyRACC Catalunya – Rallye de España an der Seite der routinierten tschechischen Meister Jan Kopecký/Pavel Dresler im ŠKODA Werksteam an den Start.

Viele heutige Weltklassefahrer begannen ihre Motorsportkarriere in einem ŠKODA FABIA. So gewann beispielsweise der Norweger Andreas Mikkelsen die Intercontinental Rally Challenge (IRC) 2011 und 2012 mit einem ŠKODA FABIA S2000, bevor er in der Rallye-Weltmeisterschaft für Volkswagen Motorsport zu weiteren Erfolgen fuhr. Der aktuelle WM-Pilot Juho Hänninen aus Finnland siegte in der IRC 2010 und wurde der letzte Meister des FIA S-WRC Championats 2011, beide Male vertraute er auf einen ŠKODA FABIA S2000. Sein Landsmann Esapekka Lappi gewann die WRC 2-Kategorie in der Rallye-Weltmeisterschaft 2016 am Steuer eines ŠKODA FABIA R5. 2017 stieg er in die Topklasse der WRC-Fahrzeuge auf und konnte bei der Rallye Finnland seinen ersten WM-Gesamtsieg feiern.

Kalender der FIA Rallye-Weltmeisterschaft (WRC 2)

Rallye Monte Carlo 19.01.–22.01.2017
Rallye Schweden 09.02.–12.02.2017
Rallye Mexiko 09.03.–12.03.2017
Rallye Frankreich 06.04.–09.04.2017
Rallye Argentinien 27.04.–30.04.2017
Rallye Portugal 18.05.–21.05.2017
Rallye Italien 08.06.–11.06.2017
Rallye Polen 29.06.–02.07.2017
Rallye Finnland 27.07.–30.07.2017
Rallye Deutschland 17.08.–20.08.2017
Rallye Spanien 05.10.–08.10.2017
Rallye Australien 16.11.–19.11.2017

27.08.2017 Barum Czech Rally Zlín: Amtierende Meister Kopecký/Dresler holen sechsten Saisonsieg für ŠKODA

  • Jan Kopecký und Beifahrer Pavel Dresler bleiben im ŠKODA FABIA R5 in der Tschechischen Meisterschaft seit April 2015 zum 16. Mal ungeschlagen
  • Barum Czech Rally Zlín erweitert Siegesserie des ŠKODA Werksteams Kopecký/Dresler
  • ŠKODA Motorsport Chef Michal Hrabánek: „Jan und Pavel bleiben der Maßstab in der Tschechischen Rallye-Meisterschaft.“

Zlín – Jan Kopecký und Beifahrer Pavel Dresler (CZE/CZE) holten bei der Barum Czech Rally Zlín im ŠKODA FABIA R5 ihren sechsten Sieg in Folge bei einem Lauf zur Tschechischen Meisterschaft. Sie schlugen dabei nicht nur ihre gewohnten Gegner im nationalen Championat, sondern konnten auch die Spitzenfahrer der Europäischen Rallye-Meisterschaft (ERC) hinter sich lassen, zu der die Barum Czech Rally Zlín als sechster Lauf gewertet wurde.

Jan Kopecký und Beifahrer Pavel Dresler (CZE/CZE) begannen im ŠKODA FABIA R5 ihre Jagd auf Saisonsieg Nummer sechs mit der ersten Bestzeit am späten Freitagabend auf der Show-Prüfung in den Straßen von Zlín. „Ich bin mit mir nicht ganz zufrieden, es hätte noch besser laufen können“, gab sich Kopecký selbstkritisch, obwohl er 4,1 Sekunden schneller als sein härtester Rivale, Alexey Lukyanuk aus Russland, das Ziel der Prüfung erreicht hatte. Auch am Samstagmorgen war der Tschechische Champion gleich hellwach und markierte eine weitere Bestzeit. Von da an entwickelte sich auf der längsten Etappe der Rallye ein munterer Schlagabtausch mit Lukyanuk.

Nach der dritten Prüfung übernahm Lukyanuk mit 0,3 Sekunden Vorsprung sogar kurzzeitig die Führung. Doch schon auf der nächsten Wertungsprüfung schlug der Tschechische Meister zurück und eroberte die Spitze zurück. Während der ŠKODA FABIA R5 von Kopecký lief wie ein Uhrwerk, bekam sein russischer Widersacher ein Problem mit der Servolenkung seines Ford und verlor Zeit. Mit einer schnellen und fehlerfreien Fahrt konnten Jan Kopecký und Pavel Dresler bis ins Zwischenziel in Zlín einen Vorsprung von 16,6 Sekunden herausfahren. Doch Jan Kopecký warnte am Ende der ersten Etappe: „Ich kenne Alexey von unserem Duell im letzten Jahr, er gibt niemals auf. Ich muss voll konzentriert weiterfahren und jedwede Fehler vermeiden. Die Prüfungen am Sonntag sind recht hart und anspruchsvoll. Besonders auf den 22 Kilometern der Prüfung Košíky liegen viel Schotter und Steine auf der Fahrbahn. Hier kann man sich nur allzu leicht einen Reifenschaden einfangen.“

Am Finaltag fuhren Jan Kopecký und Pavel Dresler im ŠKODA FABIA R5 auf den verbleibenden sechs Wertungsprüfungen alle Bestzeiten und gewannen am Ende mit einem Vorsprung von 55,5 Sekunden auf Lukyanuk. „Die Barum Czech Rally Zlín ist nicht nur der härteste und anspruchsvollste Lauf zur Tschechischen Meisterschaft. Sie zählt auch zu den schwierigsten Rallyes in Europa. Ich bin stolz und glücklich, dass ich hier nun zum siebten Mal gewinnen konnte. Ich danke meinem Beifahrer Pavel und dem ganzen ŠKODA Team mit sämtlichen Ingenieuren und Mechanikern, die mir das schnellste und zuverlässigste Rallye-Auto zur Verfügung gestellt haben. Mein ŠKODA FABIA R5 war einfach perfekt“, strahlte Kopecký im Ziel.

„Jan und Pavel sind und bleiben ohne Zweifel der Maßstab in der Tschechischen Rallye-Meisterschaft“, sparte ŠKODA Motorsport Chef Michal Hrabánek nicht mit Lob. Seit der Rally Šumava Klatovy 2015 ist die Kombination Kopecký/Dresler (CZE/CZE) und ŠKODA FABIA R5 ungeschlagen. Bei allen 16 Rallyes im nationalen Championat, an denen sie teilgenommen haben, waren sie siegreich. Alleine in der laufenden Saison gewannen sie alle der bisherigen sechs Läufe der Tschechischen Rallye-Meisterschaft (MČR) und sicherten sich vorzeitig den Titel.

Endergebnis Barum Czech Rally Zlín
1. Kopecký/Dresler (CZE/CZE), ŠKODA FABIA R5, 1:56.15,2 Stunden
2. Lukyanuk/Arnautov (RUS/RUS), Ford Fiesta R5, +55,5 Sekunden
3. Kresta/Starý (CZE/CZE), ŠKODA FABIA R5, +1.22,8 Minuten
4. Kostka/Kučera (CZE/CZE), ŠKODA FABIA R5, +1.25,8 Minuten
5. Kajetanovicz/Baran (POL/POL), Ford Fiesta R5, +2.06,4 Minuten
6. Griebel/Kopczyk (DEU/DEU), ŠKODA FABIA R5, +2.08.3 Minuten

Zahl des Tages: 16
Seit 2015, als sie bei Rallye Šumava Klatovy dem damals neuen ŠKODA FABIA R5 zum Wettbewerbsdebut verhalfen, gewannen Jan Kopecký und Pavel Dresler alle 16 Läufe zur Tschechischen Rallye-Meisterschaft, an denen sie teilnahmen.

Der Kalender der Tschechischen Rallye-Meisterschaft 2017 (MČR)
Valašská Rallye 25.03.–26.03.2017
Rally Šumava Klatovy 21.04.–22.04.2017
Rally Český Krumlov 19.05.–20.05.2017
Rally Hustopeče 16.06.–17.06.2017
Rally Bohemia 01.07.–02.07.2017
Barum Czech Rally Zlín 25.08.–27.08.2017
Rally Příbram 06.10.–08.10.2017

23.08.2017 ŠKODA startet bei Hamburg-Berlin-Klassik mit fünf Oldtimern und Starbesetzung

  • Jubiläumsausgabe führt vom 24. bis 26. August quer durch Norddeutschland
  • ŠKODA präsentiert Modelle mit erfolgreicher Motorsport-Historie und klassischer Eleganz
  • Matthias Kahle und Schauspieler Hinnerk Schönemann pilotieren ŠKODA 130 LR von 1985
  • ŠKODA 1200 TS und 130 RS erinnern an ruhmreiche Rallye-Erfolge der Marke
  • ŠKODA 440 SPARTAK von 1957 und FELICIA von 1961 komplettieren das Teilnehmerfeld
  • Buntes Starterfeld mit 180 historischen Fahrzeugen begeistert Klassikerfans

Weiterstadt, 23. August 2017 – Am kommenden Wochenende schickt ŠKODA bei der Hamburg-Berlin-Klassik gleich fünf automobile Klassiker an den Start, einer davon mit Starbesetzung: Der siebenfache Deutsche Rallye-Meister Matthias Kahle pilotiert gemeinsam mit dem bekannten Schauspieler Hinnerk Schönemann den von ŠKODA AUTO Deutschland eingesetzten 130 LR aus dem Jahr 1985. Zusätzlich bereichern ein ŠKODA OCTAVIA 1200 TS von 1961 sowie ein ŠKODA 130 RS von 1978 das Starterfeld. Die Fahrzeugflotte der tschechischen Traditionsmarke wird komplettiert vom ŠKODA 440 SPARTAK aus dem Jahr 1957 sowie dem ŠKODA FELICIA von 1961. Beide reisen eigens aus dem ŠKODA Museum in Mladá Boleslav nach Norddeutschland. Bei der zehnten Auflage der renommierten Klassikerveranstaltung gehen vom 24. bis zum 26. August insgesamt 180 Old- und Youngtimer auf die Reise über die schönsten Strecken im Norden der Republik. ŠKODA ist bereits zum achten Mal vertreten.

Mit Matthias Kahle greift kein Geringerer als der erfolgreichste Fahrer in der Geschichte der Deutschen Rallye-Meisterschaft (DRM) ins Lenkrad des ŠKODA 130 LR. Dieses für die Rallye-Weltmeisterschaft konzipierte und in der vom Reglement geforderten Kleinserie produzierte Modell ging ab 1986 in der technisch sehr liberalen Gruppe B an den Start und beerbte den damals schon legendären ŠKODA 130 RS. Allerdings stand die viertürige Limousine mit Heckantrieb und 1.300-ccm-Saugmotor gegen die Allrad-Turbomonster jener Zeit auf verlorenem Posten. Dennoch eroberte der ŠKODA 130 LR beim Rallye-WM-Lauf in Sanremo sogar den siebten Gesamtrang. Beim Klassikevent in Norddeutschland nimmt auf dem ,heißen Sitz‘ neben Matthias Kahle der Schauspieler Hinnerk Schönemann Platz. Der gebürtige Rostocker ist einer der bekanntesten Fernseh-, Kino- und Theaterschauspieler Deutschlands. Er erhielt bereits zahlreiche renommierte Auszeichnungen, darunter der Comedypreis für den Fernsehfilm ,Neue Vahr Süd‘ sowie der Deutsche Fernsehpreis für den Mehrteiler ,Hindenburg‘.

Zu den Highlights der diesjährigen Jubiläumsausgabe der Hamburg-Berlin-Klassik zählt auch der schwarze ŠKODA OCTAVIA 1200 TS aus dem Jahr 1961. Dieses Modell verfügt über eine ruhmreiche Rallye-Historie: Mit der 40 kW (55 PS) starken ,Touring Sport‘-Version (Typ 999) kehrte ŠKODA 1960 zur Rallye Monte Carlo zurück und erreichte bei der ,Königin der Rallyes‘ die Plätze zwei und drei in der Klasse der Tourenwagen bis 1,3 Liter Hubraum. 1961 eroberten die Finnen Esko Keinänen und Rainer Eklund mit einem serienmäßigen OCTAVIA TS auf den eisigen und verschneiten Asphaltpisten sogar Gesamtrang sechs. In den folgenden Jahren entwickelte sich der zuverlässige Hecktriebler zu einem der beliebtesten Fahrzeuge für die alpine Schneeschlacht: Im Jahr 1962 vertrauten gleich 15 der 352 Teams bei der ,Monte‘ auf den ŠKODA OCTAVIA TS.

Mit dem ŠKODA 130 RS aus dem Baujahr 1978 schickt die tschechische Traditionsmarke ein weiteres Modell ins Rennen, das Motorsportgeschichte schrieb. Der als ,Porsche des Ostens‘ bekannte Hecktriebler gewann 1977 bei der Rallye Monte Carlo die Gruppe 2 bis 1.300 ccm und gilt als Urvater der heutigen sportlichen RS-Modelle von ŠKODA. Der kompakte Allrounder profitierte von einem weiterentwickelten Fahrwerk aus dem Prototypen 200 RS. Er basierte auf dem Sportcoupé ŠKODA 110 R, verfeinert durch konsequenten Leichtbau: Dach, Fronthaube und Türhäute bestanden aus Aluminium, Motorhaube und verbreiterte Kotflügel aus glasfaserverstärktem Kunststoff, die Fensterscheiben aus Polycarbonat. Zudem entfielen Polsterung und Innenverkleidung. So sparte der 130 RS gegenüber dem 110 R rund 115 Kilogramm Gewicht ein. Gleichzeitig sorgte der durchzugsstarke 1,3-Liter-Aluminium-Vierzylinder für beachtliche Fahrleistungen – wie die Höchstgeschwindigkeit von bis zu 220 km/h belegt.

Sehenswerte Schätze aus dem ŠKODA Museum gehen auf Tour
Der ŠKODA 440 SPARTAK weckt Erinnerungen an die besondere Atmosphäre des Rallye-Sports Mitte bis Ende der 1950er-Jahre. Der soeben 60 Jahre alt gewordene Zweitürer aus dem Bestand des ŠKODA Museums wurde umfassend restauriert und als originalgetreue Replika der zeitgenössischen Rallye-Fahrzeuge wiederaufgebaut. Mit dem 440 SPARTAK erzielte das ŠKODA Werksteam in jenen Jahren zahlreiche Erfolge bei Rallyes in ganz Europa. Das 40 PS starke Serienmodell bot mit seinem klassischen Konzept aus Frontmotor und Heckantrieb sowie günstiger Gewichtsverteilung, Robustheit und hoher Zuverlässigkeit eine ausgezeichnete Basis für die Wettbewerbsversion.

Als Publikumsliebling erweist sich immer wieder das ŠKODA FELICIA Cabrio. Neben der eleganten Linienführung überzeugt der offene Wagen aus dem Jahre 1961 mit seiner Agilität. Das vier Meter lange und 930 Kilogramm leichte Cabrio erreicht mit seinem 50 PS starken Doppelvergasermotor eine Spitzengeschwindigkeit von 135 km/h. Bei dem Exemplar, das bei der Hamburg-Berlin-Klassik startet, handelt es sich bereits um eine Version mit sportlicher Mittelschaltung statt der zuvor üblichen Lenkradschaltung.

Die ,Rallye im Norden‘ gilt als eine der buntesten und schönsten Old- und Youngtimer-Rallyes in Deutschland. Die zehnte Ausgabe wartet mit einer weitgehend neuen Streckenführung auf. Die Gleichmäßigkeits- und Zuverlässigkeitsfahrt durch die reizvolle Landschaft wird von Zeit-Wertungsprüfungen ergänzt, bei denen die Besatzungen möglichst genau eine vorgegebene Richtzeit einhalten müssen – wobei es auf Hundertstelsekunden ankommt.

Zur diesjährigen Hamburg-Berlin-Klassik starten 180 Fahrzeuge, die einen faszinierenden Querschnitt durch die Automobilgeschichte widerspiegeln. Die Rallye startet traditionsgemäß vor der attraktiven Kulisse der historischen Halle des Hamburger Fischmarkts. Der erste Wagen rollt am Donnerstag, den 24. August, um zwölf Uhr mittags von der Startrampe in die erste Etappe. Abends begrüßt die Autostadt in Wolfsburg die Teilnehmer der Rallye. Die Freitagsetappe führt das Feld in die Hansestadt Lübeck, die größte Stadt des Bundeslandes Schleswig-Holstein mit ihrer als UNESCO-Welterbe ausgezeichneten mittelalterlichen Altstadt. Der dritte Rallye-Tag geht von Lübeck die Ostseeküste entlang zurück nach Hamburg, dem diesjährigen Zielpunkt der Rallye.

22.08.2017 Barum Czech Rally Zlín: Amtierende Meister Kopecký/Dresler peilen Heimsieg für ŠKODA an

  • ŠKODA Werksteam Kopecký/Dresler nach fünf Siegen in Folge bereits Gewinner der Tschechischen Rallye-Meisterschaft (MČR)
  • Mit 18 Nennungen ist der ŠKODA FABIA R5 das beliebteste Rallye-Auto in seiner Kategorie
  • ŠKODA Motorsport-Chef Michal Hrabánek: „Jan und Pavel sind bislang eine fantastische Saison gefahren. Jetzt wollen sie auch die prestigeträchtige Rally Zlín gewinnen“

Mladá Boleslav – Bei der Rally Bohemia haben sich Jan Kopecký und Pavel Dresler (CZE/CZE) mit ihrem ŠKODA FABIA R5 vorzeitig den dritten Meisterschaftstitel in Folge gesichert. Bei der Barum Czech Rally Zlín (25. bis 27.08.2017) bekommen sie es nicht nur mit der heimischen Rallye-Elite zu tun. Da die Rallye auch als Lauf zur Rallye-Europameisterschaft (ERC) zählt, treffen die Ausnahmefahrer auf europäische Spitzenteams, wenn am Freitagnachmittag der Start im mährischen Zlín erfolgt.

„Jan und Pavel sind bislang eine fantastische Saison gefahren“, sagt ŠKODA Motorsport-Chef Michal Hrabánek. „Jetzt wollen sie auch die prestigeträchtige Rallye der Tschechischen Meisterschaft gewinnen“, blickt Hrabánek auf das nationale Saisonhighlight voraus. Nach zwei Topresultaten in der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC 2) – mit einem Sieg bei der Rallye Italien Sardinien und einem zweiten Platz bei der Rallye Deutschland – belegen Jan Kopecký und Beifahrer Pavel Dresler (ŠKODA FABIA R5) den vierten Rang in der Meisterschaftstabelle der WRC 2.

Seit der Rally Šumava Klatovy in 2015 ist das Duo Kopecký/Dresler (CZE/CZE) und ihr ŠKODA FABIA R5 ungeschlagen. In dieser Saison haben sie alle der bislang fünf Meisterschaftsläufe gewonnen. Bislang konnte Kopecký bei der Barum Czech Rally Zlín sechs Siege einfahren. Das Erfolgsduo war saisonübergreifend bei 15 Läufen in der nationalen Meisterschaft erfolgreich.

„Im vergangenen Jahr habe ich mit Ford-Pilot Alexey Lukyanuk bei der Barum Rally einen tollen Kampf ausgetragen“, erinnert sich Jan Kopecký. „Ich musste das gesamte Rennen am Limit fahren. Mein Ziel ist es, die Barum Rally unbedingt zum siebten Mal zu gewinnen“, so Kopecký weiter. Die Veranstaltung zählt zu den bedeutendsten Motorsportereignissen in der Tschechischen Republik. Am Freitag, 25. August findet um 16 Uhr der zeremonielle Start im Stadtzentrum von Zlín statt. Unmittelbar danach folgt dort eine Autogrammstunde mit Jan Kopecký und Pavel Dresler. Um 21.27 Uhr startet eine spektakuläre Show-Prüfung. Insgesamt haben die Teams 15 Wertungsprüfungen über 204 Kilometer zu absolvieren, bevor am Sonntag gegen 16.25 Uhr der Sieger feststeht. Die im Südosten der Tschechischen Republik stattfindende Rallye ist bekannt für ihre anspruchsvollen Asphaltprüfungen, die durch malerische Wälder führen.

Auch Rallye-Fans können sich bei der Barum Rally als Sieger fühlen. Hier lohnt sich neben dem Besuch der Wertungsprüfungen ein Abstecher auf den Platz des Friedens (náměstí Míru) in Zlín. Bei einem Gewinnspiel können Fans für ein Jahr die kostenlose Nutzung eines ŠKODA OCTAVIA RS 4x4 gewinnen.

Der Kalender der Tschechischen Rallye-Meisterschaft 2017 (MČR)

Valašská Rally 25.03.–26.03.2017
Rally Šumava Klatovy 21.04.–22.04.2017
Rally Český Krumlov 19.05.–20.05.2017
Rally Hustopeče 16.06.–17.06.2017
Rally Bohemia 01.07.–02.07.2017
Barum Czech Rally Zlín 25.08.–27.08.2017
Rally Příbram 06.10.–08.10.2017

20.08.2017 ADAC Rallye Deutschland: Pontus Tidemand/Jonas Andersson und ŠKODA gewinnen WRC 2-Titel

  • Pontus Tidemand und Jonas Andersson sichern sich mit einer fehlerfreien Fahrt vorzeitig den Titel in der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC 2)
  • Drei Rallyes vor Saisonende gewinnt ŠKODA Motorsport auch die Team-Weltmeisterschaft
  • ŠKODA Motorsport Chef Michal Hrabánek: „Pontus und Jonas haben den Titel wirklich verdient – ich bin stolz auf das gesamte Team von ŠKODA Motorsport.“

Bosen (D) – Bei der ADAC Rallye Deutschland haben Pontus Tidemand/Jonas Andersson (SWE/SWE) vom Team ŠKODA Motorsport den ersten Matchball zum vorzeitigen Gewinn der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC 2) verwandelt. Rang drei reichte zum Titelgewinn aus. Ihre Teamkollegen Jan Kopecký/Pavel Dresler (CZE/CZE), die am zweiten Tag der Rallye durch einen Reifenschaden zurückgeworfen wurden, erkämpften einen starken zweiten Platz. Mit diesem Ergebnis gewann ŠKODA Motorsport drei Rallyes vor Saisonende außerdem vorzeitig die Team-Weltmeisterschaft in der WRC 2.

Nach den mit Haarnadelkurven gespickten Wegen in den Weinbergen am regnerischen Freitag und den sonnenbeschienenen rauen Asphaltpisten auf dem berühmt-berüchtigten Truppenübungsplatz von Baumholder am Samstag, stand der Sonntag bei der ADAC Rallye Deutschland bei wechselhaftem Wetter ganz im Zeichen der anspruchsvollen Landstraßen und Wirtschaftswege im Saarland rund um den Bostalsee.

Mit einer schnellen und kontrollierten Fahrt sicherten Jan Kopecký/Pavel Dresler (CZE/CZE) ihren zweiten Rang in der WRC 2-Kategorie ab. Ein möglicher Sieg war ihnen am Vortag durch die Finger geglitten, als sie auf der 42 Kilometer langen Königsprüfung „Panzerplatte“ auf dem Truppenübungsplatz Baumholder einen defekten Reifen wechseln mussten. „So ist halt der Rallyesport. Von da an haben wir uns darauf konzentriert, den zweiten Platz sicher nach Hause zu bringen und die Rallye als erweitertes Training für die Barum-Rallye am nächsten Wochenende zu nutzen“, kommentierte der frisch gebackene Tschechische Rallye-Meister.

Für ihre schwedischen Teamkollegen Pontus Tidemand und Beifahrer Jonas Andersson war die Herausforderung eine andere. „Nach unserem Reifenschaden am Samstag fuhren wir praktisch im luftleeren Raum auf Rang drei, mit viel Abstand nach vorne zu Jan und nach hinten zu unseren Verfolgern. Am letzten Tag ging es deswegen nur noch darum, unseren ŠKODA FABIA R5 sicher auf dieser Position ins Ziel zu bringen und dem Team mit dem Gewinn des Fahrertitels die Belohnung zu geben, die es sich mit seinem großartigen Einsatz verdient hat“, betonte der ŠKODA Pilot. Nach vier Siegen (Schweden, Mexiko, Argentinien, Portugal) und einem zweiten Platz bei der Rallye Polen reichte Rang drei bei der ADAC Rallye Deutschland für Pontus Tidemand/Jonas Andersson aus, um die Rallye-Weltmeisterschaft in der WRC 2 vorzeitig zu gewinnen.

Auf dem Podium im Ziel am Bostalsee freute sich ŠKODA Motorsport Chef Michal Hrabánek nicht nur über den Fahrertitel, sondern auch den Gewinn der Team-Weltmeisterschaft in der WRC 2: „Ich bin glücklich und stolz auf das gesamte Team. Pontus und Jonas haben sich ihre Titel wirklich verdient. Und unser ŠKODA FABIA R5, den mir mittlerweile an über 160 Kunden in aller Welt verkauft haben, hat sich erneut als bestes Rallyeauto seiner Kategorie erwiesen.“

Endergebnis ADAC Rallye Deutschland (WRC 2)
1. Camilli/Veillas (FRA/FRA), Ford Fiesta R5, 3:08.16,0 Stunden
2. Kopecký/Dresler (CZE/CZE), ŠKODA FABIA R5, +48,1 Sekunden
3. Tidemand/Andersson (SWE/SWE) ŠKODA FABIA R5, + 1.50,7 Minuten
4. Gilbert/Jamoul (FRA/FRA), ŠKODA FABIA R5, + 3.03,4 Minuten
5. Loubet/Landais (FRA/FRA), Ford Fiesta R5, 3.48,9 Minuten
6. Tempestini/Bernacchini (ITA/ITA), Citroën DS3 R5, 3.50,8 Minuten

Zwischenstand in der WRC 2 nach zehn Läufen
1. Pontus Tidemand (SWE), ŠKODA, 133 Punkte
2. Eric Camilli (FRA), Ford, 77 Punkte
3. Ole Christian Veiby (NOR), ŠKODA, 68 Punkte
4. Jan Kopecký (CZE), ŠKODA, 67 Punkte
5. Teemu Suninen (FIN), Ford, 60 Punkte

Zahl des Tages: 3
Bereits drei Rallyes vor dem Saisonfinale konnte ŠKODA sowohl die Fahrertitel für Pontus Tidemand/Jonas Andersson als auch die Team-Weltmeisterschaft in der WRC 2 sicherstellen.

