Motorsport News

15. Juni 2018 EM-Spitzenreiter Kreim/Christian starten bei der WM-Rallye in Deutschland

  • ŠKODA AUTO Deutschland Duo Fabian Kreim/Frank Christian will bei ADAC Rallye Deutschland gegen weltbeste Teams bestehen
  • Passende Ergänzung zum Start in der FIA Rallye-Europameisterschaft (ERC)
  • Fabian Kreim: „Wollen unser Heimpublikum begeistern“

Weiterstadt – Die EM-Spitzenreiter Fabian Kreim/Frank Christian (D/D) fordern bei der ADAC Rallye Deutschland die weltbesten Rallye-Teams heraus. Beim Event der FIA Rallye-Weltmeisterschaft (WRC 2) in der Heimat ist für das ŠKODA AUTO Deutschland Duo vom 16. bis 19. August eine gute Platzierung das Ziel. Dafür braucht es auf den etwa 330 Wertungskilometern mit den legendären Prüfungen in den Weinbergen und auf der Panzerplatte neben guten Nerven auch die nötige Portion Glück.

„Die WM-Rallye in der Heimat ist natürlich auch in diesem Jahr ein ganz besonderes Highlight für uns. Durch unseren Start in der Rallye-Europameisterschaft sind wir dieses Mal noch besser auf die harte internationale Konkurrenz vorbereitet und wollen zeigen, dass wir mit der Elite mithalten können. Ein Platz unter den besten Fünf der WRC 2 wäre ein Traumergebnis“, sagt Fabian Kreim. Bei der Deutschland-Rallye im vergangenen Jahr hatte der Odenwälder mit einer spektakulären Prüfungsbestzeit in der WRC 2-Kategorie seine Klasse gezeigt. Dann jedoch wurde er auf dem Weg zu einem Top-5-Resultat von einem Wildunfall gestoppt.

In diesem Jahr hoffen Kreim/Christian auf mehr Fortune: „Wir haben bei unseren bislang drei gemeinsamen Teilnahmen bei der Deutschland-Rallye jede Menge Erfahrung gesammelt und kennen viele Prüfungen gut. Wir wollen unser Heimpublikum begeistern!“ Zehntausende Zuschauer werden an den Strecken erwartet, die meisten davon in der Arena auf dem Truppenübungsplatz Baumholder. Diesmal stehen fast 100 Wertungskilometer auf den Panzerplatten-Pisten an, deren Ränder von massiven ,Hinkelsteinen‘ gesäumt sind. Hier bleibt kein Platz für Fehler – aber Kreim hat im FABIA R5 in diesem Jahr schon überzeugend nachgewiesen, dass er mit Druck umgehen kann.

In seiner Premierensaison in der FIA Rallye-Europameisterschaft (ERC) übernahm der 25-Jährige mit dem starken zweiten Platz beim Lauf auf den Kanaren die Führung in der U28-Wertung des Kontinentalchampionats. Beim WM-Lauf in Deutschland wird die Konkurrenz allerdings noch härter sein. Im bisherigen Saisonverlauf ist die WRC 2 fest in den Händen des Werksteam von ŠKODA Motorsport: Titelverteidiger Pontus Tidemand (S) und Jan Kopecký (CZ) haben bislang sechs von sieben WM-Läufen im FABIA R5 für sich entschieden.

„Fabian Kreim und Frank Christian haben in diesem Jahr bei ihren beiden Auftritten in der FIA Rallye-Europameisterschaft einen deutlichen Schritt nach vorn gemacht. Wir sind überzeugt davon, dass sie bei der WM-Rallye in der Heimat mit den weltbesten Piloten mithalten können und beste Werbung für die Marke ŠKODA machen werden“, kommentiert Christof Birringer, Leiter der Unternehmenskommunikation von ŠKODA AUTO Deutschland. Vor der WM steht für Kreim/Christian vom 19. bis 21. Juli noch die ,Rally di Roma Capitale‘ in Italien in der EM auf dem Plan. Eine Top-Vorbereitung auf den WM-Start: Dort wird ebenfalls auf Asphalt gefahren.

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10.06.2018 Rallye Italien: Doppelsieg für ŠKODA in der WRC 2 – Jan Kopecký gewinnt vor Teamkollege Ole Christian Veiby

  • Jan Kopecký und Beifahrer Pavel Dresler (ŠKODA FABIA R5) holen ihren dritten Saisonsieg in der WRC 2 beim Lauf zur Rallye-Weltmeisterschaft auf Sardinien
  • ŠKODA Junioren Ole Christian Veiby/Stig Rune Skjaermœn stürmen mit einer fantastischen Leistung auf den zweiten Platz und sind nun Dritte in der Meisterschaft
  • ŠKODA Motorsport-Chef Michal Hrabánek: „Was für eine beeindruckende Leistung von Jan und Ole Christian; wir freuen uns über den sechsten Sieg bei bislang sieben WRC 2-Läufen“

Alghero – Im wunderschönen Hafen von Alghero konnte die Siegesfeier von ŠKODA Motorsport steigen: Das Team feierte bei der Rallye Italien Sardinien nicht nur einen Doppelsieg, sondern auch den sechsten Saisonerfolg bei den bislang sieben Läufen zum WRC 2-Championat. Jan Kopecký (CZE) und Beifahrer Pavel Dresler (CZE) fuhren ihrerseits im ŠKODA FABIA R5 zum dritten Saisonsieg in der WRC 2-Kategorie der FIA Rallye- Weltmeisterschaft 2018. Die ŠKODA Junioren Ole Christian (,O.C.‘) Veiby und Stig Rune Skjaermœn (NOR/NOR) krönten eine beeinvdruckende Aufholjagd mit dem zweiten Platz. Die ŠKODA Werksfahrer Pontus Tidemand (der den italienischen WM-Lauf wie geplant ausließ), Jan Kopecký und O.C. Veiby belegen zudem jetzt die Top-3-Positionen in der Meisterschaftswertung.

Sonne und Spaß, Regen und Frust, Nebel und blauer Himmel, Staub und Schlamm: Die 2018er Auflage der Rallye Italien Sardinien hielt alle Arten von Wetter- und Fahrbahnbedingungen für die Teams bereit, die 20 Wertungsprüfungen über mehr als 314 Kilometer auf der wunderschönen Mittelmeerinsel bewältigen mussten. Die ŠKODA Werksfahrer Jan Kopecký (CZE) und Pavel Dresler (CZE) lagen bereits vor dem letzten Tag der Rallye mit mehr als drei Minuten komfortabel in Führung. Ihre jungen Teamkollegen Ole Christian (,O.C.‘) Veiby und Stig Rune Skjaermœn hatten nach ihrem Pech vom Freitag, als sie ein Problem mit einer Radaufhängung zurückgeworfen hatte, kräftig Boden gutgemacht. Sie waren am Samstag mit einer Serie von sechs Bestzeiten auf Rang drei nach vorne gestürmt, wollten aber am Schlusstag der Rallye noch mehr. Auf den verbleibenden vier Wertungsprüfungen über rund 42 Kilometer galt es, einen Rückstand von 28,2 Sekunden aufzuholen, um Rang zwei in der WRC 2-Kategorie zu erobern.

O.C. Veiby und Stig Rune Skjaermœn bliesen zur Attacke. Schon auf der ersten Wertungsprüfung des Sonntags waren sie zwölf Sekunden schneller als der zweitplatzierte Hyundai Fahrer Ciamin und verkürzten den Abstand auf 16,2 Sekunden.

Während Jan Kopecký zugab; „Ich fahre praktisch um jeden Stein herum und möchte meinen ŠKODA FABIA R5 und den Sieg unbedingt ins Ziel bringen”, setzte Ole Christian Veiby seine massive Attacke fort. Auf den 6,96 Kilometern der 18. Wertungsprüfung war er noch einmal 11,6 Sekunden schneller als sein Rivale und reduzierte dessen Vorsprung auf nur noch 4,6 Sekunden. Eine Prüfung später zog Veiby schließlich vorbei auf Rang zwei und brachte dieses tolle Ergebnis einer beeindruckenden Aufholjagd bis ins Ziel nach Alghero. Mit diesem Top-Resultat verbesserte er sich zugleich in der WRC 2-Meisterschaftstabelle auf Rang drei.

ŠKODA Motorsport-Chef Michal Hrabánek freute sich im Ziel: „Was für eine beeindruckende Leistung von Jan und O.C. gleichermaßen. Was mich besonders stolz macht: Wir können den sechsten Sieg bei den bislang sieben WRC 2-Läufen 2018 feiern und sind auf einem guten Weg, unsere Titel zu verteidigen. Was die Meisterschaft im Hinblick auf die Fahrer betrifft, dürfen Pontus und Jan bis Saisonende die gleiche Anzahl an Rallyes fahren und bekommen so identische Chancen im Kampf um den Fahrertitel. Möge der Bessere gewinnen!”

Endergebnis Rallye Italien Sardinien (WRC 2)

1. Kopecký/Dresler (CZE/CZE), ŠKODA FABIA R5, 3:42.33,3 Stunden
2. Veiby/Skjaermœn (NOR/NOR), ŠKODA FABIA R5, +3.02,6 Minuten
3. Ciamin/de la Haye (FRA/FRA), Hyundai i20, +3.18,7 Minuten
4. Andolfi/Scattolin (ITA/ITA), ŠKODA FABIA R5, +6.32,2 Minuten
5. Pieniazek/Mazur (POL/POL), ŠKODA FABIA R5, +7.11,3 Minuten

Gesamtwertung WRC 2 (nach 7 von 13 Läufen)

1. Tidemand (SWE), ŠKODA, 93 Punkte
2. Kopecký (CZR), ŠKODA, 75 Punkte
3. Veiby (NOR), ŠKODA, 45 Punkte
4. Greensmith (GBR), Ford, 40 Punkte Pieniazek (POL), ŠKODA, 40 Punkte

Zahl des Tages: 11
Auf den 20 Wertungsprüfungen der Rallye Italien Sardinien fuhr ŠKODA Junior O.C. Veiby insgesamt elf WRC 2-Bestzeiten und belegte hinter Sieger und ŠKODA Teamkollege Jan Kopecký den zweiten Platz in der Kategorie.

Der Kalender 2018 der FIA Rallye-Weltmeisterschaft (WRC 2)

Rallye Monte Carlo 25.01.–28.01.2018
Rallye Schweden 15.02.–18.02.2018
Rallye Mexiko 08.03.–11.03.2018
Rallye Frankreich/Tour de Corse 05.04.–08.04.2018
Rallye Argentinien 26.04.–29.04.2018
Rallye Portugal 17.05.–20.05.2018
Rallye Italien Sardinien 07.06.–10.06.2018
Rallye Finnland 26.07.–29.07.2018
Rallye Deutschland 16.08.–19.08.2018
Rallye Türkei 13.09.–16.09.2018
Rallye Großbritannien 04.10.–07.10.2018
Rallye Spanien 25.10.–28.10.2018
Rallye Australien 15.11.–18.11.2018

10.06.2018 Rallye Italien: ŠKODA Pilot Jan Kopecký führt WRC 2 an –Teamkollege O.C. Veiby stürmt auf Rang drei

  • Jan Kopecký und Beifahrer Pavel Dresler (ŠKODA FABIA R5) führen nach dem dritten Tag des Laufs zur Rallye-Weltmeisterschaft auf Sardinien in der WRC 2-Kategorie
  • ŠKODA Junioren Ole Christian Veiby/Stig Rune Skjaermœn stürmen nach technischem Problem am Vortag mit sechs Bestzeiten von Rang acht auf die dritte Position
  • ŠKODA Motorsport-Chef Michal Hrabánek: „Jan war erneut fehlerfrei und schnell unterwegs, O.C. hat eine tolle Moral bewiesen und hat jetzt das Podium im Visier“

Alghero – Jan Kopecký (CZE) und Beifahrer Pavel Dresler (CZE) übernahmen im ŠKODA FABIA R5 am Samstagmorgen die Führung bei der Rallye Italien Sardinien und peilen den dritten Saisonsieg in der WRC 2-Kategorie der FIA Rallye-Weltmeisterschaft an. Die ŠKODA Junioren Ole Christian (,O.C.‘) Veiby und Stig Rune Skjaermœn (NOR/NOR) gewannen sechs der sieben Wertungsprüfungen am Samstag und verbesserten sich mit dieser beeindruckenden Aufholjagd auf den dritten Platz in der WRC 2-Kategorie. Am Freitag waren sie mit einem Problem an der Radaufhängung ihres ŠKODA FABIA R5 zunächst auf den achten Zwischenrang in der WRC 2-Kategorie zurückgefallen.

Nach den zum Teil heftigen Regenfällen am Donnerstag und Freitag kehrte am Samstag die Sonne in den wunderschönen Hafen von Alghero im Nordwesten von Sardinien zurück. Der längste Tag der Rallye über sieben Wertungsprüfungen und 146 Kilometer im Kampf gegen die Uhr stand auf dem Programm. Aufgrund der Regenfälle präsentierten sich manche Passagen der morgendlichen Wertungsprüfungen noch verschlammt und rutschig. Nach der rund 15 Kilometer langen zehnten Wertungsprüfungen warteten zwei fast doppelt so lange Klassiker auf die Teams: die Prüfung ,Monti di Ala‘ und die berühmte ,Monte Lerno‘, mit exakt 28,89 Kilometern zugleich längste Prüfung der Rallye.

Die ŠKODA Werksteams starteten mit unterschiedlichen Missionen in die Samstagsetappe. Während es für die zunächst Zweitplatzierten Jan Kopecký und Pavel Dresler darum ging, den führenden Stéphane Lefebvre unter Druck zu setzen, wollten ihre jungen Teamkollegen Ole Christian (,O.C.‘) Veiby und Stig Rune Skjaermœn nach ihrem Pech vom Freitag Boden gut machen. Sie hatten die WRC 2-Kategorie nach den ersten fünf Wertungsprüfungen angeführt, bevor sie ein Problem mit einer Radaufhängung auf Zwischenrang acht zurückgeworfen hatte.

Beide ŠKODA Werksfahrer starteten vielversprechend in den Tag. Während Kopecký als Zweitschnellster den Rückstand auf den Führenden auf 12,2 Sekunden verkürzen konnte, fuhr Veiby die erste Bestzeit der Samstagsetappe. Auf der nächsten Wertungsprüfung beschädigte Lefebvre, Kopeckýs Gegner im Kampf um die WRC 2-Spitze, die Aufhängung seines Citroën und der Tschechische Meister übernahm die Führung. O.C. Veiby setzte unterdessen mit einer weiteren Bestzeit seine Aufholjagd fort.

Zur mittäglichen Servicepause im Hafen von Alghero lag Jan Kopecký komfortabel in Führung, während Teamkollege O.C. Veiby den Gegnern, die in der WRC 2-Zwischenwertung vor ihm lagen, immer näher rückte und sich mit drei Bestzeiten in Folge auf den fünften Platz verbessert hatte.

Am Samstagnachmittag stand nach einem kurzen Abstecher zu einer Show-Prüfung auf dem Rallycross-Gelände von Itteri die Wiederholung der Prüfungen der morgendlichen Schleife auf dem Programm. Veiby war auf der 13. Wertungsprüfung erneut der Schnellste, während Kopecký eine Prüfung später trotz zweier ,schleichender‘ Plattfüße die Bestmarke setzte. Das bedeutete, dass er für die verbleibenden zwei, zusammen rund 58 Kilometer langen Abschussprüfungen des Tages kein Ersatzrad mehr zur Verfügung hatte. Dementsprechend vorsichtig musste er zu Werke gehen, ein weiterer Reifenschaden hätte mit hoher Wahrscheinlichkeit das vorzeitige Aus bedeutet.

Kopecký meisterte diese Aufgabe mit Bravour und erreichte das Etappenziel im Hafen von Alghero mit mehr als drei Minuten in der WRC 2-Kategorie in Führung liegend. Dort beichtete der Tschechische Rallye-Meister eine haarige Situation: „In der zweiten Wertungsprüfung nach der Servicepause haben wir uns beinahe überschlagen. In einer tiefen Spurrinne lag ein großer Stein, der das Auto kurzzeitig auf zwei Räder gehoben hat.“

Teamkollege O.C. Veiby fuhr am Samstag zu insgesamt sechs Bestzeiten, verbesserte sich mit dieser großartigen Leistung auf die dritte Position im Zwischenklassement und hat nun sogar den zweiten Platz in der WRC 2-Kategorie in Reichweite.

ŠKODA Motorsport-Chef Michal Hrabánek freute sich im Etappenziel: „Jan war erneut fehlerfrei und schnell unterwegs. O.C. hat eine tolle Moral bewiesen und hat hier in Sardinien das Podium im Visier.“ Am Sonntag fällt die endgültige Entscheidung auf den verbleibenden vier Prüfungen über insgesamt rund 42 Kilometer nahe der Küste nördlich vom Start- und Zielort Alghero.

Zwischenstand Rallye Italien Sardinien nach dem dritten Tag (WRC 2)

1. Kopecký/Dresler (CZE/CZE), ŠKODA FABIA R5, 3:12.58,3 Stunden
2. Ciamin/de la Haye (FRA/FRA), Hyundai i20, +3.09,4 Minuten
3. Veiby/Skjaermœn (NOR/NOR), ŠKODA FABIA R5, +3.37,6 Minuten
4. Loubet/Landais (FRA/FRA), Hyundai i20, +4.30,8 Minuten
5. Andolfi/Scattolin (ITA/ITA), ŠKODA FABIA R5, +6.29,1 Minuten

Zahl des Tages: 6
Auf den sieben Wertungsprüfungen des Samstags fuhr ŠKODA Junior O.C. Veiby sechs WRC 2-Bestzeiten und kämpfte sich mit einer beeindruckenden Aufholjagd auf den dritten Platz in der Kategorie vor.

Der Kalender 2018 der FIA Rallye-Weltmeisterschaft (WRC 2)

Rallye Monte Carlo 25.01.–28.01.2018
Rallye Schweden 15.02.–18.02.2018
Rallye Mexiko 08.03.–11.03.2018
Rallye Frankreich/Tour de Corse 05.04.–08.04.2018
Rallye Argentinien 26.04.–29.04.2018
Rallye Portugal 17.05.–20.05.2018
Rallye Italien Sardinien 07.06.–10.06.2018
Rallye Finnland 26.07.–29.07.2018
Rallye Deutschland 16.08.–19.08.2018
Rallye Türkei 13.09.–16.09.2018
Rallye Großbritannien 04.10.–07.10.2018
Rallye Spanien 25.10.–28.10.2018
Rallye Australien 15.11.–18.11.2018


09.06.2018 Rallye Italien: ŠKODA Pilot Kopecký auf Rang zwei – Teamkollege Veiby nach technischem Problem Achter

  • Jan Kopecký und Beifahrer Pavel Dresler (ŠKODA FABIA R5) beenden zweiten Tag des Laufs zur Rallye-Weltmeisterschaft auf Sardinien an zweiter Stelle in der WRC 2-Kategorie
  • ŠKODA Junioren Ole Christian Veiby/Stig Rune Skjaermœn führen zeitweise in der WRC 2, werden durch Probleme mit einer Radaufhängung auf Rang acht zurückgeworfen
  • ŠKODA Motorsport-Chef Michal Hrabánek: „Es ist wirklich schade für O.C.; er ist stark gefahren. Jan ist nun in einer guten Position für den Sieg in der WRC 2-Kategorie“

Alghero – Gemischte Gefühle für das Werksteam von ŠKODA Motorsport bei der Rallye Italien Sardinien, dem siebten Lauf zur FIA Rallye-Weltmeisterschaft 2018. Die ŠKODA Junioren Ole Christian (,O.C.‘) Veiby und Stig Rune Skjaermœn (NOR/NOR) führten die WRC 2-Kategorie nach fünf Wertungsprüfungen an, bevor sie ein Problem an der Aufhängung ihres ŠKODA FABIA R5 hatten und der damit verbundene Zeitverlust sie nach der Freitagsetappe auf den achten Zwischenrang zurückwarf. Nach einem vorsichtigen Start kämpften sich Jan Kopecký (CZE) und Pavel Dresler (CZE) in einem weiteren ŠKODA FABIA R5 des Werksteams bis auf den zweiten Platz vor und sind nun im Kampf um den Sieg in einer hervorragenden Ausgangsposition.

Die richtige Reifenwahl ist bei der Rallye Italien Sardinien ein wichtiger Schlüssel zum Erfolg. Für die 20 Wertungsprüfungen, die über zusammen 314,36 Kilometer führen, haben die Teams in der WRC 2-Kategorie laut Reglement maximal 20 Reifen zur Verfügung. Sie können hierbei zwischen einer weicheren Reifenmischung wählen, die eine bessere Haftung auf sandigen Passagen und losem Schotter bietet, und einer härteren Mischung, die eine bessere Haltbarkeit auf rauem Untergrund bietet. Zusätzlich machte das Wetter die Wahl der richtigen Reifen nicht eben einfacher. Zeitweilige Regenfälle am Donnerstag und Freitag verwandelten manche Passagen auf den Wertungsprüfungen in wahre Rutschbahnen.

Außerdem war die längste Prüfung des Tages namens ,Tula‘ teilweise neu für die Teilnehmer. Sie führte mit mehr als 22 Kilometern in der ersten Hälfte über steinige Pisten und endete mit sandigen Passagen. „Es ist enorm wichtig, hier das Risiko eines Reifenschadens möglichst gering zu halten. Denn weitere drei Prüfungen müssen mit einem Satz Reifen absolviert werden, bevor die Teams zum Serviceplatz in Alghero zurückkehren. Da ist eine clevere Fahrweise gefragt“, betonte ŠKODA Motorsport-Chef Michal Hrabánek vor dem Start der Freitagsetappe.

Die Rallye begann am Donnerstagabend mit der Show-Prüfung auf dem Rallycross-Gelände von Ittiri, wo O.C. Veiby im Regen die WRC 2-Bestzeit vor seinem Teamkollegen Jan Kopecký fuhr. Der Regen hörte auch am Freitagmorgen nicht auf, die Teams sahen sich mit äußerst rutschigen Schotterprüfungen konfrontiert. Für die zweite Wertungsprüfung ließ es das ŠKODA Werksteam Jan Kopecký/Pavel Dresler besonders vorsichtig angehen und fiel zunächst auf die achte Position in der Zwischenwertung zurück. Ihre jungen Teamkollegen Ole Christian Veiby und Stig Rune Skjaermœn fuhren dagegen mit lediglich einer Sekunde Rückstand auf den Führenden auf Rang drei. Auf der nächsten Wertungsprüfung arbeitete sich der Tschechische Rallye-Meister Kopecký mit der zweitschnellsten Zeit auf Rang fünf vor, während sich Veiby auf den zweiten Platz verbesserte. Mit einer Bestzeit auf der nächsten Prüfung ging der Norweger sogar in Führung in der WRC 2-Wertung, die er bis zur mittäglichen Servicepause in Alghero verteidigte.

„Es regnete stellenweise auf den Prüfungen. Ich wusste nie, wo es genug Haftung gab, um zu attackieren, und wo es besser war, zurückzustecken. Bei diesen Bedingungen verliert man schnell die Kontrolle über das Auto“, bekannte Jan Kopecký. Teamkollege O.C. Veiby ergänzte: „Die Haftung änderte sich wirklich pausenlos, das war wirklich schwierig. Aber ich habe es geschafft, ohne größere Schreckmomente über die Prüfungen zu kommen.“

Am Nachmittag stand die Wiederholung der morgendlichen Wertungsprüfungen auf dem Programm. Der lose Schotter war zwar weitgehend verschwunden. Dafür kamen aber an einigen Stellen grobe Steine zum Vorschein, die im ersten Durchgang von den rund einhundert Fahrzeugen ausgegraben worden waren. Außerdem verwandelte anhaltender Regen die Prüfungen in wahre Rutschbahnen. Auf dem zweiten Durchgang der berüchtigten ,Pula‘-Prüfung fand Jan Kopecký zu seinem Selbstvertrauen zurück, fuhr unter schwierigsten Bedingungen die Bestzeit und verbesserte sich auf Rang zwei. Sein bis dahin führender Teamkollege O.C. Veiby beschädigte sich dagegen die vordere rechte Aufhängung und fiel auf die dritte Position zurück. Damit er überhaupt weiterfahren konnte, musste er bei einer Notreparatur die vordere rechte Antriebswelle herausnehmen. Von da an hatte er nur noch ,Dreiradantrieb‘ an seinem ŠKODA FABIA R5 für die verbleibenden drei Wertungsprüfungen des Freitags zur Verfügung. Er kämpfte mit dem dramatisch veränderten Fahrverhalten, schaffte es aber bis ins Zwischenziel in Alghero und landete am Ende auf Rang acht in der WRC 2-Zwischenwertung.

ŠKODA Motorsport-Chef Michal Hrabánek betonte: „Es ist wirklich schade für O.C.; er ist stark gefahren. Jan ist nun in einer guten Position für den Sieg in der WRC 2-Kategorie.“ Der Samstag ist der längste Tag der Rallye mit weiteren sieben Wertungsprüfungen über zusammen mehr als 146 Kilometer. Am Sonntag fällt die endgültige Entscheidung auf den verbleibenden vier Prüfungen nahe der Küste nördlich vom Start- und Zielort Alghero.

Zwischenstand Rallye Italien Sardinien nach dem zweiten Tag (WRC 2)

1. Lefebvre/Moreau, (FRA/FRA), Citroën C3 R5, 1:39.59,8 Stunden
2. Kopecký/Dresler (CZE/CZE), ŠKODA FABIA R5, +14,0 Sekunden
3. Ciamin/de la Haye (FRA/FRA), Hyundai i20, +1.17,8 Minuten
4. Andolfi/Scattolin (ITA/ITA), ŠKODA FABIA R5, +2.18,0 Minuten
5. Katsuta/Salminen (JPN/FIN), Ford Fiesta R5, +2.56,5 Minuten
6. Guerra/Rozada (MEX/ESP), ŠKODA FABIA R5, +3.16,9 Minuten

Zahl des Tages: 20
Für die 20 Wertungsprüfungen, die über 314.36 Kilometer führen, haben die Teams in der WRC 2- Kategorie lauf Reglement maximal 20 Reifen zur Verfügung.

Der Kalender 2018 der FIA Rallye-Weltmeisterschaft (WRC 2)

Rallye Monte Carlo 25.01.–28.01.2018
Rallye Schweden 15.02.–18.02.2018
Rallye Mexiko 08.03.–11.03.2018
Rallye Frankreich/Tour de Corse 05.04.–08.04.2018
Rallye Argentinien 26.04.–29.04.2018
Rallye Portugal 17.05.–20.05.2018
Rallye Italien Sardinien 07.06.–10.06.2018
Rallye Finnland 26.07.–29.07.2018
Rallye Deutschland 16.08.–19.08.2018
Rallye Türkei 13.09.–16.09.2018
Rallye Großbritannien 04.10.–07.10.2018
Rallye Spanien 25.10.–28.10.2018
Rallye Australien 15.11.–18.11.2018

04.06.2018 Rallye Italien Sardinien: ŠKODA Piloten Kopecký und Veiby kämpfen auf der Mittelmeerinsel um WRC 2-Sieg

  • Jan Kopecký und Beifahrer Pavel Dresler (ŠKODA FABIA R5) haben den dritten Saisonsieg in der WRC 2-Kategorie der FIA Rallye-Weltmeisterschaft (WRC 2) im Visier
  • Auf den Schotterpisten von Sardinien wollen sich die ŠKODA Junioren Ole Christian Veiby und Stig Rune Skjaermoen in der Meisterschaftstabelle verbessern
  • 2018 hat ŠKODA bereits fünf von sechs Läufen zum WRC 2-Championat gewonnen
  • Motorsport-Chef Michal Hrabánek: „Bei der Rallye Italien Sardinien ist unser erfolgreicher ŠKODA FABIA R5 erneut das beliebteste Fahrzeug seiner Kategorie“

Mladá Boleslav – ŠKODA Werksfahrer Jan Kopecký (CZE) darf sich zurecht ,Mister 100 Prozent‘ nennen. Zusammen mit Beifahrer Pavel Dresler (CZE) gewann er in der laufenden Saison sämtliche Rallyes, an denen er teilnahm. Das ŠKODA Team war bei allen drei bisherigen Läufen zur Tschechischen Meisterschaft sowie den WM-Läufen Rallye Monte Carlo und Rallye Frankreich/Tour de Corse erfolgreich. Bei der bevorstehenden Rallye Italien Sardinien (7. bis 12. Juni) will Kopecký diese Siegesserie fortsetzen und den Abstand zum WRC 2-Meisterschaftsführenden und ŠKODA Teamkollegen Pontus Tidemand verkürzen, der den italienischen WM-Lauf wie geplant auslässt. Nach ihrem zweiten Platz im Vorjahr hinter dem damaligen Sieger Kopecký zählen auch die ŠKODA Junioren Ole Christian Veiby und Stig Rune Skjaermoen (NOR/NOR) im zweiten ŠKODA FABIA R5 auf den harten sardischen Schotterpisten zum Favoritenkreis in der WRC 2-Kategorie.

Nachdem sie die bisherigen drei Läufe zur Tschechischen Rallye-Meisterschaft (MČR) dominiert haben, kehren Jan Kopecký und Pavel Dresler (CZE/CZE) in die Weltmeisterschaft zurück. Nach Siegen bei der Rallye Monte Carlo und der Rallye Frankreich/Tour de Corse rangiert das tschechische Team zurzeit auf dem zweiten Platz in der WRC 2-Gesamtwertung. „Obwohl ich als Asphaltspezialist gelte, konnte ich auf den Schotterpisten von Sardinien im vergangenen Jahr die WRC 2-Wertung gewinnen. Ich freue mich auf die Rückkehr auf die Insel“, betont Jan Kopecký. Einer seiner härtesten Widersacher im Kampf um den WRC 2-Sieg dürfte sein junger Teamkollege O.C. Veiby sein, der im vergangenen Jahr auf Sardinien Zweiter wurde. „Ich bin auf die sandigen und harten Pisten gut vorbereitet. Meine Erfahrungen von der Rallye Argentinien, wo ich einen zweiten Platz in der RC 2-Klasse erzielte, werden mir auf Sardinien helfen, ein gutes Resultat zu erzielen“, gibt sich Veiby zuversichtlich.

ŠKODA Motorsport-Chef Michal Hrabánek ist mit dem bisherigen Verlauf der Motorsportsaison 2018 mehr als zufrieden. „Wir haben Halbzeit in der FIA Rallye-Weltmeisterschaft und konnten bislang fünf von sechs Läufen der WRC 2-Kategorie gewinnen. Unter den zwölf Nennungen für die WRC 2-Kategorie bei der Rallye Italien Sardinien ist unser erfolgreicher ŠKODA FABIA R5 erneut das beliebteste Fahrzeug“, betont Hrabánek.

Die Rallye Italien Sardinien bietet den Teams 20 Wertungsprüfungen mit insgesamt über 313 Kilometern auf harten und anspruchsvollen Schotterpisten. Nicht nur die harten Schotterpisten, auch die hohen Temperaturen sind eine Herausforderung für die Teams. Während Außentemperaturen von rund 28 Grad Celsius herrschen, kann es im Cockpit der Rallye-Autos bis zu 68 Grad Celsius warm werden.

Nach der Show-Prüfung zum Auftakt am Donnerstag auf dem Rallycross-Gelände von Ittirii führt die Route am Freitag im Norden der Insel über vier Wertungsprüfungen, die jeweils zweimal absolviert werden. Der Samstag ist erneut der längste Tag der Rallye mit weiteren sieben Wertungsprüfungen über zusammen mehr als 146 Kilometer. Am Sonntag fällt die endgültige Entscheidung auf den verbleibenden vier Prüfungen nahe der Küste nördlich vom Start- und Zielort Alghero.

Wussten Sie schon, dass...
…die heute als Rallye Italien Sardinien bekannte Veranstaltung 1928 zum ersten Mal unter dem Namen ,Rally di Fiori‘ (Blumen-Rallye) durchgeführt wurde und seit der Gründung der Rallye-Weltmeisterschaft 1973 zum WM-Kalender zählt?
... der italienische Lauf zur Rallye-Weltmeisterschaft bis 2003 auf dem Festland mit Start und Ziel in San Remo stattfand, bevor er nach Sardinien umzog?
…Michèle Mouton bei der Rallye San Remo 1981 ihren ersten Sieg in der Rallye-Weltmeisterschaft feierte und noch immer die einzige Frau in der Siegerliste ist?
…auf der Wertungsprüfung ,Monte Lerno‘ der Rallye Italien Sardinien eine ähnlich bekannte Sprungkuppe wie der berühmte Fafe-Sprung in Portugal existiert und diese unter dem Namen ,Micky’s Jump‘ firmiert?

Der Kalender 2018 der FIA Rallye-Weltmeisterschaft (WRC 2)

Rallye Monte Carlo 25.01.–28.01.2018
Rallye Schweden 15.02.–18.02.2018
Rallye Mexiko 08.03.–11.03.2018
Rallye Frankreich/Tour de Corse 05.04.–08.04.2018
Rallye Argentinien 26.04.–29.04.2018
Rallye Portugal 17.05.–20.05.2018
Rallye Italien 07.06.–10.06.2018
Rallye Finnland 26.07.–29.07.2018
Rallye Deutschland 16.08.–19.08.2018
Rallye Türkei 13.09.–16.09.2018
Rallye Großbritannien 04.10.–07.10.2018
Rallye Spanien 25.10.–28.10.2018
Rallye Australien 15.11.–18.11.2018

20.05.2018 Rallye Portugal: ŠKODA Fahrer Pontus Tidemand landet Hattrick-Sieg und baut Tabellenführung aus

  • WRC 2-Champions Pontus Tidemand/Jonas Andersson gewinnen im ŠKODA FABIA R5 die WRC 2-Kategorie bei der Rallye Portugal nach 2016 und 2017 zum dritten Mal
  • ŠKODA Junior Team Juuso Nordgren/Tapio Suominen zeigt trotz Reifenpech viel Potenzial sowie eine ansteigende Lernkurve und wird Sechster in der WRC 2-Wertung
  • ŠKODA Motorsport-Chef Michal Hrabánek: „Mit seinem dritten Saisonsieg in der WRC 2 ist Pontus nun in einer guten Position, seinen Meistertitel zu verteidigen“

Matosinhos – Pontus Tidemand und Beifahrer Jonas Andersson (SWE/SWE) gewannen zum dritten Mal in Folge im ŠKODA FABIA R5 die WRC 2-Kategorie der Rallye Portugal. Beim sechsten Lauf zur FIA Rallye-Weltmeisterschaft 2018 fuhren die amtierenden WRC 2-Champions zu ihrem dritten Saisonsieg und vergrößerten damit ihren Vorsprung in der Meisterschaftstabelle. Ihre nächsten Verfolger im WRC 2-Championat sind die Teamkollegen Jan Kopecký und Pavel Dresler, die in Portugal nicht am Start waren. Sie gewannen stattdessen am selben Wochenende den dritten Lauf zur Tschechischen Meisterschaft, die Rallye Český Krumlov. Die finnischen Junioren Juuso Nordgren/Tapio Suominen (FIN/FIN) belegten in Portugal trotz einer rekordverdächtigen Anzahl von fünf Reifenschäden schließlich Rang sechs in der WRC 2-Kategorie.

Die Rallye Portugal 2018 war ein ständiges Auf und Ab für die ŠKODA Werksfahrer. Nach Pech mit zwei Reifenschäden am Freitag starteten die amtierenden WRC 2-Champions Pontus Tidemand/Jonas Andersson eine Aufholjagd und stürmten am Samstag von der fünften Position an die Spitze der WRC 2-Kategorie. Die ŠKODA Junioren Juuso Nordgren/Tapio Suominen zeigten bei ihrer ersten Rallye Portugal große Fortschritte und fuhren im ŠKODA FABIA R5 mit schnellen Zeiten auf den Wertungsprüfungen trotz insgesamt fünf Reifenschäden am Ende auf den sechsten Rang in der WRC 2-Kategorie.

Der abschließende Sonntag der Rallye Portugal führte über fünf weitere Wertungsprüfungen mit mehr als 50 Kilometer schneller und harter Schotterpisten. Das Highlight für die Zehntausenden von Rallye-Fans war hierbei die spektakuläre und berühmte Fafe-Sprungkuppe. Pontus Tidemand setzte auf der ersten Prüfung des Sonntags die Bestzeit, gefolgt von seinem jungen Teamkollegen Juuso Nordgren. Beide ŠKODA Besatzungen beendeten schließlich die Rallye mit einer schnellen und kontrollierten Fahrt. Sieger Tidemand war im Ziel in Matosinhos entsprechend glücklich. „Nach unserem Pech am Freitag habe ich nie meine Zuversicht verloren, da ich wusste, wie gut der ŠKODA FABIA R5 auf den portugiesischen Schotterpisten funktioniert. Es ist einfach fantastisch, hier zum dritten Mal zu gewinnen“, freute sich der amtierende WRC 2-Champion.

Juuso Nordgren beendete die Rallye an sechster Position, obwohl er im Finale noch einen weiteren Reifenschaden kassierte. Der Finne bekannte: „Natürlich bin ich über die vielen Reifenschäden enttäuscht, aber ich habe bei meiner ersten Rallye Portugal viel gelernt. Ich habe den Schlusstag wirklich genossen und kann es kaum erwarten, den ŠKODA FABIA R5 demnächst wieder auf Schotter zu fahren.“

ŠKODA Motorsport-Chef Michal Hrabánek freute sich darüber, dass ŠKODA Motorsport nach anfänglichen Schwierigkeiten die Rallye Portugal erneut gewinnen konnte. Er sagte: „Es ist schön, dass wir von bislang sechs Läufen zur WRC 2 in diesem Jahr bereits fünf gewinnen konnten. Mit seinem dritten Sieg hat sich Pontus außerdem in eine ideale Ausgangslage gebracht, um seinen WRC 2-Titel erneut verteidigen zu können. Juuso hat sein Potenzial mit einigen wirklich schnellen Zeiten auf den Wertungsprüfungen aufblitzen lassen. Glückwunsch auch an ŠKODA Privatfahrer Lukas Pieniazek, der eine tolle Leistung abgeliefert hat und Zweiter in der WRC 2-Kategorie wurde.“

Nicht ganz so schnell wie der ŠKODA FABIA R5, aber genauso zuverlässig, absolvierten zwei ŠKODA KAROQ die Rallye Portugal. Sie dienten dem Veranstalter als Sicherheitsfahrzeuge und legten wie die Teilnehmer die insgesamt 1.580 Kilometer lange Strecke zurück, wovon 360 Kilometer über raue Schotterpisten führten. ŠKODA/Siva aus Portugal unterstützte die Veranstaltung und war offizieller Fahrzeugausrüster der Rallye Portugal.

Endergebnis Rallye Portugal (WRC 2)
1. Tidemand/Andersson (SWE/SWE), ŠKODA FABIA R5, 4:03.57,4 Stunden
2. Pieniazek/Mazur (POL/POL), ŠKODA FABIA R5, +2.06,5 Minuten
3. Lefebvre/Moreau (FRA/FRA), Citroën C3 R5, +2.23,5 Minuten
4. Loubet/Landais (FRA/FRA), Hyundai i20 R5, +3.10,5 Minuten
5. Arai/Macneall (JPN/AUS), Ford Fiesta R5, +5.31,6 Minuten
6. Nordgren/Suominen (FIN/FIN), ŠKODA FABIA R5, +5.41,1 Minuten

Gesamtwertung WRC 2 (nach 6 von 13 Läufen)
1. Tidemand (SWE), ŠKODA, 93 Punkte
2. Kopecký (CZR) ŠKODA, 50 Punkte
3. Greensmith (GBR), Ford, 40 Punkte
4. Heller (CHL), Ford, 31 Punkte
5. Katsuta (JPN), Ford, 29 Punkte

Zahl des Tages: 3
Die ŠKODA Werksfahrer Pontus Tidemand/Jonas Andersson gewannen zum dritten Mal in Folge die WRC 2-Kategorie bei der Rallye Portugal und feierten außerdem ihren dritten Sieg in der Saison 2018.

Der Kalender 2018 der FIA Rallye-Weltmeisterschaft (WRC 2)
Rallye Monte Carlo 25.01.–28.01.2018
Rallye Schweden 15.02.–18.02.2018
Rallye Mexiko 08.03.–11.03.2018
Rallye Frankreich/Tour de Corse 05.04.–08.04.2018
Rallye Argentinien 26.04.–29.04.2018
Rallye Portugal 17.05.–20.05.2018
Rallye Italien 07.06.–10.06.2018
Rallye Finnland 26.07.–29.07.2018
Rallye Deutschland 16.08.–19.08.2018
Rallye Türkei 13.09.–16.09.2018
Rallye Großbritannien 04.10.–07.10.2018
Rallye Spanien 25.10.–28.10.2018
Rallye Australien 15.11.–18.11.2018

20.05.2018 Rallye Portugal: ŠKODA Fahrer Tidemand erobert Führung – Teamkollege Nordgren auf Rang sechs

  • Nach Zeitverlust durch Reifenschäden am Freitag kämpfen sich die WRC 2-Champions Pontus Tidemand /Jonas Andersson im ŠKODA FABIA R5 auf Platz eins zurück
  • ŠKODA Junioren Juuso Nordgren/Tapio Suominen verbessern sich am Samstag trotz zwei weiterer Reifenschäden auf den sechsten Platz in der WRC 2-Zwischenwertung
  • ŠKODA Motorsport-Chef Michal Hrabánek: „Pontus hat mich mit seiner starken Leistung am längsten Tag der Rallye wirklich beeindruckt“

Matosinhos – Während der Samstagsetappe der Rallye Portugal, dem sechsten Lauf zur FIA Rallye-Weltmeisterschaft, stürmten die amtierenden WRC 2-Champions Pontus Tidemand/Jonas Andersson (SWE/SWE) förmlich durch das Teilnehmerfeld und setzten sich an die Spitze der WRC 2-Kategorie. Nach zwei Reifenschäden am Freitag waren sie im ŠKODA FABIA R5 von der fünften Position aus in die Etappe gestartet. Ihre finnischen Teamkollegen Juuso Nordgren/Tapio Suominen, die am Vortag das gleiche Missgeschick ereilt hatte, verbesserten sich trotz zwei weiterer Reifenschäden auf den sechsten Zwischenrang in der WRC 2-Kategorie.

Die Freitagsetappe der Rallye Portugal wird ohne Zweifel als eine der härtesten in die Geschichte des modernen Rallye-Sports eingehen. Eine rekordverdächtige Anzahl an Reifenschäden und die Tatsache, dass sogar in der WRC-Hauptklasse gerade einmal acht Teilnehmer das Zwischenziel in Matosinhos unweit Porto erreichten, war ein klarer Beweis dafür. Das ŠKODA Werksteam mit Pontus Tidemand/Jonas Andersson und Juuso Nordgren/Tapio Suominen wurde am Freitag ebenso vom Pech gebeutelt. Beide Paarungen erlitten jeweils zwei Reifenschäden. Ihre ŠKODA FABIA R5 liefen jedoch wie gewohnt äußerst zuverlässig und ohne technische Probleme.

Pontus Tidemand und Jonas Andersson starteten am Samstag als Fünfte, Juuso Nordgren und Tapio Suominen als Neunte der WRC 2-Kategorie in die längste Tagesetappe der Rallye Portugal. Es galt, sechs Wertungsprüfungen mit nahezu 155 Kilometern über eine Mischung von sandigen und von Steinen übersäten Pisten zurückzulegen, die im jeweils zweiten Durchgang am Nachmittag zudem mit tiefen Spurrillen aufwarteten.

Die ŠKODA Piloten starteten furios in den Samstag. Tidemand war auf der ersten Prüfung der Schnellste und verbesserte sich auf die vierte Position, während Teamkollege Nordgren als Zweitschnellster ebenfalls Boden gut machte. Der schwedische WRC 2-Champion Tidemand stürmte weiter regelrecht durch das Feld der WRC 2-Teilnehmer, fuhr zwei weitere Bestzeiten und verbesserte sich bis zur mittäglichen Servicepause in Matosinhos auf Rang zwei. Nordgren markierte auf der längsten Wertungsprüfung des Tages, den 37 Kilometern von Amarante, die drittschnellste Zeit und rückte auf die siebte Position in der WRC 2-Kategorie vor.

Nach dem Service setzte Pontus Tidemand erneut eine Reihe von Bestzeiten. Nachdem er bei der Wiederholung der längsten Prüfung des Tages, der mehr als 37 Kilometer langen Etappe von Amarante, seine sechste Bestmarke in Folge erzielt hatte, setzte er sich an die Spitze der WRC 2- Kategorie. Lukas Pieniazek zeigte im privat eingesetzten ŠKODA FABIA R5 ebenfalls eine hervorragende Leistung und kletterte bis Samstagabend auf die zweite Position in der WRC 2-Zwischenwertung. ŠKODA Junior Juuso Nordgren beendete die Etappe an sechster Stelle in der WRC 2-Zwischenwertung, obwohl er in den beiden letzten Prüfungen des Tages zwei weitere Reifenschäden kassiert hatte.

„Pontus hat mich mit seiner starken Leistung am längsten Tag der Rallye wirklich beeindruckt. Jetzt ist er in einer guten Position, einen Hattrick an Portugal-Siegen zu schaffen. Juuso tut mir wegen seines Pechs leid. Aber Missgeschicke wie diese sind für einen jungen Fahrer nun mal Teil des Lernprozesses“, kommentierte ŠKODA Motorsport-Chef Michal Hrabánek.

Am Sonntag (20. Mai) steht die Fafe-Schleife mit der berühmten Sprungkuppe auf dem Programm, das spektakuläre Highlight für die Fans. Der Sieger der Rallye Portugal wird am Sonntag gegen 15:45 Uhr auf dem Podium in Matosinhos unweit von Porto erwartet.

Zwischenstand Rallye Portugal nach Tag 3 (WRC 2)
1. Tidemand/Andersson (SWE/SWE), ŠKODA FABIA R5, 3:29.22,7 Stunden
2. Pieniazek/Mazur (POL/POL), ŠKODA FABIA R5, +1.19,4 Minuten
3. Lefebvre/Moreau (FRA/FRA), Citroën C3 R5, +2.07,7 Minuten
4. Loubet/Landais (FRA/FRA), Hyundai i20 R5, +2.15,8 Minuten
5. Arai/Macneall (JPN/AUS), Ford Fiesta R5, +2.52,8 Minuten
6. Nordgren/Suominen (FIN/FIN), ŠKODA FABIA R5, +4.06,6 Minuten

Zahl des Tages: 6
Während der Samstagsetappe gewann das ŠKODA Werksteam Pontus Tidemand/Jonas Andersson alle sechs Wertungsprüfungen.

Der Kalender 2018 der FIA Rallye-Weltmeisterschaft (WRC 2)
Rallye Monte Carlo 25.01.–28.01.2018
Rallye Schweden 15.02.–18.02.2018
Rallye Mexiko 08.03.–11.03.2018
Rallye Frankreich/Tour de Corse 05.04.–08.04.2018
Rallye Argentinien 26.04.–29.04.2018
Rallye Portugal 17.05.–20.05.2018
Rallye Italien 07.06.–10.06.2018
Rallye Finnland 26.07.–29.07.2018
Rallye Deutschland 16.08.–19.08.2018
Rallye Türkei 13.09.–16.09.2018
Rallye Großbritannien 04.10.–07.10.2018
Rallye Spanien 25.10.–28.10.2018
Rallye Australien 15.11.–18.11.2018

19.05.2018 Rallye Portugal: ŠKODA Werksfahrer Pontus Tidemand und Juuso Nordgren mit Reifenpech

  • Vorjahressieger und WRC 2-Champion Pontus Tidemand beendet Freitagsetappe nach zwei Reifenschäden am ŠKODA FABIA R5 auf Rang fünf in der WRC 2-Kategorie
  • ŠKODA Junior Juuso Nordgren erleidet ebenfalls zwei Reifenschäden und rangiert am Ende des zweiten Tages in der WRC 2-Zwischenwertung an neunter Position
  • ŠKODA Motorsport-Chef Michal Hrabánek: „Pontus und Juuso hatten wirklich Pech, aber wertvolle Meisterschaftspunkte sind noch immer in Reichweite“

Matosinhos – Die amtierenden WRC 2-Champions Pontus Tidemand/Jonas Andersson (SWE/SWE) erlitten am zweiten Tag der Rallye Portugal (17. bis 20. Mai 2018), dem sechsten Lauf zur FIA Rallye-Weltmeisterschaft, gleich zwei Reifenschäden am ŠKODA FABIA R5. Sie liegen in der WRC 2-Zwischenwertung auf Rang fünf und haben weiterhin Meisterschaftspunkte im Visier. Ihre jungen Teamkollegen Juuso Nordgren/Tapio Suominen (FIN/FIN) ereilte das gleiche Missgeschick, sie belegen im Ziel der Freitagsetappe Rang neun in der WRC 2-Kategorie.

Die ŠKODA Werksteams Pontus Tidemand/Jonas Andersson und Juuso Nordgren/Tapio Suominen starteten mit ihren ŠKODA FABIA R5 optimal in die Rallye Portugal, den sechsten Lauf zur FIA Rallye-Weltmeisterschaft 2018. Sie fuhren am Donnerstagabend auf der Auftaktprüfung auf der Rallycross-Piste von Lousada exakt zeitgleich die Bestzeit und wurden dabei von zehntausenden begeisterter Rallye-Fans gefeiert.

Am Freitagmorgen aber wurden beide ŠKODA Teams vom Reifenpech heimgesucht. „Ich weiß nicht warum, aber nach 15 Kilometern der Prüfung hatte ich einen Reifenschaden, obwohl die Piste eigentlich ziemlich eben war. Ist aber gleichgültig, wenn man sich trotzdem einen platten Reifen einfängt“, ärgerte sich Pontus Tidemand. Sein junger Teamkollege Juuso Nordgren zeigte ein paar beeindruckende Zwischenzeiten, bevor er ebenso einen Reifenschaden kassierte. „In manchen Passagen liegen große Steine herum, denen man nicht immer ausweichen kann. Das ist ein Glücksspiel. Wenn du einen Stein triffst, hast du leicht einen Plattfuß“, kommentierte Nordgren trocken. Beide ŠKODA Crews verloren nahezu eineinhalb Minuten und fielen in der Zwischenwertung weit zurück.

Pontus Tidemand hatte eine weitere Herausforderung zu meistern. Um Gewicht zu sparen, hatte er am Morgen nur ein Reserverad eingeladen. Hätte er sich auf den verbleibenden zwei Schotterprüfungen über mehr als 45 Kilometer einen zweiten Plattfuß eingefangen, hätte er mit hoher Wahrscheinlichkeit aufgeben müssen. So ging er auf der folgenden Wertungsprüfung entsprechend vorsichtig zu Werke. Erst auf der letzten Prüfung vor der mittäglichen Servicepause erhöhte er wieder das Tempo und fuhr, gefolgt von Teamkollege Nordgren, eine überlegene Bestzeit.

Beide ŠKODA Besatzungen stürmten nach der Pause bei der Wiederholung der morgendlichen Wertungsprüfungen durch das WRC 2-Klassement. Tidemand setzte eine weitere Bestzeit und schob sich auf die vierte Position. Nordgren folgte auf Rang fünf im zweiten ŠKODA FABIA R5. Eine Wertungsprüfung später erwischten beide ŠKODA Teams jedoch erneut Reifenschäden. Tidemand fiel auf Rang fünf in der WRC 2 zurück, während Nordgren am Ende des Tages auf die neunte Position in der WRC 2-Zwischenwertung zurückgeworfen wurde.

„Das ist wirklich Pech, aber die Rallye ist noch längst nicht gelaufen und es ist noch ein weiter Weg bis ins Ziel. Pontus und Juuso können immer noch wertvolle Punkte für die Meisterschaft holen. Diese Rallye ist bislang die härteste in der laufenden Saison, viele unserer Wettbewerber hat es ebenfalls erwischt“, bilanzierte ŠKODA Motorsport-Chef Michal Hrabánek.

Der Samstag (19. Mai) ist wie schon 2017 der längste Tag der Rallye. Die Etappe beinhaltet 155 Kilometer, die sich auf sechs Wertungsprüfungen über eine Mischung von sandigen und von Steinen übersäten Pisten verteilen, die im jeweils zweiten Durchgang am Nachmittag zudem mit tiefen Spurrillen aufwarten. Am Sonntag (20. Mai) steht die Fafe-Schleife mit der berühmten Sprungkuppe auf dem Programm, das spektakuläre Highlight für die Fans. Insgesamt gilt es, 20 Wertungsprüfungen über 358,19 Kilometer zu bewältigen, bevor der Sieger das Podium am Sonntag gegen 15.45 Uhr in Matosinhos unweit von Porto erreicht.

Zwischenstand Rallye Portugal nach Tag 2 (WRC 2)
1. Greensmith/Parry (GBR/GBR), Ford Fiesta R5, 1:44.27,8 Stunden
2. Pieniazek/Mazur (POL/POL), ŠKODA FABIA R5, +34,3 Sekunden
3. Lefebvre/Moreau (FRA/FRA), Citroën C3 R5, +34,8 Sekunden
4. Heller/Olmos (CHL/ARG), Ford Fiesta R5, +1.28,4 Minuten
5. Tidemand/Andersson (SWE/SWE), ŠKODA FABIA R5, +1.44,6 Minuten

Zahl des Tages: 4
Zusammen vier Reifenschäden (jeweils zwei) warfen die ŠKODA Crews Tidemand/Andersson und Nordgren/Suominen auf der harten Freitagsschleife der Rallye Portugal zurück.

Der Kalender 2018 der FIA Rallye-Weltmeisterschaft (WRC 2)

Rallye Monte Carlo 25.01.–28.01.2018
Rallye Schweden 15.02.–18.02.2018
Rallye Mexiko 08.03.–11.03.2018
Rallye Frankreich/Tour de Corse 05.04.–08.04.2018
Rallye Argentinien 26.04.–29.04.2018
Rallye Portugal 17.05.–20.05.2018
Rallye Italien 07.06.–10.06.2018
Rallye Finnland 26.07.–29.07.2018
Rallye Deutschland 16.08.–19.08.2018
Rallye Türkei 13.09.–16.09.2018
Rallye Großbritannien 04.10.–07.10.2018
Rallye Spanien 25.10.–28.10.2018 Rallye Australien 15.11.–18.11.2018

16.05.2018 200 ŠKODA FABIA R5 weltweit ausgeliefert – ŠKODA Teams erfolgreich in aller Welt

  • Seriennaher ŠKODA FABIA R5 ist das erfolgreichste Rallye-Auto in der Geschichte von ŠKODA AUTO
  • Fahrzeug Nummer 200 an ŠKODA Kundenteam SRT aus Lettland übergeben
  • 89 private ŠKODA Rallye-Teams aus 30 Ländern feierten mit dem FABIA R5 bislang 414 Siege sowie 14 nationale Meisterschaftstitel allein im Jahr 2017
  • ŠKODA Werksteam hat in der Saison 2018 bereits vier von fünf Läufen in der WRC 2-Kategorie der FIA Rallye-Weltmeisterschaft gewonnen

Mladá Boleslav – Die Erfolgsgeschichte des ŠKODA FABIA R5 geht weiter, kürzlich wurde das 200. Exemplar des seriennahen Rallye-Autos aus Mladá Boleslav ausgeliefert. Marcis Kenavs, Service Manager des ŠKODA Kundenteams Sports Racing Technologies (SRT) aus Lettland, erhielt in der Hauptzentrale von ŠKODA Motorsport symbolisch die Schlüssel für den insgesamt sechsten ŠKODA FABIA R5, der an SRT ging. Die einmalige Erfolgsgeschichte des allradgetriebenen ŠKODA FABIA R5 begann am 1. April 2015 mit der Homologation – also seiner Zulassung zum Motorsport.

Kundenteams wie SRT setzen den ŠKODA FABIA R5 seither weltweit erfolgreich bei Rallyes ein. Der ŠKODA FABIA R5 ist hierbei nicht nur ein wirtschaftlicher Erfolg, das tschechische Rallye-Auto ist auch der sportliche Maßstab in seiner Klasse. ŠKODA Teams waren 2017 in der FIA Rallye-Weltmeisterschaft (WRC 2) sowie auch in zahlreichen regionalen und nationalen Meisterschaften kaum zu schlagen. Nach fünf Monaten der Saison 2018 hat das ŠKODA Werksteam bereits vier von fünf Läufen in der WRC 2-Kategorie der FIA Rallye-Weltmeisterschaft gewonnen und führt in der Zwischenwertung des Championats.

Das Jahr 2017 war dank des ŠKODA FABIA R5 das erfolgreichste in der Geschichte von ŠKODA Motorsport. Das ŠKODA Werksteam Pontus Tidemand und Beifahrer Jonas Andersson (SWE/SWE) sicherte sich den WRC 2-Titel, ŠKODA Motorsport gewann außerdem die Teamwertung in der WRC 2-Kategorie. Die Tschechischen Rallye-Meister Jan Kopecký/Pavel Dresler und die Deutschen Rallye-Meister Fabian Kreim/Frank Christian bildeten die Speerspitze von nationalen ŠKODA Teams, die im Jahr 2017 die Titel in insgesamt 14 Landesmeisterschaften holten. Darüber hinaus gewannen private Teams, die auf den ŠKODA FABIA R5 vertrauten, 2017 die FIA Asien-Pazifik Rallye-Meisterschaft (APRC), die FIA Rallye-Meisterschaft des Nahen Ostens (MERC), die FIA Südamerika Rallye-Meisterschaft (CODASUR) und die FIA Afrika Rallye-Meisterschaft (ARC).

Bislang wurden 200 ŠKODA FABIA R5 an 89 Kunden in 30 Ländern ausgeliefert. Sie nahmen mit dem Allradler an Rallyes in 57 Ländern teil und erzielten insgesamt 414 Siege. Darüber hinaus ist der ŠKODA FABIA R5 ein wahrer Markenbotschafter – weltweit. Obwohl die Marke ŠKODA nicht auf dem japanischen Automarkt präsent ist, importierte das Cusco-Team von Rallye-Fahrer Yuya Sumiyama einen ŠKODA FABIA R5 nach Japan und führt damit aktuell die FIA Asien-Pazifik Rallye-Meisterschaft an.

2018 verstärkt ŠKODA Motorsport weiter sein Engagement im Kundensport. Als erstes Ergebnis dieser Bemühungen hat auch die neue Saison für private ŠKODA Teams vielversprechend begonnen. In der FIA Rallye-Europameisterschaft belegen derzeit mit Fabian Kreim (ŠKODA AUTO Deutschland), Nikolay Gryazin (Sports Racing Technolgies/SRT) und Chris Ingram (Toksport WRT) drei ŠKODA FABIA R5-Piloten die ersten drei Tabellenplätze in der U 28-Wertung für Nachwuchsfahrer.

In 14 europäischen Ländern vertrauen die aktuell Meisterschaftsführenden auf einen ŠKODA FABIA R5, aber der Erfolg des tschechischen Rallye-Autos ist im wahrsten Sinne des Wortes global. Außer in der FIA Asien-Pazifik Rallye-Meisterschaft liegen ŠKODA Teams auch in Südamerika (Paraguay), dem Mittleren Osten (Libanon) und Afrika (Mauritius) an der Spitze der jeweiligen nationalen Championate.

Um den weltweiten Erfolg des ŠKODA FABIA R5 weiter sicherzustellen, arbeitet ŠKODA Motorsport kontinuierlich daran, die Wettbewerbsfähigkeit des seriennahen Rallye-Autos weiter zu verbessern. ŠKODA Motorsport-Chef Michal Hrabánek betont: „In der Vergangenheit lag unser hauptsächliches Augenmerk auf der Zuverlässigkeit. Das ist uns sehr gut gelungen. So ist zum Beispiel in der FIA Rallye-Weltmeisterschaft 2017 keines der Werksautos mit einem technischen Defekt ausgefallen. Dank des werksseitigen Engagements in der WM konnten wir viele zusätzliche Erfahrungen sammeln und unseren ŠKODA FABIA R5 zu einem wahren Spitzenauto in seiner Kategorie entwickeln. In der Saison 2018 ist der Wettbewerb in dieser Fahrzeugklasse mit neuen R5-Fahrzeugen noch härter geworden, aber wir sind gut darauf vorbereitet. So bieten wir zum Beispiel unseren Kunden ein Upgrade für den 1,6-Liter-Turbomotor des ŠKODA FABIA R5 an, das hinsichtlich Drehmoment, Leistung und Fahrbarkeit eine deutliche Verbesserung darstellt.“

14.05.2018 Rallye Portugal: ŠKODA Werksfahrer Pontus Tidemand hat den Hattrick in der WRC 2 im Visier

  • Die WRC 2-Tabellenführer Pontus Tidemand und Jonas Andersson wollen bei der Rallye Portugal nach 2016 und 2017 ihren dritten Sieg in Folge in der Kategorie einfahren
  • ŠKODA Junioren Juuso Nordgren/Tapio Suominen aus Finnland gehen in der laufenden WM-Saison zum ersten Mal für ŠKODA Motorsport an den Start
  • Zwölf ŠKODA Teams kämpfen um den Sieg in der WRC 2-Kategorie und RC 2-Klasse

Mladá Boleslav – Die amtierenden WRC 2-Champions Pontus Tidemand/Jonas Andersson (SWE/SWE) nehmen die Rallye Portugal (17. bis 20. Mai 2018) als Spitzenreiter der WRC 2-Gesamtwertung in Angriff. Ihre in der Tabelle zweitplatzierten ŠKODA Teamkollegen Jan Kopecký/Pavel Dresler (CZE/CZE) sind in Portugal nicht am Start und nehmen stattdessen am gleichen Wochenende an einem Lauf zur Tschechischen Rallye-Meisterschaft teil, der Rallye Český Krumlov. Die talentierten finnischen Junioren Juuso Nordgren/Tapio Suominen geben ihr Debüt in der WRC 2-Saison 2018 in einem weiteren ŠKODA FABIA R5, der vom Werksteam von ŠKODA Motorsport eingesetzt wird.

Die beispiellose Erfolgsgeschichte des ŠKODA FABIA R5 nahm vor genau drei Jahren bei der Rallye Portugal ihren Anfang. Homologiert – also zum Motorsport zugelassen – am 1. April 2015, bewies das damals neue Rallye-Auto von ŠKODA Motorsport, dass von nun an Siege in der Kategorie WRC 2 nur über ihn führen würden. Heute ist der ŠKODA FABIA R5 das erfolgreichste Fahrzeug seiner Kategorie. Pontus Tidemand und Jonas Andersson haben auch sonst nur gute Erinnerungen an den portugiesischen WM-Lauf. „2015 fuhr ich dort die erste Rallye mit dem ŠKODA FABIA R5. Ein Jahr später konnten wir in Portugal zum ersten Mal gewinnen und 2017 hatten wir das nötige Glück, in einem spannenden Finale auf der letzten Prüfung erneut den Sieg zu sichern. Ich liebe die Schotterprüfungen in Portugal und möchte unbedingt zum dritten Mal gewinnen“, blickt der amtierende WRC 2-Champion Tidemand auf den sechsten Lauf zur FIA Rallye-Weltmeisterschaft (WRC 2) voraus.

Die vielversprechenden finnischen Junioren Juuso Nordgren/Tapio Suominen geben ihr Debüt in der WRC 2-Saison 2018 in einem weiteren ŠKODA FABIA R5. „Unsere erste Veranstaltung für ŠKODA Motorsport in diesem Jahr war der zweite Lauf zur Tschechischen Rallye-Meisterschaft, wo wir Dritte wurden. Die Rallye Šumava Klatovy führte mit einigen wenigen Schotterpassagen fast ausschließlich über Asphaltstraßen. Nun freue ich mich darauf, bei einer reinen Schotter-Rallye mit dem ŠKODA FABIA R5 an den Start zu gehen“, betont Nordgren.

Nach vier Siegen bei bislang fünf Läufen zur WRC 2-Kategorie im Rahmen der FIA Rallye-Weltmeisterschaft hofft ŠKODA Motorsport-Chef Michal Hrabánek in Portugal auf ein erneutes Top-Resultat. „Das Wettbewerbsniveau ist wirklich hoch. Ich freue mich, dass unter den 35 Nennungen für die WRC 2-Kategorie und die RC 2-Klasse zwölf Teams auf die Qualitäten unseres ŠKODA FABIA R5 vertrauen. Pontus hat bei drei Starts bislang die WRC 2-Wertung bei zwei Rallyes gewonnen und hat in Portugal die Gelegenheit, seine Führung im Championat weiter auszubauen. Für Juuso geht es darum, möglichst viel zu lernen. Er hat im letzten Jahr bereits bewiesen, wie schnell er auf Schotter fahren kann“, kommentiert Hrabánek.

Seit die Rallye Portugal 2015 wieder in die nördliche Region rund um Porto zurückgekehrt ist, zählt sie zu den publikumsträchtigsten Läufen der Rallye-Weltmeisterschaft. Die berühmte Sprungkuppe von Fafe alleine lockt alljährlich zehntausende von Fans an, die auf den Prüfungen im Norden eine Stimmung wie in einem Fußballstadion erzeugen.

Die Rallye beginnt am Donnerstag (17. Mai) mit einer kurzen Wertungsprüfung auf dem Rallycross-Gelände von Lousada. Der erste richtige Rallye-Tag am Freitag (18. Mai) umfasst acht Wertungsprüfungen über nahezu 150 Kilometer im Norden Portugals, nahe an der Grenze zu Spanien. Der Samstag (19. Mai) ist wie schon 2017 der längste Tag der Rallye. Die Etappe beinhaltet 155 Kilometer, die sich auf sechs Wertungsprüfungen über eine Mischung von sandigen und von Steinen durchzogenen Pisten verteilen, die im jeweils zweiten Durchgang zudem mit tiefen Spurrillen aufwarten. Die richtige Reifenwahl ist hier ein Schlüssel zum Erfolg. Während weiche Reifenmischungen mehr Traktion und damit Vortrieb versprechen, überstehen härtere Mischungen die Belastungen auf den längeren Prüfungen besser. Am Sonntag (20. Mai) steht die Fafe-Schleife mit der berühmten Sprungkuppe auf dem Programm, das spektakuläre Highlight für die Fans. Insgesamt gilt es 20 Wertungsprüfungen über 358,19 Kilometer zu bewältigen, bevor der Sieger das Podium am Sonntag gegen 15.45 Uhr in Matosinhos unweit von Porto erreicht.

Wussten sie schon, dass…

...die Rallye Portugal erstmals 1967 durchgeführt wurde und 1973 erstmals als Prädikatslauf zur in jenem Jahr gegründeten Rallye-Weltmeisterschaft zählte?

...die Rallye Portugal früher in der Region um Lissabon mit einer Asphaltetappe begann, bevor sie 1995 eine reine Schotter-Rallye wurde?

...die Rallye Portugal auf Grund des zeitweiligen Rotationsprinzips im Kalender der FIA im Jahr 1996 nicht zur Rallye-Weltmeisterschaft gewertet wurde?

...von 2007 bis 2014 die Rallye Portugal an der Algarve stattfand, bevor sie in den Norden des Landes zurückkehrte?

…der ŠKODA FABIA R5 sein Debüt in der Rallye-Weltmeisterschaft bei der Rallye Portugal 2015 feierte und seitdem 200 Exemplare dieses Modells an Kunden in aller Welt ausgeliefert wurden?

...bei der Rallye Portugal 2012 der spätere Weltmeister Sébastian Ogier (FRA) mit einem ŠKODA FABIA S2000 seine Klasse gewann und mit Rang sieben im Gesamtklassement beeindruckte? Und dass ein Jahr später Esapekka Lappi (FIN) ebenfalls mit einem ŠKODA FABIA S2000 in der WRC 2 siegreich war?

Der Kalender 2018 der FIA Rallye-Weltmeisterschaft (WRC 2)

Rallye Monte Carlo 25.01.–28.01.2018
Rallye Schweden 15.02.–18.02.2018
Rallye Mexiko 08.03.–11.03.2018
Rallye Frankreich/Tour de Corse 05.04.–08.04.2018
Rallye Argentinien 26.04.–29.04.2018
Rallye Portugal 17.05.–20.05.2018
Rallye Italien 07.06.–10.06.2018
Rallye Finnland 26.07.–29.07.2018
Rallye Deutschland 16.08.–19.08.2018
Rallye Türkei 13.09.–16.09.2018
Rallye Großbritannien 04.10.–07.10.2018
Rallye Spanien 25.10.–28.10.2018
Rallye Australien 15.11.–18.11.2018

05.05.2018 ŠKODA AUTO Deutschland Pilot Kreim erobert mit erstem Podestplatz die EM-Führung

  • Außergewöhnliche Leistung: Fabian Kreim/Frank Christian landen bei der ,Rally Islas Canarias‘ auf Rang zwei in der U28-Wertung
  • Tolle Performance: Doppelsieg für den ŠKODA FABIA R5 beim zweiten Lauf der FIA Rallye-Europameisterschaft (ERC)
  • Sturm an die Spitze: Kreim führt U28-Fahrerwertung im Kontinentalchampionat an
  • Fabian Kreim: „Ein traumhaftes Ergebnis“

Las Palmas – Jubel auf Gran Canaria: Die deutschen Rallye-Meister Fabian Kreim/Frank Christian (D/D) feiern ihren ersten gemeinsamen Podestplatz in der FIA Rallye-Europameisterschaft (ERC). Mit Platz zwei in der U28-Kategorie der ,Rally Islas Canarias‘ springt ŠKODA AUTO Deutschland Pilot Kreim zudem an die Spitze der EM-Gesamtwertung in seiner Klasse. Den perfekten Auftritt der Marke ŠKODA auf der Atlantikinsel rundet der Russe Nikolay Gryazin mit seinem Triumph vor Kreim ab: Damit machen die FABIA R5 Piloten einen U28-Doppelsieg beim zweiten EM-Saisonlauf perfekt.

„Ein traumhaftes Ergebnis – das ist viel mehr, als ich zuvor erwartet habe. Schließlich war diese Rallye absolutes Neuland für mich. Neben Platz zwei in der U28 sind wird ja auch als Dritte der Gesamtwertung aufs Podium gefahren. Meine ersten Podestplätze in der EM: Einfach genial“, bilanziert Kreim und jubelt auf der Zielrampe überglücklich. Beim EM-Auftakt auf den Azoren war der 25-Jährige auf Schotter noch auf Platz fünf gelandet. Doch auf seinem Lieblingsbelag Asphalt zeigt der Odenwälder auf den 14 Wertungsprüfungen über 202,72 Kilometer eine gewaltige Leistungssteigerung und begeistert Tausende Fans an den Strecken.