Der Kalender 2017 in der FIA Rallye-Weltmeisterschaft (WRC 2)
Rallye Monte Carlo 19.01.–22.01.2017
Rallye Schweden 09.02.–12.02.2017
Rallye Mexiko 09.03.–12.03.2017
Rallye Frankreich 06.04.–09.04.2017
Rallye Argentinien 27.04.–30.04.2017
Rallye Portugal 18.05.–21.05.2017
Rallye Italien 08.06.–11.06.2017
Rallye Polen 29.06.–02.07.2017
Rallye Finnland 27.07.–30.07.2017
ADAC Rallye Deutschland 17.08.–20.08.2017
Rallye Spanien 05.10.–08.10.2017
Rallye Großbritannien 26.10.–29.10.2017
Rallye Australien 16.11.–19.11.2017

20.08.2017 ADAC Rallye Deutschland: Pontus Tidemand und ŠKODA auf dem Weg zum WRC 2-Titel

  • Pontus Tidemand und Jonas Andersson trennen noch 52 Kilometer und vier Wertungsprüfungen am letzten Tag der ADAC Rallye Deutschland vom Titelgewinn
  • ŠKODA Motorsport kann außerdem vorzeitig die Teamwertung in der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC 2) gewinnen
  • Jan Kopecký und Pontus Tidemand büßten durch Reifenschäden die Doppelführung für ŠKODA ein und liegen nun an zweiter und dritter Position
  • ŠKODA Motorsport Chef Michal Hrabánek: „Das war Pech für Jan und Pontus, aber jetzt konzentrieren wir uns voll auf den Titelgewinn.“

Bosen/Deutschland – Die beiden Teams von ŠKODA Motorsport, Jan Kopecký/Pavel Dresler (CZE/CZE) und Pontus Tidemand/Jonas Andersson (SWE/SWE), mussten am Samstag ihre Doppelführung für ŠKODA bei der ADAC Rallye Deutschland abgeben. Nach Reifenschäden auf der längsten Wertungsprüfung des zweiten Tages, der berühmt-berüchtigten Panzerplatte, fiel der führende Jan Kopecký auf den zweiten Rang am Ende des Tages zurück, während Pontus Tidemand mit dem Platz zwei nun gute Chancen auf den Fahrertitel in der WRC 2 hat. ŠKODA Motorsport kann außerdem vorzeitig die Teamwertung der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC 2) gewinnen.

Nach den heftigen Regenfällen der ersten Etappe am Freitag sorgten blauer Himmel und Sonnenschein für einen freundlichen Rahmen zur längsten und härtesten Etappe der ADAC Rallye Deutschland, dem zehnten Lauf zur FIA Rallye-Weltmeisterschaft 2017. Der berühmt-berüchtigte Truppenübungsplatz von Baumholder, auf dessen rauen Asphaltpisten normalerweise Panzer unterwegs sind, wartete auf die Teams. Am Samstag galt es, gleich zweimal die rund 42 Kilometer lange Wertungsprüfung „Panzerplatte“ zu absolvieren.

Die in der WRC 2-Kategorie führenden Jan Kopecký/Pavel Dresler (CZE/CZE) hatten mit ihrem ŠKODA FABIA R5 einen problemlosen ersten Durchgang auf der längsten Prüfung der Rallye. Ihre Teamkollegen Pontus Tidemand/Jonas Andersson (SWE/SWE) kamen dagegen in Schwierigkeiten. Im letzten Viertel der 42 Kilometer langen Wertungsprüfung fingen sie sich einen Reifenschaden ein. „Ich habe wirklich nichts getroffen. Auf einmal war der Reifen platt, sprang von der Felge und demolierte die Karosserie“, kommentierte Tidemand. Er schaffte es ohne Reifenwechsel bis ins Ziel der Prüfung, verlor rund 50 Sekunden und fiel vom zweiten auf den dritten Rang in der WRC 2 zurück. Sein ŠKODA FABIA R5 erwies sich als hart im Nehmen. Nachdem der kosmetische Schaden beim mittäglichen Service behoben war, ging der Schwede mit frisch renovierten Auto auf die nachmittägliche Schleife. Sein härtester Rivale im Kampf um den Titel, Teemu Suninen, hatte ebenfalls einen Reifenschaden und verlor mehr als zweieinhalb Minuten. „Nun fahre ich gewissermaßen im luftleeren Raum, mit weitem Abstand nach vorne und nach hinten. Trotzdem muss ich konzentriert bleiben und das Auto sicher ins Ziel bringen“, betonte Tidemand.

Auf dem zweiten Durchgang der WP „Panzerplatte“ erwischte es dann seine Teamkollegen. Jan Kopecký und Pavel Dresler kassierten einen Plattfuß, wechselten allerdings in der Rekordzeit von rund eineinhalb Minuten den defekten Reifen. „Ich habe auf einer Geraden ganz normal gebremst,aber in der nächsten Kurve ging der Reifen platt. Wir mussten anhalten und wechseln“, kommentierte der tschechische Rallyemeister.

„Das war wirklich Pech für Jan und Pontus, aber jetzt konzentrieren wir uns voll auf den Titelgewinn in der WRC 2“, blickt ŠKODA Motorsport Chef Michal Hrabánek auf den Schlusstag der Rallye voraus. Am letzten Tag der Rallye trennen Pontus Tidemand und Jonas Andersson nur noch vier Prüfungen und rund 52 Kilometer vom vorzeitigen Gewinn der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC 2). Die Aufgabenstellung ist klar: Wenn Titelrivale Teemu Suninen die WRC 2-Wertung nicht gewinnt, reicht Rang vier in der Kategorie zur Weltmeisterschaft.

Zwischenstand der ADAC Rallye Deutschland nach Etappe 2 (WRC 2)
1. Camilli/Veillas (FRA/FRA), Ford Fiesta R5, 2:40.14,1 Stunden
2. Kopecký/Dresler (CZE/CZE), ŠKODA FABIA R5, +1.12,2 Minuten
3. Tidemand/Andersson (SWE/SWE) ŠKODA FABIA R5, + 1.23,4 Minuten
4. Greensmith/Parry (GBR/GBR), Ford Fiesta R5, 2.07,3 Minuten
5. Gilbert/Jamoul (FRA/FRA), ŠKODA FABIA R5, + 2.57,5 Minuten
6. Suninen/Markkula (FIN/FIN), Ford Fiesta R5, 3.04,0 Minuten

Zahl des Tages: 4
Nur noch vier Wertungsprüfungen trennen Pontus Tidemand/Jonas Andersson vom vorzeitigen Gewinn der Rallye-Weltmeister in der WRC 2-Kategorie.

Der Kalender 2017 in der FIA Rallye-Weltmeisterschaft (WRC 2)
Rallye Monte Carlo 19.01.–22.01.2017
Rallye Schweden 09.02.–12.02.2017
Rallye Mexiko 09.03.–12.03.2017
Rallye Frankreich 06.04.–09.04.2017
Rallye Argentinien 27.04.–30.04.2017
Rallye Portugal 18.05.–21.05.2017
Rallye Italien 08.06.–11.06.2017
Rallye Polen 29.06.–02.07.2017
Rallye Finnland 27.07.–30.07.2017

ADAC Rallye Deutschland 17.08.–20.08.2017
Rallye Spanien 05.10.–08.10.2017
Rallye Großbritannien 26.10.–29.10.2017
Rallye Australien 16.11.–19.11.2017

19.08.2017 Rallye Deutschland für Kreim/Christian nach Wildunfall vorzeitig zu Ende – ŠKODA Pilot Tidemand auf WM-Titelkurs

  • ŠKODA AUTO Deutschland Duo Fabian Kreim/Frank Christian kämpft sich zunächst von Platz elf auf sechs vor, muss dann aber die WM-Rallye vorzeitig beenden
  • ŠKODA Werksteam Pontus Tidemand/Jonas Andersson fährt vorzeitigem Titelgewinn in der FIA Rallye-Weltmeisterschaft (WRC 2) entgegen
  • Fabian Kreim: „Es ist sehr enttäuschend, dass wir auf diese Weise unsere Chancen auf eine Topplatzierung beim Saisonhöhepunkt eingebüßt haben“

Nohfelden – Riesenpech für das ŠKODA AUTO Deutschland Duo Fabian Kreim/Frank Christian (D/D): Die Kollision mit einem Reh beendet ihre starke Aufholjagd bei der ADAC Rallye Deutschland. Bei dem Zusammenprall auf der legendären Prüfung „Panzerplatte“ wird der FABIA R5 so beschädigt, dass die bis zu diesem Moment besten Deutschen in der Klassenwertung die WM-Rallye vorzeitig beenden müssen. Das ŠKODA Werksteam Pontus Tidemand/Jonas Andersson (S/S) kann sich am Sonntag vorzeitig zum Champion in der FIA Rallye-Weltmeisterschaft (WRC 2) krönen.

„Es ist sehr enttäuschend, dass wir auf diese Weise unsere Chancen auf eine Topplatzierung beim Saisonhöhepunkt eingebüßt haben. Wir waren bis zu diesem Zeitpunkt sehr gut unterwegs und das Auto hat perfekt funktioniert“, bilanziert Fabian Kreim. Am Tag nach seiner spektakulären Bestzeit in der Wertungsprüfung Mittelmosel 1 zeigt der amtierende deutsche Meister auf der legendären Panzerplatte Baumholder vor Zehntausenden begeisterter Rallye-Fans erneut eine Klasseleistung. Vom elften Platz in der Klassenwertung zu Tagesbeginn kämpft sich der 24-Jährige am Vormittag mit kühlem Kopf und kontrolliertem Risiko bis auf Position sechs nach vorn. Doch dann stoppt ein Wildunfall den aktuellen Spitzenreiter der Deutschen Rallye-Meisterschaft (DRM) auf dem Weg zum besten WM-Resultat seiner Karriere.

Die 41,97 Kilometer auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz Baumholder mit 93 Richtungsänderungen und unterschiedlichen Belägen von rauem Asphalt bis zu Betonplatten gehören eigentlich zu den Highlights der Rallye-Weltmeisterschaft - für den deutschen Champion wurden sie hingegen zum Tiefpunkt: „Ich hatte keine Chance, das Reh ist uns bei hohem Tempo direkt ins Auto gelaufen. Die Schäden am Auto waren so groß, dass wir aufgeben mussten.“

Der unglückliche Zusammenprall bleibt an einem turbulenten Tag nicht der einzige Zwischenfall auf den von unverrückbaren Hinkelsteinen gesäumten Pisten der Panzerplatte. Der aktuelle Junioren-Europameister Marijan Griebel (D) erleidet mit seinem FABIA R5 gleich zwei Reifenschäden, rutscht außerdem in einen Graben und beendet den Tag als Klassen-Neunter. Pech hat auch das ŠKODA Werksteam Jan Kopecký/Pavel Dresler (CZ/CZ), das durch einen Reifenschaden seine Führung im RC 2-Klassement einbüßt. Dennoch steht für ŠKODA ein Happyend kurz bevor: Die momentan drittplatzierten Werkspiloten Pontus Tidemand/Jonas Andersson sind auf dem besten Weg, sich schon im viertletzten WM-Lauf vorzeitig den Fahrer- und Beifahrer-Titel in der WRC 2 zu sichern. Damit wären sie die Nachfolger der Finnen Esapekka Lappi/Janne Ferm, die sich im Vorjahr im ŠKODA FABIA R5 den WRC 2-Titel holten.

Fabian Kreim und Frank Christian können auf den finalen 51,94 Kilometern der Rallye Deutschland am Sonntag nicht mehr starten, da eine Reparatur der Schäden vor Ort nicht möglich ist. „Die beiden waren bis zu dem unverschuldeten Unfall beste Deutsche in ihrer Klasse und haben erneut bewiesen, dass sie auch mit den besten Rallye-Piloten der Welt mithalten können. Jetzt richtet sich unser Fokus sofort auf die Rallye Niedersachsen am 8./9. September. Wir wollen unseren Titel in der Deutschen Rallye-Meisterschaft erfolgreich verteidigen und können das möglicherweise schon beim vorletzten Lauf der Saison tun“, kommentiert Andreas Leue, Teamleiter Motorsport und Tradition bei ŠKODA AUTO Deutschland.

Die Zahl zur ADAC Rallye Deutschland: 13
Der ŠKODA FABIA R5 ist auch in der FIA Rallye-Weltmeisterschaft das Maß der Dinge in der RC 2-Kategorie. In den bislang 17 gefahrenen Wertungsprüfungen toppt der Turbo-Allradler aus Tschechien 13 Mal die Zeitenliste. ŠKODA AUTO Deutschland Fahrer Fabian Kreim glänzt in der Prüfung Mittelmosel 1 am Freitag als Bester. Werkspilot Pontus Tidemand schafft es zweimal auf Platz eins. Sein ŠKODA Motorsport Teamkollege Jan Kopecký untermauert mit zehn Topzeiten im FABIA R5 seinen Ruf als Asphaltkönig.

ADAC Rallye Deutschland – Zwischenstand RC 2-Wertung:
1. Camilli/Veillas (F/F), Ford Fiesta R5 2:40.14,1 Std
2. Kopecký/Dresler (CZ/CZ), ŠKODA FABIA R5 + 1:12,2 Min
3. Tidemand/Andersson (S/S), ŠKODA FABIA R5 + 1:23,4 Min.
4. Greensmith/Craig (GB/GB), Ford Fiesta R5 + 2.07,3 Min.
5. Gilbert/Jamoul (F/B), ŠKODA FABIA R5 + 2.57,5 Min.

9. Griebel/Kopczyk (D/D), ŠKODA FABIA R5 + 4.52,5 Min.

TV-Zeiten
Sonntag, 20. August 201
03:40 Uhr SPORT1+, Highlights des vergangenen Tages
12:00 Uhr SPORT1+, Powerstage LIVE
19:25 Uhr SPORT1, Powerstage Re-LIVE
22:00 Uhr Red Bull TV, Highlight-Show (digital via redbull.tv/wrc oder Mobil-App)
0:00 Uhr SPORT1, Highlights des Tages

Montag, 21. August 2017
01:50 Uhr SPORT1+, Highlights des vergangenen Tages

17.08.2017 Matthias Kahle im Publikumsliebling ŠKODA 130 RS bei der Rallye Deutschland

  • Zehntausende Menschen säumen im Sommer die Rallye-Strecken
  • Der ŠKODA 130 RS ist eines der beliebtesten Autos bei den Zuschauern
  • Fahrer Matthias Kahle und Techniker Jens Herkommer teilen die Leidenschaft für dieses Kultauto
  • Vom 17. bis zum 20. August ist Kahle mit dem 130 RS im Rahmenprogramm der Rallye Deutschland am Start

Weiterstadt – Seit zwölf Jahren arbeiten Matthias Kahle, der erfolgreichste deutsche Rallye-Fahrer der Gegenwart, und sein Cheftechniker Jens Herkommer, Spitzname „Dr. ŠKODA“ zusammen. Die beiden verbindet die Faszination für den legendären ŠKODA 130 RS, der auch bei vielen Rallye-Zuschauern Kultstatus genießt. Warum das so ist, zeigt dieses Video, in dem Kahle und Herkommer auch über ihre Pläne mit dem 130 RS sprechen.

Ganz gleich, ob bei der AvD-Histo-Monte, dem Eifel Rallye Festival in Daun oder im Rahmenprogramm der Rallye Deutschland, bei der die Teilnehmer vom 17. bis zum 20. August im Saarland starten: Historische Rallye-Fahrzeuge der tschechischen Traditionsmarke mit dem geflügelten Pfeil sind das ganze Jahr über bei Rennen und Show-Wettbewerben am Start. Einer, der dabei häufig hinter dem Lenkrad sitzt, ist Matthias Kahle, siebenfacher Deutscher Rallye-Meister und damit der erfolgreichste deutsche Rallye-Fahrer der Gegenwart. Unterstützung bekommt der 48-Jährige von einem eingespielten Team rund um Cheftechniker Jens Herkommer, der als einer der größten ŠKODA Kenner im Lande gilt und nicht umsonst den Spitznamen ,Dr. ŠKODA‘ trägt.

Jens Herkommer und seine Mitarbeiter sorgen dabei für den technischen Support der Autos. „Ohne ein funktionierendes Team geht nichts im Rallye-Sport“, sagt Kahle. „Ich vertraue Jens und seinen Jungs blind und kann mich deswegen voll auf meine Aufgaben konzentrieren.“ Eines der Autos, das bei den Rallyes die meisten Blicke auf sich zieht, ist der 130 RS. Der ,Porsche des Ostens‘, wie der ab 1975 gebaute Bolide liebevoll genannt wird, ist bis heute einer der erfolgreichsten Tourenwagen der Welt und genießt bei Rallye-Fans absoluten Kultstatus. „Die Leute kennen jede Schraube und jedes Detail des 130 RS“, sagt Cheftechniker Jens Herkommer (hier geht’s zum Interview). Auch bei der Deutschland-Rallye in Rheinland-Pfalz und Saarland am kommenden Wochenende werden die Fans den 130 RS wieder im Show-Programm bestaunen können und über die seinerzeit besonders fortschrittliche Technik und die vielen Erfolge fachsimpeln.

Der 130 RS ist einer der erfolgreichsten Rennwagen der 1970er- und 80er-Jahre. Er erzielte zahlreiche Topplatzierungen bei Rallyes und Rundstreckenrennen. Größte Triumphe waren der Sieg in der Tourenwagen-EM 1981 sowie der Doppelerfolg bei der Rallye Monte Carlo 1977 in der Kategorie bis 1,3 Liter Hubraum. Damit steht der 130 RS sinnbildlich für die große Motorsport- und Rallye-Tradition von ŠKODA, die in der vergangenen Saison durch Fabian Kreims Titel im Fabia R5 in der Deutschen Rallye-Meisterschaft um ein Kapitel reicher geworden ist.

Mit nur 720 Kilogramm ist der ŠKODA 130 RS ein echtes Leichtgewicht, weil ausgewählte Karosserieteile wie das Dach, die Fronthaube und die Außenhaut der Türen aus Aluminium bestehen. Kotflügel und Motorhaube wurden aus glasfaserverstärktem Kunststoff (GFK) gefertigt. Der 1,3-Liter-Vierzylindermotor ist knapp 140 PS stark und kann das Auto auf bis zu 220 km/h beschleunigen.

Auch Matthias Kahle und sein Cheftechniker Jens Herkommer sind große Fans des Kultautos. Ihr großer Wunsch ist es, mit dem 130 RS bei der Rallye-Europameisterschaft anzutreten und sich auf internationaler Ebene im Wettkampf zu messen.

Weitere Infos zu den Aktivitäten von ŠKODA im Motorsport gibt es hier: www.skoda-auto.de/erlebniswelt/motorsport

16.08.2017 Saisonhöhepunkt für ŠKODA AUTO Deutschland: Kreim/Christian wollen bei WM-Rallye in der Heimat glänzen

  • ŠKODA AUTO Deutschland Duo stellt sich der Konkurrenz mit den besten Fahrern der Welt in der FIA Rallye-Weltmeisterschaft
  • Zwei-Tage-Test in Österreich für den Saisonhöhepunkt – zuletzt drei Siege in Serie für die deutschen Meister und Tabellenführer im nationalen Championat
  • Über 300 Kilometer mit dem Highlight Panzerplatte warten auf Kreim/Christian – neue Streckenabschnitte sollten nationalen Champions liegen
  • Fabian Kreim visiert einen Platz in den Top 8 an: „Cool bleiben und das abrufen, was wir können.“

Weiterstadt – Die deutschen Meister Fabian Kreim und Frank Christian (D/D) wollen bei der ADAC Rallye Deutschland glänzen. Nach einem Zwei-Tage-Test in Österreich geht das ŠKODA AUTO Deutschland Erfolgsduo voller Optimismus und Vorfreude in das Event der FIA Rallye-Weltmeisterschaft in der Heimat. Ein Top-8-Platz in der RC 2-Klasse ist das Ziel für Kreim/Christian in der Zeitenjagd gegen die besten Rallye-Piloten der Welt. Das ŠKODA Team kann sich im FABIA R5 auf über 300 Wertungskilometer mit traditionellen Highlights wie der Panzerplatte oder Prüfungen in den Weinbergen, aber auch über neue, schnelle Asphaltprüfungen freuen.

„Das Kräftemessen mit den besten Rallye-Teams der Welt ist für uns und das ganze Team von ŠKODA AUTO Deutschland ganz klar der Saisonhöhepunkt. Wir wollen unter die besten Acht in unserer Klasse fahren“, gibt Fabian Kreim das ehrgeizige Ziel vor Zehntausenden Fans aus. In den vergangenen beiden Jahren hatte der ŠKODA Pilot beim einzigen WM-Lauf in Deutschland mit Top-3-Zeiten in einzelnen Wertungsprüfungen gegen die starke internationale Konkurrenz seine Klasse bereits mehrfach gezeigt. Dieses Mal will er auch in der Gesamtwertung der RC 2-Klasse vorn mitmischen. Dass der 24-Jährige in Topform fährt, hat er mit zuletzt drei Siegen in Folge in der Deutschen Rallye-Meisterschaft (DRM) bewiesen. Bei der Thüringen Rallye schafften Kreim/Christian sogar das Kunststück, alle zehn Wertungsprüfungen für sich zu entscheiden. Damit eroberten die Titelverteidiger auch die Führung im nationalen Championat zurück.

Bei der WM-Rallye wartet das international bestmöglichste Starterfeld auf Kreim/Christian, da das Event in Deutschland zu den Pflichtläufen in der WRC 2 gehört. Zu den heißesten Favoriten in dieser Klasse zählen die ŠKODA Motorsport Werksteams mit den aktuellen Meisterschaftsführenden Pontus Tidemand/Jonas Andersson (S/S) und Jan Kopecký/Pavel Dresler (CZ/CZ), aber auch die schon in der Königsklasse WRC überzeugenden Ford-Piloten wie Mads Østberg (N) oder Teemu Suninen (FIN). Zu den neun ŠKODA Fahrerduos unter den insgesamt 23 Teams in der RC 2-Kategorie zählen auch die Deutschen Marijan Griebel/Stefan Kopczyk (D/D), die im FABIA R5 in diesem Jahr die Rallye-Europameisterschaft (ERC) bestreiten.

„Die Rallye Deutschland ist eine riesige Herausforderung für uns. Der Ablauf ist zwar ähnlich dem der nationalen Rallyes, nur sind die Prüfungen viel länger und anstrengender. Außerdem treten wir gegen die besten Fahrer der Welt an. Unsere Strategie: cool bleiben und das abrufen, was wir können“, sagt Fabian Kreim. Er freut sich, dass im Umfeld des neuen Servicezentrums der Deutschland-Rallye am Bostalsee im Saarland schnelle Asphaltprüfungen neu auf dem Plan stehen. „Das sind typisch deutsche Prüfungen, die wir in der Saarland-Pfalz-Rallye in der DRM auch haben. Das sollte uns entgegenkommen“, so Kreim. Er hat die Saarland-Pfalz-Rallye zuletzt dreimal in Serie gewonnen und sich in der Woche vor der WM-Rallye auf ähnlichen Pisten in Österreich zwei Tage auf das Highlight in der Heimat vorbereitet.

Das wartet trotz Umzug des Rallye-Zentrums von Trier an den Bostalsee auch in diesem Jahr mit Klassikern wie den Prüfungen in den Weinbergen oder den zweimal zu durchfahrenden 41,97 Kilometern auf der Panzerplatte auf. Die Pisten auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz werden von sogenannten Hinkelsteinen gesäumt. „Die Panzerplatte ist die Königsetappe. Jeder kleine Fehler wird hier genau wie in den Weinbergen gnadenlos bestraft. Da muss man fehlerfrei und taktisch klug fahren“, weiß Kreim.

Andreas Leue, Teamleiter Motorsport und Tradition bei ŠKODA AUTO Deutschland, sieht dem Saisonhöhepunkt ebenfalls mit Spannung entgegen: „Das ist die Chance für Fabian und Frank zu zeigen, wo sie gegen die besten Rallye-Teams der Welt stehen. Bei der Rallye Thüringen fuhren sie in absoluter Topform. Mit ein bisschen Fortune traue ich den Beiden auch beim deutschen WM-Lauf eine positive Überraschung zu. In jedem Fall werden wir eine grandiose ŠKODA Show erleben.“ In den vergangenen beiden Jahren fuhr der Sieger in Kreims Klasse jeweils einen ŠKODA FABIA R5: 2015 triumphierte Jan Kopecký, im vergangenen Jahr Esapekka Lappi, der bei der Rallye Finnland zuletzt in seiner Heimat den ersten Triumph in der Königsklasse WRC feierte.

Zur ŠKODA Show wird erneut auch Matthias Kahle (D) im legendären 130 RS beitragen. Der siebenmalige deutsche Rallye-Meister will die zahllosen Fans an der Strecke wieder mit gekonnten Drifts und Sprüngen mit dem berühmten Hecktriebler begeistern.

16.08.2017 ŠKODA startet mit acht Fahrzeugen bei der Kult-Rallye Sachsen Classic

  • Acht Teams gehen bei der beliebten Oldtimer-Rallye in einem ŠKODA auf Punktejagd
  • Eine Etappe der ,Mille Miglia des Ostens‘ führt die Teilnehmer auf tschechischen Boden
  • Die 15. Ausgabe der Sachsen Classic findet vom 17. bis 19. August statt

Weiterstadt – ŠKODA tritt in diesem Jahr bei der Sachsen Classic mit acht populären Klassikern aus der 122-jährigen Unternehmensgeschichte an. Das historische Aufgebot reicht vom eleganten ŠKODA FELICIA Cabrio aus den 1960er Jahren über den legendären ŠKODA 130 RS bis hin zum ŠKODA FAVORIT Rallye. Insgesamt gehen fast 200 Fahrzeuge bei der Kult-Rallye an den Start, die auch wegen ihres vielseitigen Teilnehmerfeldes als ,Mille Miglia des Ostens‘ gilt.

„Die Zuschauer in Sachsen und Tschechien, dem Heimatland von ŠKODA, dürfen sich auf einen bunten Querschnitt der ŠKODA Unternehmensgeschichte freuen“, sagt Andreas Leue, Teamleiter Motorsport und Tradition bei ŠKODA Auto Deutschland. „Auf der anspruchsvollen Strecke können diese Rallye-Ikonen unserer Marke beweisen, dass sie noch lange nicht zum alten Eisen zählen – wie zum Beispiel der ŠKODA 130 RS, dessen grandioser Doppelerfolg bei der Rallye Monte Carlo sich 2017 bereits zum 40. Mal jährt.“

Zu den seltenen Klassikern im Teilnehmerfeld gehören der ŠKODA 1200 SEDAN von 1955 und der ŠKODA 440 SPARTAK. Der Zweitürer aus dem Jahr 1957 trägt zeitgemäße Accessoires wie die mittig angebrachten Zusatzscheinwerfer. Der SKODA FELICIA steht für eine der großen Erfolgsgeschichten von SKODA: Zwischen 1959 und 1964 entschieden sich 14.863 Kunden für eines der schicken Cabriolets der Modellreihen FELICIA oder FELICIA SUPER – letztere war etwas stärker motorisiert. Die Zweisitzer gehören zu den schönsten offenen Fahrzeugen der ausgehenden 1950er- und frühen 1960er-Jahre. ŠKODA geht mit gleich zwei Fahrzeugen dieser seltenen Sammlerstücke an den Start. Ein weiteres Modell stellt das Team Volkswagen Dresden.

Als sechstes ŠKODA Fahrzeug im Feld tritt ein roter ŠKODA S100 von 1970 an, der vor allem durch seine zahlreichen Rallye-Modifikationen auffällt. Ein echter Zuschauermagnet ist der originalgetreue ŠKODA 130 RS in der Ausführung des Jahres 1978. Durch den Einsatz von Aluminiumteilen und glasfaserverstärktem Kunststoff bei der Karosserie wiegt das Coupé nur 825 Kilogramm. Der ,Porsche des Ostens‘ verfügt über einen 1,3-Liter-Vierzylindermotor mit Doppelvergaser und erreicht je nach Übersetzung eine Höchstgeschwindigkeit von bis zu 210 km/h. Ebenfalls mit von der Partie: das Kurzheckmodell FAVORIT aus dem Jahr 1991. Dabei handelt es sich um eine originalgetreue Replika des Fahrzeugs, das vor mehr als 25 Jahren bei der berühmten Rallye Monte Carlo für Furore gesorgt hat.

Das erste Fahrerteam startet am 17. August um 12.01 Uhr in Zwickau. Auf der 115 Kilometer langen Donnerstagetappe besuchen die Teilnehmer unter anderem den Sachsenring. Am Freitag führt die rund 247 Kilometer lange Tour durch das Erzgebirge und Teile der Tschechischen Republik, der Heimat von ŠKODA. Ein Zwischenziel ist das Autodrom Most. Am nächsten Morgen brechen die Rallye-Teams von Bad Schandau zur letzten Etappe auf, bei der sie das barocke Schloss Rammenau und die Kartrennstrecke Rödental passieren. Nach mehr als 235 Kilometern treffen die ersten Young- und Oldtimer um etwa 15.30 Uhr an der Gläsernen Manufaktur in Dresden ein, einem Produktionsstandort des Volkswagen Konzerns.

13.08.2017 APRC in Malaysia: zweiter Sieg für O.C. Veiby vor MRF ŠKODA Teamkollege Gaurav Gill

  • Hattrick für das Team MRF ŠKODA bei der Rally of Johor – dritter Doppelsieg in Folge in der FIA Asien-Pazifik-Rallye-Meisterschaft 2017 (APRC)
  • Beide MRF ŠKODA Teams dominieren den dritten APRC-Lauf in Malaysia
  • Norwegischer Youngster Ole Christian Veiby baut seine Führung vor dem amtierenden APRC-Meister Gaurav Gill aus Indien aus
  • ŠKODA Motorsport Chef Michal Hrabánek: „Glückwunsch an O.C. und Gaurav. Ich bin stolz, dass wir die Führung in der Herstellerwertung der APRC weiter ausbauen konnten"

Johor Bahru – Der dritte Lauf zur FIA Asien-Pazifik-Rallye-Meisterschaft (APRC), die International Rally of Johor in Malaysia (11. bis 13. August 2017), war mehr oder weniger nach der zweiten Wertungsprüfung schon entschieden. Der amtierende Meister Gaurav Gill und Beifahrer Stéphane Prévot (IND/BEL) vom Team MRF ŠKODA trafen einen Baumstumpf, dabei wurde die Lenkung ihres ŠKODA FABIA R5 beschädigt. Vorjahressieger Gill konnte die Fahrt zwar fortsetzen, durch den gehörigen Zeitverlust verlor er aber alle Chancen auf den Sieg. Obwohl sie bei unberechenbaren Streckenverhältnissen ebenfalls zweimal kurz von der Piste rutschten, übernahmen ihre Teamkollegen Ole Christian Veiby und Stig Rune Skjaermoen (NOR/NOR) hier die Führung und gaben diese bis ins Ziel nicht mehr ab. Die Shooting-Stars aus Norwegen konnten damit ihren Vorsprung in der Meisterschaft ausbauen. Bei noch zwei verbleibenden Läufen läuft alles darauf hinaus, dass der nächste APRC-Champion wieder ein ŠKODA Fahrer sein wird. Seit 2012 fuhr der Asien-Pazifik-Meister stets ŠKODA. Der tschechische Hersteller ist außerdem Favorit auf den Gewinn der Herstellerwertung.

Ein launisches Wetter mit heftigen Regenfällen und Sonnenschein im Wechsel machte die Streckenbedingungen auf den 13 Wertungsprüfungen (eine Prüfung musste wegen überfluteter Strecke abgesagt werden) unberechenbar. ŠKODA Youngster Ole Christian Veiby war sich schon vor dem Start sicher: „Das ist definitiv eine der schwierigsten Rallyes, bei der ich je angetreten bin."

Auf der kurzen Auftakt-Showprüfung am Freitagabend an der Rennstrecke von Johor setzte Gaurav Gill mit seinem MRF ŠKODA FABIA R5 die schnellste Zeit vor Teamkollege O.C. Veiby und übernahm die Führung. Am Samstagmorgen ging es dann mit der 32 Kilometer langen Prüfung in der Palmölplantage von Tai Tak richtig los. Veibys erste Zwischenzeit wies einen Rückstand von 20 Sekunden auf Gill aus. „Ich habe einen Baum berührt und bin später noch einmal kurz rausgerutscht. Es ist so schwer einzuschätzen, wie hoch der Grip-Level wirklich ist. Ich bin unter solch extremen Bedingungen noch nie gefahren", kommentierte der norwegische Nachwuchspilot. Trotz seines dadurch bedingten Zeitverlusts wurde Veiby im Zwischenergebnis nach dieser Prüfung allerdings mit einer Minute Vorsprung vor Mitsubishi-Fahrer Jari Ketomaa (Finnland) in Führung liegend geführt. Für Gaurav Gill wurden dagegen fast sechs Minuten Rückstand ausgewiesen.

Der Inder war bis zur Hälfte der Prüfung zwar der Schnellste, rutschte aber ebenfalls von der Piste. „Ich habe einen im Gras verborgenen Baumstumpf getroffen. Das war mein Fehler", bekannte der amtierende APRC-Meister. Bei dieser Aktion wurde ein Teil der Lenkung des ŠKODA FABIA R5 verbogen, Gill konnte nur mit reduzierter Geschwindigkeit weiterfahren. Kurz nach der Prüfung brach der Lenkarm endgültig. Nun bewies Gill, dass er nicht nur ein guter Fahrer, sondern auch ein talentierter Mechaniker ist. Er wechselte das defekte Teil, kam allerdings zu spät zur nächsten Kontrolle und kassierte eine Zeitstrafe. Mit dem nun reparierten MRF ŠKODA FABIA R5 startete er eine beeindruckende Aufholjagd. Er kämpfte sich mit zehn Bestzeiten auf den insgesamt 13 Prüfungen bis auf Rang zwei wieder nach vorne. Teamkollege O.C. Veiby lieferte unterdessen eine souveräne Vorstellung ab und bewies mit einer fehlerfreien und cleveren Fahrt, dass er auch unter schwierigsten Bedingungen einen Sieg nach Hause bringen kann. „Ich bin von der cleveren Performance von O.C. Veiby und der Aufholjagd von Gaurav Gill absolut begeistert. ŠKODA konnte seine Führung in der Herstellerwertung weiter ausbauen und unsere beiden Fahrer liegen in der Fahrerwertung souverän an der Spitze", freute sich ŠKODA Motorsport-Chef Michal Hrabánek.

Endergebnis International Rally of Johor/Malaysia
3. Lauf zur FIA Asien-Pazifik Rallye-Meisterschaft (APRC)
1. Veiby/Skjarmoen (NOR/NOR), ŠKODA FABIA R5, + 3:02.39,1 Std.
2. Gill/Prévot (IND/BEL), ŠKODA FABIA R5, + 4.41,7 Min.
3. Ketomaa/Mannisenmäki, (FIN/FIN), Mitsubishi Mirage AP4, + 5.00,4 Min.
4. Blomberg/Andersson (SWE/SWE), Mitsubishi Mirage AP4, + 2:23.10,1 Std.

Zwischenstand APRC nach drei Läufen (ein Lauf abgesagt)
1. Veiby (NOR), ŠKODA, 108 Punkte
2. Gill (IND), ŠKODA, 98 Punkte
3. Blomberg (SWE), Mitsubishi, 63 Punkte
4. Ketomaa (FIN), Mitsubishi, 56 Punkte

Zahl des Tages: 3
Es war der dritte Doppelsieg in Folge für Team MRF ŠKODA in der Asien-Pazifik-Rallye-Meisterschaft 2017.

Der Kalender 2017 der FIA Asien-Pazifik-Rallye-Meisterschaft (APRC)

Rallye Whangarei – Neuseeland: 28.04.–30.04.2017
Rallye Canberra – Australien: 26.05.–28.05.2017
Rallye China (abgesagt): 07.07–09.07.2017
Rally of Johor – Malaysia: 11.08.–13.08.2017
Rallye Hokkaido – Japan: 15.09.–17.09.2017
Rallye Indien: 24.11.–26.11.2017

10.08.2017 ŠKODA öffnet Fans die Türen beim AvD-Oldtimer-Grand-Prix und stellt 46 Fahrzeuge zur Schau

  • ŠKODA präsentiert zahlreiche Klassiker verschiedener Epochen
  • Das Werksmuseum der Marke schickt einen ŠKODA 1100 OHC und einen Formel 3-Rennwagen zum Nürburgring
  • Der ŠKODA 130 RS geht ins Rennen um die AvD Tourenwagen- und GT-Trophäe
  • Open Door: Fans können die ŠKODA Markengeschichte bei einer Führung erleben

Weiterstadt – Mit einer Armada von 46 Old- und Youngtimern ist ŠKODA beim diesjährigen AvD-Oldtimer-Grand-Prix auf dem Nürburgring vertreten, darunter so seltene Exemplare wie der ŠKODA 200 RS und sein Nachfolger, der ŠKODA 130 RS. Vom 11. bis 13. August erwarten die Veranstalter zum Höhepunkt der historischen Motorsportsaison in Deutschland mehr als 50.000 Zuschauer. In hochklassig besetzten Paradeläufen erleben Besucher die historischen Fahrzeuge live auf der Strecke. ŠKODA öffnet seine Türen für Fans und liefert spannende Einblicke in die Geschichte der Marke. Der siebenfache deutsche Rallye-Rekordmeister Matthias Kahle ist ebenfalls am Ring und steht zum ,Meet & Greet‘ bereit.

Die tschechische Traditionsmarke bereichert die 45. Ausgabe des AvD-Oldtimer-Grand-Prix mit 46 ŠKODA Fahrzeugen aus ganz unterschiedlichen Epochen der Automobilgeschichte. Unter den Preziosen befinden sich viele originale oder originalgetreu nachgebaute Renn- und Rallye-Fahrzeuge der Marke, die oftmals aus Privatbesitz stammen. Eine wahre Rarität ist zum Beispiel die Replika des ŠKODA 200 RS von 1974, der nur zweimal gebaut wurde. Der Prototyp lieferte die Basis für den erfolgreichen 130 RS – den ‚Porsche des Ostens‘ schickt ŠKODA AUTO Deutschland ins Rennen um die AvD Tourenwagen- und GT-Trophäe, das am Samstag um 17.50 Uhr beginnt.

Zugleich stellt ŠKODA auch einige Modelle aus der Vorkriegszeit aus, so etwa den POPULAR ROADSTER von 1937. Der sportliche Rechtslenker belegt eindrucksvoll die lange Tradition der tschechischen Marke beim Bau offener Fahrzeuge. Weitere Highlights der Epoche sind der POPULAR MONTE CARLO von 1938 und der SUPERB 640. Von 1934 bis 1939 lief die luxuriöse Limousine 200 Mal vom Band.

Das ŠKODA Werksmuseum schickt einen 1100 OHC in die Eifel. Der flache Roadster mit der Karosserie aus glasfaserverstärktem Kunststoff stammt aus dem Jahr 1958 und besitzt einen Vierzylindermotor mit oben liegender OHC-Ventilsteuerung. Die Leistung beträgt 92 PS – ein für die die damalige Zeit außergewöhnlicher Wert bei einem Karosseriegewicht von lediglich 550 Kilogramm. Damit fuhr der sportliche Zweisitzer mit kraftvoller Beschleunigung und 200 km/h Spitzengeschwindigkeit seiner Konkurrenz davon. 1958 holte der tschechische Rennfahrer Miroslav Fousek in Mladá Boleslav beim ersten Rennen mit dem neuen Sportwagen auf Anhieb den Sieg.

Als weiteres eindrucksvolles Beispiel der mehr als 115-jährigen Motorsporthistorie des tschechischen Traditionsunternehmens präsentiert das ŠKODA Werksmuseum beim Oldtimer-Grand-Prix den Formelrennwagen ŠKODA F3 von 1965. Mit diesem Typ gewann der Tscheche Miroslav Fousek 1968 die osteuropäische Formel 3-Meisterschaft.

Besucher können die ŠKODA Fahrzeugklassiker in aller Ruhe im Fahrerlager entdecken. Zudem starten die historischen Automobile der Marke im Rahmen von zwei Paradeläufen auf dem Grand-Prix-Kurs. Los geht es Freitag um 11 Uhr und Sonntag um 13.10 Uhr. Für spannende Führungen durch die Markengeschichte von ŠKODA stehen Andreas Leue (Teamleiter Motorsport & Tradition bei ŠKODA AUTO Deutschland) und Michal Velebny (Leiter der Museumswerkstatt in Mladá Boleslav) bereit, sie stellen die ausgestellten Fahrzeuge dabei im Detail vor. Die Open Door-Events finden Samstag um 14 Uhr und Sonntag um 10.30 Uhr statt. Ebenfalls vor Ort: der siebenfache deutsche Rallye-Meister Matthias Kahle.

10.08.2017 Pilotprojekt Sicherheit bei Rallye Thüringen gestartet

  • Safety first: ŠKODA AUTO Deutschland und PEUGEOT Deutschland setzen zusammen zusätzliche Sicherheitsfahrzeuge bei DRM-Läufen ein
  • Projekt zielt auf die weitere Verbesserung der Erstversorgung bei Rallye-Unfällen
  • ŠKODA OCTAVIA COMBI bei Rallye Thüringen als ,Safety Car‘ im Einsatz

Weiterstadt – Zum ersten Mal waren am vergangenen Wochenende ein ,Medical Car‘ und ein ,Safety Car‘ von ŠKODA AUTO Deutschland und PEUGEOT Deutschland sowie der Teamarzt Nico Schneider im Einsatz. Mit dem Pilotprojekt soll die Erstversorgung bei Unfällen im Rallye-Sport weiter verbessert werden.

Im Rahmen der AvD Sachsen-Rallye haben die beiden in der Deutschen Rallye-Meisterschaft (DRM) vertretenen Teams von ŠKODA AUTO Deutschland und PEUGEOT Deutschland ein Pilotprojekt zum Thema Sicherheit gestartet. Das Konzept wurde im Rahmen der Rallye Thüringen am vergangenen Wochenende erstmals in die Praxis umgesetzt. Dabei waren ein ŠKODA OCTAVIA COMBI und ein PEUGEOT 5008 als ,Safety Car‘ beziehungsweise ,Medical Car‘ sowie der erfahrene Rallye-Arzt Nico Schneider im Einsatz.

Ziel des Projekts ist es, die Erstversorgung von Rallye-Teams im Falle eines Unfalls noch weiter zu verbessern. Ein Arzt, der mit der Notfallerstversorgung vertraut ist und Erfahrungen im Motorsport mitbringt, soll dabei die Einsatzkräfte vor Ort unterstützen. Mitgetragen wird das Pilotprojekt auch vom Serienausrichter ADAC und dem Deutschen Sportfahrer-Kreis (DSK). Das Pilotprojekt erfolgt zudem in Abstimmung mit dem Deutschen Motorsport Bund (DMSB).

ŠKODA AUTO Deutschland und PEUGEOT Deutschland hatten bei der Rallye Thüringen jeweils ein Fahrzeug als ,Safety Car‘ sowie eines als ,Medical Car‘ für den Notfalleinsatz zur Verfügung gestellt. Nico Schneider, selbst erfahrener Rallye-Fahrer und in der Notfallaufnahme der Universitätsklinik Heidelberg tätig, konnte dadurch bei einem Unfall sehr schnell vor Ort sein und die lokalen Rettungskräfte kompetent unterstützen.

Andreas Leue, Teamleiter Motorsport bei ŠKODA AUTO Deutschland, sagt: „Nichts ist so gut, dass man es nicht noch verbessern kann – das gilt auch beim Thema Sicherheit. Die Situation am Wochenende hat einmal mehr gezeigt, wie hilfreich die Begleitung durch einen Rallye-erfahrenen Arzt ist.“ Ulrich Bethscheider-Kieser, Pressesprecher von PEUGEOT Deutschland, erklärt: „Nachdem wir in diesem Jahr mit unserem Team Christian Riedemann/Michael Wenzel leider selbst erfahren mussten, wie wichtig die Erstversorgung bei einem Unfall ist, möchten wir dieses Pilotprojekt weiter voranbringen.“

Bei den in diesem Jahr noch ausstehenden DRM-Läufen, der Rallye Niedersachsen und der 3-Städte-Rallye, wird das Pilotprojekt weiter fortgesetzt. Aus den dabei erzielten Erfahrungswerten soll ein tragfähiges Konzept für die Zukunft entstehen.

08.08.2017 ŠKODA Piloten Gill und Veiby kämpfen in Malaysia um die Führung in der APRC

  • MRF ŠKODA Teams belegen Rang eins und zwei in der FIA Asien-Pazifik-Rallye-Meisterschaft (APRC)
  • Norwegischer Youngster Ole Christian Veiby mit zwei Punkten Vorsprung an der Spitze vor dem amtierenden APRC-Meister Gaurav Gill aus Indien
  • Nach Siegen bei den ersten zwei Läufen zur APRC 2017 peilt Team MRF ŠKODA bei der Rally of Johor in Malaysia den Hattrick an
  • ŠKODA Motorsport-Chef Michal Hrabánek: „Sieg in der Herstellerwertung der APRC ist unser wichtigstes Ziel“

Mladá Boleslav – Der Titelkampf in der FIA Asien-Pazifik-Rallye-Meisterschaft (APRC) ist der spannendste seit Jahren. Das steht bereits vor dem dritten Lauf der Rally of Johor in Malaysia (11. bis 13. August) fest. Nachdem der amtierende Meister Gaurav Gill mit Beifahrer Stéphane Prévot (IND/BEL) den Saisonauftakt in Neuseeland vor den norwegischen Youngstern Ole Christian Veiby/Stig Rune Skjaermoen gewinnen konnte, schlugen diese mit einem Sieg vor ihren MRF ŠKODA Teamkollegen in Australien zurück. In der Meisterschaft führt Veiby jetzt mit zwei Punkten Vorsprung vor Gill. ŠKODA blickt in diesem anspruchsvollen Championat auf eine beispiellose Erfolgsserie zurück. Seit 2012 fuhr der Meister jedes Jahr ŠKODA. Mit dem erfolgreichsten Rallye-Auto seiner Kategorie, dem ŠKODA FABIA R5, peilt die tschechische Marke 2017 den nächsten Titel an.

ŠKODA Youngster Ole Christian Veiby reist gut vorbereitet nach Malaysia. Nach starken Leistungen in der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC 2), darunter sein Premierensieg bei der Rallye Polen, liegt er zurzeit auf Rang zwei in der WM-Wertung. Bei der Rallye Finnland führte er erneut, musste nach einem spektakulären Überschlag aber aufgeben. Sein Teamkollege Gaurav Gill hat aufgrund der Absage der Rallye China seit nunmehr zweieinhalb Monaten nicht mehr im Cockpit eines ŠKODA FABIA R5 gesessen. Diesen Mangel an aktueller Fahrpraxis hofft er mit seiner Streckenkenntnis in Malaysia wettmachen zu können. Denn der amtierende APRC-Meister war im Gegensatz zu Veiby in den vergangenen Jahren hier am Start, viele Prüfungen sind gleich geblieben. ŠKODA Motorsport-Chef Michal Hrabánek ist gespannt auf die Veranstaltung: „Obwohl ich mich sehr auf die Fortsetzung des spannenden Duells zwischen Routinier Gaurav Gill und unseres talentierten Youngsters Ole Christian Veiby bei der Rally of Johor freue, bleibt der Sieg in der Herstellerwertung der APRC unser wichtigstes Ziel.“

Beim malaysischen Lauf zur FIA Asien-Pazifik-Rallye-Meisterschaft (APRC), der Rallye of Johor, erwarten die Teams insgesamt 14 anspruchsvolle Wertungsprüfungen, die über 236 Kilometer auf schmalen, schnellen und weichen Schotterpisten in den Palmölplantagen von Kota Tinggi führen. Die Prüfungen rund um die Stadt nördlich von Johor Bahru an der Grenze zu Singapur zählen zu den anspruchsvollsten Rallye-Strecken des Landes.

Die schnellen, flüssigen und fahrerisch anspruchsvollen Wertungsprüfungen in Kombination mit einer Luftfeuchtigkeit von mehr als 80 Prozent, Temperaturen von über 40 Grad und zeitweise heftigen Regenfällen verlangen den Teams alles ab. „Ich glaube, die beste Vorbereitung ist ein Fitnessprogramm im feuerfesten Fahreranzug in der Sauna“, blickt O.C. Veiby augenzwinkernd auf diesen besonderen Härtetest voraus. Die Rally of Johor startet am Freitagabend am Johor Circuit, wo der Sieger am Sonntag gegen 16 Uhr im Ziel erwartet wird.

Der Kalender 2017 der FIA Asien-Pazifik-Meisterschaft (APRC)

Rallye Whangarei – Neuseeland: 28.04.–30.04.2017
Rallye Canberra – Australien: 26.05.–28.05.2017
Rallye China (abgesagt): 07.07–09.07.2017
Rally of Johor – Malaysia: 11.08.–13.08.2017
Rallye Hokkaido – Japan: 15.09.–17.09.2017
Rallye Indien: 24.11.–26.11.2017

05.08.2017 Kreim/Christian triumphieren bei der Thüringen-Rallye und erobern die Tabellenspitze in der DRM zurück

  • Dritter Sieg in Serie für das ŠKODA AUTO Deutschland Duo in der Deutschen Rallye-Meisterschaft (DRM), Dominik Dinkel/Christina Kohl sorgen für FABIA R5-Doppelsieg
  • Titelverteidiger Kreim/Christian übernehmen wieder die Tabellenführung im nationalen Championat – Erzrivale Rene Mandel muss in Thüringen aufgeben
  • Souveräne Vorstellung der Champions: Kreim/Christian in allen zehn Wertungsprüfungen Schnellste
  • Perfekte Generalprobe für die WM-Rallye in Deutschland, Fabian Kreim: „Ein Sieg zum Genießen“

Pößneck – Dritter Sieg in Folge, Tabellenspitze in der Deutschen Rallye-Meisterschaft zurückerobert und perfekte Generalprobe für die deutsche WM-Rallye: Fabian Kreim und Frank Christian (D/D) jubeln nach einer klasse Vorstellung bei der 56. Thüringen-Rallye. Das ŠKODA AUTO Deutschland Duo begeistert Tausende Fans mit Bestzeiten in allen zehn Wertungsprüfungen und macht damit einen ganz wichtigen Schritt zur erfolgreichen Titelverteidigung im nationalen Championat. Die Markenkollegen Dominik Dinkel/Christina Kohl /(D/D) sorgen in einem weiteren FABIA R5 für einen ŠKODA Doppelsieg auf der Zielrampe in Pößneck.

„Das ist ein Sieg zum Genießen. Danke ans ganze Team, wir haben uns extrem wohlgefühlt im Auto! Wir hatten die richtige Taktik, die perfekte Reifenwahl und mussten nie übers Limit gehen. Diese Rallye war extrem wichtig für die Meisterschaft“, sagt Fabian Kreim, der in Thüringen seinen Vorjahreserfolg wiederholt. Nach der Sachsen-Rallye und der Rallye Stemwede ist der 24 Jahre alte Odenwälder auch auf den gut 141 schnellen Asphaltkilometern in Thüringen vom ersten bis zum letzten Meter das Maß der Dinge. Lediglich Dominik Dinkel kann Kreim in einem baugleichen FABIA R5 zeitweise fordern, muss aber am Ende die Überlegenheit seines Markenkollegen anerkennen: „Das Tempo, was Fabi teilweise hingelegt hat, war unglaublich. Diesen Speed hätten wir nicht gehen können.“

ŠKODA AUTO Deutschland Pilot Kreim hatte in der kurzen Sommerpause an seiner Fitness gearbeitet und sich mit Fahrten im Kart auf die schnellen Pisten in Thüringen eingestellt. Das zahlte sich aus: Schon in den beiden Prüfungen am Freitagabend fährt er Bestzeit, darunter auf dem legendären Stadtrundkurs in Pößneck. Die beeindruckte Konkurrenz hat auch am Samstag bei wechselnden Bedingungen zwischen bestem Sommerwetter und Regen in der letzten Prüfung klar das Nachsehen, der bisherige Meisterschafts-Spitzenreiter Rene Mandel (D) muss seinen Ford nach einer Karambolage mit einem Telefonmast vorzeitig abstellen.

Auch der Schwede Emil Bergkvist, Junioren-Europameister von 2015, hat mit seinem norwegischen Beifahrer Ola Floene im Peugeot keine Chance und landet am Ende auf Platz drei. Kreim ist in allen Prüfungen Schnellster und siegt mit 56,6 Sekunden Vorsprung vor Dominik Dinkel. Zudem sichert sich der amtierende deutsche Rallye-Meister mit einer Bestzeit in der Power Stage fünf Zusatzpunkte. Und: Mit acht Siegen ist ŠKODA die erfolgreichste Marke bei der Thüringen-Rallye in diesem Jahrtausend.