Von Platz vier nach der Auftaktprüfung arbeitet sich Kreim beim ,Kurvenfestival‘ in den Bergen über der Inselhauptstadt Las Palmas dank drei Prüfungsbestzeiten und weiterer Top-3-Zeiten bis auf Position zwei nach vorn. Vor der letzten Prüfung dann noch eine Schrecksekunde: Durch eine Polizeikontrolle kommt der zweimalige deutsche Meister zwei Minuten zu spät zum Start. Die Rallye-Leitung spricht jedoch keine Zeitstrafe aus, Kreim behält in der längsten Prüfung Galdar 2 (24,21 Kilometer) zum Abschluss die Nerven und sichert einen der bislang größten Erfolge seiner internationalen Karriere. Nur Nikolay Gryazin ist in der U28-Klasse noch schneller: Der Russe siegt mit 38,1 Sekunden Vorsprung auf seinen deutschen ŠKODA FABIA R5-Kollegen Kreim.

„Die Rallye hat uns wirklich alles abgefordert: Nebel und schlechte Sicht in den Bergen, ständig wechselnde Asphaltbeläge, endlos viele Kurven, ständiger Druck durch die starken Konkurrenten und zum Schluss noch die Polizeikontrolle. Aber wir haben uns keinen großen Fehler geleistet und wirklich das Maximum herausgeholt“, sagt Kreim strahlend. Lohn ist die Führung in der U28-Gesamtwertung nach dem ersten Saisondrittel: Mit 46 Punkten führt Kreim vor Gryazin und Chris Ingram. Der Brite hatte die erste Rallye auf den Azoren im ŠKODA FABIA R5 für sich entschieden, musste auf Gran Canaria aber gesundheitsbedingt aufgeben.

„Fabian Kreim und Frank Christian haben auf Gran Canaria wirklich eine Topleistung gezeigt. Sie sind trotz harter Gegenwehr von Topteams des Kontinents erstmals aufs EM-Podest gefahren – das ist ein weiterer wichtiger Schritt in ihrer Entwicklung als Team“, kommentiert Christof Birringer, Leiter der Unternehmenskommunikation von ŠKODA AUTO Deutschland und fügt hinzu: „Wir haben uns mit unserem ŠKODA AUTO Deutschland Team ja vor der Saison das ehrgeizige Ziel gesetzt, den Titel in der U28-Klasse zu gewinnen. Jetzt hat sich Fabian Kreim nach der zweiten Saison-Rallye vorerst die Spitzenposition gesichert. Das ist aber kein Grund zum Ausruhen für uns, sondern Ansporn, noch härter zu arbeiten.“

Die Titeljagd in der Rallye-Europameisterschaft geht für Kreim/Christian vom 19. bis 21. Juli in die nächste Runde: Dann wird bei der ,Rally di Roma Capitale‘ in Italien ebenfalls wieder auf Asphalt gefahren.

Die Zahl zur ,Rally Islas Canarias‘: 12
Der ŠKODA FABIA R5 ist mit zwölf Bestzeiten auch bei der zweiten Rallye der EM-Saison 2018 das Maß der Dinge in der U28-Kategorie. Nikolay Gryazin toppt in neun der 14 Prüfungen die Zeitenliste im Turbo-Allradler. Fabian Kreim ist dreimal die Nummer 1 in der Nachwuchskategorie. Der ŠKODA AUTO Deutschland Pilot hatte schon bei der Auftakt-Rallye auf den Azoren mit einer Topzeit geglänzt. Dort gingen 14 der 15 Bestzeiten in den Wertungsprüfungen auf das Konto des FABIA R5.

Rallye-Europameisterschaft, ,Rally Islas Canarias‘ – Endstand in der U28-Wertung:
1. Gryazin/Fedorov (RUS/RUS), ŠKODA FABIA R5 2:07:15,0 Std.
2. Kreim/Christian (D/D), ŠKODA FABIA R5 + 0.38,1 Min.
3. Suarez/Carrera (E/E), Hyundai i20 R5 + 0.57,0 Min.
4. Pellier/Combe (F/F), Peugeot 208 T16 + 0.58,5 Min.
5. Ptaszek/Szczepaniak (P/P), ŠKODA FABIA R5 + 3.54,5 Min.

Die FIA Rallye-Europameisterschaft (ERC) im TV

Samstag, 5. Mai 2018
23:30 Uhr Eurosport, Rally Islas Canaris

Sonntag, 6. Mai 2018
8:00 Uhr Eurosport 2, Rally Islas Canaris
11:00 Uhr Eurosport 2, Rally Islas Canaris

Dienstag, 8. Mai 2018
22:00 Uhr Eurosport, Rallye ERC Magazin

Mittwoch, 9. Mai 2018
9:30 Uhr Eurosport, Rallye ERC Magazin
12:30 Uhr Eurosport 2, Rallye ERC Magazin

FIA Rallye-Europameisterschaft (ERC) 2018
22.03. - 24.03.2017 Rallye Azoren (mit U28-Wertung)
03.05. - 05.05.2017 Rallye Islas Canarias (mit U28-Wertung)
01.06. - 03.06.2017 Rallye Akropolis 15.06. - 17.06.2017 Rallye Zypern
19.07. - 21.07.2017 Rallye di Roma Capitale/Italien (mit U28-Wertung)
24.08. - 26.08.2017 Barum Rallye/Tschechien (mit U28-Wertung)
21.09. - 23.09.2017 Rallye Polen (mit U28-Wertung)
12.10. - 14.10.2017 Rallye Liepaja/Lettland (mit U28-Wertung)

04.05.2018 EM-Rallye auf Gran Canaria: Kreim/Christian auf Podestkurs

  • Starker Auftakt des ŠKODA AUTO Deutschland Duos bei der ,Rally Islas Canarias‘: Platz zwei in der U28-Zwischenwertung vor dem Finaltag
  • Schwierige Bedingungen beim zweiten Lauf der FIA Rallye-Europameisterschaft (ERC): Nebel und nasser Asphalt auf kurvigen Pisten
  • Fabian Kreim: „Wird ein ganz harter Kampf ums Podium“

Las Palmas – Starke Leistung am Auftakttag der EM-Rallye auf Gran Canaria: Das ŠKODA AUTO Deutschland Duo Fabian Kreim/Frank Christian (D/D) steuert beim Kurvenfestival auf Podestkurs. Bei Halbzeit des zweiten Saisonlaufs der FIA Rallye-Europameisterschaft (ERC) liegen die deutschen Meister auf Platz zwei in der U28-Wertung. Beste Aussichten, um in den finalen sechs Wertungsprüfungen der ,Rally Islas Canarias‘ am Samstag den ersten gemeinsamen Podestplatz im Kontinentalchampionat perfekt zu machen.

„Ich bin insgesamt sehr zufrieden mit dem ersten Tag auf den Kanaren, obwohl ich in einigen Passagen noch vorsichtig unterwegs war. Die Bedingungen waren aber auch sehr schwierig – an einigen Stellen waren wir wegen des Nebels quasi im Blindflug unterwegs und der Asphalt war auch sehr rutschig“, kommentiert Kreim. Der 25-Jährige löst auf den von Tausenden Fans gesäumten ersten acht Wertungsprüfungen aber alle Herausforderungen bei der für ihn neuen Rallye erfolgreich. In der U28-Klasse hat er als Zweiter 29,9 Sekunden Rückstand auf den Russen Nikolay Gryazin, der wie Kreim im ŠKODA FABIA R5 unterwegs ist.

„Das wird ein ganz harter Kampf ums Podium, da werden Sekunden entscheiden“, sagt Kreim und hofft auf eine weitere Steigerung auf den finalen 101,74 Kilometern am Samstag: „Wir haben uns von Prüfung zu Prüfung besser auf diese anspruchsvolle Rallye eingestellt. Hier folgt eine Kurve auf die andere, die Beschaffenheit des Asphaltbelags wechselt ständig und die Konkurrenz ist extrem hart.“ Unterstrichen wird das auch durch den Fakt, dass von den derzeit fünf Besten der Gesamtwertung auf Gran Canaria vier in der U28-Kategorie eingeschrieben sind.

Trotzdem hat der bei der EM-Auftakt-Rallye auf den Azoren auf Platz fünf gelandete Kreim sogar die Chance, mit einem Podestplatz am Samstag die Führung in der EM-Gesamtwertung der U28-Kategorie zu übernehmen. Der derzeitige Spitzenreiter Chris Ingram (GB) musste am Freitag krankheitsbedingt aufgeben. „Fabian Kreim und Frank Christian haben sich auf ihrem Lieblingsbelag Asphalt von ihrer besten Seite gezeigt und beste Werbung für die Marke ŠKODA betrieben. Die Ausgangsposition für den anvisierten Podestplatz ist gut, aber unser Team darf sich bei der Klasse des Feldes weiterhin keinen Fehler erlauben“, sagt Christof Birringer, Leiter der Unternehmenskommunikation von ŠKODA AUTO Deutschland.

Die Zahl zur ,Rally Islas Canarias‘: 6
Der ŠKODA FABIA R5 war auch zum Auftakt der zweiten EM-Rallye mit sechs Bestzeiten das überragende Fahrzeug in der U28-Kategorie. In fünf der acht Wertungsprüfungen am Freitag war Spitzenreiter Nikolay Gryazin im Hightech-Allradler aus Tschechien der Schnellste. In der letzten Wertungsprüfung des Tages markierte Fabian Kreim seine erste Topzeit auf Gran Canaria. Zudem schaffte er es viermal unter die Top drei.

Rallye-Europameisterschaft, ,Rally Islas Canarias‘ – Zwischenstand in der U28-Wertung:
1. Gryazin/Fedorov (RUS/RUS), ŠKODA FABIA R5 1:04:07,5 Std.
2. Kreim/Christian (D/D), ŠKODA FABIA R5 + 0.29,9 Min.
3. Suarez/Carrera (E/E), Hyundai i20 R5 + 0.32,8 Min.
4. Loubet/Landais (F/F), Hyundai i20 R5 + 0.43,0 Min.
5. Pellier/Combe (F/F), Peugeot 208 T16 + 0.49,2 Min.

Die FIA Rallye-Europameisterschaft (ERC) im TV

Freitag, 4. Mai 2018
23:00 Uhr Eurosport, Rally Islas Canaris

Samstag, 5. Mai 2018
8:00 Uhr Eurosport 2, Rally Islas Canaris
23:30 Uhr Eurosport, Rally Islas Canaris

Sonntag, 6. Mai 2018
8:00 Uhr Eurosport 2, Rally Islas Canaris 1
1:00 Uhr Eurosport 2, Rally Islas Canaris

Dienstag, 8. Mai 2018
22:00 Uhr Eurosport, Rallye ERC Magazin

Mittwoch, 9. Mai 2018
9:30 Uhr Eurosport, Rallye ERC Magazin
12:30 Uhr Eurosport 2, Rallye ERC Magazin

FIA Rallye-Europameisterschaft (ERC) 2018
22.03. - 24.03.2017 Rallye Azoren (mit U28-Wertung)
03.05. - 05.05.2017 Rallye Islas Canarias (mit U28-Wertung)
01.06. - 03.06.2017 Rallye Akropolis 15.06. - 17.06.2017 Rallye Zypern
19.07. - 21.07.2017 Rallye di Roma Capitale/Italien (mit U28-Wertung)
24.08. - 26.08.2017 Barum Rallye/Tschechien (mit U28-Wertung)
21.09. - 23.09.2017 Rallye Polen (mit U28-Wertung)
12.10. - 14.10.2017 Rallye Liepaja/Lettland (mit U28-Wertung)

30.04.2018 Rallye Argentinien: Sieg und Tabellenführung für ŠKODA Werksfahrer Pontus Tidemand

  • Pontus Tidemand und Copilot Jonas Andersson fahren im ŠKODA FABIA R5 zum zweiten WRC 2-Saisonsieg und übernehmen die Tabellenführung in der Kategorie
  • 17 Jahre alter ŠKODA Junior Kalle Rovanperä und Beifahrer Jonne Halttunen kommen in der WRC 2 in Führung liegend von der Strecke ab und müssen aufgeben
  • Mit vier Siegen bei fünf Rallyes dominieren ŠKODA Teams die Kategorie WRC 2 der Weltmeisterschaft, Tidemand und Jan Kopecký belegen Tabellenplätze eins und zwei
  • Die ŠKODA Junioren Ole Christian Veiby und Beifahrer Stig Rune Skjaermoen, in Argentinien nicht in der WRC 2 punkteberechtigt, erzielen Rang zwei in der Klasse RC 2

Villa Carlos Paz – Der amtierende WRC 2 Champion Pontus Tidemand und Beifahrer Jonas Andersson gewannen wie im Vorjahr die Rallye Argentinien, den fünften Lauf zur Rallye-Weltmeisterschaft 2018 (WRC). Damit übernahm der Schwede auch die Führung in der WRC 2-Gesamtwertung von Teamkollege Jan Kopecký, der in Argentinien planmäßig nicht am Start war. Die beiden ŠKODA Werksteams Pontus Tidemand/Jonas Andersson und Kalle Rovanperä/Jonne Halttunen (FIN/FIN) gingen mit einer Doppelführung in den letzten Tag der Rallye. Rovanperä verunfallte allerdings kurz vor dem Ziel der vorletzten Wertungsprüfung. Dank der umfassenden Sicherheitseinrichtungen des ŠKODA FABIA R5 blieb die Crew unverletzt, musste allerdings aufgeben. Die Norweger Ole Christian Veiby und Stig Rune Skjaermoen, das zweite ŠKODA Juniorteam am Start, erreichte nach starker Leistung das Ziel auf Rang zwei in der Klasse RC 2.

Am letzten Tag der Rallye Argentinien standen noch einmal drei Wertungsprüfungen mit einer Gesamtlänge von 55,27 Kilometern auf dem Programm. Pontus Tidemand und Beifahrer Jonas Andersson gaben alles, um ihre zu diesem Zeitpunkt führenden Teamkollegen Kalle Rovanperä/Jonne Halttunen noch abzufangen. In der Auftaktprüfung, der legendären ‚El Condor‘, waren die Schweden ganze 13,3 Sekunden schneller als die Finnen und verkürzten den Rückstand auf 9,9 Sekunden. Doch kurz vor dem Ziel der vorletzten Wertungsprüfung flogen Rovanperä/Halttunen von der Strecke, überstanden den Unfall dank der Sicherheitseinrichtungen ihres ŠKODA FABIA R5 glücklicherweise unverletzt. Die Rallye war für sie allerdings beendet.

Zurück an der Spitze der WRC 2-Wertung, nahm Pontus Tidemand für die abschließende Wertungsprüfung Tempo heraus. Am überlegenen Sieg änderte diese Vorsichtsmaßnahme nichts. Mit diesem Erfolg übernahm Tidemand außerdem die Gesamtführung in der WRC 2-Meisterschaft. „Tut mir wirklich leid für Kalle. Wir hatten ein tolles Duell und haben uns dabei immer an die Anweisungen des Teams gehalten. Auf diese Art und Weise wollte ich es natürlich nicht gewinnen“, sagte der Schwede.

Nach zwei Reifenschäden am Samstag eroberte ŠKODA Junior O.C. Veiby am Sonntag zunächst Rang drei in der Klasse RC 2. Durch den Ausfall von Rovanperä rückte der Norweger sogar noch auf den zweiten Rang vor.

ŠKODA Motorsport Chef Michal Hrabánek kommentierte: „Unfälle gehören zum Rallye-Sport nun einmal dazu. Glücklicherweise sind die Sicherheitsstandards bei modernen Rallye-Autos wie unserem ŠKODA FABIA R5 extrem hoch. So konnten Kalle und Jonne den Überschlag unverletzt überstehen. Dennoch gratuliere ich beiden Teams herzlich zu ihrer starken Leistung. Die gesamte Mannschaft von ŠKODA Motorsport hat hervorragende Arbeit geleistet.“

Endstand Rallye Argentinien (WRC 2)

1. Tidemand/Andersson (SWE/SWE), ŠKODA FABIA R5, 3:55:44.7 Std.
2. Greensmith/Parry (GBR/GBR), Ford Fiesta R5, +7.39,1 Min.
3. Heller/Olmos (CHL/ARG), Ford Fiesta R5, +9.02,9 Min.
4. Dominguez/Galindo (MEX/MEX), Hyundai i20 R5, +15.49,6 Min.
5. Solans/Ibanez (ESP/ESP), Ford Fiesta R5, +37.43,9 Min

Zwischenstand im WRC 2 Championat (nach 5 von 13 Läufen)

1. Tidemand (SWE), ŠKODA, 68 Punkte
2. Kopecký (CZE), ŠKODA, 50 Punkte
3. Greensmith (GB), Ford, 36 Punkte
4. Heller (CHL), Ford, 30 Punkte
5. Katsuta (JPN), Ford, 29 Punkte

Zahl des Tages: 18
Alle 18 Wertungsprüfungen der Rallye Argentinien wurden von Teams in ŠKODA FABIA R5 gewonnen.

Der Kalender 2018 der FIA Rallye-Weltmeisterschaft (WRC 2)

Rallye Monte Carlo 25.01.–28.01.2018
Rallye Schweden 15.02.–18.02.2018
Rallye Mexiko 08.03.–11.03.2018
Rallye Frankreich/Tour de Corse 05.04.–08.04.2018
Rallye Argentinien 26.04.–29.04.2018
Rallye Portugal 17.05.–20.05.2018
Rallye Italien 07.06.–10.06.2018
Rallye Finnland 26.07.–29.07.2018
Rallye Deutschland 16.08.–19.08.2018
Rallye Türkei 13.09.–16.09.2018
Rallye Großbritannien 04.10.–07.10.2018
Rallye Spanien 25.10.–28.10.2018
Rallye Australien 15.11.–18.11.2018

29.04.2018 Rallye Argentinien: Weiter WRC 2-Doppelführung für ŠKODA, Rovanperä jetzt vor Tidemand

  • 17 Jahre alter ŠKODA Junior Kalle Rovanperä und Beifahrer Jonne Halttunen erobern auf der zweiten Etappe mit einer Reihe von Bestzeiten die Spitze in der Kategorie WRC 2
  • Die amtierenden WRC 2-Weltmeister Pontus Tidemand/Jonas Andersson liegen in einem weiteren ŠKODA FABIA R5 nach spannendem Duell mit ihren Teamkollegen auf Rang zwei
  • ŠKODA Teams dominieren weiterhin die WRC 2-Kategorie und gewinnen bislang jede der rauen und steinigen Wertungsprüfungen in den Ausläufern der Anden
  • ŠKODA Junioren Ole Christian Veiby und Stig Rune Skjaermoen, die in Argentinien in der WRC 2-Wertung nicht punkteberechtigt sind, halten Rang vier in der Klasse RC 2
  • ŠKODA Motorsport-Chef Michal Hrabánek sagte: „Was für ein unglaubliches Duell zwischen Kalle und Pontus! Hut ab, dass sie dieses Tempo ohne Fehler gehalten haben.“

Villa Carlos Paz – ŠKODA dominiert weiterhin die Kategorie WRC 2 bei der Rallye Argentinien, dem fünften Lauf zur FIA Rallye-Weltmeisterschaft 2018 (WRC). Die Werksteams Pontus Tidemand/Jonas Andersson (SWE/SWE) und Kalle Rovanperä/Jonne Halttunen (FIN/FIN) haben auch auf der zweiten Etappe ihr spannendes Duell um den Sieg fortgesetzt. Dieses Mal hatte ŠKODA Junior Rovanperä das bessere Ende für sich. Der erst 17 Jahre alte Finne gewann sechs der sieben Wertungsprüfungen am Samstag und erreichte das Zwischenziel mit einer Führung von 23,2 Sekunden vor dem amtierenden WRC 2-Weltmeister Tidemand. Die Norweger Ole Christian Veiby und Stig Rune Skjaermoen, das in Argentinien nicht in der WRC 2-Wertung punktberechtigte ŠKODA Juniorteam, beendeten den Tag auf Rang vier in der Klasse RC 2, von der die Kategorie WRC 2 ein Teil ist.

Auf der zweiten Etappe der Rallye Argentinien spitzte sich der Kampf um den Sieg in der Kategorie WRC 2 weiter zu. Hunderttausende begeisterter Fans wurden Zeugen eines erbitterten Duells zwischen den beiden ŠKODA Werksteams Pontus Tidemand/Jonas Andersson (SWE/SWE) and Kalle Rovanperä/Jonne Halttunen (FIN/FIN).

Rund 150 Kilometer Wertungsprüfung auf den Schotterpisten in der Provinz Cordoba standen an diesem Samstag auf dem Programm. Der erst 17 Jahre alte ŠKODA Junior Kalle Rovanperä erwischte einen perfekten Start in die Etappe. Obwohl stellenweise dichter Nebel die Sicht behinderte, gewann er die ersten beiden Wertungsprüfungen und verkürzte den Rückstand auf den zu diesem Zeitpunkt führenden Teamkollegen Tidemand auf 5,4 Sekunden. „Natürlich war es nicht ganz einfach im Nebel, aber auch nicht so schwierig. Ich war einfach vorsichtig“, stapelte der Finne tief. Pontus Tidemand hatte schon die nächste Prüfung im Blick: „Auch die wird hart.“

Auf besagter folgender Wertungsprüfung, dem über 40 Kilometer langen Test zwischen Cuchilla Nevada und Rio Pintos, war Rovanperä im ŠKODA FABIA R5 erneut eine Klasse für sich – er fuhr eine Fabelzeit und war volle 15,8 Sekunden schneller als der zweite ŠKODA Junior O.C. Veiby, der in Argentinien nicht in der WRC 2-Wertung nominiert ist und deshalb nur im Klassement der Klasse RC 2 geführt wird. Als die Autos zum mittäglichen Service nach Villa Carlos Paz zurückkamen, hatte Rovanperä die Führung in der Kategorie WRC 2 übernommen, 23 Sekunden vor Tidemand.

Auch am Nachmittag setzten die beiden ŠKODA Werksfahrer ihr teaminternes Duell fort. Rovanperä gewann noch einmal zwei Prüfungen, bevor Tidemand mit dem Sieg auf dem letzten Test des Tages kontern und ein paar Sekunden zurückgewinnen konnte. Im Zwischenziel am Samstag betrug der Abstand zwischen Rovanperä und Tidemand 23,2 Sekunden. „Es lief ziemlich gut für uns. Wir mussten aber wirklich alles geben, weil auch Pontus stark attackiert hat“, sagte Rovanperä. „Ich bin dennoch kein allzu hohes Risiko eingegangen, weil ich keinen Reifenschaden riskieren wollte.“ Pontus Tidemand seinerseits gab mit Blick auf die WRC 2-Gesamtwertung zu: „Für uns geht es vor allem darum, ohne Probleme das Ziel zu erreichen.“

Auch ŠKODA Junior O.C. Veiby zeigte erneut eine starke Leistung. Zwei Reifenschäden kosteten den Norweger aber rund zwei Minuten. Als Konsequenz fiel er auf Rang vier in der Klasse RC 2 zurück, rund 2.49 Minuten hinter dem auch diese Wertung anführenden Rovanperä.

ŠKODA Motorsport-Chef Michal Hrabánek kommentierte: „Was für ein unglaubliches Duell zwischen Kalle und Pontus! Hut ab, dass sie dieses Tempo gehen konnten, ohne sich einen Fehler zu leisten. Ich bin besonders stolz darauf, dass unsere ŠKODA FABIA R5 die extrem rauen und steinigen Wertungsprüfungen in Argentinien ohne Probleme gemeistert haben.“

Zwischenstand Rallye Argentinien nach Etappe 2 (WRC 2)

1. Rovanperä/Halttunen (FIN/FIN), ŠKODA FABIA R5, 3:09:24.1 Stunden
2. Tidemand/Andersson (SWE/SWE), ŠKODA FABIA R5, +23,2 Sek.
3. Greensmith/Parry (GBR/GBR), Ford Fiesta R5, +2.27,7 Min.
4. Heller/Olmos (CHL/ARG), Ford Fiesta R5, +7.36,2 Min.
5. Dominguez/Galindo (MEX/MEX), Hyundai i20 R5, +12.57,8 Min.

Zahl des Tages: 17
ŠKODA Junior Kalle Rovanperä ist erst 17 Jahre alt – und damit nicht nur der jüngste Teilnehmer der Kategorie WRC 2, sondern auch der Jüngste im Teilnehmerfeld der Rallye Argentinien.

Der Kalender 2018 der FIA Rallye-Weltmeisterschaft (WRC 2)

Rallye Monte Carlo 25.01.–28.01.2018
Rallye Schweden 15.02.–18.02.2018
Rallye Mexiko 08.03.–11.03.2018
Rallye Frankreich/Tour de Corse 05.04.–08.04.2018
Rallye Argentinien 26.04.–29.04.2018
Rallye Portugal 17.05.–20.05.2018
Rallye Italien 07.06.–10.06.2018 Rallye Finnland 26.07.–29.07.2018 Rallye Deutschland 16.08.–19.08.2018 Rallye Türkei 13.09.–16.09.2018 Rallye Großbritannien 04.10.–07.10.2018 Rallye Spanien 25.10.–28.10.2018 Rallye Australien 15.11.–18.11.2018

28.04.2018 Rallye Argentinien: WRC 2-Doppelführung für ŠKODA mit Pontus Tidemand vor Kalle Rovanperä

  • ŠKODA Werksteam Pontus Tidemand und Jonas Andersson führt nach dem zweiten Tag des fünften WM-Laufs die WRC 2-Kategorie mit 20,2 Sekunden Vorsprung an
  • Der 17-jährige Kalle Rovanperä und Beifahrer Jonne Halttunen liegen trotz Problemen mit einer abgerissenen Dachentlüftung ihres ŠKODA FABIA R5 auf Rang zwei
  • ŠKODA Teams dominieren die WRC 2-Kategorie und fahren bislang alle Bestzeiten
  • ŠKODA Junioren Ole Christian Veiby und Stig Rune Skjaermoen, die in Argentinien in der WRC 2-Wertung nicht punkteberechtigt sind, halten Rang drei in der RC 2-Klasse
  • ŠKODA Motorsport-Chef Michal Hrabánek: „Pontus und Kalle sind auf den Schotterpisten sehr schnell. Ich bin mir aber sicher, dass sie unnötige Risiken zu vermeiden versuchen.“

Villa Carlos Paz – Die WRC 2-Kategorie wird bei der Rallye Argentinien klar von ŠKODA Motorsport dominiert. Nach einem spannenden teaminternen Kampf behaupten am Ende des zweiten Tages die amtierenden WRC 2-Champions Pontus Tidemand/Jonas Andersson (SWE/SWE) vor ihren jungen Teamkollegen Kalle Rovanperä/Jonne Halttunen (FIN/FIN) die Führung. Das norwegische ŠKODA Nachwuchsteam Ole Christian Veiby und Stig Rune behauptet zurzeit Rang drei in der RC 2-Klasse, die auch die Kategorie WRC 2 einschließt. Der Rückstand auf Rovanperä beträgt nur 9,3 Sekunden.

Die Rallye Argentinien, der fünfte Lauf zur FIA Rallye-Weltmeisterschaft (WRC), sah vom Start weg einen spannenden Kampf in der WRC 2-Kategorie zwischen den Werksteams von ŠKODA Motorsport, Pontus Tidemand/Jonas Andersson(SWE/SWE) und Kalle Rovanperä/Jonne Halttunen (FIN/FIN). Der 17 Jahre junge Rovanperä fuhr zur Eröffnung auf der Show-Wertungsprüfung in den Straßen von Villa Carlos Paz gleich die erste Bestzeit vor Tidemand.

Als die Rallye am Freitagmorgen in Richtung argentinische Pampa zog, schob sich Pontus Tidemand mit einer Bestzeit in Führung. Kalle Rovanperä erlebte einen dramatischen Moment in der zweiten Prüfung. „Es hing viel Staub in der Luft, ich habe im Nebel einen Abzweig verpasst und bin von der Piste gerutscht. Ein Draht von einem Zaun hat die Lüftungshutze auf dem Dach abgerissen, wodurch ein Loch entstand. Jonne musste mit einer Hand die herunterhängende Deckenverkleidung hochhalten und mit der anderen seinen Aufschrieb umblättern”, beschrieb Rovanperä die Meisterleistung seines Beifahrers.

Durch dieses Missgeschick verloren die finnischen Youngsters mehr als seine halbe Minute in der Wertungsprüfung und fielen auf die vierte Position zurück. Mit drei Bestzeiten in Folge kämpften sie sich am Ende der morgendlichen Schleife auf Rang zwei in der WRC 2-Kategorie zurück.

Nach der mittäglichen Pause schlug Pontus Tidemand zurück, fuhr in der sechsten Prüfung die Bestzeit und verteidigte seine Führung gegen seinen jungen Teamkollegen Kalle Rovanperä. Aber eine Prüfung später erwischte es auch Tidemand, der anschließend berichtete: „Ich habe ein paar Kilometer vor dem Ende der Wertungsprüfung einen schleichenden Reifenschaden an meinem ŠKODA FABIA R5 kassiert.” Rovanperä fuhr unterdessen zu seiner fünften Bestzeit und verkürzte den Abstand zum führenden Tidemand erneut. Doch der Schwede konterte mit der letzten Bestzeit des Tages. Die beiden ŠKODA Teamkollegen trennen am Ende des Freitags nur 20,2 Sekunden.

O.C. Veiby, der in Argentinien in der WRC 2 nicht punkteberechtigt ist, zeigte eine starke Vorstellung. Er fuhr unter anderem in der zweiten Wertungsprüfung die schnellste Zeit in der RC 2-Klasse und hielt nach einer beeindruckenden Vorstellung auf den argentinischen Schotterpisten Rang drei in der Klasse hinter den beiden ŠKODA Werksteams.

ŠKODA Motorsport-Chef Michal Hrabánek kommentierte das Geschehen so: „Das war erneut ein wirklich erfolgreicher Tag für ŠKODA. Pontus und Kalle waren auf den harten Schotterpisten sehr schnell. Ich bin mir aber sicher, dass sie unnötige Risiken zu vermeiden versuchen. Es ist noch ein weiter Weg bis ins Ziel. O.C. Veiby, der genauso wie Kalle zum ersten Mal bei der Rallye Argentinien am Start ist, zeigt ebenso eine tolle Leistung!”

Zwischenstand Rallye Argentinien nach Tag 2 (WRC 2)

1. Tidemand/Andersson (SWE/SWE), ŠKODA FABIA R5, 1:36.25,1 Stunden
2. Rovanperä/Halttunen (FIN/FIN), ŠKODA FABIA R5, +20,2 Sek.
3. Greensmith/Parry (GBR/GBR), Ford Fiesta R5, +1.27,0 Min.
4. Heller/Olmos (CHL/ARG), Ford Fiesta R5, +3.57,8 Min.
5. Dominguez/Galindo (MEX/MEX), Hyundai i20 R5, +5.34,0 Min.

Zahl des Tages: 8
Am Donnerstag und Freitag gewannen die beiden ŠKODA Werksteams alle Wertungsprüfungen. Rovanperä/Halttunen fuhren fünf Bestzeiten, Tidemand/Andersson drei.

Der Kalender 2018 der FIA Rallye-Weltmeisterschaft (WRC 2)

Rallye Monte Carlo 25.01.–28.01.2018
Rallye Schweden 15.02.–18.02.2018
Rallye Mexiko 08.03.–11.03.2018
Rallye Frankreich/Tour de Corse 05.04.–08.04.2018
Rallye Argentinien 26.04.–29.04.2018
Rallye Portugal 17.05.–20.05.2018
Rallye Italien 07.06.–10.06.2018
Rallye Finnland 26.07.–29.07.2018
Rallye Deutschland 16.08.–19.08.2018
Rallye Türkei 13.09.–16.09.2018
Rallye Großbritannien 04.10.–07.10.2018
Rallye Spanien 25.10.–28.10.2018
Rallye Australien 15.11.–18.11.2018

24.04.2018 ŠKODA mit drei Teams bei der Rallye Argentinien, Pontus Tidemand will Vorjahressieg wiederholen

  • ŠKODA Werksteam Pontus Tidemand/Jonas Andersson möchte Führung in der WRC 2-Gesamtwertung mit dem zweiten Sieg in Folge bei der Rallye Argentinien zurückerobern
  • Der 17-jährige Kalle Rovanperä und sein Beifahrer Jonne Halttunen treten zum zweiten Mal für das Werksteam von ŠKODA Motorsport in der WRC 2 an
  • ŠKODA dominiert mit einer Doppelführung durch die Werksfahrer Jan Kopecký und Pontus Tidemand die WRC 2-Tabelle der FIA Rallye-Weltmeisterschaft
  • ŠKODA Junioren Ole Christian Veiby und Stig Rune Skjaermoen treten bei der Rallye Argentinien ebenfalls an, sind aber nicht für WM-Punkte in der WRC 2-Kategorie nominiert
  • ŠKODA Motorsport-Chef Michal Hrabánek: „Nach den Siegen in Monte Carlo, Mexiko und auf Korsika möchten wir nun unseren Vorjahressieg bei der Rallye Argentinien wiederholen“

Mladá Boleslav – Die WRC 2-Kategorie der FIA Rallye-Weltmeisterschaft 2018 wird bislang klar von ŠKODA Motorsport dominiert. Werkspilot Jan Kopecký und Beifahrer Pavel Dresler (CZE/CZE) gewannen die Kategorie bei der Rallye Monte Carlo sowie der Tour de Corse in Frankreich und liegen nach vier Läufen an der Spitze der WRC 2-Tabelle. Die WRC 2-Champions Pontus Tidemand/Jonas Andersson (SWE/SWE) waren in Mexiko siegreich und wurden in Schweden Zweite, sie sind damit die nächsten Verfolger ihrer Teamkollegen. Mit der Wiederholung ihres Vorjahreserfolgs können sie bei der Rallye Argentinien (26. bis 29. April 2018) die Tabellenführung übernehmen. Der 17-jährige finnische ŠKODA Junior Kalle Rovanperä ist der jüngste Fahrer im Teilnehmerfeld des fünften WM-Laufs 2018. Er bewies zusammen mit Beifahrer Jonne Halttunen (FIN) bereits seine Schnelligkeit auf den Schotterpisten der Rallye Mexiko. Mit dem norwegischen Duo Ole Christian Veiby/Stig Rune Skjaermoen ist ein weiteres ŠKODA Nachwuchsteam am Start, jedoch nicht in der WRC 2-Kategorie nominiert und somit nicht punkteberechtigt.

Bei der Rallye Argentinien, dem fünften Lauf zur FIA Rallye-Weltmeisterschaft, geht ŠKODA Motorsport mit den amtierenden WRC 2-Champions Pontus Tidemand/Jonas Andersson (SWE/SWE) sowie den Junioren Kalle Rovanperä/Jonne Halttunen (FIN/FIN) an den Start. Vor einem Jahr eroberte Pontus Tidemand in Südamerika einen überlegenen Sieg für die tschechische Marke in der WRC 2-Kategorie. Die ŠKODA Junioren Kalle Rovanperä und O.C. Veiby betreten hingegen bei der Rallye Argentinien Neuland. Veiby wurde unlängst bei der Rallye Frankreich/Tour de Corse in der WRC 2-Kategorie Vierter. In Argentinien ist der Norweger allerdings nicht für die WRC 2-Kategorie nominiert. Damit wird er zwar in der Gesamtwertung der Rallye geführt, bei der Vergabe der WM-Punkte in der WRC 2 aber nicht berücksichtigt.

ŠKODA Motorsport-Chef Michal Hrabánek betont: „Bislang verläuft die Motorsportsaison 2018 für ŠKODA optimal. Nach unseren Siegen bei den WM-Läufen in Monte Carlo, Mexiko und auf Korsika freuen wir uns über eine Doppelführung in der WRC 2-Zwischenwertung. Auch unser Nachwuchsprogramm läuft wirklich gut. Kalle und O.C. haben tolle Leistungen in der Rallye-Weltmeisterschaft gezeigt. Juuso Nordgren fuhr mit einem ausgezeichneten dritten Platz beim vergangenen Lauf zur Tschechischen Meisterschaft, der Rallye Šumava Klatovy, auf das Podium und hat mich voll überzeugt. Wir werden ihn 2018 bei weiteren ausgewählten Rallyes einsetzen, darunter auch bei Läufen zur WRC 2-Meisterschaft.“

Ein wichtiger Schwerpunkt im Programm von ŠKODA Motorsport ist die Unterstützung der Aktivitäten der Kundenteams. Der ŠKODA FABIA R5 ist zurzeit das erfolgreichste Rallye-Auto seiner Kategorie. Damit dies so bleibt, erhielt der Allradler aus Mladá Boleslav erst kürzlich ein Motoren-Upgrade. „Wir sind stolz, dass wir mit sieben ŠKODA FABIA R5 in der Nennliste der Rallye Argentinien erneut die stärkste Marke in der WRC 2-Kategorie und der RC 2-Klasse sind. Das beweist, dass unsere Strategie funktioniert. Durch unsere erfolgreichen Werkseinsätze beweisen wir die Wettbewerbsfähigkeit unseres Rallye-Autos“, betont ŠKODA Motorsport-Chef Michal Hrabánek.

In Argentinien warten rund 360 Kilometer auf Zeit – verteilt auf 18 Wertungsprüfungen – auf die Teams, von sandigen Pisten in der argentinischen Pampa bis auf von tiefen Spurrillen durchzogene Schotterpfade in mehr als 2.000 Metern Höhe. Die anspruchsvollen Strecken in den Ausläufern der Anden ähneln den Prüfungen der zurückliegenden Rallye Mexiko. Die beiden ŠKODA FABIA R5 wurden direkt von Mexiko nach Cordoba transportiert. Einer von ihnen trug dort Pontus Tidemand zum WRC 2-Sieg, der zweite wurde von Kalle Rovanperä gefahren. Die Rallye-Autos sind für die Bedingungen in Argentinien also gewissermaßen schon akklimatisiert. Die Rallye Argentinien startet am Donnerstagabend (26. April) mit einer spektakulären Show-Prüfung unweit des Serviceparks in Villa Carlos Paz. Der Sieger wird am Sonntag, 29. April, gegen 15 Uhr auf dem Podium am Ufer des San-Roque-Sees erwartet.

Wussten Sie, dass...
... die Rallye Argentinien 1980 zum ersten Mal als Lauf zur Rallye-Weltmeisterschaft zählte und damals von Walter Röhrl gewonnen wurde?
... der Argentinier Juan Manuel Fangio als legendärer Fahrer in der Formel 1 fünf Weltmeistertitel gewann?
... der Argentinier Carlos Reutemann nicht nur 1981 in der Formel 1 die Vizeweltmeisterschaft erkämpfte, sondern auch dritte Plätze bei der Rallye Argentinien 1980 und 1985 erzielte?
... Jorge Recalde mit seinem Heimsieg 1988 der bislang einzige Argentinier ist, der einen Lauf zur Rallye-Weltmeisterschaft gewinnen konnte?
... die Teams die legendäre Wertungsprüfung ,El Condor‘ mit einmaliger Landschaft in über 2.100 Meter Meereshöhe, schwarzen Felsen und schmalen Sandpisten als ,Rallye-Fahren auf dem Mond‘ beschreiben?

Der Kalender 2018 der FIA Rallye-Weltmeisterschaft (WRC 2)

Rallye Monte Carlo 25.01.–28.01.2018
Rallye Schweden 15.02.–18.02.2018
Rallye Mexiko 08.03.–11.03.2018
Rallye Frankreich/Tour de Corse 05.04.–08.04.2018
Rallye Argentinien 26.04.–29.04.2018
Rallye Portugal 17.05.–20.05.2018
Rallye Italien 07.06.–10.06.2018
Rallye Finnland 26.07.–29.07.2018
Rallye Deutschland 16.08.–19.08.2018
Rallye Türkei 13.09.–16.09.2018
Rallye Großbritannien 04.10.–07.10.2018
Rallye Spanien 25.10.–28.10.2018
Rallye Australien 15.11.–18.11.2018

08.04.2018 Jan Kopecký und ŠKODA mit überlegenem Sieg in der WRC 2-Kategorie bei der Rallye Korsika

  • Jan Kopecký/Pavel Dresler gewinnen im ŠKODA FABIA R5 die WRC 2-Kategorie bei der Rallye Frankreich/Tour de France und übernehmen die Tabellenführung
  • Ihre jungen Teamkollegen Ole Christian Veiby/Stig Rune Skjaermoen fahren zwei weitere Bestzeiten und trotz Problemen mit dem Getriebe noch auf Rang vier in der WRC 2
  • ŠKODA Motorsport-Chef Michal Hrabánek: „Unsere bislang perfekte Saison setzt sich fort. Ich freue mich über die Doppelführung in der WRC 2-Zwischenwertung"

Bastia – Jan Kopecký und Beifahrer Pavel Dresler (CZE/CZE) fuhren im ŠKODA FABIA R5 bei der Rallye Frankreich/Tour de Corse zu einem überlegenen Start-Ziel-Sieg in der WRC 2-Kategorie. Ihre jungen Teamkollegen Ole Christian Veiby/Stig Rune Skjaermoen (NOR/NOR) erzielten am Sonntag zwei weitere Bestzeiten und verpassten das Podium um lediglich 1,8 Sekunden. Rang drei ging an den italienischen ŠKODA Privatfahrer Andolfi.

Die zweite Etappe der Rallye am Samstag brachte gemischte Gefühle für die Teammitglieder von ŠKODA Motorsport. Während Jan Kopecký seine Führung mit vier weiteren Bestzeiten auf nahezu eineinhalb Minuten ausbauen konnte, schob sich Teamkollege O.C. Veiby nach dem zweiten Durchgang der längsten Prüfung des Tages zunächst auf Rang zwei in der WRC 2-Zwischenwertung. Aber während der letzten Prüfung des Samstags blockierte ein defektes Schaltgestänge das Getriebe des ŠKODA FABIA R5 im ersten Gang, so dass Veiby mehr als eineinhalb Minuten und damit auch Rang zwei verlor. Sein Rivale, Citroën-Pilot Bonato, war zuvor durch einen Fehlalarm des GPS-Sicherheits-Warnsystems im Fahrzeug auf der achten Prüfung fälschlicher Weise zum Anhalten veranlasst worden und hatte entsprechend Zeit verloren. In der Nacht erteilten die Sportkommissare eine entsprechende Zeitgutschrift und Bonato rückte wieder auf die zweite Position in der WRC 2 vor.

Nachdem sein ŠKODA FABIA R5 am Samstagabend am Service repariert worden war, fand sich Ole Christian Veiby so beim Re-Start am Sonntagmorgen auf der vierten Position in der WRC 2-Zwischenwertung wieder – mit über 55 Sekunden Rückstand auf den italienischen ŠKODA Privatfahrer Fabio Andolfi. Alle Augen richteten sich nun auf den norwegischen Youngster und die Frage lautete: Würde er sich auf Rang drei und damit auf das Podium in der WRC 2-Kategorie zurückkämpfen können?

Die erste der beiden Wertungsprüfungen am Sonntag war der über 55,17 Kilometer lange Test von Vero nach Sarrola-Carcopino. Die Prüfung führte zugleich auf den höchsten geografischen Punkt der Rallye mit 885 Metern über dem Meeresspiegel. Seit 1986 wurde bei der Rallye Frankreich/Tour de Corse keine längere Wertungsprüfung mehr gefahren.

Ole Christian Veiby fuhr eine überlegene Bestzeit, war beeindruckende 47,7 Sekunden schneller als Andolfi und verringerte vor der abschließenden Power Stage den Rückstand zu Rang drei auf 7,9 Sekunden. Spitzenreiter Kopecký ging hingegen vorsichtig zu Werke: „Ich habe einen großen Vorsprung und wollte das Auto ins Ziel bringen, ich bin jedem Stein auf der Straße ausgewichen. Wir sind happy, unser ŠKODA FABIA R5 war einfach perfekt." Auf der letzten Prüfung konnte der Tschechische Meister sogar den achten Rang im Gesamtklassement verteidigen. Teamkollege O.C. Veiby setzte in der WRC 2-Kategorie eine erneute Bestzeit. Dennoch verpasste er um 1,8 Sekunden Rang drei, der schließlich an den italienischen ŠKODA Privatfahrer Andolfi ging.

ŠKODA Motorsport-CHef Michal Hrabánek betonte: „Unsere bislang perfekte Saison setzt sich fort. Ich freue mich über die Doppelführung in der WRC 2-Zwischenwertung. Jan hat wieder einmal gezeigt, dass er der Mann ist, den es in der WRC 2-Kategorie der Rallye-Weltmeisterschaft auf Asphalt zu schlagen gilt. O.C. hat mich nicht nur durch seine Schnelligkeit und tolle Zeiten auf den Wertungsprüfungen, sondern auch durch seine Moral beeindruckt. Nach dem Pech am Samstag hat er sich auf beeindruckende Weise zurückgekämpft und einen Platz auf dem Podium nur um Haaresbreite verpasst."

Endergebnis Rallye Frankreich/Tour de Corse (WRC 2)
1. Kopecký/Dresler (CZE/CZE), ŠKODA FABIA R5, 3:37.27,5 Stunden
2. Bonato/Boulloud, (FRA/FRA), Citroën C3 R5, +1.51,2 Minuten
3. Andolfi/Scattolin (ITA/ITA), ŠKODA FABIA R5, +3.08,5 Minuten
4. Veiby/Skjaermoen (NOR/NOR), ŠKODA FABIA R5, +3.10,3 Minuten
5. Pieniazek/Mazur (POL/POL), ŠKODA FABIA R5, +13.05,6 Minuten

Zahl des Tages: 55
Die längste Prüfung der Rallye Frankreich/Tour de Corse führte von Vero nach Sarrola-Carcopino über mehr als 55 Kilometer. Das ŠKODA Werksteam O.C. Veiby/Stig Rune Skjaermoen erzielte hier eine überlegene Bestzeit in der WRC 2-Kategorie.

Zwischenstand im WRC 2 Championat (nach 4 von 13 Läufen)
1. Kopecký (CZE), ŠKODA, 50 Punkte
2. Tidemand (SWE), ŠKODA, 43 Punkte
3. Katsuta (JPN), Ford, 29 Punkte
4. Veiby (NOR), ŠKODA, 27 Punkte

Der Kalender 2018 der FIA Rallye-Weltmeisterschaft (WRC 2)
Rallye Monte Carlo 25.01.–28.01.2018
Rallye Schweden 15.02.–18.02.2018
Rallye Mexiko 08.03.–11.03.2018
Rallye Frankreich/Tour de Corse 05.04.–08.04.2018
Rallye Argentinien 26.04.–29.04.2018
Rallye Portugal 17.05.–20.05.2018
Rallye Italien 07.06.–10.06.2018
Rallye Finnland 26.07.–29.07.2018
Rallye Deutschland 16.08.–19.08.2018
Rallye Türkei 13.09.–16.09.2018
Rallye Großbritannien 04.10.–07.10.2018
Rallye Spanien 25.10.–28.10.2018
Rallye Australien 15.11.–18.11.2018

07.04.2018 Jan Kopecký und ŠKODA dominieren bei der Rallye Korsika weiterhin die WRC 2-Kategorie

  • Jan Kopecký und Beifahrer Pavel Dresler liegen im ŠKODA FABIA R5 in der WRC 2-Kategorie bei der Rallye Frankreich/Tour de France klar in Führung
  • Ihre jungen Teamkollegen Ole Christian Veiby/Stig Rune Skjaermoen belegen trotz Problemen mit dem Getriebe Rang drei in der Zwischenwertung der WRC 2-Kategorie
  • ŠKODA Motorsport-Chef Michal Hrabánek: „Erneut eine tolle Leistung von Jan. Schade für O.C., dass ihn technisches Pech die Chancen im Kampf um Rang zwei gekostet hat"

Bastia – Jan Kopecký und Beifahrer Pavel Dresler (CZE/CZE) dominieren auch nach dem zweiten Tag mit ihrem ŠKODA FABIA R5 bei der Rallye Frankreich/Tour de Corse das Geschehen in der WRC 2-Kategorie. Ihre jungen Teamkollegen Ole Christian Veiby/Stig Rune Skjaermoen (NOR/NOR) eroberten nach einem spannenden Kampf zwischenzeitlich die zweite Position in der Zwischenwertung. Die beiden Norweger fielen allerdings kurz vor dem Tagesziel hinter ŠKODA Privatfahrer Fabio Andolfi auf Rang drei zurück, als ihr Getriebe im ersten Gang blockierte.

Am frühen Samstagmorgen erwartete die Teams mit der ersten Wertungsprüfung des Tages ein besonderer Weckruf. Über 35 Kilometer führte die Auftaktprüfung im Norden von Korsika. Der norwegische Youngster O.C. Veiby präsentierte sich hellwach und fuhr seine erste WRC 2-Bestzeit, während Jan Kopecký seine Führung in der Kategorie weiter ausbauen konnte. „Das war ein guter Start für uns, auch wenn die Prüfung sehr tückisch war. Vielleicht war ich am Ende zu vorsichtig, aber man muss hier in jeder Kurve mit Splitt auf der Straße rechnen“, kommentierte Jan Kopecký das Geschehen.

Sein junger Teamkollege O.C. Veiby war nach seiner ersten WRC 2-Bestzeit auf Asphalt bei einem Lauf zur Rallye-Weltmeisterschaft happy. „Ich habe einen wirklich guten Rhythmus gefunden und konnte diesen bis zum Ziel durchhalten“, freute er sich im Ziel der ersten Wertungsprüfung des Morgens. Dieser Rhythmus verhalf Veiby auf der sechsten Wertungsprüfung zu einer erneuten Bestzeit, während sein in der WRC 2-Kategorie führender Teamkollege Kopecký eine Prüfung später zurückschlug und eine weitere Bestmarke setzte.

Nach der mittäglichen Pause in Bastia nahmen die ŠKODA Teams die Wiederholung der morgendlichen Prüfungen in Angriff und bewiesen erneut ihre Schnelligkeit auf den Asphaltpisten der Mittelmeerinsel. Beim zweiten Durchgang der längsten Prüfung des Tages, den über 35 Kilometern zwischen Cagnano und Canari, war Kopecký der Schnellste vor Veiby, der sich nach einem harten Kampf in der WRC 2-Kategorie auf den zweiten Platz verbessern konnte. Auf den nächsten beiden Prüfungen fuhr der Tschechische Meister Kopecký erneut die Bestzeiten. Ole Christian Veiby hatte dagegen Pech: In der letzten Prüfung blieb das Getriebe seine ŠKODA FABIA R5 im ersten Gang stecken. Der Youngster verlor so seinen zweiten Platz und fiel auf die dritte Position in der WRC 2 zurück.

ŠKODA Motorsport-Chef Michal Hrabánek betonte: „Erneut eine schnelle und fehlerfreie Fahrt von Jan, der nicht die geringsten Probleme mit seinem ŠKODA FABIA R5 hatte. Umso mehr tut es mir für O.C. leid, dass ihn technisches Pech vorerst den zweiten Platz kostete. Wir haben das am Service behoben. Die Rallye ist noch lange nicht vorbei, am Sonntag kann noch viel passieren.“

Am Schlusstag wartet die längste Prüfung der Rallye auf die Teams. Es gilt, mehr als 55 Kilometer über kurvenenreiche Bergstraßen zu absolvieren, bevor die abschließende Power Stage über rund 16 Kilometer Strecke die Entscheidung bringt. Der Sieger wird gegen 15 Uhr auf dem Podium in Ajaccio erwartet.

Zwischenstand Rallye Frankreich/Tour de Corse nach dem zweiten Tag (WRC 2)
1. Kopecký/Dresler (CZE/CZE), ŠKODA FABIA R5, 2:51.30,6 Stunden
2. Andolfi/Scattolin (ITA/ITA), ŠKODA FABIA R5, +3.04,3 Minuten
3. Veiby/Skjaermoen (NOR/NOR), ŠKODA FABIA R5, +3.49,9 Minuten
4. Bonato/Boulloud, (FRA/FRA), Citroën C3 R5, +7.05,9 Minuten
5. Pieniazek/Mazur (POL/POL), ŠKODA FABIA R5, +12.08,9 Minuten

Zahl des Tages: 6
Die ŠKODA Werksteams Kopecký/Dresler (4) und Veiby/Skjaermoen (2) fuhren auf allen sechs Wertungsprüfungen des zweiten Tags die Bestzeiten in der WRC 2-Kategorie.

Der Kalender 2018 der FIA Rallye-Weltmeisterschaft (WRC 2)
Rallye Monte Carlo 25.01.–28.01.2018
Rallye Schweden 15.02.–18.02.2018
Rallye Mexiko 08.03.–11.03.2018
Rallye Frankreich/Tour de Corse 05.04.–08.04.2018
Rallye Argentinien 26.04.–29.04.2018
Rallye Portugal 17.05.–20.05.2018
Rallye Italien 07.06.–10.06.2018
Rallye Finnland 26.07.–29.07.2018
Rallye Deutschland 16.08.–19.08.2018
Rallye Türkei 13.09.–16.09.2018
Rallye Großbritannien 04.10.–07.10.2018
Rallye Spanien 25.10.–28.10.2018
Rallye Australien 15.11.–18.11.2018

06.04.2018 Tschechischer Meister Kopecký und ŠKODA führen WRC 2 bei der Rallye Korsika an – Veiby Dritter

  • Jan Kopecký und Beifahrer Pavel Dresler führen im ŠKODA FABIA R5 in der WRC 2-Kategorie nach Tag eins beim vierten Lauf zur FIA Rallye-Weltmeisterschaft
  • Ihre jungen Teamkollegen Ole Christian Veiby/Stig Rune Skjaermœn belegen in der Zwischenwertung Rang drei in der WRC 2-Kategorie
  • ŠKODA Motorsport-Chef Michal Hrabánek: „Ich bin mit der Leistung von Jan und O.C. sehr zufrieden, sie sind wie unser verbesserter ŠKODA FABIA R5 schnell und zuverlässig"

Bastia – Jan Kopecký und Beifahrer Pavel Dresler (CZE/CZE) übernahmen mit ihrem ŠKODA FABIA R5 in der ersten Wertungsprüfung der Rallye Frankreich/Tour de Corse in der WRC 2-Kategorie die Führung und gaben diese bis zur ersten Übernachtungspause in Bastia nicht mehr ab. Beim vierten Lauf zur Rallye Weltmeisterschaft konnten außerdem ihre jungen Teamkollegen Ole Christian Veiby/Stig Rune Skjaermœn (NOR/NOR) trotz zweier Dreher ihre dritte Position behaupten.

Auf der ersten Wertungsprüfung hatten die Teams am Freitag gleich rund 50 Kilometer Strecke mit unzähligen Kurven und nahezu kaum gerader Strecke zwischen La Porta und Valle de Rostino im Nordosten von Korsika zu bewältigen. Heftige Regenfälle hatten am Mittwoch vor der Rallye Schmutz auf den Asphalt gespült, zahlreiche Pfützen machten den ansonsten trockenen Asphalt an manchen Stellen unberechenbar. „Die erste Wertungsprüfung lief wirklich gut für uns, aber die Streckenverhältnisse waren wirklich tückisch. An manchen Stellen lief Wasser über die Straße, die Verhältnisse waren anders als noch im Training, als wir unsere Streckenbeschreibungen erstellt haben. Da wir außerdem keine sogenannten Schotterspione einsetzen dürfen, waren manche Kurven unberechenbar. Ich habe es deshalb vorsichtig angehen lassen“, bekannte Jan Kopecký. Der ŠKODA Werkspilot fuhr auf der ersten Prüfung trotzdem die erste Bestzeit und übernahm schon am Morgen die Führung.

Während einige ihrer Gegner mit technischen Problemen zu kämpfen hatten oder von der Strecke rutschten, absolvierten beide ŠKODA Werksteams mit ihren ŠKODA FABIA R5 nahezu problemlos die anspruchsvollen Prüfungen. „Ich hatte einen Dreher in einer Haarnadelkurve. An manchen Stellen war Dreck und Wasser auf der Strecke. Da sich dadurch die Grip-Verhältnisse ständig änderten, war ich entsprechend vorsichtig“, kommentierte der in der WRC 2-Kategorie drittplatzierte Ole Christian Veiby das Geschehen.

Nach der mittäglichen Pause stand die Wiederholung der Prüfungen vom Morgen auf dem Programm. Jan Kopecký erzielte im ŠKODA FABIA R5 erneut eine Bestzeit, konnte seine Führung nach insgesamt vier Prüfungen weiter ausbauen und war dementsprechend zufrieden: „Heute Nachmittag lief es wesentlich besser, die Straßen waren trockener und ich konnte mehr attackieren.“ Teamkollege O.C. Veiby drehte sich mit seinem ŠKODA FABIA R5 erneut, konnte aber trotzdem seinen dritten Zwischenrang bis ins Ziel der ersten Etappe am Freitag verteidigen.

ŠKODA Motorsport-Chef Michal Hrabánek war mit dem Verlauf des ersten Tags der Rallye Korsika sehr zufrieden. „Diese Rallye ist wirklich ein harter Test für Mensch und Maschine. Ich bin froh, dass unser weiter verbesserter ŠKODA FABIA R5 genauso zuverlässig war wie unsere Fahrer. Jan hat erneut seine Schnelligkeit auf Asphalt unter Beweis gestellt und O.C. lernt mit jedem Kilometer hier auf Korsika dazu", kommentierte Hrabánek.

Am Samstag erwartet die Teams die längste Etappe der Rallye. Sechs Wertungsprüfungen führen über insgesamt 136 Kilometer.

Zwischenstand Rallye Frankreich/Tour de Corse nach dem ersten Tag (WRC 2)
1. Kopecký/Dresler (CZE/CZE), ŠKODA FABIA R5, 1:24.07,0 Stunden
2. Bonato/Boulloud, (FRA/FRA), Citroën C3 R5, +20,8 Sekunden
3. Veiby/Skjaermœn (NOR/NOR), ŠKODA FABIA R5, +1.07,9 Minuten
4. Lefebvre/Moreau, (FRA/FRA), Citroën C3 R5, +1.10,4 Minuten
5. Loubet/Landais (FRA/FRA), Hyundai i20, +1.17,3 Minuten
6. Andolfi/Scattolin (ITA/ITA), ŠKODA FABIA R5, +1.25,7 Minuten

Zahl des Tages: 49
Die erste Prüfung der Rallye Frankreich/Tour de Corse führte zwischen La Porta und Valle de Rostino über mehr als 49 Kilometer. ŠKODA Werksfahrer Jan Kopecký erzielte hier die Bestzeit in der WRC 2-Kategorie.

Der Kalender 2018 der FIA Rallye-Weltmeisterschaft (WRC 2)
Rallye Monte Carlo 25.01.–28.01.2018
Rallye Schweden 15.02.–18.02.2018
Rallye Mexiko 08.03.–11.03.2018
Rallye Frankreich/Tour de Corse 05.04.–08.04.2018
Rallye Argentinien 26.04.–29.04.2018
Rallye Portugal 17.05.–20.05.2018
Rallye Italien 07.06.–10.06.2018
Rallye Finnland 26.07.–29.07.2018
Rallye Deutschland 16.08.–19.08.2018
Rallye Türkei 13.09.–16.09.2018
Rallye Großbritannien 04.10.–07.10.2018
Rallye Spanien 25.10.–28.10.2018
Rallye Australien 15.11.–18.11.2018


04.04.2018 Limitierte Sonderedition: sportlich ausgestatteter ŠKODA FABIA R5 mit Rallye-Genen

  • Sonderedition feiert Titelgewinn von ŠKODA in der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC 2)
  • Deutschlandweit nur 600 Exemplare verfügbar – jedes davon mit nummeriertem Zertifikat
  • Exklusiv für die Sonderedition ŠKODA FABIA R5: 92 kW (125 PS) starker 1,4 TSI-Benziner mit 7-Gang-Direktschaltgetriebe
  • Sportfahrwerk, 17-Zoll-Felgen, Infotainment-Navigationssystem Amundsen, Sportsitze und Multifunktions-Sportlenkrad serienmäßig
  • FABIA R5 bietet Preisvorteil von 2.000 Euro gegenüber einem vergleichbar ausgestatteten Serienmodell

Weiterstadt – ŠKODA feiert den zweiten Titelgewinn in der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC 2) in Folge mit einer besonders sportlichen Sonderedition: Der in Deutschland auf 600 Exemplare limitierte ŠKODA FABIA R5 besitzt als einzige Version dieser Baureihe einen 1,4 TSI-Benziner, der 92 kW (125 PS)* leistet. Zum reichhaltigen Lieferumfang der Sonderedition gehören ein tiefergelegtes Sportfahrwerk, attraktive 17-Zoll-Felgen, das Infotainment-Navigationssystem Amundsen, Sportsitze und Multifunktions-Sportlenkrad. Der ŠKODA FABIA R5 kostet 22.990 Euro. Das bedeutet einen Preisvorteil von 2.000 Euro gegenüber einem vergleichbar ausgestatteten Serienmodell.

Motorsport gehört zur DNA der Marke ŠKODA – von den Pioniertagen bis heute. 2017 gewann das Werksteam ŠKODA Motorsport zum zweiten Mal in Folge den Titel in der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC 2). Hierzulande siegte das ŠKODA AUTO Deutschland-Duo Fabian Keim/Frank Christian im FABIA R5 erneut in der Deutschen Rallye-Meisterschaft (DRM). Durch diese und viele weitere Titelgewinne war die zurückliegende Rallye-Saison die erfolgreichste in der 117-jährigen Motorsportgeschichte des Unternehmens. Der ŠKODA FABIA R5 gilt längst als das mit Abstand erfolgreichste Fahrzeug in der serienbasierten Kategorie R5.

Jetzt feiert ŠKODA den WM-Titel mit einer exklusiven, in Deutschland auf 600 Exemplare limitierten Sonderedition, die ebenfalls den klangvollen Namen ŠKODA FABIA R5 trägt. Die Sonderserie ist nicht frei konfigurierbar, sondern hat ab Werk alles an Bord, was einen besonders sportlichen Kleinwagen auszeichnet. Der FABIA R5 geht in Candy-Weiß mit einem in Black-Magic Perleffekt lackierten Dach an den Start. Zahlreiche mattschwarze Applikationen unterstreichen den vom Rallye-Sport inspirierten Look. Die Sonderedition ist an einer schwarz folierten Fläche auf der Heckklappe sowie den Plaketten ‚Edition R5‘ am Heck und an den hinteren Radhäusern zu erkennen. Außerdem trägt das Editionsmodell als Hommage an den Rallye-Boliden ‚WRC 2 Champion‘-Aufkleber an den vorderen Kotflügeln. Schwarze 17-Zoll-Felgen im dynamischen Design SAVIO runden den knackigen Auftritt ab.

Ein ganz besonderer FABIA ist die Sonderedition R5 auch wegen ihres Motors. Exklusiv für die Modellreihe sorgt der 1,4 TSI-Benziner mit 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe (DSG) für Vortrieb. Die Spitzenleistung von 92 kW (125 PS) resultiert in einer Höchstgeschwindigkeit von 203 km/h und ermöglicht den Sprint von 0 auf 100 km/h in 8,8 Sekunden. Ein straff abgestimmtes und tiefergelegtes Sportfahrwerk sorgt für hervorragende Straßenlage.

Angemessenen Halt bei engagierter Gangart liefern die zum Teil mit Alcantara bezogenen, beheizbaren Sportsitze. Das Multifunktions-Sportlenkrad unterstreicht den dynamischen Charakter der limitierten Sonderedition zusätzlich.

Das serienmäßige Infotainment-Navigationssystem Amundsen mit digitalem Radioempfang DAB+ besitzt eine Bluetooth-Freisprecheinrichtung und ŠKODA Connect. Hierzu gehören zum einen die kostenfreien Care Connect-Dienste wie automatischer Notruf (eCall), proaktive Dienste und Fahrzeugfernzugriff. Darüber hinaus sind alle Services von Infotainment Online – etwa Online-Routenimport, Online-Verkehrsinformationen, Wetter, Parkplätze u.v.m. – ein Jahr lang kostenfrei nutzbar. Ebenfalls an Bord: das schlüssellose Zugangs- und Start-Stopp-System KESSY, Rückfahrkamera und Parksensoren hinten, der adaptive Abstandsassistent (ACC) sowie Regensensor und Fahrlichtassistent.

Jeder der 600 in Deutschland verfügbaren FABIA R5 erhält ein Zertifikat mit seiner individuellen Nummer. Die Sonderedition ŠKODA FABIA R5 ist ab sofort für 22.990 Euro bei deutschen ŠKODA Autohäusern bestellbar. Damit bietet die Sonderedition mit exklusiver Motorisierung exakt 2.000 Euro Preisvorteil gegenüber einem vergleichbar ausgestatteten Serienmodell.

Die angegebenen Verbrauchs- und Emissionswerte wurden nach den gesetzlich vorgeschriebenen Messverfahren ermittelt. Seit dem 1. September 2017 werden bestimmte Neuwagen bereits nach dem weltweit harmonisierten Prüfverfahren für Personenwagen und leichte Nutzfahrzeuge (Worldwide Harmonized Light Vehicles Test Procedure, WLTP), einem realistischeren Prüfverfahren zur Messung des Kraftstoffverbrauchs und der CO2-Emissionen, typgenehmigt. Ab dem 1. September 2018 wird der WLTP den neuen europäischen Fahrzyklus (NEFZ) ersetzen. Wegen der realistischeren Prüfbedingungen sind die nach dem WLTP gemessenen Kraftstoffverbrauchs- und CO2- Emissionswerte in vielen Fällen höher als die nach dem NEFZ gemessenen. Weitere Informationen zu den Unterschieden zwischen WLTP und NEFZ finden Sie unter www.skoda-auto.de/wltp.
Aktuell sind noch die NEFZ-Werte verpflichtend zu kommunizieren. Soweit es sich um Neuwagen handelt, die nach WLTP typgenehmigt sind, werden die NEFZ-Werte von den WLTP-Werten abgeleitet. Die zusätzliche Angabe der WLTP-Werte kann bis zu deren verpflichtender Verwendung freiwillig erfolgen. Soweit die NEFZ-Werte als Spannen angegeben werden, beziehen sie sich nicht auf ein einzelnes, individuelles Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebotes. Sie dienen allein Vergleichszwecken zwischen den verschiedenen Fahrzeugtypen. Zusatzausstattungen und Zubehör (Anbauteile, Reifenformat, usw.) können relevante Fahrzeugparameter, wie z. B. Gewicht, Rollwiderstand und Aerodynamik verändern und neben Witterungs- und Verkehrsbedingungen sowie dem individuellen Fahrverhalten den Kraftstoffverbrauch, den Stromverbrauch, die CO2-Emissionen und die Fahrleistungswerte eines Fahrzeugs beeinflussen.

* Verbrauch nach Verordnung (EG) Nr. 715/2007; CO2-Emissionen und CO2-Effizienz nach Richtlinie 1999/94/EG. Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen, spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem "Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen" entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der DAT Deutsche Automobil Treuhand GmbH, Hellmuth-Hirth-Str. 1, 73760 Ostfildern-Scharnhausen (www.dat.de), unentgeltlich erhältlich ist.

FABIA R5 1,4 TSI DSG 92 kW (125 PS)
innerorts 6,2 l/100km, außerorts 4,2 l/100km, kombiniert 4,9 l/100km, CO2-Emissionen kombiniert 115 g/km, CO2-Effizienzklasse B

20.03.2018 ‚Tanz auf dem Vulkan‘ für ŠKODA Rallye-Champions Kreim/Christian zum EM-Auftakt

  • Heißer Auftakt: ŠKODA AUTO Deutschland Duo Fabian Kreim/Frank Christian beginnt auf der Azoren-Vulkaninsel São Miguel seine erste gemeinsame Saison in der FIA Rallye-Europameisterschaft (ERC)
  • Starke Konkurrenz: 35 Fahrzeuge der R5-Klasse am Start, darunter 16 ŠKODA FABIA R5
  • Nach zwei nationalen Titeln nun den U28-Titel im Kontinentalchampionat im Visier
  • Fabian Kreim: „Wir wollen beweisen, dass wir auch in Europa vorn dabei sein können“

Weiterstadt – Mit dem sprichwörtlichen ‚Tanz auf dem Vulkan‘ beginnt für die zweimaligen Deutschen Rallye-Champions Fabian Kreim/Frank Christian (D/D) die gemeinsame Premierensaison in der FIA Rallye-Europameisterschaft (ERC). Mitten im Atlantik auf der Azoren-Insel São Miguel misst sich das aus dem nationalen Championat aufgestiegene Team von ŠKODA AUTO Deutschland mit der Rallye-Elite des Kontinents. Der Auftakt wird von Donnerstag bis Samstag gleich ein absoluter Härtetest: 35 Fahrzeuge aus der R5-Klasse stehen im Starterfeld der ‚Azores Airlines Rallye‘. 16 Duos, darunter Kreim/Christian, vertrauen auf das Erfolgsmodell ŠKODA FABIA R5.

„Viele der besten Rallye-Fahrer Europas am Start, für uns unbekannte Strecken und dazu eine Rallye auf Schotter - das wird für uns wirklich in jeder Hinsicht ein Tanz auf dem Vulkan. Wir freuen uns wahnsinnig auf die Herausforderung und wollen beweisen, dass wir auch in Europa vorn dabei sein können“, sagt Fabian Kreim. Der 25 Jahre alte Odenwälder hat bei Testfahrten in der Lausitz Geschmack am Driften auf Schotter gewonnen und durfte sich beim Training am Montag schon mit den ganz speziellen Bedingungen auf den Azoren-Pisten vertraut machen. Hier ist ein völlig anderer Fahrstil notwendig als auf Asphalt. Dem Belag, auf dem Kreim als Kart- und später Rallye-Fahrer aufgewachsen ist und auf dem er seine beiden deutschen Meistertitel geholt hat.

„Ich habe mir in den letzten Wochen Onboard-Aufnahmen von anderen Fahrern angeschaut, die in den vergangenen Jahren erfolgreich bei der Rallye auf den Azoren unterwegs waren. Ich werde versuchen, von Beginn an so schnell wie möglich, aber auch so sicher wie nötig, unterwegs zu sein“, sagt Kreim. Fehler werden auf den schmalen Sandpisten in der atemberaubenden Natur der Insel São Miguel nicht verziehen. Die ‚Königsprüfung‘ führt am Rand des Vulkan-Kratersees Sete Cidades entlang. Insgesamt müssen an den drei Rallye-Tagen 207,30 Kilometer in 15 Prüfungen bewältigt werden. Auch das sind gegenüber den nur 1,5 Tage dauernden Events in der Deutschen Rallye-Meisterschaft (DRM) deutlich verschärfte Anforderungen für Kreim/Christian. Das Team von ŠKODA AUTO Deutschland wird mit der Nummer 9 in die diesjährige EM-Saison starten.

Zu den Topfavoriten zählt der Portugiese Bruno Magalhães, der im vergangenen Jahr auf den Azoren für einen umjubelten Heimsieg im ŠKODA FABIA R5 gesorgt hatte. Im tschechischen Hightech-Allradler tritt unter anderem auch der blaublütige Prinz Albert von Thurn und Taxis (D) an. Sein Auto wird vom österreichischen Team BRR eingesetzt, das ebenfalls den ŠKODA AUTO Deutschland-eigenen FABIA R5 betreut. Für Fabian Kreim besonders wichtig ist jedoch vor allem die Konkurrenz in der U28-Klasse, für die sich zwölf Piloten eingeschrieben haben. Dazu gehören mit dem Franzosen Pierre-Louis Loubet (Hyundai) oder dem Polen Hubert Ptaszek (ŠKODA) weitere sehr erfahrene Piloten. Mit der Italienerin Tamara Molinaro fordert auch eine Frau Fabian Kreim heraus.