„Das ist die beste Saisonleistung von Fabian und Frank. Gratulation für diesen konzentrierten Auftritt! Die Thüringer Rallye-Pisten liegen ŠKODA offenbar, zum Erfolg haben unsere Markenkollegen Dominik Dinkel und Christina Kohl auf Rang zwei genauso wie die viertplatzierten Sandro Wallenwein und Marcus Poschner beigetragen. Und natürlich war unser ŠKODA 130 RS mit Matthias Kahle am Steuer mit seinen Drifts wieder ein ganz besonderer Liebling von Tausenden Fans an der Strecke“, kommentiert Andreas Leue. Der Teamleiter Motorsport und Tradition bei ŠKODA AUTO Deutschland freut sich jetzt auf den Saisonhöhepunkt für das ganze Team, den Start bei der ADAC Rallye Deutschland (17. bis 20. August): „Dort können sich Fabian und Frank gegen die besten Rallye-Teams der Welt beweisen. Das wird eine interessante Standortbestimmung.“

In der Gesamtwertung der DRM führt Champion Kreim vor den entscheidenden zwei Läufen jetzt mit 120 Zählern deutlich vor Ford-Pilot Mandel (93). Dominik Dinkel belegt Rang drei mit 88 Punkten.

Die Zahl zur Thüringen Rallye: 10
Zehn Prüfungen, zehn Bestzeiten: Souveräner als Fabian Kreim und Frank Christian kann man eine Rallye nicht gewinnen. Das Erfolgsduo schafft damit im ŠKODA FABIA R5 ein Novum in diesem Jahr. Dominik Dinkel/Christina Kohl landen im Hightech-Allradler aus Tschechien zudem je fünfmal auf Platz zwei und drei. Eine beeindruckende Vorstellung der ŠKODA Teams.

Thüringen Rallye – DRM-Endstand:
1. Kreim/Christian, ŠKODA FABIA R5 1:09.05,2 Std.
2. Dinkel/Kohl, ŠKODA FABIA R5 + 0.56,6 Min.
3. Bergkvist/Floene, Peugeot 208 T16 R5 + 1.20,8 Min.
4. Wallenwein/Poschner, ŠKODA FABIA R5 + 2.31,1 Min.
5. Mohe/Hirsch, Renault Clio R3T + 5.41,9 Min.

TV-Zeiten
Sonntag, 6. August 2017
07:30 Uhr n-tv, PS - Die Deutsche Rallye-Meisterschaft

Samstag, 12. August 2017
09:30 Uhr n-tv, PS - Die Deutsche Rallye-Meisterschaft (Wiederholung)

Deutsche Rallye-Meisterschaft (DRM) 2017

03.03. - 04.03.2017 Saarland-Pfalz
07.04. - 08.04.2017 Vogelsberg/Hessen
05.05. - 06.05.2017 Sulingen
26.05. - 27.05.2017 Sachsen
23.06. - 24.06.2017 Stemwede
04.08. - 05.08.2017 Thüringen
08.09. - 09.09.2017 Niedersachsen
20.10. - 21.10.2017 3-Städte

02.08.2017 Mission Aufholjagd: Kreim/Christian wollen bei der Rallye Thüringen DRM-Führung zurückerobern

  • Fabian Kreim und Frank Christian streben Wiederholung des Vorjahreserfolgs an
  • Nach zwei Siegen in Folge in Sachsen und bei der Rallye Stemweder Berg reist das ŠKODA AUTO Deutschland Duo selbstbewusst nach Thüringen
  • Rekordmeister Matthias Kahle wird die Fans im legendären ŠKODA 130 RS VIP-Taxi begeistern

Weiterstadt – Die Titelverteidiger Fabian Kreim/Frank Christian wollen bei der Rallye Thüringen zurück an die Tabellenspitze. Beim sechsten Lauf zur Deutschen Rallye-Meisterschaft (DRM) möchte das FABIA R5-Team Saisonerfolg Nummer fünf einfahren. Bei den vorherigen Läufen in Sachsen und am Stemweder Berg fuhren die amtierenden Champions zum Sieg. Wie spektakulär der Rallye-Sport ist, wird auch Rekordchampion Matthias Kahle im ŠKODA 130 RS zeigen.

Nach zwei DRM-Siegen in Folge reisen FABIA R5-Pilot Fabian Kreim und Beifahrer Frank Christian mit viel Zuversicht nach Thüringen. Beim sechsten von insgesamt acht Läufen will das ŠKODA AUTO Deutschland Duo den Vorjahreserfolg wiederholen und den Drei-Punkte-Rückstand in der Gesamtwertung in eine Führung verwandeln.

„Die Rallye Thüringen ist ganz klar ŠKODA Land“, betont Kreim, der sich nach sechswöchiger Sommerpause gut erholt auf seinen nächsten Einsatz freut. „Die schnellen Wertungsprüfungen mit ihren ständig wechselnden Asphaltqualitäten liegen uns und unserem FABIA R5. Hier kommt es auf eine perfekte Abstimmung an, die viel Vertrauen bietet – bei diesem DRM-Lauf steht der Fahrer besonders im Vordergrund. Wir werden nicht taktieren, sondern um den Sieg kämpfen und zeigen, dass wir die Besten sind.“

Ein Selbstläufer wird die Rallye Thüringen für das Team von ŠKODA AUTO Deutschland aber keinesfalls: Die starke Konkurrenz kommt in Form von Dominik Dinkel/Christina Kohl (D/D) auch aus dem eigenen Haus. In seinem privat eingesetzten FABIA R5 hat sich der 24-jährige Coburger mit 67 Punkten auf Platz drei der DRM-Tabelle vorgearbeitet. Einen weiteren tschechischen Turbo-Allradler bringen Sandro Wallenwein und Marcus Poschner an den Start, die aktuell den fünften Meisterschaftsrang belegen. Zudem erhalten die deutschen ŠKODA Fahrer Unterstützung aus Tschechien: David Tomek/Marek Zeman greifen mit dem Vorgängermodell ŠKODA FABIA SUPER 2000 ins Geschehen ein. Hauptgegner für Kreim/Christian im Kampf um den Titel aber sind René Mandel/Dennis Zenz (D). Die Ford-Besatzung führt die Tabelle mit 93 Zählern an.

„In der DRM geht es unglaublich spannend zu, auch kleine Fehler haben große Auswirkungen“, erläutert Andreas Leue, Teamleiter Motorsport und Tradition bei ŠKODA AUTO Deutschland. „Umso konzentrierter nehmen wir die letzten drei Rallyes der Saison in Angriff, denn wir wollen unsere Titel natürlich verteidigen. Nach einer starken Vorstellung am Stemweder Berg peilen wir auch in Thüringen wieder die höchste Podeststufe an, das ist unser Anspruch.“

Auch der deutsche Rekordmeister Matthias Kahle hat beste Erinnerungen an die Rallye Thüringen: Zuletzt konnte er hier 2010 – damals noch im ŠKODA OCTAVIA WRC – siegen. Mit dem historischen ŠKODA 130 RS als Vorausfahrzeug und VIP-Taxi wird er den Fans zeigen, dass er nichts verlernt hat.

Deutsche Rallye-Meisterschaft (DRM) 2017

03.03. - 04.03.2017 Saarland-Pfalz
07.04. - 08.04.2017 Vogelsberg/Hessen
05.05. - 06.05.2017 Sulingen
26.05. - 27.05.2017 Sachsen
23.06. - 24.06.2017 Stemwede
04.08. - 05.08.2017 Thüringen
08.09. - 09.09.2017 Niedersachsen
20.10. - 21.10.2017 3-Städte

27.07.2017 Rallye Finnland: 14 ŠKODA FABIA R5 zum neunten Lauf der FIA Rallye-Weltmeisterschaft gemeldet

  • Schon mehr als 150 ŠKODA FABIA R5 verkauft
  • Ole Christian Veiby/Stig Rune Skjaermoen, die Führenden in der Asien-Pazifik-Rallye-Meisterschaft, zählen im privaten ŠKODA FABIA R5 zu den Favoriten auf den WRC 2-Sieg
  • Werksteam ŠKODA Motorsport lässt Rallye Finnland wie geplant aus und kehrt zur Rallye Deutschland in die Weltmeisterschaft zurück
  • Erfolgreichstes Rallye-Auto seiner Kategorie ist bei ŠKODA Importeuren und Privatteams weltweit beliebt
  • ŠKODA Motorsport-Chef Michal Hrabánek: „Wir sind stolz darauf, dass bei der Rallye Finnland der ŠKODA FABIA R5 das beliebteste Fahrzeug in seiner Kategorie ist“

Mladá Boleslav – Während das Werksteam von ŠKODA Motorsport bei der Rallye Finnland (27. bis 30. Juli) planmäßig nicht am Start ist, hält eine starke Phalanx von Privatfahrern die ŠKODA Fahnen hoch. Am neunten Lauf zur Rallye-Weltmeisterschaft 2017 nehmen insgesamt 14 Teams im ŠKODA FABIA R5 teil, sechs davon kämpfen in der WRC 2-Wertung um Meisterschaftspunkte. Das tschechische Rallye-Auto ist momentan das beliebteste und erfolgreichste dieser Kategorie. ŠKODA Motorsport konnte bislang über 150 ŠKODA FABIA R5 an Kunden in aller Welt ausliefern.

Die Erfolgsgeschichte des ŠKODA FABIA R5 begann vor mehr als zwei Jahren mit einem beeindruckenden Debüt bei der Weltmeisterschafts-Rallye Portugal 2015. Schon bei seiner Wettbewerbspremiere bewies der brandneue Rallye-Bolide, dass künftig der Sieg in der WRC 2 nur über den ŠKODA FABIA R5 führen wird. Seitdem war der tschechische Turbo-Allradler bei Rallyes in aller Welt erfolgreich. Ganz oben steht bisher der Titelgewinn in der WRC 2-Kategorie der FIA Rallye-Weltmeisterschaft 2016. Beim vergangenen WM-Lauf, der Rallye Polen, gewann der ŠKODA FABIA R5 in der laufenden Saison zum achten Mal in Folge die WRC 2-Wertung bei einem Lauf zur Rallye-Weltmeisterschaft. Für Ole Christian Veiby/Stig Rune Skjaermoen (NOR/NOR), die einen vom Privatteam Printsport eingesetzten ŠKODA FABIA R5 fuhren, war es der erste Sieg in der WRC 2. Ausnahmsweise auf Rang zwei folgte das ŠKODA Werksteam Pontus Tidemand/Jonas Andersson (SWE/SWE), die zuvor bereits vier Läufe gewonnen hatten. Die beiden sind in Finnland wie geplant nicht am Start und kehren zum übernächsten Lauf, der Rallye Deutschland, in die WM zurück. Dennoch hat das schwedische Duo gute Chancen, den Weltmeistertitel 2017 in der Kategorie WRC 2 zu gewinnen.

Inzwischen wurde das 150. Exemplar des ŠKODA FABIA R5 an einen Kunden ausgeliefert. ŠKODA Motorsport-Chef Michal Hrabánek ist stolz auf die erfolgreiche Karriere des Rallye-Fahrzeugs ,Made in Mladá Boleslav‘. „Die Erfolgsgeschichte des ŠKODA FABIA R5 beweist, dass unsere Strategie voll aufgegangen ist. Mit den Werkseinsätzen von ŠKODA Motorsport konnten wir dessen Leistungsfähigkeit klar demonstrieren. Auch die kontinuierliche Weiterentwicklung war erst durch die Erfahrungen in der Rallye-Weltmeisterschaft möglich. Dadurch ist der ŠKODA FABIA R5 das zurzeit beste Rallye-Auto in seiner Kategorie.“

Die Erfolgsbilanz des ŠKODA FABIA R5 ist mehr als beeindruckend: Für 2016 stehen zehn Siege in der Rallye-WM und der Weltmeistertitel (jeweils WRC 2) in der Statistik. 2017 folgten bislang erste Plätze bei allen acht Läufen zum Championat. In der WRC 2-Wertung führt aktuell ŠKODA Werksfahrer Pontus Tidemand vor Markenkollege Ole Christian Veiby.

Die 25 Wertungsprüfungen und insgesamt 314,20 Kilometer der Rallye Finnland führen über rasante Schotterpisten mit zahllosen Sprüngen. Am Donnerstagabend (27. Juli) startet die Rallye um 18:42 Uhr in Jyväskylä gestartet. Der Sieger wird am Sonntag (30. Juli) gegen 15:00 Uhr im Ziel erwartet.

Zwischenstand WRC 2 nach acht Läufen
1. Pontus Tidemand (SWE), ŠKODA, 118 Punkte
2. Ole Christian Veiby (NOR), ŠKODA, 63 Punkte
3. Teemu Suninen (FIN), Ford, 54 Punkte
4. Eric Camilli (FRA), Ford, 52 Punkte
5. Andreas Mikkelsen (NOR), ŠKODA, 50 Punkte
6. Jan Kopecký (CZE), ŠKODA, 49 Punkte

Der Kalender 2017 der FIA Rallye-Weltmeisterschaft (WRC 2)

  • Rallye Monte Carlo 19.01.–22.01.2017
  • Rallye Schweden 09.02.–12.02.2017
  • Rallye Mexiko 09.03.–12.03.2017
  • Rallye Frankreich 06.04.–09.04.2017
  • Rallye Argentinien 27.04.–30.04.2017
  • Rallye Portugal 18.05.–21.05.2017
  • Rallye Italien 08.06.–11.06.2017
  • Rallye Polen 29.06.–02.07.2017
  • Rallye Finnland 27.07.–30.07.2017
  • Rallye Deutschland 17.08.–20.08.2017
  • Rallye Spanien 05.10.–08.10.2017
  • Rallye Großbritannien 26.10.–29.10.2017
  • Rallye Australien 16.11.–19.11.20

19.07.2017 Vom 130 RS bis zum FABIA R5: ŠKODA präsentiert 40 Jahre Modellhistorie beim Eifel Rallye Festival

  • Siebenfacher deutscher Rallye-Meister Matthias Kahle driftet im erfolgreichen ŠKODA 130 RS mit ausgewählten Gästen über die Strecke
  • Bei der Festivalparade am Freitag präsentiert Kahle den ŠKODA FABIA R5 im attraktiven Monte Carlo-Design des 130 RS von 1977
  • Zwischen 130 RS und FABIA R5 liegen vier Jahrzehnte Rallye-Sport
  • Klassische Autos und berühmte Helden: Rallye-Legenden wie Stig Blomqvist und Hannu Mikkola sowie der aktuelle WM-Star Thierry Neuville in der Eifel dabei
  • Fünf privat eingesetzte ŠKODA Klassiker am Start, darunter der OCTAVIA WRC Evo2 mit WM-Vergangenheit

Weiterstadt – Es ist ein Klassentreffen der besonderen Art: Beim Eifel Rallye Festival rund um Daun kommen vom 20. bis 22. Juli über 170 historische Rallye-Fahrzeuge und ihre Fahrer aus verschiedenen Epochen zusammen. Das Motto dieses Jahr lautet ‚Sechs Jahrzehnte Rallye-Sport‘. ŠKODA AUTO Deutschland schickt den siebenfachen deutschen Rallye-Meister Matthias Kahle an den Start, der den erfolgreichen ŠKODA 130 RS von 1977 auf den abgesperrten Show-Prüfungen pilotiert. Für die Festivalparade am Freitag steigt der ŠKODA Markenbotschafter in einen speziell designten aktuellen FABIA R5: Der Turbo-Allradler ist im Stil des 130 RS von 1977 foliert. Zudem sind fünf weitere Klassiker der Marke in der Eifel präsent, darunter auch das frühere Rallye-Auto von Matthias Kahle mit WM-Historie: der ŠKODA OCTAVIA WRC Evo2.

Zwischen dem als ,Porsche des Ostens‘ bekannten ŠKODA 130 RS und dem FABIA R5 liegen vier Jahrzehnte Rallye-Geschichte. Der Hecktriebler von 1977 entstand auf der Basis des populären Sportcoupé ŠKODA 110R. Mit Karosserieteilen aus Aluminium, glasfaserverstärktem Kunststoff und Fenstern aus splitterfestem Polycarbonat trimmte ŠKODA das Fahrzeug auf Leichtbau. Hinzu kamen ein sportliches Fahrwerk und ein leistungsgesteigerter Vierzylinder mit 1,3 Liter Hubraum und 136 PS. Höchstgeschwindigkeit je nach Übersetzung: bis zu 220 km/h. 1977 trug sich der ŠKODA RS 130 mit einem Doppelsieg in der Gruppe 2 bis 1,3 Liter Hubraum bei der berühmten Rallye Monte Carlo in die WM-Historie ein. Als Hommage an diesen Erfolg hat ŠKODA den FABIA R5 im Monte Carlo-Look des 130 RS inklusive der markanten blauen Streifen auf Türen und Motorhaube gestaltet. Der moderne Turbo-Allradler ist schon heute eines der erfolgreichsten Fahrzeuge in der 116-jährigen Geschichte von ŠKODA Motorsport. 2016 sammelten Teams im FABIA R5 Titelgewinne in der FIA Rallye-Weltmeisterschaft (WRC 2), in den Kontinentalmeisterschaften in Südamerika und im Asien-Pazifik-Raum sowie im Championat des Mittleren Ostens (MERC). Hinzu kommen zehn nationale Meisterschaften in wichtigen Absatzmärkten für ŠKODA, so etwa der Triumph von Fabian Kreim/Frank Christian in der Deutschen Rallye-Meisterschaft (DRM).

Neben dem 130 RS und dem FABIA R5 können Besucher des Eifel Rallye Festivals fünf privat eingesetzte ŠKODA Rallye-Autos erleben. Darunter der OCTAVIA WRC Evo2, mit dem Matthias Kahle zusammen mit seinem Beifahrer Peter Göbel 2002 in der DRM triumphierte. Auch nachdem Kahle schon auf den FABIA WRC umgestiegen war, lieferte er sich noch bis 2013 immer wieder spannende Duelle am Steuer des OCTAVIA WRC Evo2 auf deutschen, tschechischen und estnischen Rallye-Pisten – bei diesen Starts las sein Freund Christian Doerr das Gebetbuch. Vor zwei Jahren kaufte der heutige Besitzer Volker Piepmeyer das Fahrzeug und verpasste ihm die Lackierung der ,Monte‘ 2002, denn bei diesem letzten Werkseinsatz hatte es Berühmtheit erlangt: Nach einem Fahrfehler von Roman Kresta durchschlug der OCTAVIA eine hüfthohe Steinmauer und hing mit zwei Rädern über einem tiefen Abhang. Lediglich ein Telegrafenmast bewahrte ihn vor dem Absturz.

Der mit Heckantrieb ausgestattete ŠKODA 130 LR musste noch ohne Turbolader und mit 1,3 Liter Hubraum auskommen – zu wenig, um sich in der Gruppe B gegen die viel leistungsstärkere Allradkonkurrenz durchzusetzen. Das beim Eifel Rallye Festival eingesetzte Exemplar stammt von 1987. Der mehrfache Rallye-Meister Eberhard Uth holte den Wagen damals in die DDR und setzte ihn zwei Jahre ein. Der heutige Besitzer Jens Roth kaufte das Fahrzeug 1991 und fuhr damit bis 2014 in deutschen Rallye-Serien rund 150 Klassensiege ein.

Der ŠKODA 130 LR Evo gilt als Höhepunkt der ŠKODA Baureihen mit Heckmotor. Eigens für die ab 1988 vorgesehene Gruppe S entwickelt, kam der Prototyp jedoch nie zum Zug: Die bis dahin gültige Gruppe B – für die der ŠKODA 130 LR homologiert war – als auch die angedachte Gruppe S wurden verboten. Immerhin durfte der Gruppe-S-Prototyp später beim Rallycross sein Potenzial unter Beweis stellen. Ab 1987 endete die Heckmotorära bei ŠKODA: Die Marke setzte fortan auf Frontantrieb. Beim Eifel Rallye Festival geht ein originalgetreuer Nachbau des 130 LR Evo des Tschechen Peter Danicek an den Start.

Gleich zwei Exemplare des ŠKODA FELICIA Kit Car mischen sich rund um Daun ins Teilnehmerfeld. Beim Auto mit der Nummer 72 handelt es sich um den Traumwagen von Oliver Ritz. Als dieser das ehemals in der tschechischen Meisterschaft eingesetzte Fahrzeug 2016 kaufte, ließ er es anschließend vom früheren Rallye-Fahrer Lukáš Pondělíček in den Zustand des Werkswagens von 1997 zurückversetzen. Heute startet er damit bei Demoveranstaltungen. Am Steuer des zweiten FELICIA Kit Car mit der Nummer 83 saß in der Vergangenheit niemand Geringeres als Rallye-Weltmeister Stig Blomqvist. 1997 war es aber der Tscheche Pavel Sibera, der mit dem Fronttriebler bei der Rallye Australien den Vize-WM-Titel bei den Kit Cars für ŠKODA holte. Zusammen mit Matthias Köhler und dem deutschen WS Motorsportteam absolvierte das FELICIA Kit Car auch einige Einsätze in der Deutschen Rallye-Meisterschaft. Zwischen 2003 und 2007 machte das Fahrzeug einen Abstecher nach Ungarn. Nach langer Suche holte Köhler den ŠKODA 2015 zurück nach Deutschland und brachte ihn wieder auf den Werkszustand von 1996.

03.07.2017 Rallye Bohemia: Kopecký/Dresler sichern beim Heimspiel dritten Meisterschaftstitel für ŠKODA

  • Nach fünftem Sieg in Serie bei einem Lauf zur Tschechischen Meisterschaft (MČR) kann das ŠKODA Werksteam in der Meisterschaftstabelle nicht mehr überholt werden
  • Siegreiche Kombination Jan Kopecký, Beifahrer Pavel Dresler und ŠKODA FABIA R5 in der nationalen Meisterschaft seit April 2015 ungeschlagen
  • Kopecký/Dresler gewinnen zum dritten Mal in Serie ihr Heimspiel bei der Rallye Bohemia vor den Toren des ŠKODA Werks in Mladá Boleslav

Mladá Boleslav – Das ŠKODA Werksteam Jan Kopecký und Beifahrer Pavel Dresler (CZE/CZE) hat zum dritten Mal in Folge die Rallye Bohemia gewonnen, ihr Heimspiel am Stammsitz von ŠKODA. Nach ihrem fünften Erfolg in Serie in der Tschechischen Rallye-Meisterschaft (MČR) können sie in der Fahrerwertung nicht mehr überholt werden. Bei seinem perfekten ,Homerun‘ vor tausenden von begeisterten Rallye-Fans, darunter auch vielen ŠKODA Mitarbeitern, fuhr Kopecký insgesamt sieben Bestzeiten und gewann überlegen mit über einer Minute Vorsprung.

Schon am Samstagabend lieferten Jan Kopecký und Pavel Dresler (ŠKODA FABIA R5) ein überzeugendes Beispiel ihres Könnens ab. Die dritte Wertungsprüfung der Rallye absolvierten sie über 22 Sekunden schneller als ihre nächsten Verfolger, Václav Pech/Petr Uhel (Ford Fiesta R5). Bei wechselhaftem Wetter auf der ersten Etappe, mit teilweise feuchten Strecken, stürmten Jan Kopecký/Pavel Dresler dem Feld davon, beendeten die Etappe mit 37,3 Sekunden Vorsprung und kassierten die ersten maximalen 15 Meisterschaftspunkte für den Tagessieg.

Am Sonntag zogen die amtierenden Meister dem Feld weiter auf und davon, erkämpften weitere 15 Zähler für den Gewinn der zweiten Etappe plus 30 Punkte für einen überlegenen und nie gefährdeten Gesamtsieg. In der Addition bedeutete dies die Maximalpunktzahl von 60. Im Ziel im Stadtzentrum von Mladá Boleslav feierten die beiden nicht nur den Sieg, sondern auch ihren dritten Meistertitel (vorbehaltlich der offiziellen Bestätigung durch den Tschechischen Automobilclub). „Was für ein fantastischer Tag, den Sieg und den Titelgewinn vor so vielen ŠKODA Mitarbeitern feiern zu können“, strahlte ein überglücklicher Jan Kopecký im Ziel. Mit bislang fünf Saisonsiegen (von sieben Rallyes in der Meisterschaft zählen nur die besten fünf Resultate) und nur noch zwei verbleibenden Meisterschaftsläufen können Jan Kopecký/Pavel Dresler nicht mehr von der Spitze der Gesamtwertung verdrängt werden.

„Jan und Pavel sind in der Tschechischen Rallye-Meisterschaft absolut der Maßstab. Nachdem sie kürzlich auch die WRC 2-Wertung bei der zur Weltmeisterschaft zählenden Italien-Rallye Sardinien gewonnen haben, können sie bislang auf eine fantastische Saison zurückblicken. Ich gratuliere dem ganzen ŠKODA Team zu diesen großartigen Erfolgen“, freute sich ŠKODA Motorsport-Chef Michal Hrabánek.

Kopeckýs größter Rivale, Václav Pech (Ford Fiesta R5), wurde bei der Rallye Bohemia Zweiter vor Jan Černý im privat eingesetzten ŠKODA FABIA R5. Lokalmatador Roman Kresta, ein früherer ŠKODA Werksfahrer auch in der Rallye-WM, landete bei seiner Rückkehr in die Tschechische Rallye-Meisterschaft im ŠKODA FABIA R5 auf Rang fünf.

Seit der Rallye Šumava Klatovy in April 2015, als der neue ŠKODA FABIA R5 sein Wettbewerbsdebüt feierte, ist die Kombination Jan Kopecký/Pavel Dresler in der Tschechischen Rallye-Meisterschaft (MČR) ungeschlagen. Insgesamt haben die beiden in ununterbrochener Reihenfolge 15 Rallyes im nationalen Championat gewonnen.

Endergebnis Rallye Bohemia (MČR)
1. Kopecký/Dresler (CZE/CZE), ŠKODA FABIA R5, 1:34.23,3 Std.
2. Pech jun./Uhel (CZE/CZE), Ford Fiesta R5, +1.09,5 min.
3. Černy/Černohorský jun. (CZE/CZE), ŠKODA FABIA R5, +1.37,0 min.
4. Szeja/Szeja (POL/POL), Ford Fiesta R5, +1.45.7 min.
5. Kresta/Starý (CZE/CZE), ŠKODA FABIA R5, +2.06.7 min.

Nummer des Tages: 3
Mit dem dritten Sieg in Serie bei der Rallye Bohemia sicherten sich Kopecký/Dresler den dritten Meistertitel in ununterbrochener Reihenfolge (vorbehaltlich der offiziellen Bestätigung durch den Tschechischen Automobilclub).

Der Kalender der Tschechischen Rallye-Meisterschaft 2017 (MČR)

  • Valašská Rallye 25.03.–26.03.2017
  • Rally Šumava Klatovy 21.04.–22.04.2017
  • Rally Český Krumlov 19.05.–20.05.2017
  • Rally Hustopeče 16.06.–17.06.2017
  • Rally Bohemia 01.07.–02.07.2017
  • Barum Czech Rally Zlín 25.08.–27.08.2017
  • Rally Příbram 06.10.–08.10.2017

02.07.2017 Rallye Polen: ŠKODA Werksfahrer Tidemand baut WM-Führung aus, erster WRC 2-Sieg für Veiby

  • ŠKODA Werksteam Pontus Tidemand/Jonas Andersson vergrößern mit dem zweiten Platz in Polen die Führung in der WRC 2-Weltmeisterschaft
  • Die Tabellenführer der Asien-Pazifik-Meisterschaft, Ole Christian Veiby/Stig Rune Skjaermoen (ŠKODA FABIA R5), gewinnen erstmals einen Lauf der WRC 2
  • ŠKODA Motorsport-Chef Michal Hrabánek: „Nun hat Pontus die beste Ausgangslage zum Titelgewinn in 2017, Glückwunsch an Ole Christian Veiby zum ersten Sieg”

Mikolajki/Polen – Zum achten Mal in Folge saß in diesem Jahr der Sieger bei einem Lauf zur Rallye-Weltmeisterschaft (WRC 2) am Steuer eines ŠKODA FABIA R5. In Polen gewannen die aktuellen Tabellenführer der Asien-Pazifik-Meisterschaft, Ole Christian Veiby/Stig Rune Skjaermoen (NOR/NOR), mit ihrem vom Printsport Team eingesetzten ŠKODA FABIA R5 zum ersten Mal einen Lauf zur Rallye-Weltmeisterschaft (WRC 2). Das ŠKODA Werksduo Pontus Tidemand und Beifahrer Jonas Andersson (SWE/SWE) wurden nach vier WRC 2-Siegen in der Saison 2017 bei der Rallye Polen Zweite und haben nun beste Chancen, den Titel zu gewinnen.

Das Wetter war am Finaltag der Rallye Polen genauso launisch wie zu Beginn des WM-Laufs. Heftige Regenfälle verwandelten die Schotterpisten auf der Masurischen Seenplatte erneut in tückische Rutschbahnen. Nach einem zeitraubenden Reifenschaden von Pontus Tidemand war der Kampf um die Spitze in der WRC 2 seit Samstagnachmittag praktisch schon entschieden. Nachwuchsfahrer Ole Christian Veiby ließ sich von den widrigen Bedingungen nicht beeindrucken und sicherte sich mit einer fehlerfreien und konzentrierten Fahrt seinen ersten Sieg in der WRC 2-Kategorie bei einem Lauf zur Rallye-Weltmeisterschaft. Damit verbesserte sich der Norweger in der Meisterschaftstabelle auf Rang zwei.

„Meinen Glückwunsch an beide Teams. Ole Christian und Stig Rune haben nicht nur bewiesen, dass sie sehr schnell sind, sondern auch clever ein Top-Resultat nach Hause bringen können. Der erste WM-Sieg der beiden ist für uns auch eine schöne Bestätigung der Entscheidung, sie für ŠKODA in der Asien-Pazifik-Meisterschaft einzusetzen. Pontus und Jonas sind nach diesem guten zweiten Platz in einer ausgezeichneten Position, um die Meisterschaft in diesem Jahr unter Umständen schon vorzeitig gewinnen zu können”, freute sich ŠKODA Motorsport-Chef Michal Hrabánek im Ziel in Mikolajki.

Pontus Tidemand war auf drei von vier Prüfungen des Schlusstages Schnellster in der WRC 2-Kategorie, brachte seinen zweiten Platz sicher ins Ziel und sammelte wertvolle Meisterschaftspunkte. „Es ist schade, dass der Reifenschaden am Samstagnachmittag das tolle Duell mit Ole Christian beendet hat. Ich gratuliere ihm zu seiner großartigen Leistung. Jetzt habe ich nach diesem zweiten Platz eine sehr gute Chance, in diesem Jahr den WRC 2-Titel zu holen. Das zu erreichen, war für die Rallye Polen ohnehin mein größtes Ziel”, kommentierte der schwedische WM-Spitzenreiter.

Beim achten Lauf zur Rallye-Weltmeisterschaft wurde wieder einmal deutlich, dass der ŠKODA FABIA R5 in puncto Schnelligkeit und Zuverlässigkeit in der WRC 2-Kategorie weiterhin das Maß aller Dinge ist. Im Ziel in Mikolajki belegten ŠKODA Teams die ersten vier Plätze in der WRC 2. In der Meisterschaftstabelle führt Werksfahrer Pontus Tidemand nach acht Läufen mit 118 Punkten vor Markenkollege Ole Christian Veiby (68).

Endergebnis Rallye Polen (WRC 2)
1. Veiby/Skjaermoen (NOR/NOR), ŠKODA FABIA R5, 2:53.39,3 Std.
2. Tidemand/Andersson (SWE/SWE) ŠKODA FABIA R5, + 32,9 Sek.
3. Gilbert/Jamoul (FRA/BEL), ŠKODA FABIA R5, + 4.20,3 Min.
4. Guerra/Cué (MEX/ESP), ŠKODA FABIA R5, + 7.04,9 Min.
5. Bonato/Boulloud (FRA/FRA), Citroën DS3 R5, +7.22,9 Min.
6. Chuchala/Rozwadowski (POL/POL), Ford Fiesta R5, + 8.16,9 Min.

Zwischenstand WRC 2 nach acht Läufen
1. Pontus Tidemand (SWE), ŠKODA, 118 Punkte
2. Ole Christian Veiby (NOR), 68 Punkte
3. Teemu Suninen (FIN), Ford, 54 Punkte
4. Eric Camilli (FRA), Ford, 52 Punkte
5. Andreas Mikkelsen (NOR), ŠKODA, 50 Punkte
6. Jan Kopecký (CZE), ŠKODA, 49 Punkte

Zahl des Tages: 8
Seit dem ersten WM-Lauf 2017, der Rallye Monte Carlo, saß der Sieger in der Kategorie WRC 2 zum achten Mal in Folge am Steuer eines ŠKODA FABIA R5.

Der Kalender 2017 der FIA Rallye-Weltmeisterschaft (WRC 2)

  • Rallye Monte Carlo: 19.01.–22.01.2017
  • Rallye Schweden: 09.02.–12.02.2017
  • Rallye Mexiko: 09.03.–12.03.2017
  • Rallye Frankreich: 06.04.–09.04.2017
  • Rallye Argentinien: 27.04.–30.04.2017
  • Rallye Portugal: 18.05.–21.05.2017
  • Rallye Italien: 08.06.–11.06.2017
  • Rallye Polen: 29.06.–02.07.2017
  • Rallye Finnland: 27.07.–30.07.2017
  • Rallye Deutschland: 17.08.–20.08.2017
  • Rallye Spanien: 05.10.–08.10.2017
  • Rallye Großbritannien: 26.10.–29.10.2017
  • Rallye Australien: 16.11.–19.11.2017

02.07.2017 Rallye Polen: ŠKODA dominiert WRC 2-Kategorie mit Ole Christian Veiby in Führung vor Pontus Tidemand

  • ŠKODA Werksteam Pontus Tidemand/Jonas Andersson, auf Rang zwei nach der zweiten Etappe der Rallye Polen, hat wertvolle Meisterschaftspunkte im Visier
  • Die aktuellen Tabellenführer der Asien-Pazifik-Rallyemeisterschaft, Veiby/Skjaermoen (ŠKODA FABIA R5), sind die Schnellsten auf den anspruchsvollen Schotterprüfungen
  • ŠKODA Motorsport Chef Michal Hrabánek: „Ich freue mich über die Vierfach-Führung von ŠKODA FABIA R5-Teams in der WRC 2-Kategorie”

Mikolajki/Polen – Zwei ŠKODA FABIA R5-Teams dominieren nach Belieben die WRC 2 Kategorie beim achten Lauf zur Rallye-Weltmeisterschaft in Polen. Die aktuell Führenden in der Asien-Pazifik-Rallyemeisterschaft, Ole Christian Veiby/Stig Rune Skjaermoen (NOR/NOR), lieferten im privaten Printsport ŠKODA FABIA R5 eine fehlerfreie und schnelle Fahrt auf den anspruchsvollen Schotterprüfungen der Masurischen Seenplatte ab und behaupten weiterhin die Spitze. Die ŠKODA Werksfahrer Pontus Tidemand/Jonas Andersson (SWE/SWE) sind ihren Markenkollegen auf Rang zwei liegend auf den Fersen. Sie gehen allerdings nicht das allerletzte Risiko ein, sondern wollen im Kampf um den Titel in der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC 2) vor allem wertvolle Punkte sammeln. Obwohl beide ŠKODA Teams jeweils einen Reifenschaden hatten, war die Doppelführung nie in Gefahr.

Nach dem Dauerregen vom Vortag waren die Wetterbedingungen am Samstagmorgen weitaus freundlicher und sonniger, als die Teams von Mikolajki aus die längste Etappe der Rallye Polen in Angriff nahmen. Der norwegische Youngster Ole Christian Veiby setzte gleich zu Beginn mit seinem Printsport ŠKODA FABIA R5 die ersten beiden Bestzeiten vor ŠKODA Werksfahrer Pontus Tidemand. Der Tabellenführer der WRC 2 war wiederum in der dritten Prüfung des Tages um 0,6 Sekunden schneller als sein junger Markenkollege und bekannte freimütig: „Wir müssen unser Tempo konzentriert weiter gehen. Ich fahre nur dort wirklich schnell und am Limit, wo es ohne allzu großes Risiko möglich ist. Ich muss allerdings unnötige Risiken im Hinblick auf die Meisterschaft unbedingt vermeiden und attackiere nicht zu hundert Prozent.” Nach 14 Wertungsprüfungen waren beide ŠKODA Teams nur durch 13,6 Sekunden getrennt, Veiby lag an der Spitze.

Dementsprechend zufrieden zeigte sich ŠKODA Motorsport Chef Michal Hrabánek bei der mittäglichen Servicepause: „Es ist toll, gleich vier ŠKODA FABIA R5 Teams auf den ersten vier Plätzen in der WRC 2 zu sehen. Ole Christian liefert hier wirklich eine außergewöhnliche Leistung ab. Pontus muss dagegen seine volle Konzentration weiterhin darauf legen, ins Ziel zu kommen und die Punkte für die Meisterschaft nicht zu gefährden.”

Am Samstagnachmittag kontrollierte Veiby weiterhin das Geschehen an der Spitze, während Tidemand seine zweite Position absicherte. Aber in der 17. Wertungsprüfungen bekamen beide ŠKODA Teams Probleme: Veiby kassierte einen Reifenschaden hinten rechts und verlor über 14 Sekunden auf die Bestzeit, Tidemand musste sogar mehr als zehn Kilometer mit einem platten linken Vorderreifen fahren und verlor über eine Minute. Dadurch wuchs der Abstand zwischen den beiden ŠKODA Piloten am Ende auf 1.03 Minuten an. „Der Reifen ist in einer Kurve regelrecht explodiert, vielleicht habe ich irgendetwas getroffen. So ist das Leben“, kommentierte Tidemand das Geschehen.

Am Sonntag nehmen die Teams weitere vier Prüfungen über insgesamt 59 Kilometer Strecke in Angriff. Am Schlusstag der Rallye Polen sind erneut Regenfälle für die Masurische Seenplatte vorhergesagt.

Zwischenstand der Rallye Polen nach Etappe 2 (WRC 2)
1. Veiby/Skjaermoen (NOR/NOR), ŠKODA FABIA R5, 2:20.16,4 Std.
2. Tidemand/Andersson (SWE/SWE) ŠKODA FABIA R5, + 1.03,3 Min.
3. Gilbert/Jamoul (FRA/BEL), ŠKODA FABIA R5, + 3.40,8 Min.
4. Guerra/Cué (MEX/ESP), ŠKODA FABIA R5, + 6.15,2 Min.
5. Bonato/Boulloud (FRA/FRA), Citroën DS3 R5, +6.17,2 Min.
6. Chuchala/Rozwadowski (POL/POL), Ford Fiesta R5, + 7.38,7 Min.

Zahl des Tages: 0,3
Auf den 15,55 Kilometern der 15. Wertungsprüfung war Pontus Tidemand um den Wimpernschlag von 0,3 Sekunden schneller als der WRC 2-Führende, Ole Christian Veiby

Der Kalender 2017 der FIA Rallye-Weltmeisterschaft (WRC 2)

  • Rallye Monte Carlo: 19.01.–22.01.2017
  • Rallye Schweden: 09.02.–12.02.2017
  • Rallye Mexiko: 09.03.–12.03.2017
  • Rallye Frankreich: 06.04.–09.04.2017
  • Rallye Argentinien: 27.04.–30.04.2017
  • Rallye Portugal: 18.05.–21.05.2017
  • Rallye Portugal: 18.05.–21.05.2017
  • Rallye Polen: 29.06.–02.07.2017
  • Rallye Finnland: 27.07.–30.07.2017
  • Rallye Deutschland: 17.08.–20.08.2017
  • Rallye Spanien: 05.10.–08.10.2017
  • Rallye Großbritannien: 26.10.–29.10.2017
  • Rallye Australien: 16.11.–19.11.2017

01.07.2017 Rallye Polen: Doppelführung für ŠKODA in der WRC 2 – Ole Christian Veiby vor Pontus Tidemand an der Spitze

  • Rallye Polen: ŠKODA Motorsport Team Pontus Tidemand /Jonas Andersson nach erstem Tag auf Rang 2 in der Kategorie WRC 2
  • Nachwuchsteam Ole Christian Veiby/Stig Rune Skjaermoen (ŠKODA FABIA R5) führt den achten Lauf der Weltmeisterschaft mit 5,1 Sekunden Vorsprung an
  • ŠKODA Motorsport Chef Michal Hrabánek: „Pontus und Jonas konzentrieren sich klar auf die Meisterschaft und müssen unnötige Risiken vermeiden”
  • ŠKODA Teams bei der Rallye Polen auf den ersten vier Plätzen in der WRC 2

Mikolajki/Polen – Der ŠKODA FABIA R5 ist in der WRC 2-Kategorie bei der Rallye Polen, dem achten Lauf zur Rallye-Weltmeisterschaft, wieder einmal das Maß aller Dinge. Das norwegische Nachwuchsduo Team Ole Christian Veiby/Stig Rune Skjaermoen liegt nach der ersten Etappe mit dem privat eingesetzten ŠKODA FABIA R5 des Printsport Teams an der Spitze. Ihr Vorsprung auf ihre Markenkollegen Pontus Tidemand/Jonas Andersson aus dem Team ŠKODA Motorsport beträgt 5,1 Sekunden. Dass Veiby Talent hat, beweist er auch auf der anderen Seite des Globus – er führt derzeit die Asien-Pazifik-Rallyemeisterschaft (APRC) mit dem ŠKODA MRF-Team an. Veiby kann mit einem Erfolg in Polen Rang zwei in der Zwischenwertung der WRC 2-Meisterschaft übernehmen. Tabellenführer Tidemand möchte vor allem wertvolle Meisterschaftspunkte im Kampf um den WM-Titel 2017 (WRC 2) sammeln.

,Feel the Gravel‘ – was so viel heißt wie ,Fühle den Schotter‘ – lautet der Slogan der 74. Rallye Polen 2017. Aber am ersten Tag des achten Laufs zur Rallye-Weltmeisterschaft hieß für die Teams die Devise eher ,Fühle den Schlamm‘. Anhaltende Regenfälle verwandelten die Prüfungen in der Region der Masurischen Seenplatte im Norden Polens in wahre Schlammbäder. Die Streckenverhältnisse waren nahezu unberechenbar. „Es ging in erster Linie darum, die Strecke ‚zu lesen’ und herauszubekommen, wo es etwas Haftung gab und wo nicht, um das richtige Tempo zu finden“, beschrieb WRC 2-Tabellenführer Pontus Tidemand die schwierige Aufgabe.

Vom Start weg entwickelte sich ein spannender Kampf um die Führung in der WRC 2-Kategorie zwischen dem ŠKODA Werksteam Pontus Tidemand/Jonas Andersson (SWE/SWE), dem privaten Printsport ŠKODA Team Ole Christian Veiby/Stig Rune Skjaermoen und Gus Greensmith/Craig Parry (GBR/GBR) im Ford.

Auf der ersten Prüfung am Donnerstagabend, der Show-Prüfung unweit des Service Parks in Mikolajki, fuhr Tidemand die erste Bestzeit. Am Freitagmorgen verwandelte Dauerregen die Prüfungen in regelrechte Schlammpisten. Auf der zweiten Wertungsprüfung setzte sich der norwegische Nachwuchsfahrer O.C. Veiby mit einer Bestzeit vor Markenkollege Tidemand an die Spitze. Die folgende Prüfung gewann Gus Greensmith und verdrängte Tidemand von Rang zwei.

Wiederum zwei Prüfungen später erkämpfte sich der Schwede die Position zurück und lag nun rund sieben Sekunden hinter Veiby. „Es ist sehr schwierig, bei diesen Bedingungen den richtigen Rhythmus zu finden. Es hat teilweise so stark geregnet, dass die Scheibenwischer kaum nachgekommen sind. Das letzte Mal, dass ich unter solchen Bedingungen gefahren bin, war bei der Rallye Großbritannien in Wales”, staunte Pontus Tidemand nach fünf Prüfungen.

Nach der Pause in Mikolajki standen erneut die vier Wertungsprüfungen des Morgens und ein weiterer Durchgang der Show-Prüfung auf dem Programm. Für den zweiten Durchgang präsentierten sich die Prüfungen mit tiefen, wassergefüllten Spurrillen, die streckenweise für Aquaplaning sorgten. Die sechste Prüfung wurde aus Sicherheitsgründen abgesagt, sodass nur noch vier Wertungsprüfungen zu absolvieren waren.

Während Veiby die Führung behaupten konnte, verringerte Pontus Tidemand bis ins Etappenziel, seinen Rückstand auf 5,1 Sekunden. Greensmith musste dagegen nach einem Unfall seinen Ford mit einer gebrochenen Vorderradaufhängung abstellen.

„Es war ein toller Kampf mit Ole Christian. Für mich ging es vor allem darum, die richtige Balance zwischen Angriff und Sicherheit zu finden”, betonte Pontus Tidemand im Ziel der ersten Etappe in Mikolajki. Am Samstag nehmen die Teams die längste Schleife der Rallye in Angriff, die über 150 Kilometer auf sandigen und engen Pisten führt. Der Wetterbericht verspricht ein Ende der Regenfälle und sogar vereinzelten Sonnenschein.

Zwischenstand der Rallye Polen nach Etappe 1 (WRC 2)
1. Veiby/Skjaermoen (NOR/NOR), ŠKODA FABIA R5, 1:00.41,7 Std.
2. Tidemand/Andersson (SWE/SWE) ŠKODA FABIA R5, + 5,1 Sek.
3. Gilbert/Jamoul (FRA/BEL), ŠKODA FABIA R5, + 2.09,5 Min.
4. Guerra/Cué (MEX/ESP), ŠKODA FABIA R5, + 3.04,1 Min.
5. Bonato/Boulloud (FRA/FRA), Citroën DS3 R5, +3.25,5 Min.
6. Chuchala/Rozwadowski (POL/POL), Ford Fiesta R5, + 3.37,7 Min.

Zahl des Tages: 5,1
Nach 109,64 Kilometern und neun Wertungsprüfungen (eine Prüfung wurde aus Sicherheitsgründen abgesagt) sind die beiden ŠKODA Piloten Ole Christian Veiby und Pontus Tidemand nur durch 5,1 Sekunden getrennt.

Der Kalender 2017 der FIA Rallye-Weltmeisterschaft (WRC 2)

  • Rallye Monte Carlo: 19.01.–22.01.2017
  • Rallye Schweden: 09.02.–12.02.2017
  • Rallye Mexiko: 09.03.–12.03.2017
  • Rallye Frankreich: 06.04.–09.04.2017
  • Rallye Argentinien: 27.04.–30.04.2017
  • Rallye Portugal: 18.05.–21.05.2017
  • Rallye Italien: 08.06.–11.06.2017
  • Rallye Polen: 29.06.–02.07.2017
  • Rallye Finnland: 27.07.–30.07.2017
  • Rallye Deutschland: 17.08.–20.08.2017
  • Rallye Spanien: 05.10.–08.10.2017
  • Rallye Großbritannien: 26.10.–29.10.2017
  • Rallye Australien: 16.11.–19.11.2017

28.06.17 Rallye Bohemia: Kopecký/Dresler wollen zum dritten Mal in Folge ihr Heimspiel für ŠKODA gewinnen

  • Mit einem Sieg bei der Rallye Bohemia kann das ŠKODA Werksteam einen großen Schritt in Richtung Titelverteidigung in der Tschechischen Rallye-Meisterschaft (MČR) machen
  • Erfolgsduo Kopecký/Dresler ist mit dem ŠKODA FABIA R5 seit April 2015 ungeschlagen
  • ŠKODA Motorsport-Chef Michal Hrabánek: „Die Rallye Bohemia hat für ŠKODA immer besondere Bedeutung, weil sie direkt vor den Türen des Stammsitzes der Marke stattfindet.“

Mladá Boleslav – ŠKODA Motorsport trägt bei der Rallye Bohemia (1./2. Juli) mit seinem Werksteam Jan Kopecký/Pavel Dresler (CZE/CZE) ein Heimspiel aus. Vor den Toren des ŠKODA Werks in Mladá Boleslav kann das Erfolgsduo mit einem Sieg einen großen Schritt in Richtung des dritten Meisterschaftstitels in Folge machen. Es wäre außerdem der dritte Sieg in Folge für ŠKODA bei der Rallye Bohemia.

„Die Rallye Bohemia hat für ŠKODA immer besondere Bedeutung, weil sie direkt vor den Türen des Stammsitzes der Marke in Mladá Boleslav stattfindet“, sagt ŠKODA Motorsport-Chef Michal Hrabánek. „Jan und Pavel machen in der Tschechischen Rallye-Meisterschaft bisher ohne Zweifel einen hervorragenden Job. Vier Siege in den ersten vier Meisterschaftsläufen sprechen eine eindeutige Sprache. Ich weiß, die beiden brennen jetzt darauf, auch ihr Heimspiel in Mladá Boleslav zu gewinnen“, so Hrabánek weiter.

Seit sie bei der Rallye Šumava Klatovy im April 2015 zum ersten Mal mit dem ŠKODA FABIA R5 an den Start gingen, sind Jan Kopecký und Beifahrer Pavel Dresler ungeschlagen. Insgesamt haben sie in der nationalen Meisterschaft 14 Läufe in Serie gewonnen. „Natürlich wollen wir unseren Titel in der Tschechischen Rallye-Meisterschaft verteidigen. Ein Sieg bei der Rallye Bohemia würde uns diesem Ziel ein ganzes Stück näher bringen. Und natürlich wollen wir bei diesem Heimspiel unsere Fans nicht enttäuschen. Allerdings bleibt Václav Pech mein hartnäckigster Verfolger, er ist sehr schnell und gibt niemals auf“, blickt Kopecký voraus.

Unter den 79 teilnehmenden Teams befinden sich sieben weitere ŠKODA FABIA R5 sowie eine Anzahl zusätzlicher ŠKODA Rallye-Fahrzeuge, die in unterschiedlichen Klassen und Kategorien an den Start gehen. Jan Černý muss mit einem privat eingesetzten ŠKODA FABIA R5 zum erweiterten Favoritenkreis gezählt werden. Roman Kresta, früher Werkspilot von ŠKODA in der Rallye-Weltmeisterschaft, kehrt am Steuer seines ŠKODA FABIA R5 in die Meisterschaft seiner Heimat zurück.

Für Zuschauer lohnt sich der Besuch der Rallye Bohemia nicht nur wegen der spektakulären Action auf den Wertungsprüfungen. ŠKODA begrüßt die Rallye-Fans im Servicepark mit einem abwechslungsreichen Unterhaltungsprogramm. Highlight ist ein Wettbewerb mit einem ganz besonderen Hauptpreis – der Gewinner erhält für ein Jahr einen ŠKODA OCTAVIA RS 4x4*.

Die erste Schleife dieses fünften Laufs zur Tschechischen Rallye-Meisterschaft (MČR) beginnt am Samstag (1. Juli) gegen 14 Uhr mit fünf Wertungsprüfungen, die über 64,13 Kilometer führen. Bereits die 2,6 Kilometer lange Auftaktprüfung ,Městská‘ in den Straßen von Mladá Boleslav verspricht reichlich Spektakel. Am Sonntag (2. Juli) nehmen die Teams weitere sechs Wertungsprüfungen in Angriff. Am Sonntag gegen 16 Uhr wird nach insgesamt elf Wertungsprüfungen über 150 Kilometer der Sieger im Ziel in Mladá Boleslav erwartet.

Der Kalender der Tschechischen Rallye-Meisterschaft 2017 (MČR)

Valašská Rallye: 25.03.–26.03.2017
Rally Šumava Klatovy: 21.04.–22.04.2017
Rally Český Krumlov: 19.05.–20.05.2017
Rally Hustopeče: 16.06.–17.06.2017
Rally Bohemia: 01.07.–02.07.2017
Barum Czech Rally Zlín: 25.08.–27.08.2017
Rally Příbram: 06.10.–08.10.2017

*Verbrauch nach Verordnung (EG) Nr. 715/2007; CO2-Emissionen und CO2-Effizienz nach Richtlinie 1999/94/EG. Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen, spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der DAT Deutsche Automobil Treuhand GmbH, Hellmuth-Hirth-Str. 1, 73760 Ostfildern-Scharnhausen (www.dat.de), unentgeltlich erhältlich ist. OCTAVIA RS 2,0 TDI DSG 4x4 135 kW (184 PS) innerorts 5,9 l/100km, außerorts 4,7 l/100km, kombiniert 5,1 l/100km, CO2-Emissionen kombiniert 134 g/km, CO2-Effizienzklasse B

28.06.17 Rallye Polen: Tidemand/Andersson wollen WRC 2-Siegesserie im ŠKODA FABIA R5 fortsetzen

  • ŠKODA Erfolgsduo hat sich fünften Saisonsieg in der Kategorie WRC 2 als Ziel gesetzt
  • ŠKODA gewann in der Saison 2017 bisher jeden Lauf in der WRC 2 und hat elften Sieg in Folge seit Oktober 2016 im Visier
  • ŠKODA Motorsport Chef Michal Hrabánek: „Pontus und Jonas können einen großen Schritt in Richtung WRC 2-Titel machen.”