„Wir freuen uns alle natürlich unglaublich, dass es beim Aufstieg in die Rallye-Europameisterschaft nun endlich auf der Piste für uns losgeht! Die Rallye auf den Azoren wird eine echte Standortbestimmung für uns, schließlich ist der U28-Titel unser gemeinsames Ziel“, sagt Andreas Leue, Teamleiter Motorsport und Tradition bei ŠKODA AUTO Deutschland. Die ‚Azores Airlines Rallye‘ ist die erste von sechs Rallyes, bei der Kreim/Christian den Kampf um die Nachfolge des letztjährigen U28-Champions Marijan Griebel (D) antreten. Nach dem Auftakt-Event folgen die Rallyes auf den Kanarischen Inseln (3. bis 5. Mai), rund um die italienische Hauptstadt Rom (19. bis 21. Juli), in Tschechien (26. bis 28. August), Polen (21. bis 23. September) sowie Lettland (12. bis 14. Oktober). Dem Champion in dieser Kategorie wird als Preis der Start bei einer WM-Rallye im Jahr 2019 finanziert.

Für Kreim sind alle EM-Rallyes bis auf die Barum-Rallye in Tschechien Neuland. Dort erreichte er 2016 bei einem Einsatz für das Werksteam von ŠKODA Motorsport einen starken fünften Platz. Copilot Frank Christian bringt hingegen schon mehr EM-Erfahrung mit: Er wurde 2014 mit Sepp Wiegand Vize-Europameister.

Wussten Sie schon, dass…
… ŠKODA AUTO Deutschland einen neuen Facebook-Kanal für die große Fan-Gemeinde des Motorsports und von sportlichen Serienmodellen mit dem legendären Kürzel RS gestartet hat? Unter der URL https://www.facebook.com/SKODARSMotorsport/ gibt es täglich spannende News, Fotos und Videos aus der sportlichen Welt von ŠKODA. Zu den motorsportlichen Höhepunkten des neuen Angebots zählt die Begleitung des EM-Auftritts von Kreim/Christian. Genauso auf ihre Kosten kommen die Anhänger von sportlichen ŠKODA Autos für die Straße und Liebhaber der großen Tradition der tschechischen Marke. Das Motto der Seite heißt: #beRS.

Die FIA Rallye-Europameisterschaft (ERC) im TV

Donnerstag, 22. März 2018
23.30 Uhr: Eurosport, Azoren-Rallye

Freitag, 23. März 2018
8.30 Uhr: Eurosport, Azoren-Rallye
23.35 Uhr: Eurosport, Azoren-Rallye

Samstag, 24. März 2018
22.30 Uhr: Eurosport, Azoren-Rallye

Mittwoch, 28. März 2018
8.30 Uhr: Eurosport, EM-Magazin
16.30 Uhr: Eurosport, EM-Magazin

FIA Rallye-Europameisterschaft (ERC) 2018
22.03. - 24.03.2017 Rallye Azoren (mit U28-Wertung)
03.05. - 05.05.2017 Rallye Islas Canarias (mit U28-Wertung)
01.06. - 03.06.2017 Rallye Akropolis
15.06. - 17.06.2017 Rallye Zypern
19.07. - 21.07.2017 Rallye di Roma Capitale/Italien (mit U28-Wertung)
24.08. - 26.08.2017 Barum Rallye/Tschechien (mit U28-Wertung)
21.09. - 23.09.2017 Rallye Polen (mit U28-Wertung)
12.10. - 14.10.2017 Rallye Liepaja/Lettland (mit U28-Wertung)

20.03.2018 ‚Tanz auf dem Vulkan‘ für ŠKODA Rallye-Champions Kreim/Christian zum EM-Auftakt

  • Heißer Auftakt: ŠKODA AUTO Deutschland Duo Fabian Kreim/Frank Christian beginnt auf der Azoren-Vulkaninsel São Miguel seine erste gemeinsame Saison in der FIA Rallye-Europameisterschaft (ERC)
  • Starke Konkurrenz: 35 Fahrzeuge der R5-Klasse am Start, darunter 16 ŠKODA FABIA R5
  • Nach zwei nationalen Titeln nun den U28-Titel im Kontinentalchampionat im Visier
  • Fabian Kreim: „Wir wollen beweisen, dass wir auch in Europa vorn dabei sein können

Weiterstadt – Mit dem sprichwörtlichen ‚Tanz auf dem Vulkan‘ beginnt für die zweimaligen Deutschen Rallye-Champions Fabian Kreim/Frank Christian (D/D) die gemeinsame Premierensaison in der FIA Rallye-Europameisterschaft (ERC). Mitten im Atlantik auf der Azoren-Insel São Miguel misst sich das aus dem nationalen Championat aufgestiegene Team von ŠKODA AUTO Deutschland mit der Rallye-Elite des Kontinents. Der Auftakt wird von Donnerstag bis Samstag gleich ein absoluter Härtetest: 35 Fahrzeuge aus der R5-Klasse stehen im Starterfeld der ‚Azores Airlines Rallye‘. 16 Duos, darunter Kreim/Christian, vertrauen auf das Erfolgsmodell ŠKODA FABIA R5.

„Viele der besten Rallye-Fahrer Europas am Start, für uns unbekannte Strecken und dazu eine Rallye auf Schotter - das wird für uns wirklich in jeder Hinsicht ein Tanz auf dem Vulkan. Wir freuen uns wahnsinnig auf die Herausforderung und wollen beweisen, dass wir auch in Europa vorn dabei sein können“, sagt Fabian Kreim. Der 25 Jahre alte Odenwälder hat bei Testfahrten in der Lausitz Geschmack am Driften auf Schotter gewonnen und durfte sich beim Training am Montag schon mit den ganz speziellen Bedingungen auf den Azoren-Pisten vertraut machen. Hier ist ein völlig anderer Fahrstil notwendig als auf Asphalt. Dem Belag, auf dem Kreim als Kart- und später Rallye-Fahrer aufgewachsen ist und auf dem er seine beiden deutschen Meistertitel geholt hat.

„Ich habe mir in den letzten Wochen Onboard-Aufnahmen von anderen Fahrern angeschaut, die in den vergangenen Jahren erfolgreich bei der Rallye auf den Azoren unterwegs waren. Ich werde versuchen, von Beginn an so schnell wie möglich, aber auch so sicher wie nötig, unterwegs zu sein“, sagt Kreim. Fehler werden auf den schmalen Sandpisten in der atemberaubenden Natur der Insel São Miguel nicht verziehen. Die ‚Königsprüfung‘ führt am Rand des Vulkan-Kratersees Sete Cidades entlang. Insgesamt müssen an den drei Rallye-Tagen 207,30 Kilometer in 15 Prüfungen bewältigt werden. Auch das sind gegenüber den nur 1,5 Tage dauernden Events in der Deutschen Rallye-Meisterschaft (DRM) deutlich verschärfte Anforderungen für Kreim/Christian. Das Team von ŠKODA AUTO Deutschland wird mit der Nummer 9 in die diesjährige EM-Saison starten.

Zu den Topfavoriten zählt der Portugiese Bruno Magalhães, der im vergangenen Jahr auf den Azoren für einen umjubelten Heimsieg im ŠKODA FABIA R5 gesorgt hatte. Im tschechischen Hightech-Allradler tritt unter anderem auch der blaublütige Prinz Albert von Thurn und Taxis (D) an. Sein Auto wird vom österreichischen Team BRR eingesetzt, das ebenfalls den ŠKODA AUTO Deutschland-eigenen FABIA R5 betreut. Für Fabian Kreim besonders wichtig ist jedoch vor allem die Konkurrenz in der U28-Klasse, für die sich zwölf Piloten eingeschrieben haben. Dazu gehören mit dem Franzosen Pierre-Louis Loubet (Hyundai) oder dem Polen Hubert Ptaszek (ŠKODA) weitere sehr erfahrene Piloten. Mit der Italienerin Tamara Molinaro fordert auch eine Frau Fabian Kreim heraus.

„Wir freuen uns alle natürlich unglaublich, dass es beim Aufstieg in die Rallye-Europameisterschaft nun endlich auf der Piste für uns losgeht! Die Rallye auf den Azoren wird eine echte Standortbestimmung für uns, schließlich ist der U28-Titel unser gemeinsames Ziel“, sagt Andreas Leue, Teamleiter Motorsport und Tradition bei ŠKODA AUTO Deutschland. Die ‚Azores Airlines Rallye‘ ist die erste von sechs Rallyes, bei der Kreim/Christian den Kampf um die Nachfolge des letztjährigen U28-Champions Marijan Griebel (D) antreten. Nach dem Auftakt-Event folgen die Rallyes auf den Kanarischen Inseln (3. bis 5. Mai), rund um die italienische Hauptstadt Rom (19. bis 21. Juli), in Tschechien (26. bis 28. August), Polen (21. bis 23. September) sowie Lettland (12. bis 14. Oktober). Dem Champion in dieser Kategorie wird als Preis der Start bei einer WM-Rallye im Jahr 2019 finanziert.

Für Kreim sind alle EM-Rallyes bis auf die Barum-Rallye in Tschechien Neuland. Dort erreichte er 2016 bei einem Einsatz für das Werksteam von ŠKODA Motorsport einen starken fünften Platz. Copilot Frank Christian bringt hingegen schon mehr EM-Erfahrung mit: Er wurde 2014 mit Sepp Wiegand Vize-Europameister.

Wussten Sie schon, dass…

… ŠKODA AUTO Deutschland einen neuen Facebook-Kanal für die große Fan-Gemeinde des Motorsports und von sportlichen Serienmodellen mit dem legendären Kürzel RS gestartet hat? Unter der URL https://www.facebook.com/SKODARSMotorsport/ gibt es täglich spannende News, Fotos und Videos aus der sportlichen Welt von ŠKODA. Zu den motorsportlichen Höhepunkten des neuen Angebots zählt die Begleitung des EM-Auftritts von Kreim/Christian. Genauso auf ihre Kosten kommen die Anhänger von sportlichen ŠKODA Autos für die Straße und Liebhaber der großen Tradition der tschechischen Marke. Das Motto der Seite heißt: #beRS.

Die FIA Rallye-Europameisterschaft (ERC) im TV

Donnerstag, 22. März 2018 23.30 Uhr: Eurosport, Azoren-Rallye

Freitag, 23. März 2018 8.30 Uhr: Eurosport, Azoren-Rallye, 23.35 Uhr: Eurosport, Azoren-Rallye

Samstag, 24. März 2018 22.30 Uhr: Eurosport, Azoren-Rallye

Mittwoch, 28. März 2018 8.30 Uhr: Eurosport, EM-Magazin, 16.30 Uhr: Eurosport, EM-Magazin

FIA Rallye-Europameisterschaft (ERC) 2018 22.03. - 24.03.2017 Rallye Azoren (mit U28-Wertung), 03.05. - 05.05.2017 Rallye Islas Canarias (mit U28-Wertung), 01.06. - 03.06.2017 Rallye Akropolis, 15.06. - 17.06.2017 Rallye Zypern, 19.07. - 21.07.2017 Rallye di Roma Capitale/Italien (mit U28-Wertung), 24.08. - 26.08.2017 Barum Rallye/Tschechien (mit U28-Wertung), 21.09. - 23.09.2017 Rallye Polen (mit U28-Wertung), 12.10. - 14.10.2017 Rallye Liepaja/Lettland (mit U28-Wertung)

16.03.2018 #beRS: ŠKODA startet neuen Facebook-Kanal für Motorsport- und RS-Fans

  • Spannende News, Fotos und Videos aus der sportlichen ŠKODA Welt
  • Live dabei sein, wenn die Deutschen Rallye-Meister Fabian Kreim/Frank Christian in der FIA Rallye-Europameisterschaft (ERC) im ŠKODA FABIA R5 starten
  • Andreas Leue, Teamleiter Motorsport und Tradition bei ŠKODA AUTO Deutschland: „Wir wollen Emotionen und Faszination vermitteln – im Motorsport wie auf der Straße“

Weiterstadt – #beRS: ŠKODA AUTO Deutschland startet neuen Facebook-Kanal für die große Fangemeinde des Motorsports und von sportlichen Serienmodellen mit dem legendären RS im Namen. Dieses Kürzel steht bei ŠKODA für Rallye Sport. Unter der URL https://www.facebook.com/SKODARSMotorsport/ gibt es spannende News, Fotos und Videos aus der sportlichen Welt von ŠKODA. Zu den motorsportlichen Höhepunkten des neuen Angebots zählt die Begleitung des Auftritts der zweimaligen Deutschen Meister Fabian Kreim/Frank Christian (D/D) in der FIA Rallye-Europameisterschaft (ERC). Genauso auf ihre Kosten kommen die Anhänger von sportlichen ŠKODA Autos für die Straße und Liebhaber der großen Tradition der tschechischen Marke.

„Emotionen und Faszination – das wollen wir mit unserem neuen Angebot vermitteln. Alle, die gern sportlich unterwegs und Anhänger des Motorsports sind, sind eingeladen, sich auf diesem Facebook-Kanal zu treffen“, sagt Andreas Leue, Teamleiter Motorsport und Tradition bei ŠKODA AUTO Deutschland. Mit dem Hashtag #beRS werden die Fans aufgefordert, spannende Erlebnisse zu teilen, zu kommentieren – einfach dabei zu sein. Er baut auf dem Hashtag #beSKODA auf, mit dem die Marke zum Beispiel beim Genfer Autosalon aufgetreten ist.

Auf dem neuen Kanal ‚ŠKODA RS und Motorsport‘ sorgt ein kontinuierliches Community-Management dafür, dass sich die Fangemeinde jederzeit austauschen kann und keine Frage unbeantwortet bleibt. Die Nutzer werden regelmäßig über Mitmachaktionen oder Gewinnspiele zur Interaktion eingeladen. Als exklusiver Preis lockt zum Beispiel eine Taxifahrt mit Champion Kreim im ŠKODA FABIA R5.

Der Auftritt des ŠKODA AUTO Deutschland Duos Kreim/Christian in der Rallye-EM wird von Social-Media-Experten und einem Video-Team live begleitet. Die EM beginnt in der kommenden Woche mit der ‚Azores Airlines Rallye‘ auf der Atlantikinsel São Miguel (22. bis 24. März). Kreim/Christian werden auch bei den Rallyes auf den Kanarischen Inseln (3. bis 5. Mai), rund um die italienische Hauptstadt Rom (19. bis 21. Juli), in Tschechien (26. bis 28. August), Polen (21. bis 23. September) sowie Lettland (12. bis 14. Oktober) an den Start gehen. Ziel ist der Titel in der U-28-Wertung des Kontinentalchampionats.

Der neue Facebook-Kanal schlägt die Brücke vom internationalen wie nationalen Rallye-Engagement von ŠKODA zu den sportlichen Serienmodellen der Marke. Beispiel ŠKODA OCTAVIA: Dieses Auto verbindet – egal ob Limousine oder Kombi – die Annehmlichkeiten eines Familienautos perfekt mit sportlichen Attributen. Neben heißen Informationen über den weiteren Ausbau der RS-Palette der Marke bietet das neue Social-Media-Angebot Raum für individuelle RS-Momente der Nutzer. Ebenso Themen sind die Highlights von 117 Jahren sportlichen Fahrens mit ŠKODA wie beispielsweise im legendären 130 RS, dem sogenannten ‚Porsche des Ostens‘. #beRS – zu jeder Zeit und an jedem Ort.

FIA Rallye-Europameisterschaft (ERC) 2018

22.03. - 24.03.2017 Rallye Azoren (mit U28-Wertung)
03.05. - 05.05.2017 Rallye Islas Canarias (mit U28-Wertung)
01.06. - 03.06.2017 Rallye Akropolis
15.06. - 17.06.2017 Rallye Zypern
19.07. - 21.07.2017 Rallye di Roma Capitale/Italien (mit U28-Wertung)
24.08. - 26.08.2017 Barum Rallye/Tschechien (mit U28-Wertung)
21.09. - 23.09.2017 Rallye Polen (mit U28-Wertung)
12.10. - 14.10.2017 Rallye Liepaja/Lettland (mit U28-Wertung)

12.03.2018 Rallye Mexiko: Sieg und Tabellenführung für ŠKODA Werkspilot Tidemand, Rovanperä stark

  • Pontus Tidemand und Jonas Andersson (ŠKODA FABIA R5) übernehmen mit dem Sieg beim dritten WM-Lauf die Führung in der Zwischenwertung der WRC 2-Kategorie
  • Amtierender Champion Pontus Tidemand mit insgesamt neun Siegen erfolgreichster Fahrer in der WRC 2-Historie
  • Teamkollegen Kalle Rovanperä/Jonne Halttunen zeigen mit fünf Bestzeiten auf den harten Schotterpisten in Mexiko eine beeindruckende Leistung
  • ŠKODA Motorsport-Chef Michal Hrabánek: „Glückwunsch an Pontus und Kalle. Sie erzielten alle Bestzeiten für ŠKODA und bewiesen Schnelligkeit und Zuverlässigkeit"

León/Mexiko – Das ŠKODA Werksteam Pontus Tidemand/Jonas Andersson (SWE/SWE) fuhr im ŠKODA FABIA R5 bei der Rallye Guanajuato Mexiko zum überlegenen Sieg in der WRC 2-Kategorie. Sie erreichten außerdem den siebten Gesamtrang. Mit seinem ersten Saisonsieg in der WRC 2 übernahm Pontus Tidemand außerdem die Tabellenführung. Die Teamkollegen Kalle Rovanperä und Jonne Halttunen (FIN/FIN) konnten nach dem Ausfall in der zweiten Prüfung gemäß des sogenannten Rallye 2-Reglements am Samstag erneut starten, fuhren noch fünf Bestzeiten und erkämpften als Fünftplatzierte ihre ersten WRC 2-Meisterschaftspunkte in der Saison 2018.

Die amtierenden WRC 2-Champions Pontus Tidemand und Jonas Andersson fuhren im ŠKODA FABIA R5 auf den harten Schotterpisten der Rallye Mexiko schnell und zuverlässig zum Sieg. Sie führten den dritten Lauf zur FIA Rallye-Weltmeisterschaft 2018 mit einer fehlerfreien Fahrt vom Start bis ins Ziel an, fuhren insgesamt 17 Bestzeiten auf den 22 Wertungsprüfungen und konnten ihren Vorjahressieg eindrucksvoll wiederholen.

Ihr ŠKODA FABIA R5 war bestens auf die harten Bedingungen in Mexiko vorbereitet. Die Rennmotoren mussten nicht nur Lufttemperaturen von über 30 Grad Celsius verkraften. In Höhenlagen von bis zu 2.737 Meter Höhe über dem Meeresspiegel kam der optimal angepassten Steuerung der Turbotriebwerke außerdem eine besondere Rolle zu, denn die Motoren verlieren in der dünnen Luft über 20 Prozent an Leistung. Während viele Wettbewerber mit diesen Bedingungen zu kämpfen hatten, lief Tidemands ŠKODA FABIA R5 wie ein Uhrwerk. Der Schwede übernahm mit seinem ersten Saisonsieg außerdem die Führung in der WRC 2-Tabelle. Nach seinem insgesamt 24. Start in der WRC 2 seit 2014 kann Pontus Tidemand auf eine beeindruckende Statistik zurückblicken: Er fuhr 19 Mal aufs Podium und ist mit den neun Siegen darunter der erfolgreichste Fahrer in der Geschichte der Meisterschaft.

Am Schlusstag der Rallye Mexiko am Sonntag gewann Tidemand weitere zwei Wertungsprüfungen und kam am Ende auf 17 Bestzeiten in der WRC 2. „Ich muss dem gesamten Team für die tolle Unterstützung danken. Mein ŠKODA FABIA R5 war einfach fantastisch, es war ein reines Vergnügen, damit auf diesen harten Schotterpisten zu fahren", freute sich Tidemand im Ziel. Nachdem sie in der zweiten Wertungsprüfung einen Stein getroffen hatten und mit beschädigtem Kühler zunächst aufgeben mussten, konnten die jungen Teamkollegen Kalle Rovanperä und Beifahrer Jonne Halttunen gemäß des sogenannten Rallye 2-Reglements ab Samstag wieder an den Start gehen.

Kalle Rovanperä freute sich über die Zielankunft bei seiner ersten Rallye im ŠKODA Werksteam und fünf Bestzeiten. „Es ist wirklich schade, dass mir in der zweiten Prüfung dieses Missgeschick passiert ist. Aber ich bin happy, dass die Mechaniker das Auto wieder so gut präparieren konnten. So konnte ich wenigstens am Samstag und Sonntag fahren und weitere Erfahrungen sammeln. Das, was ich in Mexiko gelernt habe, wird mir bei meinem nächsten WM-Lauf sicher helfen", bekannte der 17-jährige Finne.

„Glückwunsch an Pontus und Kalle. Sie haben alle Bestzeiten in der WRC 2-Kategorie für ŠKODA erkämpft und ihre Schnelligkeit und Zuverlässigkeit bewiesen", freute sich ŠKODA Motorsport-Chef Michal Hrabánek auf dem Podium in León, der fünftgrößten Stadt des Landes rund 400 Kilometer nordwestlich von Mexico City.

Endergebnis Rallye Mexiko (WRC 2)
1. Tidemand/Andersson (SWE/SWE), ŠKODA FABIA R5, 4:04.32,7 Stunden
2. Greensmith/Parry (GBR/GBR), Ford Fiesta R5, +6.44,6 Minuten
3. Heller/Olmos (CHL/ARG), Ford Fiesta R5, +13.53,4 Minuten
4. Bulacia Wilkinson/Mussano (BOL/ARG), Ford Fiesta R5, +22.45,9 Minuten
5. Rovanperä/Halttunen (FIN/FIN), ŠKODA FABIA R5, +1:02.54,1 Stunden

Zwischenstand im WRC 2-Championat (nach 3 von 13 Läufen)
1. Tidemand (ŠKODA), 43 Punkte
2. Kopecký (ŠKODA) und Katsuta (Ford), 25 Punkte
4. Greensmith (Ford) und Sciessere (Citroën), 18 Punkte

Zahl des Tages: 7
ŠKODA Werksfahrer Pontus Tidemand gewann nicht nur die WRC 2-Kategorie bei der Rallye Mexiko überlegen, er belegte auch den siebten Rang im Gesamtklassement.

Der Kalender 2018 der FIA Rallye-Weltmeisterschaft (WRC 2)

Rallye Monte Carlo 25.01.–28.01.2018
Rallye Schweden 15.02.–18.02.2018
Rallye Mexiko 08.03.–11.03.2018
Rallye Frankreich 05.04.–08.04.2018
Rallye Argentinien 26.04.–29.04.2018
Rallye Portugal 17.05.–20.05.2018
Rallye Italien 07.06.–10.06.2018
Rallye Finnland 26.07.–29.07.2018
Rallye Deutschland 16.08.–19.08.2018
Rallye Türkei 13.09.–16.09.2018
Rallye Großbritannien 04.10.–07.10.2018
Rallye Spanien 25.10.–28.10.2018
Rallye Australien 15.11.–18.11.2018

11.03.2018 Rallye Mexiko: ŠKODA Werksfahrer Tidemand führt WRC 2 an – Rovanperä-Comeback mit Bestzeiten

  • Auch am dritten Tag dominieren Pontus Tidemand und Beifahrer Jonas Andersson im ŠKODA FABIA R5 das Geschehen in der WRC 2-Kategorie
  • Teamkollegen Kalle Rovanperä/Jonne Halttunen konnten nach Ausfall neu starten und meldeten sich mit vier WRC 2-Bestzeiten eindrucksvoll zurück
  • ŠKODA Motorsport-Chef Michal Hrabánek: „Ich bin happy mit der Leistung beider Teams, auch unser ŠKODA FABIA R5 ist auf den harten Schotterpisten schnell und zuverlässig"

León/Mexiko – ŠKODA Werkspilot Pontus Tidemand und Beifahrer Jonas Andersson (SWE/SWE) kontrollieren die WRC 2-Kategorie bei der Rallye Guanajuato Mexiko weiterhin nach Belieben. Vor der Schlussetappe führen die amtierenden WRC 2-Champions den dritten Lauf zur FIA Rallye-Weltmeisterschaft mit einem Vorsprung von 5.42 Minuten an und belegen im Gesamtklassement die siebte Position. Die Teamkollegen Kalle Rovanperä und Jonne Halttunen (FIN/FIN) mussten am Tag zuvor zunächst aufgeben, nachdem sie einen großen Stein getroffen hatten. Ihr ŠKODA FABIA R5 wurde repariert, am Samstag konnten die beiden Finnen gemäß des sogenannten Rallye 2-Reglements neu starten. Mit insgesamt vier Bestzeiten feierten sie ein eindrucksvolles Comeback und liegen am Ende von Tag drei auf Rang fünf in der WRC 2-Kategorie. Mit dieser Platzierung würden sie sich wertvolle Meisterschaftspunkte sichern.

Nach ihrem Missgeschick in der zweiten Wertungsprüfung, als sie einen Stein getroffen hatten und aufgeben mussten, verlief der Re-Start am Samstagmorgen für Kalle Rovanperä und Jonne Halttunen erfolgreich. Die jungen Finnen fuhren in der ersten Prüfung des Tages gleich die Bestzeit vor ihren Teamkollegen Pontus Tidemand/Jonas Andersson. In den folgenden zwei Prüfungen waren wiederum die amtierenden WRC 2-Champions die Schnellsten, wenngleich die Bestzeitenjagd nicht die primäre Aufgabe der beiden ŠKODA Werksteams war. „Pontus muss sich darauf konzentrieren, keine unnötigen Risiken einzugehen, um seinen Sieg nicht zu gefährden. Und für Kalle geht schlicht darum, wertvolle Erfahrungen auf diesen anspruchsvollen Schotterprüfungen zu sammeln“, betonte ŠKODA Motorsport-Chef Michal Hrabánek.

Pontus Tidemand, der die WRC 2-Kategorie am Samstagabend mit einem deutlichen Vorsprung von 5.42 Minuten anführte, bekannte im Zwischenziel: „Es ist nicht einfach, den richtigen Rhythmus zu finden, aber ich fühle mich im Auto wohl. Es kommt darauf an, die richtige Balance zu finden. Wenn man zu langsam fährt, läuft man Gefahr, die Konzentration zu verlieren." Auch der erst 17 Jahre alte Kalle Rovanperä befolgte die Anweisungen seines Teamchefs: „Nachdem, was uns gestern passiert ist, waren wir am Morgen besonders vorsichtig. Es geht jetzt für uns darum, die Wertungsprüfungen kennenzulernen und Erfahrungen zu sammeln“, erklärte Rovanperä. Obwohl beide ŠKODA Werksteams sicher und vergleichsweise vorsichtig ans Werk gingen, blieben ihre Zeiten für die Konkurrenz in der Kategorie WRC 2 unerreichbar. Während der Etappe am Samstag teilten sie die Bestzeiten unter sich auf. Tidemand war fünf Mal der Schnellste, Rovanperä setzte vier Bestmarken.

Am Sonntag (11. März), stehen bei der Rallye Guanajuato Mexiko weitere drei Wertungsprüfungen über 46,46 Kilometer inklusive der abschließenden Powerstage ,Las Minas‘ auf dem Programm, bevor der Sieger am Sonntag gegen 14:30 Uhr (Ortszeit) auf dem Podium erwartet wird. Dreh- und Angelpunkt der Rallye ist Léon, die fünftgrößte Stadt des Landes rund 400 Kilometer nordwestlich von Mexico City.

Zwischenstand Rallye Mexiko nach Tag 3 (WRC 2)
1. Tidemand/Andersson (SWE/SWE), ŠKODA FABIA R5, 3:34.27,3 Stunden
2. Greensmith/Parry (GBR/GBR), Ford Fiesta R5, +5.42,6 Minuten
3. Heller/Olmos (CHL/ARG), Ford Fiesta R5, +12.18,8 Minuten
4. Bulacia Wilkinson/Mussano (BOL/ARG), Ford Fiesta R5, +20.30,6 Minuten
5. Rovanperä/Halttunen (FIN/FIN), ŠKODA FABIA R5, +1:02.55,1 Stunden

Zahl des Tages: 7
ŠKODA Werksfahrer Pontus Tidemand führt nicht nur die WRC 2-Kategorie bei der Rallye Mexiko überlegen an, er belegt auch den siebten Rang im Gesamtklassement.

Der Kalender 2018 der FIA Rallye-Weltmeisterschaft (WRC 2)

Rallye Monte Carlo 25.01.–28.01.2018
Rallye Schweden 15.02.–18.02.2018
Rallye Mexiko 08.03.–11.03.2018
Rallye Frankreich 05.04.–08.04.2018
Rallye Argentinien 26.04.–29.04.2018
Rallye Portugal 17.05.–20.05.2018
Rallye Italien 07.06.–10.06.2018
Rallye Finnland 26.07.–29.07.2018
Rallye Deutschland 16.08.–19.08.2018
Rallye Türkei 13.09.–16.09.2018
Rallye Großbritannien 04.10.–07.10.2018
Rallye Spanien 25.10.–28.10.2018
Rallye Australien 15.11.–18.11.2018

10.03.2018 Rallye Mexiko: ŠKODA Werksfahrer Pontus Tidemand dominiert die WRC 2-Kategorie

  • Nach zwei Tagen der Rallye Mexiko führen die amtierenden WRC 2-Champions Pontus Tidemand/Jonas Andersson im ŠKODA FABIA R5 überlegen die Kategorie an
  • Teamkollegen Kalle Rovanperä/Jonne Halttunen trafen einen Stein und mussten aufgeben, starten aber unter Rallye 2-Regeln neu und wollen wichtige Meisterschaftspunkte holen
  • An Donnerstag und Freitag fuhr Tidemand im ŠKODA FABIA R5 alle WRC 2-Bestzeiten
  • ŠKODA Motorsport-Chef Michal Hrabánek: „Pontus fährt wie ein wahrer Champion. Schade für Kalle, aber er kann neu starten, um Erfahrungen und Punkte zu sammeln“

León/Mexiko – Pontus Tidemand und Jonas Andersson (SWE/SWE) sind im ŠKODA FABIA R5 auf den rauen und anspruchsvollen Schotter-Wertungsprüfungen der Rallye Guanajuato Mexiko bislang nicht zu schlagen. An den ersten beiden Tagen des dritten Laufs zur FIA Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) fuhren sie sämtliche zehn WRC 2-Bestzeiten. Die beiden Schweden dominieren die Kategorie mit einem Vorsprung von 3.07 Minuten und belegen außerdem den achten Platz im Gesamtklassement. Ihre Teamkollegen Kalle Rovanperä/Jonne Halttunen (FIN/FIN) trafen auf der zweiten Wertungsprüfung nach einem Sprung einen Stein, der den Kühler ihres ŠKODA FABIA R5 zerstörte, und mussten aufgeben. Die ŠKODA Mechaniker konnten Rovanperäs Auto reparieren. So kann der mit 17 Jahren jüngste Fahrer im Teilnehmerfeld – ebenso wie einige Konkurrenten – gemäß dem sogenannten Rallye 2-Reglement am Samstag neu starten.

Beide ŠKODA Werksteams starteten am Donnerstag gut in die Rallye Mexiko. Schon auf der ersten Show-Wertungsprüfung in den Straßen von Guanajuato, das zum UNESCO Weltkulturerbe zählt, fuhr Pontus Tidemand die WRC 2-Bestzeit, gefolgt von seinem 17-jährigen Teamkollegen Kalle Rovanperä. Während Tidemand auch die erste Schotterprüfung am Freitagmorgen gewann, hatte der junge Finne Pech: „Nach einem Sprung konnte ich einem Stein, der in der Mitte der Piste lag, nicht mehr ausweichen. Er hat den Kühler so stark beschädigt, dass wir aufgeben mussten", erklärte Rovanperä. Sein ŠKODA FABIA R5 wurde zurück in den Servicepark nach León gebracht, wo sich die Mechaniker von ŠKODA Motorsport an die Arbeit machen. Nach erfolgter Reparatur kann Rovanperä am dritten Tag der Rallye erneut an den Start gehen.

Pontus Tidemand dominierte auch am Freitag die Kategorie WRC 2 mit einer kontrolliert schnellen und fehlerfreien Fahrt. Der Schwede gewann alle Prüfungen und freute sich im Etappenziel über eine problemlose Rallye. „Keine Dramen bei mir. Es ist ein wenig rutschig, aber mein ŠKODA FABIA R5 fühlt sich gut an. Ich genieße die Prüfungen." Am Ende der Etappe führte der WRC 2-Champion mit 3.07 Minuten die Kategorie an. ŠKODA Motorsport-Chef Michal Hrabánek war mit dessen Leistung zufrieden. „Pontus fährt wie ein wahrer Champion, er hat bislang alles unter Kontrolle. Schade für Kalle, dass er durch den Ausfall keine Erfahrungen auf den Wertungsprüfungen des Freitags sammeln konnte. Aber glücklicherweise kann er ja am Samstag wieder an den Start gehen und hat sogar die Möglichkeit, Punkte in der WRC 2-Kategorie zu sammeln."

Am Samstag und Sonntag (10./11. März), stehen bei der Rallye Guanajuato Mexiko weitere zwölf Wertungsprüfungen über 186,81 Kilometer und die abschließende Powerstage ,Las Minas‘ auf dem Programm, bevor der Sieger am Sonntag gegen 14:30 Uhr (Ortszeit) auf dem Podium erwartet wird. Dreh- und Angelpunkt der Rallye ist Léon, die fünftgrößte Stadt des Landes rund 400 Kilometer nordwestlich von Mexico City.

Zwischenstand Rallye Mexiko nach Tag 2 (WRC 2)
1. Tidemand/Andersson (SWE/SWE), ŠKODA FABIA R5, 1:53.01,0 Stunden
2. Greensmith/Parry (GBR/GBR), Ford Fiesta R5, +3.07,4 Minuten
3. Heller/Olmos (CHL/ARG), Ford Fiesta R5, +7.28,2 Minuten
4. Bulacia Wilkinson/Mussano (BOL/ARG), Ford Fiesta R5, +7.35,9 Minuten

Zahl des Tages: 10
ŠKODA Werksfahrer Pontus Tidemand gewann am Donnerstag und Freitag alle zehn Wertungsprüfungen innerhalb der Kategorie WRC 2.

Der Kalender 2018 der FIA Rallye-Weltmeisterschaft (WRC 2)

Rallye Monte Carlo 25.01.–28.01.2018
Rallye Schweden 15.02.–18.02.2018
Rallye Mexiko 08.03.–11.03.2018
Rallye Frankreich 05.04.–08.04.2018
Rallye Argentinien 26.04.–29.04.2018
Rallye Portugal 17.05.–20.05.2018
Rallye Italien 07.06.–10.06.2018
Rallye Finnland 26.07.–29.07.2018
Rallye Deutschland 16.08.–19.08.2018
Rallye Türkei 13.09.–16.09.2018
Rallye Großbritannien 04.10.–07.10.2018
Rallye Spanien 25.10.–28.10.2018
Rallye Australien 15.11.–18.11.2018

05.03.2018: Rallye Mexiko: ŠKODA Werksfahrer Pontus Tidemand kämpft um Tabellenführung in der WRC 2

  • ŠKODA Motorsport geht beim dritten WM-Lauf mit den WRC 2-Champions Pontus Tidemand/Jonas Andersson und Kalle Rovanperä/Jonne Halttunen an den Start
  • Pontus Tidemand möchte Vorjahressieg wiederholen und Meisterschaftsführung übernehmen, 17-jähriger Kalle Rovanperä jüngster Teilnehmer der Rallye Mexiko
  • ŠKODA Motorsport-Chef Michal Hrabánek: „Nach dem Sieg bei der Rallye Monte Carlo und Rang zwei beim WM-Lauf in Schweden wollen wir die erfolgreiche Saison 2018 fortsetzen“

Mladá Boleslav – Nach Eis und Schnee bei den WM-Läufen in Monte Carlo und Schweden könnte der Kontrast nicht größer sein: Bei der Rallye Guanajuato Mexiko (8. bis 11. März 2018) warten nun raue Schotterpisten und Temperaturen um 30 Grad auf die Fahrer. ŠKODA Motorsport stellt sich mit zwei Werksteams der Herausforderung des dritten Laufs zur FIA Rallye-Weltmeisterschaft 2018. Die amtierenden WRC 2-Champions Pontus Tidemand/Jonas Andersson (SWE/SWE) sowie der 17-jährige Kalle Rovanperä und Beifahrer Jonne Halttunen (FIN/FIN) gehen im ŠKODA FABIA R5 an den Start. Während Pontus Tidemand seinen Vorjahrssieg wiederholen und die Führung in der WRC 2-Meisterschaft übernehmen möchte, ist Kalle Rovanperä zum ersten Mal im offiziellen ŠKODA Motorsport-Werksteam für die WRC 2-Wertung nominiert.

„In Mexiko haben wir eine einzigartige Kombination von Erfahrung und Schnelligkeit am Start. Pontus gewann hier im vergangenen Jahr und ist ganz klar der Mann, den es zu schlagen gilt. Kalle hat seine Fähigkeiten auf losen Fahrbahnbelägen hinreichend unter Beweis gestellt. Unsere ŠKODA FABIA R5 sind für die harten Schotterpisten in Mexiko exzellent vorbereitet“, betont ŠKODA Motorsport-Chef Michal Hrabánek und ergänzt: „Nach den Minusgraden in Monte Carlo und Schweden müssen die Motoren nicht nur Lufttemperaturen von über 30 Grad Celsius verkraften. In Höhenlagen von bis zu 2.737 Meter Höhe über dem Meeresspiegel kommt der optimal angepassten Steuerung der Turbotriebwerke außerdem eine besondere Rolle zu, denn die Motoren verlieren in der dünnen Luft bis zu 20 Prozent an Leistung.“

Pontus Tidemand reist mit guten Erinnerungen nach Mexiko. „Im letzten Jahr konnte ich dort nach einem spannenden Kampf gewinnen. Mit einem erneuten Top-Ergebnis kann ich jetzt die Führung in der WRC 2-Meisterschaft übernehmen. Ich bin mir allerdings sicher, dass es mir meine Kontrahenten, allen voran mein junger und schneller Teamkollege Kalle, ziemlich schwermachen werden“, bekennt der amtierende WRC 2-Champion. Rovanperä startet hingegen in Mexiko zum ersten Mal. „Ich bin hier, um zu lernen“, betont der 17 Jahre alte Finne. „Ich liebe es, auf Schotter zu fahren – und mein ŠKODA FABIA R5 ist perfekt auf die Bedingungen in Mexiko vorbereitet.“ Kalle Rovanperä wird übrigens von seinem Vater Harri begleitet, der die Rallye Mexiko 2002 gewann, als diese als Testlauf zur FIA Rallye-Weltmeisterschaft veranstaltet wurde.

Die Rallye Mexiko beginnt am Donnerstag (8. März, 20:08 Uhr Ortszeit) mit einer spektakulären Show-Prüfung in den Straßen von Guanajuato. Teile der Strecke führen durch die Tunnel einer stillgelegten Mine. Am Freitag (9. März), dem längsten Tag der Rallye, warten neun Wertungsprüfungen über 155 Kilometer rauen Schotters auf die Teams. Die längste Prüfung der Rallye, die 31,44 Kilometer von ,El Chocolate‘, führt auf eine Höhe von mehr als 2.700 Metern über dem Meeresspiegel. Am Samstag und Sonntag (10./11. März), stehen weitere zwölf Wertungsprüfungen über 186,81 Kilometer und die abschließende Powerstage ,Las Minas‘ auf dem Programm, bevor der Sieger gegen 14:30 Uhr auf dem Podium erwartet wird. Dreh- und Angelpunkt der Rallye Guanajuato Mexiko ist Léon, die fünftgrößte Stadt des Landes rund 400 Kilometer nordwestlich von Mexico City.

Wussten Sie, dass...
...die Rallye Mexiko 1979 erstmals stattfand, bevor sie 2004 in den Kalender der FIA Rallye-Weltmeisterschaft aufgenommen wurde?
…die Strecke an ihren höchsten Punkt 2.737 Meter über dem Meeresspiegel erreicht, was bei den Motoren eine Leistungseinbuße von bis zu 20 Prozent zur Folge hat?
…die Wertungsprüfung auf der Rennstrecke ,Autódromo de Léon‘ mit einer Mischung von Asphalt- und Schotterpassagen als eine der besten Show-Prüfungen der gesamten Weltmeisterschaft gilt?
…der Vater von ŠKODA Junior Kalle Rovanperä, Harri, die Rallye Mexiko mit einem Vorsprung von nahezu einer Stunde gewann, als diese 2002 als Testlauf zur Rallye-Weltmeisterschaft stattfand?
…ŠKODA bislang nahezu 180 ŠKODA FABIA R5 an Kunden in aller Welt ausgeliefert hat?

Der Kalender 2018 der FIA Rallye-Weltmeisterschaft (WRC 2)

Rallye Monte Carlo 25.01.–28.01.2018
Rallye Schweden 15.02.–18.02.2018
Rallye Mexiko 08.03.–11.03.2018
Rallye Frankreich 05.04.–08.04.2018
Rallye Argentinien 26.04.–29.04.2018
Rallye Portugal 17.05.–20.05.2018
Rallye Italien 07.06.–10.06.2018
Rallye Finnland 26.07.–29.07.2018
Rallye Deutschland 16.08.–19.08.2018
Rallye Türkei 13.09.–16.09.2018
Rallye Großbritannien 04.10.–07.10.2018
Rallye Spanien 25.10.–28.10.2018
Rallye Australien 15.11.–18.11.2018

02.03.2018: ŠKODA Champions Kreim/Christian steigen in die FIA Rallye-Europameisterschaft (ERC) auf

  • Deutsche Rallye-Meister kämpfen um U28-Titel im Kontinentalchampionat
  • Test in der Lausitz als Vorbereitung für den EM-Auftakt auf den Azoren
  • Fabian Kreim: „Wir freuen uns auf die neue Herausforderung“

Weiterstadt – Mit Testfahrten in der Lausitz sind die zweimaligen Deutschen Rallye-Meister Fabian Kreim/Frank Christian (D/D) in ihre EM-Mission 2018 gestartet. Das Erfolgsduo von ŠKODA AUTO Deutschland tritt in diesem Jahr in der FIA Rallye-Europameisterschaft (ERC) an und nimmt dabei den Titel in der U28-Wertung ins Visier. Das Rollout auf Schotter in der Lausitz diente als spezielle Vorbereitung für die Auftakt-Rallye der EM vom 22. bis 24. März auf den Azoren.

„Die Vorfreude ist riesig! Toll, dass wir uns mit ŠKODA AUTO Deutschland nach einem Vize- und zwei Meistertiteln in Deutschland nun mit den Besten in der Rallye-Europameisterschaft messen können“, erklärt Kreim. Zur Vorbereitung auf den Saisonbeginn auf den Azoren absolvierten Kreim/Christian einen Test in der Lausitz. „Es hat solchen Spaß auf Schotter gemacht, ich habe mich von Anfang an in unserem ŠKODA FABIA R5 sehr wohlgefühlt. Das Vertrauen zum Auto ist da, es kann losgehen!“, sagt der 25-Jährige.

Bei seinen Drift-Einheiten auf Schotter bekam Kreim noch Tipps vom österreichischen Serienmeister Raimund Baumschlager, der gleichzeitig Chef seines Einsatzteams BRR ist. Die Tests waren schon deshalb erforderlich, weil die einzigen Schottererfahrungen von Kreim bereits über ein Jahr zurückliegen: 2016 startete der auf Asphalt ,groß gewordene‘ Odenwälder zusammen mit Stamm-Copilot Frank Christian in der FIA Asien-Pazifik-Rallye-Meisterschaft (APRC) und beendete sein Schotterdebüt dort als Vize-Champion.

Die richtige Einstellung auf den losen Untergrund ist schon deshalb wichtig, weil gleich der ERC-Auftakt auf der Atlantik-Inselgruppe der Azoren sprichwörtlich zum Tanz auf dem Vulkan wird. Eine Prüfung führt dort am Rand des Kratersees Sete Cidades entlang. Die Rallye ist der Auftakt in die neue Saison des kontinentalen Championats, das in diesem Jahr acht Veranstaltungen umfasst. Kreim/Christian werden bei den sechs Rallyes mit von der Partie sein, die für die U28-Wertung zählen. Das sind neben dem Auftakt-Event auf den Azoren (22. bis 24. März) auch die Rallyes auf den Kanarischen Inseln (3. bis 5. Mai), rund um die italienische Hauptstadt Rom (19. bis 21. Juli), in Tschechien (26. bis 28. August), Polen (21. bis 23. September) sowie Lettland (12. bis 14. Oktober).

Für Kreim sind alle EM-Rallyes bis auf die Barum-Rallye in Tschechien Neuland. Dort erreichte er 2016 bei einem Einsatz für das Werksteam von ŠKODA Motorsport einen starken fünften Platz. Copilot Frank Christian bringt hingegen schon mehr EM-Erfahrung mit: Er wurde 2014 mit Sepp Wiegand im ŠKODA FABIA S2000 Vize-Europameister. Gemeinsam wollen Fabian Kreim/Frank Christian in diesem Jahr auf die Jagd nach dem U28-Titel gehen, den im vergangenen Jahr der Deutsche Marijan Griebel gewonnen hatte. Kreim muss sich auf starke Konkurrenz einstellen: Mit den Franzosen Pierre-Louis Loubet (Hyundai) und Laurent Pellier (Peugeot) sowie dem Norweger Frank Tore Larsen (Ford) haben sich drei weitere große Rallye-Talente des Kontinents in die Starterliste eingeschrieben.

„Die EM wird eine Riesenherausforderung, auf die sich unser gesamtes Team freut! Es ist Zeit für den nächsten Schritt, nachdem sich Fabian und Frank bereits mit ihren zwei deutschen Meistertiteln als perfekte Rallye-Botschafter für unsere Marke bewiesen haben. Ich bin überzeugt, dass sie reif und in der Lage sind, erfolgreich um den U28-Titel zu kämpfen“, sagt Andreas Leue, Teamleiter Motorsport und Tradition bei ŠKODA AUTO Deutschland.

FIA Rallye-Europameisterschaft (ERC) 2018

22.03. - 24.03.2017 Rallye Azoren/Portugal (mit U28-Wertung)
03.05. - 05.05.2017 Rallye Islas Canarias/Spanien (mit U28-Wertung)
01.06. - 03.06.2017 Rallye Akropolis/Griechenland
15.06. - 17.06.2017 Rallye Zypern
19.07. - 21.07.2017 Rallye di Roma Capitale/Italien (mit U28-Wertung)
24.08. - 26.08.2017 Barum Rallye/Tschechien (mit U28-Wertung)
21.09. - 23.09.2017 Rallye Polen (mit U28-Wertung)
12.10. - 14.10.2017 Rallye Liepaja/Lettland (mit U28-Wertung)

18.02.2018 Rallye Schweden: ŠKODA Motorsport mit Pontus Tidemand und O.C. Veiby auf dem WRC 2-Podium

  • WRC 2-Champion Pontus Tidemand und Beifahrer Jonas Andersson fahren im ŠKODA FABIA R5 auf Rang zwei in der WRC 2-Kategorie, nur 4,5 Sekunden hinter dem Sieger
  • Teamkollegen Ole Christian Veiby/Stig Rune Skjærmoen erobern beim zweiten Lauf zur Rallye-Weltmeisterschaft nach spannendem Kampf den dritten Platz in der WRC 2
  • ŠKODA Motorsport-Chef Michal Hrabánek „Nachdem Jan Kopecký im ŠKODA FABIA R5 die Rallye Monte Carlo gewann, setzt sich unser guter Start in die Saison 2018 fort.“

Torsby/Schweden – Die beiden Werksteams von ŠKODA Motorsport, Pontus Tidemand/Jonas Andersson (SWE/SWE) und Ole Christian Veiby/Stig Rune Skjærmoen (NOR/NOR), kletterten mit Rang zwei und drei auf das Podium in der WRC 2-Kategorie bei der Rallye Schweden. Nach dem Sieg von Jan Kopecký bei der Rallye Monte Carlo setzte sich der gute Start von ŠKODA Motorsport in die Saison 2018 damit auch beim zweiten Lauf zur Rallye-Weltmeisterschaft fort.

Der Kampf um den Sieg in der hart umkämpften WRC 2-Kategorie bei der Rallye Schweden war vom Start weg an Spannung kaum zu überbieten. Die amtierenden WRC 2-Champions Pontus Tidemand/Jonas Andersson (SWE/SWE) fuhren im ŠKODA FABIA R5 die Bestzeit auf der ersten Prüfung und mussten als erste Teilnehmer in der WRC 2-Kategorie im tiefen Schnee fortan die Spuren für folgenden R5-Fahrzeuge ziehen. Obwohl dieser Nachteil etwas Zeit kostete, rangierten die beiden am Freitagabend mit nur vier Sekunden Rückstand auf den führenden Takamoto Katsuta (Ford) auf Rang zwei. Tidemands junger ŠKODA Teamkollege O.C. Veiby folgte weitere 3,2 Sekunden zurück auf Rang drei.

Am Samstagmorgen erwischten die beiden ŠKODA Werksteams einen perfekten Start in die Etappe. Tidemand fuhr die schnellste Zeit, gefolgt von Veiby. Beide zogen an Katsuta vorbei an die Spitze der WRC 2-Kategorie. Aber schon eine Prüfung später schlug der japanische Ford-Pilot zurück und ging erneut in Führung. Hunderttausende begeisterte Rallye-Fans sahen von nun an einen überaus spannenden Dreikampf um den Sieg in der WRC 2-Kategorie. „Wir müssen Katsuta unter Druck setzen, dürfen dabei im Hinblick auf Meisterschaftspunkte und die gesamte Saison keine unnötigen Risiken eingehen“, gab Pontus Tidemand die Devise aus. Nach 16 Wertungsprüfungen, im Zwischenziel in Torsby am Samstagabend, lag der WRC 2-Champion mit 12,2 Sekunden Rückstand hinter seinem Rivalen auf Rang zwei. O.C. Veiby beendete den Tag für ŠKODA Motorsport so, wie er begonnen hatte – mit einer Bestzeit. Er lag zu diesem Zeitpunkt 8,6 Sekunden hinter Teamkollege Tidemand zurück und bekannte: „Wir können nach einer schwierigen zweiten Etappe am Ende mit diesem Tag zufrieden sein.“

Am Schlusstag der Rallye galt es für die Teilnehmer, drei weitere Wertungsprüfungen über rund 52 Kilometer zu absolvieren. Katsuta konnte schließlich einen knappen Vorsprung von 4,5 Sekunden bis ins Ziel in Torsby im Südwesten von Schweden verteidigen. Die ŠKODA Motorsport-Teams Pontus Tidemand/Jonas Andersson und Ole Christian Veiby/Stig Rune Skjærmoen (NOR/NOR) erreichten am Ende nach einer fehlerfreien Fahrt Rang zwei und drei. Beide eroberten damit ihre ersten wichtigen Punkte im Kampf um das WRC 2-Championat 2018.

ŠKODA Motorsport-Chef Michal Hrabánek war am Ende zufrieden: „Wir haben wirklich alles versucht, unseren Vorjahreserfolg zu wiederholen. Aber ich habe unseren Fahrern auch klar gesagt, im Hinblick auf die Meisterschaft keine unnötigen Risiken einzugehen. Die Punkte aus Schweden sind für uns überaus wertvoll. Nach dem Sieg von ŠKODA Werksfahrer Jan Kopecký bei der Rallye Monte Carlo sind wir bislang sehr gut in die Motorsportsaison 2018 gestartet. Glückwunsch an Takamoto Katsuta, er hat sich den Sieg wirklich verdient.“

Mit 15 Nennungen war der ŠKODA FABIA bei der Rallye Schweden das beliebteste R5-Fahrzeug. Unter den Privatteams bewies der amtierende Rallycross-Weltmeister Johan Kristoffersson sein Talent als Rallye-Fahrer. Zusammen mit seinem Beifahrer Patrick Barth eroberte er im privat eingesetzten ŠKODA FABIA R5 Rang sechs in der RC 2-Klasse.

Endergebnis Rallye Schweden (WRC 2)
1. Katsuta/Salminen (JAP/FIN), Ford Fiesta R5, 3:01.27,5 Stunden
2. Tidemand/Andersson (SWE/SWE), ŠKODA FABIA R5, +4,5 Sekunden
3. Veiby/Skjærmoen (NOR/NOR), ŠKODA FABIA R5, +30,5 Sekunden
4. Adielsson/Johansson (SWE/SWE), ŠKODA FABIA R5, +1.49,3 Minuten
5. Touhino/Hämäläinen (FIN/FIN), ŠKODA FABIA R5, +2.29.9 Minuten

Zwischenstand im WRC 2 Championat (nach 2 von 13 Läufen)
1. Kopecký (ŠKODA) und Katsuta (Ford), 25 Punkte
3. Tidemand (ŠKODA) und Sciessere (Citroën), 18 Punkte
5. Veiby (ŠKODA) und Suninen (Ford), 15 Punkte

Zahl des Tages: 14
15 ŠKODA FABIA R5 starteten die Rallye Schweden, 14 von ihnen erreichten das Ziel in Torsby.

Der Kalender 2018 der FIA Rallye-Weltmeisterschaft (WRC 2)

Rallye Monte Carlo 25.01.–28.01.2018
Rallye Schweden 15.02.–18.02.2018
Rallye Mexiko 08.03.–11.03.2018
Rallye Frankreich 05.04.–08.04.2018
Rallye Argentinien 26.04.–29.04.2018
Rallye Portugal 17.05.–20.05.2018
Rallye Italien 07.06.–10.06.2018
Rallye Finnland 26.07.–29.07.2018
Rallye Deutschland 16.08.–19.08.2018
Rallye Türkei 13.09.–16.09.2018
Rallye Großbritannien 04.10.–07.10.2018
Rallye Spanien 25.10.–28.10.2018
Rallye Australien 15.11.–18.11.2018

17.02.2018 Rallye Schweden: ŠKODA Motorsport mit Pontus Tidemand und O.C. Veiby im Kampf um den Sieg

  • Nach Tag zwei liegen die WRC 2-Champions Pontus Tidemand und Beifahrer Jonas Andersson im ŠKODA FABIA R5 auf Rang zwei, nur vier Sekunden hinter dem Führenden
  • Auch Teamkollegen Ole Christian Veiby/Stig Rune Skjærmoen, im Zwischenklassement Dritte, haben die Führung in der Kategorie WRC 2 in Reichweite
  • ŠKODA Motorsport-Chef Michal Hrabánek: „Es ist noch ein langer Weg bis ins Ziel. Pontus und O.C. haben die Anweisungen befolgt und sind in einer ausgezeichneten Position.“

Torsby/Schweden – Vom Start weg sahen sich die beiden Teams von ŠKODA Motorsport bei der Rallye Schweden in einen spannenden Kampf um die Führung in der WRC 2-Kategorie verwickelt. Die WRC 2-Champions Pontus Tidemand/Jonas Andersson (SWE/SWE) mussten als Erste innerhalb dieser Kategorie auf die Strecke und somit im tiefen Schnee die Spuren für die Wettbewerber ziehen. Obwohl sie dadurch etwas Zeit verloren, kämpften sie sich auf Zwischenrang zwei vor, dicht gefolgt von den Teamkollegen Ole Christian Veiby/Stig Rune Skjærmoen (NOR/NOR). Unter den 15 Teams in der hart umkämpften WRC 2-Kategorie vertrauen neun auf einen ŠKODA FABIA R5.

Umjubelt von zehntausenden von Fans entlang der spektakulären Show-Wertungsprüfung auf der Trabrennbahn von Karlstad fuhren die WRC 2-Champions Pontus Tidemand/Jonas Andersson (SWE/SWE) am Donnerstagabend die erste Bestzeit mit ihrem ŠKODA FABIA R5, gerade einmal um den Wimpernschlag von nur 0,1 Sekunden vor ihren Teamkollegen Ole Christian Veiby/Stig Rune Skjærmoen (NOR/NOR). Am Freitag ging die Rallye richtig los. Anhaltende Schnellfälle im Südwesten von Schweden verwandelten die Landschaft in ein Wintermärchen. Als Erster des WRC 2-Feldes sah sich Pontus Tidemand auf den mit losem Neuschnee bedeckten Pisten einer besonderen Herausforderung gegenüber. „Vor uns fahren einige WRC-Fahrzeuge. Aber die haben eine größere Spurweite als die Autos der Kategorie WRC 2. Dadurch müssen wir eine komplett neue Spur in den Schnee legen. Das kostet natürlich Zeit. Ich war am Anfang besonders vorsichtig, dies ist schließlich meine erste Rallye seit dem WM-Lauf in Wales im vergangenen Oktober“, bekannte Tidemand.

„Es ist wirklich nicht einfach, das Auto springt zwischen den Spurrillen hin und her. Ich bin mit meiner Leistung trotzdem zufrieden. Es geht jetzt darum, den richtigen Rhythmus zu finden“, betonte Teamkollege Ole Christian Veiby. Auf der dritten Prüfung übertraf er seinen eigenen Rekord auf dem so genannten ,Veiby Jump‘ und flog nach den Messungen des Veranstalters 47 Meter weit. Der Kampf in der WRC 2-Kategorie spitzte sich unterdessen immer weiter zu. Zur ersten Pause am Mittag im Servicepark von Torsby trennten die ersten sechs Teams nur zehn Sekunden. Veiby und Tidemand rangierten auf der zweiten beziehungsweise vierten Position.

Auf der Nachmittagsschleife blies der schwedische WRC 2-Champion Pontus Tidemand mit seinem ŠKODA FABIA R5 zur Aufholjagd und schob sich vor Teamkollege O.C. Veiby auf Rang zwei in der WRC 2-Kategorie vor. Beide ŠKODA Motorsport-Teams attackierten bis ins Etappenziel. Tidemand arbeitete sich bis auf vier Sekunden an den Führenden in der Kategorie heran. In seinem Windschatten folgt Teamkollege O.C. Veiby, der nur weitere 3,2 Sekunden dahinter auf Rang drei lauert. Am Ende des zweiten Tages der Rallye Schweden zeigte sich ŠKODA Motorsport-Chef Michal Hrabánek zufrieden: „Es ist noch ein langer Weg bis ins Ziel. Pontus und O.C. sind den Anweisungen des Teams gefolgt und befinden sich in einer ausgezeichneten Position, um bei der Rallye Schweden erneut erfolgreich zu sein.“

Nach weiteren elf Wertungsprüfungen und zusätzlichen 172 Kilometern über verschneite Waldwege am Samstag und Sonntag endet die Rallye am Sonntag (18. Februar) mit der abschließenden ,Power Stage‘ unweit des Serviceparks von Torsby. Gegen 13 Uhr steht der Sieger fest.

Zwischenstand Rallye Schweden nach Tag 2 (WRC 2)
1. Katsuta/Salminen (JAP/FIN), Ford Fiesta R5, 1:20.21,5 Stunden
2. Tidemand/Andersson (SWE/SWE), ŠKODA FABIA R5, +4,0 Sekunden
3. Veiby/Skjærmoen (NOR/NOR), ŠKODA FABIA R5, +7,2 Sekunden
4. Huttunen/Linnaketo, (FIN/FIN), Hyundai i20 R5, +12,6 Sekunden
5. Touhino/Hämäläinen (FIN/FIN), ŠKODA FABIA R5, +32,2 Sekunden

Zahl des Tages: 0,1
Auf der ersten Prüfung der Rallye waren die WRC 2-Champions Pontus Tidemand/Jonas Andersson (SWE/SWE) im ŠKODA FABIA R5 mit dem Wimpernschlag von nur 0,1 Sekunden vor ihren Teamkollegen Ole Christian Veiby/Stig Rune Skjærmoen (NOR/NOR) die Schnellsten.

Der Kalender 2018 der FIA Rallye-Weltmeisterschaft (WRC 2)

Rallye Monte Carlo 25.01.–28.01.2018
Rallye Schweden 15.02.–18.02.2018
Rallye Mexiko 08.03.–11.03.2018
Rallye Frankreich 05.04.–08.04.2018
Rallye Argentinien 26.04.–29.04.2018
Rallye Portugal 17.05.–20.05.2018
Rallye Italien 07.06.–10.06.2018
Rallye Finnland 26.07.–29.07.2018
Rallye Deutschland 16.08.–19.08.2018
Rallye Türkei 13.09.–16.09.2018
Rallye Großbritannien 04.10.–07.10.2018
Rallye Spanien 25.10.–28.10.2018
Rallye Australien 15.11.–18.11.2018

14.02.2018 Rallye Schweden: ŠKODA Motorsport will den Vorjahreserfolg wiederholen

  • ŠKODA FABIA R5 in Schweden insgesamt 15 Mal auf der Nennliste
  • WRC 2-Champions Pontus Tidemand und Jonas Andersson gehen für ŠKODA Motorsport an den Start
  • Rallycross-Weltmeister Johan Kristoffersson nimmt in einem privat eingesetzten ŠKODA FABIA R5 teil

Mladá Boleslav – ŠKODA Motorsport möchte seine Erfolgsserie in Schweden fortsetzen. Dazu vertraut das Werksteam auf die amtierenden WRC 2-Champions Pontus Tidemand/Jonas Andersson (SWE/SWE), die sich bereits im Vorjahr den Gesamtsieg in der WRC 2-Kategorie sichern konnten. Außerdem fahren die Youngster Ole Christian Veiby/Stig Rune Skjaermoen (NOR/NOR) um einen Platz auf dem Podium in dieser Klasse. Neun der insgesamt 15 genannten Teams in der WRC 2-Kategorie gehen mit einem ŠKODA FABIA R5 an den Start, sechs weitere FABIA R5 sind in der Klasse RC2 gemeldet. Auch Rallycross-Weltmeister Johan Kristoffersson setzt bei seinem Gaststart in Schweden auf die Rallye-Kompetenz von ŠKODA.

„Mit dem Sieg von Jan Kopecký haben wir in Monte Carlo einen perfekten Saisonauftakt erlebt“, betont ŠKODA Motorsport-Chef Michal Hrabánek. „Ich erwarte einen noch härteren Wettbewerb in der WRC 2-Kategorie als im vergangenen Jahr. Dass in Schweden insgesamt 15 FABIA R5 an den Start gehen, unterstreicht die überzeugende Zuverlässigkeit dieses Fahrzeugs selbst unter härtesten Bedingungen in beeindruckender Weise“, so Hrabánek weiter.

Im Vorjahr legte ŠKODA Werksfahrer und WRC 2-Champion Pontus Tidemand bei seinem Heimspiel in Schweden den Grundstein für den späteren Titelgewinn. „Die Rallye Schweden ist für mich jedes Jahr etwas ganz Besonderes. Ich hoffe, dass ich auch dieses Jahr wieder gemeinsam mit unseren Fans feiern kann“, blickt Tidemand voraus. Dass der Sieg kein Selbstläufer wird, ist ihm klar, auch er erwartet starke Konkurrenz: „Der Wettbewerb in der WRC 2 ist richtig hart. Um hier am Ende ganz vorne zu liegen, muss ich absolut am Limit fahren. Ich darf mir keinen einzigen Fehler erlauben“, weiß der 27-jährige Schwede.

Youngster Ole Christian (O.C.) Veiby bewies in Schweden bereits im vergangenen Jahr sein großes Talent und pilotierte seinen privat eingesetzten ŠKODA FABIA R5 auf den dritten Rang in der WRC 2-Kategorie. „Ich will in Schweden die ersten Meisterschaftspunkte 2018 in der WRC 2 einfahren und konzentriere mich darauf, wie im letzten Jahr aufs Podium zu kommen“, gibt O.C. Veiby sein Ziel vor.

Besondere Aufmerksamkeit zieht der zweite Lauf zur Rallye-Weltmeisterschaft 2018 auch aufgrund des Gaststarts von Johan Kristoffersson auf sich. Zusammen mit Beifahrer Patrick Barth nimmt der amtierende Rallycross-Weltmeister auf einem privat eingesetzten ŠKODA FABIA R5 in der RC2-Klasse teil. Dort fährt der Schwede zwar nicht um WM-Punkte, hofft aber, dass er bei seinem Heimspiel trotzdem einige Wertungsprüfungen als einer der drei schnellsten Fahrer beenden kann. 2016 wurde er hier auf einem ŠKODA FABIA S2000 Elfter in der WRC 2-Kategorie. „Ich freue mich, dass ich hier wieder dabei sein kann“, so Kristoffersson vor seinem Gaststart.

Die Rallye Schweden beginnt am Donnerstag (15. Februar) um 20:08 Uhr mit einer spektakulären, 1,9 Kilometer kurzen Show-Prüfung auf der Trabrennbahn von Karlstad im Südwesten des Landes. Am Freitag fällt dann der offizielle Startschuss. Am frühen Morgen verlassen die Teams den Servicepark von Torsby. 18 Wertungsprüfungen über eine Gesamtdistanz von rund 314 Kilometern führen die Fahrer durch die Wälder Schwedens und Norwegens. Mit der abschließenden Power Stage unweit des Serviceparks von Torsby endet die Rallye am Sonntag, den 18. Februar. Gegen 13 Uhr steht der Sieger fest.

Wussten Sie, dass...
...die Rallye Schweden 1950 erstmals ausgetragen wurde und zunächst im Sommer stattfand, bevor sie ab 1965 im Winter angesetzt wurde?

…die extrem schmalen Winterreifen der Fahrzeuge mit 384 Spikes gespickt sind?

…im Jahr 1973 Spike-Reifen verboten waren und Nationalheld Stig Blomqvist die Rallye gewann, obwohl er zuvor mit einer defekten Benzinpumpe an seinem Saab 96 zehn Minuten verloren hatte?

…die Rallye Schweden bis 2004 von Skandinaviern dominiert wurde, bevor Rekordweltmeister Sébastien Loeb aus Frankreich die Vormachtstellung beenden konnte?

…Pavel Sibera/Petr Gross bei der Rallye Schweden 1993 die Klasse A5 im ŠKODA FAVORIT 136L gewannen?

…bei der Rallye Schweden jedes Team eine Schneeschaufel mitführen muss, um gegebenenfalls nach einem Ausrutscher das Rallye-Auto wieder aus dem Schnee ausgraben zu können?

Der Kalender 2018 der FIA Rallye-Weltmeisterschaft (WRC 2)

Rallye Monte Carlo 25.01.–28.01.2018
Rallye Schweden 15.02.–18.02.2018
Rallye Mexiko 08.03.–11.03.2018
Rallye Frankreich 05.04.–08.04.2018
Rallye Argentinien 26.04.–29.04.2018
Rallye Portugal 17.05.–20.05.2018
Rallye Italien 07.06.–10.06.2018
Rallye Finnland 26.07.–29.07.2018
Rallye Deutschland 16.08.–19.08.2018
Rallye Türkei 13.09.–16.09.2018
Rallye Großbritannien 04.10.–07.10.2018
Rallye Spanien 25.10.–28.10.2018
Rallye Australien 15.11.–18.11.2018


28.01.2018 Rallye Monte Carlo: ŠKODA Werksfahrer Jan Kopecký gewinnt an seinem Geburtstag die WRC 2-Kategorie

  • ŠKODA Werksteam Jan Kopecký/Pavel Dresler feiert beim Auftakt zur Rallye-Weltmeisterschaft 2018 einen überlegenen Sieg in der WRC 2-Kategorie
  • Der 17-jährige ŠKODA Junior Kalle Rovanperä erobert nach einer beeindruckenden Leistung im ŠKODA FABIA R5 Rang zwei in der RC 2-Klasse
  • ŠKODA Motorsport-Chef Michal Hrabánek: „Was für ein fantastischer Start in die neue Saison! Jan gewinnt an seinem Geburtstag überlegen, Kalle feiert ein perfektes Debüt“

Monte Carlo – ŠKODA Werkspilot Jan Kopecký und Beifahrer Pavel Dresler haben die WRC 2-Kategorie beim Auftakt zur FIA Rallye-Weltmeisterschaft 2018 (WRC) gewonnen, der berühmten Rallye Monte Carlo. Sie übernahmen die Führung nach der vierten von 17 Wertungsprüfungen und verteidigten sie unter schwierigsten Straßen- und Wetterbedingungen bis ins Ziel. An seinem Geburtstag machte sich Kopecký damit selbst das schönste Geschenk. Er gewann nicht nur die WRC 2-Kategorie, sondern auch die RC 2-Klasse überlegen und belegte zudem den zehnten Gesamtrang. Während ŠKODA Junior Ole Christian Veiby am Samstag nach einem Fahrfehler aufgeben musste, fuhr Teamkollege Kalle Rovanperä zusammen mit Beifahrer Jonne Halttunen (FIN/FIN) mit einer beeindruckenden Fahrt einen hervorragenden zweiten Platz in der RC 2-Klasse nach Hause.

Wertungsprüfungen in der Nacht, strahlender Sonnenschein, Regen, trockene Straßen, Nebel, Eis- und Schneematsch: Der Auftakt zur FIA Rallye-Weltmeisterschaft 2018 (WRC), die berühmte Rallye Monte Carlo, hielt alle nur denkbaren Witterungs- und Straßenbedingungen für die Teams bereit. Auch auf den verbleibenden vier Wertungsprüfungen am Sonntag, darunter zwei Passagen über den berühmt-berüchtigten Col de Turini, warteten tückische Eisplatten und Passagen mit Rollsplitt auf die Teilnehmer.

Aber im Ziel vor dem Palast von Monte Carlo waren alle Schwierigkeiten und Herausforderungen der vergangenen Tage vergessen. Die Sonne strahlte vom azurblauen Himmel, und Jan Kopecký (CZE) strahlte mit ihr um die Wette. Nach vier harten Rallye-Tagen erhielt er exakt an seinem 36. Geburtstag fürstliche Geschenke: die Trophäen für die Siege in der WRC 2-Kategorie und der RC 2-Klasse. „In den letzten Wertungsprüfungen war es wirklich schwierig, die volle Konzentration zu behalten und keine Fehler zu machen. Ich hatte nichts mehr zu gewinnen, aber so viel zu verlieren. Jetzt geht ein Traum für mich in Erfüllung, ich konnte hier endlich gewinnen. Mein Dank gilt meinem Beifahrer Pavel Dresler und außerdem dem ganzen ŠKODA Team, das mir wieder ein so tolles Auto gegeben hat. Das einzigartige Design meines ŠKODA FABIA R5 in den Farben der tschechischen Trikolore hat mir das Glück gebracht, das man haben muss, um hier zu gewinnen“, freute sich ein überglücklicher Jan Kopecký.