Mladá Boleslav – Pontus Tidemand und Beifahrer Jonas Andersson (ŠKODA FABIA R5) dominieren die Kategorie WRC 2 in der aktuellen Rallye-Weltmeisterschaft. Vier Siege bei vier Starts sprechen für sich. Mit einem weiteren Erfolg bei der Rallye Polen (29. Juni bis 2. Juli) können sie ihrem Ziel, dem Gewinn der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC 2), einen großen Schritt näher kommen. Für ŠKODA Motorsport würde ein weiterer Sieg außerdem der elfte Erfolg in Serie bei einem Lauf zur Rallye-Weltmeisterschaft seit der Rallye Spanien im Oktober 2016 bedeuten.

„Bei der Rallye Polen können Pontus und Jonas einen riesigen Schritt in Richtung Weltmeistertitel machen“, sagt ŠKODA Motorsport-Chef Michal Hrabánek. Die Teams der WRC 2 können maximal sechs Resultate in die Gesamtwertung einbringen. Tidemand/Andersson haben nach vier Siegen bereits 100 Punkte auf dem Konto. Mit insgesamt sechs FABIA R5 auf der Nennliste ist ŠKODA die stärkste Marke in der Kategorie WRC 2 bei der Rallye Polen. „Wir sind glücklich, dass immer mehr Kunden der Zuverlässigkeit und Schnelligkeit unseres ŠKODA FABIA R5 vertrauen. Bislang haben wir über 140 Fahrzeuge dieses Typs weltweit ausgeliefert“, so Hrabánek.

Die Rallye Polen führt über 23 Wertungsprüfungen mit insgesamt 326 Kilometern auf sehr schnellen und sandigen Pisten in der Urlaubsregion der Masurischen Seenplatte. Dreh- und Angelpunkt der Rallye ist Mikolajki, wo am Donnerstag, 29. Juni, um 16:00 Uhr die Startflagge fällt und am Sonntag, 2. Juli, der Sieger gegen 14:30 Uhr im Ziel erwartet wird. In Sichtweite des Serviceparks findet darüber hinaus eine Show-Sonderprüfung statt, die insgesamt drei Mal gefahren wird.

„In diesem Jahr habe ich bereits sehr viele Erfahrungen auf Schotter sammeln können“, sagt ŠKODA Pilot Pontus Tidemand. „Aber die Rallye Polen ist sehr speziell, außerdem eine der schnellsten Rallyes überhaupt. Im vergangenen Jahr habe ich Lehrgeld bezahlt und nur Rang sieben erreicht. Jetzt möchte ich gewinnen“, so Tidemand weiter.

Pontus Tidemand und Jonas Andersson begannen ihre 2017er Erfolgsserie in ihrer Heimat mit einem überlegenen Sieg auf Eis und Schnee bei der Rallye Schweden. Bei den harten Schotter-Rallyes in Mexiko und Argentinien siegten sie im ŠKODA FABIA R5 dank weiterer fehlerfreier Vorstellungen. In Portugal hatten sie das Glück des Tüchtigen und gewannen eine äußerst spannende Rallye. In Polen sieht sich das ŠKODA Werksteam erneut mit starker Konkurrenz konfrontiert, darunter das norwegische Junior-Team Ole Christian Veiby/Stig Rune Skjaermoen im privat eingesetzten ŠKODA FABIA R5.

ŠKODA hat bislang zehn WRC 2-Rallyes in Folge gewonnen. Die Siegesserie begann bei der Rallye Spanien im Oktober 2016. Saisonübergreifend war der tschechische Hersteller bei 17 von 18 Läufen der WRC 2 erfolgreich.

Wussten Sie schon, dass...
...die Rallye Polen erstmals 1921 stattfand und eine der ältesten heute noch bestehenden Rallyes weltweit ist?
…die Rallye Polen schon 1973 als Lauf zur in diesem Jahr gegründeten Weltmeisterschaft zählte und nur drei Teams innerhalb der Wertung ins Ziel kamen?
…die Rallye Polen 2009 ein erneutes, damals allerdings nur einmaliges Gastspiel in der Rallye-Weltmeisterschaft gab?
…die Rallye Polen 2014 zum zweiten Mal in den WM-Kalender zurückkehrte und zusammen mit der Rallye in Finnland heute zu den schnellsten Rallyes in der Weltmeisterschaft zählt?

Der Kalender 2017 der FIA Rallye-Weltmeisterschaft (WRC 2)

Rallye Monte Carlo: 19.01.–22.01.2017
Rallye Schweden: 09.02.–12.02.2017
Rallye Mexiko: 09.03.–12.03.2017
Rallye Frankreich: 06.04.–09.04.2017
Rallye Argentinien: 27.04.–30.04.2017
Rallye Portugal: 18.05.–21.05.2017
Rallye Italien: 08.06.–11.06.2017
Rallye Polen: 29.06.–02.07.2017
Rallye Finnland: 27.07.–30.07.2017
Rallye Deutschland: 17.08.–20.08.2017
Rallye Spanien: 05.10.–08.10.2017
Rallye Großbritannien: 26.10.–29.10.2017
Rallye Australien: 16.11.–19.11.2017

24.06.17 Triumph für ŠKODA AUTO Deutschland: Kreim/Christian feiern Sieg-Hattrick bei der Rallye Stemwede

  • Nach 2015 und 2016 stehen Fabian Kreim und Frank Christian im FABIA R5 erneut ganz oben auf dem Podest
  • Aufholjagd fortgesetzt: nur noch drei Punkte Rückstand in der Gesamtwertung der Deutschen Rallye-Meisterschaft (DRM)
  • ŠKODA Markenkollegen Dominik Dinkel/Christina Kohl landen als Dritte ebenfalls auf dem Podest

Lübbecke – Mit kühlem Kopf machen Fabian Kreim/Frank Christian (D/D) den Sieg-Hattrick bei der ADAC Rallye Stemweder Berg perfekt und bescheren ŠKODA AUTO Deutschland einen umjubelten Triumph. Nach 2015 und 2016 sind die amtierenden Champions auf den engen Pisten in Ostwestfalen erneut nicht zu schlagen. Die ŠKODA Markenkollegen Dominik Dinkel/Christina Kohl (D/D) landen als Dritte beim Start in die zweite Saisonhälfte des nationalen Championats ebenfalls auf dem Siegerpodest. Nach fünf von acht Saisonläufen liegt Titelverteidiger Kreim in der Gesamtwertung nur noch drei Punkte hinter Spitzenreiter Rene Mandel (D) zurück.

„Das ist ein ganz wichtiger Sieg im Titelkampf. Es war ein harter Kampf, wir mussten alles geben und immer 100 Prozent konzentriert bleiben – kein Vergleich zum ersten Erfolg im ŠKODA hier vor zwei Jahren. Ich habe mir vor der Rallye die Onboard-Aufnahmen von damals nochmal angesehen, mit dem Speed wären wir dieses Mal nicht mal aufs Podium gefahren“, kommentierte ein glücklicher Fabian Kreim. 2013 hatte er hier schon im Opel Rallye Cup gesiegt. 2015 folgte dann an gleicher Stelle der erste Triumph im ŠKODA FABIA R5, ehe Kreim im vergangenen Jahr trotz unwetterartiger Regenfälle erneut Schnellster wurde.

In diesem Jahr geriet der Sieg wahrlich nicht zum Selbstläufer. Zwar übernahm der amtierende Champion am Freitagabend in der ersten Prüfung sofort die Führung, musste sie jedoch wenig später wieder abgeben und wurde zwischenzeitlich sogar bis auf Platz vier durchgereicht. Den ersten Tag beendete Kreim dennoch auf Platz zwei – ŠKODA Markenkollege Dominik Dinkel sowie die Ford-Kontrahenten Rene Mandel und Christoph Brugger (AUT) zeigten sich von Beginn an als die erwartet harten Konkurrenten.

Vom Gejagten zum Jäger: Fabian Kreim und Frank Christian gingen am Samstagmorgen als Zweite auf die Strecke, untermauerten ihren Anspruch auf den Sieg aber sofort mit einigen Bestzeiten und erfuhren sich so auf den schnellen Asphaltpisten mit den gefühlt tausend Abzweigungen schrittweise einen deutlichen Vorsprung. Schrecksekunde dann jedoch in der drittletzten Wertungsprüfung ,Schnathorst 1‘: Im Ausgang einer Schikane touchierte der ŠKODA Champion einen im Gras versteckten Stein und beschädigte sich dabei die vordere rechte Radaufhängung. Aber der robuste FABIA R5 hielt und Kreim/Christian gelang ein tolles Happy End: Das Team von ŠKODA AUTO Deutschland war nach 133 Kilometern und 15 Wertungsprüfungen im Ziel 9,3 Sekunden schneller als ihre Dauerrivalen Rene Mandel/Dennis Zenz (D/D), nach der Sachsen-Rallye der zweite Triumph in Folge. Im Schatten von Sieger Kreim lieferten sich Mandel und ŠKODA Pilot Dinkel lange Zeit ein packendes Duell um Platz zwei, das Dinkel wegen eines Ausrutschers in der drittletzten Wertungsprüfung nur knapp verlor.

Fabian Kreim sicherte sich zudem die fünf Zusatzpunkte für den Sieg in der Powerstage und liegt damit in der Gesamtwertung der Deutschen Rallye-Meisterschaft mit 90 Punkten nur noch drei Zähler hinter Rene Mandel (93) zurück. „Das war Rallye-Sport auf höchstem Niveau, die Topteams haben den zahlreichen Fans eine tolle Show geboten – beste Werbung für unseren Sport. Ein großes Kompliment an Fabian und Frank, die erneut Nervenstärke bewiesen und den Sieg auch unter Druck sicher nach Hause fuhren. Eine zusätzliche Motivationsspritze auf dem Weg zur hoffentlich erfolgreichen Titelverteidigung in der DRM. Noch aber liegen drei Rallyes vor uns, in denen uns die Konkurrenz nichts schenken wird“, kommentierte zufrieden Andreas Leue, Teamleiter Motorsport und Tradition bei ŠKODA AUTO Deutschland.

Die Zahl zur Rallye Stemweder Berg: 11
Mit elf von fünfzehn möglichen Bestzeiten war der ŠKODA FABIA R5 auch bei der ADAC Rallye Stemweder Berg das überragende Fahrzeug. Fabian Kreim markierte acht Bestzeiten – eine davon exakt auf die Zehntelsekunde zeitgleich mit dem Österreicher Christoph Brugger in der vierten Wertungsprüfung. Dominik Dinkel toppte dreimal die Zeitenliste.

Rallye Stemweder Berg – DRM-Endstand:
1. Kreim/Christian, ŠKODA FABIA R5 1:20.39,1 Std.
2. Mandel/Zenz, Ford Fiesta R5 + 0.09,3 Min.
3. Dinkel/Kohl, ŠKODA FABIA R5 + 0.30,9 Min.
4. Brugger/Becker, Ford Fiesta R5 + 1.20,0 Min.
5. Gassner/Mayrhofer, Hyundai i20 + 2.24,8 Min.

TV-Zeiten
Sonntag, 25. Juni 2017 07:30 Uhr n-tv, PS - Die Deutsche Rallye-Meisterschaft

Samstag, 1. Juli 2017 09:30 Uhr n-tv, PS - Die Deutsche Rallye-Meisterschaft (Wiederholung)

Deutsche Rallye-Meisterschaft (DRM) 2017

03.03. - 04.03.2017 Saarland-Pfalz
07.04. - 08.04.2017 Vogelsberg/Hessen
05.05. - 06.05.2017 Sulingen
26.05. - 27.05.2017 Sachsen
23.06. - 24.06.2017 Stemwede
04.08. - 05.08.2017 Thüringen
08.09. - 09.09.2017 Niedersachsen
20.10. - 21.10.2017 3-Städte

22. Juni 2017 Sieg im Visier: Kreim/Christian wollen den perfekten Start in die zweite Saisonhälfte der DRM

  • Nach Triumph bei der Sachsen-Rallye strebt das Team ŠKODA AUTO Deutschland bei der ADAC Rallye Stemwede den nächsten Erfolg an
  • Weiteres Kapitel der Aufholjagd: Fabian Kreim will die Führung in der Gesamtwertung der Deutschen Rallye-Meisterschaft (DRM) zurückerobern
  • Ostwestfalen ein gutes Pflaster für Kreim/Christian – zuletzt zwei Siege in Folge

Weiterstadt – Die amtierenden Champions Fabian Kreim/Frank Christian (D/D) wollen die zweite Saisonhälfte der Deutschen Rallye-Meisterschaft (DRM) so beginnen, wie sie die erste beendet haben: mit einem Sieg. Nach dem souveränen Triumph bei der Sachsen-Rallye visiert das ŠKODA AUTO Deutschland Duo bei seiner Aufholjagd im Titelkampf nun den Erfolg bei der ADAC Rallye Stemweder Berg an. Die Asphalt-Rallye in Ostwestfalen ist ein hervorragendes Pflaster für die amtierenden Deutschen Meister. In den vergangenen beiden Jahren standen Kreim/Christian jeweils ganz oben.

„Wir brauchen den nächsten Erfolg, schließlich ist die Titelverteidigung unser klares Ziel. Wir mögen die Strecken bei der Rallye Stemweder Berg und wollen den Sieg-Hattrick perfekt machen. Allerdings kann es gern weniger dramatisch als im letzten Jahr sein“, sagt Fabian Kreim. Vor einem Jahr musste die Rallye Stemweder Berg wegen unwetterartigen Regenfällen vorzeitig abgebrochen werden. Kreim/Christian behielten bei schwierigsten Bedingungen die Nerven – genau wie 2015. Damals hatten sie ihren ersten Sieg im neuen ŠKODA FABIA R5 bei der Rallye Stemweder Berg gefeiert. Eine Erfolgsserie, die in diesem Jahr gegen starke Konkurrenz unbedingt fortgesetzt werden soll.

Vor allem die Ford-Kontrahenten Rene Mandel/Dennis Zenz (D/D) machen dem ŠKODA FABIA R5-Duo in diesem Jahr das Siegen schwer. Mandel führt bei Halbzeit in der Gesamtwertung der DRM mit 71 Punkten vor Kreim (60). Der 24-jährige Odenwälder Kreim muss sich auf den Pisten rund um Lübbecke aber auch den pfeilschnellen Gegnern aus dem eigenen ŠKODA Lager erwehren. Mit den Meisterschaftsdritten Dominik Dinkel/Christina Kohl (D/D) und den Meisterschaftsfünften Sando Wallenwein/Marcus Poschner (D/D) vertrauen zwei weitere Topduos auf den Hightech-Allradler FABIA R5. Zudem starten die Türken Ugur Soylu/Aras Dincer im Erfolgsmodell aus Tschechien.

Auf die Teilnehmer warten 133 schnelle Wertungskilometer in 15 Prüfungen. „Fabian und Frank haben in jedem Fall den Speed für den Sieg. Das konnten sie zuletzt bei der Sachsen-Rallye eindrucksvoll unter Beweis stellen. Es wird darauf ankommen, kühlen Kopf zu bewahren und sich keinen Fehler zu erlauben. Die anderen FABIA R5-Piloten Dominik Dinkel und Sandro Wallenwein werden ganz sicher ihren Teil zu einer tollen ŠKODA Show beitragen“, erklärt Andreas Leue, Teamleiter Motorsport und Tradition bei ŠKODA AUTO Deutschland, und fügt hinzu: „Wir haben das klare Ziel, unseren Meistertitel in der DRM aus eigener Kraft zu verteidigen. Mit einem Sieg in Stemwede wollen wir unsere Ausgangsposition dazu weiter verbessern.“

Deutsche Rallye-Meisterschaft (DRM) 2017

  • 03.03. - 04.03.2017 Saarland-Pfalz
  • 07.04. - 08.04.2017 Vogelsberg/Hessen
  • 05.05. - 06.05.2017 Sulingen
  • 26.05. - 27.05.2017 Sachsen
  • 23.06. - 24.06.2017 Stemwede
  • 04.08. - 05.08.2017 Thüringen
  • 08.09. - 09.09.2017 Niedersachsen
  • 20.10. - 21.10.2017 3-Städte


18.06.2017 Rallye Hustopeče: Jan Kopecký/Pavel Dresler erkämpfen in Tschechischer Rallye-Meisterschaft vierten Sieg in Folge

  • ŠKODA Team Jan Kopecký und Beifahrer Pavel Dresler setzen ihre Siegesserie fort und bleiben 2017 in der Tschechischen Rallye-Meisterschaft (MČR) ungeschlagen
  • Teamkollegen und WRC 2-Meisterschaftsführende Pontus Tidemand/Jonas Andersson kämpfen sich nach einem Reifenschaden auf Rang fünf zurück
  • ŠKODA Motorsport-Boss Michal Hrabánek: „Jan und Pavel sind eine großartige Rallye gefahren, während Pontus und Jonas viel für den auf Asphalt ausgetragenen WM-Lauf Rallye Deutschland gelernt haben“

Hustopeče – Der vierte Lauf zur Tschechischen Rallye-Meisterschaft (MČR), der in der Region von Südmähren stattfand, sah spannende Kämpfe um Sieg und Positionen. Der vierte Meisterschaftserfolg in Folge, den das ŠKODA Motorsport Werksteam Jan Kopecký/Pavel Dresler (CZE/CZE) errang, war allerdings keine Überraschung. Die tschechischen Meister mussten nur einmal zwischenzeitlich ihre Führung abgeben, als sie in der vierten Wertungsprüfung einen Reifenschaden hatten. Nach der sechsten Prüfung eroberten sie die Spitzenposition zurück und fuhren, gefeiert von begeisterten Fans, einem ungefährdeten Sieg entgegen. Ihre ŠKODA Teamkollegen Pontus Tidemand/Jonas Andersson kämpften sich nach einem zeitraubenden Reifenschaden auf der letzten Prüfung der ersten Etappe bis ins Ziel auf Rang fünf zurück.

Am Freitagabend eröffnete Jan Kopecký mit Bestzeiten auf den ersten zwei Wertungsprüfungen die Rallye und ging in Führung, bevor er diese nach der vierten Prüfung wieder abgeben musste. Ein Reifenschaden kostete ihn mehr als 20 Sekunden. „Es passierte beim Anbremsen in einer Bodenwelle, obwohl ich nichts getroffen habe, ging ein Reifen platt“, wunderte sich Kopecký. Ford Pilot Václav Pech ereilte das gleiche Missgeschick, sodass sich Pontus Tidemand/Jonas Andersson (ŠKODA FABIA R5) plötzlich in Führung sahen. In der sechsten Prüfung ereilte das schwedische Team jedoch das gleiche Schicksal in Form eines Reifenschadens. Sie mussten mehr als zehn Kilometer mit einem platten Reifen zurücklegen und verloren fast eineinhalb Minuten. Während Tidemand/Andersson dadurch auf Rang neun zurückgeworfen wurden, sahen sich ihre ŠKODA Teamkollegen wieder an der Spitze.

Am letzten Tag der Rallye kontrollierten Jan Kopecký/Pavel Dresler souverän das Geschehen an der Spitze und fuhren einen hochverdienten Sieg nach Hause. Die amtierenden tschechischen Meister fuhren insgesamt zu fünf Bestzeiten und sind nun ihrem Saisonziel, den dritten Titel im nationalen Championat in Folge zu erringen, einen großen Schritt nähergekommen.

ŠKODA Motorsport-Boss Michal Hrabánek war zufrieden: „Nach ihrem Sieg in der WRC 2 bei der Rallye Italien Sardinien haben Jan und Pavel erneut bewiesen, dass sie in ihrer Heimat beinahe nicht zu schlagen sind. Pontus und Jonas haben die Gelegenheit gut genutzt, ihren Fahrstil auf Asphalt im Hinblick auf den anstehenden WM-Lauf in Deutschland weiter zu verbessern.“

Im Ziel feierten Jan Kopecký und Beifahrer Pavel Dresler ihren Sieg. „Das war eine wirklich schwierige Rallye, ich muss meinem Team noch einmal ausdrücklich für das perfekte Auto danken, das sie mir zur Verfügung gestellt haben“, freute sich Kopecký. Teamkollege Pontus Tidemand fasste seine Rallye so zusammen: „Ich habe die anspruchsvollen Wertungsprüfungen und die phantastische Atmosphäre bei diesem Lauf zur tschechischen Rallye-Meisterschaft sehr genossen.“

Endergebnis Rallye Hustopeče (MČR):
1. Kopecký/Dresler (CZE/CZE), ŠKODA FABIA R5, 1:27.17,5 Std.
2. Pech jun./Uhel (CZE/CZE), Ford Fiesta R5, +41,2 Min.
3. Jakeš/Ehlová (CZE/CZE), Ford Fiesta R5, +51,5 Min.
4. Valoušek/Havelková (CZE/CZE), Ford Fiesta R5, +54,3 Min.
5. Tidemand/Andersson (SWE/SWE), ŠKODA FABIA R5, +1:53,0 Min.
6. Dohnal/Michal (CZE/CZE), Ford Focus WRC 06, +1.54,6 Min.

Nummer des Tages: 13
Seit der Wales Rallye 2016 und mehr als acht Monaten hat ŠKODA Motorsport in ununterbrochener Folge insgesamt 13 Rallyes in der Rallye-Weltmeisterschaft und der Tschechischen Rallye-Meisterschaft (MČR) gewonnen.

Der Kalender der Tschechischen Rallye-Meisterschaft 2017 (MČR)

  • Valašská Rallye: 25.03.–26.03.2017
  • Rally Šumava Klatovy: 21.04.–22.04.2017
  • Rally Český Krumlov: 19.05.–20.05.2017
  • Rally Hustopeče 16.06.–17.06.2017
  • Rally Bohemia: 01.07.–02.07.2017
  • Barum Czech Rally Zlín: 25.08.–27.08.2017
  • Rally Příbram: 06.10.–08.10.2017

16.06.2017 Rallye Hustopeče: Kopecký/Dresler treffen auf WRC 2-Spitzenreiter Tidemand/Andersson

  • ŠKODA Motorsport reist als Favorit zum vierten Lauf der Tschechischen Rallye-Meisterschaft (MČR)
  • ŠKODA Werksteam Kopecký/Dresler startet nach WRC 2-Sieg bei zur Weltmeisterschaft gewerteten Rallye Italien Sardinien wieder in der Heimat
  • Auch WRC 2-Spitzenreiter Pontus Tidemand/Jonas Andersson starten in SüdmährenŠKODA Motorsport-Chef Michal Hrabánek: „Wollen da weitermachen, wo wir bei der Rallye Český Krumlov aufgehört haben"

Mladá Boleslav – Bei der Rallye Hustopeče (16./17. Juni) visiert ŠKODA Motorsport den nächsten Sieg in der diesjährigen Tschechischen Rallye-Meisterschaft (MČR) an. Das Werksteam Jan Kopecký/Pavel Dresler (CZE/CZE) geht mit Rückenwind in den vierten Lauf des nationalen Championats. Am vergangenen Wochenende gewannen die beiden die Kategorie WRC 2 bei der zur Weltmeisterschaft gewerteten Rallye Italien Sardinien. ŠKODA Motorsport schickt bei der Rallye Hustopeče ein zweites Team ins Rennen. Auch die WRC 2-Spitzenreiter Pontus Tidemand/Jonas Andersson (SWE/SWE) starten im südmährischen Weinanbaugebiet. Am Freitag und Samstag müssen zwölf Wertungsprüfungen mit insgesamt rund 150 Kilometern Länge bewältigt werden.

„Wir wollen bei der Rallye Hustopeče da weitermachen, wo wir beim letzten Lauf in Český Krumlov aufgehört haben“, sagt ŠKODA Motorsport-Direktor Michal Hrabánek und fügt hinzu: „Pontus und Jonas sind in dieser Saison nur auf Schnee oder Schotter gefahren, wenn man von der Rallye Monte Carlo absieht. Sie gehen bei der Rallye Hustopeče an den Start, um im Hinblick auf den bevorstehenden WM-Lauf in Deutschland weitere Erfahrungen auf Asphalt zu sammeln.“

Pontus Tidemand ist sich der harten Konkurrenz aus dem ŠKODA Team bewusst. „Ich bin im vergangenen Jahr bei den Rallyes Šumava Klatovy und Český Krumlov an den Start gegangen und jeweils auf Rang zwei hinter Jan ins Ziel gekommen. Ich weiß, dass er in seiner Heimat kaum zu schlagen ist. Ich werde es aber trotzdem versuchen“, so der Schwede.

„Mein Ziel ist es ganz klar, die Tschechische Rallye-Meisterschaft zu gewinnen“, sagt Vorjahressieger Jan Kopecký. Zum Favoritenkreis bei der Rallye Hustopeče zählen außerdem die Ford-Piloten Václav Pech und Pavel Valoušek sowie Martin Koči mit einem privat eingesetzten ŠKODA FABIA R5.

Die Rallye-Fans können sich auf ein spannendes Wochenende freuen. Der vierte Lauf zur Tschechischen Rallye-Meisterschaft (MČR) startet am Freitag um 19 Uhr. Die Hälfte der sechs Wertungsprüfungen (WP) der ersten Etappe muss nach Einbruch der Dunkelheit bewältigt werden. Am Samstag stehen weitere sechs Wertungsprüfungen auf dem Programm, bevor nach insgesamt rund 150 WP-Kilometern planmäßig um 16.34 Uhr der Sieger im Ziel in Hustopeče erwartet wird.