Das ŠKODA Werksteam Jan Kopecký und Pavel Dresler hatte die Führung in der WRC 2-Kategorie und der RC 2-Klasse nach der vierten Wertungsprüfung übernommen und auf vier herausfordernden Rallye-Tagen bis ins Ziel in Monte Carlo verteidigt. Sie mussten dabei in der neunten Wertungsprüfung eine Schrecksekunde überstehen, als sie im Schneematsch kurzzeitig die Kontrolle über ihren ŠKODA FABIA R5 verloren. Danach fuhren die beiden nicht nur vorsichtig ins Ziel der Prüfung, sondern auch der Rallye Monte Carlo. Am Ende hatten sie sowohl die WRC 2-Kategorie mit einem gewaltigen Vorsprung von beinahe 15 Minuten gewonnen als auch die RC 2-Klasse mit mehr als fünf Minuten für sich entschieden.

Hinter den Tschechischen Meistern lieferte der jüngste Teilnehmer der Rallye, der 17-jährige ŠKODA Youngster Kalle Rovanperä, eine beeindruckende Vorstellung seines Könnens ab. Der Finne und Beifahrer Jonne Halttunen wurden von Tausenden von Fans entlang der Strecke entsprechend gefeiert. „Ich bin hier angetreten, um zu lernen. Das war eine wirklich schwierige Rallye. Ich habe es sehr genossen, mit dem wirklich perfekten ŠKODA FABIA R5 hier zu fahren. In den Prüfungen des letzten Tages war ich wirklich vorsichtig, um dieses Resultat ins Ziel zu bringen“, freute sich Rovanperä im Ziel.

Die ŠKODA Junioren Ole Christian Veiby/Stig Rune Skjaermoen (NOR/NOR) schieden am Samstag aus. Bei einem Dreher mit Leitplankenkontakt wurde ihr ŠKODA FABIA R5 zu stark beschädigt, um die Fahrt fortzusetzen.

ŠKODA Motorsport-Chef Michal Hrabánek war im Ziel in Monte Carlo überglücklich. „Nach seinem zweiten Platz im vergangenen Jahr hat Jan den Sieg diesmal wirklich mehr als verdient. Mit all seiner Routine und Speed war er diesmal unschlagbar! Kalles Leistung war unglaublich. Er hat alles, was einen künftigen Champion ausmacht. Er war nicht nur sehr schnell, sondern agierte auch unheimlich clever bei diesen wirklich schwierigen Bedingungen“, kommentierte Hrabánek.

Endergebnis Rallye Monte Carlo (WRC 2)
1. Kopecký/Dresler (CZE/CZE), ŠKODA FABIA R5, 4:35.38,5 Stunden
2. De Mevius/Louka (BEL/BEL), Peugeot 208, +14.46,1 Minuten
3. Sciessere/Zanella (ITA/ITA), Citroën DS3, +22.47,7 Minuten
4. Sunninen/Markkula (FIN/FIN), Ford Fiesta R5, +33.31,1 Minuten

Zahl des Tages: 28
ŠKODA Werksfahrer Jan Kopecký hat am 28. Januar Geburtstag – zufälligerweise genau der Tag, an dem er die Kategorie WRC 2 bei der Rallye Monte Carlo gewann.

Der Kalender 2018 der FIA Rallye-Weltmeisterschaft (WRC 2)
Rallye Monte Carlo 25.01.–28.01.2018
Rallye Schweden 15.02.–18.02.2018
Rallye Mexiko 08.03.–11.03.2018
Rallye Frankreich 05.04.–08.04.2018
Rallye Argentinien 26.04.–29.04.2018
Rallye Portugal 17.05.–20.05.2018
Rallye Italien 07.06.–10.06.2018
Rallye Finnland 26.07.–29.07.2018
Rallye Deutschland 16.08.–19.08.2018
Rallye Türkei 13.09.–16.09.2018
Rallye Großbritannien 04.10.–07.10.2018
Rallye Spanien 25.10.–28.10.2018
Rallye Australien 15.11.–18.11.2018

27.01.2018 Rallye Monte Carlo: Jan Kopecký kontrolliert im ŠKODA FABIA R5 weiterhin die WRC 2-Kategorie

  • ŠKODA Werksteam Jan Kopecký/Pavel Dresler baut beim Auftakt zur Weltmeisterschaft 2018 auch am dritten Tag die überlegene Führung in der WRC 2-Kategorie weiter aus
  • Während ŠKODA Junior Ole Christian Veiby nach Leitplankenkontakt aufgeben muss, verbessert sich Kalle Rovanperä (ŠKODA FABIA R5) auf Rang zwei in der RC 2-Klasse
  • ŠKODA Motorsport-Chef Michal Hrabánek: „Schade, das O.C. aufgeben musste. Jan war eine Klasse für sich, und Kalle fuhr schnell und clever unter schwierigsten Bedingungen“

Monte Carlo/Gap – Jan Kopecký und Beifahrer Pavel Dresler bauen ihre beeindruckende Führung in der WRC 2-Kategorie und der RC 2-Klasse bei der Rallye Monte Carlo weiter aus. Am Ende des dritten Tages beim Auftakt zur FIA Rallye-Weltmeisterschaft 2018 (WRC) führen die beiden Tschechen im ŠKODA FABIA R5 mit über zwölf Minuten Vorsprung. Während ŠKODA Junior Ole Christian Veiby eine Leitplanke traf und aufgeben musste, behauptete Teamkollege Kalle Rovanperä nach einer starken Fahrt die zweite Position in der RC 2-Klasse hinter Kopecký. Beide ŠKODA Werksfahrer möchten nun dieses hervorragende Ergebnis am Sonntag sicher ins Ziel im Hafen von Monte Carlo bringen.

Nach den wechselhaften Bedingungen am Freitag, wo morgens noch trockene Straßen am Nachmittag durch Regenfälle tückisch glatt wurden, zeigte sich der Wettergott bei der Rallye Monte Carlo weiterhin launisch. Der Regen verwandelte sich auf den Gebirgsstraßen rund um das Städtchen Gap in Schnee. Die Teams montierten daher Spike-Reifen auf ihre Rallye-Fahrzeuge. Es galt fünf Wertungsprüfungen zu absolvieren, bevor der Rallye-Tross in den Hafen von Monte Carlo zurückkehrte.

Jan Kopecký und Pavel Dresler starteten mit ihrem ŠKODA FABIA R5 in den dritten Tag der Rallye Monte Carlo mit einem Vorsprung von über achteinhalb Minuten an der Spitze der WRC 2-Kategorie und führten auch die RC 2-Klasse mit einem deutlichen Vorsprung an. Es ging für die Tschechischen Meister jetzt darum, dieses Ergebnis mit einer konzentrierten und fehlerfreien Fahrt zu verteidigen. In der ersten Prüfung des Tages warteten schneebedeckte Straßen mit einer Mischung aus Eis und Schneematsch auf die Fahrer. Kopecký erlebte gleich zu Beginn einen Schreckmoment und fuhr von da an vorsichtig zum Ziel der Prüfung. „Ich kam mir auf dem Schneematsch und den Spurrillen stellenweise wie ein Passagier im eigenen Auto vor. Einmal habe ich die Kontrolle verloren und konnte nur warten, bis die Reifen schließlich wieder griffen. Danach war ich wirklich extrem vorsichtig“, bekannte er.

Seine jungen ŠKODA Teamkollegen Ole Christian Veiby/Stig Rune Skjaermoen (NOR/NOR) hatten zwei Dreher und erlitten einen Reifenschaden an ihrem FABIA R5, konnten aber zunächst die zweite Position in RC 2-Klasse verteidigen. „Ich habe mir bei dieser Aktion wohl die hintere Radaufhängung verbogen, das Fahrverhalten war danach jedenfalls ein wenig komisch“, kommentierte Veiby. ŠKODA Junior Kalle Rovanperä, mit 17 Jahren der jüngste Fahrer der Rallye, und Beifahrer Jonne Halttunen (FIN/FIN) genossen hingegen den Ritt über die Schneepiste und fuhren die drittschnellste Zeit in der Klasse. „Ohne einen Dreher, der mich gut zehn Sekunden gekostet hat, wäre eine Bestzeit möglich gewesen“, freute sich Rovanperä, der seinen Rückstand auf Teamkollege Veiby auf 38 Sekunden verkürzen konnte.

Am Samstagnachmittag kam wieder die Sonne heraus. Die längste Prüfung des Tages präsentierte sich jedoch immer noch unter winterlichen Bedingungen, erneut waren Spike-Reifen gefragt. Auf der elften Prüfung hatte O.C. Veiby Pech und touchierte zunächst mit dem Heck, dann mit der Front seines ŠKODA FABIA R5 eine Leitplanke. Dabei wurde das Fahrzeug beschädigt, die beiden Norweger mussten aufgeben.

Rovanperä fuhr unterdessen zu einer zweitschnellsten Zeit in der Klasse vor Jan Kopecký, der es angesichts seines gewaltigen Vorsprungs ruhiger angehen ließ. Am Ende des dritten Tages der Rallye dominierte Kopecký die WRC 2-Kategorie mit mehr als zwölf Minuten Vorsprung und führt auch die RC 2-Klasse mit knapp vier Minuten vor Kalle Rovanperä an, der bei der Rallye Monte Carlo nicht um WM-Punkte und deshalb außerhalb der Kategorie WRC 2 fährt.

ŠKODA Motorsport-Chef Michal Hrabánek hatte am Ende des dritten Tages im Zwischenziel im Hafen von Monte Carlo gemischte Gefühle. „Es tut mir leid für O.C., dass er nach seinem Unfall nicht weiterfahren und weitere wertvolle Erfahrungen bei dieser äußerst schwierigen Rallye sammeln konnte. Jan war eine Klasse für sich, morgen muss er das Auto auf der Straße halten und dieses fantastische Ergebnis ins Ziel bringen. Kalle hat nicht nur bewiesen, wie schnell er ist. Er hat auch unter den schwierigsten Bedingungen sehr clever agiert“, betonte Hrabánek. Am Sonntag, (28. Januar) stehen vier weitere Wertungsprüfungen auf dem Programm, darunter zwei Passagen über den berühmten Col de Turini.

Zwischenstand Rallye Monte Carlo nach Tag 3 (WRC 2)
1. Kopecký/Dresler (CZE/CZE), ŠKODA FABIA R5, 3:44.35,3 Stunden
2. De Mevius/Louka (BEL/BEL), Peugeot 208, +12.12,0 Minuten
3. Sciessere/Zanella (ITA/ITA), Citroën DS3, +17.06,0 Minuten
4. Sunninen/Markkula (FIN/FIN), Ford Fiesta R5, +33.57,9 Minute

Nummer des Tages: 12:12
Im Zwischenklassement der Rallye Monte Carlo führt Jan Kopecký mit einem beeindruckenden Vorsprung von 12:12 Minuten in der WRC 2-Kategorie.

Der Kalender 2018 der FIA Rallye-Weltmeisterschaft (WRC 2)
Rallye Monte Carlo 25.01.–28.01.2018
Rallye Schweden 15.02.–18.02.2018
Rallye Mexiko 08.03.–11.03.2018
Rallye Frankreich 05.04.–08.04.2018
Rallye Argentinien 26.04.–29.04.2018
Rallye Portugal 17.05.–20.05.2018
Rallye Italien 07.06.–10.06.2018
Rallye Finnland 26.07.–29.07.2018
Rallye Deutschland 16.08.–19.08.2018
Rallye Türkei 13.09.–16.09.2018
Rallye Großbritannien 04.10.–07.10.2018
Rallye Spanien 25.10.–28.10.2018
Rallye Australien 15.11.–18.11.2018

27.01.2018 Rallye Monte Carlo: Jan Kopecký dominiert im ŠKODA FABIA R5 klar die WRC 2-Kategorie

  • Jan Kopecký/Pavel Dresler führen bei der Rallye Monte Carlo die WRC 2-Kategorie im ŠKODA FABIA R5 an, der in den Farben der tschechischen Trikolore lackiert ist
  • Mit Kopecký sowie den Junioren Ole Christian Veiby und Kalle Rovanperä belegt das ŠKODA Werksteam außerdem die Top-3-Positionen in der RC 2-Klasse
  • ŠKODA Motorsport-Chef Michal Hrabánek: „Großartige Leistung von Jan unter schwierigsten Bedingungen. Auch O.C. und Kalle beeindrucken mich mit cleverer Fahrt“

Monte Carlo/Gap – Jan Kopecký und Beifahrer Pavel Dresler dominieren klar die WRC 2-Kategorie und die RC 2-Klasse bei der Rallye Monte Carlo, dem Auftakt zur FIA Rallye-Weltmeisterschaft 2018 (WRC). Ihr ŠKODA FABIA R5 ist in Erinnerung an die Gründung der Tschechoslowakei vor 100 Jahren in den Farben der tschechischen Trikolore lackiert. Die ŠKODA Juniorenteams Christian Veiby/Stig Rune Skjaermoen (NOR/NOR) und Kalle Rovanperä/Jonne Halttunen (FIN/FIN) treten beim Saisonauftakt außerhalb der WM-Wertung an. Mit tollen Leistungen belegen sie nach zwei von vier Etappen Zwischenrang zwei und drei in der Klasse RC 2.

Die Rallye Monte-Carlo startete am Donnerstag vor dem berühmten Kasino des Fürstentums. Die erste Etappe führte die Teams in die französischen Seealpen zur Übernachtungspause im Wintersportort Gap. Zu Beginn stand gleich die längste Wertungsprüfung der Rallye, die 36 Kilometer lange ,Sisteron‘, auf dem Programm. Die Reifenwahl glich einem Roulette, waren doch über 95 Prozent der Strecke mehr oder weniger trocken. Allerdings warteten kurze, aber tückische Eispassagen auf der Passhöhe im Wald auf die Teilnehmer. Viele Teilnehmer kämpften mit den schwierigen Bedingungen, während die ŠKODA Werksteams mehr oder weniger problemlos durchkamen. „Die Bedingungen waren wirklich schwierig. Ich war auf den Eispassagen und in den verdreckten Kurven extrem vorsichtig, das hat sich am Ende ausgezahlt“, bekannte Jan Kopecký. Der Tschechische Meister, begleitet von Stammbeifahrer Pavel Dresler, behauptete Rang zwei in der WRC 2-Kategorie bis ins Tagesziel in Gap.

Ihre jungen Teamkollegen Ole Christian Veiby/Stig Rune Skjaermoen (NOR/NOR) und Kalle Rovanperä/Jonne Halttunen (FIN/FIN) starten außerhalb der WM-Wertung in der RC 2-Klasse. Mit dieser Strategie ist ihnen der Druck genommen, unbedingt ins Ziel kommen zu müssen. Trotzdem lieferten sie schon in den ersten beiden Wertungsprüfungen eine überzeugende Leistung ab. O.C. Veiby war in der berühmt-berüchtigten Wertungsprüfung ,Sisteron‘ Drittschnellster in der Klasse, obwohl er zwei vor ihm gestartete Fahrzeuge überholen musste. Auch Kalle Rovanperä, mit erst 17 Jahren der jüngste Teilnehmer der Rallye, zeigte eine schnelle und fehlerfreie Fahrt und rangierte im Etappenziel am Donnerstag auf der sechsten Position in der Klasse.

Am Freitagmorgen präsentierten sich die Wertungsprüfungen vorwiegend trocken. Prompt stürmte Jan Kopecký an die Spitze der WRC 2-Kategorie. „Heute war es viel angenehmer zu fahren als gestern Nacht. Wir konnten zur Abwechslung mal die Straße erkennen, meine Reifenwahl hat gepasst und mein ŠKODA FABIA R5 lief fantastisch“, freute sich Kopecký. Beim Versuch, dem ,fliegenden Tschechen‘ zu folgen, segelten seine Hauptkonkurrenten, die Ford-Piloten Teemu Suninen und Eric Camilli, von der Straße. Von nun an ging es für Kopecký vor allem darum, sein Tempo an der Spitze zu kontrollieren. Nach dem mittäglichen Service sorgte einsetzender Regen für noch schwierigere Bedingungen. „Als es am Start der sechsten Prüfung zu regnen begann und ich das gestrandete Auto von Camilli sah, habe ich das Tempo reduziert“, bekannte Kopecký. Was er genau mit ,Tempo reduziert‘ meinte, wird wohl sein Geheimnis bleiben. Tatsächlich fuhr er zu einer erneuten Bestzeit. Am Ende des zweiten Tages dominierte Kopecký nicht nur die WRC 2-Kategorie, sondern lag auch in der umkämpften RC 2-Klasse klar in Führung.

Die ŠKODA Juniorteams Ole Christian Veiby/Stig Rune Skjaermoen und Kalle Rovanperä/Jonne Halttunen setzten ihren Lernprozess auch am Freitag eindrucksvoll fort und fuhren weiterhin Spitzenzeiten. Während weitere Konkurrenten von der Strecke rutschten, eroberte Veiby mit einer schnellen und kontrollierten Fahrt den zweiten Platz in der RC 2-Klasse, gefolgt von Rovanperä. Der Finne überstand einen Aha-Moment, als er sich beinahe von der Strecke drehte. „Wir sind hier, um zu lernen. Ich bin mit meiner Position mehr als zufrieden“, freute sich Veiby. Shooting-Star Rovanperä ergänzte: „Diese Rallye ist wirklich schwierig, aber ich habe hier trotzdem viel Spaß!“

ŠKODA Motorsport-Chef Michal Hrabánek freute sich am Ende des zweiten Tages in Gap: „Jan zeigt eine großartige Leistung unter schwierigsten Bedingungen, O.C. und Kalle beeindrucken mich mit ihrer cleveren Fahrt. Aber es ist noch ein weiter Weg bis ins Ziel!“ Am dritten Tag der Rallye Monte Carlo stehen am Samstag fünf weitere Wertungsprüfungen über rund 118 Kilometer auf dem Programm, bevor die Rallye nach Monte Carlo zurückkehrt. Die Entscheidung bringen vier weitere Wertungsprüfungen am Sonntag (28. Januar), darunter zwei Passagen über den berühmt-berüchtigten Col de Turini.

Zwischenstand Rallye Monte Carlo nach Tag 2 (WRC 2)
1. Kopecký/Dresler (CZE/CZE), ŠKODA FABIA R5, 2:15.27,2 Stunden
2. De Mevius/Louka (BEL/BEL), Peugeot 208, +8.28,7 Minuten
3. Abbring/Tsjoen (NDL/BEL), Ford Fiesta R5, +8.59,5 Minuten
4. Sciessere/Zanella (ITA/ITA), Citroën DS3, +12.35,8 Minuten

Nummer des Tages: 3
Im Zwischenklassement der Rallye Monte Carlo belegen die drei ŠKODA-Werksteams die Top-3-Positionen in der hartumkämpften RC 2-Klasse.

Der Kalender 2018 der FIA Rallye-Weltmeisterschaft (WRC 2)
Rallye Monte Carlo 25.01.–28.01.2018
Rallye Schweden 15.02.–18.02.2018
Rallye Mexiko 08.03.–11.03.2018
Rallye Frankreich 05.04.–08.04.2018
Rallye Argentinien 26.04.–29.04.2018
Rallye Portugal 17.05.–20.05.2018
Rallye Italien 07.06.–10.06.2018
Rallye Finnland 26.07.–29.07.2018
Rallye Deutschland 16.08.–19.08.2018
Rallye Türkei 13.09.–16.09.2018
Rallye Großbritannien 04.10.–07.10.2018
Rallye Spanien 25.10.–28.10.2018
Rallye Australien 15.11.–18.11.2018

18.01.2018 ŠKODA Motorsport mit drei Teams bei der Rallye Monte Carlo – Kopecký hat WRC 2-Sieg im Visier

  • ŠKODA FABIA R5 von Jan Kopecký und Beifahrer Pavel Dresler beim ersten Lauf zur Rallye-Weltmeisterschaft 2018 in den Farben der tschechischen Trikolore lackiert
  • ŠKODA Junioren Ole Christian Veiby/Stig Rune Skjaermoen und Kalle Rovanperä/Jonne Halttunen treten außerhalb der WM-Wertung an
  • 17-jähriger ŠKODA Werksfahrer Kalle Rovanperä jüngster Fahrer auf der Nennliste
  • ŠKODA Motorsport-Chef Michal Hrabánek: „Mit einem Top-Resultat durch Jan Kopecký wollen wir bei der Rallye Monte Carlo an unsere letztjährige WM-Erfolgsserie anknüpfen“

Mladá Boleslav – Bei der Rallye Monte Carlo (25. bis 28. Januar 2018) geht ŠKODA Motorsport zum Auftakt der Weltmeisterschaft mit drei ŠKODA FABIA R5 an den Start. Die Tschechischen Meister Jan Kopecký und Pavel Dresler (CZE/CZE) kämpfen um den Sieg in der Kategorie WRC 2. Ihr Fahrzeug ist in Erinnerung an die Gründung der Tschechoslowakei vor 100 Jahren in den Farben der tschechischen Trikolore lackiert. Ole Christian Veiby/Stig Rune Skjaermoen (NOR/NOR) und Kalle Rovanperä/Jonne Halttunen (FIN/FIN) treten in der RC2-Klasse außerhalb der WM-Wertung an und wollen bei einer der schwierigsten Rallyes der Meisterschaft Erfahrungen sammeln.

„Die Rallye Monte Carlo 2017 war für mich eines der großartigsten Erlebnisse in meiner Karriere“, sagt ŠKODA Motorsport-Chef Michal Hrabánek. „Andreas Mikkelsen und Jan Kopecký holten letztes Jahr im ŠKODA FABIA R5 einen Doppelsieg in der WRC 2-Kategorie und sicherten sich den siebten und achten Gesamtrang gegen leistungsmäßig deutlich überlegene Konkurrenten aus anderen Kategorien. Ich bin gespannt, ob Jan seine starke Leistung aus dem Vorjahr wiederholen kann“, so Hrabánek weiter.

In Erinnerung an die Gründung der Tschechoslowakei im Jahr 1918 ist der ŠKODA FABIA R5 von Jan Kopecký und Pavel Dresler in den Farben der tschechischen Trikolore lackiert. „Ich fühle mich geehrt, dass ich mein Heimatland bereits zum Saisonauftakt bei der Rallye Monte Carlo auf diese Weise repräsentieren darf. Ich kann den Start in die neue Saison kaum erwarten“, freut sich der amtierende Tschechische Meister. Den Schlüssel zum Erfolg sieht Kopecký wegen der schwierigen Bedingungen und dem Wechsel von verschneiten, vereisten, nassen und trockenen Passagen in der richtigen Reifenwahl. Der 35-Jährige ist mit der Rallye Monte Carlo bestens vertraut, er geht dieses Jahr bereits zum siebten Mal an den Start. Erstmals dabei ist ŠKODA Junior Kalle Rovanperä – der 17-Jährige ist gleichzeitig der jüngste Fahrer auf der Nennliste. Teamkollege O.C. Veiby bestreitet bereits seine dritte ,Monte‘, fährt dort allerdings erstmals auf einem leistungsstarken Allradfahrzeug.

„Von 13 WM-Läufen kann ein Fahrer in der WRC 2-Kategorie nur sieben für die Wertung nominieren. Das bedeutet, bei sechs Rallyes spielt das Ergebnis für die WM-Tabelle keine Rolle. Diese Konstellation nutzen wir bei der Rallye Monte Carlo. Unsere beiden Werksjunioren Kalle und O.C. können ohne Druck Erfahrungen bei einer der schwierigsten Rallyes der Weltmeisterschaft sammeln“, erklärt Michal Hrabánek. Der Jahresbeginn verläuft für ŠKODA Motorsport auch abseits der Rallye Monte Carlo ereignisreich. Das Werksteam zieht zeitgleich in ein neues Gebäude unweit des ŠKODA Hauptsitzes in Mladá Boleslav um.

Insgesamt stehen den Teams bei der Rallye Monte Carlo 17 Wertungsprüfungen über rund 395 Kilometer bevor. Die Rallye startet am Donnerstag (25. Januar) um 18 Uhr vor dem berühmten Casino von Monaco. Anschließend stehen zwei anspruchsvolle Wertungsprüfungen bei Dunkelheit auf dem Programm, bevor der Rallye-Tross gegen Mitternacht Station in Gap in den französischen Alpen macht. Am Freitag und Samstag stellen sich die Teams weiteren elf Wertungsprüfungen in den Bergen, bevor die Rallye auf den Serviceplatz im Hafen von Monte Carlo zurückkehrt. Die Entscheidung bringen vier weitere Wertungsprüfungen am Sonntag, den 28. Januar, darunter zwei Passagen über den berühmt-berüchtigten Col de Turini.

Wussten Sie, dass...

...die Rallye Monte Carlo im Jahr 1911 erstmals ausgetragen wurde und damit die älteste Veranstaltung im aktuellen WM-Kalender ist?

…die Rallye Monte Carlo ursprünglich konzipiert wurde, um in den weniger attraktiven Wintermonaten den Tourismus in Monte Carlo anzukurbeln?

…die Teilnehmer bis 1997 in einer Art Sternfahrt von Orten in ganz Europa zu einem gemeinsamen Sammelpunkt fuhren, bevor die eigentliche Rallye losging?

…die berühmt-berüchtigte, 37 Kilometer lange Wertungsprüfung ,Sisteron‘ dieses Jahr am Donnerstagabend als erste Prüfung bei Dunkelheit und entgegen der üblichen Fahrtrichtung gefahren wird?

…die richtige Reifenwahl bei der ,Monte‘ extrem schwierig ist und zugleich über Sieg oder Niederlage entscheiden kann? Die Teams müssen zwischen zwei und drei Wertungsprüfungen ohne zwischenzeitlichen Service absolvieren. In dieser Zeit sind sie auf die vier montierten Reifen plus maximal zwei Ersatzräder angewiesen. Aufgrund der möglicherweise unterschiedlichen Witterungsbedingungen während der einzelnen Wertungsprüfungen ist die Reifenwahl fast immer ein Kompromiss.

…es deshalb zu kuriosen Bereifungen der Rallye-Autos kommt? Gelegentlich werden Schneereifen mit Spikes und nahezu profillose Slicks in unterschiedlichsten Konfigurationen kombiniert, um auf alle Straßenbedingungen vorbereitet zu sein.

… die Siegerehrung am Sonntag vor dem Palast in Monte Carlo stattfindet und Fürst Albert persönlich Trophäen und Preise übergibt?

Der Kalender 2018 der FIA Rallye-Weltmeisterschaft (WRC 2)

Rallye Monte Carlo 25.01.–28.01.2018
Rallye Schweden 15.02.–18.02.2018
Rallye Mexiko 08.03.–11.03.2018
Rallye Frankreich 05.04.–08.04.2018
Rallye Argentinien 26.04.–29.04.2018
Rallye Portugal 17.05.–20.05.2018
Rallye Italien 07.06.–10.06.2018
Rallye Finnland 26.07.–29.07.2018
Rallye Deutschland 16.08.–19.08.2018
Rallye Türkei 13.09.–16.09.2018
Rallye Großbritannien 04.10.–07.10.2018
Rallye Spanien 25.10.–28.10.2018
Rallye Australien 15.11.–18.11.2018

12.12.17 ŠKODA feiert erfolgreichstes Motorsportjahr – WRC 2-Champion und 14 nationale Titel

  • ŠKODA Teams gewannen im Jahr 2017 Titel in der Rallye-Weltmeisterschaft WRC 2 sowie in 14 nationalen und mehreren kontinentalen Meisterschaften
  • WRC 2-Champion Pontus Tidemand (27), Ole Christian Veiby (21), Juuso Nordgren (21) und Kalle Rovanperä (17) fahren in der Saison 2018 für das Werksteam
  • Jan Kopecký fährt in der Tschechischen Meisterschaft und unterstützt in der Rallye-Weltmeisterschaft WRC 2
  • Mehr als 170 ŠKODA FABIA R5 weltweit an Importeure und Privatteams verkauft
  • Aktuelle Pressemappe über ŠKODA Motorsport steht ab sofort zum Download bereit

Mladá Boleslav – Das Jahr 2017 ist das erfolgreichste in der Historie von ŠKODA Motorsport: In der FIA Rallye-Weltmeisterschaft gewannen die Werksfahrer Pontus Tidemand/Jonas Andersson (SWE/SWE) den Titel in der WRC 2-Kategorie, auch die WRC 2-Teamwertung ging an ŠKODA Motorsport. Jan Kopecký und Pavel Dresler bildeten die Speerspitze der nationalen ŠKODA Teams, die im Jahr 2017 in insgesamt 14 Landesmeisterschaften Titel holten. Außerdem gewannen private ŠKODA Teams die U 28-Wertung der FIA Rallye-Europameisterschaft und verschiedene kontinentale Meisterschaften. In die Saison 2018 geht ŠKODA Motorsport mit dem jüngsten Fahreraufgebot in seiner Geschichte. Hinter dem Werksteam von ŠKODA Motorsport liegt die erfolgreichste Saison seiner mittlerweile 116-jährigen Geschichte. In Mladá Boleslav wurden die WRC 2-Weltmeister Pontus Tidemand und Jonas Andersson, die APRC-Champions Gaurav Gill und Stéphane Prévot sowie die Tschechischen Landesmeister Jan Kopecký und Pavel Dresler geehrt. „2017 wird als das bislang erfolgreichste Motosport- und Geschäftsjahr aller Zeiten in die ŠKODA Geschichte eingehen. Eine großartige Leistung unseres Teams, über die sich das gesamte Unternehmen freut“, sagt Bernhard Maier, Vorstandsvorsitzender von ŠKODA AUTO. „Motorsport ist seit 116 Jahren Bestandteil der DNA von ŠKODA AUTO. Diese Tradition führen wir jetzt in die Zukunft“, so Maier weiter. Sowohl in der FIA Rallye-Weltmeisterschaft als auch in zahlreichen kontinentalen sowie nationalen Meisterschaften feierte der ŠKODA FABIA R5 im Jahr 2017 Erfolge in Serie. Er war in der Kategorie R5 für seriennahe Rallye-Autos das mit Abstand erfolgreichste Fahrzeug. „Die enge Kooperation zwischen unseren Motorsport-Experten und den Mitarbeitern aus dem Bereich Forschung und Entwicklung war der Schlüssel zum Erfolg. In der WRC 2-Saison 2017 konnten wir unter härtesten Bedingungen jederzeit auf die Zuverlässigkeit unserer Fahrzeuge bauen“, betonte ŠKODA Entwicklungsvorstand Christian Strube. In der FIA Asien-Pazifik Rallye-Meisterschaft (APRC) die in Neuseeland, Australien, Japan, Malaysia und Indien stattfand, setzte MRF ŠKODA 2017 zwei ŠKODA FABIA R5 ein. Neben den Titelverteidigern Gaurav Gill und Stéphane Prévot (IND/BEL) gingen die norwegischen Youngster Ole Christian Veiby und Stig Rune Skjærmoen erstmals an den Start. Die werksunterstützte Mannschaft feierte wie im Vorjahr einen Doppelsieg. Champion Gaurav Gill landete am Ende der Saison vor MRF ŠKODA Teamkollege Ole Christian Veiby. In der Tschechischen Meisterschaft (MČR) fuhren die Titelverteidiger Jan Kopecký/Pavel Dresler (CZE/CZE) mit dem ŠKODA FABIA R5 erneut in einer eigenen Liga und sicherten sich den Titel. Auch in 13 weiteren Landesmeisterschaften fuhren Teams zum Titel, die auf den ŠKODA FABIA R5 vertrauten. Das erfolgreiche Werks-Engagement war zugleich Impulsgeber für ein immer stärker werdendes Kundeninteresse: Über 170 ŠKODA FABIA R5 wurden bis heute an Privatteams und Importeure weltweit verkauft. ŠKODA Motorsport-Chef Michal Hrabánek wagte in freudiger Erwartung einen ersten Ausblick auf die Saison 2018: „Wir freuen uns sehr, dass wir auch in der kommenden Saison mit Pontus Tidemand und Jan Kopecký an den Start gehen werden, die mit unserem Team so eng verbunden sind. Die Youngsters Ole Christian Veiby und Juuso Nordgren haben bereits in dieser Saison bewiesen, was sie können. Mit dem erst 17-jährigen Kalle Rovanperä haben wir außerdem ein absolutes Ausnahmetalent verpflichtet. Wir werden nächstes Jahr in gewohnter Manier wieder angreifen und freuen uns auf die Saison 2018“, betonte Hrabánek. Die Rallye-Weltmeisterschaft 2018 startet im Januar traditionsgemäß mit der Rallye Monte Carlo und umfasst wie in den vergangenen Jahren 13 Läufe.

30.11.17 ŠKODA AUTO Deutschland startet 2018 mit Fabian Kreim/Frank Christian in der Rallye-EM

  • Nach erfolgreicher Titelverteidigung in der Deutschen Rallye-Meisterschaft: Fabian Kreim/Frank Christian nehmen die U28-Wertung der Rallye-Europameisterschaft ins Visier
  • Drei auf Asphalt, drei auf Schotter: Für das Rallye-Duo stehen mit dem rund 280 PS starken FABIA R5 von ŠKODA AUTO Deutschland sechs EM-Läufe auf dem Programm
  • Fabian Kreim soll den nächsten Schritt in seiner Entwicklung zu einem internationalen Topfahrer machen

Weiterstadt – Die frisch gekürten deutschen Rallye-Champions Fabian Kreim/Frank Christian (D/D) stellen sich in der kommenden Saison einer neuen Herausforderung auf internationalem Parkett: Nach erfolgreicher Titelverteidigung in der Deutschen Rallye-Meisterschaft (DRM) nimmt das Duo mit dem FABIA R5 von ŠKODA AUTO Deutschland die Rallye-Europameisterschaft in Angriff. Ziel der Mission ist der Gewinn der U28-Wertung, für die Kreim/Christian mit ihrem gut 280 PS starken Turbo-Allradler bei sechs ausgewählten Läufen an den Start gehen werden.

„Nachdem wir als Gejagte unseren Titel in der DRM im Oktober erfolgreich verteidigt haben, freuen wir uns riesig auf die neue Herausforderung in der EM“, betont Fabian Kreim. Seit 2015 sitzt der 25-Jährige am Steuer eines Rallye-FABIA von ŠKODA AUTO Deutschland – mit großem Erfolg: Aus dem Stand gewann der Odenwälder bei seinem Debüt mit dem FABIA SUPER 2000 die Saarland-Pfalz-Rallye, den Saisonauftakt der DRM. Nach dem Wechsel auf den moderneren FABIA R5 folgten noch in der gleichen Saison vier weitere Laufsiege, fast hätte es auf Anhieb sogar mit dem DRM-Titel geklappt. Am Ende fehlten Kreim gerade mal acht Punkte. Den Titel lieferte das Nachwuchstalent 2016 mit sechs von neun gewonnenen DRM-Läufen nach und ließ in diesem Jahr die Titelverteidigung folgen. Die stolze Bilanz des jungen Hessen: Gemeinsam mit Beifahrer Frank Christian fuhr er in den vergangenen drei Jahren bei 24 DRM-Starts 16 Laufsiege ein. Mit nunmehr sieben Meistertiteln und 47 Gesamtsiegen hat ŠKODA als Rekordmeister DRM-Geschichte geschrieben.

Jetzt ist es für Fabian Kreim an der Zeit, sich eine Stufe höher mit der europäischen Rallye-Elite zu messen. Gleich der vom 22. bis 24. März 2018 auf den Azoren geplante Saisonauftakt ist ein Highlight: Die Schotterpisten schlängeln sich unter anderem am Rand eines Vulkans vorbei – spektakuläre Bilder sind garantiert. Insgesamt stehen sechs EM-Läufe auf dem Programm der U28-Wertung, nur drei führen dabei über Asphaltstraßen, die übrigen über losen Untergrund. Dort wollen Kreim/Christian jene Erfahrungen einbringen, die sie 2016 im Rahmen der Asien-Pazifik-Rallye-Meisterschaft gesammelt haben. Den Einsatz auf der südlichen Erdhalbkugel konnten sie als Vize-Champions beenden.

Jetzt ist es für Fabian Kreim an der Zeit, sich eine Stufe höher mit der europäischen Rallye-Elite zu messen. Gleich der vom 22. bis 24. März 2018 auf den Azoren geplante Saisonauftakt ist ein Highlight: Die Schotterpisten schlängeln sich unter anderem am Rand eines Vulkans vorbei – spektakuläre Bilder sind garantiert. Insgesamt stehen sechs EM-Läufe auf dem Programm der U28-Wertung, nur drei führen dabei über Asphaltstraßen, die übrigen über losen Untergrund. Dort wollen Kreim/Christian jene Erfahrungen einbringen, die sie 2016 im Rahmen der Asien-Pazifik-Rallye-Meisterschaft gesammelt haben. Den Einsatz auf der südlichen Erdhalbkugel konnten sie als Vize-Champions beenden.

Den exakten Saisonkalender der Rallye-Europameisterschaft gibt der Automobil-Weltverband FIA voraussichtlich am 6. Dezember bekannt.

26.11.17 APRC-Rallye Indien: Gill siegt und verteidigt Titel-Doppelsieg für MRF ŠKODA – Veiby auf Rang 2

  • ŠKODA Pilot Gaurav Gill aus Indien bei Heim-Rallye unschlagbar, gewinnt nach 2013 und 2016 zum dritten Mal die FIA Asien-Pazifik Rallye-Meisterschaft (APRC)
  • Teamkollege Ole Christian Veiby startet nach Getriebeproblemen furiose Aufholjagd und erkämpft sich im ŠKODA FABIA R5 Gesamtrang zwei bei der Rallye und in der Meisterschaft
  • ŠKODA erzielt vorzeitig Hersteller- und Teamwertung in der APRC, ŠKODA Crew gewinnt außerdem Fahrer- und Beifahrertitel
  • ŠKODA Motorsport-Chef Michal Hrabánek: „Glückwunsch an Gaurav zum dritten Titel, jeden einzelnen konnte er mit einem ŠKODA FABIA gewinnen“

Chikmagalur/Indien – Nach einer spannenden Saison in der FIA Asien-Pazifik Rallye-Meisterschaft (APRC) 2017 hat ŠKODA alle zu vergebenen Titel gewonnen. Der Gewinn der Hersteller- und Teamwertung stand schon vor dem Finale fest, bei der Rallye Indien kamen nun noch die Titel in der Fahrer- und Beifahrerwertung für Gaurav Gill (IND) und Beifahrer Stéphane Prévot (BEL) hinzu. Ihre MRF ŠKODA Teamkollegen Ole Christian Veiby/Stig Rune Skjærmoen (NOR/NOR) verloren durch Getriebeprobleme zunächst Zeit. Mit einer beeindruckenden Fahrt kämpften sie sich im ŠKODA FABIA R5 auf Rang zwei zurück und sicherten sich damit auch den Vizetitel in der APRC 2017. Gaurav Gill ist inzwischen dreimaliger APRC-Meister. 2013 war er siegreich mit einem ŠKODA FABIA S2000, 2016 und 2017 fuhr er im ŠKODA FABIA R5 zum Titel.

„Ich bin in diesem Jahr die WM-Rallye Korsika gefahren, die den Spitznamen ‚Rallye der zehntausend Kurven‘ hat. Die Rallye Indien ist noch anstrengender, man müsste sie ‚Rallye der eine Million Kurven‘ nennen“, scherzte Indien-Neuling Ole Christian Veiby nach dem Training zum Finale der FIA Asien-Pazifik Rallye-Meisterschaft (APRC). Seine Aufgabenstellung war schon vor dem Start klar: Er musste sieben Punkte mehr als sein in der Meisterschaft führender MRF ŠKODA Teamkollege Gaurav Gill holen. „Diese Rallye ist extrem schwierig. Wenn du in einer Kurve nur um einen Hauch zu spät bremst, ist die Rallye für dich vorbei“, betonte APRC-Titelverteidiger Gill. Auf dem Gelände der Amber Valley Residential School begann vor über zehntausend begeisterten Rallye-Fans das Duell um Sieg und Meisterschaft. Lokalmatador Gill war hier um hauchdünne 0,2 Sekunden schneller als Veiby und ließ sich von der Menge gebührend feiern. Alle Weichen für einen spannenden Kampf im indischen Dschungel schienen gestellt.

Kaum wechselte die Rallye in die Kaffeeplantagen rund um Chikmagalur im Südwesten von Indien, waren alle Hoffnungen auf einen spannenden Titelkampf beendet. Bereits in der zweiten Prüfung wurden Ole Christian Veiby und Stig Rune Skjærmoen von einem Defekt im Getriebe gebremst. Noch bitterer schmeckte der Kaffee für Veiby, als er wenig später nur noch den dritten Gang zur Verfügung hatte. „Auf der zweiten Prüfung hörten wir zunächst komische Geräusche, dann hatten wir plötzlich nur noch Hinterradantrieb und schließlich nur noch den dritten Gang zur Verfügung. Mein Beifahrer Stig musste die Handbremse bedienen, während ich den Schalthebel festhalten musste. Wir haben uns ein paar Mal gedreht und waren einmal auf die Hilfe der Fans angewiesen, die uns zurück auf die Strecke schoben“, berichtete ein erschöpfter Veiby.

Dank der robusten Mechanik des ŠKODA FABIA R5 retteten sich die beiden immerhin in die mittägliche Servicepause nach Chikmagalur. Die Mechaniker des Teams von MRF ŠKODA spuckten kräftig in die Hände und wechselten Getriebe und Kupplung in rund 20 Minuten. „Welch großartige Mechaniker. Jetzt geht’s um alles“, versprach ein hoch motivierter Veiby. Tatsächlich gewann er acht der neun verbleibenden Wertungsprüfungen und kämpfte sich bis ins Ziel auf Platz zwei zurück.

Durch das Pech des Teamkollegen fand sich Gaurav Gill am Ende der ersten Etappe mit einem mehr als komfortablen Vorsprung an der Spitze wieder. Auch am Finaltag der Rallye leistete er sich keinerlei Fehler und fuhr einem ungefährdeten Sieg und der Meisterschaft für sich und Beifahrer Stéphane Prévot entgegen. „Es tut mir wirklich leid für Ole Christian, so wollte ich nicht gewinnen. Aber dies war wirklich eine unheimlich schwierige und lange Rallye. Auch ich musste das Auto erst einmal an einem Stück ins Ziel bringen“, bekannte Gill im Ziel in Chikmagalur, wo er von den einheimischen Fans begeistert gefeiert wurde. „Ich hätte wirklich gerne bis ins Ziel um Sieg und Titel gekämpft. Aber ich konnte wenigstens einige Bestzeiten fahren und viel unter den schwierigen Bedingungen in dieser Meisterschaft lernen“, zog Ole Christian Veiby für sich ein versöhnliches Fazit seiner ersten APRC-Saison, die er mit der Vizemeisterschaft beendete.

ŠKODA kann in der prestigeträchtigen FIA Asien-Pazifik Rallye-Meisterschaft (APRC) auf eine beispiellose Erfolgsbilanz zurückblicken. Seit 2012 saß jeder Meister in einem ŠKODA. Die ersten drei Titel wurden mit dem ŠKODA FABIA S2000 mit Saugmotor gewonnen. Nun gelang der zweite Hattrick mit dem turbo-befeuerten ŠKODA FABIA R5, dem erfolgreichsten Rallye-Auto seiner Kategorie.

ŠKODA Motorsport-Chef Michal Hrabánek freute sich über den Erfolg: „Glückwunsch an Gaurav dafür, dass er seinen dritten Titel mit einem ŠKODA FABIA gewinnen konnte. Seine Routine und Schnelligkeit waren der Schlüssel zum Erfolg. Ole Christian hat seine Schnelligkeit und sein Fahrkönnen während der gesamten Saison klar unter Beweis gestellt. Ohne sein Pech in Japan und Indien hätte er ebenso gut die Meisterschaft gewinnen können.“

Endergebnis APRC Rallye Indien
6. Lauf zur FIA Asien-Pazifik Rallye-Meisterschaft (APRC)
1. Gill/Prévot (IND/BEL), ŠKODA FABIA R5, 3:20.19,8 Std.
2. Veiby/ Skjærmoen (NOR/NOR), ŠKODA FABIA R5, +17.38,4 Min.
3. Sharfaz/Akhry, (SRL/SRL), VW Polo, +16.02,8 Min.
4. Sumit/Nitin (USA/IND), Mitsubishi Lancer Evo VII, +1:01.42,8 Min.

Zahl des Tages: 20
In nur 20 Minuten wechselten die Mechaniker von MRF ŠKODA Getriebe und Kupplung des ŠKODA FABIA R5 von Ole Christian Veiby.

Der Kalender 2017 der FIA Asien-Pazifik Rallye-Meisterschaft (APRC)

Rallye Whangarei – Neuseeland 28.04.–30.04.2017
Rallye Canberra - Australien 26.05.–28.05.2017
Rallye China (abgesagt) 07.07–09.07.2017
Rallye Malaysia 11.08.–13.08.2017
Rallye Hokkaido – Japan 15.09.–17.09.2017
Rallye Indien 24.11.–26.11.2017

29.10.2017 ŠKODA Werksfahrer Tidemand gewinnt in Wales Saisonsieg Nummer zehn für ŠKODA in der WRC 2

  • Pontus Tidemand und Beifahrer Jonas Andersson feiern im ŠKODA FABIA R5 einen überlegenen Sieg bei der Wales Rally GB, dem britischen Lauf zur Weltmeisterschaft
  • Tidemand, als 2017er-Champion der Kategorie WRC 2 bereits feststehend, ist mit insgesamt acht Siegen jetzt erfolgreichster Fahrer in der Geschichte der WRC 2
  • Finnische Nachwuchstalente Juuso Nordgren/Tapio Suominen holen bei ihrer ersten Rallye in Wales im ŠKODA FABIA R5 einen verdienten fünften Rang in der WRC 2
  • Ole Christian Veiby/Stig Rune Skjaermoen starten nach Unfall neu, sammeln wertvolle Erfahrungen auf den anspruchsvollen Schotterprüfungen und erreichen das Ziel
  • ŠKODA Motorsport-Chef Michal Hrabánek: „Pontus und Jonas fuhren in ihrer eigenen Liga. Wir freuen uns über Saisonsieg Nummer zehn für ŠKODA in der WRC 2"

Deeside/Wales – Das Werksteam von ŠKODA Motorsport hatte bei der Wales Rally GB, dem vorletzten Lauf zur Weltmeisterschaft 2017 (WRC) in Großbritannien, allen Grund zum Feiern. Die als neue WRC 2-Champions bereits feststehenden Pontus Tidemand/Jonas Andersson (SWE/SWE) fuhren im ŠKODA FABIA R5 zum überlegenen fünften Saisonsieg in der WRC 2-Kategorie. Juuso Nordgren/Tapio Suominen aus Finnland erkämpften bei ihrer ersten Rallye in Wales einen starken fünften Platz. Nach einem Überschlag am ersten Tag und der Reparatur ihres ŠKODA FABIA R5 starteten Ole Christian Veiby/Stig Rune Skjaermoen (NOR/NOR) neu, sammelten wertvolle Erfahrungen auf den Schotterprüfungen in Wales und erreichten ebenso das Ziel. Tidemands Sieg in Wales markierte den zehnten Saisonsieg eines ŠKODA Teams in der WRC 2. Der 26 Jahre alte Schwede ist außerdem mit insgesamt acht Siegen nun erfolgreichster Fahrer in der Geschichte der WRC 2.

Am Samstagmorgen ging es in aller Frühe auf die Marathonetappe der Rallye. 17 Stunden im Cockpit der Rallye-Fahrzeuge und 142 Kilometer auf Bestzeit standen auf dem Programm, die sich auf neun Wertungsprüfungen (WP) verteilten. Sieben Prüfungen mussten am Stück ohne Service absolviert werden. Die abschließenden zwei WP galt es in Dunkelheit zu bewältigen, eine besondere Herausforderung für die Teams. Nach dem sonnigen Auftakt am Freitag sorgten gelegentliche Regenfälle am Samstag dafür, dass sich die Pisten in den walisischen Wäldern stellenweise in Rutschbahnen verwandelten.

Auf der zweiten Prüfung am Morgen fuhr der neue WRC 2-Champion Tidemand seine erste von vier Bestzeiten in Folge und baute seine Führung kontinuierlich aus. Der ŠKODA FABIA R5 seines jungen norwegischen Teamkollegen O.C. Veiby war nach dem Unfall am Vortag repariert worden, was dem Norweger den Neustart ermöglichte. Bei seiner Zeitenjagd wurde er jedoch durch einen Reifenschaden erneut gebremst und verlor zwei weitere Minuten. Von nun an ging es für den 21-Jährigen nur noch darum, weitere wertvolle Erfahrungen auf den anspruchsvollen Schotterpisten in Wales zu sammeln und ins Ziel zu kommen.

Sein junger Teamkollege Juuso Nordgren sah sich bei seiner allerersten Rallye in Wales in einen Kampf um die siebte Position verwickelt. Nach der Servicepause in Deeside standen nun die verbleibenden zwei Wertungsprüfungen des Tages bei Dunkelheit und zudem aufziehendem Nebel auf dem Programm, der die Sicht in manchen Passagen drastisch reduzieren sollte. Ein stürmischer Wind blies die Nebelschwaden umher, sodass sich die Bedingungen in puncto Sicht nach jedem Fahrzeug veränderten. ŠKODA Fahrer O.C. Veiby bekannte: „Es war wirklich unglaublich. Es war, als führe man gegen eine weiße Wand. Ich konnte im Nebel stellenweise kaum das Ende der Motorhaube meines ŠKODA FABIA R5 erkennen."

Die WRC 2-Champions Pontus Tidemand und Jonas Andersson ließen sich davon jedoch nicht beeindrucken, erwiesen sich unter diesen Bedingungen als unschlagbar und distanzierten ihren nächsten Verfolger um mehr als eine halbe Minute. Im Zwischenziel der zweiten Etappe war ihr Vorsprung auf 1.43 Minuten angewachsen. Wie bereits bei der RallyRACC Catalunya, dem zurückliegenden WM-Lauf in Spanien, konnten die finnischen Youngster Juuso Nordgren/Tapio Suominen erneut in der Dunkelheit überzeugen und verbesserten sich auf die sechste Position.

Auch am sonnigen Sonntag kontrollierten Pontus Tidemand und Jonas Andersson das Geschehen an der Spitze der WRC 2-Kategorie, erhöhten ihr Konto auf insgesamt elf Bestzeiten bei 21 Wertungsprüfungen und erzielten einen ungefährdeten fünften Saisonsieg in der WRC 2-Kategorie. „Es war eine unglaubliche Rallye für mich. Es war ein reines Vergnügen, den FABIA auf diesen anspruchsvollen Wertungsprüfungen zu fahren. Mein Dank gilt den Mechanikern von ŠKODA Motorsport dafür, dass sie mir so ein tolles Auto zur Verfügung gestellt haben“, strahlte Pontus Tidemand auf dem Podium im Seebad Llandudno. Juuso Nordgren brachte seinen ŠKODA FABIA R5 am Ende auf einem fünften Platz ins Ziel und freute sich über sein Ergebnis: „Das war für mich die schwierigste Rallye, die ich bislang gefahren bin. Ich bedanke mich für das perfekte Auto und die großartige Unterstützung des gesamten Teams von ŠKODA Motorsport."

ŠKODA Motorsport-Chef Michal Hrabánek und sein Team konnten sich über Saisonsieg Nummer zehn eines Teams freuen, das einen ŠKODA FABIA R5 fuhr. „Pontus und Jonas waren bei der Wales Rally GB wirklich eine Klasse für sich. Juuso und Tapio haben sich bei ihrer ersten Rallye in Wales kontinuierlich gesteigert, während O.C. und Stig Rune nach ihrem Pech am ersten Tag das Beste aus der Situation gemacht haben und wertvolle Erfahrungen sammeln konnten, indem sie die Rallye beendet haben“, kommentierte Hrábanek.

Endergebnis Wales Rally GB (WRC 2)
1. Tidemand/Andersson (SWE/SWE), ŠKODA FABIA R5, 3:07.12,2 Stunden
2. Camilli/Veillas (FRA/FRA), Ford Fiesta R5, +1.54,4 Minuten
3. Cave/Morgan (GBR/GBR), Ford Fiesta R5, +2.03,3 Minuten
4. Bogie/Rae (GBR/GBR), ŠKODA FABIA R5, +2.36,1 Minuten
5. Nordgren/Suominen (FIN/FIN), ŠKODA FABIA R5, +4.04,0 Minuten
6. Greensmith/Parry (GBR/GBR), Ford Fiesta R5, +4.32,1 Minuten

Tabellenstand WRC 2 nach zwölf von 13 Läufen
1. Pontus Tidemand (SWE), ŠKODA, 140 Punkte
2. Eric Camilli (FRA), Ford, 91 Punkte
3. Teemu Suninen (FIN), Ford, 85 Punkte
4. Jan Kopecký (CZE), ŠKODA, 85 Punkte
5. Ole Christian Veiby (NOR), ŠKODA, 68 Punkte

Nummer des Tages: 10
Mit den neuen WRC 2-Champions Pontus Tidemand und Jonas Andersson gewann zum zehnten Mal in dieser Saison ein Team in einem ŠKODA FABIA R5 einen Lauf zur Rallye-Weltmeisterschaft (WRC 2).

Der Kalender 2017 in der FIA Rallye-Weltmeisterschaft (WRC 2)

Rallye Monte Carlo 19.01.–22.01.2017
Rallye Schweden 09.02.–12.02.2017
Rallye Mexiko 09.03.–12.03.2017
Rallye Frankreich 06.04.–09.04.2017
Rallye Argentinien 27.04.–30.04.2017
Rallye Portugal 18.05.–21.05.2017
Rallye Italien 08.06.–11.06.2017
Rallye Polen 29.06.–02.07.2017
Rallye Finnland 27.07.–30.07.2017
Rallye Deutschland 17.08.–20.08.2017
Rallye Spanien 05.10.–08.10.2017
Rallye Großbritannien 26.10.–29.10.2017
Rallye Australien 16.11.–19.11.2017

28.10.2017 ŠKODA Werksfahrer Pontus Tidemand führt in Wales – Teamkollege Juuso Nordgren Siebter

  • WRC 2-Champions Pontus Tidemand/Jonas Andersson liegen beim britischen Lauf zur Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) nach erster Etappe an der Spitze der WRC 2-Kategorie
  • Finnische Shooting-Stars Juuso Nordgren/Tapio Suominen steigerten sich nach vorsichtigem Beginn kontinuierlich und kletterten mit schnellen Zeiten auf Rang sieben
  • Norwegische Youngster Ole Christian Veiby/Stig Rune Skjaermoen überschlugen sich auf Rang 2 liegend in der fünften Prüfung und mussten ihren ŠKODA FABIA R5 abstellen
  • ŠKODA Motorsport-Chef Michal Hrabánek: „Pontus fährt wirklich stark und Juuso zeigt eine stetig ansteigende Lernkurve bei seiner ersten WM-Rallye in Wales"

Deeside/Wales – Gemischte Gefühle für das Team von ŠKODA Motorsport bei der Wales Rally GB, dem vorletzten Lauf zur Weltmeisterschaft 2017 (WRC) in Großbritannien. Die neuen WRC 2-Champions Pontus Tidemand/Jonas Andersson (SWE/SWE) gingen im ŠKODA FABIA R5 vom Start weg in Führung und bauten diese bis zum Ziel der ersten Etappe auf über 40 Sekunden aus. Ihre jungen Teamkollegen Ole Christian Veiby/Stig Rune Skjaermoen (NOR/NOR) überschlugen sich dagegen in der fünften Prüfung, in der WRC 2-Kategorie auf dem zweiten Rang liegend, und mussten aufgeben. Die Finnen Juuso Nordgren und Tapio Suominen im dritten offiziellen ŠKODA FABIA R5 zeigten mit guten Zeiten auf den Prüfungen eine stetig ansteigende Lernkurve und schoben sich bis ins Zwischenziel der ersten Etappe auf den siebten Rang in der WRC 2 vor.

Nach der 1,53 Kilometer kurzen Auftaktprüfung auf der Trabrennbahn von Tir Prince in Towyn, wo ŠKODA Werksfahrer Pontus Tidemand die erste WRC 2-Bestzeit setzte, ging der offiziell Wales Rally GB genannte britische WM-Lauf am Freitagmorgen in den Wäldern von Wales so richtig los. Die größte Herausforderung für die Fahrer bestand darin, die sogenannten Grip-Verhältnisse auf den Schotterprüfungen richtig einzuschätzen. Blauer Himmel und Sonnenschein sind in dieser Jahreszeit eher ungewöhnliche Wetterverhältnisse in Wales. Und so präsentierten sich einige Wald-Passagen mit festem und griffigem Belag, während ein paar Kurven weiter Schlammpassagen zu regelrechten Rutschpartien führten. „Man muss die Straßenverhältnisse richtig erahnen und seinen Fahrstil permanent an die Verhältnisse anpassen", beschrieb WRC 2-Champion Tidemand die besondere Aufgabenstellung.

Nachdem sie bereits vorzeitig den WRC 2-Titel der Weltmeisterschaft gewonnen hatten, konnten Pontus Tidemand und Beifahrer Jonas Andersson die Rallye ohne taktische Zwänge in Angriff nehmen. Auf der ersten Prüfung am Freitag, den rund 20 Kilometern von ,Myherin‘, fuhren die beiden prompt Bestzeit. Auf der nächsten Wertungsprüfung, die nur rund vier Kilometer lange, aber von zehntausenden Zuschauern gesäumte ,Sweet Lamb‘, waren sie erneut die Schnellsten. In der nächsten Prüfung liefen die Schweden auf einen vor ihnen gestarteten Privatfahrer des WRC-Feldes auf, verloren aber glücklicherweise nur wenig Zeit. Ihr junger Teamkollege O.C. Veiby war hier der Schnellste und bei der mittäglichen Pause in Newtown hielt ŠKODA Motorsport eine Doppelführung durch Tidemand und Veiby. Juuso Nordgren im dritten offiziellen ŠKODA FABIA R5 fuhr bei seiner allerersten Rallye in Wales zunächst vorsichtig, konnte sich kontinuierlich steigern und rangierte zu diesem Zeitpunkt bereits in den Top-Ten.

Am Nachmittag stand die Wiederholung der ersten drei Prüfungen der morgendlichen Schleife auf dem Programm. Für die bis dahin zweitplatzierten norwegischen Youngster Ole Christian Veiby/Stig Rune Skjaermoen lief auf dem zweiten Durchgang der Prüfung ,Hafren‘ alles schief. Sie überschlugen sich 1,2 Kilometer nach dem Start, landeten in einem Graben und mussten ihren ŠKODA FABIA R5 mit gebrochenen Stoßdämpfern vorzeitig abstellen. „Ich habe eine Kurve zu stark geschnitten. Wir trafen einen Stein und haben uns darauf hin überschlagen, was für ein Unglück“, gab sich Veiby zerknirscht. Teamkollege Tidemand fuhr unterdessen eine weitere Bestzeit, konnte sich von seinem ärgsten Verfolger, Ford-Pilot Eric Camilli, weiter absetzen und erreichte das Etappenziel mit mehr als 40 Sekunden Vorsprung in der WRC 2-Wertung. „Zur Mitte der letzten Prüfung hatte ich Probleme, meinen Rhythmus zu finden. Gegen Ende ging es dann zum Glück besser. Ich mag diese Rallye wirklich sehr“, bekannte Pontus Tidemand beim abendlichen Service in Deeside.

Juuso Nordgren konnte sich stetig steigern, verbesserte im zweiten Durchgang der Prüfungen am Freitag seine Zeiten kontinuierlich und rückte und auf die siebte Position der WRC 2-Kategorie vor.

„Pontus fährt wirklich stark und Juuso beeindruckt uns mit seiner stetig ansteigenden Lernkurve bei seiner ersten Rallye in Wales. Schade für O.C., er war bis zum Unfall wirklich schnell unterwegs – aber so ist halt der Rallye-Sport!", kommentierte ŠKODA Motorsport-Chef Michal Hrabánek.

Am Samstag wartet ein wahrer Marathon auf die Teams. Sie sind 17 Stunden im Cockpit der Rallye-Autos unterwegs und haben 142 Kilometer verteilt auf neun Wertungsprüfungen zu absolvieren – sieben Prüfungen müssen hierbei am Stück ohne Service gefahren werden. Am Sonntag stehen weitere fünf Wertungsprüfungen über 41 Kilometer auf dem Programm, bevor gegen 14 Uhr der Sieger die Zielrampe im Seebad Llandudno überquert.

Zwischenstand Wales Rally GB nach der 1. Etappe (WRC 2)
1. Tidemand/Andersson (SWE/SWE), ŠKODA FABIA R5, 1:13.37,1 Stunden
2. Camilli/Veillas (FRA/FRA), Ford Fiesta R5, +43,1 Sekunden
3. Cave/Morgan (GBR/GBR), Ford Fiesta R5, +46,4 Sekunden
4. Brynildsen/Frederiksson (NOR/SWE), Ford Fiesta R5, +53,6 Sekunden
5. Bogie/Rae (GBR/GBR), ŠKODA FABIA R5, + 1.01,9 Minuten
6. Loubet/Landais (FRA/FRA), Ford Fiesta R5, +1.21,2 Minuten
7. Nordgren/Suominen (FIN/FIN), ŠKODA FABIA R5, +1.33,1 Minuten

Nummer des Tages: 5
Die neuen WRC 2-Champions Pontus Tidemand und Jonas Andersson aus Schweden fuhren im ŠKODA FABIA R5 fünf Bestzeiten auf den bislang sieben Wertungsprüfungen der Wales Rally GB. Einmal war ŠKODA Teamkollege O.C. Veiby der Schnellste, einmal Ford-Pilot Teemu Suninen.

Der Kalender 2017 in der FIA Rallye-Weltmeisterschaft (WRC 2)

Rallye Monte Carlo 19.01.–22.01.2017
Rallye Schweden 09.02.–12.02.2017
Rallye Mexiko 09.03.–12.03.2017
Rallye Frankreich 06.04.–09.04.2017
Rallye Argentinien 27.04.–30.04.2017
Rallye Portugal 18.05.–21.05.2017
Rallye Italien 08.06.–11.06.2017
Rallye Polen 29.06.–02.07.2017
Rallye Finnland 27.07.–30.07.2017
Rallye Deutschland 17.08.–20.08.2017
Rallye Spanien 05.10.–08.10.2017
Rallye Großbritannien 26.10.–29.10.2017
Rallye Australien 16.11.–19.11.2017


24.10.2017 Drei ŠKODA Werksautos bei WM-Rallye in Wales – Tidemand, Veiby und Nordgren starten in WRC 2

  • WRC 2-Champions Pontus Tidemand und Beifahrer Jonas Andersson führen die ŠKODA Motorsport-Mannschaft beim vorletzten FIA Rallye WM-Lauf an
  • Auch die Nachwuchsfahrer Ole Christian Veiby/Stig Rune Skjaermoen (Norwegen) und Juuso Nordgren/Tapio Suominen (Finnland) starten für das ŠKODA Werksteam
  • ŠKODA Motorsport-Chef Michal Hrabánek: „Drei Teams beweisen die Ausnahmestellung von ŠKODA in der WRC 2“

Mladá Boleslav – ŠKODA Motorsport geht bei der ,Wales Rally GB‘ in Großbritannien (26. bis 29. Oktober 2017) mit drei ŠKODA FABIA R5 an den Start. Neben den neuen WRC 2-Champions Pontus Tidemand/Jonas Andersson fahren auch die norwegischen Junioren Ole Christian Veiby und Stig Rune Skjaermoen sowie die Finnen Juuso Nordgren und Tapio Suominen für das tschechische Werksteam. Tidemand hat beim vorletzten WM-Lauf in der WRC 2 seinen fünften Saisonsieg im Visier, Veiby und Nordgren möchten sich für weitere Aufgaben empfehlen.

„Nach der Rallye Monte Carlo setzen wir 2017 nun zum zweiten Mal drei Werksautos bei einem Lauf zur Weltmeisterschaft ein. Nachdem wir mit Pontus Tidemand und Jonas Andersson vorzeitig den Fahrertitel im WRC 2-Championat sowie die Teamwertung der WRC 2-Meisterschaft gewinnen konnten, bin ich nun auf die Vorstellung unserer Teams in Wales gespannt“, blickt ŠKODA Motorsport-Chef Michal Hrabánek voraus.

Pontus Tidemand und Beifahrer Jonas Andersson siegten bereits in Schweden, Mexiko, Argentinien sowie Portugal und konnten sich vorzeitig den Titel in der WRC 2-Kategorie der FIA Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) sichern. Nach einem zweiten Platz in Polen und einem dritten Rang in Deutschland wollen die beiden in Wales nun wieder ganz nach vorne fahren. „Ich freue mich riesig auf die ,Wales Rally GB‘ und muss jetzt keine Rücksicht mehr auf Punkte oder Taktik nehmen. So lassen sich die anspruchsvollen Schotterprüfungen im ŠKODA FABIA R5 richtig genießen“, freut sich Tidemand auf den vorletzten Lauf zur FIA Rallye-Weltmeisterschaft 2017.

Auch der 21-jährige Ole Christian Veiby und Beifahrer Stig Rune Skjaermoen blicken bislang auf eine sehr erfolgreiche Saison zurück. Mit ihrem ŠKODA FABIA R5 des Teams MRF liegen sie vor dem Finale in der FIA Asien-Pazifik Rallye-Meisterschaft (APRC) aussichtsreich im Titelrennen. Auf einem privat eingesetzten ŠKODA FABIA R5 vom Team Printsport gewannen sie bei der Rallye Polen außerdem die WRC 2-Kategorie. Darüber hinaus wurden sie Zweite in Italien und belegten bei der WM-Rallye Spanien Rang drei in der RC2-Klasse. In Wales treten sie erstmals für ŠKODA Motorsport an. „Nach den gemischten Asphalt- und Schotter-Wertungsprüfungen in Katalonien kann ich es kaum erwarten, mit dem ŠKODA FABIA R5 in Wales jetzt auf Schotter zu fahren“, blickt Ole Christian Veiby voraus.

Juuso Nordgren konnte das in ihn gesetzte Vertrauen bei der Rallye Spanien eindrucksvoll zurückzahlen: Bei seinem ersten Einsatz für das Werksteam von ŠKODA Motorsport landete der finnische Nachwuchsfahrer auf dem vierten Rang in der WRC 2-Wertung. „Ich bin zum ersten Mal den ŠKODA FABIA R5 auf Asphalt gefahren und habe dabei eine Menge gelernt. Ich bin glücklich, dass mir ŠKODA bei einer reinen Schotter-Rallye nun eine weitere Chance bietet“, freut sich der 20-jährige finnische Juniorenmeister von 2015, der zusammen mit Beifahrer Tapio Suominen an den Start geht.

Die Wales Rally GB startet am Donnerstag (26. Oktober) auf der Trabrennbahn von Tir Prince in Towyn ganz im Norden von Wales mit einer 1,53 Kilometer kurzen, aber spektakulären Wertungsprüfung (WP). Am Freitagmorgen steht mit den 35 Kilometern von Hafren die längste WP auf dem Programm. Insgesamt warten 21 Schotterprüfungen über 304,36 Kilometer auf die Teams. Am Samstag sind die Akteure 17 Stunden unterwegs. Am längsten Tag der Rallye legen sie im Kampf gegen die Uhr 142 Kilometer zurück, verteilt auf sieben Wertungsprüfungen. Am Sonntag um circa 14 Uhr wird der Sieger das Seebad Llandudno erreichen, der Servicepark wird in Deeside südlich von Liverpool aufgebaut.

Wussten Sie schon, dass...

...die Rallye Großbritannien früher unter dem Namen ,Royal Automobile Club Rally (RAC)‘ ausgetragen wurde und bei der Premiere 1932 erstaunlicherweise 341 Teilnehmer am Start waren?

… im Jahr 1960 zum ersten Mal Wertungsprüfungen in den künstlich angelegten Wäldern von Wales, dem Lake District und dem berüchtigten Kielder Forest stattfanden?

…es 1990 erstmals erlaubt war, die Wertungsprüfungen vorher zu befahren und einen sogenannten ,Aufschrieb‘ zu erstellen? Bis dahin wurde auch im Wettbewerb auf Sicht gefahren. Die Piloten bekamen von den Beifahrern lediglich grobe Hinweise zum Streckenverlauf aus einer Landkarte mitgeteilt.

… die RAC Rally in der Vergangenheit ein wahrer Marathon war? 1983 zum Beispiel führte die Rallye über 3.046 Kilometer Gesamtstrecke mit 58 Wertungsprüfungen über 844 Kilometer. Der Sieger hieß damals Stig Blomqvist (Audi Quattro), seine Gesamtfahrzeit auf den gezeiteten Prüfungen betrug 8 Stunden, 50 Minuten und 28 Sekunden. Ladislav Křeček/Bořivoj Motl gewannen mit ihrem ŠKODA 120 LS-Werksauto die Klasse A5 und wurden 25. im Gesamtklassement.

…das Wetter vollkommen unberechenbar sein kann mit Nebel und heftigem Regen, der die Prüfungen in morastige Pisten verwandelt? 1993 schneite es sogar. Trotzdem waren – und sind auch heute – selbst auf verschneiten Prüfungen keine Spikes-Reifen erlaubt.

… der britische WM-Lauf bis zum Jahr 2000 in England, Schottland und Wales stattfand? Erst seit 2000 wird ausschließlich in Wales gefahren.

Der Kalender 2017 in der FIA Rallye-Weltmeisterschaft (WRC 2)

Rallye Monte Carlo 19.01.–22.01.2017
Rallye Schweden 09.02.–12.02.2017
Rallye Mexiko 09.03.–12.03.2017
Rallye Frankreich 06.04.–09.04.2017
Rallye Argentinien 27.04.–30.04.2017
Rallye Portugal 18.05.–21.05.2017
Rallye Italien 08.06.–11.06.2017
Rallye Polen 29.06.–02.07.2017
Rallye Finnland 27.07.–30.07.2017
Rallye Deutschland 17.08.–20.08.2017
Rallye Spanien 05.10.–08.10.2017
Rallye Großbritannien 26.10.–29.10.2017
Rallye Australien 16.11.–19.11.2017

21.10.2017 Historischer Erfolg: Kreim/Christian verteidigen Titel und krönen ŠKODA zum deutschen Rekordchampion

  • Titel Nummer sieben für ŠKODA: Tschechischer Hersteller nun erfolgreichste Automarke in der Geschichte der Deutschen Rallye-Meisterschaft (DRM)
  • Mission Titelverteidigung gelungen: ŠKODA AUTO Deutschland Duo Fabian Kreim/Frank Christian zum zweiten Mal in Serie nationaler Champion
  • ŠKODA Doppelerfolg beim Finale: Markenkollegen Dominik Dinkel/Christina Kohl siegen bei der 3-Städte-Rallye vor Kreim/Christian
  • Fabian Kreim: „Ein Erfolg des ganzen Teams“

Karpfham – Erfolg auf ganzer Linie: Fabian Kreim und Frank Christian (D/D) haben die Marke ŠKODA zum deutschen Rallye-Rekordchampion gekrönt. Das ŠKODA AUTO Deutschland Erfolgsduo verteidigt seinen Titel in der Deutschen Rallye-Meisterschaft (DRM) erfolgreich und beschert der Traditionsmarke mit dem geflügelten Pfeil im Logo den siebten nationalen Titel. Damit ist ŠKODA der erfolgreichste Autohersteller der DRM-Geschichte. Auch beim großen Saisonfinale ist der ŠKODA FABIA R5 mit einem Doppelsieg wieder das Maß der Dinge: Die Markenkollegen Dominik Dinkel/Christina Kohl (D/D) triumphieren vor Kreim/Christian bei der 3-Städte-Rallye.

„Wir sind einfach nur megaglücklich, den Titel verteidigt zu haben. Das ist ein Erfolg des gesamten Teams von ŠKODA AUTO Deutschland, nun können wir feiern“, sagt Fabian Kreim mit einem strahlenden Lächeln: „Die Konkurrenz war 2017 noch stärker als im vergangenen Jahr und hat uns kräftig gejagt. Es war ein hartes Stück Arbeit. Deshalb ist dieser zweite Titel noch wertvoller als der erste.“

Zu den ersten Gratulanten bei der großen Jubelparty gehört Stefan Quary, Vertriebschef von ŠKODA AUTO Deutschland. „Glückwunsch an Fabian, Frank und das ganze Team – ein Topergebnis und beste Werbung für die Marke ŠKODA. Sieben Titel in den letzten 15 Jahren in der Deutschen Rallye-Meisterschaft sind ein Beleg für die Klasse und Qualität unserer Fahrzeuge“, kommentiert Quary. Anerkennung für das doppelte Meisterduo Kreim/Christian gibt es auch vom deutschen Rallye-Rekordmeister Matthias Kahle (D), der mit seinen Fahrten im legendären ŠKODA 130 RS als VIP-Taxi ebenfalls zur großen ŠKODA Show beim Saisonfinale der DRM beitrug.

Mit dem Fahrerduo Matthias Kahle/Peter Göbel (D/D) hatte die Erfolgsstory von ŠKODA in der nationalen Meisterschaft begonnen. Kahle/Göbel dominierten mit dem OCTAVIA WRC, FABIA WRC sowie mit dem FABIA SUPER 2000 über fast ein Jahrzehnt die nationale Meisterschaft. Vier Meistertitel (2002, 2004, 2005 und 2010) sowie der Gewinn der Deutschen Rallye-Serie 2006 schlugen für Kahle/Göbel zu Buche. 2012 holten Mark Wallenwein/Stefan Kopczyk (D/D), ebenfalls im FABIA SUPER 2000, einen weiteren deutschen Meistertitel für ŠKODA. Kreim/Christian gewinnen die Meisterschaft nach 2016 in diesem Jahr erneut – damit haben ŠKODA Piloten mehr Titel als Fahrer jeder anderen Marke geholt.

Auch bei der 3-Städte-Rallye dominiert ŠKODA von Beginn an – egal, ob im Sonnenschein oder auf nassen Asphaltpisten. Gleich in der ersten Prüfung setzen sich Dinkel und Kreim bei besten Bedingungen auf die ersten beiden Positionen und geben sie bis ans Ende der Rallye nicht mehr ab. Am Samstagmorgen sorgt kräftiger Regen für erschwerte Bedingungen, doch auch dieser Herausforderung zeigen sich die beiden ŠKODA Piloten gewachsen. Am Ende gewinnen sie in Ostbayern sieben der zehn Prüfungen, Kreim holt sich die fünf Zusatzpunkte in der Powerstage. Ganz oben auf dem Siegerpodest stehen nach knapp 129 kurvenreichen Kilometern Dominik Dinkel und Christina Kohl mit 13,9 Sekunden Vorsprung auf Fabian Kreim und Frank Christian.

In der Gesamtwertung der Meisterschaft ist die Reihenfolge nach acht Saisonläufen umgekehrt: Mit 161 Punkten holen sich Kreim/Christian den Titel vor den Markenkollegen Dinkel/Kohl (144) und bekommen am Abend bei der legendären Saisonabschlussparty im Haslinger Hof wie im vergangenen Jahr den Meisterschaftspokal.

„Ein Riesenkompliment an Fabian und Frank! Sie haben in der vielleicht hochklassigsten Saison in der Geschichte der Deutschen Rallye-Meisterschaft die Nerven behalten und heute verdient ihren zweiten Titel nach Hause gefahren. Es war über das ganze Jahr ein tolles ŠKODA Duell mit Dominik Dinkel und Christina Kohl, die ebenfalls die beste Saison ihrer Karriere hingelegt haben. Sechs FABIA unter den besten Acht bei der 3-Städte-Rallye belegen zudem die Stärke der Rallye-Fahrzeuge unserer Marke“, bilanziert Andreas Leue, Teamleiter Motorsport und Tradition bei ŠKODA AUTO Deutschland und lobt zugleich seine Mannschaft: „Ein großes Dankeschön geht an das BRR-Einsatzteam um Chef Raimund Baumschlager und die anderen Mitglieder unseres Teams, ohne die dieser Erfolg nicht möglich gewesen wäre. Alle haben sich eine große Party verdient.“

Die Zahl zur ADAC 3-Städte-Rallye: 7
Der ŠKODA FABIA R5 ist in der Saison 2017 in der Deutschen Rallye-Meisterschaft (DRM) das alles überragende Auto. In sieben von acht Wertungsläufen stehen Piloten im tschechischen Turbo-Allradler ganz oben. Fabian Kreim/Frank Christian feiern fünf Siege, Dominik Dinkel/Christina Kohl sind zweimal erfolgreich. Bei der 3-Städte-Rallye setzen FABIA R5-Piloten in sieben von zehn Wertungsprüfungen die Bestzeit, viermal ist Dinkel Schnellster, dreimal Kreim. Und „last but not least“: Sieben Titel in der DRM – SKODA ist damit die erfolgreichste Marke in Deutschlands höchstem Rallye-Championat. Viermal siegten Kahle/Göbel, einmal Wallenwein/Kopczyk und zweimal Kreim/Christian.

3-Städte-Rallye – DRM-Endstand:
1. Dinkel/Kohl, ŠKODA FABIA R5 1:11.29,4 Std.
2. Kreim/Christian, ŠKODA FABIA R5 + 0.13,9 Min
3. Gassner/Mayrhofer, Hyundai i20 R5+ 0.23,0 Min.
4. Griebel/Rath, Peugeot 208 T16 R5 + 0.24,8 Min.
5. Wiegand/Stein, ŠKODA FABIA R5 + 2.01,8 Min
6. Koch/Brunnthaler, ŠKODA FABIA SUPER 2000 + 3.07,4 Min
7. Hideg/Kerek, ŠKODA FABIA R5 + 3.38,9 Min
8. Tomek/Zeman, ŠKODA FABIA SUPER 2000 + 5.32,2 Min

DRM-Gesamtwertung - Endstand:
1. Kreim/Christian, ŠKODA FABIA R5 161 Punkte
2. Dinkel/Kohl, ŠKODA FABIA R5 144
3. Mandel/Zenz, Ford Fiesta R5/Hyundai i20 R5 116
4. Wallenwein/Poschner, ŠKODA FABIA R5 61
5. Brugger/Wicha, Ford Fiesta R5 61

TV-Zeiten

Sonntag, 22. Oktober 2017
07:30 Uhr n-tv, PS - Die Deutsche Rallye-Meisterschaft

Samstag, 28. Oktober 2017
09:30 Uhr n-tv, PS - Die Deutsche Rallye-Meisterschaft (Wiederholung)

Deutsche Rallye-Meisterschaft (DRM) 2017
03.03. - 04.03.2017 Saarland-Pfalz
07.04. - 08.04.2017 Vogelsberg/Hessen
05.05. - 06.05.2017 Sulingen
26.05. - 27.05.2017 Sachsen
23.06. - 24.06.2017 Stemwede
04.08. - 05.08.2017 Thüringen
08.09. - 09.09.2017 Niedersachsen
20.10. - 21.10.2017 3-Städte


18.10.2017 Großes Finale der DRM: Kreim/Christian wollen ŠKODA zum deutschen Rekordchampion machen

  • Platz fünf reicht: ŠKODA AUTO Deutschland Duo Fabian Kreim/Frank Christian hat bei der ADAC 3-Städte-Rallye zweiten Matchball zur erfolgreichen Titelverteidigung
  • Dreikampf um die Krone: ŠKODA Markenkollegen Dominik Dinkel und Rene Mandel kämpfen mit Kreim um die Krone in der Deutschen Rallye-Meisterschaft (DRM)
  • Fabian Kreim: „Wollen den Titel für ŠKODA AUTO Deutschland und das Team“
  • Sieben ŠKODA in der Topklasse am Start

Weiterstadt – Fabian Kreim und Frank Christian (D/D) wollen ŠKODA beim Finale der Deutschen Rallye-Meisterschaft (DRM) zum Rekordchampion machen. Platz fünf bei der ADAC 3-Städte-Rallye würde bereits reichen, um ihren 2016 errungenen Titel zu verteidigen und der Traditionsmarke mit dem geflügelten Pfeil im Logo den siebten nationalen Titel zu sichern. Damit wäre ŠKODA der erfolgreichste Autohersteller der DRM-Geschichte. Doch zuvor kommt es in Bayern zum finalen Dreikampf um die Fahrerkrone: Neben Fabian Kreim gehen auch die ŠKODA Markenkollegen Dominik Dinkel (D) und Rene Mandel (D) noch mit Meisterschaftschancen ins Rennen.

„Wenn ich bei der Rallye Niedersachsen nicht diesen dummen Fehler gemacht hätte, könnten wir die Meisterschaft schon im Sack haben. Jetzt müssen wir den zweiten Matchball nutzen und wie im letzten Jahr den Titel bei der 3-Städte perfekt machen“, sagt Fabian Kreim. Vor einem Jahr hatte sich der Odenwälder mit einem Sieg beim traditionellen Saisonfinale in Bayern vor dem ŠKODA Mitstreiter Dominik Dinkel seinen ersten Titel gesichert. Für ein ähnliches Happyend will Kreim auch dieses Mal sorgen.

„2016 waren Frank und ich die Jäger, in diesem Jahr sind wir die Gejagten. Diese Situation und die noch stärkere Konkurrenz haben uns das Siegen 2017 noch schwerer gemacht. Trotzdem konnten wir die meisten Rallyes gewinnen. Nun wollen wir diesen Titel – auch für ŠKODA AUTO Deutschland und das ganze Team, denn ohne die Unterstützung der gesamten Truppe wären wir nichts“, so Kreim. 21 Punkte Vorsprung in der Gesamtwertung der DRM nimmt der FABIA R5-Pilot auf seinen ŠKODA Kollegen Dominik Dinkel mit in den finalen achten Saisonlauf, sogar 22 Punkte Polster sind es auf Rene Mandel. Kreim geht damit zweifellos als Favorit ins Saisonfinale – zumal er die Rallye in Bayern in den vergangenen beiden Jahren souverän gewinnen konnte.

Das große Saisonfinale ist in diesem Jahr ein wahres ŠKODA Festival: Gleich sieben Hightech-Fahrzeuge machen den tschechischen Hersteller zur dominierenden Marke in der Topklasse. Neben den Meisterschaftsaspiranten Kreim und Dinkel pilotieren auch der ehemalige Vizeeuropameister Sepp Wiegand (D), Thomas Wallenwein (D) und der Ungar Kristzian Hideg einen FABIA R5. Im Vorgängermodell FABIA SUPER 2000 treten Maximilian Koch (D) und der Tscheche David Tomek an.

Die 54. Auflage der 3-Städte-Rallye ist in diesem Jahr eine Zwei-Länder-Rallye: Die ersten vier Wertungsprüfungen am Freitag werden komplett in Österreich gefahren. Insgesamt müssen auf den zehn Prüfungen im Umfeld des Serviceparks in Karpfham knapp 129 kurvenreiche Asphaltkilometer bewältigt werden. Am Samstag gegen 16 Uhr fährt der Sieger über die Zielrampe im Servicepark. Die Meisterschaftspokale werden am Abend bei der legendären Saisonabschlussparty im Haslinger Hof vergeben.

„Ich hoffe, dass wir dann mit dem ganzen Team Grund zum Feiern haben. Fabian und Frank sollen mit kühlem Kopf agieren, dann sind sie mit ihrem Speed ganz sicher die ersten Anwärter auf den Titel. Der FABIA R5 ist das dominierende Auto in der Meisterschaft und mit der Mannschaft von Raimund Baumschlager haben wir ein tolles Team – jetzt freuen wir uns auf einen großen Titeldreikampf beim Finale der vielleicht spannendsten und hochklassigsten Saison in der Geschichte der Deutschen Rallye-Meisterschaft“, kommentiert Andreas Leue, Teamleiter Motorsport und Tradition bei ŠKODA AUTO Deutschland.

Zur ŠKODA Show beim Saisonausklang wird erneut auch Matthias Kahle (D) im legendären 130 RS beitragen. Der deutsche Rallye-Rekordmeister ist wieder als Pilot im VIP-Taxi unterwegs und wird die Fans mit seinen Fahrkünsten im berühmten Hecktriebler zum Staunen bringen.

Matthias Kahle schlägt damit auch die Brücke zur grandiosen Geschichte von ŠKODA in der DRM. Das Fahrerduo Matthias Kahle/Peter Göbel (D/D) dominierte mit OCTAVIA WRC, FABIA WRC sowie mit dem FABIA SUPER 2000 über fast ein Jahrzehnt die nationale Meisterschaft. Vier Meistertitel (2002, 2004, 2005 und 2010) sowie der Gewinn der Deutschen Rallye-Serie 2006 schlugen für Kahle/Göbel zu Buche. 2012 holten Mark Wallenwein/Stefan Kopczyk (D/D), ebenfalls im FABIA SUPER 2000, einen weiteren deutschen Meistertitel für ŠKODA. Kreim/Christian wollen nun bei der 3-Städte-Rallye ihren zweiten Matchball nutzen und sich nach 2016 zum zweiten Mal zum Champion krönen. Damit hätten ŠKODA Piloten sieben Titel gewonnen – mehr als Fahrer jeder anderen Marke.

Fabian Kreim holt seinen zweiten deutschen Rallye-Meistertitel in Folge, wenn er bei der 3-Städte-Rallye…

… mindestens Platz fünf belegt.
… mindestens Rang acht belegt und dazu die Powerstage gewinnt.
… mindestens Position sieben belegt und dazu mindestens Dritter in der Powerstage wird.
… mindestens Platz sechs belegt und dazu mindestens Fünfter in der Powerstage wird.
… keinen Meisterschaftspunkt holt und seine Konkurrenten Dominik Dinkel und Rene Mandel nicht über Platz drei hinauskommen.
… höchstens 21 Meisterschaftspunkte weniger als Markenkollege Dominik Dinkel und höchstens 22 Punkte weniger als Rene Mandel einfährt.

Deutsche Rallye-Meisterschaft (DRM) 2017

03.03. - 04.03.2017 Saarland-Pfalz
07.04. - 08.04.2017 Vogelsberg/Hessen
05.05. - 06.05.2017 Sulingen
23.06. - 24.06.2017 Stemwede
04.08. - 05.08.2017 Thüringen
08.09. - 09.09.2017 Niedersachsen
20.10. - 21.10.2017 3-Städte

08.10.2017 WRC 2 in Spanien: Kopecký wird mit Bestzeiten auf Asphalt Zweiter – Youngster Nordgren holt Rang 4

  • Tschechischer Meister Jan Kopecký gewann alle Asphalt-Wertungsprüfungen der RallyRACC Catalunya – Rallye de España, dem spanischen Lauf zur Weltmeisterschaft
  • Juuso Nordgren, finnischer Juniorenmeister von 2015, fuhr bei seinem herausragenden Debut im Werksteam von ŠKODA Motorsport auf Rang 4
  • ŠKODA Motorsport-Chef Michal Hrabánek: „Jan hat bewiesen, dass er einer der schnellsten Asphaltfahrer ist. Juuso hat das in ihn gesetzte Vertrauen zurückgezahlt"

Salou – Jan Kopecký und Beifahrer Pavel Dresler (CZE/CZE) waren auf den Asphalt-Wertungsprüfungen der RallyRACC Catalunya – Rally de España, dem spanischen Lauf zur FIA Rallye-Weltmeisterschaft (WRC), eindeutig das schnellste Team in der WRC 2. Im ŠKODA FABIA R5 erzielten die tschechischen Meister am Samstag und Sonntag 14 Bestzeiten in Folge. Trotz eines unverschuldeten Zeitverlusts während der Schotteretappe am Freitag konnten sie Rang 2 in der WRC 2-Kategorie erobern. Bei ihrem Debut im Werksteam und ihrer ersten Rallye auf Asphalt mit dem ŠKODA FABIA R5 verteidigten Juuso Nordgren/Tapio Suominen (FIN/FIN) den vierten Platz in der WRC 2-Wertung.

Die Schlussetappe der RallyRACC Catalunya – Rally de España, dem spanischen Lauf zur Rallye-Weltmeisterschaft (WRC), führte über sechs Wertungsprüfungen mit insgesamt 74 Kilometern. Die sechs Kilometer lange Auftaktprüfung am frühen Sonntagmorgen war noch bei Dunkelheit zu absolvieren. ŠKODA Werksfahrer Jan Kopecký war gleich hellwach und fuhr in der Kategorie WRC 2 zur ersten Bestzeit, gefolgt von seinem jungen Teamkollegen Juuso Nordgren. Der finnische Juniorenmeister von 2015 fand sich bei seiner allersten Rallye auf Asphalt am Steuer eines ŠKODA FABIA R5 auf den schnellen Straßen von Katalonien immer besser zurecht und fuhr beeindruckende Zeiten.

Als die Sonne am strahlend blauen Himmel aufgegangen war, stürmte Jan Kopecký wie entfesselt von einer Bestzeit zur nächsten und war auf jeder der verbleibenden Prüfung bis ins Ziel der Schnellste. Am Ende hatte er auf den 19 Wertungsprüfungen der Rallye 14 Mal in Folge die Bestmarke gesetzt und den zweiten Platz in der WRC 2 erobert. Ein besonderes Highlight setzte er am Samstagabend, als er in der Showprüfung in Salou im Gesamtklassement Zweitschnellster war und ein Dutzend Fahrzeuge aus der rund 100 PS stärkeren WRC-Kategorie hinter sich ließ. Ohne den Zeitverlust von über einer Minute, den er sich am Freitagabend in der Staubfahne eines vor ihm fahrenden, langsameren Fahrzeugs eingehandelt hatte, hätte der tschechische Meister um den Sieg gekämpft.

„Ich bin wirklich immer noch enttäuscht, dass die Sportkommissare entschieden haben, mir keine Zeitgutschrift zu gewähren. Aber so ist manchmal das Leben. Ich habe den Rest der Rallye trotzdem genossen. Pavel und ich konnten erneut beweisen, dass der ŠKODA FABIA R5 das schnellste Auto in der WRC 2-Kategorie ist. Wir haben keine Fehler gemacht und sind mit unserer gezeigten Leistung sehr glücklich“, zog der mehrfache tschechische Meister Bilanz.

Ihre jungen Teamkollegen Juuso Nordgren/Tapio Suominen verteidigten bei ihrer ersten Rallye auf Asphalt mit einem ŠKODA FABIA R5 des Werksteams ihren vierten Platz mit einer eindrucksvollen Vorstellung bis ins Ziel. „Ich bin überglücklich und freue mich über die Fortschritte, die ich während der Rallye machen konnte. Ich bin dem ganzen Team von ŠKODA Motorsport dankbar, dass es ein so großes Vertrauen in mich gesetzt und mir so ein tolles Auto zur Verfügung gestellt hat“, freute sich Nordgren im Ziel.

Ole Christian Veiby und Stig Rune Skjaermoen (NOR/NOR) im ŠKODA FABIA R5 des privaten Printsport-Teams waren in Spanien in der WRC 2-Kategorie nicht punkteberechtigt. Sie lieferten in der hart umkämpften RC2-Klasse eine tolle Leistung ab und wurden Dritte hinter ihren Markenkollegen Kopecký/Dresler, die ebenfalls in dieser Klasse gewertet wurden. „Ich habe mir während der Rallye die Inboard-Aufnahmen von Jan genau angeschaut und festgestellt, dass ich für Asphaltstrecken noch viel zu lernen habe. Er war wirklich unglaublich schnell", bekannte der norwegische Shooting-Star nach seiner eindrucksvollen Leistung beim spanischen WM-Lauf. Veiby, der in der Asien-Pazifik Rallye-Meisterschaft (APRC) mit dem MRF ŠKODA Team noch im Titelrennen ist, wird bei der bevorstehenden Rallye Großbritannien (26. bis 29. Oktober) zum ŠKODA Werksteam stoßen, um an der Seite von WRC 2-Champion Pontus Tidemand und dem jungen Finnen Juuso Nordgren auf Zeitenjagd zu gehen.

„Jan hat bewiesen, dass er einer der schnellsten Asphaltfahrer ist. Juuso hat das in ihn gesetzte Vertrauen mit seiner tollen Leistung voll und ganz zurückgezahlt", zog ŠKODA Motorsport-Chef Michal Hrabánek im Ziel der RallyRACC Catalunya – Rallye de España in Salou zufrieden Bilanz.

Endergebnis RallyRACC Catalunya – Rallye de España (WRC 2)
1. Suninen/Markkula (FIN/FIN), Ford Fiesta R5, 3:09.43,8 Stunden
2. Kopecký/Dresler (CZE/CZE), ŠKODA FABIA R5, +31,8 Sekunden
3. Guerra/Cué (MEX/ESP), ŠKODA FABIA R5, + 4.38,9 Minuten
4. Nordgren/Suominen (FIN/FIN), ŠKODA FABIA R5, +5.15,7 Minuten
5. Tempestini/Bernacchini (ITA/ITA), Citroën DS3 R5, +5.17,8 Minuten
6. Pieniazek/Mazur (POL/POL), Peugeot 208 T16, +7.33,8 Minuten

Zwischenstand in der WRC 2 nach elf von 13 Läufen
1. Pontus Tidemand (SWE), ŠKODA, 133 Punkte
2. Teemu Suninen (FIN), Ford, 85 Punkte
3. Jan Kopecký (CZE), ŠKODA, 85 Punkte
4. Eric Camilli (FRA), Ford, 77 Punkte
5. Ole Christian Veiby (NOR), ŠKODA, 68 Punkte

Zahl des Tages: 14
Jan Kopecký war in der WRC 2-Kategorie auf 14 Wertungsprüfungen in ununterbrochener Reihenfolge der Schnellste. Niemand konnte den tschechischen Meister auf den Asphaltprüfungen der RallyRACC Catalunya – Rallye de España schlagen.

Der Kalender 2017 in der FIA Rallye-Weltmeisterschaft (WRC 2)

Rallye Monte Carlo 19.01.–22.01.2017
Rallye Schweden 09.02.–12.02.2017
Rallye Mexiko 09.03.–12.03.2017
Rallye Frankreich 06.04.–09.04.2017
Rallye Argentinien 27.04.–30.04.2017
Rallye Portugal 18.05.–21.05.2017
Rallye Italien 08.06.–11.06.2017
Rallye Polen 29.06.–02.07.2017
Rallye Finnland 27.07.–30.07.2017
Rallye Deutschland 17.08.–20.08.2017
Rallye Spanien 05.10.–08.10.2017
Rallye Großbritannien 26.10.–29.10.2017
Rallye Australien 16.11.–19.11.2017

07.10.2017 WRC 2 in Spanien: ŠKODA Teams souverän Kopecký Zweiter, Nordgren erobert Rang vier

  • Tschechischer Meister Jan Kopecký kämpfte sich mit sieben Bestzeiten auf den zweiten Platz in der WRC 2 bei der RallyRACC Catalunya – Rallye de España zurück
  • Juuso Nordgren, der finnische Juniorenmeister von 2015, fuhr konstant schnelle Zeiten und eroberte den vierten Platz beim ersten Einsatz im ŠKODA FABIA R5 des Werksteams
  • ŠKODA Motorsport-Chef Michal Hrabánek: „Jan hat wieder einmal seine Schnelligkeit auf Asphalt eindrucksvoll bewiesen. Juuso hat mich mit einer steilen Lernkurve beeindruckt"

Salou – Jan Kopecký und Pavel Dresler (CZE/CZE) fuhren am Samstag bei der RallyRACC Catalunya – Rallye de España, dem spanischen Lauf zur Weltmeisterschaft, in einer eigenen Liga. Die tschechischen Meister im ŠKODA FABIA R5 erzielten auf allen sieben Wertungsprüfungen des Tages die Bestzeit und verbesserten sich in der WRC 2-Kategorie auf den zweiten Rang. Ihre jungen Teamkollegen Juuso Nordgren/Tapio Suominen (FIN/FIN) beeindruckten mit einer steilen Lernkurve, lieferten eine fehlerfreie Leistung ab und eroberten die vierte Position in der WRC 2-Wertung.

Während die erste Etappe der RallyRACC Catalunya – Rallye de España am Freitag noch über Schotterpisten geführt hatte, standen zur längsten Etappe des spanischen WM-Laufs am Samstag ausschließlich schnelle Asphaltprüfungen in der Region nordwestlich von Tarragona auf dem Programm. Dazu wurden nicht nur die Rallye-Fahrzeuge technisch umfangreich umgerüstet. Auch die Fahrer mussten ihren Fahrstil den geänderten Streckenbedingungen auf den sieben bevorstehenden Wertungsprüfungen anpassen.

Nach dem Pech während der ersten Etappe, als ŠKODA Werksfahrer Jan Kopecký im Staub eines vorausfahrenden, langsameren Wettbewerbers fahren musste und so über eine Minute verlor, erwies sich der tschechische Meister auf den Wertungsprüfungen am Samstag als unschlagbar. Im ŠKODA FABIA R5 fuhr er alle sieben Bestzeiten. „Leider haben wir keine Zeitgutschrift nach dem Vorfall am Freitag bekommen – das ist sehr schade und wirklich nicht fair. Aber so ist manchmal das Leben. Jetzt geben wir unser Bestes und fahren halt einfach so schnell wie wir können", gab Jan Kopecký die Devise aus. Gesagt, getan: Im Verlauf des Samstags hatte er alle WRC 2-Bestzeiten erzielt und sich zusammen mit Beifahrer Pavel Dresler auf Rang zwei in der Kategorie verbessert. In der letzten Prüfung des Tages, der Show-Wertungsprüfung in Salou, fuhr er sensationell die zweitschnellste Zeit im Gesamtklassement – gegen rund ein Dutzend Konkurrenten aus der Kategorie WRC mit etwa 100 PS stärkeren Fahrzeugen.

Ihre jungen Teamkollegen Juuso Nordgren/Tapio Suominen gingen die Herausforderung in Katalonien sehr clever an. „Ich bin diese Rallye erst einmal gefahren, zum allerersten Mal fahre ich mit einem ŠKODA FABIA R5 auf Asphalt. Beim ersten Durchgang der Prüfungen am Samstag habe ich mich vorsichtig an mein Limit herangetastet und sicherlich ein paar Mal zu früh gebremst. Bei der Wiederholung der Wertungsprüfungen am Nachmittag wusste ich dann schon besser, was mit dem ŠKODA FABIA R5 auf Asphalt möglich ist und konnte mich deutlich steigern", fasste der finnische Juniorenmeister von 2015 die zweite Etappe zusammen. Wie am Tag zuvor steigerte er nach der Mittagspause sein Tempo deutlich und eroberte schließlich den vierten Platz in der Kategorie WRC 2.

„Jan hat eindrucksvoll seine Schnelligkeit auf Asphalt bewiesen. Nach dem unverschuldeten Rückschlag am Freitag hat er außerdem eine starke Moral gezeigt. Juuso hat mich mit seiner steilen Lernkurve beeindruckt. Er hat die Erwartungen, die das Team in seinen ersten Einsatz gesetzt hat, mehr als erfüllt“, lobte ŠKODA Motorsport-Chef Michal Hrabánek im Ziel der zweiten Etappe am Samstagabend. Der Finaltag der RallyRACC Catalunya – Rallye de España führt am Sonntag über sechs Wertungsprüfungen und insgesamt 74 Kilometer im Kampf gegen die Uhr.

Nummer des Tages: 7
Jan Kopecký fuhr auf allen sieben Prüfungen am Samstag im ŠKODA FABIA R5 die Bestzeit in der Kategorie WRC 2. Auf der abschließenden Show-Wertungsprüfung erzielte er sensationell sogar die zweitschnellste Zeit in der Gesamtwertung.

Zwischenstand RallyRACC Catalunya – Rallye de España nach der 2. Etappe (WRC 2)
1. Suninen/Markkula (FIN/FIN), Ford Fiesta R5, 2:22.39,7 Stunden
2. Kopecký/Dresler (CZE/CZE), ŠKODA FABIA R5, +48,4 Sekunden
3. Guerra/Cué (MEX/ESP), ŠKODA FABIA R5, + 3.38,2 Minuten
4. Nordgren/Suominen (FIN/FIN), ŠKODA FABIA R5, +4.25,9 Minuten
5. Tempestini/Bernacchini (ITA/ITA), Citroën DS3 R5, +4.27,3 Minuten
6. Pieniazek/Mazur (POL/POL), Peugeot 208 T16, +5.58,8 Minuten

Der Kalender 2017 in der FIA Rallye-Weltmeisterschaft (WRC 2)

Rallye Monte Carlo 19.01.–22.01.2017
Rallye Schweden 09.02.–12.02.2017
Rallye Mexiko 09.03.–12.03.2017
Rallye Frankreich 06.04.–09.04.2017
Rallye Argentinien 27.04.–30.04.2017
Rallye Portugal 18.05.–21.05.2017
Rallye Italien 08.06.–11.06.2017
Rallye Polen 29.06.–02.07.2017
Rallye Finnland 27.07.–30.07.2017
Rallye Deutschland 17.08.–20.08.2017
Rallye Spanien 05.10.–08.10.2017
Rallye Großbritannien 26.10.–29.10.2017
Rallye Australien 16.11.–19.11.2017

07.10.2017 Rallye-WM Spanien: ŠKODA Teams im Pech Kopecký Dritter und Nordgren auf Rang 5 in WRC 2

  • Bei der RallyRACC Catalunya – Rallye de España verlor Vorjahressieger Jan Kopecký im Staub des Vordermannes viel Zeit, kämpfte sich aber auf Rang 3 in der WRC 2 zurück
  • Der finnische Junior-Champion von 2015, Juuso Nordgren, wurde ebenfalls aufgehalten, erreichte das Ziel der ersten Etappe trotzdem auf Rang 5 in der WRC 2
  • ŠKODA Motorsport-Chef Michal Hrabánek: „Es liegen noch zwei harte Asphaltetappen vor uns. Ich bin zuversichtlich, dass sich Jan und Juuso weiter nach vorne kämpfen"

Salou – Die Werksteams von ŠKODA Motorsport, Jan Kopecký/Pavel Dresler (CZE/CZE) und Juuso Nordgren/Tapio Suominen (FIN/FIN), sahen sich am ersten Tag der RallyRACC Catalunya – Rallye de España, dem spanischen Lauf zur FIA Rallye-Weltmeisterschaft (WRC), mit unerwarteten Hindernissen konfrontiert. Während Jan Kopecký im ŠKODA FABIA R5 in der dritten Wertungsprüfung im Staub seines Vordermannes viel Zeit verlor, musste Juuso Nordgren dem verunfallten Fahrzeug eines Konkurrenten ausweichen, das die Straße nahezu blockierte. Die ŠKODA Werksteams kämpften sich zum Ende der ersten Etappe aber wieder auf Rang 3 beziehungsweise 5 in der Kategorie WRC 2 zurück.

Die RallyRACC Catalunya – Rallye de España hält für die Teams eine einzigartige Herausforderung bereit. Nur in Katalonien wird sowohl auf Schotter als auch auf Asphalt gefahren. Die erste Etappe am Freitag führte über anspruchsvolle Schotterpisten. Nach zwei reinen Schotter-Wertungsprüfungen über 12,5 und 6,5 Kilometer stand die längste Prüfung des Tages ,Terra Alta‘ über rund 39 Kilometern auf dem Programm, die auch Asphaltpassagen enthielt. Diese legendäre Wertungsprüfung der spanischen WM-Rallye war prompt der Schauplatz zahlreicher Dramen im Teilnehmerfeld der WRC 2.

Jan Kopecký holte im ŠKODA FABIA R5 das drei Minuten vor ihm gestartete Auto ein und musste die Prüfung im Staub des Vordermanns quasi im Blindflug beenden. Er verlor über eine Minute und fiel von der zweiten auf die vierte Position zurück. „Ich bin alles andere als happy. Ich habe gewusst, dass die drei Minuten Abstand auf das vor mir gestartete Privatteam nicht ausreichen würden, und mich beim Veranstalter um einen größeren Startabstand bemüht. Das wurde mir verweigert. So habe ich ihn eingeholt und musste mich im dichten Staub ins Ziel tasten. So etwas sollte nicht passieren“, beschwerte sich ein frustrierter Kopecký. Am Ende des Tages verbesserte sich der Tschechische Meister mit einer Bestzeit noch auf Rang 3 der Zwischenwertung in der WRC 2-Kategorie.

Juuso Nordgren erlebte beim ersten Einsatz für das Werksteam von ŠKODA ebenfalls einen ganz speziellen Moment. „Diese dritte Wertungsprüfung hatte es wirklich in sich. Hiroki Arai hat sich mit seinem Auto überschlagen, das zusammen mit einem Baum mitten auf der Straße lag. Ich musste anhalten und bin dann ganz vorsichtig um das Hindernis herumgefahren", kommentierte der finnische Junior-Champion von 2015. Auf den verbleibenden drei Prüfungen des Tages war er im ŠKODA FABIA R5 jeweils Drittschnellster und kletterte bis ins Etappenziel auf die fünfte Position in der WRC 2.

„Der erste Tag der Rallye Spanien war wirklich eine große Herausforderung für ŠKODA Motorsport – aber so ist eben der Rallye-Sport! Jetzt liegen noch zwei anspruchsvolle Asphaltetappen vor uns. Ich bin mir sicher, dass sich Jan mit all seiner Routine in der WRC 2 weiter nach vorne arbeiten wird. Für Juuso geht es in erster Linie darum, seinen Lernprozess bei dieser Rallye erfolgreich fortzusetzen", zog ŠKODA Motorsport-Chef Michal Hrabánek im Ziel der ersten Etappe Bilanz.

Am Freitagabend wurden in Salou die Rallye-Fahrzeuge von Schotterspezifikation auf ein Asphaltsetup komplett umgebaut. Die Mechaniker montierten größere Bremsen, ein tiefer gelegtes Fahrwerk und Slick-Reifen für die folgenden Etappen am Samstag und Sonntag. Am Samstag, dem längsten Tag der Rallye, stehen sieben Wertungsprüfungen über insgesamt 122 Kilometer auf dem Programm.

Zwischenstand RallyRACC Catalunya – Rallye de España nach der 1. Etappe (WRC 2)
1. Suninen/Markkula (FIN/FIN), Ford Fiesta R5, 1:15.16,6 Stunden
2. Tempestini/Bernacchini (ITA/ITA), Citroën DS3 R5, +1.17,2 Minuten
3. Kopecký/Dresler (CZE/CZE), ŠKODA FABIA R5, +1.18,8 Minuten
4. Guerra/Cué (MEX/ESP), ŠKODA FABIA R5, + 1.44,4 Minuten
5. Nordgren/Suominen (FIN/FIN), ŠKODA FABIA R5, +2.31,9 Minuten
6. Pieniazek/Mazur (POL/POL), Peugeot 208 T16, +2.46,6 Minuten

Nummer des Tages: 75
Am abendlichen Service der ersten Etappe hatten die Mechaniker 75 Minuten Zeit, um in einer Art Komplett-Umbau den ŠKODA FABIA R5 von einem Schotter-Auto in einen Rennwagen für die verbleibenden 13 Asphalt-Prüfungen am Samstag und Sonntag umzubauen. Ein tiefergelegtes Fahrwerk mit härter eingestellten Stoßdämpfern, größere Bremsen sowie Slick-Reifen standen auf der To-Do-Liste der Mechaniker von ŠKODA Motorsport.

Der Kalender 2017 in der FIA Rallye-Weltmeisterschaft (WRC 2)

Rallye Monte Carlo 19.01.–22.01.2017
Rallye Schweden 09.02.–12.02.2017
Rallye Mexiko 09.03.–12.03.2017
Rallye Frankreich 06.04.–09.04.2017
Rallye Argentinien 27.04.–30.04.2017
Rallye Portugal 18.05.–21.05.2017
Rallye Italien 08.06.–11.06.2017
Rallye Polen 29.06.–02.07.2017
Rallye Finnland 27.07.–30.07.2017
Rallye Deutschland 17.08.–20.08.2017
Rallye Spanien 05.10.–08.10.2017
Rallye Großbritannien 26.10.–29.10.2017
Rallye Australien 16.11.–19.11.2017

02.10.2017 ŠKODA mit tschechischem Champion Kopecký und Junior Nordgren bei RallyeRACC Catalunya

  • Tschechischer Meister Jan Kopecký möchte mit seinem ŠKODA FABIA R5 seinen letztjährigen Sieg in der WRC 2 beim spanischen Lauf zur Rallye-WM wiederholen
  • Im Zuge der Nachwuchssichtung von ŠKODA Motorsport kommt der Gewinner der Finnischen Juniorenmeisterschaft 2015, Juuso Nordgren, erstmals zum Einsatz
  • ŠKODA Motorsport Chef Michal Hrabánek: „Bei unserer Nachwuchssichtung haben wir unsere Vorauswahl getroffen und wollen nun ermitteln, wer 2018 im Werksteam fährt”

Mladá Boleslav – ŠKODA Motorsport geht bei der RallyRACC Catalunya – Rally de España (5. bis 8.10.2017) mit zwei ŠKODA FABIA R5 an den Start, die von den amtierenden Tschechischen Meistern Jan Kopecký/Pavel Dresler sowie dem 20 Jahre alten Finnen Juuso Nordgren und seinem Beifahrer Tapio Suominen gefahren werden. Während Kopecký seinen Vorjahressieg in der WRC 2 beim spanischen Lauf zur FIA Rallye-Weltmeisterschaft wiederholen möchte, ist der finnische Juniormeister Nordgren der erste Kandidat, der sich für einen Platz im Werksteam von ŠKODA Motorsport für 2018 empfehlen kann.

„2017 ist das bislang erfolgreichste Jahr in der Geschichte von ŠKODA Motorsport“, sagt ŠKODA Motorsport Chef Michal Hrabánek. „Pontus Tidemand und Jonas Andersson wurden vorzeitig WRC 2 World Champions, ŠKODA gewann die FIA WRC 2-Teammeisterschaft und sicherte sich außerdem bereits vor dem Finale die Herstellerwertung in der FIA Asien-Pazifik Rallye-Meisterschaft. Die Teams von MRF ŠKODA werden zudem die Fahrer- und Beifahrertitel bei der kommenden Rallye Indien unter sich ausmachen können. Wir suchen nun ein talentiertes Nachwuchsteam für die Saison 2018. Nachdem wir bereits zwei junge Fahrer zu WRC 2 Champions entwickelt haben, möchten wir diese Erfolgsstory fortschreiben“, so Hrabánek weiter.

Bei der RallyRACC Catalunya – Rally de España wird der finnische Juniormeister von 2015, Juuso Nordgren, mit seinem Beifahrer Tapio Suominen an der Seite von Jan Kopecký/Pavel Dresler (CZE/CZE) für das ŠKODA Werksteam an den Start gehen. „Bei unserer Nachwuchssichtung haben wir unsere Vorauswahl getroffen, Juuso ist der erste Youngster, den wir testen wollen. Beim nächsten WM-Lauf, der Rallye Wales, werden Ole Christian Veiby/Stig Rune Skjaermoen aus Norwegen an der Seite unserer schwedischen WRC 2 World Champions Pontus Tidemand/Jonas Andersson sowie Juuso Nordgren zum Einsatz kommen“, sagt Hrabánek.

Das norwegische Nachwuchsteam Ole Christian Veiby/Stig Rune Skjaermoen (NOR/NOR) kann beim Finale der FIA Asien-Pazifik Rallye-Meisterschaft (APRC) mit ihrem MRF ŠKODA FABIA R5 den Fahrer- und Beifahrertitel gewinnen. Sie haben in der WRC 2-Rallye-WM mit dem Sieg bei der Rallye Polen und Rang 2 bei der Rallye Italien-Sardinien ihre Schnelligkeit bereits eindrucksvoll unter Beweis gestellt.

Bei der RallyRACC Catalunya richten sich alle Augen auf Juuso Nordgren, der mit Teamkollege Jan Kopecký im ŠKODA Werksteam eine echte Messlatte hat. 2015 wurde Kopecký in Spanien in der WRC 2 Zweiter hinter Tidemand. Im vergangenen Jahr konnte er den amtierenden WRC 2-Champion schlagen und gewann die Kategorie. Der spanische Lauf zur Rallye-Weltmeisterschaft hält für die Teams eine ganz besondere Herausforderung bereit, ist er doch der einzige WM-Lauf, der auf gemischten Fahrbahnbelägen ausgetragen wird. Die erste Schleife am Freitag wird auf Schotterpisten gefahren, die von vereinzelten Asphaltpassagen unterbrochen werden. Am Samstag und Sonntag stehen schnelle und kurvige Landstraßen auf Asphalt auf dem Programm. Insgesamt warten 19 Wertungsprüfungen über 312 Kilometern im Kampf gegen die Uhr auf die Teams. Der Sieger wird am Sonntag gegen 14 Uhr im Ziel in Salou, das sich südlich der katalanischen Hauptstadt Barcelona befindet, erwartet.

Wussten Sie schon dass...
…die RallyRACC Catalunya – Rally de España zum ersten Mal 1957 stattfand, ab 1975 als Lauf zur Rallye-Europameisterschaft (ERC) zählte und 1991 in den Kalender der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) aufgenommen wurde?
…die RallyRACC Catalunya – Rally de España der einzige Weltmeisterschaftslauf ist, der WRC sowohl auf Schotter, als auch auf Asphalt ausgetragen wird und deshalb am Ende der ersten Etappe am Freitagabend Fahrwerk und Bremsen der Rallye-Autos aufwendig umgebaut werden müssen?
…bei der RallyRACC Catalunya – Rally de España die Teams in der WRC 2 Kategorie maximal 10 Schotterreifen und 24 Asphaltreifen sowie zusätzlich vier Reifen für den Shakedown verwenden dürfen?
…sich bei der RallyRACC Catalunya – Rally de España der Service Park auf dem Gelände des Freizeitparks von PortAventura befindet, der mit der spektakulären Achterbahn ‚Dragon Khan Roller Coaster‘ mit acht Loopings und Geschwindigkeiten von über 110 Stundenkilometern aufwarten kann?

Kalender der FIA Rallye-Weltmeisterschaft (WRC 2) für das Jahr 2017
Rallye Monte Carlo 19.01.–22.01.2017
Rallye Schweden 09.02.–12.02.2017
Rallye Mexiko 09.03.–12.03.2017
Rallye Frankreich 06.04.–09.04.2017
Rallye Argentinien 27.04.–30.04.2017
Rallye Portugal 18.05.–21.05.2017
Rallye Italien 08.06.–11.06.2017
Rallye Polen 29.06.–02.07.2017
Rallye Finnland 27.07.–30.07.2017
Rallye Deutschland 17.08.–20.08.2017
Rallye Spanien 05.10.–08.10.2017
Rallye Großbritannien 26.10.–29.10.2017
Rallye Australien 16.11.–19.11.2017

02.10.2017 Oldtimer im ‚Land der 1.000 Berge‘: ŠKODA startet mit faszinierenden Autos bei ‚Sauerland Klassik‘

  • Oldtimer von ŠKODA bgeistern Autofans deutschlandweit
  • Liebhaber wie Ralf Pätz stecken tausende Arbeitsstunden in die Restauration
  • Traditionsmarke mit zwei Fahrzeugen bei Rallye ‚Sauerland Klassik‘ am Start
  • Rallye-Champion Matthias Kahle steuert einen ŠKODA 130 RS
  • Außerdem dabei: der kleine POPULAR Roadster aus den 30er Jahren

Weiterstadt – Viel Leidenschaft und tausende Arbeitsstunden steckt Oldtimer-Liebhaber Ralf Pätz in die Restauration seiner ŠKODA Klassiker. Mit historischen Fahrzeugen wie dem 1200 SEDAN und einem FELICIA Cabrio ist er regelmäßig bei Klassikerveranstaltungen unterwegs. ŠKODA hat in seiner 125-jährigen Unternehmensgeschichte viele Modelle hervorgebracht, die heute als Sammlerstücke die Oldtimer-Fans begeistern. Welche Faszination die Traditionsmarke auf Besitzer wie Ralf Pätz ausübt, zeigt das Video von der diesjährigen ‚Sachsen Classic‘. ŠKODA präsentiert bei zahlreichen Rallyes regelmäßig Modelle mit Kultstatus – so auch demnächst vom 5. bis zum 7. Oktober bei der Rallye ‚Sauerland Klassik‘.

Historische Fahrzeuge von ŠKODA sind das ganze Jahr über bei großen Klassikerveranstaltungen am Start – sei es bei der AvD-Histo-Monte, der Sachsen Classic oder der Hamburg Berlin Klassik. Die Zuschauer erleben regelmäßig einen bunten Querschnitt durch die lange Unternehmenshistorie und sehen seltene Klassiker, die von ihren Besitzern mit viel Leidenschaft gepflegt werden. Die nächste Gelegenheit dazu bietet sich bei der vom 5. bis zum 7. Oktober stattfindenden Rallye ‚Sauerland Klassik‘. Bei der zweiten Auflage der Veranstaltung, die in diesem Jahr in drei Etappen jeweils von Attendorn aus durch das ‚Land der 1.000 Berge‘ führt, präsentiert ŠKODA mit dem 130 RS und dem POPULAR Roadster zwei Modelle, die im Motorsport Meilensteine gesetzt haben.

Der ŠKODA 130 RS war einer der erfolgreichsten Rennwagen der 1970er und 1980er Jahre, er steht sinnbildlich für die große Motorsport- und Rallye-Historie der tschechischen Traditionssmarke. Größte Triumphe mit diesem serienbasierten Rennwagen waren der Gewinn der Tourenwagen-Europameisterschaft 1981 sowie der Doppelerfolg bei der Rallye Monte Carlo 1977 in der Kategorie bis 1.300 cm³ Hubraum. Bei der Sauerland Klassik pilotiert der siebenfache Deutsche Rallye-Meister Matthias Kahle den von ŠKODA AUTO Deutschland eingesetzten 130 RS.

Noch wesentlich weiter zurück reicht die Geschichte des ŠKODA POPULAR. Ein solches Modell belegte bei der Rallye Monte Carlo 1936 den sensationellen zweiten Platz in der Klasse bis 1.500 cm³. Der Roadster legte damit einen weiteren Meilenstein für die beeindruckende Erfolgsgeschichte von ŠKODA im Motorsport. Davon profitierten auch die Kunden der Marke: Der beliebte POPULAR wurde als POPULAR MONTE CARLO in den Versionen Roadster und Coupé angeboten. In der ehemaligen Tschechoslowakei avancierte das Modell zum meistverkauften Automobil, zudem wurde der Kleinwagen in rund 50 Länder exportiert. Das leichte und preiswerte Modell zählt bis heute zu den attraktivsten Fahrzeugen von ŠKODA.

Einer der Sammler, die sich für die Marke mit dem geflügelten Pfeil begeistern, ist Ralf Pätz. Der gebürtige Sachse arbeitet als technischer Leiter in einem Lebensmittelwerk – und widmet sich in seiner Freizeit mit viel Leidenschaft den Oldtimern der tschechischen Traditionsmarke. Zu seinem Fuhrpark gehören unter anderem ein ŠKODA 1200 SEDAN und ein FELICIA Cabrio. Tausende Arbeitsstunden hat er in die Restauration gesteckt. „Die ältere Technik begeistert mich. Es ist faszinierend, mit welchen Mitteln die Autos damals gebaut wurden“, sagt Oldtimer-Liebhaber Ralf Pätz (hier geht’s zum Interview). Vor 14 Jahren hat er sich bei der Anschaffung seines ersten Klassikers mit dem FELICIA Cabrio bewusst für ŠKODA entschieden: „Das war in den 1950er und 1960er Jahren in der ehemaligen DDR das Cabrio schlechthin. Beim Kauf habe ich mich an meine Jugend erinnert.“

Zwischen Mai und September gibt es kaum ein Wochenende, an dem Ralf Pätz nicht in einem seiner ŠKODA Oldtimer unterwegs ist. Zu den Rallyes, bei denen er seine seltenen Sammlerstücke präsentiert, gehören die ‚Sachsen Classic‘ oder der Oldtimer-Grand-Prix auf dem Nürburgring. „Für mich ist es eine große Ehre, bei diesen renommierten Veranstaltungen die Marke ŠKODA vertreten zu können“, erklärt Ralf Pätz stolz. Damals auf dem neuesten Stand der Technik, vermitteln die Modelle mit Kultstatus heute das Fahrgefühl aus einer längst vergangenen Zeit. Verglichen mit der Motorisierung aktueller Autos, ist etwa der 1200 SEDAN mit 36 PS schwach motorisiert. Das macht Ralf Pätz aber nichts aus, für ihn ist die Geschwindigkeit Nebensache. „Ich möchte etwas sehen und auch gesehen werden, meine Reise genießen. Es geht nicht darum, schnell von A nach B zu kommen – wie in einem modernen Auto“, sagt der Sachse. Das werden auch die Besucher der ‚Sauerland Klassik‘ erleben, wenn dort erneut wunderschöne ŠKODA Oldtimer an ihnen vorbeifahren.

18.09.2017 APRC in Japan: Sieg für ŠKODA Pilot Gaurav Gill – ŠKODA gewinnt vorzeitig die Herstellermeisterschaft

  • Bei der Rallye Hokkaido holt ŠKODA vorzeitig den Titel in der Herstellerwrtung der FIA Asien-Pazifik Rallye-Meisterschaft 2017 (APRC)
  • MRF ŠKODA Team gewinnt außerdem vorzeitig die Teammeisterschaft
  • Gaurav Gill und Beifahrer Stéphane Prévot haben nach ihrem Sieg in Japan die Titelverteidigung in der FIA Asien-Pazifik Rallye-Meisterschaft 2017 (APRC) in der Hand
  • Teamkollege Ole Christian Veiby fiel während der ersten Etappe aus, konnte aber nach dem Restart die zweite Etappe gewinnen und wertvolle Meisterschaftspunkte sichern
  • ŠKODA Motorsport Chef Michal Hrabánek: „Glückwunsch an das Team von MRF ŠKODA zum vorzeitigen Gewinn der Herstellerwertung der APRC.“

Obihiro (Japan) – Gaurav Gill und Beifahrer Stéphane Prévot (IND/BEL) fuhren beim vierten Lauf zur FIA Asien-Pazifik Rallye-Meisterschaft (APRC) in Japan im ŠKODA FABIA R5 zu einem ungefährdeten Sieg. Auf der zweiten Wertungsprüfung der Rallye Hokkaido übernahm das Duo aus dem Team MRF ŠKODA die Führung, die es bis ins Ziel nicht mehr abgab. Ihre Teamkollegen, die Nachwuchstalente Ole Christian Veiby und Stig Rune Skjaermoen (NOR/NOR), hatten hingegen Pech. Auf der dritten Wertungsprüfung rutschten sie mit ihrem ŠKODA FABIA R5 nach einem Reifenschaden in einem Graben und mussten aufgeben. Nach dem Restart am Sonntag gewannen sie immerhin die zweite Etappe und holten noch wertvolle Meisterschaftspunkte. Während Gill nun die besten Chancen hat, seinen Titel zu verteidigen, gewann ŠKODA bereits vorzeitig die Herstellerwertung und MRF ŠKODA den Team-Cup der FIA Asien-Pazifik Rallye-Meisterschaft 2017 (APRC). Die Entscheidung über die Titel in der Fahrer- und Beifahrerwertung fällt beim letzten APRC-Lauf, der Rallye Indien (24. bis 26. November 2017), nur noch zwischen beiden MRF ŠKODA Teams.

Vereinzelte, heftige Regenfälle auf den anspruchsvollen Wertungsprüfungen auf der japanischen Nordinsel Hokkaido stellten die Teams, die am vierten Lauf zur FIA Asien-Pazifik Rallye-Meisterschaft 2017 teilnahmen, vor zusätzliche Herausforderungen. Auf der kürzesten Prüfung der gesamten Meisterschaft, der nur über 0,96 Kilometer führenden Auftaktprüfung „Sammy Satsunai“ unweit des Serviceparks, fuhr O.C. Veiby schneller als sein Teamkollege, der amtierende APRC-Champion Gaurav Gill.

Zum Auftakt am nächsten Morgen konterte Gill mit einer Bestzeit. Doch wer sich schon auf eine Fortsetzung des die Saison prägenden, spannenden Duells der beiden MRF-Teams gefreut hatte, wurde in der dritten Wertungsprüfung enttäuscht. Auf der 29 Kilometer langen Prüfung brach am ŠKODA FABIA R5 des norwegischen Nachwuchsteams nach einem Riesensprung zunächst ein Stoßdämpfer. Als auch noch ein Reifenschaden hinzukam, rutschte Veiby von der Strecke und blieb in einem Graben stecken – damit war der Tag gelaufen. Gaurav Gill fuhr unterdessen an der Spitze unbeeindruckt alle weiteren Bestzeiten und beendete die erste Etappe überlegen in Führung liegend. „Es war ein perfekter Tag für uns und das Team MRF ŠKODA. Wir haben immer die richtige Reifenwahl getroffen, außerdem hat die Fahrwerksabstimmung unseres ŠKODA FABIA R5 hervorragend gepasst. Die Bedingungen waren wirklich hart, viel harter Schotter mit groben Steinen, und das bei Durchschnittsgeschwindigkeiten von mehr als 125 Kilometern pro Stunde“, fasste der indische ŠKODA Pilot zusammen.

ŠKODA Youngster Ole Christian Veiby konnte am Sonntag wieder an den Start gehen, gewann die Tageswertung der zweiten Etappe und holte wertvolle Meisterschaftspunkte. „Auch wenn unsere Meisterschaftshoffnungen an diesem Wochenende einen Dämpfer bekommen haben, geben wir noch lange nicht auf und kämpfen bis zum Schluss“, versprach der Norweger im Ziel. Der amtierende APRC-Meister Gaurav Gill hat es nun in der Hand, beim Finallauf in Indien nach 2013 und 2016 seinen dritten Titel zu gewinnen. „Vielen Dank an das Team von MRF ŠKODA, dass sie mir wieder einmal ein so schnelles und zuverlässiges Auto zur Verfügung gestellt haben. Ich freue mich nun auf mein Heimspiel in Indien, wo ich unbedingt meinen dritten Titel sichern möchte“, freute sich Gill im Ziel in Obihiro.

„Die FIA Asien-Pazifik Rallye-Meisterschaft hat für ŠKODA eine hohe strategische Bedeutung, findet sie doch in wichtigen Wachstumsmärkten wie zum Beispiel Indien und China statt. Ich freue mich darüber, dass das Team von MRF ŠKODA vorzeitig die Hersteller- und die Teamwertung der FIA Asien-Pazifik Rallye-Meisterschaft für ŠKODA gewinnen konnten. Seit 2012 fuhr jeder APRC-Meister in einem ŠKODA, und in diesem Jahr entscheiden sich die Titel in der Fahrer- und Beifahrer-Wertung nur noch zwischen unseren beiden MRF ŠKODA Teams“, kommentierte ŠKODA Motorsport Chef Michal Hrabánek.

Endergebnis APRC Rallye Hokkaido/Japan
4. Lauf zur FIA Asien-Pazifik Rallye-Meisterschaft (APRC)
1. Gill/Prévot (IND/BEL), ŠKODA FABIA R5, 1:53,21.8 Std.
2. Blomberg/Andersson (SWE/SWE), Mitsubishi Mirage AP4, + 11.41,4 Min.
3. Imai/Farmer (JPN/NZL), Subaru Impreza WRX STi, +14.43,6 Min.
4. Takahashi/Nakamura, (JPN/JPN), Subaru Impreza WRX STi, +15.04,2 Min.
5. Aoki/Ikeda, (JPN/JPN), Mitsubishi Lancer Evo IX, +16.02,8 Min.

Zahl des Tages: 0,96
Die Wertungsprüfung „Sammy Satsunai“ der Rallye Hokkaido ist mit 0,96 Kilometern die kürzeste der gesamten FIA Asien-Pazifik Rallye-Meisterschaft.

Der Kalender 2017 der FIA Asien-Pazifik Rallye-Meisterschaft (APRC)
Rallye Whangarei – Neuseeland 28.04.–30.04.2017
Rallye Canberra - Australien 26.05.–28.05.2017
Rallye China gestrichen 07.07–09.07.2017
Rallye Malaysia 11.08.–13.08.2017
Rallye Hokkaido - Japan 15.09.–17.09.2017
Rallye Indien 24.11.–26.11.2017

09.09.2017 Titelentscheidung vertagt: Kreim/Christian gehen nach Platz drei in Niedersachsen als Spitzenreiter ins Finale

  • ŠKODA AUTO Deutschland Duo Fabian Kreim/Frank Christian führt lange, vergibt nach Ausritt aber den ersten Matchball zur Titelverteidigung
  • ŠKODA feiert trotzdem: Dominik Dinkel/Christina Kohl holen im FABIA R5 den Sieg – ihr erster Gesamterfolg in der Deutschen Rallye Meisterschaft (DRM) überhaupt
  • Fabian Kreim: „Jetzt müssen wir unseren Titel wie 2016 bei der 3-Städte-Rallye holen“
  • Kreim/Christian gehen mit 21 Punkten Vorsprung ins Finale der DRM

Osterode – Die Titelverteidiger Fabian Kreim und Frank Christian (D/D) gehen nach einem dritten Platz bei der ADAC Rallye Niedersachsen als Spitzenreiter ins große Finale der Deutschen Rallye-Meisterschaft (DRM). Das ŠKODA AUTO Deutschland Duo lag als Spitzenreiter in Harz-Vorland lange auf dem Kurs zum vorzeitigen Titelgewinn, ehe ein Ausritt über eine nasse Wiese den möglichen Sieg kostet. Gefeiert wird in Osterode trotzdem: Die ŠKODA Markenkollegen Dominik Dinkel/Christina Kohl (D/D) bejubeln ihren ersten DRM-Gesamtsieg.

„Wir wollten unseren zweiten Titel gern schon in Niedersachsen perfekt machen. Sorry ans Team für meinen Fehler und Haken hinter Niedersachsen. Ab sofort lernen wir bayerisch! Jetzt müssen wir wie im vergangenen Jahr bei der 3-Städte-Rallye den Titel holen“, kommentiert Fabian Kreim. Die Chancen für den zweiten nationalen Titelgewinn in Serie stehen weiterhin hervorragend: Der ŠKODA AUTO Deutschland Pilot geht als Tabellenführer mit einem Vorsprung von 21 Punkten auf den nun zweitplatzierten Markenkollegen Dinkel in die 3-Städte-Rallye am 20. und 21. Oktober. Ebenfalls noch Titelchancen hat der drittplatzierte Rene Mandel (D) mit 22 Zählern Rückstand. Schon ein fünfter Platz beim Saisonfinale würde Fabian Kreim zum Titelgewinn reichen.

Nach zuletzt drei DRM-Siegen in Serie ist der Odenwälder auch bei der Rallye Niedersachsen zunächst eine Klasse für sich. Mit Bestzeiten in den zwei Prüfungen am Freitagabend übernimmt Kreim sofort die Führung und baut sie am Samstag Schritt für Schritt auf 18,2 Sekunden vor Dominik Dinkel aus. In der neunten Wertungsprüfung ,Ührder Berg 1‘ rutscht Kreim jedoch von der nassen Graspiste in einen Graben. „So ein Mist! Ich habe die Handbremse gezogen, das Auto quer gestellt – nichts half, es wurde auf der glitschigen Wiese bergab sogar noch schneller statt langsamer.“

Glück im Unglück: Mit Hilfe seines Beifahrers Frank Christian und herbeigeeilter Fans bringt er sein Arbeitsgerät zurück auf die Strecke. So verlieren die Favoriten zwar über zwei Minuten und die Spitze, können aber die Rallye fortsetzen. Trotz demolierter Vorderfront an seinem FABIA R5 sichert sich Kreim in der gleich anschließenden Powerstage sogar noch drei Zusatzpunkte. Danach verteidigt der Titelverteidiger Platz drei: „Danke an unsere Mechaniker, die im letzten Service den FABIA R5 wieder perfekt hergerichtet haben.“

Um den Sieg duellieren sich derweil Dominik Dinkel und Rene Mandel. Der ŠKODA Pilot hat am Ende mit 19,6 Sekunden Vorsprung die Front seines FABIA R5 vorn und verbessert sich damit in der Meisterschaftstabelle auf Gesamtrang zwei.

„Glückwunsch an Dominik Dinkel und Christina Kohl. Sie haben heute für ŠKODA die Kohlen aus dem Feuer geholt und damit die Siegesserie unserer Marke hier im Harz fortgesetzt. Für unser Team hat sich hingegen die Motorsportweisheit ‚to finish first you first have to finish‘ leider als richtig erwiesen. Wir konnten den ersten Matchball im Titelkampf nicht verwandeln, die nach acht von 13 Wertungsprüfungen schon zum Greifen nahe Meisterschaft ist uns auf grüner Wiese buchstäblich durch die Hände gerutscht. Fabian und Frank waren bewusst defensiv unterwegs, trotzdem passierte der Fehler. Schlecht für uns, gut für die Meisterschaft. Nun bekommen Fahrer und Fans doch ein alles entscheidendes Finale bei der 3-Städte-Rallye. Wir werden bereit sein, den zweiten Matchball in einen Sieg umzusetzen“, sagt Andreas Leue, Teamleiter Motorsport und Tradition bei ŠKODA AUTO Deutschland.

Kreim/Christian visieren im FABIA R5 den siebten Titel für die Marke in der DRM an, womit ŠKODA allein der erfolgreichste Autohersteller in der Geschichte des nationalen Championats werden könnte. Das Fahrerduo Matthias Kahle/Peter Göbel (D/D) dominierte mit OCTAVIA WRC, FABIA WRC sowie mit dem FABIA SUPER 2000 über fast ein Jahrzehnt die nationale Meisterschaft. Vier Meistertitel (2002, 2004, 2005 und 2010) sowie der Gewinn der Deutschen Rallye-Serie 2006 schlugen für Kahle/Göbel zu Buche. 2012 holten Mark Wallenwein/Stefan Kopczyk (D/D), ebenfalls im FABIA SUPER 2000, einen weiteren deutschen Meistertitel für ŠKODA. Kreim/Christian können sich nach 2016 zum zweiten Mal zum Champion krönen.

Die Zahl zur ADAC Rallye Niedersachsen: 8
Der ŠKODA FABIA R5 ist auch bei der vorletzten Station der Deutschen Rallye-Meisterschaft 2017 mit acht von 13 möglichen Prüfungsbestzeiten das herausragende Auto. Fabian Kreim/Frank Christian schaffen fünf Topzeiten, die Gesamtsieger Dominik Dinkel/Christina Kohl landen im Hightech-Allradler aus Tschechien dreimal auf Platz eins.

ADAC Rallye Niedersachsen – DRM-Endstand:
1. Dinkel/Kohl, ŠKODA FABIA R5 1:06.52,7 Std.
2. Mandel/Zenz, Hyundai i20 R5 + 0.19,6 Min.
3. Kreim/Christian, ŠKODA FABIA R5 + 2.35,1 Min.
4. Mohe/Hirsch, Renault Clio R3T + 4.58,5 Min.
5. von Gartzen/Loth, Citroën DS3 R3T + 5.32,5 Min.

TV-Zeiten

Sonntag, 10. September 2017 07:30 Uhr
n-tv, PS - Die Deutsche Rallye-Meisterschaft

Samstag, 16. September 2017 09:30 Uhr
n-tv, PS - Die Deutsche Rallye-Meisterschaft (Wiederholung)

Deutsche Rallye-Meisterschaft (DRM) 2017
03.03. - 04.03.2017 Saarland-Pfalz
07.04. - 08.04.2017 Vogelsberg/Hessen
05.05. - 06.05.2017 Sulingen
26.05. - 27.05.2017 Sachsen
23.06. - 24.06.2017 Stemwede
04.08. - 05.08.2017 Thüringen
08.09. - 09.09.2017 Niedersachsen
20.10. - 21.10.2017 3-Städte

06.09.2017 Zweiter Titel für Kreim/Christian in Sicht: erster Matchball für das ŠKODA AUTO Deutschland Duo in Niedersachsen

  • Erfolgreiche Titelverteidigung für ŠKODA AUTO Deutschland Duo Fabian Kreim/Frank Christian schon bei der ADAC Rallye Niedersachsen möglich
  • Zuletzt drei Siege in Serie in der Deutschen Rallye-Meisterschaft (DRM)
  • Fabian Kreim: „Wir wollen unseren zweiten Titel so schnell wie möglich“

Weiterstadt – Erster Matchball für Fabian Kreim/Frank Christian (D/D) und ŠKODA AUTO Deutschland: Bereits bei der ADAC Rallye Niedersachsen kann sich das Erfolgsteam vorzeitig den zweiten nationalen Titel in Serie sichern. Nach dem Sieg-Hattrick in den letzten drei Läufen der Deutschen Rallye-Meisterschaft (DRM) gehen die Titelverteidiger am Freitag und Samstag mit einer perfekten Ausgangsposition in die vorletzte Station des Championats.

„Natürlich wollen wir unseren zweiten Titel so schnell wie möglich unter Dach und Fach bringen. Es wäre traumhaft, wenn wir die erfolgreiche Titelverteidigung schon in Niedersachsen perfekt machen könnten“, sagt Fabian Kreim. 27 Zähler liegt der Tabellenführer in der aktuellen DRM-Gesamtwertung vor seinem stärksten Rivalen Rene Mandel (D), sogar 32 Zähler Vorsprung sind es auf ŠKODA Markenkollege Dominik Dinkel (D). Hat ŠKODA AUTO Deutschland Pilot Kreim nach dem vorletzten Saisonlauf mindestens 30 Punkte Vorsprung auf seine beiden letzten verbliebenen Titelkonkurrenten, kann er sich schon vor dem traditionellen Saisonfinale bei der 3-Städte-Rallye am 20. und 21. Oktober erneut als Champion feiern lassen.

Die Chancen dafür stehen gut: Schließlich triumphierte Kreim in den vergangenen beiden Jahren souverän beim Event am Rande des Harzes. Im vergangenen Jahr ließ er dabei sogar WM-Star Mads Østberg (N) auf den Pisten rund um den Servicepark in Osterode hinter sich.

Dass er mit den besten Rallye-Piloten der Welt in seiner Klasse mithalten kann, hat der 24 Jahre alte Kreim zuletzt auch bei der ADAC Rallye Deutschland nachgewiesen. Bei der WM-Rallye raste der Odenwälder mit Copilot Frank Christian zu einer Wertungsbestzeit in der Prüfung Mittelmosel 1 und ließ dabei unter anderem auch das ŠKODA Werksteam Pontus Tidemand/Jonas Andersson hinter sich. Die Schweden krönten sich bei der Rallye Deutschland im FABIA R5 danach vorzeitig zu Klassen-Weltmeistern. Kreim/Christian wurden auf dem Weg zum besten WM-Resultat ihrer Karriere dagegen von einem Wildunfall gestoppt.

„Die ADAC Rallye Deutschland ist abgehakt, das Auto ist repariert und wird beim Start in Osterode in Topform sein. Unser Fokus liegt jetzt voll auf der DRM“, gibt sich Kreim für den siebten von acht Saisonläufen der DRM kämpferisch. Gut 130 anspruchsvolle Asphaltkilometer in 14 Prüfungen warten auf dem amtierenden Champion, der bei der Rallye Niedersachsen einen Sieg-Hattrick anvisiert. „Wenn Fabian und Frank so konzentriert und cool wie in den letzten DRM-Läufen fahren, sollten sie die in diesem Jahr besonders starke Konkurrenz erneut schlagen können. Es wäre schön, wenn wir mit der ganzen Truppe von ŠKODA AUTO Deutschland und dem Einsatzteam von Baumschlager Rallye & Racing schon in Niedersachsen unseren zweiten Titel mit Fabian und Frank in Serie feiern könnten“, sagt Andreas Leue, Teamleiter Motorsport und Tradition bei ŠKODA AUTO Deutschland.

Kreim/Christian visieren im FABIA R5 den siebten Titel für die Marke in der DRM an, womit ŠKODA allein der erfolgreichste Autohersteller in der Geschichte des nationalen Championats werden könnte. Das Fahrerduo Matthias Kahle/Peter Göbel (D/D) dominierte mit OCTAVIA WRC, FABIA WRC sowie mit dem FABIA SUPER 2000 über fast ein Jahrzehnt die nationale Meisterschaft. Vier Meistertitel (2002, 2004, 2005 und 2010) sowie der Gewinn der Deutschen Rallye-Serie 2006 schlugen für Kahle/Göbel zu Buche. 2012 holten Mark Wallenwein/Stefan Kopczyk (D/D), ebenfalls im FABIA SUPER 2000, einen weiteren deutschen Meistertitel für ŠKODA. Kreim/Christian können sich nun nach 2016 zum zweiten Mal zum Champion krönen.

Fabian Kreim holt vorzeitig seinen zweiten deutschen Rallye-Meistertitel in Folge, wenn…

… er die Rallye Niedersachsen gewinnt und dazu mindestens einen Punkt in der Powerstage holt.
… er die Rallye Niedersachsen gewinnt und Rene Mandel nicht Zweiter wird.
… er die Rallye Niedersachsen gewinnt und Rene Mandel nicht die Bestzeit in der Powerstage fährt.
… er – egal bei welcher Platzierung in der Gesamtwertung und der Powerstage – bei der Rallye Niedersachsen mindestens drei Meisterschaftspunkte mehr als Rene Mandel und höchstens zwei Zähler weniger als Dominik Dinkel einfährt.