Der Kalender der Tschechischen Rallye-Meisterschaft 2017 (MČR)

  • Valašská Rallye: 25.03.–26.03.2017
  • Rally Šumava Klatovy: 21.04.–22.04.2017
  • Rally Český Krumlov: 19.05.–20.05.2017
  • Rally Hustopeče: 16.06.–17.06.2017
  • Rally Bohemia: 01.07.–02.07.2017
  • Barum Czech Rally Zlín: 25.08.–27.08.2017
  • Rally Příbram: 06.10.–08.10.2017

14.06.2017 ŠKODA schickt historisches Trio zur Oldtimer-Rallye Wiesbaden

  • 34. Ausgabe des beliebten Oldtimer-Events beginnt am 15. Juni
  • ŠKODA AUTO Deutschland schickt ŠKODA 120 LS, ŠKODA 120S Rallye und ŠKODA FELICIA an den Start
  • Insgesamt rund 100 automobile Schätze nehmen teil und sind unter anderem am Sonntag beim Concours d’Elegance zu bewundern
  • ŠKODA chauffiert Gäste und Teilnehmer mit Shuttleservice zu Veranstaltungsorten

Weiterstadt – ŠKODA AUTO Deutschland nimmt mit drei historischen Wagen der tschechischen Traditionsmarke an der Oldtimer-Rallye Wiesbaden teil. Die 34. Ausgabe des Klassiker-Events findet vom 15. bis 18. Juni rund um die hessische Landeshauptstadt statt. Das historische ŠKODA Trio besteht aus einem ŠKODA 120 LS von 1980, einem ŠKODA 120S Rallye aus dem Baujahr 1983 und dem ŠKODA FELICIA Cabrio. Der Zweisitzer lief zwischen 1959 und 1964 vom Band. ŠKODA unterstützt den Event mit einem Shuttleservice, der Gäste und Teilnehmer komfortabel zu den einzelnen Veranstaltungsorten bringt.

Die Oldtimer-Rallye Wiesbaden zählt zu den wichtigsten Klassiker-Events Deutschlands und zieht jährlich zahlreiche Teilnehmer und Zuschauer an, deren Herz für automobile Schätze schlägt. Der Hesse Motor Sports Club richtet die beliebte Veranstaltung, die Nostalgie und Genuss mit sportlichen Herausforderungen verbindet, bereits zum 34. Mal aus. Los geht es am Donnerstagmittag, den 15. Juni, mit der technischen Abnahme und der Prologprüfung auf dem Schlossplatz vor dem Wiesbadener Rathaus, wo Zuschauer über 100 automobile Schätze hautnah erleben können. Freitag und Samstag führt die Rallye über romantische Straßen in den Rheingau und Taunus – Start ist jeweils um 8 Uhr am Kurhausplatz. Am Sonntag steht ab 10 Uhr für Teilnehmer sowie Besucher und Fans ein Highlight auf dem Programm: der Concours d’Elegance. Er bietet die ideale Gelegenheit, die schicken Oldtimer aus nächster Nähe zu bewundern.

Unter den rund 100 teilnehmenden Fahrzeugen sind auch drei Modelle aus Mladá Boleslav. Das historische Trio im Einsatz von ŠKODA AUTO Deutschland besteht aus dem ŠKODA 120LS, dem ŠKODA 120S Rallye und dem ŠKODA FELICIA Cabrio.

ŠKODA 120LS: das Topmodell der 80er-Jahre in Ostdeutschland
1976 startete ŠKODA die Produktion der Limousinenbaureihe 742. Die einzelnen Modellvarianten trugen Namen, die sich von ihrem Hubraum ableiteten. Zu den Teilnehmern der Oldtimer-Rallye Wiesbaden zählt ein ŠKODA 120 LS von 1980 inklusive Heckmotor und Heckantrieb. Mit der 58 PS starken 1,2-Liter-Topmotorisierung gehörte das liebevoll gepflegte Fahrzeug seinerzeit zu den begehrtesten Modellen. Hinzu kommen serienmäßige Ausstattungsmerkmale, die für die 80er-Jahre in Ostdeutschland echter Luxus waren. Mit den beschränkten Mitteln sozialistischer Wirtschaft hatte ŠKODA ein preiswertes, aber solides und vor allem international konkurrenzfähiges Fahrzeug auf die Räder gestellt. Auch in Westeuropa, vor allem in Großbritannien und den Niederlanden, erfreute sich der ŠKODA 120 LS mit den markanten Doppelscheinwerfern großer Beliebtheit. Darüber hinaus exportierte der tschechische Autohersteller den Wagen in die ganze Welt. Das Heckmotormodell stellte mit Siegen bei zahlreichen internationalen Rallye-Veranstaltungen die Leistungsfähigkeit der Fahrzeuge aus Mladá Boleslav unter Beweis.

Streng limitiert: der ŠKODA 120S Rallye
Das zweite ŠKODA Fahrzeug im Teilnehmerfeld ist der 120S Rallye. Auf rund 100 Stück limitiert, gehört das Modell damals wie heute zu den besonders beeindruckenden Raritäten des tschechischen Automobilherstellers. Die viertürige Sportlimousine lief zwischen 1971 und 1974 vom Band. Das Wettbewerbsfahrzeug stammt aus dem Jahr 1973 und wird von einem 84 PS starken Benzinmotor mit 1.165 ccm Hubraum angetrieben. Nach seiner aktiven Phase blieb das original erhaltene Exemplar über einen langen Zeitraum ohne Einsatz. 1999 sollte sich das ändern. Zwei Tage nach der Wiederzulassung ging der flott gemachte 120S Rallye bei der 28. ADAC-Youngtimer-Rallye Köln Ahrweiler an den Start und erreichte nach 13 Wertungsprüfungen das Ziel – und das, obwohl das Fahrzeug zuvor fast 20 Jahre stillgestanden hatte. Nach diesem Erfolg wurde es erneut ruhig um das Auto. Erst vergangenes Jahr veranlasste der neue Besitzer eine Generalüberholung. Sein Comeback feierte der ŠKODA 120S Rallye bei der Olditmer-Rallye Wiesbaden 2016.

ŠKODA FELICIA Cabrio: schicker Zweisitzer aus Mladá Boleslav
Das ŠKODA FELICIA Cabrio komplettiert das Teilnehmertrio in der hessischen Landeshauptstadt. Der FELICIA steht für eine der großen Erfolgsgeschichten von ŠKODA: Zwischen 1959 und 1964 entschieden sich fast 15.000 Kunden für eines der schicken Cabriolets der Modellreihen FELICIA oder FELICIA SUPER – letztere war etwas stärker motorisiert. Die Zweisitzer gehören zu den schönsten offenen Fahrzeugen der ausgehenden 1950er- und frühen 1960er-Jahre. Als besondere Merkmale gelten beispielsweise die charakteristischen Heckflossen, die das Heck optisch verlängern und die Proportionen des rund vier Meter langen Fahrzeugs wirkungsvoll abrunden. Der FELICIA basiert technisch auf dem ŠKODA 440, erzielt dank Doppelvergaser jedoch eine höhere Leistung von 50 PS (36,8 kW). Auch dank des geringen Fahrzeuggewichts von 930 Kilogramm erreicht das Cabrio eine für die damalige Zeit beachtliche Höchstgeschwindigkeit von 130 km/h.

ŠKODA unterstützt die Oldtimer-Rallye Wiesbaden auch in diesem Jahr mit mehreren Begleit- und Shuttlefahrzeugen. So gelangen Teilnehmer und Gäste des Events bequem, sicher und pünktlich zu den einzelnen Veranstaltungsorten.

11.06.2017 Rallye Italien Sardinien: Kopecký/Dresler feiern für ŠKODA ihren ersten WRC 2-Sieg der Saison

  • Jan Kopecký und Beifahrer Pavel Dresler (ŠKODA FABIA R5) gewinnen im dritten Anlauf auf Sardinien den Lauf zur Rallye-Weltmeisterschaft (WRC 2)
  • Amtierende Tschechische Meister fahren 13 Bestzeiten auf den 19 Wertungsprüfungen und schieben sich auf Rang fünf in der Meisterschaft
  • Ole Christian Veiby/Stig Rune Skjaermoen (ŠKODA FABIA R5) vom Team Printsport komplettieren auf Rang zwei den Doppelsieg der Marke ŠKODA

Alghero/Italien – Jan Kopecký und Beifahrer Pavel Dresler (ŠKODA FABIA R5) dominierten die WRC 2-Kategorie bei der Rallye Italien Sardinien nach Belieben. Von der zweiten Wertungsprüfung an kontrollierten sie das Geschehen von der Spitze weg und fuhren mit einer fehlerfreien Fahrt zu 13 Bestzeiten auf den 19 Prüfungen. Damit schafften sie im dritten Anlauf zum ersten Mal den Sieg in der WRC 2 auf der Mittelmeerinsel. Für Kopecký war dies zugleich der erste Erfolg bei einem auf Schotter ausgetragenen WM-Lauf und der insgesamt dritte WRC 2-Sieg seiner Karriere. Die jungen Markenkollegen Ole Christian Veiby/Stig Rune Skjaermoen fuhren mit ihrem vom privaten Team Printsport eingesetzten ŠKODA FABIA R5 zu drei Bestzeiten und auf Rang zwei in der WRC 2.

Vier Sonderprüfungen, die im Norden von Alghero an einem sonnigen Sonntag über insgesamt 42 Kilometer härtesten Schotter führten, stellten für die Teams eine besondere Herausforderung zum Finale der Rallye dar. „Die Pisten waren besonders im zweiten Durchgang der letzten Wertungsprüfung ziemlich ramponiert und von tiefen Spurrillen durchzogen. Heute ging es für mich vor allem darum, sauber durchzukommen und den zweiten Platz in der WRC 2 abzusichern“, betonte der glückliche Nachwuchsfahrer Ole Christian Veiby im Ziel. Mit diesem Erfolg schob sich der Norweger in der Meisterschaftstabelle der WRC 2 auf Rang sechs hinter Jan Kopecký.

Der Tschechische Meister sah sich am Schlusstag der Rallye in ein Prestigeduell mit dem in der WRC 2 nicht punkteberechtigten Ford-Piloten Eric Camilli um den Sieg in der Klasse RC2 verwickelt. Lag Kopecký am Ende der ersten Etappe noch hauchdünn mit 0,9 Sekunden in Front, so entschied sich der ŠKODA Pilot im Finale, vor allem den Sieg in der WRC 2 abzusichern: „Es wäre sicher schön gewesen, vor Camilli ins Ziel zu kommen. Aber er fuhr offenkundig am Limit. Ich wollte dagegen keine unnötigen Risiken eingehen, um den Sieg in der WRC 2 sowie wichtige Meisterschaftspunkte nicht zu gefährden“, erklärte Kopecký seiner Strategie. Nachdem die vorletzte Prüfung aufgrund eines Unfalls von Hayden Paddon, dessen Auto die Strecke blockierte, abgebrochen werden musste, stand nur noch die kurze, finale ,Power Stage-Prüfung auf dem Programm. Jan Kopecký und Beifahrer Pavel Dresler fuhren den ungefährdeten Sieg in der WRC 2-Kategorie nach Hause und krönten ihre Leistung mit der 13. Bestzeit im Verlauf der Rallye.

ŠKODA Motorsport-Chef Michal Hrabánek war mit der Leistung hochzufrieden. „Jan und Pavel waren nicht nur schnell, sondern auch sehr clever unterwegs. Glückwunsch auch an die Junioren Ole Christian Veiby/Stig Rune Skjaermoen zu ihrer tollen Vorstellung und dem zweiten Platz. Während unserer Wettbewerber in der WRC 2 zahlreiche Probleme hatten, bin ich sehr glücklich zu sehen, wie problemlos die ŠKODA FABIA R5 liefen und wie fehlerfrei die Teams agiert haben“, kommentierte Hrabánek das Geschehen.

Auf dem Podium im Hafen von Alghero feierte das ŠKODA Motorsportteam die anhaltende Siegesserie der Marke und Saisonsieg Nummer sieben. Mit dem zehnten WRC 2-Sieg in Folge ist der ŠKODA FABIA R5 saisonübergreifend bei 17 von 18 WM-Läufen ungeschlagen.

Endergebnis Rallye Italien Sardinien (WRC 2):
1. Kopecký/Dresler (CZE/CZE), ŠKODA FABIA R5, 3:36.36,5 Std.
2. Veiby/Skjaermoen (NOR/NOR), ŠKODA FABIA R5, +2.16,4 Min.
3. Katsuta/Salminen (JPN/FIN), Ford Fiesta R5, +7.01,9 Min.
4. Rossel/Fulcrand (FRA/FRA), Citroën DS3 R5, +10.44,9 Min.
5. Loubet/Landais (FRA/FRA), Ford Fiesta R5, +23.49,7 Min.

Zwischenstand WRC 2 nach sieben Läufen:
1. Pontus Tidemand (SWE), ŠKODA, 100 Punkte
2. Teemu Suninen (FIN), Ford, 54 Punkte
3. Eric Camilli (FRA), Ford, 52 Punkte
4. Andreas Mikkelsen (NOR), ŠKODA, 50 Punkte
5. Jan Kopecký (CZE), ŠKODA, 49 Punkte
6. Ole Christian Veiby (NOR), 43 Punkte

Zahl des Tages: 7
Die Glückszahl sieben markiert den siebten Erfolg in Serie für die Marke ŠKODA bei einem Lauf zur Rallye-Weltmeisterschaft (WRC 2) in der Saison 2017.

Der Kalender 2017 der FIA Rallye-Weltmeisterschaft (WRC 2)

  • Rallye Monte Carlo: 19.01.–22.01.2017
  • Rallye Schweden: 09.02.–12.02.2017
  • Rallye Mexiko: 09.03.–12.03.2017
  • Rallye Frankreich: 06.04.–09.04.2017
  • Rallye Argentinien: 27.04.–30.04.2017
  • Rallye Portugal: 18.05.–21.05.2017
  • Rallye Italien: 08.06.–11.06.2017
  • Rallye Polen: 29.06.–02.07.2017
  • Rallye Finnland: 27.07.–30.07.2017
  • Rallye Deutschland: 17.08.–20.08.2017
  • Rallye Spanien: 05.10.–08.10.2017
  • Rallye Großbritannien: 26.10.–29.10.2017
  • Rallye Australien: 16.11.–19.11.2017

29.05.2017 APRC National Capital Rally Canberra: Ole Christian Veiby gewinnt vor Teamkollege Gaurav Gill für MRF ŠKODA

  • Team MRF ŠKODA mit zweitem Doppelsieg in der FIA Asien-Pazifik-Meisterschaft 2017 (APRC)
  • Ole Christian Veiby/Stig Rune Skjaermoen bezwingen zweifache APRC-Champions Gaurav Gill und Beifahrer Stéphane Prévot
  • Teams im ŠKODA FABIA R5 führen vom Start bis ins Ziel

Canberra/Australien – Die zweite Rallye der FIA Asien-Pazifik-Meisterschaft 2017 (APRC) sah die Neuauflage eines packenden Duells. Die MRF ŠKODA Teams Ole Christian Veiby/Stig Rune Skjaermoen (NOR/NOR) und Gaurav Gill/Stéphane Prévot (IND/BEL) lieferten sich vom Start weg einen spannenden Kampf um den Sieg. Während der ersten Etappe wechselte die Führung mehrere Male zwischen den Teamkollegen. Auf der zweiten Schleife zog Ole Christian Veiby auf und davon und sicherte sich seinen ersten APRC-Sieg.

Der zweite Lauf zur FIA Asien-Pazifik-Meisterschaft 2017 (APRC) fand in der Region von Canberra statt, der rund 300 Kilometer südwestlich von Sydney gelegenen Hauptstadt von Australien. In den Vorjahren war der australische Lauf zur APRC in Queensland beheimatet, nun fand dieser zum ersten Mal rund um Canberra statt. Dadurch hatte keines der APRC-Teams Vorteile bei der Streckenkenntnis. Auch für das Team MRF ŠKODA und die Fahrer Gaurav Gill und Ole Christian Veiby war die Rallye deswegen komplett neu.

Zwei identisch vorbereitete ŠKODA FABIA R5 für beide Teams, unbekannte Strecken – das waren die Zutaten für einen spannenden Kampf um den Sieg. Der amtierende Meister Gaurav Gill legte gleich mit der ersten Bestzeit los, aber Ole Christian Veiby konterte umgehend mit der Bestmarke auf der nächsten Prüfung. Beide wechselten sich munter an der Spitze ab, Gill war vier Mal der Schnellste, Veiby fuhr drei Bestzeiten.

Am Ende des ersten Tages lag Veiby mit elf Sekunden Vorsprung knapp in Führung. Gill haderte mit einem kleinen Loch im Ladeluftkühler und damit verbundenem Leistungsverlust, war außerdem mit dem Handling seines ŠKODA FABIA R5 nicht glücklich. Veiby hingegen war happy. „Ich muss sagen, dass es heute sehr gut für uns lief, ich habe die Prüfungen sehr genossen. Wir hatten auch ein paar kleine Probleme wie zum Beispiel einen Reifenschaden am Ende einer Prüfung, aber abgesehen davon lief es einfach super“, freute sich der 20 Jahre junge Norweger.

Beim abendlichen Service ließ Gaurav Gill die Fahrwerksabstimmung seines ŠKODA FABIA R5 ändern. Aber die Modifikationen gingen in die falsche Richtung und verbesserten das Handling nicht. Während der zweiten Etappe konnten Gill und Beifahrer Stéphane Prévot so nicht mehr um den Sieg kämpfen. Auf den verbleibenden fünf Prüfungen (die 13. Wertungsprüfung wurde aufgrund wetterbedingter Schäden gestrichen) fuhren Ole Christian Veiby/Stig Rune Skjaermoen drei Bestzeiten und zu ihrem ersten Sieg bei einem Lauf zur APRC.

Im Ziel in Canberra konnte Ole Christian Veiby feiern. „Nach unserem Pech beim ersten APRC-Lauf in Neuseeland bin ich überglücklich, dass es hier in Australien mit dem Sieg geklappt hat. Dank an das MRF Team, das mir so ein tolles Auto zur Verfügung gestellt hat. Mein ŠKODA FABIA R5 lief zuverlässig wie ein Uhrwerk.“

Nach zwei Läufen zur FIA Asien-Pazifik-Meisterschaft 2017 (APRC) führt Ole Christian Veiby in der Gesamtwertung vor seinem Teamkollegen Gaurav Gill. Aus logistischen Gründen gastiert die APRC nicht wie geplant in China, der nächste Lauf findet stattdessen bei der Rallye Malaysia mit Start und Ziel in Johor Bahru im August statt.

Ergebnis APRC National Capital Rally Canberra
2. Lauf FIA Asia Pacific Rally Championship (APRC)
1. Veiby/ Skjarmoen (NOR/NOR), ŠKODA FABIA R5, 2:15.11,2 Std.
2. Gill/Prévot (IND/BEL), ŠKODA FABIA R5, + 0:49,3 Min.
3. Ketomaa/Mannisenmäki, (FIN/FIN), Mitsubishi Mirage AP4, + 2:05,6 Min.
4. Blomberg/Andersson (SWE/SWE), Mitsubishi Mirage AP4, + 14:19,0 Min.
5. Markovic/Feaver (AUS/AUS), Subaru Impreza WRX STi, + 15:36,6 Min.
6. Penny/Penny (AUS/AUS), Subaru Impreza WRX STi, + 17:33,7 Min.

Zwischenstand APRC nach zwei Läufen
1. Veiby (NOR), ŠKODA, 70 Punkte
2. Gill (IND), ŠKODA, 68 Punkte
3. Blomberg (SWE), Mitsubishi, 44 Punkte
4. Ketomaa (FIN), Mitsubishi, 30 Punkte

Zahl des Tages: 11
Der ŠKODA FABIA R5 war in der laufenden Saison bislang bei allen Läufen zur Rallye Weltmeisterschaft in der WRC 2 (6), der Tschechischen Meisterschaft MČR (3) und der FIA Asien-Pazifik-Meisterschaft 2017 (2) siegreich. Er gewann 2017 schon insgesamt 11 große Rallyes.

Der Kalender 2017 der FIA Asia Pacific Rally Championship (APRC)

  • Rallye Whangarei – Neuseeland: 28.04.–30.04.2017
  • Rallye Canberra - Australien: 26.05.–28.05.2017
  • Rallye China (für APRC gestrichen): 07.07–09.07.2017
  • Rallye Malaysia: 11.08.–13.08.2017
  • Rallye Hokkaido - Japan: 15.09.–17.09.2017
  • Rallye Indien: 24.11.–26.11.2017

27.05.2017 ŠKODA AUTO Deutschland Duo Kreim/Christian fliegt zurück aufs oberste Siegerpodest

  • ŠKODA Festtag: Champions Fabian Kreim/Frank Christian werden als Sieger der AvD Sachsen-Rallye gefeiert – Dominik Dinkel/Christina Kohl Dritte im FABIA R5
  • Aufholjagd gestartet: Kreim bei Halbzeit Zweiter der Gesamtwertung der Deutschen Rallye-Meisterschaft (DRM)
  • Kreim: „Ein ganz wichtiger Sieg für uns“
  • Publikumsliebling Matthias Kahle begeistert Tausende Fans im legendären ŠKODA 130 RS und im FABIA R5

Zwickau – Bei strahlendem Sonnenschein feiern Fabian Kreim/Frank Christian (D/D) vom Team ŠKODA AUTO Deutschland einen souveränen Sieg bei der AvD Sachsen-Rallye. Tausende Fans bejubeln die Galavorstellung der amtierenden Deutschen Meister, die der Konkurrenz auf den gut 124 schnellen Wertungskilometern rund um Zwickau schier davonfliegen. Mit dem Triumph starten die Titelverteidiger zugleich ihre Aufholjagd in der Gesamtwertung der Deutschen Rallye-Meisterschaft (DRM), in der sie sich bei Halbzeit auf Platz zwei vorgearbeitet haben. Den Festtag für ŠKODA komplettieren Dominik Dinkel/Christina Kohl (D/D) als Dritte der Sachsen-Rallye. Ebenfalls im Mittelpunkt: Der siebenmalige deutsche Rallye-Meister Matthias Kahle (D), der das Publikum mit seinen Driftkünsten im legendären 130 RS und erstmals auch im FABIA R5 begeistert.

„Das ist ein ganz wichtiger Sieg für uns, der die Chancen auf eine erfolgreiche Titelverteidigung entscheidend verbessert! Tolles Wetter, begeisterte Fans: Das war eine Rallye zum Genießen. Unser FABIA R5 funktionierte perfekt, wir haben ihn einfach laufen lassen“, kommentiert Fabian Kreim. Im vergangenen Jahr gewann er an gleicher Stelle die DRM-Wertung, musste jedoch den Gesamtsieg dem in der DRM nicht punktberechtigten Porsche-Piloten Rainer Noller (D) überlassen. Diesmal hat er die gesamte Konkurrenz locker im Griff und triumphiert nach zwölf Wertungsprüfungen überlegen mit 36,3 Sekunden Vorsprung vor den Ford-Kontrahenten Rene Mandel/Dennis Zenz (D/D).

Drei Wochen nach ihrem vorzeitigen Aus bei der Rallye Sulingen sind der 24-Jährige Kreim und sein acht Jahre älterer Copilot Christian bei der Sachsen-Rallye von Beginn an das Maß der Dinge. Mit einer Bestzeit in der ersten Prüfung setzen sich die ŠKODA Piloten sofort an die Spitze, die bei perfekten äußeren Bedingungen Schritt für Schritt ausgebaut wird. Rene Mandel hält mit zwei Wertungsbestzeiten dagegen, doch in der mit 22,79 Kilometern längsten Wertungsprüfung ,Kirchberg 1‘ schafft Kreim mit einer Traumzeit die Vorentscheidung. Beim zweiten Umlauf der ,Königs-Prüfung‘ holt sich Kreim zudem die fünf Zusatzpunkte für den Sieg in der Powerstage.

Damit liegt der Titelverteidiger nach vier von acht Saisonläufen der DRM in der Gesamtwertung des nationalen Championats mit 60 Punkten auf Platz zwei hinter Spitzenreiter Mandel (71 Punkte). „Wir waren vor der Rallye in einer schwierigen Situation, die Fabian und Frank toll gemeistert haben. Ich bin stolz auf die Jungs und das ganze Team. Jetzt haben wir eine gute Ausgangsposition, um in der zweiten Saisonhälfte den Titel aus eigener Kraft erfolgreich verteidigen zu können. Für die Fans war die Sachsen-Rallye ein echtes ŠKODA Fest, zu dem auch die anderen FABIA R5-Piloten Dominik Dinkel und Sandro Wallenwein beigetragen haben“, bilanziert Andreas Leue als Teamleiter Motorsport und Tradition bei ŠKODA AUTO Deutschland.

Besonders bejubelt wird auch der einstige Champion Matthias Kahle, der im Rallye-Oldtimer 130 RS als VIP-Taxi unterwegs war und die Fans mit tollen Drifts beeindruckt hat. Diesmal begeisterte der Routinier allerdings auch im FABIA R5.

Ebenfalls fasziniert von Deutschlands Rallye-Elite zeigte sich der Landtagsabgeordnete Stephan Hösl. Er erlebte die Fahrkünste von Fabian Kreim hautnah während einer Mitfahrt im FABIA R5 bereits im Shakedown.

Die Zahl zur Sachsen-Rallye: 10
Fabian Kreim ist im ŠKODA FABIA R5 nicht nur der überlegene Sieger der Sachsen-Rallye, er markiert auch mit Abstand die meisten Topzeiten. In zehn der zwölf Wertungsprüfungen ist der Odenwälder die Nummer 1.

Sachsen-Rallye – DRM-Endstand:
1. Kreim/Christian, ŠKODA FABIA R5 1:05.07,5 Std.
2. Mandel/Zenz, Ford Fiesta R5 + 0.36,3 Min.
3. Dinkel/Kohl, ŠKODA FABIA R5 + 0.55,1 Min.
4. Brugger/Becker, Ford Fiesta R5 + 1.16,7 Min.
5. Wallenwein/Poschner, ŠKODA FABIA R5 + 1.23,1 Min.