Deutsche Rallye-Meisterschaft (DRM) 2017

03.03. - 04.03.2017 Saarland-Pfalz
07.04. - 08.04.2017 Vogelsberg/Hessen
05.05. - 06.05.2017 Sulingen
26.05. - 27.05.2017 Sachsen
23.06. - 24.06.2017 Stemwede
04.08. - 05.08.2017 Thüringen
08.09. - 09.09.2017 Niedersachsen
20.10. - 21.10.2017 3-Städte

05.09.2017 ŠKODA fördert Nachwuchspiloten – Juuso Nordgren bei der RallyRACC Catalunya am Start

  • 20-jähriges Talent aus Finnland geht beim spanischen Lauf zur FIA Rallye-Weltmeisterschaft (WRC 2) mit einem ŠKODA FABIA R5 für das Werksteam an den Start
  • Der finnische Junior-Meister von 2015 ist der erste Fahrer, der im Zuge der neuen Talentsichtung von ŠKODA Motorsport einen Testeinsatz bestreiten wird
  • Zahlreiche Weltklassefahrer begannen ihre erfolgreiche Motorsportkarriere in einer Rallye-Version des ŠKODA FABIA
  • ŠKODA Motorsport-Chef Michal Hrabánek: „Nach dem vorzeitigen Gewinn der WRC 2-Kategorie in der Rallye-Weltmeisterschaft suchen wir nun verstärkt nach jungen Talenten“

Mladá Boleslav – ŠKODA Motorsport startet ein Förderprogramm für junge und talentierte Rallye-Fahrer. Juuso Nordgren aus Finnland ist der erste Youngster, der in einem ŠKODA FABIA R5 des Werksteams zum Einsatz kommt. Der 20-Jährige absolviert mit seinem Beifahrer Tapio Suominen einen Testeinsatz bei der RallyRACC Catalunya – Rallye de España (5. bis 8. Oktober 2017), dem spanischen Lauf zur FIA Rallye-Weltmeisterschaft.

„Nach dem vorzeitigen Gewinn der WRC 2-Kategorie in der Rallye-Weltmeisterschaft suchen wir nun verstärkt nach jungen Fahrern“, sagt ŠKODA Motorsport-Chef Michal Hrabánek. „Unsere Talentsichtung beginnt bei der RallyRACC Catalunya – Rallye de España. Es werden weitere Einsätze folgen, bei denen wir vielversprechenden, jungen Talenten wie Juuso Nordgren eine Chance geben werden. Er hat mit guten Leistungen unsere Aufmerksamkeit geweckt, wir halten ihn für einen Fahrer mit viel Potential“, so Hrabánek weiter.

Juuso Nordgren wurde in Karkkila, einer Kleinstadt nordwestlich von Helsinki geboren. Aus dieser Region stammt auch die finnische Rallye-Legende Markku Alén. 2015 wurde Nordgren finnischer Junior-Meister und wurde zum ,Future Rally Star of Finland 2016‘ gekürt. Bei der Rallye Finnland 2017 fuhr er mit seinem privat eingesetzten ŠKODA FABIA R5 zu vier Bestzeiten. „Ich bin überglücklich und dankbar, dass ŠKODA so viel Vertrauen in mich setzt und mir diese tolle Chance bietet“, freut sich Juuso Nordgren. Der Finne geht bei der RallyRACC Catalunya – Rallye de España an der Seite der routinierten tschechischen Meister Jan Kopecký/Pavel Dresler im ŠKODA Werksteam an den Start.

Viele heutige Weltklassefahrer begannen ihre Motorsportkarriere in einem ŠKODA FABIA. So gewann beispielsweise der Norweger Andreas Mikkelsen die Intercontinental Rally Challenge (IRC) 2011 und 2012 mit einem ŠKODA FABIA S2000, bevor er in der Rallye-Weltmeisterschaft für Volkswagen Motorsport zu weiteren Erfolgen fuhr. Der aktuelle WM-Pilot Juho Hänninen aus Finnland siegte in der IRC 2010 und wurde der letzte Meister des FIA S-WRC Championats 2011, beide Male vertraute er auf einen ŠKODA FABIA S2000. Sein Landsmann Esapekka Lappi gewann die WRC 2-Kategorie in der Rallye-Weltmeisterschaft 2016 am Steuer eines ŠKODA FABIA R5. 2017 stieg er in die Topklasse der WRC-Fahrzeuge auf und konnte bei der Rallye Finnland seinen ersten WM-Gesamtsieg feiern.

Kalender der FIA Rallye-Weltmeisterschaft (WRC 2)

Rallye Monte Carlo 19.01.–22.01.2017
Rallye Schweden 09.02.–12.02.2017
Rallye Mexiko 09.03.–12.03.2017
Rallye Frankreich 06.04.–09.04.2017
Rallye Argentinien 27.04.–30.04.2017
Rallye Portugal 18.05.–21.05.2017
Rallye Italien 08.06.–11.06.2017
Rallye Polen 29.06.–02.07.2017
Rallye Finnland 27.07.–30.07.2017
Rallye Deutschland 17.08.–20.08.2017
Rallye Spanien 05.10.–08.10.2017
Rallye Australien 16.11.–19.11.2017

27.08.2017 Barum Czech Rally Zlín: Amtierende Meister Kopecký/Dresler holen sechsten Saisonsieg für ŠKODA

  • Jan Kopecký und Beifahrer Pavel Dresler bleiben im ŠKODA FABIA R5 in der Tschechischen Meisterschaft seit April 2015 zum 16. Mal ungeschlagen
  • Barum Czech Rally Zlín erweitert Siegesserie des ŠKODA Werksteams Kopecký/Dresler
  • ŠKODA Motorsport Chef Michal Hrabánek: „Jan und Pavel bleiben der Maßstab in der Tschechischen Rallye-Meisterschaft.“

Zlín – Jan Kopecký und Beifahrer Pavel Dresler (CZE/CZE) holten bei der Barum Czech Rally Zlín im ŠKODA FABIA R5 ihren sechsten Sieg in Folge bei einem Lauf zur Tschechischen Meisterschaft. Sie schlugen dabei nicht nur ihre gewohnten Gegner im nationalen Championat, sondern konnten auch die Spitzenfahrer der Europäischen Rallye-Meisterschaft (ERC) hinter sich lassen, zu der die Barum Czech Rally Zlín als sechster Lauf gewertet wurde.

Jan Kopecký und Beifahrer Pavel Dresler (CZE/CZE) begannen im ŠKODA FABIA R5 ihre Jagd auf Saisonsieg Nummer sechs mit der ersten Bestzeit am späten Freitagabend auf der Show-Prüfung in den Straßen von Zlín. „Ich bin mit mir nicht ganz zufrieden, es hätte noch besser laufen können“, gab sich Kopecký selbstkritisch, obwohl er 4,1 Sekunden schneller als sein härtester Rivale, Alexey Lukyanuk aus Russland, das Ziel der Prüfung erreicht hatte. Auch am Samstagmorgen war der Tschechische Champion gleich hellwach und markierte eine weitere Bestzeit. Von da an entwickelte sich auf der längsten Etappe der Rallye ein munterer Schlagabtausch mit Lukyanuk.

Nach der dritten Prüfung übernahm Lukyanuk mit 0,3 Sekunden Vorsprung sogar kurzzeitig die Führung. Doch schon auf der nächsten Wertungsprüfung schlug der Tschechische Meister zurück und eroberte die Spitze zurück. Während der ŠKODA FABIA R5 von Kopecký lief wie ein Uhrwerk, bekam sein russischer Widersacher ein Problem mit der Servolenkung seines Ford und verlor Zeit. Mit einer schnellen und fehlerfreien Fahrt konnten Jan Kopecký und Pavel Dresler bis ins Zwischenziel in Zlín einen Vorsprung von 16,6 Sekunden herausfahren. Doch Jan Kopecký warnte am Ende der ersten Etappe: „Ich kenne Alexey von unserem Duell im letzten Jahr, er gibt niemals auf. Ich muss voll konzentriert weiterfahren und jedwede Fehler vermeiden. Die Prüfungen am Sonntag sind recht hart und anspruchsvoll. Besonders auf den 22 Kilometern der Prüfung Košíky liegen viel Schotter und Steine auf der Fahrbahn. Hier kann man sich nur allzu leicht einen Reifenschaden einfangen.“

Am Finaltag fuhren Jan Kopecký und Pavel Dresler im ŠKODA FABIA R5 auf den verbleibenden sechs Wertungsprüfungen alle Bestzeiten und gewannen am Ende mit einem Vorsprung von 55,5 Sekunden auf Lukyanuk. „Die Barum Czech Rally Zlín ist nicht nur der härteste und anspruchsvollste Lauf zur Tschechischen Meisterschaft. Sie zählt auch zu den schwierigsten Rallyes in Europa. Ich bin stolz und glücklich, dass ich hier nun zum siebten Mal gewinnen konnte. Ich danke meinem Beifahrer Pavel und dem ganzen ŠKODA Team mit sämtlichen Ingenieuren und Mechanikern, die mir das schnellste und zuverlässigste Rallye-Auto zur Verfügung gestellt haben. Mein ŠKODA FABIA R5 war einfach perfekt“, strahlte Kopecký im Ziel.

„Jan und Pavel sind und bleiben ohne Zweifel der Maßstab in der Tschechischen Rallye-Meisterschaft“, sparte ŠKODA Motorsport Chef Michal Hrabánek nicht mit Lob. Seit der Rally Šumava Klatovy 2015 ist die Kombination Kopecký/Dresler (CZE/CZE) und ŠKODA FABIA R5 ungeschlagen. Bei allen 16 Rallyes im nationalen Championat, an denen sie teilgenommen haben, waren sie siegreich. Alleine in der laufenden Saison gewannen sie alle der bisherigen sechs Läufe der Tschechischen Rallye-Meisterschaft (MČR) und sicherten sich vorzeitig den Titel.

Endergebnis Barum Czech Rally Zlín
1. Kopecký/Dresler (CZE/CZE), ŠKODA FABIA R5, 1:56.15,2 Stunden
2. Lukyanuk/Arnautov (RUS/RUS), Ford Fiesta R5, +55,5 Sekunden
3. Kresta/Starý (CZE/CZE), ŠKODA FABIA R5, +1.22,8 Minuten
4. Kostka/Kučera (CZE/CZE), ŠKODA FABIA R5, +1.25,8 Minuten
5. Kajetanovicz/Baran (POL/POL), Ford Fiesta R5, +2.06,4 Minuten
6. Griebel/Kopczyk (DEU/DEU), ŠKODA FABIA R5, +2.08.3 Minuten

Zahl des Tages: 16
Seit 2015, als sie bei Rallye Šumava Klatovy dem damals neuen ŠKODA FABIA R5 zum Wettbewerbsdebut verhalfen, gewannen Jan Kopecký und Pavel Dresler alle 16 Läufe zur Tschechischen Rallye-Meisterschaft, an denen sie teilnahmen.

Der Kalender der Tschechischen Rallye-Meisterschaft 2017 (MČR)
Valašská Rallye 25.03.–26.03.2017
Rally Šumava Klatovy 21.04.–22.04.2017
Rally Český Krumlov 19.05.–20.05.2017
Rally Hustopeče 16.06.–17.06.2017
Rally Bohemia 01.07.–02.07.2017
Barum Czech Rally Zlín 25.08.–27.08.2017
Rally Příbram 06.10.–08.10.2017

23.08.2017 ŠKODA startet bei Hamburg-Berlin-Klassik mit fünf Oldtimern und Starbesetzung

  • Jubiläumsausgabe führt vom 24. bis 26. August quer durch Norddeutschland
  • ŠKODA präsentiert Modelle mit erfolgreicher Motorsport-Historie und klassischer Eleganz
  • Matthias Kahle und Schauspieler Hinnerk Schönemann pilotieren ŠKODA 130 LR von 1985
  • ŠKODA 1200 TS und 130 RS erinnern an ruhmreiche Rallye-Erfolge der Marke
  • ŠKODA 440 SPARTAK von 1957 und FELICIA von 1961 komplettieren das Teilnehmerfeld
  • Buntes Starterfeld mit 180 historischen Fahrzeugen begeistert Klassikerfans

Weiterstadt, 23. August 2017 – Am kommenden Wochenende schickt ŠKODA bei der Hamburg-Berlin-Klassik gleich fünf automobile Klassiker an den Start, einer davon mit Starbesetzung: Der siebenfache Deutsche Rallye-Meister Matthias Kahle pilotiert gemeinsam mit dem bekannten Schauspieler Hinnerk Schönemann den von ŠKODA AUTO Deutschland eingesetzten 130 LR aus dem Jahr 1985. Zusätzlich bereichern ein ŠKODA OCTAVIA 1200 TS von 1961 sowie ein ŠKODA 130 RS von 1978 das Starterfeld. Die Fahrzeugflotte der tschechischen Traditionsmarke wird komplettiert vom ŠKODA 440 SPARTAK aus dem Jahr 1957 sowie dem ŠKODA FELICIA von 1961. Beide reisen eigens aus dem ŠKODA Museum in Mladá Boleslav nach Norddeutschland. Bei der zehnten Auflage der renommierten Klassikerveranstaltung gehen vom 24. bis zum 26. August insgesamt 180 Old- und Youngtimer auf die Reise über die schönsten Strecken im Norden der Republik. ŠKODA ist bereits zum achten Mal vertreten.

Mit Matthias Kahle greift kein Geringerer als der erfolgreichste Fahrer in der Geschichte der Deutschen Rallye-Meisterschaft (DRM) ins Lenkrad des ŠKODA 130 LR. Dieses für die Rallye-Weltmeisterschaft konzipierte und in der vom Reglement geforderten Kleinserie produzierte Modell ging ab 1986 in der technisch sehr liberalen Gruppe B an den Start und beerbte den damals schon legendären ŠKODA 130 RS. Allerdings stand die viertürige Limousine mit Heckantrieb und 1.300-ccm-Saugmotor gegen die Allrad-Turbomonster jener Zeit auf verlorenem Posten. Dennoch eroberte der ŠKODA 130 LR beim Rallye-WM-Lauf in Sanremo sogar den siebten Gesamtrang. Beim Klassikevent in Norddeutschland nimmt auf dem ,heißen Sitz‘ neben Matthias Kahle der Schauspieler Hinnerk Schönemann Platz. Der gebürtige Rostocker ist einer der bekanntesten Fernseh-, Kino- und Theaterschauspieler Deutschlands. Er erhielt bereits zahlreiche renommierte Auszeichnungen, darunter der Comedypreis für den Fernsehfilm ,Neue Vahr Süd‘ sowie der Deutsche Fernsehpreis für den Mehrteiler ,Hindenburg‘.

Zu den Highlights der diesjährigen Jubiläumsausgabe der Hamburg-Berlin-Klassik zählt auch der schwarze ŠKODA OCTAVIA 1200 TS aus dem Jahr 1961. Dieses Modell verfügt über eine ruhmreiche Rallye-Historie: Mit der 40 kW (55 PS) starken ,Touring Sport‘-Version (Typ 999) kehrte ŠKODA 1960 zur Rallye Monte Carlo zurück und erreichte bei der ,Königin der Rallyes‘ die Plätze zwei und drei in der Klasse der Tourenwagen bis 1,3 Liter Hubraum. 1961 eroberten die Finnen Esko Keinänen und Rainer Eklund mit einem serienmäßigen OCTAVIA TS auf den eisigen und verschneiten Asphaltpisten sogar Gesamtrang sechs. In den folgenden Jahren entwickelte sich der zuverlässige Hecktriebler zu einem der beliebtesten Fahrzeuge für die alpine Schneeschlacht: Im Jahr 1962 vertrauten gleich 15 der 352 Teams bei der ,Monte‘ auf den ŠKODA OCTAVIA TS.

Mit dem ŠKODA 130 RS aus dem Baujahr 1978 schickt die tschechische Traditionsmarke ein weiteres Modell ins Rennen, das Motorsportgeschichte schrieb. Der als ,Porsche des Ostens‘ bekannte Hecktriebler gewann 1977 bei der Rallye Monte Carlo die Gruppe 2 bis 1.300 ccm und gilt als Urvater der heutigen sportlichen RS-Modelle von ŠKODA. Der kompakte Allrounder profitierte von einem weiterentwickelten Fahrwerk aus dem Prototypen 200 RS. Er basierte auf dem Sportcoupé ŠKODA 110 R, verfeinert durch konsequenten Leichtbau: Dach, Fronthaube und Türhäute bestanden aus Aluminium, Motorhaube und verbreiterte Kotflügel aus glasfaserverstärktem Kunststoff, die Fensterscheiben aus Polycarbonat. Zudem entfielen Polsterung und Innenverkleidung. So sparte der 130 RS gegenüber dem 110 R rund 115 Kilogramm Gewicht ein. Gleichzeitig sorgte der durchzugsstarke 1,3-Liter-Aluminium-Vierzylinder für beachtliche Fahrleistungen – wie die Höchstgeschwindigkeit von bis zu 220 km/h belegt.

Sehenswerte Schätze aus dem ŠKODA Museum gehen auf Tour
Der ŠKODA 440 SPARTAK weckt Erinnerungen an die besondere Atmosphäre des Rallye-Sports Mitte bis Ende der 1950er-Jahre. Der soeben 60 Jahre alt gewordene Zweitürer aus dem Bestand des ŠKODA Museums wurde umfassend restauriert und als originalgetreue Replika der zeitgenössischen Rallye-Fahrzeuge wiederaufgebaut. Mit dem 440 SPARTAK erzielte das ŠKODA Werksteam in jenen Jahren zahlreiche Erfolge bei Rallyes in ganz Europa. Das 40 PS starke Serienmodell bot mit seinem klassischen Konzept aus Frontmotor und Heckantrieb sowie günstiger Gewichtsverteilung, Robustheit und hoher Zuverlässigkeit eine ausgezeichnete Basis für die Wettbewerbsversion.

Als Publikumsliebling erweist sich immer wieder das ŠKODA FELICIA Cabrio. Neben der eleganten Linienführung überzeugt der offene Wagen aus dem Jahre 1961 mit seiner Agilität. Das vier Meter lange und 930 Kilogramm leichte Cabrio erreicht mit seinem 50 PS starken Doppelvergasermotor eine Spitzengeschwindigkeit von 135 km/h. Bei dem Exemplar, das bei der Hamburg-Berlin-Klassik startet, handelt es sich bereits um eine Version mit sportlicher Mittelschaltung statt der zuvor üblichen Lenkradschaltung.

Die ,Rallye im Norden‘ gilt als eine der buntesten und schönsten Old- und Youngtimer-Rallyes in Deutschland. Die zehnte Ausgabe wartet mit einer weitgehend neuen Streckenführung auf. Die Gleichmäßigkeits- und Zuverlässigkeitsfahrt durch die reizvolle Landschaft wird von Zeit-Wertungsprüfungen ergänzt, bei denen die Besatzungen möglichst genau eine vorgegebene Richtzeit einhalten müssen – wobei es auf Hundertstelsekunden ankommt.

Zur diesjährigen Hamburg-Berlin-Klassik starten 180 Fahrzeuge, die einen faszinierenden Querschnitt durch die Automobilgeschichte widerspiegeln. Die Rallye startet traditionsgemäß vor der attraktiven Kulisse der historischen Halle des Hamburger Fischmarkts. Der erste Wagen rollt am Donnerstag, den 24. August, um zwölf Uhr mittags von der Startrampe in die erste Etappe. Abends begrüßt die Autostadt in Wolfsburg die Teilnehmer der Rallye. Die Freitagsetappe führt das Feld in die Hansestadt Lübeck, die größte Stadt des Bundeslandes Schleswig-Holstein mit ihrer als UNESCO-Welterbe ausgezeichneten mittelalterlichen Altstadt. Der dritte Rallye-Tag geht von Lübeck die Ostseeküste entlang zurück nach Hamburg, dem diesjährigen Zielpunkt der Rallye.

22.08.2017 Barum Czech Rally Zlín: Amtierende Meister Kopecký/Dresler peilen Heimsieg für ŠKODA an

  • ŠKODA Werksteam Kopecký/Dresler nach fünf Siegen in Folge bereits Gewinner der Tschechischen Rallye-Meisterschaft (MČR)
  • Mit 18 Nennungen ist der ŠKODA FABIA R5 das beliebteste Rallye-Auto in seiner Kategorie
  • ŠKODA Motorsport-Chef Michal Hrabánek: „Jan und Pavel sind bislang eine fantastische Saison gefahren. Jetzt wollen sie auch die prestigeträchtige Rally Zlín gewinnen“

Mladá Boleslav – Bei der Rally Bohemia haben sich Jan Kopecký und Pavel Dresler (CZE/CZE) mit ihrem ŠKODA FABIA R5 vorzeitig den dritten Meisterschaftstitel in Folge gesichert. Bei der Barum Czech Rally Zlín (25. bis 27.08.2017) bekommen sie es nicht nur mit der heimischen Rallye-Elite zu tun. Da die Rallye auch als Lauf zur Rallye-Europameisterschaft (ERC) zählt, treffen die Ausnahmefahrer auf europäische Spitzenteams, wenn am Freitagnachmittag der Start im mährischen Zlín erfolgt.

„Jan und Pavel sind bislang eine fantastische Saison gefahren“, sagt ŠKODA Motorsport-Chef Michal Hrabánek. „Jetzt wollen sie auch die prestigeträchtige Rallye der Tschechischen Meisterschaft gewinnen“, blickt Hrabánek auf das nationale Saisonhighlight voraus. Nach zwei Topresultaten in der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC 2) – mit einem Sieg bei der Rallye Italien Sardinien und einem zweiten Platz bei der Rallye Deutschland – belegen Jan Kopecký und Beifahrer Pavel Dresler (ŠKODA FABIA R5) den vierten Rang in der Meisterschaftstabelle der WRC 2.

Seit der Rally Šumava Klatovy in 2015 ist das Duo Kopecký/Dresler (CZE/CZE) und ihr ŠKODA FABIA R5 ungeschlagen. In dieser Saison haben sie alle der bislang fünf Meisterschaftsläufe gewonnen. Bislang konnte Kopecký bei der Barum Czech Rally Zlín sechs Siege einfahren. Das Erfolgsduo war saisonübergreifend bei 15 Läufen in der nationalen Meisterschaft erfolgreich.

„Im vergangenen Jahr habe ich mit Ford-Pilot Alexey Lukyanuk bei der Barum Rally einen tollen Kampf ausgetragen“, erinnert sich Jan Kopecký. „Ich musste das gesamte Rennen am Limit fahren. Mein Ziel ist es, die Barum Rally unbedingt zum siebten Mal zu gewinnen“, so Kopecký weiter. Die Veranstaltung zählt zu den bedeutendsten Motorsportereignissen in der Tschechischen Republik. Am Freitag, 25. August findet um 16 Uhr der zeremonielle Start im Stadtzentrum von Zlín statt. Unmittelbar danach folgt dort eine Autogrammstunde mit Jan Kopecký und Pavel Dresler. Um 21.27 Uhr startet eine spektakuläre Show-Prüfung. Insgesamt haben die Teams 15 Wertungsprüfungen über 204 Kilometer zu absolvieren, bevor am Sonntag gegen 16.25 Uhr der Sieger feststeht. Die im Südosten der Tschechischen Republik stattfindende Rallye ist bekannt für ihre anspruchsvollen Asphaltprüfungen, die durch malerische Wälder führen.

Auch Rallye-Fans können sich bei der Barum Rally als Sieger fühlen. Hier lohnt sich neben dem Besuch der Wertungsprüfungen ein Abstecher auf den Platz des Friedens (náměstí Míru) in Zlín. Bei einem Gewinnspiel können Fans für ein Jahr die kostenlose Nutzung eines ŠKODA OCTAVIA RS 4x4 gewinnen.

Der Kalender der Tschechischen Rallye-Meisterschaft 2017 (MČR)

Valašská Rally 25.03.–26.03.2017
Rally Šumava Klatovy 21.04.–22.04.2017
Rally Český Krumlov 19.05.–20.05.2017
Rally Hustopeče 16.06.–17.06.2017
Rally Bohemia 01.07.–02.07.2017
Barum Czech Rally Zlín 25.08.–27.08.2017
Rally Příbram 06.10.–08.10.2017

20.08.2017 ADAC Rallye Deutschland: Pontus Tidemand/Jonas Andersson und ŠKODA gewinnen WRC 2-Titel

  • Pontus Tidemand und Jonas Andersson sichern sich mit einer fehlerfreien Fahrt vorzeitig den Titel in der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC 2)
  • Drei Rallyes vor Saisonende gewinnt ŠKODA Motorsport auch die Team-Weltmeisterschaft
  • ŠKODA Motorsport Chef Michal Hrabánek: „Pontus und Jonas haben den Titel wirklich verdient – ich bin stolz auf das gesamte Team von ŠKODA Motorsport.“

Bosen (D) – Bei der ADAC Rallye Deutschland haben Pontus Tidemand/Jonas Andersson (SWE/SWE) vom Team ŠKODA Motorsport den ersten Matchball zum vorzeitigen Gewinn der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC 2) verwandelt. Rang drei reichte zum Titelgewinn aus. Ihre Teamkollegen Jan Kopecký/Pavel Dresler (CZE/CZE), die am zweiten Tag der Rallye durch einen Reifenschaden zurückgeworfen wurden, erkämpften einen starken zweiten Platz. Mit diesem Ergebnis gewann ŠKODA Motorsport drei Rallyes vor Saisonende außerdem vorzeitig die Team-Weltmeisterschaft in der WRC 2.

Nach den mit Haarnadelkurven gespickten Wegen in den Weinbergen am regnerischen Freitag und den sonnenbeschienenen rauen Asphaltpisten auf dem berühmt-berüchtigten Truppenübungsplatz von Baumholder am Samstag, stand der Sonntag bei der ADAC Rallye Deutschland bei wechselhaftem Wetter ganz im Zeichen der anspruchsvollen Landstraßen und Wirtschaftswege im Saarland rund um den Bostalsee.

Mit einer schnellen und kontrollierten Fahrt sicherten Jan Kopecký/Pavel Dresler (CZE/CZE) ihren zweiten Rang in der WRC 2-Kategorie ab. Ein möglicher Sieg war ihnen am Vortag durch die Finger geglitten, als sie auf der 42 Kilometer langen Königsprüfung „Panzerplatte“ auf dem Truppenübungsplatz Baumholder einen defekten Reifen wechseln mussten. „So ist halt der Rallyesport. Von da an haben wir uns darauf konzentriert, den zweiten Platz sicher nach Hause zu bringen und die Rallye als erweitertes Training für die Barum-Rallye am nächsten Wochenende zu nutzen“, kommentierte der frisch gebackene Tschechische Rallye-Meister.

Für ihre schwedischen Teamkollegen Pontus Tidemand und Beifahrer Jonas Andersson war die Herausforderung eine andere. „Nach unserem Reifenschaden am Samstag fuhren wir praktisch im luftleeren Raum auf Rang drei, mit viel Abstand nach vorne zu Jan und nach hinten zu unseren Verfolgern. Am letzten Tag ging es deswegen nur noch darum, unseren ŠKODA FABIA R5 sicher auf dieser Position ins Ziel zu bringen und dem Team mit dem Gewinn des Fahrertitels die Belohnung zu geben, die es sich mit seinem großartigen Einsatz verdient hat“, betonte der ŠKODA Pilot. Nach vier Siegen (Schweden, Mexiko, Argentinien, Portugal) und einem zweiten Platz bei der Rallye Polen reichte Rang drei bei der ADAC Rallye Deutschland für Pontus Tidemand/Jonas Andersson aus, um die Rallye-Weltmeisterschaft in der WRC 2 vorzeitig zu gewinnen.

Auf dem Podium im Ziel am Bostalsee freute sich ŠKODA Motorsport Chef Michal Hrabánek nicht nur über den Fahrertitel, sondern auch den Gewinn der Team-Weltmeisterschaft in der WRC 2: „Ich bin glücklich und stolz auf das gesamte Team. Pontus und Jonas haben sich ihre Titel wirklich verdient. Und unser ŠKODA FABIA R5, den mir mittlerweile an über 160 Kunden in aller Welt verkauft haben, hat sich erneut als bestes Rallyeauto seiner Kategorie erwiesen.“

Endergebnis ADAC Rallye Deutschland (WRC 2)
1. Camilli/Veillas (FRA/FRA), Ford Fiesta R5, 3:08.16,0 Stunden
2. Kopecký/Dresler (CZE/CZE), ŠKODA FABIA R5, +48,1 Sekunden
3. Tidemand/Andersson (SWE/SWE) ŠKODA FABIA R5, + 1.50,7 Minuten
4. Gilbert/Jamoul (FRA/FRA), ŠKODA FABIA R5, + 3.03,4 Minuten
5. Loubet/Landais (FRA/FRA), Ford Fiesta R5, 3.48,9 Minuten
6. Tempestini/Bernacchini (ITA/ITA), Citroën DS3 R5, 3.50,8 Minuten

Zwischenstand in der WRC 2 nach zehn Läufen
1. Pontus Tidemand (SWE), ŠKODA, 133 Punkte
2. Eric Camilli (FRA), Ford, 77 Punkte
3. Ole Christian Veiby (NOR), ŠKODA, 68 Punkte
4. Jan Kopecký (CZE), ŠKODA, 67 Punkte
5. Teemu Suninen (FIN), Ford, 60 Punkte

Zahl des Tages: 3
Bereits drei Rallyes vor dem Saisonfinale konnte ŠKODA sowohl die Fahrertitel für Pontus Tidemand/Jonas Andersson als auch die Team-Weltmeisterschaft in der WRC 2 sicherstellen.

Der Kalender 2017 in der FIA Rallye-Weltmeisterschaft (WRC 2)
Rallye Monte Carlo 19.01.–22.01.2017
Rallye Schweden 09.02.–12.02.2017
Rallye Mexiko 09.03.–12.03.2017
Rallye Frankreich 06.04.–09.04.2017
Rallye Argentinien 27.04.–30.04.2017
Rallye Portugal 18.05.–21.05.2017
Rallye Italien 08.06.–11.06.2017
Rallye Polen 29.06.–02.07.2017
Rallye Finnland 27.07.–30.07.2017
ADAC Rallye Deutschland 17.08.–20.08.2017
Rallye Spanien 05.10.–08.10.2017
Rallye Großbritannien 26.10.–29.10.2017
Rallye Australien 16.11.–19.11.2017

20.08.2017 ADAC Rallye Deutschland: Pontus Tidemand und ŠKODA auf dem Weg zum WRC 2-Titel

  • Pontus Tidemand und Jonas Andersson trennen noch 52 Kilometer und vier Wertungsprüfungen am letzten Tag der ADAC Rallye Deutschland vom Titelgewinn
  • ŠKODA Motorsport kann außerdem vorzeitig die Teamwertung in der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC 2) gewinnen
  • Jan Kopecký und Pontus Tidemand büßten durch Reifenschäden die Doppelführung für ŠKODA ein und liegen nun an zweiter und dritter Position
  • ŠKODA Motorsport Chef Michal Hrabánek: „Das war Pech für Jan und Pontus, aber jetzt konzentrieren wir uns voll auf den Titelgewinn.“

Bosen/Deutschland – Die beiden Teams von ŠKODA Motorsport, Jan Kopecký/Pavel Dresler (CZE/CZE) und Pontus Tidemand/Jonas Andersson (SWE/SWE), mussten am Samstag ihre Doppelführung für ŠKODA bei der ADAC Rallye Deutschland abgeben. Nach Reifenschäden auf der längsten Wertungsprüfung des zweiten Tages, der berühmt-berüchtigten Panzerplatte, fiel der führende Jan Kopecký auf den zweiten Rang am Ende des Tages zurück, während Pontus Tidemand mit dem Platz zwei nun gute Chancen auf den Fahrertitel in der WRC 2 hat. ŠKODA Motorsport kann außerdem vorzeitig die Teamwertung der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC 2) gewinnen.

Nach den heftigen Regenfällen der ersten Etappe am Freitag sorgten blauer Himmel und Sonnenschein für einen freundlichen Rahmen zur längsten und härtesten Etappe der ADAC Rallye Deutschland, dem zehnten Lauf zur FIA Rallye-Weltmeisterschaft 2017. Der berühmt-berüchtigte Truppenübungsplatz von Baumholder, auf dessen rauen Asphaltpisten normalerweise Panzer unterwegs sind, wartete auf die Teams. Am Samstag galt es, gleich zweimal die rund 42 Kilometer lange Wertungsprüfung „Panzerplatte“ zu absolvieren.

Die in der WRC 2-Kategorie führenden Jan Kopecký/Pavel Dresler (CZE/CZE) hatten mit ihrem ŠKODA FABIA R5 einen problemlosen ersten Durchgang auf der längsten Prüfung der Rallye. Ihre Teamkollegen Pontus Tidemand/Jonas Andersson (SWE/SWE) kamen dagegen in Schwierigkeiten. Im letzten Viertel der 42 Kilometer langen Wertungsprüfung fingen sie sich einen Reifenschaden ein. „Ich habe wirklich nichts getroffen. Auf einmal war der Reifen platt, sprang von der Felge und demolierte die Karosserie“, kommentierte Tidemand. Er schaffte es ohne Reifenwechsel bis ins Ziel der Prüfung, verlor rund 50 Sekunden und fiel vom zweiten auf den dritten Rang in der WRC 2 zurück. Sein ŠKODA FABIA R5 erwies sich als hart im Nehmen. Nachdem der kosmetische Schaden beim mittäglichen Service behoben war, ging der Schwede mit frisch renovierten Auto auf die nachmittägliche Schleife. Sein härtester Rivale im Kampf um den Titel, Teemu Suninen, hatte ebenfalls einen Reifenschaden und verlor mehr als zweieinhalb Minuten. „Nun fahre ich gewissermaßen im luftleeren Raum, mit weitem Abstand nach vorne und nach hinten. Trotzdem muss ich konzentriert bleiben und das Auto sicher ins Ziel bringen“, betonte Tidemand.

Auf dem zweiten Durchgang der WP „Panzerplatte“ erwischte es dann seine Teamkollegen. Jan Kopecký und Pavel Dresler kassierten einen Plattfuß, wechselten allerdings in der Rekordzeit von rund eineinhalb Minuten den defekten Reifen. „Ich habe auf einer Geraden ganz normal gebremst,aber in der nächsten Kurve ging der Reifen platt. Wir mussten anhalten und wechseln“, kommentierte der tschechische Rallyemeister.

„Das war wirklich Pech für Jan und Pontus, aber jetzt konzentrieren wir uns voll auf den Titelgewinn in der WRC 2“, blickt ŠKODA Motorsport Chef Michal Hrabánek auf den Schlusstag der Rallye voraus. Am letzten Tag der Rallye trennen Pontus Tidemand und Jonas Andersson nur noch vier Prüfungen und rund 52 Kilometer vom vorzeitigen Gewinn der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC 2). Die Aufgabenstellung ist klar: Wenn Titelrivale Teemu Suninen die WRC 2-Wertung nicht gewinnt, reicht Rang vier in der Kategorie zur Weltmeisterschaft.

Zwischenstand der ADAC Rallye Deutschland nach Etappe 2 (WRC 2)
1. Camilli/Veillas (FRA/FRA), Ford Fiesta R5, 2:40.14,1 Stunden
2. Kopecký/Dresler (CZE/CZE), ŠKODA FABIA R5, +1.12,2 Minuten
3. Tidemand/Andersson (SWE/SWE) ŠKODA FABIA R5, + 1.23,4 Minuten
4. Greensmith/Parry (GBR/GBR), Ford Fiesta R5, 2.07,3 Minuten
5. Gilbert/Jamoul (FRA/FRA), ŠKODA FABIA R5, + 2.57,5 Minuten
6. Suninen/Markkula (FIN/FIN), Ford Fiesta R5, 3.04,0 Minuten

Zahl des Tages: 4
Nur noch vier Wertungsprüfungen trennen Pontus Tidemand/Jonas Andersson vom vorzeitigen Gewinn der Rallye-Weltmeister in der WRC 2-Kategorie.

Der Kalender 2017 in der FIA Rallye-Weltmeisterschaft (WRC 2)
Rallye Monte Carlo 19.01.–22.01.2017
Rallye Schweden 09.02.–12.02.2017
Rallye Mexiko 09.03.–12.03.2017
Rallye Frankreich 06.04.–09.04.2017
Rallye Argentinien 27.04.–30.04.2017
Rallye Portugal 18.05.–21.05.2017
Rallye Italien 08.06.–11.06.2017
Rallye Polen 29.06.–02.07.2017
Rallye Finnland 27.07.–30.07.2017

ADAC Rallye Deutschland 17.08.–20.08.2017
Rallye Spanien 05.10.–08.10.2017
Rallye Großbritannien 26.10.–29.10.2017
Rallye Australien 16.11.–19.11.2017

19.08.2017 Rallye Deutschland für Kreim/Christian nach Wildunfall vorzeitig zu Ende – ŠKODA Pilot Tidemand auf WM-Titelkurs

  • ŠKODA AUTO Deutschland Duo Fabian Kreim/Frank Christian kämpft sich zunächst von Platz elf auf sechs vor, muss dann aber die WM-Rallye vorzeitig beenden
  • ŠKODA Werksteam Pontus Tidemand/Jonas Andersson fährt vorzeitigem Titelgewinn in der FIA Rallye-Weltmeisterschaft (WRC 2) entgegen
  • Fabian Kreim: „Es ist sehr enttäuschend, dass wir auf diese Weise unsere Chancen auf eine Topplatzierung beim Saisonhöhepunkt eingebüßt haben“

Nohfelden – Riesenpech für das ŠKODA AUTO Deutschland Duo Fabian Kreim/Frank Christian (D/D): Die Kollision mit einem Reh beendet ihre starke Aufholjagd bei der ADAC Rallye Deutschland. Bei dem Zusammenprall auf der legendären Prüfung „Panzerplatte“ wird der FABIA R5 so beschädigt, dass die bis zu diesem Moment besten Deutschen in der Klassenwertung die WM-Rallye vorzeitig beenden müssen. Das ŠKODA Werksteam Pontus Tidemand/Jonas Andersson (S/S) kann sich am Sonntag vorzeitig zum Champion in der FIA Rallye-Weltmeisterschaft (WRC 2) krönen.

„Es ist sehr enttäuschend, dass wir auf diese Weise unsere Chancen auf eine Topplatzierung beim Saisonhöhepunkt eingebüßt haben. Wir waren bis zu diesem Zeitpunkt sehr gut unterwegs und das Auto hat perfekt funktioniert“, bilanziert Fabian Kreim. Am Tag nach seiner spektakulären Bestzeit in der Wertungsprüfung Mittelmosel 1 zeigt der amtierende deutsche Meister auf der legendären Panzerplatte Baumholder vor Zehntausenden begeisterter Rallye-Fans erneut eine Klasseleistung. Vom elften Platz in der Klassenwertung zu Tagesbeginn kämpft sich der 24-Jährige am Vormittag mit kühlem Kopf und kontrolliertem Risiko bis auf Position sechs nach vorn. Doch dann stoppt ein Wildunfall den aktuellen Spitzenreiter der Deutschen Rallye-Meisterschaft (DRM) auf dem Weg zum besten WM-Resultat seiner Karriere.

Die 41,97 Kilometer auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz Baumholder mit 93 Richtungsänderungen und unterschiedlichen Belägen von rauem Asphalt bis zu Betonplatten gehören eigentlich zu den Highlights der Rallye-Weltmeisterschaft - für den deutschen Champion wurden sie hingegen zum Tiefpunkt: „Ich hatte keine Chance, das Reh ist uns bei hohem Tempo direkt ins Auto gelaufen. Die Schäden am Auto waren so groß, dass wir aufgeben mussten.“

Der unglückliche Zusammenprall bleibt an einem turbulenten Tag nicht der einzige Zwischenfall auf den von unverrückbaren Hinkelsteinen gesäumten Pisten der Panzerplatte. Der aktuelle Junioren-Europameister Marijan Griebel (D) erleidet mit seinem FABIA R5 gleich zwei Reifenschäden, rutscht außerdem in einen Graben und beendet den Tag als Klassen-Neunter. Pech hat auch das ŠKODA Werksteam Jan Kopecký/Pavel Dresler (CZ/CZ), das durch einen Reifenschaden seine Führung im RC 2-Klassement einbüßt. Dennoch steht für ŠKODA ein Happyend kurz bevor: Die momentan drittplatzierten Werkspiloten Pontus Tidemand/Jonas Andersson sind auf dem besten Weg, sich schon im viertletzten WM-Lauf vorzeitig den Fahrer- und Beifahrer-Titel in der WRC 2 zu sichern. Damit wären sie die Nachfolger der Finnen Esapekka Lappi/Janne Ferm, die sich im Vorjahr im ŠKODA FABIA R5 den WRC 2-Titel holten.

Fabian Kreim und Frank Christian können auf den finalen 51,94 Kilometern der Rallye Deutschland am Sonntag nicht mehr starten, da eine Reparatur der Schäden vor Ort nicht möglich ist. „Die beiden waren bis zu dem unverschuldeten Unfall beste Deutsche in ihrer Klasse und haben erneut bewiesen, dass sie auch mit den besten Rallye-Piloten der Welt mithalten können. Jetzt richtet sich unser Fokus sofort auf die Rallye Niedersachsen am 8./9. September. Wir wollen unseren Titel in der Deutschen Rallye-Meisterschaft erfolgreich verteidigen und können das möglicherweise schon beim vorletzten Lauf der Saison tun“, kommentiert Andreas Leue, Teamleiter Motorsport und Tradition bei ŠKODA AUTO Deutschland.

Die Zahl zur ADAC Rallye Deutschland: 13
Der ŠKODA FABIA R5 ist auch in der FIA Rallye-Weltmeisterschaft das Maß der Dinge in der RC 2-Kategorie. In den bislang 17 gefahrenen Wertungsprüfungen toppt der Turbo-Allradler aus Tschechien 13 Mal die Zeitenliste. ŠKODA AUTO Deutschland Fahrer Fabian Kreim glänzt in der Prüfung Mittelmosel 1 am Freitag als Bester. Werkspilot Pontus Tidemand schafft es zweimal auf Platz eins. Sein ŠKODA Motorsport Teamkollege Jan Kopecký untermauert mit zehn Topzeiten im FABIA R5 seinen Ruf als Asphaltkönig.

ADAC Rallye Deutschland – Zwischenstand RC 2-Wertung:
1. Camilli/Veillas (F/F), Ford Fiesta R5 2:40.14,1 Std
2. Kopecký/Dresler (CZ/CZ), ŠKODA FABIA R5 + 1:12,2 Min
3. Tidemand/Andersson (S/S), ŠKODA FABIA R5 + 1:23,4 Min.
4. Greensmith/Craig (GB/GB), Ford Fiesta R5 + 2.07,3 Min.
5. Gilbert/Jamoul (F/B), ŠKODA FABIA R5 + 2.57,5 Min.

9. Griebel/Kopczyk (D/D), ŠKODA FABIA R5 + 4.52,5 Min.

TV-Zeiten
Sonntag, 20. August 201
03:40 Uhr SPORT1+, Highlights des vergangenen Tages
12:00 Uhr SPORT1+, Powerstage LIVE
19:25 Uhr SPORT1, Powerstage Re-LIVE
22:00 Uhr Red Bull TV, Highlight-Show (digital via redbull.tv/wrc oder Mobil-App)
0:00 Uhr SPORT1, Highlights des Tages

Montag, 21. August 2017
01:50 Uhr SPORT1+, Highlights des vergangenen Tages

17.08.2017 Matthias Kahle im Publikumsliebling ŠKODA 130 RS bei der Rallye Deutschland

  • Zehntausende Menschen säumen im Sommer die Rallye-Strecken
  • Der ŠKODA 130 RS ist eines der beliebtesten Autos bei den Zuschauern
  • Fahrer Matthias Kahle und Techniker Jens Herkommer teilen die Leidenschaft für dieses Kultauto
  • Vom 17. bis zum 20. August ist Kahle mit dem 130 RS im Rahmenprogramm der Rallye Deutschland am Start

Weiterstadt – Seit zwölf Jahren arbeiten Matthias Kahle, der erfolgreichste deutsche Rallye-Fahrer der Gegenwart, und sein Cheftechniker Jens Herkommer, Spitzname „Dr. ŠKODA“ zusammen. Die beiden verbindet die Faszination für den legendären ŠKODA 130 RS, der auch bei vielen Rallye-Zuschauern Kultstatus genießt. Warum das so ist, zeigt dieses Video, in dem Kahle und Herkommer auch über ihre Pläne mit dem 130 RS sprechen.

Ganz gleich, ob bei der AvD-Histo-Monte, dem Eifel Rallye Festival in Daun oder im Rahmenprogramm der Rallye Deutschland, bei der die Teilnehmer vom 17. bis zum 20. August im Saarland starten: Historische Rallye-Fahrzeuge der tschechischen Traditionsmarke mit dem geflügelten Pfeil sind das ganze Jahr über bei Rennen und Show-Wettbewerben am Start. Einer, der dabei häufig hinter dem Lenkrad sitzt, ist Matthias Kahle, siebenfacher Deutscher Rallye-Meister und damit der erfolgreichste deutsche Rallye-Fahrer der Gegenwart. Unterstützung bekommt der 48-Jährige von einem eingespielten Team rund um Cheftechniker Jens Herkommer, der als einer der größten ŠKODA Kenner im Lande gilt und nicht umsonst den Spitznamen ,Dr. ŠKODA‘ trägt.

Jens Herkommer und seine Mitarbeiter sorgen dabei für den technischen Support der Autos. „Ohne ein funktionierendes Team geht nichts im Rallye-Sport“, sagt Kahle. „Ich vertraue Jens und seinen Jungs blind und kann mich deswegen voll auf meine Aufgaben konzentrieren.“ Eines der Autos, das bei den Rallyes die meisten Blicke auf sich zieht, ist der 130 RS. Der ,Porsche des Ostens‘, wie der ab 1975 gebaute Bolide liebevoll genannt wird, ist bis heute einer der erfolgreichsten Tourenwagen der Welt und genießt bei Rallye-Fans absoluten Kultstatus. „Die Leute kennen jede Schraube und jedes Detail des 130 RS“, sagt Cheftechniker Jens Herkommer (hier geht’s zum Interview). Auch bei der Deutschland-Rallye in Rheinland-Pfalz und Saarland am kommenden Wochenende werden die Fans den 130 RS wieder im Show-Programm bestaunen können und über die seinerzeit besonders fortschrittliche Technik und die vielen Erfolge fachsimpeln.

Der 130 RS ist einer der erfolgreichsten Rennwagen der 1970er- und 80er-Jahre. Er erzielte zahlreiche Topplatzierungen bei Rallyes und Rundstreckenrennen. Größte Triumphe waren der Sieg in der Tourenwagen-EM 1981 sowie der Doppelerfolg bei der Rallye Monte Carlo 1977 in der Kategorie bis 1,3 Liter Hubraum. Damit steht der 130 RS sinnbildlich für die große Motorsport- und Rallye-Tradition von ŠKODA, die in der vergangenen Saison durch Fabian Kreims Titel im Fabia R5 in der Deutschen Rallye-Meisterschaft um ein Kapitel reicher geworden ist.

Mit nur 720 Kilogramm ist der ŠKODA 130 RS ein echtes Leichtgewicht, weil ausgewählte Karosserieteile wie das Dach, die Fronthaube und die Außenhaut der Türen aus Aluminium bestehen. Kotflügel und Motorhaube wurden aus glasfaserverstärktem Kunststoff (GFK) gefertigt. Der 1,3-Liter-Vierzylindermotor ist knapp 140 PS stark und kann das Auto auf bis zu 220 km/h beschleunigen.

Auch Matthias Kahle und sein Cheftechniker Jens Herkommer sind große Fans des Kultautos. Ihr großer Wunsch ist es, mit dem 130 RS bei der Rallye-Europameisterschaft anzutreten und sich auf internationaler Ebene im Wettkampf zu messen.

Weitere Infos zu den Aktivitäten von ŠKODA im Motorsport gibt es hier: www.skoda-auto.de/erlebniswelt/motorsport

16.08.2017 Saisonhöhepunkt für ŠKODA AUTO Deutschland: Kreim/Christian wollen bei WM-Rallye in der Heimat glänzen

  • ŠKODA AUTO Deutschland Duo stellt sich der Konkurrenz mit den besten Fahrern der Welt in der FIA Rallye-Weltmeisterschaft
  • Zwei-Tage-Test in Österreich für den Saisonhöhepunkt – zuletzt drei Siege in Serie für die deutschen Meister und Tabellenführer im nationalen Championat
  • Über 300 Kilometer mit dem Highlight Panzerplatte warten auf Kreim/Christian – neue Streckenabschnitte sollten nationalen Champions liegen
  • Fabian Kreim visiert einen Platz in den Top 8 an: „Cool bleiben und das abrufen, was wir können.“

Weiterstadt – Die deutschen Meister Fabian Kreim und Frank Christian (D/D) wollen bei der ADAC Rallye Deutschland glänzen. Nach einem Zwei-Tage-Test in Österreich geht das ŠKODA AUTO Deutschland Erfolgsduo voller Optimismus und Vorfreude in das Event der FIA Rallye-Weltmeisterschaft in der Heimat. Ein Top-8-Platz in der RC 2-Klasse ist das Ziel für Kreim/Christian in der Zeitenjagd gegen die besten Rallye-Piloten der Welt. Das ŠKODA Team kann sich im FABIA R5 auf über 300 Wertungskilometer mit traditionellen Highlights wie der Panzerplatte oder Prüfungen in den Weinbergen, aber auch über neue, schnelle Asphaltprüfungen freuen.

„Das Kräftemessen mit den besten Rallye-Teams der Welt ist für uns und das ganze Team von ŠKODA AUTO Deutschland ganz klar der Saisonhöhepunkt. Wir wollen unter die besten Acht in unserer Klasse fahren“, gibt Fabian Kreim das ehrgeizige Ziel vor Zehntausenden Fans aus. In den vergangenen beiden Jahren hatte der ŠKODA Pilot beim einzigen WM-Lauf in Deutschland mit Top-3-Zeiten in einzelnen Wertungsprüfungen gegen die starke internationale Konkurrenz seine Klasse bereits mehrfach gezeigt. Dieses Mal will er auch in der Gesamtwertung der RC 2-Klasse vorn mitmischen. Dass der 24-Jährige in Topform fährt, hat er mit zuletzt drei Siegen in Folge in der Deutschen Rallye-Meisterschaft (DRM) bewiesen. Bei der Thüringen Rallye schafften Kreim/Christian sogar das Kunststück, alle zehn Wertungsprüfungen für sich zu entscheiden. Damit eroberten die Titelverteidiger auch die Führung im nationalen Championat zurück.

Bei der WM-Rallye wartet das international bestmöglichste Starterfeld auf Kreim/Christian, da das Event in Deutschland zu den Pflichtläufen in der WRC 2 gehört. Zu den heißesten Favoriten in dieser Klasse zählen die ŠKODA Motorsport Werksteams mit den aktuellen Meisterschaftsführenden Pontus Tidemand/Jonas Andersson (S/S) und Jan Kopecký/Pavel Dresler (CZ/CZ), aber auch die schon in der Königsklasse WRC überzeugenden Ford-Piloten wie Mads Østberg (N) oder Teemu Suninen (FIN). Zu den neun ŠKODA Fahrerduos unter den insgesamt 23 Teams in der RC 2-Kategorie zählen auch die Deutschen Marijan Griebel/Stefan Kopczyk (D/D), die im FABIA R5 in diesem Jahr die Rallye-Europameisterschaft (ERC) bestreiten.

„Die Rallye Deutschland ist eine riesige Herausforderung für uns. Der Ablauf ist zwar ähnlich dem der nationalen Rallyes, nur sind die Prüfungen viel länger und anstrengender. Außerdem treten wir gegen die besten Fahrer der Welt an. Unsere Strategie: cool bleiben und das abrufen, was wir können“, sagt Fabian Kreim. Er freut sich, dass im Umfeld des neuen Servicezentrums der Deutschland-Rallye am Bostalsee im Saarland schnelle Asphaltprüfungen neu auf dem Plan stehen. „Das sind typisch deutsche Prüfungen, die wir in der Saarland-Pfalz-Rallye in der DRM auch haben. Das sollte uns entgegenkommen“, so Kreim. Er hat die Saarland-Pfalz-Rallye zuletzt dreimal in Serie gewonnen und sich in der Woche vor der WM-Rallye auf ähnlichen Pisten in Österreich zwei Tage auf das Highlight in der Heimat vorbereitet.

Das wartet trotz Umzug des Rallye-Zentrums von Trier an den Bostalsee auch in diesem Jahr mit Klassikern wie den Prüfungen in den Weinbergen oder den zweimal zu durchfahrenden 41,97 Kilometern auf der Panzerplatte auf. Die Pisten auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz werden von sogenannten Hinkelsteinen gesäumt. „Die Panzerplatte ist die Königsetappe. Jeder kleine Fehler wird hier genau wie in den Weinbergen gnadenlos bestraft. Da muss man fehlerfrei und taktisch klug fahren“, weiß Kreim.

Andreas Leue, Teamleiter Motorsport und Tradition bei ŠKODA AUTO Deutschland, sieht dem Saisonhöhepunkt ebenfalls mit Spannung entgegen: „Das ist die Chance für Fabian und Frank zu zeigen, wo sie gegen die besten Rallye-Teams der Welt stehen. Bei der Rallye Thüringen fuhren sie in absoluter Topform. Mit ein bisschen Fortune traue ich den Beiden auch beim deutschen WM-Lauf eine positive Überraschung zu. In jedem Fall werden wir eine grandiose ŠKODA Show erleben.“ In den vergangenen beiden Jahren fuhr der Sieger in Kreims Klasse jeweils einen ŠKODA FABIA R5: 2015 triumphierte Jan Kopecký, im vergangenen Jahr Esapekka Lappi, der bei der Rallye Finnland zuletzt in seiner Heimat den ersten Triumph in der Königsklasse WRC feierte.

Zur ŠKODA Show wird erneut auch Matthias Kahle (D) im legendären 130 RS beitragen. Der siebenmalige deutsche Rallye-Meister will die zahllosen Fans an der Strecke wieder mit gekonnten Drifts und Sprüngen mit dem berühmten Hecktriebler begeistern.

16.08.2017 ŠKODA startet mit acht Fahrzeugen bei der Kult-Rallye Sachsen Classic

  • Acht Teams gehen bei der beliebten Oldtimer-Rallye in einem ŠKODA auf Punktejagd
  • Eine Etappe der ,Mille Miglia des Ostens‘ führt die Teilnehmer auf tschechischen Boden
  • Die 15. Ausgabe der Sachsen Classic findet vom 17. bis 19. August statt

Weiterstadt – ŠKODA tritt in diesem Jahr bei der Sachsen Classic mit acht populären Klassikern aus der 122-jährigen Unternehmensgeschichte an. Das historische Aufgebot reicht vom eleganten ŠKODA FELICIA Cabrio aus den 1960er Jahren über den legendären ŠKODA 130 RS bis hin zum ŠKODA FAVORIT Rallye. Insgesamt gehen fast 200 Fahrzeuge bei der Kult-Rallye an den Start, die auch wegen ihres vielseitigen Teilnehmerfeldes als ,Mille Miglia des Ostens‘ gilt.

„Die Zuschauer in Sachsen und Tschechien, dem Heimatland von ŠKODA, dürfen sich auf einen bunten Querschnitt der ŠKODA Unternehmensgeschichte freuen“, sagt Andreas Leue, Teamleiter Motorsport und Tradition bei ŠKODA Auto Deutschland. „Auf der anspruchsvollen Strecke können diese Rallye-Ikonen unserer Marke beweisen, dass sie noch lange nicht zum alten Eisen zählen – wie zum Beispiel der ŠKODA 130 RS, dessen grandioser Doppelerfolg bei der Rallye Monte Carlo sich 2017 bereits zum 40. Mal jährt.“

Zu den seltenen Klassikern im Teilnehmerfeld gehören der ŠKODA 1200 SEDAN von 1955 und der ŠKODA 440 SPARTAK. Der Zweitürer aus dem Jahr 1957 trägt zeitgemäße Accessoires wie die mittig angebrachten Zusatzscheinwerfer. Der SKODA FELICIA steht für eine der großen Erfolgsgeschichten von SKODA: Zwischen 1959 und 1964 entschieden sich 14.863 Kunden für eines der schicken Cabriolets der Modellreihen FELICIA oder FELICIA SUPER – letztere war etwas stärker motorisiert. Die Zweisitzer gehören zu den schönsten offenen Fahrzeugen der ausgehenden 1950er- und frühen 1960er-Jahre. ŠKODA geht mit gleich zwei Fahrzeugen dieser seltenen Sammlerstücke an den Start. Ein weiteres Modell stellt das Team Volkswagen Dresden.

Als sechstes ŠKODA Fahrzeug im Feld tritt ein roter ŠKODA S100 von 1970 an, der vor allem durch seine zahlreichen Rallye-Modifikationen auffällt. Ein echter Zuschauermagnet ist der originalgetreue ŠKODA 130 RS in der Ausführung des Jahres 1978. Durch den Einsatz von Aluminiumteilen und glasfaserverstärktem Kunststoff bei der Karosserie wiegt das Coupé nur 825 Kilogramm. Der ,Porsche des Ostens‘ verfügt über einen 1,3-Liter-Vierzylindermotor mit Doppelvergaser und erreicht je nach Übersetzung eine Höchstgeschwindigkeit von bis zu 210 km/h. Ebenfalls mit von der Partie: das Kurzheckmodell FAVORIT aus dem Jahr 1991. Dabei handelt es sich um eine originalgetreue Replika des Fahrzeugs, das vor mehr als 25 Jahren bei der berühmten Rallye Monte Carlo für Furore gesorgt hat.

Das erste Fahrerteam startet am 17. August um 12.01 Uhr in Zwickau. Auf der 115 Kilometer langen Donnerstagetappe besuchen die Teilnehmer unter anderem den Sachsenring. Am Freitag führt die rund 247 Kilometer lange Tour durch das Erzgebirge und Teile der Tschechischen Republik, der Heimat von ŠKODA. Ein Zwischenziel ist das Autodrom Most. Am nächsten Morgen brechen die Rallye-Teams von Bad Schandau zur letzten Etappe auf, bei der sie das barocke Schloss Rammenau und die Kartrennstrecke Rödental passieren. Nach mehr als 235 Kilometern treffen die ersten Young- und Oldtimer um etwa 15.30 Uhr an der Gläsernen Manufaktur in Dresden ein, einem Produktionsstandort des Volkswagen Konzerns.

13.08.2017 APRC in Malaysia: zweiter Sieg für O.C. Veiby vor MRF ŠKODA Teamkollege Gaurav Gill

  • Hattrick für das Team MRF ŠKODA bei der Rally of Johor – dritter Doppelsieg in Folge in der FIA Asien-Pazifik-Rallye-Meisterschaft 2017 (APRC)
  • Beide MRF ŠKODA Teams dominieren den dritten APRC-Lauf in Malaysia
  • Norwegischer Youngster Ole Christian Veiby baut seine Führung vor dem amtierenden APRC-Meister Gaurav Gill aus Indien aus
  • ŠKODA Motorsport Chef Michal Hrabánek: „Glückwunsch an O.C. und Gaurav. Ich bin stolz, dass wir die Führung in der Herstellerwertung der APRC weiter ausbauen konnten"

Johor Bahru – Der dritte Lauf zur FIA Asien-Pazifik-Rallye-Meisterschaft (APRC), die International Rally of Johor in Malaysia (11. bis 13. August 2017), war mehr oder weniger nach der zweiten Wertungsprüfung schon entschieden. Der amtierende Meister Gaurav Gill und Beifahrer Stéphane Prévot (IND/BEL) vom Team MRF ŠKODA trafen einen Baumstumpf, dabei wurde die Lenkung ihres ŠKODA FABIA R5 beschädigt. Vorjahressieger Gill konnte die Fahrt zwar fortsetzen, durch den gehörigen Zeitverlust verlor er aber alle Chancen auf den Sieg. Obwohl sie bei unberechenbaren Streckenverhältnissen ebenfalls zweimal kurz von der Piste rutschten, übernahmen ihre Teamkollegen Ole Christian Veiby und Stig Rune Skjaermoen (NOR/NOR) hier die Führung und gaben diese bis ins Ziel nicht mehr ab. Die Shooting-Stars aus Norwegen konnten damit ihren Vorsprung in der Meisterschaft ausbauen. Bei noch zwei verbleibenden Läufen läuft alles darauf hinaus, dass der nächste APRC-Champion wieder ein ŠKODA Fahrer sein wird. Seit 2012 fuhr der Asien-Pazifik-Meister stets ŠKODA. Der tschechische Hersteller ist außerdem Favorit auf den Gewinn der Herstellerwertung.

Ein launisches Wetter mit heftigen Regenfällen und Sonnenschein im Wechsel machte die Streckenbedingungen auf den 13 Wertungsprüfungen (eine Prüfung musste wegen überfluteter Strecke abgesagt werden) unberechenbar. ŠKODA Youngster Ole Christian Veiby war sich schon vor dem Start sicher: „Das ist definitiv eine der schwierigsten Rallyes, bei der ich je angetreten bin."

Auf der kurzen Auftakt-Showprüfung am Freitagabend an der Rennstrecke von Johor setzte Gaurav Gill mit seinem MRF ŠKODA FABIA R5 die schnellste Zeit vor Teamkollege O.C. Veiby und übernahm die Führung. Am Samstagmorgen ging es dann mit der 32 Kilometer langen Prüfung in der Palmölplantage von Tai Tak richtig los. Veibys erste Zwischenzeit wies einen Rückstand von 20 Sekunden auf Gill aus. „Ich habe einen Baum berührt und bin später noch einmal kurz rausgerutscht. Es ist so schwer einzuschätzen, wie hoch der Grip-Level wirklich ist. Ich bin unter solch extremen Bedingungen noch nie gefahren", kommentierte der norwegische Nachwuchspilot. Trotz seines dadurch bedingten Zeitverlusts wurde Veiby im Zwischenergebnis nach dieser Prüfung allerdings mit einer Minute Vorsprung vor Mitsubishi-Fahrer Jari Ketomaa (Finnland) in Führung liegend geführt. Für Gaurav Gill wurden dagegen fast sechs Minuten Rückstand ausgewiesen.

Der Inder war bis zur Hälfte der Prüfung zwar der Schnellste, rutschte aber ebenfalls von der Piste. „Ich habe einen im Gras verborgenen Baumstumpf getroffen. Das war mein Fehler", bekannte der amtierende APRC-Meister. Bei dieser Aktion wurde ein Teil der Lenkung des ŠKODA FABIA R5 verbogen, Gill konnte nur mit reduzierter Geschwindigkeit weiterfahren. Kurz nach der Prüfung brach der Lenkarm endgültig. Nun bewies Gill, dass er nicht nur ein guter Fahrer, sondern auch ein talentierter Mechaniker ist. Er wechselte das defekte Teil, kam allerdings zu spät zur nächsten Kontrolle und kassierte eine Zeitstrafe. Mit dem nun reparierten MRF ŠKODA FABIA R5 startete er eine beeindruckende Aufholjagd. Er kämpfte sich mit zehn Bestzeiten auf den insgesamt 13 Prüfungen bis auf Rang zwei wieder nach vorne. Teamkollege O.C. Veiby lieferte unterdessen eine souveräne Vorstellung ab und bewies mit einer fehlerfreien und cleveren Fahrt, dass er auch unter schwierigsten Bedingungen einen Sieg nach Hause bringen kann. „Ich bin von der cleveren Performance von O.C. Veiby und der Aufholjagd von Gaurav Gill absolut begeistert. ŠKODA konnte seine Führung in der Herstellerwertung weiter ausbauen und unsere beiden Fahrer liegen in der Fahrerwertung souverän an der Spitze", freute sich ŠKODA Motorsport-Chef Michal Hrabánek.

Endergebnis International Rally of Johor/Malaysia
3. Lauf zur FIA Asien-Pazifik Rallye-Meisterschaft (APRC)
1. Veiby/Skjarmoen (NOR/NOR), ŠKODA FABIA R5, + 3:02.39,1 Std.
2. Gill/Prévot (IND/BEL), ŠKODA FABIA R5, + 4.41,7 Min.
3. Ketomaa/Mannisenmäki, (FIN/FIN), Mitsubishi Mirage AP4, + 5.00,4 Min.
4. Blomberg/Andersson (SWE/SWE), Mitsubishi Mirage AP4, + 2:23.10,1 Std.

Zwischenstand APRC nach drei Läufen (ein Lauf abgesagt)
1. Veiby (NOR), ŠKODA, 108 Punkte
2. Gill (IND), ŠKODA, 98 Punkte
3. Blomberg (SWE), Mitsubishi, 63 Punkte
4. Ketomaa (FIN), Mitsubishi, 56 Punkte

Zahl des Tages: 3
Es war der dritte Doppelsieg in Folge für Team MRF ŠKODA in der Asien-Pazifik-Rallye-Meisterschaft 2017.

Der Kalender 2017 der FIA Asien-Pazifik-Rallye-Meisterschaft (APRC)

Rallye Whangarei – Neuseeland: 28.04.–30.04.2017
Rallye Canberra – Australien: 26.05.–28.05.2017
Rallye China (abgesagt): 07.07–09.07.2017
Rally of Johor – Malaysia: 11.08.–13.08.2017
Rallye Hokkaido – Japan: 15.09.–17.09.2017
Rallye Indien: 24.11.–26.11.2017

10.08.2017 ŠKODA öffnet Fans die Türen beim AvD-Oldtimer-Grand-Prix und stellt 46 Fahrzeuge zur Schau

  • ŠKODA präsentiert zahlreiche Klassiker verschiedener Epochen
  • Das Werksmuseum der Marke schickt einen ŠKODA 1100 OHC und einen Formel 3-Rennwagen zum Nürburgring
  • Der ŠKODA 130 RS geht ins Rennen um die AvD Tourenwagen- und GT-Trophäe
  • Open Door: Fans können die ŠKODA Markengeschichte bei einer Führung erleben

Weiterstadt – Mit einer Armada von 46 Old- und Youngtimern ist ŠKODA beim diesjährigen AvD-Oldtimer-Grand-Prix auf dem Nürburgring vertreten, darunter so seltene Exemplare wie der ŠKODA 200 RS und sein Nachfolger, der ŠKODA 130 RS. Vom 11. bis 13. August erwarten die Veranstalter zum Höhepunkt der historischen Motorsportsaison in Deutschland mehr als 50.000 Zuschauer. In hochklassig besetzten Paradeläufen erleben Besucher die historischen Fahrzeuge live auf der Strecke. ŠKODA öffnet seine Türen für Fans und liefert spannende Einblicke in die Geschichte der Marke. Der siebenfache deutsche Rallye-Rekordmeister Matthias Kahle ist ebenfalls am Ring und steht zum ,Meet & Greet‘ bereit.

Die tschechische Traditionsmarke bereichert die 45. Ausgabe des AvD-Oldtimer-Grand-Prix mit 46 ŠKODA Fahrzeugen aus ganz unterschiedlichen Epochen der Automobilgeschichte. Unter den Preziosen befinden sich viele originale oder originalgetreu nachgebaute Renn- und Rallye-Fahrzeuge der Marke, die oftmals aus Privatbesitz stammen. Eine wahre Rarität ist zum Beispiel die Replika des ŠKODA 200 RS von 1974, der nur zweimal gebaut wurde. Der Prototyp lieferte die Basis für den erfolgreichen 130 RS – den ‚Porsche des Ostens‘ schickt ŠKODA AUTO Deutschland ins Rennen um die AvD Tourenwagen- und GT-Trophäe, das am Samstag um 17.50 Uhr beginnt.

Zugleich stellt ŠKODA auch einige Modelle aus der Vorkriegszeit aus, so etwa den POPULAR ROADSTER von 1937. Der sportliche Rechtslenker belegt eindrucksvoll die lange Tradition der tschechischen Marke beim Bau offener Fahrzeuge. Weitere Highlights der Epoche sind der POPULAR MONTE CARLO von 1938 und der SUPERB 640. Von 1934 bis 1939 lief die luxuriöse Limousine 200 Mal vom Band.

Das ŠKODA Werksmuseum schickt einen 1100 OHC in die Eifel. Der flache Roadster mit der Karosserie aus glasfaserverstärktem Kunststoff stammt aus dem Jahr 1958 und besitzt einen Vierzylindermotor mit oben liegender OHC-Ventilsteuerung. Die Leistung beträgt 92 PS – ein für die die damalige Zeit außergewöhnlicher Wert bei einem Karosseriegewicht von lediglich 550 Kilogramm. Damit fuhr der sportliche Zweisitzer mit kraftvoller Beschleunigung und 200 km/h Spitzengeschwindigkeit seiner Konkurrenz davon. 1958 holte der tschechische Rennfahrer Miroslav Fousek in Mladá Boleslav beim ersten Rennen mit dem neuen Sportwagen auf Anhieb den Sieg.

Als weiteres eindrucksvolles Beispiel der mehr als 115-jährigen Motorsporthistorie des tschechischen Traditionsunternehmens präsentiert das ŠKODA Werksmuseum beim Oldtimer-Grand-Prix den Formelrennwagen ŠKODA F3 von 1965. Mit diesem Typ gewann der Tscheche Miroslav Fousek 1968 die osteuropäische Formel 3-Meisterschaft.

Besucher können die ŠKODA Fahrzeugklassiker in aller Ruhe im Fahrerlager entdecken. Zudem starten die historischen Automobile der Marke im Rahmen von zwei Paradeläufen auf dem Grand-Prix-Kurs. Los geht es Freitag um 11 Uhr und Sonntag um 13.10 Uhr. Für spannende Führungen durch die Markengeschichte von ŠKODA stehen Andreas Leue (Teamleiter Motorsport & Tradition bei ŠKODA AUTO Deutschland) und Michal Velebny (Leiter der Museumswerkstatt in Mladá Boleslav) bereit, sie stellen die ausgestellten Fahrzeuge dabei im Detail vor. Die Open Door-Events finden Samstag um 14 Uhr und Sonntag um 10.30 Uhr statt. Ebenfalls vor Ort: der siebenfache deutsche Rallye-Meister Matthias Kahle.

10.08.2017 Pilotprojekt Sicherheit bei Rallye Thüringen gestartet

  • Safety first: ŠKODA AUTO Deutschland und PEUGEOT Deutschland setzen zusammen zusätzliche Sicherheitsfahrzeuge bei DRM-Läufen ein
  • Projekt zielt auf die weitere Verbesserung der Erstversorgung bei Rallye-Unfällen
  • ŠKODA OCTAVIA COMBI bei Rallye Thüringen als ,Safety Car‘ im Einsatz

Weiterstadt – Zum ersten Mal waren am vergangenen Wochenende ein ,Medical Car‘ und ein ,Safety Car‘ von ŠKODA AUTO Deutschland und PEUGEOT Deutschland sowie der Teamarzt Nico Schneider im Einsatz. Mit dem Pilotprojekt soll die Erstversorgung bei Unfällen im Rallye-Sport weiter verbessert werden.

Im Rahmen der AvD Sachsen-Rallye haben die beiden in der Deutschen Rallye-Meisterschaft (DRM) vertretenen Teams von ŠKODA AUTO Deutschland und PEUGEOT Deutschland ein Pilotprojekt zum Thema Sicherheit gestartet. Das Konzept wurde im Rahmen der Rallye Thüringen am vergangenen Wochenende erstmals in die Praxis umgesetzt. Dabei waren ein ŠKODA OCTAVIA COMBI und ein PEUGEOT 5008 als ,Safety Car‘ beziehungsweise ,Medical Car‘ sowie der erfahrene Rallye-Arzt Nico Schneider im Einsatz.

Ziel des Projekts ist es, die Erstversorgung von Rallye-Teams im Falle eines Unfalls noch weiter zu verbessern. Ein Arzt, der mit der Notfallerstversorgung vertraut ist und Erfahrungen im Motorsport mitbringt, soll dabei die Einsatzkräfte vor Ort unterstützen. Mitgetragen wird das Pilotprojekt auch vom Serienausrichter ADAC und dem Deutschen Sportfahrer-Kreis (DSK). Das Pilotprojekt erfolgt zudem in Abstimmung mit dem Deutschen Motorsport Bund (DMSB).

ŠKODA AUTO Deutschland und PEUGEOT Deutschland hatten bei der Rallye Thüringen jeweils ein Fahrzeug als ,Safety Car‘ sowie eines als ,Medical Car‘ für den Notfalleinsatz zur Verfügung gestellt. Nico Schneider, selbst erfahrener Rallye-Fahrer und in der Notfallaufnahme der Universitätsklinik Heidelberg tätig, konnte dadurch bei einem Unfall sehr schnell vor Ort sein und die lokalen Rettungskräfte kompetent unterstützen.

Andreas Leue, Teamleiter Motorsport bei ŠKODA AUTO Deutschland, sagt: „Nichts ist so gut, dass man es nicht noch verbessern kann – das gilt auch beim Thema Sicherheit. Die Situation am Wochenende hat einmal mehr gezeigt, wie hilfreich die Begleitung durch einen Rallye-erfahrenen Arzt ist.“ Ulrich Bethscheider-Kieser, Pressesprecher von PEUGEOT Deutschland, erklärt: „Nachdem wir in diesem Jahr mit unserem Team Christian Riedemann/Michael Wenzel leider selbst erfahren mussten, wie wichtig die Erstversorgung bei einem Unfall ist, möchten wir dieses Pilotprojekt weiter voranbringen.“

Bei den in diesem Jahr noch ausstehenden DRM-Läufen, der Rallye Niedersachsen und der 3-Städte-Rallye, wird das Pilotprojekt weiter fortgesetzt. Aus den dabei erzielten Erfahrungswerten soll ein tragfähiges Konzept für die Zukunft entstehen.

08.08.2017 ŠKODA Piloten Gill und Veiby kämpfen in Malaysia um die Führung in der APRC

  • MRF ŠKODA Teams belegen Rang eins und zwei in der FIA Asien-Pazifik-Rallye-Meisterschaft (APRC)
  • Norwegischer Youngster Ole Christian Veiby mit zwei Punkten Vorsprung an der Spitze vor dem amtierenden APRC-Meister Gaurav Gill aus Indien
  • Nach Siegen bei den ersten zwei Läufen zur APRC 2017 peilt Team MRF ŠKODA bei der Rally of Johor in Malaysia den Hattrick an
  • ŠKODA Motorsport-Chef Michal Hrabánek: „Sieg in der Herstellerwertung der APRC ist unser wichtigstes Ziel“

Mladá Boleslav – Der Titelkampf in der FIA Asien-Pazifik-Rallye-Meisterschaft (APRC) ist der spannendste seit Jahren. Das steht bereits vor dem dritten Lauf der Rally of Johor in Malaysia (11. bis 13. August) fest. Nachdem der amtierende Meister Gaurav Gill mit Beifahrer Stéphane Prévot (IND/BEL) den Saisonauftakt in Neuseeland vor den norwegischen Youngstern Ole Christian Veiby/Stig Rune Skjaermoen gewinnen konnte, schlugen diese mit einem Sieg vor ihren MRF ŠKODA Teamkollegen in Australien zurück. In der Meisterschaft führt Veiby jetzt mit zwei Punkten Vorsprung vor Gill. ŠKODA blickt in diesem anspruchsvollen Championat auf eine beispiellose Erfolgsserie zurück. Seit 2012 fuhr der Meister jedes Jahr ŠKODA. Mit dem erfolgreichsten Rallye-Auto seiner Kategorie, dem ŠKODA FABIA R5, peilt die tschechische Marke 2017 den nächsten Titel an.

ŠKODA Youngster Ole Christian Veiby reist gut vorbereitet nach Malaysia. Nach starken Leistungen in der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC 2), darunter sein Premierensieg bei der Rallye Polen, liegt er zurzeit auf Rang zwei in der WM-Wertung. Bei der Rallye Finnland führte er erneut, musste nach einem spektakulären Überschlag aber aufgeben. Sein Teamkollege Gaurav Gill hat aufgrund der Absage der Rallye China seit nunmehr zweieinhalb Monaten nicht mehr im Cockpit eines ŠKODA FABIA R5 gesessen. Diesen Mangel an aktueller Fahrpraxis hofft er mit seiner Streckenkenntnis in Malaysia wettmachen zu können. Denn der amtierende APRC-Meister war im Gegensatz zu Veiby in den vergangenen Jahren hier am Start, viele Prüfungen sind gleich geblieben. ŠKODA Motorsport-Chef Michal Hrabánek ist gespannt auf die Veranstaltung: „Obwohl ich mich sehr auf die Fortsetzung des spannenden Duells zwischen Routinier Gaurav Gill und unseres talentierten Youngsters Ole Christian Veiby bei der Rally of Johor freue, bleibt der Sieg in der Herstellerwertung der APRC unser wichtigstes Ziel.“

Beim malaysischen Lauf zur FIA Asien-Pazifik-Rallye-Meisterschaft (APRC), der Rallye of Johor, erwarten die Teams insgesamt 14 anspruchsvolle Wertungsprüfungen, die über 236 Kilometer auf schmalen, schnellen und weichen Schotterpisten in den Palmölplantagen von Kota Tinggi führen. Die Prüfungen rund um die Stadt nördlich von Johor Bahru an der Grenze zu Singapur zählen zu den anspruchsvollsten Rallye-Strecken des Landes.

Die schnellen, flüssigen und fahrerisch anspruchsvollen Wertungsprüfungen in Kombination mit einer Luftfeuchtigkeit von mehr als 80 Prozent, Temperaturen von über 40 Grad und zeitweise heftigen Regenfällen verlangen den Teams alles ab. „Ich glaube, die beste Vorbereitung ist ein Fitnessprogramm im feuerfesten Fahreranzug in der Sauna“, blickt O.C. Veiby augenzwinkernd auf diesen besonderen Härtetest voraus. Die Rally of Johor startet am Freitagabend am Johor Circuit, wo der Sieger am Sonntag gegen 16 Uhr im Ziel erwartet wird.

Der Kalender 2017 der FIA Asien-Pazifik-Meisterschaft (APRC)

Rallye Whangarei – Neuseeland: 28.04.–30.04.2017
Rallye Canberra – Australien: 26.05.–28.05.2017
Rallye China (abgesagt): 07.07–09.07.2017
Rally of Johor – Malaysia: 11.08.–13.08.2017
Rallye Hokkaido – Japan: 15.09.–17.09.2017
Rallye Indien: 24.11.–26.11.2017

05.08.2017 Kreim/Christian triumphieren bei der Thüringen-Rallye und erobern die Tabellenspitze in der DRM zurück

  • Dritter Sieg in Serie für das ŠKODA AUTO Deutschland Duo in der Deutschen Rallye-Meisterschaft (DRM), Dominik Dinkel/Christina Kohl sorgen für FABIA R5-Doppelsieg
  • Titelverteidiger Kreim/Christian übernehmen wieder die Tabellenführung im nationalen Championat – Erzrivale Rene Mandel muss in Thüringen aufgeben
  • Souveräne Vorstellung der Champions: Kreim/Christian in allen zehn Wertungsprüfungen Schnellste
  • Perfekte Generalprobe für die WM-Rallye in Deutschland, Fabian Kreim: „Ein Sieg zum Genießen“

Pößneck – Dritter Sieg in Folge, Tabellenspitze in der Deutschen Rallye-Meisterschaft zurückerobert und perfekte Generalprobe für die deutsche WM-Rallye: Fabian Kreim und Frank Christian (D/D) jubeln nach einer klasse Vorstellung bei der 56. Thüringen-Rallye. Das ŠKODA AUTO Deutschland Duo begeistert Tausende Fans mit Bestzeiten in allen zehn Wertungsprüfungen und macht damit einen ganz wichtigen Schritt zur erfolgreichen Titelverteidigung im nationalen Championat. Die Markenkollegen Dominik Dinkel/Christina Kohl /(D/D) sorgen in einem weiteren FABIA R5 für einen ŠKODA Doppelsieg auf der Zielrampe in Pößneck.

„Das ist ein Sieg zum Genießen. Danke ans ganze Team, wir haben uns extrem wohlgefühlt im Auto! Wir hatten die richtige Taktik, die perfekte Reifenwahl und mussten nie übers Limit gehen. Diese Rallye war extrem wichtig für die Meisterschaft“, sagt Fabian Kreim, der in Thüringen seinen Vorjahreserfolg wiederholt. Nach der Sachsen-Rallye und der Rallye Stemwede ist der 24 Jahre alte Odenwälder auch auf den gut 141 schnellen Asphaltkilometern in Thüringen vom ersten bis zum letzten Meter das Maß der Dinge. Lediglich Dominik Dinkel kann Kreim in einem baugleichen FABIA R5 zeitweise fordern, muss aber am Ende die Überlegenheit seines Markenkollegen anerkennen: „Das Tempo, was Fabi teilweise hingelegt hat, war unglaublich. Diesen Speed hätten wir nicht gehen können.“

ŠKODA AUTO Deutschland Pilot Kreim hatte in der kurzen Sommerpause an seiner Fitness gearbeitet und sich mit Fahrten im Kart auf die schnellen Pisten in Thüringen eingestellt. Das zahlte sich aus: Schon in den beiden Prüfungen am Freitagabend fährt er Bestzeit, darunter auf dem legendären Stadtrundkurs in Pößneck. Die beeindruckte Konkurrenz hat auch am Samstag bei wechselnden Bedingungen zwischen bestem Sommerwetter und Regen in der letzten Prüfung klar das Nachsehen, der bisherige Meisterschafts-Spitzenreiter Rene Mandel (D) muss seinen Ford nach einer Karambolage mit einem Telefonmast vorzeitig abstellen.

Auch der Schwede Emil Bergkvist, Junioren-Europameister von 2015, hat mit seinem norwegischen Beifahrer Ola Floene im Peugeot keine Chance und landet am Ende auf Platz drei. Kreim ist in allen Prüfungen Schnellster und siegt mit 56,6 Sekunden Vorsprung vor Dominik Dinkel. Zudem sichert sich der amtierende deutsche Rallye-Meister mit einer Bestzeit in der Power Stage fünf Zusatzpunkte. Und: Mit acht Siegen ist ŠKODA die erfolgreichste Marke bei der Thüringen-Rallye in diesem Jahrtausend.

„Das ist die beste Saisonleistung von Fabian und Frank. Gratulation für diesen konzentrierten Auftritt! Die Thüringer Rallye-Pisten liegen ŠKODA offenbar, zum Erfolg haben unsere Markenkollegen Dominik Dinkel und Christina Kohl auf Rang zwei genauso wie die viertplatzierten Sandro Wallenwein und Marcus Poschner beigetragen. Und natürlich war unser ŠKODA 130 RS mit Matthias Kahle am Steuer mit seinen Drifts wieder ein ganz besonderer Liebling von Tausenden Fans an der Strecke“, kommentiert Andreas Leue. Der Teamleiter Motorsport und Tradition bei ŠKODA AUTO Deutschland freut sich jetzt auf den Saisonhöhepunkt für das ganze Team, den Start bei der ADAC Rallye Deutschland (17. bis 20. August): „Dort können sich Fabian und Frank gegen die besten Rallye-Teams der Welt beweisen. Das wird eine interessante Standortbestimmung.“

In der Gesamtwertung der DRM führt Champion Kreim vor den entscheidenden zwei Läufen jetzt mit 120 Zählern deutlich vor Ford-Pilot Mandel (93). Dominik Dinkel belegt Rang drei mit 88 Punkten.

Die Zahl zur Thüringen Rallye: 10
Zehn Prüfungen, zehn Bestzeiten: Souveräner als Fabian Kreim und Frank Christian kann man eine Rallye nicht gewinnen. Das Erfolgsduo schafft damit im ŠKODA FABIA R5 ein Novum in diesem Jahr. Dominik Dinkel/Christina Kohl landen im Hightech-Allradler aus Tschechien zudem je fünfmal auf Platz zwei und drei. Eine beeindruckende Vorstellung der ŠKODA Teams.

Thüringen Rallye – DRM-Endstand:
1. Kreim/Christian, ŠKODA FABIA R5 1:09.05,2 Std.
2. Dinkel/Kohl, ŠKODA FABIA R5 + 0.56,6 Min.
3. Bergkvist/Floene, Peugeot 208 T16 R5 + 1.20,8 Min.
4. Wallenwein/Poschner, ŠKODA FABIA R5 + 2.31,1 Min.
5. Mohe/Hirsch, Renault Clio R3T + 5.41,9 Min.

TV-Zeiten
Sonntag, 6. August 2017
07:30 Uhr n-tv, PS - Die Deutsche Rallye-Meisterschaft

Samstag, 12. August 2017
09:30 Uhr n-tv, PS - Die Deutsche Rallye-Meisterschaft (Wiederholung)

Deutsche Rallye-Meisterschaft (DRM) 2017

03.03. - 04.03.2017 Saarland-Pfalz
07.04. - 08.04.2017 Vogelsberg/Hessen
05.05. - 06.05.2017 Sulingen
26.05. - 27.05.2017 Sachsen
23.06. - 24.06.2017 Stemwede
04.08. - 05.08.2017 Thüringen
08.09. - 09.09.2017 Niedersachsen
20.10. - 21.10.2017 3-Städte

02.08.2017 Mission Aufholjagd: Kreim/Christian wollen bei der Rallye Thüringen DRM-Führung zurückerobern

  • Fabian Kreim und Frank Christian streben Wiederholung des Vorjahreserfolgs an
  • Nach zwei Siegen in Folge in Sachsen und bei der Rallye Stemweder Berg reist das ŠKODA AUTO Deutschland Duo selbstbewusst nach Thüringen
  • Rekordmeister Matthias Kahle wird die Fans im legendären ŠKODA 130 RS VIP-Taxi begeistern

Weiterstadt – Die Titelverteidiger Fabian Kreim/Frank Christian wollen bei der Rallye Thüringen zurück an die Tabellenspitze. Beim sechsten Lauf zur Deutschen Rallye-Meisterschaft (DRM) möchte das FABIA R5-Team Saisonerfolg Nummer fünf einfahren. Bei den vorherigen Läufen in Sachsen und am Stemweder Berg fuhren die amtierenden Champions zum Sieg. Wie spektakulär der Rallye-Sport ist, wird auch Rekordchampion Matthias Kahle im ŠKODA 130 RS zeigen.

Nach zwei DRM-Siegen in Folge reisen FABIA R5-Pilot Fabian Kreim und Beifahrer Frank Christian mit viel Zuversicht nach Thüringen. Beim sechsten von insgesamt acht Läufen will das ŠKODA AUTO Deutschland Duo den Vorjahreserfolg wiederholen und den Drei-Punkte-Rückstand in der Gesamtwertung in eine Führung verwandeln.

„Die Rallye Thüringen ist ganz klar ŠKODA Land“, betont Kreim, der sich nach sechswöchiger Sommerpause gut erholt auf seinen nächsten Einsatz freut. „Die schnellen Wertungsprüfungen mit ihren ständig wechselnden Asphaltqualitäten liegen uns und unserem FABIA R5. Hier kommt es auf eine perfekte Abstimmung an, die viel Vertrauen bietet – bei diesem DRM-Lauf steht der Fahrer besonders im Vordergrund. Wir werden nicht taktieren, sondern um den Sieg kämpfen und zeigen, dass wir die Besten sind.“

Ein Selbstläufer wird die Rallye Thüringen für das Team von ŠKODA AUTO Deutschland aber keinesfalls: Die starke Konkurrenz kommt in Form von Dominik Dinkel/Christina Kohl (D/D) auch aus dem eigenen Haus. In seinem privat eingesetzten FABIA R5 hat sich der 24-jährige Coburger mit 67 Punkten auf Platz drei der DRM-Tabelle vorgearbeitet. Einen weiteren tschechischen Turbo-Allradler bringen Sandro Wallenwein und Marcus Poschner an den Start, die aktuell den fünften Meisterschaftsrang belegen. Zudem erhalten die deutschen ŠKODA Fahrer Unterstützung aus Tschechien: David Tomek/Marek Zeman greifen mit dem Vorgängermodell ŠKODA FABIA SUPER 2000 ins Geschehen ein. Hauptgegner für Kreim/Christian im Kampf um den Titel aber sind René Mandel/Dennis Zenz (D). Die Ford-Besatzung führt die Tabelle mit 93 Zählern an.

„In der DRM geht es unglaublich spannend zu, auch kleine Fehler haben große Auswirkungen“, erläutert Andreas Leue, Teamleiter Motorsport und Tradition bei ŠKODA AUTO Deutschland. „Umso konzentrierter nehmen wir die letzten drei Rallyes der Saison in Angriff, denn wir wollen unsere Titel natürlich verteidigen. Nach einer starken Vorstellung am Stemweder Berg peilen wir auch in Thüringen wieder die höchste Podeststufe an, das ist unser Anspruch.“

Auch der deutsche Rekordmeister Matthias Kahle hat beste Erinnerungen an die Rallye Thüringen: Zuletzt konnte er hier 2010 – damals noch im ŠKODA OCTAVIA WRC – siegen. Mit dem historischen ŠKODA 130 RS als Vorausfahrzeug und VIP-Taxi wird er den Fans zeigen, dass er nichts verlernt hat.

Deutsche Rallye-Meisterschaft (DRM) 2017

03.03. - 04.03.2017 Saarland-Pfalz
07.04. - 08.04.2017 Vogelsberg/Hessen
05.05. - 06.05.2017 Sulingen
26.05. - 27.05.2017 Sachsen
23.06. - 24.06.2017 Stemwede
04.08. - 05.08.2017 Thüringen
08.09. - 09.09.2017 Niedersachsen
20.10. - 21.10.2017 3-Städte

27.07.2017 Rallye Finnland: 14 ŠKODA FABIA R5 zum neunten Lauf der FIA Rallye-Weltmeisterschaft gemeldet

  • Schon mehr als 150 ŠKODA FABIA R5 verkauft
  • Ole Christian Veiby/Stig Rune Skjaermoen, die Führenden in der Asien-Pazifik-Rallye-Meisterschaft, zählen im privaten ŠKODA FABIA R5 zu den Favoriten auf den WRC 2-Sieg
  • Werksteam ŠKODA Motorsport lässt Rallye Finnland wie geplant aus und kehrt zur Rallye Deutschland in die Weltmeisterschaft zurück
  • Erfolgreichstes Rallye-Auto seiner Kategorie ist bei ŠKODA Importeuren und Privatteams weltweit beliebt
  • ŠKODA Motorsport-Chef Michal Hrabánek: „Wir sind stolz darauf, dass bei der Rallye Finnland der ŠKODA FABIA R5 das beliebteste Fahrzeug in seiner Kategorie ist“

Mladá Boleslav – Während das Werksteam von ŠKODA Motorsport bei der Rallye Finnland (27. bis 30. Juli) planmäßig nicht am Start ist, hält eine starke Phalanx von Privatfahrern die ŠKODA Fahnen hoch. Am neunten Lauf zur Rallye-Weltmeisterschaft 2017 nehmen insgesamt 14 Teams im ŠKODA FABIA R5 teil, sechs davon kämpfen in der WRC 2-Wertung um Meisterschaftspunkte. Das tschechische Rallye-Auto ist momentan das beliebteste und erfolgreichste dieser Kategorie. ŠKODA Motorsport konnte bislang über 150 ŠKODA FABIA R5 an Kunden in aller Welt ausliefern.

Die Erfolgsgeschichte des ŠKODA FABIA R5 begann vor mehr als zwei Jahren mit einem beeindruckenden Debüt bei der Weltmeisterschafts-Rallye Portugal 2015. Schon bei seiner Wettbewerbspremiere bewies der brandneue Rallye-Bolide, dass künftig der Sieg in der WRC 2 nur über den ŠKODA FABIA R5 führen wird. Seitdem war der tschechische Turbo-Allradler bei Rallyes in aller Welt erfolgreich. Ganz oben steht bisher der Titelgewinn in der WRC 2-Kategorie der FIA Rallye-Weltmeisterschaft 2016. Beim vergangenen WM-Lauf, der Rallye Polen, gewann der ŠKODA FABIA R5 in der laufenden Saison zum achten Mal in Folge die WRC 2-Wertung bei einem Lauf zur Rallye-Weltmeisterschaft. Für Ole Christian Veiby/Stig Rune Skjaermoen (NOR/NOR), die einen vom Privatteam Printsport eingesetzten ŠKODA FABIA R5 fuhren, war es der erste Sieg in der WRC 2. Ausnahmsweise auf Rang zwei folgte das ŠKODA Werksteam Pontus Tidemand/Jonas Andersson (SWE/SWE), die zuvor bereits vier Läufe gewonnen hatten. Die beiden sind in Finnland wie geplant nicht am Start und kehren zum übernächsten Lauf, der Rallye Deutschland, in die WM zurück. Dennoch hat das schwedische Duo gute Chancen, den Weltmeistertitel 2017 in der Kategorie WRC 2 zu gewinnen.

Inzwischen wurde das 150. Exemplar des ŠKODA FABIA R5 an einen Kunden ausgeliefert. ŠKODA Motorsport-Chef Michal Hrabánek ist stolz auf die erfolgreiche Karriere des Rallye-Fahrzeugs ,Made in Mladá Boleslav‘. „Die Erfolgsgeschichte des ŠKODA FABIA R5 beweist, dass unsere Strategie voll aufgegangen ist. Mit den Werkseinsätzen von ŠKODA Motorsport konnten wir dessen Leistungsfähigkeit klar demonstrieren. Auch die kontinuierliche Weiterentwicklung war erst durch die Erfahrungen in der Rallye-Weltmeisterschaft möglich. Dadurch ist der ŠKODA FABIA R5 das zurzeit beste Rallye-Auto in seiner Kategorie.“

Die Erfolgsbilanz des ŠKODA FABIA R5 ist mehr als beeindruckend: Für 2016 stehen zehn Siege in der Rallye-WM und der Weltmeistertitel (jeweils WRC 2) in der Statistik. 2017 folgten bislang erste Plätze bei allen acht Läufen zum Championat. In der WRC 2-Wertung führt aktuell ŠKODA Werksfahrer Pontus Tidemand vor Markenkollege Ole Christian Veiby.

Die 25 Wertungsprüfungen und insgesamt 314,20 Kilometer der Rallye Finnland führen über rasante Schotterpisten mit zahllosen Sprüngen. Am Donnerstagabend (27. Juli) startet die Rallye um 18:42 Uhr in Jyväskylä gestartet. Der Sieger wird am Sonntag (30. Juli) gegen 15:00 Uhr im Ziel erwartet.

Zwischenstand WRC 2 nach acht Läufen
1. Pontus Tidemand (SWE), ŠKODA, 118 Punkte
2. Ole Christian Veiby (NOR), ŠKODA, 63 Punkte
3. Teemu Suninen (FIN), Ford, 54 Punkte
4. Eric Camilli (FRA), Ford, 52 Punkte
5. Andreas Mikkelsen (NOR), ŠKODA, 50 Punkte
6. Jan Kopecký (CZE), ŠKODA, 49 Punkte

Der Kalender 2017 der FIA Rallye-Weltmeisterschaft (WRC 2)

  • Rallye Monte Carlo 19.01.–22.01.2017
  • Rallye Schweden 09.02.–12.02.2017
  • Rallye Mexiko 09.03.–12.03.2017
  • Rallye Frankreich 06.04.–09.04.2017
  • Rallye Argentinien 27.04.–30.04.2017
  • Rallye Portugal 18.05.–21.05.2017
  • Rallye Italien 08.06.–11.06.2017
  • Rallye Polen 29.06.–02.07.2017
  • Rallye Finnland 27.07.–30.07.2017
  • Rallye Deutschland 17.08.–20.08.2017
  • Rallye Spanien 05.10.–08.10.2017
  • Rallye Großbritannien 26.10.–29.10.2017
  • Rallye Australien 16.11.–19.11.20

19.07.2017 Vom 130 RS bis zum FABIA R5: ŠKODA präsentiert 40 Jahre Modellhistorie beim Eifel Rallye Festival

  • Siebenfacher deutscher Rallye-Meister Matthias Kahle driftet im erfolgreichen ŠKODA 130 RS mit ausgewählten Gästen über die Strecke
  • Bei der Festivalparade am Freitag präsentiert Kahle den ŠKODA FABIA R5 im attraktiven Monte Carlo-Design des 130 RS von 1977
  • Zwischen 130 RS und FABIA R5 liegen vier Jahrzehnte Rallye-Sport
  • Klassische Autos und berühmte Helden: Rallye-Legenden wie Stig Blomqvist und Hannu Mikkola sowie der aktuelle WM-Star Thierry Neuville in der Eifel dabei
  • Fünf privat eingesetzte ŠKODA Klassiker am Start, darunter der OCTAVIA WRC Evo2 mit WM-Vergangenheit

Weiterstadt – Es ist ein Klassentreffen der besonderen Art: Beim Eifel Rallye Festival rund um Daun kommen vom 20. bis 22. Juli über 170 historische Rallye-Fahrzeuge und ihre Fahrer aus verschiedenen Epochen zusammen. Das Motto dieses Jahr lautet ‚Sechs Jahrzehnte Rallye-Sport‘. ŠKODA AUTO Deutschland schickt den siebenfachen deutschen Rallye-Meister Matthias Kahle an den Start, der den erfolgreichen ŠKODA 130 RS von 1977 auf den abgesperrten Show-Prüfungen pilotiert. Für die Festivalparade am Freitag steigt der ŠKODA Markenbotschafter in einen speziell designten aktuellen FABIA R5: Der Turbo-Allradler ist im Stil des 130 RS von 1977 foliert. Zudem sind fünf weitere Klassiker der Marke in der Eifel präsent, darunter auch das frühere Rallye-Auto von Matthias Kahle mit WM-Historie: der ŠKODA OCTAVIA WRC Evo2.

Zwischen dem als ,Porsche des Ostens‘ bekannten ŠKODA 130 RS und dem FABIA R5 liegen vier Jahrzehnte Rallye-Geschichte. Der Hecktriebler von 1977 entstand auf der Basis des populären Sportcoupé ŠKODA 110R. Mit Karosserieteilen aus Aluminium, glasfaserverstärktem Kunststoff und Fenstern aus splitterfestem Polycarbonat trimmte ŠKODA das Fahrzeug auf Leichtbau. Hinzu kamen ein sportliches Fahrwerk und ein leistungsgesteigerter Vierzylinder mit 1,3 Liter Hubraum und 136 PS. Höchstgeschwindigkeit je nach Übersetzung: bis zu 220 km/h. 1977 trug sich der ŠKODA RS 130 mit einem Doppelsieg in der Gruppe 2 bis 1,3 Liter Hubraum bei der berühmten Rallye Monte Carlo in die WM-Historie ein. Als Hommage an diesen Erfolg hat ŠKODA den FABIA R5 im Monte Carlo-Look des 130 RS inklusive der markanten blauen Streifen auf Türen und Motorhaube gestaltet. Der moderne Turbo-Allradler ist schon heute eines der erfolgreichsten Fahrzeuge in der 116-jährigen Geschichte von ŠKODA Motorsport. 2016 sammelten Teams im FABIA R5 Titelgewinne in der FIA Rallye-Weltmeisterschaft (WRC 2), in den Kontinentalmeisterschaften in Südamerika und im Asien-Pazifik-Raum sowie im Championat des Mittleren Ostens (MERC). Hinzu kommen zehn nationale Meisterschaften in wichtigen Absatzmärkten für ŠKODA, so etwa der Triumph von Fabian Kreim/Frank Christian in der Deutschen Rallye-Meisterschaft (DRM).

Neben dem 130 RS und dem FABIA R5 können Besucher des Eifel Rallye Festivals fünf privat eingesetzte ŠKODA Rallye-Autos erleben. Darunter der OCTAVIA WRC Evo2, mit dem Matthias Kahle zusammen mit seinem Beifahrer Peter Göbel 2002 in der DRM triumphierte. Auch nachdem Kahle schon auf den FABIA WRC umgestiegen war, lieferte er sich noch bis 2013 immer wieder spannende Duelle am Steuer des OCTAVIA WRC Evo2 auf deutschen, tschechischen und estnischen Rallye-Pisten – bei diesen Starts las sein Freund Christian Doerr das Gebetbuch. Vor zwei Jahren kaufte der heutige Besitzer Volker Piepmeyer das Fahrzeug und verpasste ihm die Lackierung der ,Monte‘ 2002, denn bei diesem letzten Werkseinsatz hatte es Berühmtheit erlangt: Nach einem Fahrfehler von Roman Kresta durchschlug der OCTAVIA eine hüfthohe Steinmauer und hing mit zwei Rädern über einem tiefen Abhang. Lediglich ein Telegrafenmast bewahrte ihn vor dem Absturz.

Der mit Heckantrieb ausgestattete ŠKODA 130 LR musste noch ohne Turbolader und mit 1,3 Liter Hubraum auskommen – zu wenig, um sich in der Gruppe B gegen die viel leistungsstärkere Allradkonkurrenz durchzusetzen. Das beim Eifel Rallye Festival eingesetzte Exemplar stammt von 1987. Der mehrfache Rallye-Meister Eberhard Uth holte den Wagen damals in die DDR und setzte ihn zwei Jahre ein. Der heutige Besitzer Jens Roth kaufte das Fahrzeug 1991 und fuhr damit bis 2014 in deutschen Rallye-Serien rund 150 Klassensiege ein.

Der ŠKODA 130 LR Evo gilt als Höhepunkt der ŠKODA Baureihen mit Heckmotor. Eigens für die ab 1988 vorgesehene Gruppe S entwickelt, kam der Prototyp jedoch nie zum Zug: Die bis dahin gültige Gruppe B – für die der ŠKODA 130 LR homologiert war – als auch die angedachte Gruppe S wurden verboten. Immerhin durfte der Gruppe-S-Prototyp später beim Rallycross sein Potenzial unter Beweis stellen. Ab 1987 endete die Heckmotorära bei ŠKODA: Die Marke setzte fortan auf Frontantrieb. Beim Eifel Rallye Festival geht ein originalgetreuer Nachbau des 130 LR Evo des Tschechen Peter Danicek an den Start.

Gleich zwei Exemplare des ŠKODA FELICIA Kit Car mischen sich rund um Daun ins Teilnehmerfeld. Beim Auto mit der Nummer 72 handelt es sich um den Traumwagen von Oliver Ritz. Als dieser das ehemals in der tschechischen Meisterschaft eingesetzte Fahrzeug 2016 kaufte, ließ er es anschließend vom früheren Rallye-Fahrer Lukáš Pondělíček in den Zustand des Werkswagens von 1997 zurückversetzen. Heute startet er damit bei Demoveranstaltungen. Am Steuer des zweiten FELICIA Kit Car mit der Nummer 83 saß in der Vergangenheit niemand Geringeres als Rallye-Weltmeister Stig Blomqvist. 1997 war es aber der Tscheche Pavel Sibera, der mit dem Fronttriebler bei der Rallye Australien den Vize-WM-Titel bei den Kit Cars für ŠKODA holte. Zusammen mit Matthias Köhler und dem deutschen WS Motorsportteam absolvierte das FELICIA Kit Car auch einige Einsätze in der Deutschen Rallye-Meisterschaft. Zwischen 2003 und 2007 machte das Fahrzeug einen Abstecher nach Ungarn. Nach langer Suche holte Köhler den ŠKODA 2015 zurück nach Deutschland und brachte ihn wieder auf den Werkszustand von 1996.

03.07.2017 Rallye Bohemia: Kopecký/Dresler sichern beim Heimspiel dritten Meisterschaftstitel für ŠKODA

  • Nach fünftem Sieg in Serie bei einem Lauf zur Tschechischen Meisterschaft (MČR) kann das ŠKODA Werksteam in der Meisterschaftstabelle nicht mehr überholt werden
  • Siegreiche Kombination Jan Kopecký, Beifahrer Pavel Dresler und ŠKODA FABIA R5 in der nationalen Meisterschaft seit April 2015 ungeschlagen
  • Kopecký/Dresler gewinnen zum dritten Mal in Serie ihr Heimspiel bei der Rallye Bohemia vor den Toren des ŠKODA Werks in Mladá Boleslav

Mladá Boleslav – Das ŠKODA Werksteam Jan Kopecký und Beifahrer Pavel Dresler (CZE/CZE) hat zum dritten Mal in Folge die Rallye Bohemia gewonnen, ihr Heimspiel am Stammsitz von ŠKODA. Nach ihrem fünften Erfolg in Serie in der Tschechischen Rallye-Meisterschaft (MČR) können sie in der Fahrerwertung nicht mehr überholt werden. Bei seinem perfekten ,Homerun‘ vor tausenden von begeisterten Rallye-Fans, darunter auch vielen ŠKODA Mitarbeitern, fuhr Kopecký insgesamt sieben Bestzeiten und gewann überlegen mit über einer Minute Vorsprung.

Schon am Samstagabend lieferten Jan Kopecký und Pavel Dresler (ŠKODA FABIA R5) ein überzeugendes Beispiel ihres Könnens ab. Die dritte Wertungsprüfung der Rallye absolvierten sie über 22 Sekunden schneller als ihre nächsten Verfolger, Václav Pech/Petr Uhel (Ford Fiesta R5). Bei wechselhaftem Wetter auf der ersten Etappe, mit teilweise feuchten Strecken, stürmten Jan Kopecký/Pavel Dresler dem Feld davon, beendeten die Etappe mit 37,3 Sekunden Vorsprung und kassierten die ersten maximalen 15 Meisterschaftspunkte für den Tagessieg.

Am Sonntag zogen die amtierenden Meister dem Feld weiter auf und davon, erkämpften weitere 15 Zähler für den Gewinn der zweiten Etappe plus 30 Punkte für einen überlegenen und nie gefährdeten Gesamtsieg. In der Addition bedeutete dies die Maximalpunktzahl von 60. Im Ziel im Stadtzentrum von Mladá Boleslav feierten die beiden nicht nur den Sieg, sondern auch ihren dritten Meistertitel (vorbehaltlich der offiziellen Bestätigung durch den Tschechischen Automobilclub). „Was für ein fantastischer Tag, den Sieg und den Titelgewinn vor so vielen ŠKODA Mitarbeitern feiern zu können“, strahlte ein überglücklicher Jan Kopecký im Ziel. Mit bislang fünf Saisonsiegen (von sieben Rallyes in der Meisterschaft zählen nur die besten fünf Resultate) und nur noch zwei verbleibenden Meisterschaftsläufen können Jan Kopecký/Pavel Dresler nicht mehr von der Spitze der Gesamtwertung verdrängt werden.

„Jan und Pavel sind in der Tschechischen Rallye-Meisterschaft absolut der Maßstab. Nachdem sie kürzlich auch die WRC 2-Wertung bei der zur Weltmeisterschaft zählenden Italien-Rallye Sardinien gewonnen haben, können sie bislang auf eine fantastische Saison zurückblicken. Ich gratuliere dem ganzen ŠKODA Team zu diesen großartigen Erfolgen“, freute sich ŠKODA Motorsport-Chef Michal Hrabánek.

Kopeckýs größter Rivale, Václav Pech (Ford Fiesta R5), wurde bei der Rallye Bohemia Zweiter vor Jan Černý im privat eingesetzten ŠKODA FABIA R5. Lokalmatador Roman Kresta, ein früherer ŠKODA Werksfahrer auch in der Rallye-WM, landete bei seiner Rückkehr in die Tschechische Rallye-Meisterschaft im ŠKODA FABIA R5 auf Rang fünf.

Seit der Rallye Šumava Klatovy in April 2015, als der neue ŠKODA FABIA R5 sein Wettbewerbsdebüt feierte, ist die Kombination Jan Kopecký/Pavel Dresler in der Tschechischen Rallye-Meisterschaft (MČR) ungeschlagen. Insgesamt haben die beiden in ununterbrochener Reihenfolge 15 Rallyes im nationalen Championat gewonnen.

Endergebnis Rallye Bohemia (MČR)
1. Kopecký/Dresler (CZE/CZE), ŠKODA FABIA R5, 1:34.23,3 Std.
2. Pech jun./Uhel (CZE/CZE), Ford Fiesta R5, +1.09,5 min.
3. Černy/Černohorský jun. (CZE/CZE), ŠKODA FABIA R5, +1.37,0 min.
4. Szeja/Szeja (POL/POL), Ford Fiesta R5, +1.45.7 min.
5. Kresta/Starý (CZE/CZE), ŠKODA FABIA R5, +2.06.7 min.

Nummer des Tages: 3
Mit dem dritten Sieg in Serie bei der Rallye Bohemia sicherten sich Kopecký/Dresler den dritten Meistertitel in ununterbrochener Reihenfolge (vorbehaltlich der offiziellen Bestätigung durch den Tschechischen Automobilclub).

Der Kalender der Tschechischen Rallye-Meisterschaft 2017 (MČR)

  • Valašská Rallye 25.03.–26.03.2017
  • Rally Šumava Klatovy 21.04.–22.04.2017
  • Rally Český Krumlov 19.05.–20.05.2017
  • Rally Hustopeče 16.06.–17.06.2017
  • Rally Bohemia 01.07.–02.07.2017
  • Barum Czech Rally Zlín 25.08.–27.08.2017
  • Rally Příbram 06.10.–08.10.2017

02.07.2017 Rallye Polen: ŠKODA Werksfahrer Tidemand baut WM-Führung aus, erster WRC 2-Sieg für Veiby

  • ŠKODA Werksteam Pontus Tidemand/Jonas Andersson vergrößern mit dem zweiten Platz in Polen die Führung in der WRC 2-Weltmeisterschaft
  • Die Tabellenführer der Asien-Pazifik-Meisterschaft, Ole Christian Veiby/Stig Rune Skjaermoen (ŠKODA FABIA R5), gewinnen erstmals einen Lauf der WRC 2
  • ŠKODA Motorsport-Chef Michal Hrabánek: „Nun hat Pontus die beste Ausgangslage zum Titelgewinn in 2017, Glückwunsch an Ole Christian Veiby zum ersten Sieg”

Mikolajki/Polen – Zum achten Mal in Folge saß in diesem Jahr der Sieger bei einem Lauf zur Rallye-Weltmeisterschaft (WRC 2) am Steuer eines ŠKODA FABIA R5. In Polen gewannen die aktuellen Tabellenführer der Asien-Pazifik-Meisterschaft, Ole Christian Veiby/Stig Rune Skjaermoen (NOR/NOR), mit ihrem vom Printsport Team eingesetzten ŠKODA FABIA R5 zum ersten Mal einen Lauf zur Rallye-Weltmeisterschaft (WRC 2). Das ŠKODA Werksduo Pontus Tidemand und Beifahrer Jonas Andersson (SWE/SWE) wurden nach vier WRC 2-Siegen in der Saison 2017 bei der Rallye Polen Zweite und haben nun beste Chancen, den Titel zu gewinnen.

Das Wetter war am Finaltag der Rallye Polen genauso launisch wie zu Beginn des WM-Laufs. Heftige Regenfälle verwandelten die Schotterpisten auf der Masurischen Seenplatte erneut in tückische Rutschbahnen. Nach einem zeitraubenden Reifenschaden von Pontus Tidemand war der Kampf um die Spitze in der WRC 2 seit Samstagnachmittag praktisch schon entschieden. Nachwuchsfahrer Ole Christian Veiby ließ sich von den widrigen Bedingungen nicht beeindrucken und sicherte sich mit einer fehlerfreien und konzentrierten Fahrt seinen ersten Sieg in der WRC 2-Kategorie bei einem Lauf zur Rallye-Weltmeisterschaft. Damit verbesserte sich der Norweger in der Meisterschaftstabelle auf Rang zwei.

„Meinen Glückwunsch an beide Teams. Ole Christian und Stig Rune haben nicht nur bewiesen, dass sie sehr schnell sind, sondern auch clever ein Top-Resultat nach Hause bringen können. Der erste WM-Sieg der beiden ist für uns auch eine schöne Bestätigung der Entscheidung, sie für ŠKODA in der Asien-Pazifik-Meisterschaft einzusetzen. Pontus und Jonas sind nach diesem guten zweiten Platz in einer ausgezeichneten Position, um die Meisterschaft in diesem Jahr unter Umständen schon vorzeitig gewinnen zu können”, freute sich ŠKODA Motorsport-Chef Michal Hrabánek im Ziel in Mikolajki.

Pontus Tidemand war auf drei von vier Prüfungen des Schlusstages Schnellster in der WRC 2-Kategorie, brachte seinen zweiten Platz sicher ins Ziel und sammelte wertvolle Meisterschaftspunkte. „Es ist schade, dass der Reifenschaden am Samstagnachmittag das tolle Duell mit Ole Christian beendet hat. Ich gratuliere ihm zu seiner großartigen Leistung. Jetzt habe ich nach diesem zweiten Platz eine sehr gute Chance, in diesem Jahr den WRC 2-Titel zu holen. Das zu erreichen, war für die Rallye Polen ohnehin mein größtes Ziel”, kommentierte der schwedische WM-Spitzenreiter.

Beim achten Lauf zur Rallye-Weltmeisterschaft wurde wieder einmal deutlich, dass der ŠKODA FABIA R5 in puncto Schnelligkeit und Zuverlässigkeit in der WRC 2-Kategorie weiterhin das Maß aller Dinge ist. Im Ziel in Mikolajki belegten ŠKODA Teams die ersten vier Plätze in der WRC 2. In der Meisterschaftstabelle führt Werksfahrer Pontus Tidemand nach acht Läufen mit 118 Punkten vor Markenkollege Ole Christian Veiby (68).

Endergebnis Rallye Polen (WRC 2)
1. Veiby/Skjaermoen (NOR/NOR), ŠKODA FABIA R5, 2:53.39,3 Std.
2. Tidemand/Andersson (SWE/SWE) ŠKODA FABIA R5, + 32,9 Sek.
3. Gilbert/Jamoul (FRA/BEL), ŠKODA FABIA R5, + 4.20,3 Min.
4. Guerra/Cué (MEX/ESP), ŠKODA FABIA R5, + 7.04,9 Min.
5. Bonato/Boulloud (FRA/FRA), Citroën DS3 R5, +7.22,9 Min.
6. Chuchala/Rozwadowski (POL/POL), Ford Fiesta R5, + 8.16,9 Min.

Zwischenstand WRC 2 nach acht Läufen
1. Pontus Tidemand (SWE), ŠKODA, 118 Punkte
2. Ole Christian Veiby (NOR), 68 Punkte
3. Teemu Suninen (FIN), Ford, 54 Punkte
4. Eric Camilli (FRA), Ford, 52 Punkte
5. Andreas Mikkelsen (NOR), ŠKODA, 50 Punkte
6. Jan Kopecký (CZE), ŠKODA, 49 Punkte

Zahl des Tages: 8
Seit dem ersten WM-Lauf 2017, der Rallye Monte Carlo, saß der Sieger in der Kategorie WRC 2 zum achten Mal in Folge am Steuer eines ŠKODA FABIA R5.

Der Kalender 2017 der FIA Rallye-Weltmeisterschaft (WRC 2)

  • Rallye Monte Carlo: 19.01.–22.01.2017
  • Rallye Schweden: 09.02.–12.02.2017
  • Rallye Mexiko: 09.03.–12.03.2017
  • Rallye Frankreich: 06.04.–09.04.2017
  • Rallye Argentinien: 27.04.–30.04.2017
  • Rallye Portugal: 18.05.–21.05.2017
  • Rallye Italien: 08.06.–11.06.2017
  • Rallye Polen: 29.06.–02.07.2017
  • Rallye Finnland: 27.07.–30.07.2017
  • Rallye Deutschland: 17.08.–20.08.2017
  • Rallye Spanien: 05.10.–08.10.2017
  • Rallye Großbritannien: 26.10.–29.10.2017
  • Rallye Australien: 16.11.–19.11.2017

02.07.2017 Rallye Polen: ŠKODA dominiert WRC 2-Kategorie mit Ole Christian Veiby in Führung vor Pontus Tidemand

  • ŠKODA Werksteam Pontus Tidemand/Jonas Andersson, auf Rang zwei nach der zweiten Etappe der Rallye Polen, hat wertvolle Meisterschaftspunkte im Visier
  • Die aktuellen Tabellenführer der Asien-Pazifik-Rallyemeisterschaft, Veiby/Skjaermoen (ŠKODA FABIA R5), sind die Schnellsten auf den anspruchsvollen Schotterprüfungen
  • ŠKODA Motorsport Chef Michal Hrabánek: „Ich freue mich über die Vierfach-Führung von ŠKODA FABIA R5-Teams in der WRC 2-Kategorie”

Mikolajki/Polen – Zwei ŠKODA FABIA R5-Teams dominieren nach Belieben die WRC 2 Kategorie beim achten Lauf zur Rallye-Weltmeisterschaft in Polen. Die aktuell Führenden in der Asien-Pazifik-Rallyemeisterschaft, Ole Christian Veiby/Stig Rune Skjaermoen (NOR/NOR), lieferten im privaten Printsport ŠKODA FABIA R5 eine fehlerfreie und schnelle Fahrt auf den anspruchsvollen Schotterprüfungen der Masurischen Seenplatte ab und behaupten weiterhin die Spitze. Die ŠKODA Werksfahrer Pontus Tidemand/Jonas Andersson (SWE/SWE) sind ihren Markenkollegen auf Rang zwei liegend auf den Fersen. Sie gehen allerdings nicht das allerletzte Risiko ein, sondern wollen im Kampf um den Titel in der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC 2) vor allem wertvolle Punkte sammeln. Obwohl beide ŠKODA Teams jeweils einen Reifenschaden hatten, war die Doppelführung nie in Gefahr.

Nach dem Dauerregen vom Vortag waren die Wetterbedingungen am Samstagmorgen weitaus freundlicher und sonniger, als die Teams von Mikolajki aus die längste Etappe der Rallye Polen in Angriff nahmen. Der norwegische Youngster Ole Christian Veiby setzte gleich zu Beginn mit seinem Printsport ŠKODA FABIA R5 die ersten beiden Bestzeiten vor ŠKODA Werksfahrer Pontus Tidemand. Der Tabellenführer der WRC 2 war wiederum in der dritten Prüfung des Tages um 0,6 Sekunden schneller als sein junger Markenkollege und bekannte freimütig: „Wir müssen unser Tempo konzentriert weiter gehen. Ich fahre nur dort wirklich schnell und am Limit, wo es ohne allzu großes Risiko möglich ist. Ich muss allerdings unnötige Risiken im Hinblick auf die Meisterschaft unbedingt vermeiden und attackiere nicht zu hundert Prozent.” Nach 14 Wertungsprüfungen waren beide ŠKODA Teams nur durch 13,6 Sekunden getrennt, Veiby lag an der Spitze.

Dementsprechend zufrieden zeigte sich ŠKODA Motorsport Chef Michal Hrabánek bei der mittäglichen Servicepause: „Es ist toll, gleich vier ŠKODA FABIA R5 Teams auf den ersten vier Plätzen in der WRC 2 zu sehen. Ole Christian liefert hier wirklich eine außergewöhnliche Leistung ab. Pontus muss dagegen seine volle Konzentration weiterhin darauf legen, ins Ziel zu kommen und die Punkte für die Meisterschaft nicht zu gefährden.”

Am Samstagnachmittag kontrollierte Veiby weiterhin das Geschehen an der Spitze, während Tidemand seine zweite Position absicherte. Aber in der 17. Wertungsprüfungen bekamen beide ŠKODA Teams Probleme: Veiby kassierte einen Reifenschaden hinten rechts und verlor über 14 Sekunden auf die Bestzeit, Tidemand musste sogar mehr als zehn Kilometer mit einem platten linken Vorderreifen fahren und verlor über eine Minute. Dadurch wuchs der Abstand zwischen den beiden ŠKODA Piloten am Ende auf 1.03 Minuten an. „Der Reifen ist in einer Kurve regelrecht explodiert, vielleicht habe ich irgendetwas getroffen. So ist das Leben“, kommentierte Tidemand das Geschehen.

Am Sonntag nehmen die Teams weitere vier Prüfungen über insgesamt 59 Kilometer Strecke in Angriff. Am Schlusstag der Rallye Polen sind erneut Regenfälle für die Masurische Seenplatte vorhergesagt.

Zwischenstand der Rallye Polen nach Etappe 2 (WRC 2)
1. Veiby/Skjaermoen (NOR/NOR), ŠKODA FABIA R5, 2:20.16,4 Std.
2. Tidemand/Andersson (SWE/SWE) ŠKODA FABIA R5, + 1.03,3 Min.
3. Gilbert/Jamoul (FRA/BEL), ŠKODA FABIA R5, + 3.40,8 Min.
4. Guerra/Cué (MEX/ESP), ŠKODA FABIA R5, + 6.15,2 Min.
5. Bonato/Boulloud (FRA/FRA), Citroën DS3 R5, +6.17,2 Min.
6. Chuchala/Rozwadowski (POL/POL), Ford Fiesta R5, + 7.38,7 Min.

Zahl des Tages: 0,3
Auf den 15,55 Kilometern der 15. Wertungsprüfung war Pontus Tidemand um den Wimpernschlag von 0,3 Sekunden schneller als der WRC 2-Führende, Ole Christian Veiby

Der Kalender 2017 der FIA Rallye-Weltmeisterschaft (WRC 2)

  • Rallye Monte Carlo: 19.01.–22.01.2017
  • Rallye Schweden: 09.02.–12.02.2017
  • Rallye Mexiko: 09.03.–12.03.2017
  • Rallye Frankreich: 06.04.–09.04.2017
  • Rallye Argentinien: 27.04.–30.04.2017
  • Rallye Portugal: 18.05.–21.05.2017
  • Rallye Portugal: 18.05.–21.05.2017
  • Rallye Polen: 29.06.–02.07.2017
  • Rallye Finnland: 27.07.–30.07.2017
  • Rallye Deutschland: 17.08.–20.08.2017
  • Rallye Spanien: 05.10.–08.10.2017
  • Rallye Großbritannien: 26.10.–29.10.2017
  • Rallye Australien: 16.11.–19.11.2017

01.07.2017 Rallye Polen: Doppelführung für ŠKODA in der WRC 2 – Ole Christian Veiby vor Pontus Tidemand an der Spitze

  • Rallye Polen: ŠKODA Motorsport Team Pontus Tidemand /Jonas Andersson nach erstem Tag auf Rang 2 in der Kategorie WRC 2
  • Nachwuchsteam Ole Christian Veiby/Stig Rune Skjaermoen (ŠKODA FABIA R5) führt den achten Lauf der Weltmeisterschaft mit 5,1 Sekunden Vorsprung an
  • ŠKODA Motorsport Chef Michal Hrabánek: „Pontus und Jonas konzentrieren sich klar auf die Meisterschaft und müssen unnötige Risiken vermeiden”
  • ŠKODA Teams bei der Rallye Polen auf den ersten vier Plätzen in der WRC 2

Mikolajki/Polen – Der ŠKODA FABIA R5 ist in der WRC 2-Kategorie bei der Rallye Polen, dem achten Lauf zur Rallye-Weltmeisterschaft, wieder einmal das Maß aller Dinge. Das norwegische Nachwuchsduo Team Ole Christian Veiby/Stig Rune Skjaermoen liegt nach der ersten Etappe mit dem privat eingesetzten ŠKODA FABIA R5 des Printsport Teams an der Spitze. Ihr Vorsprung auf ihre Markenkollegen Pontus Tidemand/Jonas Andersson aus dem Team ŠKODA Motorsport beträgt 5,1 Sekunden. Dass Veiby Talent hat, beweist er auch auf der anderen Seite des Globus – er führt derzeit die Asien-Pazifik-Rallyemeisterschaft (APRC) mit dem ŠKODA MRF-Team an. Veiby kann mit einem Erfolg in Polen Rang zwei in der Zwischenwertung der WRC 2-Meisterschaft übernehmen. Tabellenführer Tidemand möchte vor allem wertvolle Meisterschaftspunkte im Kampf um den WM-Titel 2017 (WRC 2) sammeln.

,Feel the Gravel‘ – was so viel heißt wie ,Fühle den Schotter‘ – lautet der Slogan der 74. Rallye Polen 2017. Aber am ersten Tag des achten Laufs zur Rallye-Weltmeisterschaft hieß für die Teams die Devise eher ,Fühle den Schlamm‘. Anhaltende Regenfälle verwandelten die Prüfungen in der Region der Masurischen Seenplatte im Norden Polens in wahre Schlammbäder. Die Streckenverhältnisse waren nahezu unberechenbar. „Es ging in erster Linie darum, die Strecke ‚zu lesen’ und herauszubekommen, wo es etwas Haftung gab und wo nicht, um das richtige Tempo zu finden“, beschrieb WRC 2-Tabellenführer Pontus Tidemand die schwierige Aufgabe.

Vom Start weg entwickelte sich ein spannender Kampf um die Führung in der WRC 2-Kategorie zwischen dem ŠKODA Werksteam Pontus Tidemand/Jonas Andersson (SWE/SWE), dem privaten Printsport ŠKODA Team Ole Christian Veiby/Stig Rune Skjaermoen und Gus Greensmith/Craig Parry (GBR/GBR) im Ford.

Auf der ersten Prüfung am Donnerstagabend, der Show-Prüfung unweit des Service Parks in Mikolajki, fuhr Tidemand die erste Bestzeit. Am Freitagmorgen verwandelte Dauerregen die Prüfungen in regelrechte Schlammpisten. Auf der zweiten Wertungsprüfung setzte sich der norwegische Nachwuchsfahrer O.C. Veiby mit einer Bestzeit vor Markenkollege Tidemand an die Spitze. Die folgende Prüfung gewann Gus Greensmith und verdrängte Tidemand von Rang zwei.

Wiederum zwei Prüfungen später erkämpfte sich der Schwede die Position zurück und lag nun rund sieben Sekunden hinter Veiby. „Es ist sehr schwierig, bei diesen Bedingungen den richtigen Rhythmus zu finden. Es hat teilweise so stark geregnet, dass die Scheibenwischer kaum nachgekommen sind. Das letzte Mal, dass ich unter solchen Bedingungen gefahren bin, war bei der Rallye Großbritannien in Wales”, staunte Pontus Tidemand nach fünf Prüfungen.

Nach der Pause in Mikolajki standen erneut die vier Wertungsprüfungen des Morgens und ein weiterer Durchgang der Show-Prüfung auf dem Programm. Für den zweiten Durchgang präsentierten sich die Prüfungen mit tiefen, wassergefüllten Spurrillen, die streckenweise für Aquaplaning sorgten. Die sechste Prüfung wurde aus Sicherheitsgründen abgesagt, sodass nur noch vier Wertungsprüfungen zu absolvieren waren.

Während Veiby die Führung behaupten konnte, verringerte Pontus Tidemand bis ins Etappenziel, seinen Rückstand auf 5,1 Sekunden. Greensmith musste dagegen nach einem Unfall seinen Ford mit einer gebrochenen Vorderradaufhängung abstellen.

„Es war ein toller Kampf mit Ole Christian. Für mich ging es vor allem darum, die richtige Balance zwischen Angriff und Sicherheit zu finden”, betonte Pontus Tidemand im Ziel der ersten Etappe in Mikolajki. Am Samstag nehmen die Teams die längste Schleife der Rallye in Angriff, die über 150 Kilometer auf sandigen und engen Pisten führt. Der Wetterbericht verspricht ein Ende der Regenfälle und sogar vereinzelten Sonnenschein.

Zwischenstand der Rallye Polen nach Etappe 1 (WRC 2)
1. Veiby/Skjaermoen (NOR/NOR), ŠKODA FABIA R5, 1:00.41,7 Std.
2. Tidemand/Andersson (SWE/SWE) ŠKODA FABIA R5, + 5,1 Sek.
3. Gilbert/Jamoul (FRA/BEL), ŠKODA FABIA R5, + 2.09,5 Min.
4. Guerra/Cué (MEX/ESP), ŠKODA FABIA R5, + 3.04,1 Min.
5. Bonato/Boulloud (FRA/FRA), Citroën DS3 R5, +3.25,5 Min.
6. Chuchala/Rozwadowski (POL/POL), Ford Fiesta R5, + 3.37,7 Min.

Zahl des Tages: 5,1
Nach 109,64 Kilometern und neun Wertungsprüfungen (eine Prüfung wurde aus Sicherheitsgründen abgesagt) sind die beiden ŠKODA Piloten Ole Christian Veiby und Pontus Tidemand nur durch 5,1 Sekunden getrennt.

Der Kalender 2017 der FIA Rallye-Weltmeisterschaft (WRC 2)

  • Rallye Monte Carlo: 19.01.–22.01.2017
  • Rallye Schweden: 09.02.–12.02.2017
  • Rallye Mexiko: 09.03.–12.03.2017
  • Rallye Frankreich: 06.04.–09.04.2017
  • Rallye Argentinien: 27.04.–30.04.2017
  • Rallye Portugal: 18.05.–21.05.2017
  • Rallye Italien: 08.06.–11.06.2017
  • Rallye Polen: 29.06.–02.07.2017
  • Rallye Finnland: 27.07.–30.07.2017
  • Rallye Deutschland: 17.08.–20.08.2017
  • Rallye Spanien: 05.10.–08.10.2017
  • Rallye Großbritannien: 26.10.–29.10.2017
  • Rallye Australien: 16.11.–19.11.2017

28.06.17 Rallye Bohemia: Kopecký/Dresler wollen zum dritten Mal in Folge ihr Heimspiel für ŠKODA gewinnen

  • Mit einem Sieg bei der Rallye Bohemia kann das ŠKODA Werksteam einen großen Schritt in Richtung Titelverteidigung in der Tschechischen Rallye-Meisterschaft (MČR) machen
  • Erfolgsduo Kopecký/Dresler ist mit dem ŠKODA FABIA R5 seit April 2015 ungeschlagen
  • ŠKODA Motorsport-Chef Michal Hrabánek: „Die Rallye Bohemia hat für ŠKODA immer besondere Bedeutung, weil sie direkt vor den Türen des Stammsitzes der Marke stattfindet.“

Mladá Boleslav – ŠKODA Motorsport trägt bei der Rallye Bohemia (1./2. Juli) mit seinem Werksteam Jan Kopecký/Pavel Dresler (CZE/CZE) ein Heimspiel aus. Vor den Toren des ŠKODA Werks in Mladá Boleslav kann das Erfolgsduo mit einem Sieg einen großen Schritt in Richtung des dritten Meisterschaftstitels in Folge machen. Es wäre außerdem der dritte Sieg in Folge für ŠKODA bei der Rallye Bohemia.

„Die Rallye Bohemia hat für ŠKODA immer besondere Bedeutung, weil sie direkt vor den Türen des Stammsitzes der Marke in Mladá Boleslav stattfindet“, sagt ŠKODA Motorsport-Chef Michal Hrabánek. „Jan und Pavel machen in der Tschechischen Rallye-Meisterschaft bisher ohne Zweifel einen hervorragenden Job. Vier Siege in den ersten vier Meisterschaftsläufen sprechen eine eindeutige Sprache. Ich weiß, die beiden brennen jetzt darauf, auch ihr Heimspiel in Mladá Boleslav zu gewinnen“, so Hrabánek weiter.

Seit sie bei der Rallye Šumava Klatovy im April 2015 zum ersten Mal mit dem ŠKODA FABIA R5 an den Start gingen, sind Jan Kopecký und Beifahrer Pavel Dresler ungeschlagen. Insgesamt haben sie in der nationalen Meisterschaft 14 Läufe in Serie gewonnen. „Natürlich wollen wir unseren Titel in der Tschechischen Rallye-Meisterschaft verteidigen. Ein Sieg bei der Rallye Bohemia würde uns diesem Ziel ein ganzes Stück näher bringen. Und natürlich wollen wir bei diesem Heimspiel unsere Fans nicht enttäuschen. Allerdings bleibt Václav Pech mein hartnäckigster Verfolger, er ist sehr schnell und gibt niemals auf“, blickt Kopecký voraus.

Unter den 79 teilnehmenden Teams befinden sich sieben weitere ŠKODA FABIA R5 sowie eine Anzahl zusätzlicher ŠKODA Rallye-Fahrzeuge, die in unterschiedlichen Klassen und Kategorien an den Start gehen. Jan Černý muss mit einem privat eingesetzten ŠKODA FABIA R5 zum erweiterten Favoritenkreis gezählt werden. Roman Kresta, früher Werkspilot von ŠKODA in der Rallye-Weltmeisterschaft, kehrt am Steuer seines ŠKODA FABIA R5 in die Meisterschaft seiner Heimat zurück.

Für Zuschauer lohnt sich der Besuch der Rallye Bohemia nicht nur wegen der spektakulären Action auf den Wertungsprüfungen. ŠKODA begrüßt die Rallye-Fans im Servicepark mit einem abwechslungsreichen Unterhaltungsprogramm. Highlight ist ein Wettbewerb mit einem ganz besonderen Hauptpreis – der Gewinner erhält für ein Jahr einen ŠKODA OCTAVIA RS 4x4*.

Die erste Schleife dieses fünften Laufs zur Tschechischen Rallye-Meisterschaft (MČR) beginnt am Samstag (1. Juli) gegen 14 Uhr mit fünf Wertungsprüfungen, die über 64,13 Kilometer führen. Bereits die 2,6 Kilometer lange Auftaktprüfung ,Městská‘ in den Straßen von Mladá Boleslav verspricht reichlich Spektakel. Am Sonntag (2. Juli) nehmen die Teams weitere sechs Wertungsprüfungen in Angriff. Am Sonntag gegen 16 Uhr wird nach insgesamt elf Wertungsprüfungen über 150 Kilometer der Sieger im Ziel in Mladá Boleslav erwartet.

Der Kalender der Tschechischen Rallye-Meisterschaft 2017 (MČR)

Valašská Rallye: 25.03.–26.03.2017
Rally Šumava Klatovy: 21.04.–22.04.2017
Rally Český Krumlov: 19.05.–20.05.2017
Rally Hustopeče: 16.06.–17.06.2017
Rally Bohemia: 01.07.–02.07.2017
Barum Czech Rally Zlín: 25.08.–27.08.2017
Rally Příbram: 06.10.–08.10.2017

*Verbrauch nach Verordnung (EG) Nr. 715/2007; CO2-Emissionen und CO2-Effizienz nach Richtlinie 1999/94/EG. Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen, spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der DAT Deutsche Automobil Treuhand GmbH, Hellmuth-Hirth-Str. 1, 73760 Ostfildern-Scharnhausen (www.dat.de), unentgeltlich erhältlich ist. OCTAVIA RS 2,0 TDI DSG 4x4 135 kW (184 PS) innerorts 5,9 l/100km, außerorts 4,7 l/100km, kombiniert 5,1 l/100km, CO2-Emissionen kombiniert 134 g/km, CO2-Effizienzklasse B

28.06.17 Rallye Polen: Tidemand/Andersson wollen WRC 2-Siegesserie im ŠKODA FABIA R5 fortsetzen

  • ŠKODA Erfolgsduo hat sich fünften Saisonsieg in der Kategorie WRC 2 als Ziel gesetzt
  • ŠKODA gewann in der Saison 2017 bisher jeden Lauf in der WRC 2 und hat elften Sieg in Folge seit Oktober 2016 im Visier
  • ŠKODA Motorsport Chef Michal Hrabánek: „Pontus und Jonas können einen großen Schritt in Richtung WRC 2-Titel machen.”

Mladá Boleslav – Pontus Tidemand und Beifahrer Jonas Andersson (ŠKODA FABIA R5) dominieren die Kategorie WRC 2 in der aktuellen Rallye-Weltmeisterschaft. Vier Siege bei vier Starts sprechen für sich. Mit einem weiteren Erfolg bei der Rallye Polen (29. Juni bis 2. Juli) können sie ihrem Ziel, dem Gewinn der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC 2), einen großen Schritt näher kommen. Für ŠKODA Motorsport würde ein weiterer Sieg außerdem der elfte Erfolg in Serie bei einem Lauf zur Rallye-Weltmeisterschaft seit der Rallye Spanien im Oktober 2016 bedeuten.

„Bei der Rallye Polen können Pontus und Jonas einen riesigen Schritt in Richtung Weltmeistertitel machen“, sagt ŠKODA Motorsport-Chef Michal Hrabánek. Die Teams der WRC 2 können maximal sechs Resultate in die Gesamtwertung einbringen. Tidemand/Andersson haben nach vier Siegen bereits 100 Punkte auf dem Konto. Mit insgesamt sechs FABIA R5 auf der Nennliste ist ŠKODA die stärkste Marke in der Kategorie WRC 2 bei der Rallye Polen. „Wir sind glücklich, dass immer mehr Kunden der Zuverlässigkeit und Schnelligkeit unseres ŠKODA FABIA R5 vertrauen. Bislang haben wir über 140 Fahrzeuge dieses Typs weltweit ausgeliefert“, so Hrabánek.

Die Rallye Polen führt über 23 Wertungsprüfungen mit insgesamt 326 Kilometern auf sehr schnellen und sandigen Pisten in der Urlaubsregion der Masurischen Seenplatte. Dreh- und Angelpunkt der Rallye ist Mikolajki, wo am Donnerstag, 29. Juni, um 16:00 Uhr die Startflagge fällt und am Sonntag, 2. Juli, der Sieger gegen 14:30 Uhr im Ziel erwartet wird. In Sichtweite des Serviceparks findet darüber hinaus eine Show-Sonderprüfung statt, die insgesamt drei Mal gefahren wird.

„In diesem Jahr habe ich bereits sehr viele Erfahrungen auf Schotter sammeln können“, sagt ŠKODA Pilot Pontus Tidemand. „Aber die Rallye Polen ist sehr speziell, außerdem eine der schnellsten Rallyes überhaupt. Im vergangenen Jahr habe ich Lehrgeld bezahlt und nur Rang sieben erreicht. Jetzt möchte ich gewinnen“, so Tidemand weiter.

Pontus Tidemand und Jonas Andersson begannen ihre 2017er Erfolgsserie in ihrer Heimat mit einem überlegenen Sieg auf Eis und Schnee bei der Rallye Schweden. Bei den harten Schotter-Rallyes in Mexiko und Argentinien siegten sie im ŠKODA FABIA R5 dank weiterer fehlerfreier Vorstellungen. In Portugal hatten sie das Glück des Tüchtigen und gewannen eine äußerst spannende Rallye. In Polen sieht sich das ŠKODA Werksteam erneut mit starker Konkurrenz konfrontiert, darunter das norwegische Junior-Team Ole Christian Veiby/Stig Rune Skjaermoen im privat eingesetzten ŠKODA FABIA R5.

ŠKODA hat bislang zehn WRC 2-Rallyes in Folge gewonnen. Die Siegesserie begann bei der Rallye Spanien im Oktober 2016. Saisonübergreifend war der tschechische Hersteller bei 17 von 18 Läufen der WRC 2 erfolgreich.

Wussten Sie schon, dass...
...die Rallye Polen erstmals 1921 stattfand und eine der ältesten heute noch bestehenden Rallyes weltweit ist?
…die Rallye Polen schon 1973 als Lauf zur in diesem Jahr gegründeten Weltmeisterschaft zählte und nur drei Teams innerhalb der Wertung ins Ziel kamen?
…die Rallye Polen 2009 ein erneutes, damals allerdings nur einmaliges Gastspiel in der Rallye-Weltmeisterschaft gab?
…die Rallye Polen 2014 zum zweiten Mal in den WM-Kalender zurückkehrte und zusammen mit der Rallye in Finnland heute zu den schnellsten Rallyes in der Weltmeisterschaft zählt?

Der Kalender 2017 der FIA Rallye-Weltmeisterschaft (WRC 2)

Rallye Monte Carlo: 19.01.–22.01.2017
Rallye Schweden: 09.02.–12.02.2017
Rallye Mexiko: 09.03.–12.03.2017
Rallye Frankreich: 06.04.–09.04.2017
Rallye Argentinien: 27.04.–30.04.2017
Rallye Portugal: 18.05.–21.05.2017
Rallye Italien: 08.06.–11.06.2017
Rallye Polen: 29.06.–02.07.2017
Rallye Finnland: 27.07.–30.07.2017
Rallye Deutschland: 17.08.–20.08.2017
Rallye Spanien: 05.10.–08.10.2017
Rallye Großbritannien: 26.10.–29.10.2017
Rallye Australien: 16.11.–19.11.2017

24.06.17 Triumph für ŠKODA AUTO Deutschland: Kreim/Christian feiern Sieg-Hattrick bei der Rallye Stemwede

  • Nach 2015 und 2016 stehen Fabian Kreim und Frank Christian im FABIA R5 erneut ganz oben auf dem Podest
  • Aufholjagd fortgesetzt: nur noch drei Punkte Rückstand in der Gesamtwertung der Deutschen Rallye-Meisterschaft (DRM)
  • ŠKODA Markenkollegen Dominik Dinkel/Christina Kohl landen als Dritte ebenfalls auf dem Podest

Lübbecke – Mit kühlem Kopf machen Fabian Kreim/Frank Christian (D/D) den Sieg-Hattrick bei der ADAC Rallye Stemweder Berg perfekt und bescheren ŠKODA AUTO Deutschland einen umjubelten Triumph. Nach 2015 und 2016 sind die amtierenden Champions auf den engen Pisten in Ostwestfalen erneut nicht zu schlagen. Die ŠKODA Markenkollegen Dominik Dinkel/Christina Kohl (D/D) landen als Dritte beim Start in die zweite Saisonhälfte des nationalen Championats ebenfalls auf dem Siegerpodest. Nach fünf von acht Saisonläufen liegt Titelverteidiger Kreim in der Gesamtwertung nur noch drei Punkte hinter Spitzenreiter Rene Mandel (D) zurück.

„Das ist ein ganz wichtiger Sieg im Titelkampf. Es war ein harter Kampf, wir mussten alles geben und immer 100 Prozent konzentriert bleiben – kein Vergleich zum ersten Erfolg im ŠKODA hier vor zwei Jahren. Ich habe mir vor der Rallye die Onboard-Aufnahmen von damals nochmal angesehen, mit dem Speed wären wir dieses Mal nicht mal aufs Podium gefahren“, kommentierte ein glücklicher Fabian Kreim. 2013 hatte er hier schon im Opel Rallye Cup gesiegt. 2015 folgte dann an gleicher Stelle der erste Triumph im ŠKODA FABIA R5, ehe Kreim im vergangenen Jahr trotz unwetterartiger Regenfälle erneut Schnellster wurde.