TV-Zeiten
Sonntag, 28. Mai 2017
07:30 Uhr n-tv, PS - Die Deutsche Rallye-Meisterschaft

Samstag, 3. Juni 2017
09:30 Uhr n-tv, PS - Die Deutsche Rallye-Meisterschaft (Wiederholung)

Deutsche Rallye-Meisterschaft (DRM) 2017

  • 03.03. - 04.03.2017 Saarland-Pfalz
  • 07.04. - 08.04.2017 Vogelsberg/Hessen
  • 05.05. - 06.05.2017 Sulingen
  • 26.05. - 27.05.2017 Sachsen
  • 23.06. - 24.06.2017 Stemwede
  • 04.08. - 05.08.2017 Thüringen
  • 08.09. - 09.09.2017 Niedersachsen
  • 20.10. - 21.10.2017 3-Städte

21.05.2017 Rallye Portugal: Sieg für Pontus Tidemand und ŠKODA, Last-Minute-Drama für Andreas Mikkelsen

  • Tidemand/Andersson gewinnen die Kategorie WRC 2 im ŠKODA FABIA R5
  • Mikkelsen/Jæger-Synnevaag scheiden in Führung liegend nach Unfall aus
  • Neunter Sieg in Folge für ŠKODA in der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC 2)
  • Pontus Tidemand und Jonas Andersson bauen Meisterschaftsführung weiter aus
  • ŠKODA Motorsport-Chef Michal Hrabánek: „Es tut mir sehr leid für Andreas, aber gleichzeitig freuen wir uns natürlich über den Sieg und die großartige Rallye von Pontus"

Matosinhos/Portugal – Wechselbad der Gefühle für das Team von ŠKODA Motorsport bei der Rallye Portugal: Andreas Mikkelsen/Anders Jæger-Synnevaag (NOR/NOR) dominierten den sechsten WM-Lauf des Jahres 2017 im ŠKODA FABIA R5 bis zur allerletzten Wertungsprüfung. Auf den finalen Kilometern der Fafe Power-Stage mussten die beiden jedoch nach einem Treffer gegen einen Stein ihren ŠKODA abstellen. Ihre Teamkollegen Pontus Tidemand/Jonas Andersson (SWE/SWE) übernahmen die Führung, fuhren mit einer überzeugenden Leistung zu ihrem vierten Saisonsieg und konnten ihre Führung in der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC 2) kräftig ausbauen.

Der letzte, sonnige Tag der Rallye Portugal sah von Beginn an die Fortsetzung des erbitterten Kampfs um den zweiten Platz in der Kategorie WRC 2. Die schnellen Schotterprüfungen rund um das Dorf Fafe im Nordosten von Porto zogen erneut zehntausende von Rallye-Fans an.

Die berühmte Sprungkuppe von Fafe bildete nicht nur die Bühne für das Duell zwischen ŠKODA Werksfahrer Tidemand und Ford-Pilot Suninen. Der zu diesem Zeitpunkt viertplatzierte ŠKODA Privatfahrer Quentin Gilbert überschlug sich nach dem Sprung mit seinem ŠKODA FABIA R5 spektakulär und blockierte die Prüfung, die daraufhin unterbrochen werden musste. Dank der wirkungsvollen Sicherheitsausstattung des ŠKODA FABIA R5 blieben Gilbert und Beifahrer Renaud Jamoul unverletzt.

An der Spitze der WRC 2-Kategorie dominierten Andreas Mikkelsen und Beifahrer Anders Jæger-Synnevaag (ŠKODA FABIA R5) auch während der letzten Etappe das Geschehen. Sie waren mit einem komfortablen Vorsprung von über drei Minuten in den Tag gestartet und fuhren einem überlegenen Sieg entgegen. In der allerletzten Prüfung, der Fafe Power-Stage, unterlief dem Norweger jedoch ein Fehler. Er traf einen Stein und musste seinen ŠKODA FABIA R5 abstellen. „Es tut mir vor allem leid für das Team, sie haben mir ein derart schnelles und gutes Auto zur Verfügung gestellt“, entschuldigte sich Andreas Mikkelsen bei seiner Mannschaft.

Auf den ersten drei Prüfungen des Tages konnte Pontus Tidemand mit einer schnellen und kontrollierten Fahrt den Abstand zu seinem Verfolger Teemu Suninen behaupten und die zweite Position verteidigen. Nachdem Tidemand das abgestellte Fahrzeug seines vor ihm gestarteten Teamkollegen Mikkelsen in der letzten Prüfung sah, wähnte er sich in Führung. Auf den letzten Kilometern musste jedoch auch Tidemand bangen. Auch er hatte einen Stein getroffen, vermutete einen Reifenschaden und fuhr dementsprechend vorsichtig bis ins Ziel. Doch trotz eines Zeitverlusts von rund 15 Sekunden reichte es zum Sieg. Am Ende trennten ihn zwölf Sekunden von seinem Verfolger. „Ich bin natürlich glücklich mit dem Sieg – aber Andreas tut mir wirklich von Herzen leid. Manchmal kann unser Sport brutal sein. Mit meiner Leistung in Portugal bin ich zufrieden, ich habe außerdem die maximalen Punkte in der Meisterschaft geholt", zog Pontus Tidemand Bilanz.

ŠKODA Motorsport-Chef Michal Hrabánek sah sich im Ziel einem Wechselbad der Gefühle ausgesetzt: „Es hätte ein phantastisches Wochenende für das Team von ŠKODA Motorsport werden können, aber Andreas und Anders hatten wirklich Pech. Dinge wie diese sind nun einmal auch Teil des Sports. Andreas hat ein beindruckendes Tempo vorgelegt und hätte den Sieg wirklich verdient gehabt. Pontus und Jonas haben mich mit ihrer sehr cleveren Leistung und einer konzentrierten Fahrt überzeugt. Nun sind sie in der Meisterschaft in der besten Ausgangsposition. Unser ŠKODA FABIA R5 hat bewiesen, dass er nicht nur das zurzeit schnellste, sondern auch zuverlässigste Auto in der WRC 2 ist."

Der Sieg in Portugal war der neunte Sieg in Folge für ŠKODA in der WRC 2. Von den vergangen 17 WRC 2-Läufen konnte der tschechische Hersteller 16 gewinnen.

Endergebnis Rallye Portugal (WRC 2)
1. Tidemand/Andersson (SWE/SWE), ŠKODA FABIA R5, 3:54.17,6 Std.
2. Suninen/Markkula (FIN/FIN), Ford Fiesta R5, +11,2 Sek.
3. Tempestini/Bernacchini (ITA/ITA), Citroën DS3 R5, +7.00,6 Min.
4. Campos/Costa (PRT/PRT), ŠKODA FABIA R5, + 9:19,3 Min.
5. Pieniazek/Mazur (POL/POL), Peugeot 208 T16, + 10.59,5 Min.

Zwischenstand WRC 2 nach sechs Läufen
1. Pontus Tidemand (SWE), ŠKODA, 100 Punkte
2. Teemu Suninen (FIN), Ford, 54 Punkte
3. Eric Camilli (FRA), Ford, 52 Punkte
4. Andreas Mikkelsen (NOR), ŠKODA, 50 Punkte

Zahl des Tages: 16
Bei den letzten 17 Läufen zur Rallye-Weltmeisterschaft gewann ŠKODA insgesamt 16 Mal die Kategorie WRC 2. Seit der Rallye Spanien im vergangenen Jahr blieb das Werksteam zum neunten Mal in Folge ungeschlagen.

Der Kalender 2017 der FIA Rallye-Weltmeisterschaft (WRC 2)

  • Rallye Monte Carlo: 19.01.–22.01.2017
  • Rallye Schweden: 09.02.–12.02.2017
  • Rallye Mexiko: 09.03.–12.03.2017
  • Rallye Frankreich: 06.04.–09.04.2017
  • Rallye Argentinien: 27.04.–30.04.2017
  • Rallye Portugal: 18.05.–21.05.2017
  • Rallye Italien: 08.06.–11.06.2017
  • Rallye Polen: 29.06.–02.07.2017
  • Rallye Finnland: 27.07.–30.07.2017
  • Rallye Deutschland: 17.08.–20.08.2017
  • Rallye Spanien: 05.10.–08.10.2017
  • Rallye Großbritannien: 26.10.–29.10.2017
  • Rallye Australien: 16.11.–19.11.2017

21.05.2017 Rallye Český Krumlov: Hattrick für Jan Kopecký und ŠKODA

  • Jan Kopecký und Pavel Dresler (ŠKODA FABIA R5) bleiben in der Tschechischen Rallye-Meisterschaft ungeschlagen
  • ŠKODA Team mit dem dritten Sieg in der Saison 2017 und zum dritten Mal in Folge bei der Rallye Český Krumlov erfolgreich
  • Tschechisches Meisterteam fuhr auf 16 Wertungsprüfungen zu 15 Bestzeiten

Český Krumlov – Doppelter Hattrick für Jan Kopecký und Pavel Dresler (ŠKODA FABIA R5). Die Titelverteidiger gewannen auch den dritten Lauf zur Tschechischen Rallye-Meisterschaft (MČR) 2017 und feierten zum dritten Mal in Folge nach 2015 und 2016 den Sieg bei der Rallye Český Krumlov. Ihre ŠKODA Markenkollegen Jan Černy/Petr Černohorský wurden Vierte hinter den Ford-Teams Vacláv Pech jun./Petr Uhel (CZE/CZE) und Miroslav Jakeš/Marcela Ehlová (CZE/CZE).

Die Rallye Český Krumlov ist eine der traditionsreichsten Veranstaltungen in der Tschechischen Meisterschaft. In der südböhmischen Region warteten auf die Teams anspruchsvolle Wertungsprüfungen in einer beeindruckenden Landschaft. Die größte Überraschung: Zum Auftakt am sonnigen Freitag fuhr nicht ŠKODA Werksfahrer Jan Kopecký die erste Bestzeit, sondern Ford-Privatier Jan Dohnal. Aber danach hieß es wieder in der tschechischen Rallye-Welt ,business as usual‘ und Jan Kopecký dominierte das Geschehen nach Belieben.

Jan Kopecký und Pavel Dresler fuhren im ŠKODA FABIA R5 alle Bestzeiten auf den verbliebenen 15 Wertungsprüfungen und gewannen die Rallye Český Krumlov zum dritten Mal in Folge. Nach drei Siegen bei den ersten drei Läufen zur Tschechischen Rallye-Meisterschaft (MČR) scheint das ŠKODA Werksteam im nationalen Championat unschlagbar.

„Ich habe die Rallye hier sehr genossen, es war ein reines Vergnügen, ein so perfektes Rallye-Auto wie meinen ŠKODA FABIA R5 zu fahren", freute sich Jan Kopecký im Ziel in České Budějovice. „Auf zwei Dinge kann sich ŠKODA im Rallye-Sport wirklich verlassen: die Schnelligkeit und die Zuverlässigkeit des Teams Jan Kopecký/Pavel Dresler und des ŠKODA FABIA R5", gab ŠKODA Motorsportboss Michal Hrabánek das Kompliment an die Sieger zurück. Jan Černy/Petr Černohorský, die einen privaten ŠKODA FABIA R5 einsetzten, zeigten sich von einem Unfall beim Lauf zur Rallye-Europameisterschaft in Gran Canaria gut erholt und wurden hinter den Ford-Teams Pech jun./Uhel (CZE/CZE) und Jakeš/Ehlová (CZE/CZE) Vierte.

Jan Kopecký und Pavel Dresler bauten mit diesem Sieg ihre klare Tabellenführung in der Tschechischen Rallye-Meisterschaft (MČR) vor Vacláv Pech jun./Petr Uhel und Jan Černy/Petr Černohorský weiter aus.

Endergebnis Rallye Český Krumlov (MČR)
1. Kopecký/Dresler (CZE/CZE), ŠKODA FABIA R5, 1:33.09,3 Std.
2. Pech jun./Uhel (CZE/CZE), Ford Fiesta R5, +1.42,2 Min.
3. Jakeš/Ehlová (CZE/CZE), Ford Fiesta R5, +2.21,4 Min.
4. Černy/Černohorský jun. (CZE/CZE), ŠKODA FABIA R5, +2.42,6 Min.
5. Štajf/Rajnoha(CZE/CZE), ŠKODA FABIA R5, +3.14,4 Min.

Zahl des Tages: 3
Kopecký/Dresler (CZE/CZE) gewannen zum dritten Mal in Folge die Rallye Český Krumlov sowie alle drei bisherigen Läufe zur Tschechischen Rallye-Meisterschaft 2017 (MČR).

Der Kalender der Tschechischen Rallye-Meisterschaft 2017 (MCR)

  • Valašská Rallye: 25.03.–26.03.2017
  • Rally Šumava Klatovy: 21.04.–22.04.2017
  • Rally Český Krumlov: 19.05.–20.05.2017
  • Rally Hustopeče: 16.06.–17.06.2017
  • Rally Bohemia: 01.07.–02.07.2017
  • Barum Czech Rally Zlín: 25.08.–27.08.2017
  • Rally Příbram: 06.10.–08.10.2017

18.05.2017 Rallye Český Krumlov: Kopecký und Dresler peilen Hattrick an

  • Jan Kopecký und Beifahrer Pavel Dresler wollen im ŠKODA FABIA R5 den dritten Lauf zur Tschechischen Meisterschaft gewinnen
  • Erfolgsduo hat dritten Sieg in Folge bei Rallye Český Krumlov im Visier
  • ŠKODA Werksteam 2017 in Weltmeisterschaft (WRC 2) und Tschechischer Meisterschaft (MČR) weiter ungeschlagen

Mladá Boleslav – Jan Kopecký/Pavel Dresler dominieren die Tschechische Rallye-Meisterschaft (MČR) seit ihrem ersten Sieg zum Debüt des neuen ŠKODA FABIA R5 bei der Rallye Šumava Klatovy 2015. Seitdem hat das Duo jeden Lauf für sich entschieden. Mit ihrem Turbo-Allradler gewannen Kopecký/Dresler bereits zwölf Rallyes in Folge. Am kommenden Wochenende (19./20. Mai 2017) peilen sie im tschechischen Championat den Hattrick sowie den dritten Sieg nacheinander bei der Rallye Český Krumlov an. Das Erfolgsduo bildet die Speerspitze von ŠKODA Motorsport in der Tschechischen Meisterschaft. Die Zielsetzung ist klar definiert: Sie wollen den dritten Titel in Folge einfahren.

„Es ist noch ein sehr langer Weg bis zum möglichen Titelgewinn“, weiß Jan Kopecký. „Wir müssen voll konzentriert bleiben und dürfen keine Fehler machen. Meine Gegner steigern sich kontinuierlich. Bereits bei der Rallye Šumava haben sie einige Bestzeiten erzielt. Ford-Pilot Václav Pech und Jan Černý mit seinem privat eingesetzten ŠKODA FABIA R5 sind bereit, um den Sieg zu kämpfen“, so Kopecký.

Im vergangenen Jahr gewannen Jan Kopecký und Beifahrer Pavel Dresler (CZE/CZE) die Rallye Český Krumlov vor ihren Teamkollegen Pontus Tidemand/Jonas Andersson (SWE/SWE). Die beiden Schweden sind dieses Mal nicht in der Heimat von ŠKODA am Start, stattdessen bestreiten sie am Wochenende die zur Weltmeisterschaft zählende Rallye Portugal.

„Der Sieg bei der Rallye Český Krumlov führt nur über Jan und Pavel“, ist ŠKODA Motorsport-Chef Michal Hrabánek überzeugt. „Die beiden sind genauso schnell und zuverlässig wie ihr ŠKODA FABIA R5“, so Hrabánek weiter.

Český Krumlov liegt im Süden Böhmens und ist UNESCO Weltkulturerbe. Das Ziel der Rallye, České Budějovice, ist in der Welt vor allem durch das gute Bier bekannt. In der landschaftlich malerischen Region warten insgesamt 16 anspruchsvolle Wertungsprüfungen auf die Teilnehmer.

Die Rallye Český Krumlov beginnt am Freitag, 19. Mai, um 15.27 Uhr und führt über 171,38 Kilometer im Kampf gegen die Uhr. Der Sieger wird im Ziel in České Budějovice am Samstag, 20. Mai, gegen 17 Uhr erwartet. Neben der Werksmannschaft im ŠKODA FABIA R5 gehen fünf private FABIA R5-Teams sowie weitere ŠKODA Teilnehmer in anderen Klassen an den Start.

Der Kalender 2017 der Tschechischen Rallye-Meisterschaft (MCR)

  • Valašská Rallye: 25.03.–26.03.2017
  • Rally Šumava Klatovy: 21.04.–22.04.2017
  • Rally Český Krumlov: 19.05.–20.05.2017
  • Rally Hustopeče: 16.06.–17.06.2017
  • Rally Bohemia: 01.07.–02.07.2017
  • Barum Czech Rally Zlín: 25.08.–27.08.2017
  • Rally Příbram: 06.10.–08.10.2017

16.05.2017 Rallye Portugal: Tidemand und Mikkelsen wollen Führung weiter ausbauen

  • Doppelspitze für ŠKODA in der WRC 2: Pontus Tidemand führt vor Andreas Mikkelsen

  • Vor zwei Jahren WM-Premiere für den ŠKODA FABIA R5 – inzwischen erfolgreichstes Wettbewerbsfahrzeug in der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC 2)
  • Pontus Tidemand/Jonas Andersson und Andreas Mikkelsen/Anders Jæger-Synnevaag zum ersten Mal gemeinsam für ŠKODA Motorsport am Start

  • ŠKODA Motorsport Chef Michal Hrabánek: „Konkurrenz in der WRC 2 besonders stark“

Mladá Boleslav – Fünf Rallyes, fünf Siege: ŠKODA dominiert die Rallye-Weltmeisterschaft 2017 in der WRC 2-Klasse. Andreas Mikkelsen/Anders Jæger-Synnevaag (NOR/NOR) gewannen die Rallye Monte Carlo und die Korsika-Rallye, Pontus Tidemand/Jonas Andersson (SWE/SWE) waren in Schweden, Mexiko und Argentinien nicht zu schlagen. Im Ausblick auf die Rallye Portugal (18. bis 21. Mai) erwartet ŠKODA Motorsport-Chef Michal Hrabánek einen intensiven Kampf um die Siegertrophäe.

„Fünf Marken, 20 eingeschriebene Teilnehmer im Kampf um die Spitze in der WRC 2 – dies dokumentiert ein zahlenmäßig und qualitativ starkes Feld in dieser Kategorie“, sagt ŠKODA Motorsport-Chef Michal Hrabánek. „Unser Ziel ist es, die Führung in der Meisterschaft auszubauen.“ Der ŠKODA FABIA R5 kehrt bei der Rallye Portugal an den Ort zurück, wo seine eindrucksvolle Erfolgsgeschichte vor nunmehr zwei Jahren ihren Anfang nahm. Esapekka Lappi (FIN) und Pontus Tidemand (SWE) machten bereits beim WM-Debüt des ŠKODA FABIA R5 im Mai 2015 deutlich, dass von nun an in der WRC 2 der Sieg nur über das damals neue Rallye-Auto aus Mláda Boleslav führen würde. Seitdem fuhr der ŠKODA FABIA R5 weltweit von Erfolg zu Erfolg und gewann 2016 die FIA Rallye-Weltmeisterschaft (WRC 2). Auch Andreas Mikkelsen hat gute Erinnerungen an die Rallye Portugal. 2015 wurde er Dritter, 2016 Zweiter in der Gesamtwertung am Steuer eines Polo WRC. Sein heutiger Teamkollege Pontus Tidemand gewann die WRC 2-Kategorie für ŠKODA im vergangenen Jahr. Nun treten beide erstmals gemeinsam für ŠKODA an, gegen 18 Wettbewerber und vier weitere Herstellermarken. Gemäß einer neuen Bestimmung ist die Rallye Portugal eine von drei WM-Läufen, bei denen alle Teams starten müssen, die in der Meisterschaft gewertet werden wollen. Insgesamt sechs ŠKODA FABIA R5 sind in Portugal in der Kategorie WRC 2 eingeschrieben. Außerdem setzen Privatteams drei weitere ŠKODA FABIA in der R2-Klasse ein. „Ich bin froh, dass mir ŠKODA zum dritten Mal in diesem Jahr die Gelegenheit gibt, im FABIA R5 zu starten. Das wird 2017 meine erste Rallye auf Schotter. Ich habe mit Pontus einen sehr schnellen Teamkollegen, außerdem ist die Konkurrenz in der WRC 2 diesmal besonders stark”, blickt Andreas Mikkelsen der Rallye Portugal entgegen. Pontus Tidemand, der auf Schnee und Eis in Schweden gewann und danach die Schotter-Rallyes in Mexiko und Argentinien für sich entscheiden konnte, hat ein klares Ziel: „Ich möchte so viele Punkte wie möglich sammeln und meine Führung in der WRC 2 weiter ausbauen.“ Im Jahr 2015 kehrte die portugiesische WM-Rallye wieder in den Norden in die Region rund um Porto zurück und ist derzeit eine der publikumsstärksten Rallyes im WM-Kalender. Alleine die berühmte Sprungkuppe auf der Sonderprüfung ,Fafe‘ zieht alljährlich zehntausende Fans in ihren Bann. Die Atmosphäre ist mit der eines vollbesetzten Fußballstadions durchaus zu vergleichen. Die Rallye startet am Donnerstagabend mit einer kurzen Show-Prüfung auf der Rallycross-Piste von Lousada. Am Freitag, der ersten Schleife der Rallye Portugal, stehen Sonderprüfungen im Norden an der Grenze zu Spanien auf dem Programm. Der Samstag, zugleich der längste Tag der Veranstaltung, wird durch einen Mix von sandigen Pisten, rauen Passagen mit Steinen und Felsen sowie tiefen Spurrillen geprägt, die sich vor allem in den jeweils zweiten Durchgängen herausfahren. Hier ist vor allem die richtige Reifenwahl der Schlüssel zum Erfolg. Versprechen weichere Mischungen mehr Traktion auf sandigem Untergrund, so garantieren härtere Pneus einen geringeren Verschleiß auf den längeren Prüfungen. Am Sonntag sind die ,Fafe‘-Wertungsprüfungen mit ihren schnellen und glatten Schotterpisten inklusive der berühmten Sprungkuppe ein wahrer Magnet für alle Rallye-Fans. Insgesamt haben die Teams bei der Rallye Portugal 19 Prüfungen über nahezu 350 Kilometer Strecke im Kampf gegen die Uhr zu bewältigen.

Wussten sie bereits, dass

...die Rallye Portugal erstmals 1967 durchgeführt wurde und schon 1973 als Prädikatslauf zur Rallye-Weltmeisterschaft zählte, die in jenem Jahr gegründet wurde?

...die Rallye Portugal von 2007 bis 2014 in der Touristenregion an der Algarve-Küste im Süden des Landes stattfand, bevor sie in den Norden zurückkehrte?

...die Rallye Portugal in den Jahren davor meist in der Region um Lissabon begann und mit einer Asphalt-Etappe in den Norden startete?

...2012 Sébastien Ogier (FRA) mit einem ŠKODA FABIA S2000 seine Klasse gewann und mit Rang sieben im Gesamtklassement beeindruckte?

...Esapekka Lappi (FIN) 2013 mit einem ŠKODA FABIA S2000 in der WRC 2 in Portugal siegreich war?

...Markku Alen (FIN) mit fünf Siegen (1975, 1977, 1978, 1981, 1987) immer noch der erfolgreichste Fahrer der Rallye Portugal ist, gefolgt von Sébastien Ogier mit vier Erfolgen (2010, 2011, 2013, 2014)?

Der Kalender 2017 in der FIA Rallye-Weltmeisterschaft (WRC 2)

Rallye Monte Carlo: 19.01.-22.01.2017

  • Rallye Monte Carlo: 19.01.-22.01.2017
  • Rallye Schweden: 09.02.–12.02.2017
  • Rallye Mexiko: 09.03.–12.03.2017
  • Rallye Frankreich: 06.04.–09.04.2017
  • Rallye Argentinien: 27.04.–30.04.2017
  • Rallye Portugal: 18.05.–21.05.2017
  • Rallye Italien: 08.06.–11.06.2017
  • Rallye Polen: 29.06.–02.07.2017
  • Rallye Finnland: 27.07.–30.07.2017
  • Rallye Deutschland: 17.08.–20.08.2017
  • Rallye Spanien: 05.10.–08.10.2017
  • Rallye Großbritannien: 26.10.–29.10.2017
  • Rallye Australien 16.11.–19.11.2017

06.05.2017 Siegesserie der Deutschen Rallye-Meister Kreim/Christian in Sulingen gerissen

  • Titelverteidiger Fabian Kreim/Frank Christian rutschen in Führung liegend von der Strecke, verteidigen aber die Führung im nationalen Championat
  • Auch das zweite deutsche ŠKODA Topteam Dominik Dinkel/Christina Kohl nicht im Ziel der 30. ADAC Rallye ,Rund um die Sulinger Bärenklaue‘
  • Kreim: „Das müssen wir in den nächsten DRM-Läufen wieder ausbügeln“

Sulingen – Siegesserie gerissen, aber immerhin die Meisterschaftsführung verteidigt: Die Deutschen Rallye-Meister Fabian Kreim/Frank Christian (D/D) haben bei der 30. ADAC Rallye ,Rund um die Sulinger Bärenklaue‘ einen Rückschlag erlitten. Souverän in Führung liegend rutschte das ŠKODA AUTO Deutschland Duo in der ersten Prüfung am Samstag von der Strecke und konnte die dritte Runde zur Deutschen Rallye-Meisterschaft (DRM) 2017 nicht beenden. Ein ähnliches Missgeschick passierte wenig später den Meisterschaftskonkurrenten Dominik Dinkel/Christina Kohl (D/D) in einem weiteren ŠKODA FABIA R5.

04.05.2017 Die ŠKODA Champions Kreim/Christian visieren Premierensieg in Sulingen an

  • Deutsche Rallye-Meister Fabian Kreim/Frank Christian streben saisonübergreifend achten Sieg in Serie im nationalen Championat für ŠKODA AUTO Deutschland an
  • Zweiter Platz bei der ADAC Rallye ,Rund um die Sulinger Bärenklaue‘ im Vorjahr sorgt für Zusatzmotivation: „Wollen hier unseren ersten Sieg“
  • Drei FABIA R5 beim dritten Lauf der Deutschen Rallye-Meisterschaft (DRM) 2017 am Start

Weiterstadt – Die amtierenden Deutschen Rallye-Meister Fabian Kreim/Frank Christian (D/D) visieren ihren Premierensieg bei der ADAC Rallye ,Rund um die Sulinger Bärenklaue‘ an. Nach ihrem zweiten Platz im vergangenen Jahr an gleicher Stelle folgten für das ŠKODA AUTO Deutschland Duo saisonübergreifend sieben Siege in Serie. Nun wollen die Champions mit einem weiteren Triumph im FABIA R5 ihre Spitzenposition in der Deutschen Rallye-Meisterschaft (DRM) ausbauen und auf Kurs zur erfolgreichen Titelverteidigung bleiben.