In diesem Jahr geriet der Sieg wahrlich nicht zum Selbstläufer. Zwar übernahm der amtierende Champion am Freitagabend in der ersten Prüfung sofort die Führung, musste sie jedoch wenig später wieder abgeben und wurde zwischenzeitlich sogar bis auf Platz vier durchgereicht. Den ersten Tag beendete Kreim dennoch auf Platz zwei – ŠKODA Markenkollege Dominik Dinkel sowie die Ford-Kontrahenten Rene Mandel und Christoph Brugger (AUT) zeigten sich von Beginn an als die erwartet harten Konkurrenten.

Vom Gejagten zum Jäger: Fabian Kreim und Frank Christian gingen am Samstagmorgen als Zweite auf die Strecke, untermauerten ihren Anspruch auf den Sieg aber sofort mit einigen Bestzeiten und erfuhren sich so auf den schnellen Asphaltpisten mit den gefühlt tausend Abzweigungen schrittweise einen deutlichen Vorsprung. Schrecksekunde dann jedoch in der drittletzten Wertungsprüfung ,Schnathorst 1‘: Im Ausgang einer Schikane touchierte der ŠKODA Champion einen im Gras versteckten Stein und beschädigte sich dabei die vordere rechte Radaufhängung. Aber der robuste FABIA R5 hielt und Kreim/Christian gelang ein tolles Happy End: Das Team von ŠKODA AUTO Deutschland war nach 133 Kilometern und 15 Wertungsprüfungen im Ziel 9,3 Sekunden schneller als ihre Dauerrivalen Rene Mandel/Dennis Zenz (D/D), nach der Sachsen-Rallye der zweite Triumph in Folge. Im Schatten von Sieger Kreim lieferten sich Mandel und ŠKODA Pilot Dinkel lange Zeit ein packendes Duell um Platz zwei, das Dinkel wegen eines Ausrutschers in der drittletzten Wertungsprüfung nur knapp verlor.

Fabian Kreim sicherte sich zudem die fünf Zusatzpunkte für den Sieg in der Powerstage und liegt damit in der Gesamtwertung der Deutschen Rallye-Meisterschaft mit 90 Punkten nur noch drei Zähler hinter Rene Mandel (93) zurück. „Das war Rallye-Sport auf höchstem Niveau, die Topteams haben den zahlreichen Fans eine tolle Show geboten – beste Werbung für unseren Sport. Ein großes Kompliment an Fabian und Frank, die erneut Nervenstärke bewiesen und den Sieg auch unter Druck sicher nach Hause fuhren. Eine zusätzliche Motivationsspritze auf dem Weg zur hoffentlich erfolgreichen Titelverteidigung in der DRM. Noch aber liegen drei Rallyes vor uns, in denen uns die Konkurrenz nichts schenken wird“, kommentierte zufrieden Andreas Leue, Teamleiter Motorsport und Tradition bei ŠKODA AUTO Deutschland.

Die Zahl zur Rallye Stemweder Berg: 11
Mit elf von fünfzehn möglichen Bestzeiten war der ŠKODA FABIA R5 auch bei der ADAC Rallye Stemweder Berg das überragende Fahrzeug. Fabian Kreim markierte acht Bestzeiten – eine davon exakt auf die Zehntelsekunde zeitgleich mit dem Österreicher Christoph Brugger in der vierten Wertungsprüfung. Dominik Dinkel toppte dreimal die Zeitenliste.

Rallye Stemweder Berg – DRM-Endstand:
1. Kreim/Christian, ŠKODA FABIA R5 1:20.39,1 Std.
2. Mandel/Zenz, Ford Fiesta R5 + 0.09,3 Min.
3. Dinkel/Kohl, ŠKODA FABIA R5 + 0.30,9 Min.
4. Brugger/Becker, Ford Fiesta R5 + 1.20,0 Min.
5. Gassner/Mayrhofer, Hyundai i20 + 2.24,8 Min.

TV-Zeiten
Sonntag, 25. Juni 2017 07:30 Uhr n-tv, PS - Die Deutsche Rallye-Meisterschaft

Samstag, 1. Juli 2017 09:30 Uhr n-tv, PS - Die Deutsche Rallye-Meisterschaft (Wiederholung)

Deutsche Rallye-Meisterschaft (DRM) 2017

03.03. - 04.03.2017 Saarland-Pfalz
07.04. - 08.04.2017 Vogelsberg/Hessen
05.05. - 06.05.2017 Sulingen
26.05. - 27.05.2017 Sachsen
23.06. - 24.06.2017 Stemwede
04.08. - 05.08.2017 Thüringen
08.09. - 09.09.2017 Niedersachsen
20.10. - 21.10.2017 3-Städte

22. Juni 2017 Sieg im Visier: Kreim/Christian wollen den perfekten Start in die zweite Saisonhälfte der DRM

  • Nach Triumph bei der Sachsen-Rallye strebt das Team ŠKODA AUTO Deutschland bei der ADAC Rallye Stemwede den nächsten Erfolg an
  • Weiteres Kapitel der Aufholjagd: Fabian Kreim will die Führung in der Gesamtwertung der Deutschen Rallye-Meisterschaft (DRM) zurückerobern
  • Ostwestfalen ein gutes Pflaster für Kreim/Christian – zuletzt zwei Siege in Folge

Weiterstadt – Die amtierenden Champions Fabian Kreim/Frank Christian (D/D) wollen die zweite Saisonhälfte der Deutschen Rallye-Meisterschaft (DRM) so beginnen, wie sie die erste beendet haben: mit einem Sieg. Nach dem souveränen Triumph bei der Sachsen-Rallye visiert das ŠKODA AUTO Deutschland Duo bei seiner Aufholjagd im Titelkampf nun den Erfolg bei der ADAC Rallye Stemweder Berg an. Die Asphalt-Rallye in Ostwestfalen ist ein hervorragendes Pflaster für die amtierenden Deutschen Meister. In den vergangenen beiden Jahren standen Kreim/Christian jeweils ganz oben.

„Wir brauchen den nächsten Erfolg, schließlich ist die Titelverteidigung unser klares Ziel. Wir mögen die Strecken bei der Rallye Stemweder Berg und wollen den Sieg-Hattrick perfekt machen. Allerdings kann es gern weniger dramatisch als im letzten Jahr sein“, sagt Fabian Kreim. Vor einem Jahr musste die Rallye Stemweder Berg wegen unwetterartigen Regenfällen vorzeitig abgebrochen werden. Kreim/Christian behielten bei schwierigsten Bedingungen die Nerven – genau wie 2015. Damals hatten sie ihren ersten Sieg im neuen ŠKODA FABIA R5 bei der Rallye Stemweder Berg gefeiert. Eine Erfolgsserie, die in diesem Jahr gegen starke Konkurrenz unbedingt fortgesetzt werden soll.

Vor allem die Ford-Kontrahenten Rene Mandel/Dennis Zenz (D/D) machen dem ŠKODA FABIA R5-Duo in diesem Jahr das Siegen schwer. Mandel führt bei Halbzeit in der Gesamtwertung der DRM mit 71 Punkten vor Kreim (60). Der 24-jährige Odenwälder Kreim muss sich auf den Pisten rund um Lübbecke aber auch den pfeilschnellen Gegnern aus dem eigenen ŠKODA Lager erwehren. Mit den Meisterschaftsdritten Dominik Dinkel/Christina Kohl (D/D) und den Meisterschaftsfünften Sando Wallenwein/Marcus Poschner (D/D) vertrauen zwei weitere Topduos auf den Hightech-Allradler FABIA R5. Zudem starten die Türken Ugur Soylu/Aras Dincer im Erfolgsmodell aus Tschechien.

Auf die Teilnehmer warten 133 schnelle Wertungskilometer in 15 Prüfungen. „Fabian und Frank haben in jedem Fall den Speed für den Sieg. Das konnten sie zuletzt bei der Sachsen-Rallye eindrucksvoll unter Beweis stellen. Es wird darauf ankommen, kühlen Kopf zu bewahren und sich keinen Fehler zu erlauben. Die anderen FABIA R5-Piloten Dominik Dinkel und Sandro Wallenwein werden ganz sicher ihren Teil zu einer tollen ŠKODA Show beitragen“, erklärt Andreas Leue, Teamleiter Motorsport und Tradition bei ŠKODA AUTO Deutschland, und fügt hinzu: „Wir haben das klare Ziel, unseren Meistertitel in der DRM aus eigener Kraft zu verteidigen. Mit einem Sieg in Stemwede wollen wir unsere Ausgangsposition dazu weiter verbessern.“

Deutsche Rallye-Meisterschaft (DRM) 2017

  • 03.03. - 04.03.2017 Saarland-Pfalz
  • 07.04. - 08.04.2017 Vogelsberg/Hessen
  • 05.05. - 06.05.2017 Sulingen
  • 26.05. - 27.05.2017 Sachsen
  • 23.06. - 24.06.2017 Stemwede
  • 04.08. - 05.08.2017 Thüringen
  • 08.09. - 09.09.2017 Niedersachsen
  • 20.10. - 21.10.2017 3-Städte


18.06.2017 Rallye Hustopeče: Jan Kopecký/Pavel Dresler erkämpfen in Tschechischer Rallye-Meisterschaft vierten Sieg in Folge

  • ŠKODA Team Jan Kopecký und Beifahrer Pavel Dresler setzen ihre Siegesserie fort und bleiben 2017 in der Tschechischen Rallye-Meisterschaft (MČR) ungeschlagen
  • Teamkollegen und WRC 2-Meisterschaftsführende Pontus Tidemand/Jonas Andersson kämpfen sich nach einem Reifenschaden auf Rang fünf zurück
  • ŠKODA Motorsport-Boss Michal Hrabánek: „Jan und Pavel sind eine großartige Rallye gefahren, während Pontus und Jonas viel für den auf Asphalt ausgetragenen WM-Lauf Rallye Deutschland gelernt haben“

Hustopeče – Der vierte Lauf zur Tschechischen Rallye-Meisterschaft (MČR), der in der Region von Südmähren stattfand, sah spannende Kämpfe um Sieg und Positionen. Der vierte Meisterschaftserfolg in Folge, den das ŠKODA Motorsport Werksteam Jan Kopecký/Pavel Dresler (CZE/CZE) errang, war allerdings keine Überraschung. Die tschechischen Meister mussten nur einmal zwischenzeitlich ihre Führung abgeben, als sie in der vierten Wertungsprüfung einen Reifenschaden hatten. Nach der sechsten Prüfung eroberten sie die Spitzenposition zurück und fuhren, gefeiert von begeisterten Fans, einem ungefährdeten Sieg entgegen. Ihre ŠKODA Teamkollegen Pontus Tidemand/Jonas Andersson kämpften sich nach einem zeitraubenden Reifenschaden auf der letzten Prüfung der ersten Etappe bis ins Ziel auf Rang fünf zurück.

Am Freitagabend eröffnete Jan Kopecký mit Bestzeiten auf den ersten zwei Wertungsprüfungen die Rallye und ging in Führung, bevor er diese nach der vierten Prüfung wieder abgeben musste. Ein Reifenschaden kostete ihn mehr als 20 Sekunden. „Es passierte beim Anbremsen in einer Bodenwelle, obwohl ich nichts getroffen habe, ging ein Reifen platt“, wunderte sich Kopecký. Ford Pilot Václav Pech ereilte das gleiche Missgeschick, sodass sich Pontus Tidemand/Jonas Andersson (ŠKODA FABIA R5) plötzlich in Führung sahen. In der sechsten Prüfung ereilte das schwedische Team jedoch das gleiche Schicksal in Form eines Reifenschadens. Sie mussten mehr als zehn Kilometer mit einem platten Reifen zurücklegen und verloren fast eineinhalb Minuten. Während Tidemand/Andersson dadurch auf Rang neun zurückgeworfen wurden, sahen sich ihre ŠKODA Teamkollegen wieder an der Spitze.

Am letzten Tag der Rallye kontrollierten Jan Kopecký/Pavel Dresler souverän das Geschehen an der Spitze und fuhren einen hochverdienten Sieg nach Hause. Die amtierenden tschechischen Meister fuhren insgesamt zu fünf Bestzeiten und sind nun ihrem Saisonziel, den dritten Titel im nationalen Championat in Folge zu erringen, einen großen Schritt nähergekommen.

ŠKODA Motorsport-Boss Michal Hrabánek war zufrieden: „Nach ihrem Sieg in der WRC 2 bei der Rallye Italien Sardinien haben Jan und Pavel erneut bewiesen, dass sie in ihrer Heimat beinahe nicht zu schlagen sind. Pontus und Jonas haben die Gelegenheit gut genutzt, ihren Fahrstil auf Asphalt im Hinblick auf den anstehenden WM-Lauf in Deutschland weiter zu verbessern.“

Im Ziel feierten Jan Kopecký und Beifahrer Pavel Dresler ihren Sieg. „Das war eine wirklich schwierige Rallye, ich muss meinem Team noch einmal ausdrücklich für das perfekte Auto danken, das sie mir zur Verfügung gestellt haben“, freute sich Kopecký. Teamkollege Pontus Tidemand fasste seine Rallye so zusammen: „Ich habe die anspruchsvollen Wertungsprüfungen und die phantastische Atmosphäre bei diesem Lauf zur tschechischen Rallye-Meisterschaft sehr genossen.“

Endergebnis Rallye Hustopeče (MČR):
1. Kopecký/Dresler (CZE/CZE), ŠKODA FABIA R5, 1:27.17,5 Std.
2. Pech jun./Uhel (CZE/CZE), Ford Fiesta R5, +41,2 Min.
3. Jakeš/Ehlová (CZE/CZE), Ford Fiesta R5, +51,5 Min.
4. Valoušek/Havelková (CZE/CZE), Ford Fiesta R5, +54,3 Min.
5. Tidemand/Andersson (SWE/SWE), ŠKODA FABIA R5, +1:53,0 Min.
6. Dohnal/Michal (CZE/CZE), Ford Focus WRC 06, +1.54,6 Min.

Nummer des Tages: 13
Seit der Wales Rallye 2016 und mehr als acht Monaten hat ŠKODA Motorsport in ununterbrochener Folge insgesamt 13 Rallyes in der Rallye-Weltmeisterschaft und der Tschechischen Rallye-Meisterschaft (MČR) gewonnen.

Der Kalender der Tschechischen Rallye-Meisterschaft 2017 (MČR)

  • Valašská Rallye: 25.03.–26.03.2017
  • Rally Šumava Klatovy: 21.04.–22.04.2017
  • Rally Český Krumlov: 19.05.–20.05.2017
  • Rally Hustopeče 16.06.–17.06.2017
  • Rally Bohemia: 01.07.–02.07.2017
  • Barum Czech Rally Zlín: 25.08.–27.08.2017
  • Rally Příbram: 06.10.–08.10.2017

16.06.2017 Rallye Hustopeče: Kopecký/Dresler treffen auf WRC 2-Spitzenreiter Tidemand/Andersson

  • ŠKODA Motorsport reist als Favorit zum vierten Lauf der Tschechischen Rallye-Meisterschaft (MČR)
  • ŠKODA Werksteam Kopecký/Dresler startet nach WRC 2-Sieg bei zur Weltmeisterschaft gewerteten Rallye Italien Sardinien wieder in der Heimat
  • Auch WRC 2-Spitzenreiter Pontus Tidemand/Jonas Andersson starten in SüdmährenŠKODA Motorsport-Chef Michal Hrabánek: „Wollen da weitermachen, wo wir bei der Rallye Český Krumlov aufgehört haben"

Mladá Boleslav – Bei der Rallye Hustopeče (16./17. Juni) visiert ŠKODA Motorsport den nächsten Sieg in der diesjährigen Tschechischen Rallye-Meisterschaft (MČR) an. Das Werksteam Jan Kopecký/Pavel Dresler (CZE/CZE) geht mit Rückenwind in den vierten Lauf des nationalen Championats. Am vergangenen Wochenende gewannen die beiden die Kategorie WRC 2 bei der zur Weltmeisterschaft gewerteten Rallye Italien Sardinien. ŠKODA Motorsport schickt bei der Rallye Hustopeče ein zweites Team ins Rennen. Auch die WRC 2-Spitzenreiter Pontus Tidemand/Jonas Andersson (SWE/SWE) starten im südmährischen Weinanbaugebiet. Am Freitag und Samstag müssen zwölf Wertungsprüfungen mit insgesamt rund 150 Kilometern Länge bewältigt werden.

„Wir wollen bei der Rallye Hustopeče da weitermachen, wo wir beim letzten Lauf in Český Krumlov aufgehört haben“, sagt ŠKODA Motorsport-Direktor Michal Hrabánek und fügt hinzu: „Pontus und Jonas sind in dieser Saison nur auf Schnee oder Schotter gefahren, wenn man von der Rallye Monte Carlo absieht. Sie gehen bei der Rallye Hustopeče an den Start, um im Hinblick auf den bevorstehenden WM-Lauf in Deutschland weitere Erfahrungen auf Asphalt zu sammeln.“

Pontus Tidemand ist sich der harten Konkurrenz aus dem ŠKODA Team bewusst. „Ich bin im vergangenen Jahr bei den Rallyes Šumava Klatovy und Český Krumlov an den Start gegangen und jeweils auf Rang zwei hinter Jan ins Ziel gekommen. Ich weiß, dass er in seiner Heimat kaum zu schlagen ist. Ich werde es aber trotzdem versuchen“, so der Schwede.

„Mein Ziel ist es ganz klar, die Tschechische Rallye-Meisterschaft zu gewinnen“, sagt Vorjahressieger Jan Kopecký. Zum Favoritenkreis bei der Rallye Hustopeče zählen außerdem die Ford-Piloten Václav Pech und Pavel Valoušek sowie Martin Koči mit einem privat eingesetzten ŠKODA FABIA R5.

Die Rallye-Fans können sich auf ein spannendes Wochenende freuen. Der vierte Lauf zur Tschechischen Rallye-Meisterschaft (MČR) startet am Freitag um 19 Uhr. Die Hälfte der sechs Wertungsprüfungen (WP) der ersten Etappe muss nach Einbruch der Dunkelheit bewältigt werden. Am Samstag stehen weitere sechs Wertungsprüfungen auf dem Programm, bevor nach insgesamt rund 150 WP-Kilometern planmäßig um 16.34 Uhr der Sieger im Ziel in Hustopeče erwartet wird.

Der Kalender der Tschechischen Rallye-Meisterschaft 2017 (MČR)

  • Valašská Rallye: 25.03.–26.03.2017
  • Rally Šumava Klatovy: 21.04.–22.04.2017
  • Rally Český Krumlov: 19.05.–20.05.2017
  • Rally Hustopeče: 16.06.–17.06.2017
  • Rally Bohemia: 01.07.–02.07.2017
  • Barum Czech Rally Zlín: 25.08.–27.08.2017
  • Rally Příbram: 06.10.–08.10.2017

14.06.2017 ŠKODA schickt historisches Trio zur Oldtimer-Rallye Wiesbaden

  • 34. Ausgabe des beliebten Oldtimer-Events beginnt am 15. Juni
  • ŠKODA AUTO Deutschland schickt ŠKODA 120 LS, ŠKODA 120S Rallye und ŠKODA FELICIA an den Start
  • Insgesamt rund 100 automobile Schätze nehmen teil und sind unter anderem am Sonntag beim Concours d’Elegance zu bewundern
  • ŠKODA chauffiert Gäste und Teilnehmer mit Shuttleservice zu Veranstaltungsorten

Weiterstadt – ŠKODA AUTO Deutschland nimmt mit drei historischen Wagen der tschechischen Traditionsmarke an der Oldtimer-Rallye Wiesbaden teil. Die 34. Ausgabe des Klassiker-Events findet vom 15. bis 18. Juni rund um die hessische Landeshauptstadt statt. Das historische ŠKODA Trio besteht aus einem ŠKODA 120 LS von 1980, einem ŠKODA 120S Rallye aus dem Baujahr 1983 und dem ŠKODA FELICIA Cabrio. Der Zweisitzer lief zwischen 1959 und 1964 vom Band. ŠKODA unterstützt den Event mit einem Shuttleservice, der Gäste und Teilnehmer komfortabel zu den einzelnen Veranstaltungsorten bringt.

Die Oldtimer-Rallye Wiesbaden zählt zu den wichtigsten Klassiker-Events Deutschlands und zieht jährlich zahlreiche Teilnehmer und Zuschauer an, deren Herz für automobile Schätze schlägt. Der Hesse Motor Sports Club richtet die beliebte Veranstaltung, die Nostalgie und Genuss mit sportlichen Herausforderungen verbindet, bereits zum 34. Mal aus. Los geht es am Donnerstagmittag, den 15. Juni, mit der technischen Abnahme und der Prologprüfung auf dem Schlossplatz vor dem Wiesbadener Rathaus, wo Zuschauer über 100 automobile Schätze hautnah erleben können. Freitag und Samstag führt die Rallye über romantische Straßen in den Rheingau und Taunus – Start ist jeweils um 8 Uhr am Kurhausplatz. Am Sonntag steht ab 10 Uhr für Teilnehmer sowie Besucher und Fans ein Highlight auf dem Programm: der Concours d’Elegance. Er bietet die ideale Gelegenheit, die schicken Oldtimer aus nächster Nähe zu bewundern.

Unter den rund 100 teilnehmenden Fahrzeugen sind auch drei Modelle aus Mladá Boleslav. Das historische Trio im Einsatz von ŠKODA AUTO Deutschland besteht aus dem ŠKODA 120LS, dem ŠKODA 120S Rallye und dem ŠKODA FELICIA Cabrio.

ŠKODA 120LS: das Topmodell der 80er-Jahre in Ostdeutschland
1976 startete ŠKODA die Produktion der Limousinenbaureihe 742. Die einzelnen Modellvarianten trugen Namen, die sich von ihrem Hubraum ableiteten. Zu den Teilnehmern der Oldtimer-Rallye Wiesbaden zählt ein ŠKODA 120 LS von 1980 inklusive Heckmotor und Heckantrieb. Mit der 58 PS starken 1,2-Liter-Topmotorisierung gehörte das liebevoll gepflegte Fahrzeug seinerzeit zu den begehrtesten Modellen. Hinzu kommen serienmäßige Ausstattungsmerkmale, die für die 80er-Jahre in Ostdeutschland echter Luxus waren. Mit den beschränkten Mitteln sozialistischer Wirtschaft hatte ŠKODA ein preiswertes, aber solides und vor allem international konkurrenzfähiges Fahrzeug auf die Räder gestellt. Auch in Westeuropa, vor allem in Großbritannien und den Niederlanden, erfreute sich der ŠKODA 120 LS mit den markanten Doppelscheinwerfern großer Beliebtheit. Darüber hinaus exportierte der tschechische Autohersteller den Wagen in die ganze Welt. Das Heckmotormodell stellte mit Siegen bei zahlreichen internationalen Rallye-Veranstaltungen die Leistungsfähigkeit der Fahrzeuge aus Mladá Boleslav unter Beweis.

Streng limitiert: der ŠKODA 120S Rallye
Das zweite ŠKODA Fahrzeug im Teilnehmerfeld ist der 120S Rallye. Auf rund 100 Stück limitiert, gehört das Modell damals wie heute zu den besonders beeindruckenden Raritäten des tschechischen Automobilherstellers. Die viertürige Sportlimousine lief zwischen 1971 und 1974 vom Band. Das Wettbewerbsfahrzeug stammt aus dem Jahr 1973 und wird von einem 84 PS starken Benzinmotor mit 1.165 ccm Hubraum angetrieben. Nach seiner aktiven Phase blieb das original erhaltene Exemplar über einen langen Zeitraum ohne Einsatz. 1999 sollte sich das ändern. Zwei Tage nach der Wiederzulassung ging der flott gemachte 120S Rallye bei der 28. ADAC-Youngtimer-Rallye Köln Ahrweiler an den Start und erreichte nach 13 Wertungsprüfungen das Ziel – und das, obwohl das Fahrzeug zuvor fast 20 Jahre stillgestanden hatte. Nach diesem Erfolg wurde es erneut ruhig um das Auto. Erst vergangenes Jahr veranlasste der neue Besitzer eine Generalüberholung. Sein Comeback feierte der ŠKODA 120S Rallye bei der Olditmer-Rallye Wiesbaden 2016.

ŠKODA FELICIA Cabrio: schicker Zweisitzer aus Mladá Boleslav
Das ŠKODA FELICIA Cabrio komplettiert das Teilnehmertrio in der hessischen Landeshauptstadt. Der FELICIA steht für eine der großen Erfolgsgeschichten von ŠKODA: Zwischen 1959 und 1964 entschieden sich fast 15.000 Kunden für eines der schicken Cabriolets der Modellreihen FELICIA oder FELICIA SUPER – letztere war etwas stärker motorisiert. Die Zweisitzer gehören zu den schönsten offenen Fahrzeugen der ausgehenden 1950er- und frühen 1960er-Jahre. Als besondere Merkmale gelten beispielsweise die charakteristischen Heckflossen, die das Heck optisch verlängern und die Proportionen des rund vier Meter langen Fahrzeugs wirkungsvoll abrunden. Der FELICIA basiert technisch auf dem ŠKODA 440, erzielt dank Doppelvergaser jedoch eine höhere Leistung von 50 PS (36,8 kW). Auch dank des geringen Fahrzeuggewichts von 930 Kilogramm erreicht das Cabrio eine für die damalige Zeit beachtliche Höchstgeschwindigkeit von 130 km/h.

ŠKODA unterstützt die Oldtimer-Rallye Wiesbaden auch in diesem Jahr mit mehreren Begleit- und Shuttlefahrzeugen. So gelangen Teilnehmer und Gäste des Events bequem, sicher und pünktlich zu den einzelnen Veranstaltungsorten.

11.06.2017 Rallye Italien Sardinien: Kopecký/Dresler feiern für ŠKODA ihren ersten WRC 2-Sieg der Saison

  • Jan Kopecký und Beifahrer Pavel Dresler (ŠKODA FABIA R5) gewinnen im dritten Anlauf auf Sardinien den Lauf zur Rallye-Weltmeisterschaft (WRC 2)
  • Amtierende Tschechische Meister fahren 13 Bestzeiten auf den 19 Wertungsprüfungen und schieben sich auf Rang fünf in der Meisterschaft
  • Ole Christian Veiby/Stig Rune Skjaermoen (ŠKODA FABIA R5) vom Team Printsport komplettieren auf Rang zwei den Doppelsieg der Marke ŠKODA

Alghero/Italien – Jan Kopecký und Beifahrer Pavel Dresler (ŠKODA FABIA R5) dominierten die WRC 2-Kategorie bei der Rallye Italien Sardinien nach Belieben. Von der zweiten Wertungsprüfung an kontrollierten sie das Geschehen von der Spitze weg und fuhren mit einer fehlerfreien Fahrt zu 13 Bestzeiten auf den 19 Prüfungen. Damit schafften sie im dritten Anlauf zum ersten Mal den Sieg in der WRC 2 auf der Mittelmeerinsel. Für Kopecký war dies zugleich der erste Erfolg bei einem auf Schotter ausgetragenen WM-Lauf und der insgesamt dritte WRC 2-Sieg seiner Karriere. Die jungen Markenkollegen Ole Christian Veiby/Stig Rune Skjaermoen fuhren mit ihrem vom privaten Team Printsport eingesetzten ŠKODA FABIA R5 zu drei Bestzeiten und auf Rang zwei in der WRC 2.

Vier Sonderprüfungen, die im Norden von Alghero an einem sonnigen Sonntag über insgesamt 42 Kilometer härtesten Schotter führten, stellten für die Teams eine besondere Herausforderung zum Finale der Rallye dar. „Die Pisten waren besonders im zweiten Durchgang der letzten Wertungsprüfung ziemlich ramponiert und von tiefen Spurrillen durchzogen. Heute ging es für mich vor allem darum, sauber durchzukommen und den zweiten Platz in der WRC 2 abzusichern“, betonte der glückliche Nachwuchsfahrer Ole Christian Veiby im Ziel. Mit diesem Erfolg schob sich der Norweger in der Meisterschaftstabelle der WRC 2 auf Rang sechs hinter Jan Kopecký.

Der Tschechische Meister sah sich am Schlusstag der Rallye in ein Prestigeduell mit dem in der WRC 2 nicht punkteberechtigten Ford-Piloten Eric Camilli um den Sieg in der Klasse RC2 verwickelt. Lag Kopecký am Ende der ersten Etappe noch hauchdünn mit 0,9 Sekunden in Front, so entschied sich der ŠKODA Pilot im Finale, vor allem den Sieg in der WRC 2 abzusichern: „Es wäre sicher schön gewesen, vor Camilli ins Ziel zu kommen. Aber er fuhr offenkundig am Limit. Ich wollte dagegen keine unnötigen Risiken eingehen, um den Sieg in der WRC 2 sowie wichtige Meisterschaftspunkte nicht zu gefährden“, erklärte Kopecký seiner Strategie. Nachdem die vorletzte Prüfung aufgrund eines Unfalls von Hayden Paddon, dessen Auto die Strecke blockierte, abgebrochen werden musste, stand nur noch die kurze, finale ,Power Stage-Prüfung auf dem Programm. Jan Kopecký und Beifahrer Pavel Dresler fuhren den ungefährdeten Sieg in der WRC 2-Kategorie nach Hause und krönten ihre Leistung mit der 13. Bestzeit im Verlauf der Rallye.

ŠKODA Motorsport-Chef Michal Hrabánek war mit der Leistung hochzufrieden. „Jan und Pavel waren nicht nur schnell, sondern auch sehr clever unterwegs. Glückwunsch auch an die Junioren Ole Christian Veiby/Stig Rune Skjaermoen zu ihrer tollen Vorstellung und dem zweiten Platz. Während unserer Wettbewerber in der WRC 2 zahlreiche Probleme hatten, bin ich sehr glücklich zu sehen, wie problemlos die ŠKODA FABIA R5 liefen und wie fehlerfrei die Teams agiert haben“, kommentierte Hrabánek das Geschehen.

Auf dem Podium im Hafen von Alghero feierte das ŠKODA Motorsportteam die anhaltende Siegesserie der Marke und Saisonsieg Nummer sieben. Mit dem zehnten WRC 2-Sieg in Folge ist der ŠKODA FABIA R5 saisonübergreifend bei 17 von 18 WM-Läufen ungeschlagen.

Endergebnis Rallye Italien Sardinien (WRC 2):
1. Kopecký/Dresler (CZE/CZE), ŠKODA FABIA R5, 3:36.36,5 Std.
2. Veiby/Skjaermoen (NOR/NOR), ŠKODA FABIA R5, +2.16,4 Min.
3. Katsuta/Salminen (JPN/FIN), Ford Fiesta R5, +7.01,9 Min.
4. Rossel/Fulcrand (FRA/FRA), Citroën DS3 R5, +10.44,9 Min.
5. Loubet/Landais (FRA/FRA), Ford Fiesta R5, +23.49,7 Min.

Zwischenstand WRC 2 nach sieben Läufen:
1. Pontus Tidemand (SWE), ŠKODA, 100 Punkte
2. Teemu Suninen (FIN), Ford, 54 Punkte
3. Eric Camilli (FRA), Ford, 52 Punkte
4. Andreas Mikkelsen (NOR), ŠKODA, 50 Punkte
5. Jan Kopecký (CZE), ŠKODA, 49 Punkte
6. Ole Christian Veiby (NOR), 43 Punkte

Zahl des Tages: 7
Die Glückszahl sieben markiert den siebten Erfolg in Serie für die Marke ŠKODA bei einem Lauf zur Rallye-Weltmeisterschaft (WRC 2) in der Saison 2017.

Der Kalender 2017 der FIA Rallye-Weltmeisterschaft (WRC 2)

  • Rallye Monte Carlo: 19.01.–22.01.2017
  • Rallye Schweden: 09.02.–12.02.2017
  • Rallye Mexiko: 09.03.–12.03.2017
  • Rallye Frankreich: 06.04.–09.04.2017
  • Rallye Argentinien: 27.04.–30.04.2017
  • Rallye Portugal: 18.05.–21.05.2017
  • Rallye Italien: 08.06.–11.06.2017
  • Rallye Polen: 29.06.–02.07.2017
  • Rallye Finnland: 27.07.–30.07.2017
  • Rallye Deutschland: 17.08.–20.08.2017
  • Rallye Spanien: 05.10.–08.10.2017
  • Rallye Großbritannien: 26.10.–29.10.2017
  • Rallye Australien: 16.11.–19.11.2017

29.05.2017 APRC National Capital Rally Canberra: Ole Christian Veiby gewinnt vor Teamkollege Gaurav Gill für MRF ŠKODA

  • Team MRF ŠKODA mit zweitem Doppelsieg in der FIA Asien-Pazifik-Meisterschaft 2017 (APRC)
  • Ole Christian Veiby/Stig Rune Skjaermoen bezwingen zweifache APRC-Champions Gaurav Gill und Beifahrer Stéphane Prévot
  • Teams im ŠKODA FABIA R5 führen vom Start bis ins Ziel

Canberra/Australien – Die zweite Rallye der FIA Asien-Pazifik-Meisterschaft 2017 (APRC) sah die Neuauflage eines packenden Duells. Die MRF ŠKODA Teams Ole Christian Veiby/Stig Rune Skjaermoen (NOR/NOR) und Gaurav Gill/Stéphane Prévot (IND/BEL) lieferten sich vom Start weg einen spannenden Kampf um den Sieg. Während der ersten Etappe wechselte die Führung mehrere Male zwischen den Teamkollegen. Auf der zweiten Schleife zog Ole Christian Veiby auf und davon und sicherte sich seinen ersten APRC-Sieg.

Der zweite Lauf zur FIA Asien-Pazifik-Meisterschaft 2017 (APRC) fand in der Region von Canberra statt, der rund 300 Kilometer südwestlich von Sydney gelegenen Hauptstadt von Australien. In den Vorjahren war der australische Lauf zur APRC in Queensland beheimatet, nun fand dieser zum ersten Mal rund um Canberra statt. Dadurch hatte keines der APRC-Teams Vorteile bei der Streckenkenntnis. Auch für das Team MRF ŠKODA und die Fahrer Gaurav Gill und Ole Christian Veiby war die Rallye deswegen komplett neu.

Zwei identisch vorbereitete ŠKODA FABIA R5 für beide Teams, unbekannte Strecken – das waren die Zutaten für einen spannenden Kampf um den Sieg. Der amtierende Meister Gaurav Gill legte gleich mit der ersten Bestzeit los, aber Ole Christian Veiby konterte umgehend mit der Bestmarke auf der nächsten Prüfung. Beide wechselten sich munter an der Spitze ab, Gill war vier Mal der Schnellste, Veiby fuhr drei Bestzeiten.

Am Ende des ersten Tages lag Veiby mit elf Sekunden Vorsprung knapp in Führung. Gill haderte mit einem kleinen Loch im Ladeluftkühler und damit verbundenem Leistungsverlust, war außerdem mit dem Handling seines ŠKODA FABIA R5 nicht glücklich. Veiby hingegen war happy. „Ich muss sagen, dass es heute sehr gut für uns lief, ich habe die Prüfungen sehr genossen. Wir hatten auch ein paar kleine Probleme wie zum Beispiel einen Reifenschaden am Ende einer Prüfung, aber abgesehen davon lief es einfach super“, freute sich der 20 Jahre junge Norweger.

Beim abendlichen Service ließ Gaurav Gill die Fahrwerksabstimmung seines ŠKODA FABIA R5 ändern. Aber die Modifikationen gingen in die falsche Richtung und verbesserten das Handling nicht. Während der zweiten Etappe konnten Gill und Beifahrer Stéphane Prévot so nicht mehr um den Sieg kämpfen. Auf den verbleibenden fünf Prüfungen (die 13. Wertungsprüfung wurde aufgrund wetterbedingter Schäden gestrichen) fuhren Ole Christian Veiby/Stig Rune Skjaermoen drei Bestzeiten und zu ihrem ersten Sieg bei einem Lauf zur APRC.

Im Ziel in Canberra konnte Ole Christian Veiby feiern. „Nach unserem Pech beim ersten APRC-Lauf in Neuseeland bin ich überglücklich, dass es hier in Australien mit dem Sieg geklappt hat. Dank an das MRF Team, das mir so ein tolles Auto zur Verfügung gestellt hat. Mein ŠKODA FABIA R5 lief zuverlässig wie ein Uhrwerk.“

Nach zwei Läufen zur FIA Asien-Pazifik-Meisterschaft 2017 (APRC) führt Ole Christian Veiby in der Gesamtwertung vor seinem Teamkollegen Gaurav Gill. Aus logistischen Gründen gastiert die APRC nicht wie geplant in China, der nächste Lauf findet stattdessen bei der Rallye Malaysia mit Start und Ziel in Johor Bahru im August statt.

Ergebnis APRC National Capital Rally Canberra
2. Lauf FIA Asia Pacific Rally Championship (APRC)
1. Veiby/ Skjarmoen (NOR/NOR), ŠKODA FABIA R5, 2:15.11,2 Std.
2. Gill/Prévot (IND/BEL), ŠKODA FABIA R5, + 0:49,3 Min.
3. Ketomaa/Mannisenmäki, (FIN/FIN), Mitsubishi Mirage AP4, + 2:05,6 Min.
4. Blomberg/Andersson (SWE/SWE), Mitsubishi Mirage AP4, + 14:19,0 Min.
5. Markovic/Feaver (AUS/AUS), Subaru Impreza WRX STi, + 15:36,6 Min.
6. Penny/Penny (AUS/AUS), Subaru Impreza WRX STi, + 17:33,7 Min.

Zwischenstand APRC nach zwei Läufen
1. Veiby (NOR), ŠKODA, 70 Punkte
2. Gill (IND), ŠKODA, 68 Punkte
3. Blomberg (SWE), Mitsubishi, 44 Punkte
4. Ketomaa (FIN), Mitsubishi, 30 Punkte

Zahl des Tages: 11
Der ŠKODA FABIA R5 war in der laufenden Saison bislang bei allen Läufen zur Rallye Weltmeisterschaft in der WRC 2 (6), der Tschechischen Meisterschaft MČR (3) und der FIA Asien-Pazifik-Meisterschaft 2017 (2) siegreich. Er gewann 2017 schon insgesamt 11 große Rallyes.

Der Kalender 2017 der FIA Asia Pacific Rally Championship (APRC)

  • Rallye Whangarei – Neuseeland: 28.04.–30.04.2017
  • Rallye Canberra - Australien: 26.05.–28.05.2017
  • Rallye China (für APRC gestrichen): 07.07–09.07.2017
  • Rallye Malaysia: 11.08.–13.08.2017
  • Rallye Hokkaido - Japan: 15.09.–17.09.2017
  • Rallye Indien: 24.11.–26.11.2017

27.05.2017 ŠKODA AUTO Deutschland Duo Kreim/Christian fliegt zurück aufs oberste Siegerpodest

  • ŠKODA Festtag: Champions Fabian Kreim/Frank Christian werden als Sieger der AvD Sachsen-Rallye gefeiert – Dominik Dinkel/Christina Kohl Dritte im FABIA R5
  • Aufholjagd gestartet: Kreim bei Halbzeit Zweiter der Gesamtwertung der Deutschen Rallye-Meisterschaft (DRM)
  • Kreim: „Ein ganz wichtiger Sieg für uns“
  • Publikumsliebling Matthias Kahle begeistert Tausende Fans im legendären ŠKODA 130 RS und im FABIA R5

Zwickau – Bei strahlendem Sonnenschein feiern Fabian Kreim/Frank Christian (D/D) vom Team ŠKODA AUTO Deutschland einen souveränen Sieg bei der AvD Sachsen-Rallye. Tausende Fans bejubeln die Galavorstellung der amtierenden Deutschen Meister, die der Konkurrenz auf den gut 124 schnellen Wertungskilometern rund um Zwickau schier davonfliegen. Mit dem Triumph starten die Titelverteidiger zugleich ihre Aufholjagd in der Gesamtwertung der Deutschen Rallye-Meisterschaft (DRM), in der sie sich bei Halbzeit auf Platz zwei vorgearbeitet haben. Den Festtag für ŠKODA komplettieren Dominik Dinkel/Christina Kohl (D/D) als Dritte der Sachsen-Rallye. Ebenfalls im Mittelpunkt: Der siebenmalige deutsche Rallye-Meister Matthias Kahle (D), der das Publikum mit seinen Driftkünsten im legendären 130 RS und erstmals auch im FABIA R5 begeistert.

„Das ist ein ganz wichtiger Sieg für uns, der die Chancen auf eine erfolgreiche Titelverteidigung entscheidend verbessert! Tolles Wetter, begeisterte Fans: Das war eine Rallye zum Genießen. Unser FABIA R5 funktionierte perfekt, wir haben ihn einfach laufen lassen“, kommentiert Fabian Kreim. Im vergangenen Jahr gewann er an gleicher Stelle die DRM-Wertung, musste jedoch den Gesamtsieg dem in der DRM nicht punktberechtigten Porsche-Piloten Rainer Noller (D) überlassen. Diesmal hat er die gesamte Konkurrenz locker im Griff und triumphiert nach zwölf Wertungsprüfungen überlegen mit 36,3 Sekunden Vorsprung vor den Ford-Kontrahenten Rene Mandel/Dennis Zenz (D/D).

Drei Wochen nach ihrem vorzeitigen Aus bei der Rallye Sulingen sind der 24-Jährige Kreim und sein acht Jahre älterer Copilot Christian bei der Sachsen-Rallye von Beginn an das Maß der Dinge. Mit einer Bestzeit in der ersten Prüfung setzen sich die ŠKODA Piloten sofort an die Spitze, die bei perfekten äußeren Bedingungen Schritt für Schritt ausgebaut wird. Rene Mandel hält mit zwei Wertungsbestzeiten dagegen, doch in der mit 22,79 Kilometern längsten Wertungsprüfung ,Kirchberg 1‘ schafft Kreim mit einer Traumzeit die Vorentscheidung. Beim zweiten Umlauf der ,Königs-Prüfung‘ holt sich Kreim zudem die fünf Zusatzpunkte für den Sieg in der Powerstage.

Damit liegt der Titelverteidiger nach vier von acht Saisonläufen der DRM in der Gesamtwertung des nationalen Championats mit 60 Punkten auf Platz zwei hinter Spitzenreiter Mandel (71 Punkte). „Wir waren vor der Rallye in einer schwierigen Situation, die Fabian und Frank toll gemeistert haben. Ich bin stolz auf die Jungs und das ganze Team. Jetzt haben wir eine gute Ausgangsposition, um in der zweiten Saisonhälfte den Titel aus eigener Kraft erfolgreich verteidigen zu können. Für die Fans war die Sachsen-Rallye ein echtes ŠKODA Fest, zu dem auch die anderen FABIA R5-Piloten Dominik Dinkel und Sandro Wallenwein beigetragen haben“, bilanziert Andreas Leue als Teamleiter Motorsport und Tradition bei ŠKODA AUTO Deutschland.

Besonders bejubelt wird auch der einstige Champion Matthias Kahle, der im Rallye-Oldtimer 130 RS als VIP-Taxi unterwegs war und die Fans mit tollen Drifts beeindruckt hat. Diesmal begeisterte der Routinier allerdings auch im FABIA R5.

Ebenfalls fasziniert von Deutschlands Rallye-Elite zeigte sich der Landtagsabgeordnete Stephan Hösl. Er erlebte die Fahrkünste von Fabian Kreim hautnah während einer Mitfahrt im FABIA R5 bereits im Shakedown.

Die Zahl zur Sachsen-Rallye: 10
Fabian Kreim ist im ŠKODA FABIA R5 nicht nur der überlegene Sieger der Sachsen-Rallye, er markiert auch mit Abstand die meisten Topzeiten. In zehn der zwölf Wertungsprüfungen ist der Odenwälder die Nummer 1.

Sachsen-Rallye – DRM-Endstand:
1. Kreim/Christian, ŠKODA FABIA R5 1:05.07,5 Std.
2. Mandel/Zenz, Ford Fiesta R5 + 0.36,3 Min.
3. Dinkel/Kohl, ŠKODA FABIA R5 + 0.55,1 Min.
4. Brugger/Becker, Ford Fiesta R5 + 1.16,7 Min.
5. Wallenwein/Poschner, ŠKODA FABIA R5 + 1.23,1 Min.

TV-Zeiten
Sonntag, 28. Mai 2017
07:30 Uhr n-tv, PS - Die Deutsche Rallye-Meisterschaft

Samstag, 3. Juni 2017
09:30 Uhr n-tv, PS - Die Deutsche Rallye-Meisterschaft (Wiederholung)

Deutsche Rallye-Meisterschaft (DRM) 2017

  • 03.03. - 04.03.2017 Saarland-Pfalz
  • 07.04. - 08.04.2017 Vogelsberg/Hessen
  • 05.05. - 06.05.2017 Sulingen
  • 26.05. - 27.05.2017 Sachsen
  • 23.06. - 24.06.2017 Stemwede
  • 04.08. - 05.08.2017 Thüringen
  • 08.09. - 09.09.2017 Niedersachsen
  • 20.10. - 21.10.2017 3-Städte

21.05.2017 Rallye Portugal: Sieg für Pontus Tidemand und ŠKODA, Last-Minute-Drama für Andreas Mikkelsen

  • Tidemand/Andersson gewinnen die Kategorie WRC 2 im ŠKODA FABIA R5
  • Mikkelsen/Jæger-Synnevaag scheiden in Führung liegend nach Unfall aus
  • Neunter Sieg in Folge für ŠKODA in der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC 2)
  • Pontus Tidemand und Jonas Andersson bauen Meisterschaftsführung weiter aus
  • ŠKODA Motorsport-Chef Michal Hrabánek: „Es tut mir sehr leid für Andreas, aber gleichzeitig freuen wir uns natürlich über den Sieg und die großartige Rallye von Pontus"

Matosinhos/Portugal – Wechselbad der Gefühle für das Team von ŠKODA Motorsport bei der Rallye Portugal: Andreas Mikkelsen/Anders Jæger-Synnevaag (NOR/NOR) dominierten den sechsten WM-Lauf des Jahres 2017 im ŠKODA FABIA R5 bis zur allerletzten Wertungsprüfung. Auf den finalen Kilometern der Fafe Power-Stage mussten die beiden jedoch nach einem Treffer gegen einen Stein ihren ŠKODA abstellen. Ihre Teamkollegen Pontus Tidemand/Jonas Andersson (SWE/SWE) übernahmen die Führung, fuhren mit einer überzeugenden Leistung zu ihrem vierten Saisonsieg und konnten ihre Führung in der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC 2) kräftig ausbauen.

Der letzte, sonnige Tag der Rallye Portugal sah von Beginn an die Fortsetzung des erbitterten Kampfs um den zweiten Platz in der Kategorie WRC 2. Die schnellen Schotterprüfungen rund um das Dorf Fafe im Nordosten von Porto zogen erneut zehntausende von Rallye-Fans an.

Die berühmte Sprungkuppe von Fafe bildete nicht nur die Bühne für das Duell zwischen ŠKODA Werksfahrer Tidemand und Ford-Pilot Suninen. Der zu diesem Zeitpunkt viertplatzierte ŠKODA Privatfahrer Quentin Gilbert überschlug sich nach dem Sprung mit seinem ŠKODA FABIA R5 spektakulär und blockierte die Prüfung, die daraufhin unterbrochen werden musste. Dank der wirkungsvollen Sicherheitsausstattung des ŠKODA FABIA R5 blieben Gilbert und Beifahrer Renaud Jamoul unverletzt.

An der Spitze der WRC 2-Kategorie dominierten Andreas Mikkelsen und Beifahrer Anders Jæger-Synnevaag (ŠKODA FABIA R5) auch während der letzten Etappe das Geschehen. Sie waren mit einem komfortablen Vorsprung von über drei Minuten in den Tag gestartet und fuhren einem überlegenen Sieg entgegen. In der allerletzten Prüfung, der Fafe Power-Stage, unterlief dem Norweger jedoch ein Fehler. Er traf einen Stein und musste seinen ŠKODA FABIA R5 abstellen. „Es tut mir vor allem leid für das Team, sie haben mir ein derart schnelles und gutes Auto zur Verfügung gestellt“, entschuldigte sich Andreas Mikkelsen bei seiner Mannschaft.

Auf den ersten drei Prüfungen des Tages konnte Pontus Tidemand mit einer schnellen und kontrollierten Fahrt den Abstand zu seinem Verfolger Teemu Suninen behaupten und die zweite Position verteidigen. Nachdem Tidemand das abgestellte Fahrzeug seines vor ihm gestarteten Teamkollegen Mikkelsen in der letzten Prüfung sah, wähnte er sich in Führung. Auf den letzten Kilometern musste jedoch auch Tidemand bangen. Auch er hatte einen Stein getroffen, vermutete einen Reifenschaden und fuhr dementsprechend vorsichtig bis ins Ziel. Doch trotz eines Zeitverlusts von rund 15 Sekunden reichte es zum Sieg. Am Ende trennten ihn zwölf Sekunden von seinem Verfolger. „Ich bin natürlich glücklich mit dem Sieg – aber Andreas tut mir wirklich von Herzen leid. Manchmal kann unser Sport brutal sein. Mit meiner Leistung in Portugal bin ich zufrieden, ich habe außerdem die maximalen Punkte in der Meisterschaft geholt", zog Pontus Tidemand Bilanz.

ŠKODA Motorsport-Chef Michal Hrabánek sah sich im Ziel einem Wechselbad der Gefühle ausgesetzt: „Es hätte ein phantastisches Wochenende für das Team von ŠKODA Motorsport werden können, aber Andreas und Anders hatten wirklich Pech. Dinge wie diese sind nun einmal auch Teil des Sports. Andreas hat ein beindruckendes Tempo vorgelegt und hätte den Sieg wirklich verdient gehabt. Pontus und Jonas haben mich mit ihrer sehr cleveren Leistung und einer konzentrierten Fahrt überzeugt. Nun sind sie in der Meisterschaft in der besten Ausgangsposition. Unser ŠKODA FABIA R5 hat bewiesen, dass er nicht nur das zurzeit schnellste, sondern auch zuverlässigste Auto in der WRC 2 ist."

Der Sieg in Portugal war der neunte Sieg in Folge für ŠKODA in der WRC 2. Von den vergangen 17 WRC 2-Läufen konnte der tschechische Hersteller 16 gewinnen.

Endergebnis Rallye Portugal (WRC 2)
1. Tidemand/Andersson (SWE/SWE), ŠKODA FABIA R5, 3:54.17,6 Std.
2. Suninen/Markkula (FIN/FIN), Ford Fiesta R5, +11,2 Sek.
3. Tempestini/Bernacchini (ITA/ITA), Citroën DS3 R5, +7.00,6 Min.
4. Campos/Costa (PRT/PRT), ŠKODA FABIA R5, + 9:19,3 Min.
5. Pieniazek/Mazur (POL/POL), Peugeot 208 T16, + 10.59,5 Min.

Zwischenstand WRC 2 nach sechs Läufen
1. Pontus Tidemand (SWE), ŠKODA, 100 Punkte
2. Teemu Suninen (FIN), Ford, 54 Punkte
3. Eric Camilli (FRA), Ford, 52 Punkte
4. Andreas Mikkelsen (NOR), ŠKODA, 50 Punkte

Zahl des Tages: 16
Bei den letzten 17 Läufen zur Rallye-Weltmeisterschaft gewann ŠKODA insgesamt 16 Mal die Kategorie WRC 2. Seit der Rallye Spanien im vergangenen Jahr blieb das Werksteam zum neunten Mal in Folge ungeschlagen.

Der Kalender 2017 der FIA Rallye-Weltmeisterschaft (WRC 2)

  • Rallye Monte Carlo: 19.01.–22.01.2017
  • Rallye Schweden: 09.02.–12.02.2017
  • Rallye Mexiko: 09.03.–12.03.2017
  • Rallye Frankreich: 06.04.–09.04.2017
  • Rallye Argentinien: 27.04.–30.04.2017
  • Rallye Portugal: 18.05.–21.05.2017
  • Rallye Italien: 08.06.–11.06.2017
  • Rallye Polen: 29.06.–02.07.2017
  • Rallye Finnland: 27.07.–30.07.2017
  • Rallye Deutschland: 17.08.–20.08.2017
  • Rallye Spanien: 05.10.–08.10.2017
  • Rallye Großbritannien: 26.10.–29.10.2017
  • Rallye Australien: 16.11.–19.11.2017

21.05.2017 Rallye Český Krumlov: Hattrick für Jan Kopecký und ŠKODA

  • Jan Kopecký und Pavel Dresler (ŠKODA FABIA R5) bleiben in der Tschechischen Rallye-Meisterschaft ungeschlagen
  • ŠKODA Team mit dem dritten Sieg in der Saison 2017 und zum dritten Mal in Folge bei der Rallye Český Krumlov erfolgreich
  • Tschechisches Meisterteam fuhr auf 16 Wertungsprüfungen zu 15 Bestzeiten

Český Krumlov – Doppelter Hattrick für Jan Kopecký und Pavel Dresler (ŠKODA FABIA R5). Die Titelverteidiger gewannen auch den dritten Lauf zur Tschechischen Rallye-Meisterschaft (MČR) 2017 und feierten zum dritten Mal in Folge nach 2015 und 2016 den Sieg bei der Rallye Český Krumlov. Ihre ŠKODA Markenkollegen Jan Černy/Petr Černohorský wurden Vierte hinter den Ford-Teams Vacláv Pech jun./Petr Uhel (CZE/CZE) und Miroslav Jakeš/Marcela Ehlová (CZE/CZE).

Die Rallye Český Krumlov ist eine der traditionsreichsten Veranstaltungen in der Tschechischen Meisterschaft. In der südböhmischen Region warteten auf die Teams anspruchsvolle Wertungsprüfungen in einer beeindruckenden Landschaft. Die größte Überraschung: Zum Auftakt am sonnigen Freitag fuhr nicht ŠKODA Werksfahrer Jan Kopecký die erste Bestzeit, sondern Ford-Privatier Jan Dohnal. Aber danach hieß es wieder in der tschechischen Rallye-Welt ,business as usual‘ und Jan Kopecký dominierte das Geschehen nach Belieben.

Jan Kopecký und Pavel Dresler fuhren im ŠKODA FABIA R5 alle Bestzeiten auf den verbliebenen 15 Wertungsprüfungen und gewannen die Rallye Český Krumlov zum dritten Mal in Folge. Nach drei Siegen bei den ersten drei Läufen zur Tschechischen Rallye-Meisterschaft (MČR) scheint das ŠKODA Werksteam im nationalen Championat unschlagbar.

„Ich habe die Rallye hier sehr genossen, es war ein reines Vergnügen, ein so perfektes Rallye-Auto wie meinen ŠKODA FABIA R5 zu fahren", freute sich Jan Kopecký im Ziel in České Budějovice. „Auf zwei Dinge kann sich ŠKODA im Rallye-Sport wirklich verlassen: die Schnelligkeit und die Zuverlässigkeit des Teams Jan Kopecký/Pavel Dresler und des ŠKODA FABIA R5", gab ŠKODA Motorsportboss Michal Hrabánek das Kompliment an die Sieger zurück. Jan Černy/Petr Černohorský, die einen privaten ŠKODA FABIA R5 einsetzten, zeigten sich von einem Unfall beim Lauf zur Rallye-Europameisterschaft in Gran Canaria gut erholt und wurden hinter den Ford-Teams Pech jun./Uhel (CZE/CZE) und Jakeš/Ehlová (CZE/CZE) Vierte.

Jan Kopecký und Pavel Dresler bauten mit diesem Sieg ihre klare Tabellenführung in der Tschechischen Rallye-Meisterschaft (MČR) vor Vacláv Pech jun./Petr Uhel und Jan Černy/Petr Černohorský weiter aus.

Endergebnis Rallye Český Krumlov (MČR)
1. Kopecký/Dresler (CZE/CZE), ŠKODA FABIA R5, 1:33.09,3 Std.
2. Pech jun./Uhel (CZE/CZE), Ford Fiesta R5, +1.42,2 Min.
3. Jakeš/Ehlová (CZE/CZE), Ford Fiesta R5, +2.21,4 Min.
4. Černy/Černohorský jun. (CZE/CZE), ŠKODA FABIA R5, +2.42,6 Min.
5. Štajf/Rajnoha(CZE/CZE), ŠKODA FABIA R5, +3.14,4 Min.

Zahl des Tages: 3
Kopecký/Dresler (CZE/CZE) gewannen zum dritten Mal in Folge die Rallye Český Krumlov sowie alle drei bisherigen Läufe zur Tschechischen Rallye-Meisterschaft 2017 (MČR).

Der Kalender der Tschechischen Rallye-Meisterschaft 2017 (MCR)

  • Valašská Rallye: 25.03.–26.03.2017
  • Rally Šumava Klatovy: 21.04.–22.04.2017
  • Rally Český Krumlov: 19.05.–20.05.2017
  • Rally Hustopeče: 16.06.–17.06.2017
  • Rally Bohemia: 01.07.–02.07.2017
  • Barum Czech Rally Zlín: 25.08.–27.08.2017
  • Rally Příbram: 06.10.–08.10.2017

18.05.2017 Rallye Český Krumlov: Kopecký und Dresler peilen Hattrick an

  • Jan Kopecký und Beifahrer Pavel Dresler wollen im ŠKODA FABIA R5 den dritten Lauf zur Tschechischen Meisterschaft gewinnen
  • Erfolgsduo hat dritten Sieg in Folge bei Rallye Český Krumlov im Visier
  • ŠKODA Werksteam 2017 in Weltmeisterschaft (WRC 2) und Tschechischer Meisterschaft (MČR) weiter ungeschlagen

Mladá Boleslav – Jan Kopecký/Pavel Dresler dominieren die Tschechische Rallye-Meisterschaft (MČR) seit ihrem ersten Sieg zum Debüt des neuen ŠKODA FABIA R5 bei der Rallye Šumava Klatovy 2015. Seitdem hat das Duo jeden Lauf für sich entschieden. Mit ihrem Turbo-Allradler gewannen Kopecký/Dresler bereits zwölf Rallyes in Folge. Am kommenden Wochenende (19./20. Mai 2017) peilen sie im tschechischen Championat den Hattrick sowie den dritten Sieg nacheinander bei der Rallye Český Krumlov an. Das Erfolgsduo bildet die Speerspitze von ŠKODA Motorsport in der Tschechischen Meisterschaft. Die Zielsetzung ist klar definiert: Sie wollen den dritten Titel in Folge einfahren.

„Es ist noch ein sehr langer Weg bis zum möglichen Titelgewinn“, weiß Jan Kopecký. „Wir müssen voll konzentriert bleiben und dürfen keine Fehler machen. Meine Gegner steigern sich kontinuierlich. Bereits bei der Rallye Šumava haben sie einige Bestzeiten erzielt. Ford-Pilot Václav Pech und Jan Černý mit seinem privat eingesetzten ŠKODA FABIA R5 sind bereit, um den Sieg zu kämpfen“, so Kopecký.

Im vergangenen Jahr gewannen Jan Kopecký und Beifahrer Pavel Dresler (CZE/CZE) die Rallye Český Krumlov vor ihren Teamkollegen Pontus Tidemand/Jonas Andersson (SWE/SWE). Die beiden Schweden sind dieses Mal nicht in der Heimat von ŠKODA am Start, stattdessen bestreiten sie am Wochenende die zur Weltmeisterschaft zählende Rallye Portugal.

„Der Sieg bei der Rallye Český Krumlov führt nur über Jan und Pavel“, ist ŠKODA Motorsport-Chef Michal Hrabánek überzeugt. „Die beiden sind genauso schnell und zuverlässig wie ihr ŠKODA FABIA R5“, so Hrabánek weiter.

Český Krumlov liegt im Süden Böhmens und ist UNESCO Weltkulturerbe. Das Ziel der Rallye, České Budějovice, ist in der Welt vor allem durch das gute Bier bekannt. In der landschaftlich malerischen Region warten insgesamt 16 anspruchsvolle Wertungsprüfungen auf die Teilnehmer.

Die Rallye Český Krumlov beginnt am Freitag, 19. Mai, um 15.27 Uhr und führt über 171,38 Kilometer im Kampf gegen die Uhr. Der Sieger wird im Ziel in České Budějovice am Samstag, 20. Mai, gegen 17 Uhr erwartet. Neben der Werksmannschaft im ŠKODA FABIA R5 gehen fünf private FABIA R5-Teams sowie weitere ŠKODA Teilnehmer in anderen Klassen an den Start.

Der Kalender 2017 der Tschechischen Rallye-Meisterschaft (MCR)

  • Valašská Rallye: 25.03.–26.03.2017
  • Rally Šumava Klatovy: 21.04.–22.04.2017
  • Rally Český Krumlov: 19.05.–20.05.2017
  • Rally Hustopeče: 16.06.–17.06.2017
  • Rally Bohemia: 01.07.–02.07.2017
  • Barum Czech Rally Zlín: 25.08.–27.08.2017
  • Rally Příbram: 06.10.–08.10.2017

16.05.2017 Rallye Portugal: Tidemand und Mikkelsen wollen Führung weiter ausbauen

  • Doppelspitze für ŠKODA in der WRC 2: Pontus Tidemand führt vor Andreas Mikkelsen

  • Vor zwei Jahren WM-Premiere für den ŠKODA FABIA R5 – inzwischen erfolgreichstes Wettbewerbsfahrzeug in der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC 2)
  • Pontus Tidemand/Jonas Andersson und Andreas Mikkelsen/Anders Jæger-Synnevaag zum ersten Mal gemeinsam für ŠKODA Motorsport am Start

  • ŠKODA Motorsport Chef Michal Hrabánek: „Konkurrenz in der WRC 2 besonders stark“

Mladá Boleslav – Fünf Rallyes, fünf Siege: ŠKODA dominiert die Rallye-Weltmeisterschaft 2017 in der WRC 2-Klasse. Andreas Mikkelsen/Anders Jæger-Synnevaag (NOR/NOR) gewannen die Rallye Monte Carlo und die Korsika-Rallye, Pontus Tidemand/Jonas Andersson (SWE/SWE) waren in Schweden, Mexiko und Argentinien nicht zu schlagen. Im Ausblick auf die Rallye Portugal (18. bis 21. Mai) erwartet ŠKODA Motorsport-Chef Michal Hrabánek einen intensiven Kampf um die Siegertrophäe.

„Fünf Marken, 20 eingeschriebene Teilnehmer im Kampf um die Spitze in der WRC 2 – dies dokumentiert ein zahlenmäßig und qualitativ starkes Feld in dieser Kategorie“, sagt ŠKODA Motorsport-Chef Michal Hrabánek. „Unser Ziel ist es, die Führung in der Meisterschaft auszubauen.“ Der ŠKODA FABIA R5 kehrt bei der Rallye Portugal an den Ort zurück, wo seine eindrucksvolle Erfolgsgeschichte vor nunmehr zwei Jahren ihren Anfang nahm. Esapekka Lappi (FIN) und Pontus Tidemand (SWE) machten bereits beim WM-Debüt des ŠKODA FABIA R5 im Mai 2015 deutlich, dass von nun an in der WRC 2 der Sieg nur über das damals neue Rallye-Auto aus Mláda Boleslav führen würde. Seitdem fuhr der ŠKODA FABIA R5 weltweit von Erfolg zu Erfolg und gewann 2016 die FIA Rallye-Weltmeisterschaft (WRC 2). Auch Andreas Mikkelsen hat gute Erinnerungen an die Rallye Portugal. 2015 wurde er Dritter, 2016 Zweiter in der Gesamtwertung am Steuer eines Polo WRC. Sein heutiger Teamkollege Pontus Tidemand gewann die WRC 2-Kategorie für ŠKODA im vergangenen Jahr. Nun treten beide erstmals gemeinsam für ŠKODA an, gegen 18 Wettbewerber und vier weitere Herstellermarken. Gemäß einer neuen Bestimmung ist die Rallye Portugal eine von drei WM-Läufen, bei denen alle Teams starten müssen, die in der Meisterschaft gewertet werden wollen. Insgesamt sechs ŠKODA FABIA R5 sind in Portugal in der Kategorie WRC 2 eingeschrieben. Außerdem setzen Privatteams drei weitere ŠKODA FABIA in der R2-Klasse ein. „Ich bin froh, dass mir ŠKODA zum dritten Mal in diesem Jahr die Gelegenheit gibt, im FABIA R5 zu starten. Das wird 2017 meine erste Rallye auf Schotter. Ich habe mit Pontus einen sehr schnellen Teamkollegen, außerdem ist die Konkurrenz in der WRC 2 diesmal besonders stark”, blickt Andreas Mikkelsen der Rallye Portugal entgegen. Pontus Tidemand, der auf Schnee und Eis in Schweden gewann und danach die Schotter-Rallyes in Mexiko und Argentinien für sich entscheiden konnte, hat ein klares Ziel: „Ich möchte so viele Punkte wie möglich sammeln und meine Führung in der WRC 2 weiter ausbauen.“ Im Jahr 2015 kehrte die portugiesische WM-Rallye wieder in den Norden in die Region rund um Porto zurück und ist derzeit eine der publikumsstärksten Rallyes im WM-Kalender. Alleine die berühmte Sprungkuppe auf der Sonderprüfung ,Fafe‘ zieht alljährlich zehntausende Fans in ihren Bann. Die Atmosphäre ist mit der eines vollbesetzten Fußballstadions durchaus zu vergleichen. Die Rallye startet am Donnerstagabend mit einer kurzen Show-Prüfung auf der Rallycross-Piste von Lousada. Am Freitag, der ersten Schleife der Rallye Portugal, stehen Sonderprüfungen im Norden an der Grenze zu Spanien auf dem Programm. Der Samstag, zugleich der längste Tag der Veranstaltung, wird durch einen Mix von sandigen Pisten, rauen Passagen mit Steinen und Felsen sowie tiefen Spurrillen geprägt, die sich vor allem in den jeweils zweiten Durchgängen herausfahren. Hier ist vor allem die richtige Reifenwahl der Schlüssel zum Erfolg. Versprechen weichere Mischungen mehr Traktion auf sandigem Untergrund, so garantieren härtere Pneus einen geringeren Verschleiß auf den längeren Prüfungen. Am Sonntag sind die ,Fafe‘-Wertungsprüfungen mit ihren schnellen und glatten Schotterpisten inklusive der berühmten Sprungkuppe ein wahrer Magnet für alle Rallye-Fans. Insgesamt haben die Teams bei der Rallye Portugal 19 Prüfungen über nahezu 350 Kilometer Strecke im Kampf gegen die Uhr zu bewältigen.

Wussten sie bereits, dass

...die Rallye Portugal erstmals 1967 durchgeführt wurde und schon 1973 als Prädikatslauf zur Rallye-Weltmeisterschaft zählte, die in jenem Jahr gegründet wurde?

...die Rallye Portugal von 2007 bis 2014 in der Touristenregion an der Algarve-Küste im Süden des Landes stattfand, bevor sie in den Norden zurückkehrte?

...die Rallye Portugal in den Jahren davor meist in der Region um Lissabon begann und mit einer Asphalt-Etappe in den Norden startete?

...2012 Sébastien Ogier (FRA) mit einem ŠKODA FABIA S2000 seine Klasse gewann und mit Rang sieben im Gesamtklassement beeindruckte?

...Esapekka Lappi (FIN) 2013 mit einem ŠKODA FABIA S2000 in der WRC 2 in Portugal siegreich war?

...Markku Alen (FIN) mit fünf Siegen (1975, 1977, 1978, 1981, 1987) immer noch der erfolgreichste Fahrer der Rallye Portugal ist, gefolgt von Sébastien Ogier mit vier Erfolgen (2010, 2011, 2013, 2014)?

Der Kalender 2017 in der FIA Rallye-Weltmeisterschaft (WRC 2)

Rallye Monte Carlo: 19.01.-22.01.2017

  • Rallye Monte Carlo: 19.01.-22.01.2017
  • Rallye Schweden: 09.02.–12.02.2017
  • Rallye Mexiko: 09.03.–12.03.2017
  • Rallye Frankreich: 06.04.–09.04.2017
  • Rallye Argentinien: 27.04.–30.04.2017
  • Rallye Portugal: 18.05.–21.05.2017
  • Rallye Italien: 08.06.–11.06.2017
  • Rallye Polen: 29.06.–02.07.2017
  • Rallye Finnland: 27.07.–30.07.2017
  • Rallye Deutschland: 17.08.–20.08.2017
  • Rallye Spanien: 05.10.–08.10.2017
  • Rallye Großbritannien: 26.10.–29.10.2017
  • Rallye Australien 16.11.–19.11.2017

06.05.2017 Siegesserie der Deutschen Rallye-Meister Kreim/Christian in Sulingen gerissen

  • Titelverteidiger Fabian Kreim/Frank Christian rutschen in Führung liegend von der Strecke, verteidigen aber die Führung im nationalen Championat
  • Auch das zweite deutsche ŠKODA Topteam Dominik Dinkel/Christina Kohl nicht im Ziel der 30. ADAC Rallye ,Rund um die Sulinger Bärenklaue‘
  • Kreim: „Das müssen wir in den nächsten DRM-Läufen wieder ausbügeln“

Sulingen – Siegesserie gerissen, aber immerhin die Meisterschaftsführung verteidigt: Die Deutschen Rallye-Meister Fabian Kreim/Frank Christian (D/D) haben bei der 30. ADAC Rallye ,Rund um die Sulinger Bärenklaue‘ einen Rückschlag erlitten. Souverän in Führung liegend rutschte das ŠKODA AUTO Deutschland Duo in der ersten Prüfung am Samstag von der Strecke und konnte die dritte Runde zur Deutschen Rallye-Meisterschaft (DRM) 2017 nicht beenden. Ein ähnliches Missgeschick passierte wenig später den Meisterschaftskonkurrenten Dominik Dinkel/Christina Kohl (D/D) in einem weiteren ŠKODA FABIA R5.

04.05.2017 Die ŠKODA Champions Kreim/Christian visieren Premierensieg in Sulingen an

  • Deutsche Rallye-Meister Fabian Kreim/Frank Christian streben saisonübergreifend achten Sieg in Serie im nationalen Championat für ŠKODA AUTO Deutschland an
  • Zweiter Platz bei der ADAC Rallye ,Rund um die Sulinger Bärenklaue‘ im Vorjahr sorgt für Zusatzmotivation: „Wollen hier unseren ersten Sieg“
  • Drei FABIA R5 beim dritten Lauf der Deutschen Rallye-Meisterschaft (DRM) 2017 am Start

Weiterstadt – Die amtierenden Deutschen Rallye-Meister Fabian Kreim/Frank Christian (D/D) visieren ihren Premierensieg bei der ADAC Rallye ,Rund um die Sulinger Bärenklaue‘ an. Nach ihrem zweiten Platz im vergangenen Jahr an gleicher Stelle folgten für das ŠKODA AUTO Deutschland Duo saisonübergreifend sieben Siege in Serie. Nun wollen die Champions mit einem weiteren Triumph im FABIA R5 ihre Spitzenposition in der Deutschen Rallye-Meisterschaft (DRM) ausbauen und auf Kurs zur erfolgreichen Titelverteidigung bleiben.